Mäniii

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  1. kann ich so zustimmen. ich werde auf jeden fall einige deiner tipps in meinen alltag einfliessen lassen. vielleicht melde ich mich nocheinmal in einigen wochen, um von meinem fortschritt zu berichten. unabhängig davon, merci für die sehr interessante diskussion und deine hilfe.
  2. war leider ein paar tage beschäftigt, sorry dass ich erst jetzt antworte. ich hab die letzten tage aktiv versucht, youtube und andere ablenkungsquellen jeweils zu blockieren. ich habe youtube dann nur noch für 1 stunde am tag aktiviert gelassen, und auch diese stunde fast nie genutzt. ich bin also quasi fast one ablenkungen punkto social media ausgekommen. tatsächlich, ein kalender wäre interessant. bisher habe ich es mit tageskalendern versucht, also jeden abend die dinge auf eine liste gemacht die am nächsten tag erledigt werden müssen. habe ich aber oft nur halbwegs geschafft. ich hatte das gefühl, dass ich mir zuviel vorgenommen hatte. manchmal war es wirklich die fehlende disziplin. manchmal war ich aber auch den ganzen tag am arbeiten und wurde nicht fertig. kann natürlich auch sein, dass ich zu unproduktiv war und mein tag zu eintönig aufgebaut. vielleicht ist es nicht sinnvoll, am tag 8-10 stunden arbeit und hinterher noch abarbeiten von to-do's einzuplanen. wäre wohl sinnvoller, wenn man nach 10 stunden arbeit mal sport oder so einplant, wo man wieder einmal in anderen "kanälen" arbeitet. punkto den werten werde ich wohl noch eine weile brauchen, um herauszufinden, welche die richtigen sind. aber ich denke, falsch wird es nicht sein, wenn man sich werte "aneignen" möchte, die man nicht schon von anfang an hatte. gebe ich dir recht. wobei jetzt nicht alle davon unbedingt schlecht sind. ich kompensiere gerne stress/ unausgeglichenheit/ überforderung mit sport. mag sein, dass das der falsche weg ist, fühlt sich aber gut an. werde auf jeden fall das modell mit dem kalender wieder zu herzen nehmen.
  3. Merci. du hast recht, ein grossteil der ablenkungen finden tatsächlich über youtube und co. statt. ich werde dransetzen, youtube ab heute 23 stunden am tag zu deaktivieren. dann habe ich noch eine stunde, in denen ich zum beispiel nach neuer musik, motivationsvideos oder so suchen kann. dasselbe mit facebook, instagram usw. ich bin mir aber tatsächlich noch unsicher im Bezug auf meine werte. Gesundheit (sport, gesunde ernährung, etc.) ist der oberste wert, den ich habe. weil meiner meinung nach nichts anderes einen höheren stellenwert haben kann, weil man sich immer scheisse fühlt, wenn man nicht gesund/ fit ist. dieser wert wird von mir in den letzten monaten auch relativ konsequent gelebt. 3-5 mal sport in der woche, gesunde ernährung, kein alkohol, etc. Als zweiter wert habe ich mir diszplin aufgeschrieben. dies ist aber kein wert, den ich lebe, sondern einer, den ich gerne leben würde. es wäre also eine eigenschaft, die zwar ein zukünftiger wert sein soll, aber es wird wohl noch eine weile gehen, bis disziplin tatsächlich in meinem alltag eingegliedert ist. gibt es überhaupt zukünftige werte? kann man etwas, was man noch nicht lebt, aber gerne leben würde, zu einem "neuen" wert machen? es gibt ja leute, die behaupten, man müsse sich auf diejenigen werte konzentrieren, nach denen man bereits lebt. die werte, die man bereits verkörpert. aber das würde ja bedeuten, dass man seine persönlichkeit nie weiter entwickeln kann. ist das generieren neuer werte also nicht ein teil der persönlichkeitsentwicklung?
  4. hm, sind einige sehr interessante punkte dabei. das mit dem youtube komplett deaktivieren werde ich mir wohl öfter vornehmen. du hast recht, youtube ist kein effizientes lehrmittel. doch manchmal im studium gibt es dinge, die man an drei verschiedenen orten nachliest und nicht versteht. in diesen fällen kann youtube schon nützlich sein. aber ich werde wohl vermehrt auf anderes zurückgreifen. mit dem blockieren von youtube sollte sicher einmal ein schritt zu mehr produktivität getan sein. dann gibts halt noch die momente, wo man gar keine motivation hat, wirklich an den schreibtisch zu sitzen und zu arbeiten. für die habe ich noch keine patentlösung. hier wird es aber wohl disziplin benötigen, die bequemen tätigkeiten zu beenden und stattdessen was "anstrengendes" zu machen.
  5. Ok, eliminieren scheint also nicht die lösung zu sein. wenn ich irgendwo zeit verliere, dann als erstes im internet oder bei tätigkeiten, die ich unproduktiv ausführe. Das Problem am Internet ist halt, dass ich es nicht abstellen kann. Ich brauche es ja zum arbeiten. Auch Youtube brauche ich zum arbeiten, wenn ich irgendwelche tutorials schauen muss oder nach irgendwelchen lösungen für probleme ausschau halte. einfach blockieren kann ich youtube also nicht. ich werde mich dabei einfach mal begnügen, youtube zeitweise zu deaktivieren. ich denke auch, dass es nach einigen monaten wohl leichter fallen wird, auf youtube zu verzichten, wenn man es wirklich durchhält, sich nicht die ganze zeit mit videos zuzudrällern.
  6. Hallo, Ich habe vor längerem ein Zeittagebuch geführt. Jetzt überlege ich ob ich wieder damit anfangen soll. Mein Ziel ist, produktiver arbeiten zu können, und hier spielt ja das Zeitmanagement eine entscheidende Rolle. Die Vorteile des ZTB sind meiner Meinung nach: - Sehr gute Analyse des Zeitflusses. - Motivationsboost (zumindest beim letzten Mal hat sich meine Motivation deutlich erhöht, weil ich keine "Schandflecken" in meinem Tagebuch wollte. Nachteile - An sich wieder sehr zeitintensiv: Man muss immer daran denken, nebenbei noch jede aktivität im Tagebuch einzutragen. Ich werde auf jeden Fall 30 Tage lang meinen Zeitfluss dokumentieren. Ich halte es aber nicht für sinnvoll, das ganze Jahr über ein Zeittagebuch zu führen. Würdet ihr das auch so empfehlen? Ich bin mir aber noch etwas unsicher mit der Auswertung. Das letzte mal habe ich sehr viel über mich selbst gelernt mit dem ZTB, aber die Zeitfresser hab ich nie eliminiert. dieses mal möchte ich aber auch wirklich einen output haben. Ich dachte daran, nach einem Monat das Tagebuch durchzugehen und die drei aktivitäten auf einen zettel zu schreiben, die am meisten zeit fressen, und dann auch eliminieren. Gibts andere ideen, die erkenntnisse umzusetzen? Es gibt viele "anleitungen" in diesem stil: Alle Zeitfresser notieren und alle C aufgaben canceln, alle abläufe die zulange dauern verkürzen - ich denke aber nicht, dass ich es schaffe, alles auf einmal zu ändern. immer nur die wichtigsten 3 dinge verbessern wäre sinnvoller, oder? Gruss, mäni.
  7. merci. werde versuchen das auch so handhaben zu können. hatte in letzter zeit öfter das problem, zuviel zeit in die theorie zu investieren. und zuviel angehäuftes wissen bringt auch nicht viel, wie ich merken musste.
  8. Mich würde mal wunder nehmen: Wieviel Zeit am Tag investiert ihr in Theorie (Bücher, Podcasts, etc.)? Setzt ihr euch überhaupt täglich mit theorie auseinander oder macht ihr das unregelmässig?
  9. Merci für alle antworten. hab mich entschlossen, dass ich ihnen von meiner Persönlichkeitsentwicklung erzählen werde. Dass ich in meinem näheren Umfeld bereits vermehrt Menschen habe aussortieren müssen, und ich natürlich bei der Familie nicht einfach Ausnahmen machen kann. Sprich, meinetwegen dürfen sie tun und lassen, was sie wollen, aber nachdem ich sie höflich darauf hingewiesen habe, liegt das nicht mehr in meiner Verantwortung. Es bleibt ihnen dann offen, ob sie sich ändern wollen, und nachdem ich sie darauf hingewiesen habe, bleibt es mir auch offen, mich zu isolieren, wenn sich die Situation nicht bessert.
  10. Ich bin immer noch dran, das ganze auf ein sinnvolles Mass herunterzuschrauben. Ich hoffe, dass es auch ohne zwischenfälle so vorangeht. auf jeden fall merci für eure tipps.
  11. Hallo zusammen, Ich weiss gerade nicht, wie ich mich am besten verhalten soll beziehungsweise ob ich mich verantwortlich fühlen soll: Ich studiere und wohne in einer WG. meist gehe ich über das wochenende meine eltern/ geschwister (die noch fix bei den eltern wohnen) besuchen, übernachte dann auch dort. dies vermehrt aus kostengründen, da ich mir noch nicht eine komplett eigene wohnung leisten kann. Ich habe dieses jahr vermehrt begonnen, mein umfeld zu ändern. ich bin positiver geworden und gebe mich auch gerne mit positiven menschen ab. in der wg wohne ich auch mit super menschen, mit denen ich mich gut weiterentwickeln kann. wenn ich aber am wochenende zu den eltern gehe, erlebe ich oft (fast jedes wochenende) streitigkeiten zwischen den beiden. sie haben seit vielen jahren einen nicht enden wollender ehestreit, der sich auch nicht mindern lässt. das bietet natürlich ein denkbar schlechtes umfeld, dass einem jedes mal tief herunter zieht. ein umfeld, in dem man sich, vor allem, wenn man sich mit persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und nach positiven menschen sucht, nicht aufhalten will. Naja, ich könnte ja sagen, dass das studium in 2 jahren fertig ist und ich ja nicht jedes wochenende die eltern besuchen muss. ich könnte mich eigentlich möglichst fest isolieren und den kontakt zur familie möglichst gering halten, weil das umfeld halt immer mein mindset zerstört und ich das nicht mehr möchte. Trotzdem finde ich es schade, wenn man sich komplett von der eigenen verwandschaft so fest abschottet und ich fühle mich auch irgendwie verpflichtet, mein "eigenes blut" nicht einfach im stich zu lassen. ich würde also gerne sinvolle voraussetzungen schaffen, die weiterhin den besuchsweisen kontakt zu meinen eltern erlaubt, ohne dass sie immer mein mindset zerstören. Ich steh also zwischen dem wunsch nach isolation, so wie ich es bei menschen, die mir nicht nahe stehen und negativität ausstrahlen, machen würde - und der tatsache, dass ich meine "nahe verwandschaft" nicht einfach aufgeben möchte, da sie mir neben der ganzen negativität auch manchmal wirklich geholfen haben. Was wäre euer ansatz? ich denke, es wäre angebracht, wenigstens einmal helfen zu versuchen. ich könnte mir etwas wie ein "letztes gespräch" vorstellen, in dem ich klar mache, dass ich gerne helfe, aber nur wenn lösungen gefragt seien. und dass ich mit meiner persönlichkeitsentwicklung an einem punkt angelangt sei, an dem ich mich nicht jedes wochenende mit streit zudröhnen möchte, von dem man ja zwingendermassen etwas mitnimmt. und schlussendlich die wahl aufstelle, dass man etwas ändern muss, oder ich würde mich dann definitiv und ohne weiteres von den eltern distanzieren und sie auch nur noch sehr unregelmässig besuchen kommen. edit: falls ihr euch fragt: dieser ehestreit ist wirklich nicht endenwollend und er lässt sich auch nicht durch blosse gute worte lösen. und der streit dauert auch schon jahre an. ich kann mich an wenige momente als kleiner junge erinnern, als meine eltern sich noch wie zwei sich liebende menschen verhalten haben. seit ca. 10 jahren kann man aber wohl nicht mehr von liebe sprechen. meiner meinung wäre es für beide am sinnvollsten, man würde fundamental etwas ändern oder die beziehung spliten. aber ich kann meine eltern weder dazu zwingen, sich zu lieben, noch kann ich sie dazu zwingen, sich zu spliten und eigene wege einzuschlagen. ich kann also höchstens die wirkung des streites lindern - die ursachenbehebung können ja nur die beiden zusammen durchführen. Merci fürs antworten und gruss mänii
  12. Merci für eure Antworten. Naja, wenn man abends teilweise dort sitzt und nachgrübelt, ob man tagsüber irgendwo was liegengelassen hat, finde ich das halt eben störend - ob es bereits als zwangsstörung gilt oder nicht, weiss ich nicht. Ich habe auf jeden fall die letzten tage bereits versucht, immer weiter loszulassen und meine gedanken an einen anderen ort zu shiften. das hat auch mehrheitlich gut geklappt. die "symptome" sind zwar noch vorhanden, aber ich würde behaupten, es geht schon viel besser als vor einer woche. ich hoffe, dass das ganze die nächsten wochen immer weiter verbessert. Wenn ja, bin ich damit zufrieden - wenn nein, kann ich mir ja immer noch überlegen, ob ich professionelle hilfe in anspruch nehmen möchte.
  13. Hallo zusammen, Ich fühl mich zwar etwas unwohl darüber zu schreiben - aber wir sollten ja eine offene gesellschaft sein die ohne filter über alles reden kann. Und zwar mein problem mit dem ich mich gerade rumschlage: Ich habe materielle verlustängste. Klingt seltsam, ich weiss, aber ich habe also häufig angst, irgendetwas verloren zu haben. Also zum beispiel in der bahn mein smartphone, mein regenschirm, die mütze oder sonstwas liegengelassen zu haben. dann muss ich immer nochmal hinterherschauen, oft auch zweimal. und ja, es kommt ja durchaus mal vor, dass man in der bahn etwas vergisst, sonst gäbe es ja keine fundbüros. ich find es einfach unproduktiv, wenn ich an jedem ort mehr als einmal umsehe ob ich alles dabei habe. bei teuren dingen wie dem notebook/fotokamera usw. ist es ja vielleicht noch angebracht einmal mehr hinzuschauen, aber vermutlich nicht bei der wollmütze. Das gleiche auch wenn ich wieder zuhause bin. da frage ich mich oft, manchmal sogar 5 minuten lang, ob ich tagsüber wirklich alles noch am start habe, was ich morgens mittgenommen habe. Ich habe also tiefgründiger formuliert die angst, irgendwelche materiellen dinge zu verlegen/verlieren - beziehungsweise sie zu verlieren und den verlust gar nicht zu bemerken, deshalb checke ich dann auch abends sogar manchmal ob wirklich noch alles in der tasche ist das ich morgens reingetan hab. kann sein, dass es an meiner situation als student lieg, ich nicht übertrieben viel geld habe, und deshalb inzwischen ein viel zu hoher wert auf meine persönlichen materiellen gegenstände lege. was ja prinzipiell auch nicht verkehrt ist, wenn man dafür genügend zeit hätte. aber wenn im umkehrschluss andere dinge zu kurz kommen, ist es ja bekanntlich falsch, den materiellen dingen zu grosse aufmerksamkeit zu schenken. Ich weiss, klingt alles strange, ist es auch, es ist keine eigenschaft die ein mensch, schon gar nicht als mann haben möchte. Nun, ich möchte das ganze schon länger abgewöhnen. in geringem masse ist diese eigenschaft sicher ganz nützlich, in der jetzigen intensität möchte ich das verhalten aber nicht behalten. hab mal irgendwo gelesen, es sei am effektivsten, solange nicht mehr regelmässig auf das verlangen nach dem kontrollieren einzugehen, bis die gewohnheit/ zwang auf ein vernünftiges mass reduziert wurde. ob das geht, weiss ich so nicht, vielleicht kennt sich da jemand besser aus. Wie steht ihr dazu - würdet ihr so eine gewohnheit, wenn sie im übertriebenem masse auftritt, auch als störend empfinden? beziehungsweise hat vielleicht jemand schon eine ähnliche situation gehabt/ kennt sich mit solchen dingen aus und kann tipps dazu geben?
  14. hm, mag sein. kannst auch zuhause bleiben und däumchen drehen falls du darauf mehr bock hast.
  15. hm, schlussendlich gilt ja: egal, welches ergebnis die diskussion hat, mein glück selbst in die hand nehmen werde ich trotzdem. also lautet mein muster: in die stadt gehen, jede verfügbare frau in meiner zielgruppe ansprechen, und wenn ich dann 50 sets abgeklappert habe kann ich mir die meinung ja selbst bilden 🙂