Mäniii

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  1. Hey, ich hab mir mal eine zeit lang gedanken dazu gemacht. "Glücklich sein" ist für mich im moment eines der wichtigsten ziele, das hast du richtig aufgefasst. Ich muss sagen, bei mir sind die zustände, in denen ich freude empfinde, nicht immer logisch nachvollziehbar. Beispiel: Ich gehe eigentlich gerne auf bergtouren. Eigentlich sollte mich so eine tour also glücklich machen. Erstens, weil man beim sport glückshormone ausschüttet. zweitens, weil es etwas ist, was ich gerne mache. Leztens war ich wieder in den bergen, ohne dass ich nacher dieses glücksgefühl gehabt hätte. Im gegenteil, ich war irgendwie nicht sonderlich zufrieden. Konnte dann schlecht einordnen, warum mich das, was ich eigentlich gerne mache, trotzdem nicht glücklich macht. Vielleicht war ich anderen Lebenssituationen unzufrieden und das hat sich dann auf meine gefühlslage ausgewirkt. oder unterbewusst sind bergtouren doch nicht das, was ich gerne machen würde, oder ich hab das Gefühl andere dinge zu verpassen die mir wichtiger wären. vielleicht liegt das auch an der falschen gesellschaft bzw. den leuten die ich dabei hatte. der einzige zustand, in dem ich keine negativen gefühle wahrnehme ist, wenn ich filme anschaue, videospiele mache etc., also was ich weiter oben beschrieben habe. ich denke, das liegt daran, dass diese tätigkeiten einen so grossen informationsüberschuss liefern dass man keine zeit mehr hat über probleme etc. nachzudenken. mal abgesehen davon, dass man halt irgendwann ein schlechtes gewissen hat wenn man den ganzen tag am pc sitzt. das hab ich ja weiter oben auch mit "verdrängung" bzw. "flucht vor sich selbst" beschrieben. ob verdrängung die richtige lösung ist und ob ich die ganze zeit so verbringen möchte, mag ich zu bezweifeln. vielleicht wäre es besser, mal den pc auszustellen, sich seinen problemen zu stellen und aus dem weg zu räumen. zum thema "tief gehende" soziale kontakte (hab ich oben noch etwas genauer beschrieben) musst ich halt immer die erfahrung machen, dass soziale Kontakte nicht für immer halten, auch wenn ich das im moment gerne hätte. es sind meist leute, die wieder kommen und gehen, weil sich interessen ändern, oder man umzieht und sich nicht mehr oft sieht. teilweise würde sich die möglichkeit wohl auch anbieten, neue freundschaften zu schliessen, aber es entwickelt sich daraus dann doch keine wirklich tiefe freundschaft, sondern halt eher oberflächliche kontakte.
  2. Um es gleichzeitig konkreter und so unkonkret wie wie möglich zu machen: Was ich mir dieses Jahr immer wieder wünsche ist, glücklich zu sein. Es gibt zwar weite Phasen, in denen ich glücklich bin. Dann gibt es aber wieder Phasen, in denen ich sehr nachdenklich bin. Ich beginne, vieles zu hinterfragen, und in diesen Phasen fühle ich mich manchmal unglücklich oder nicht wirklich glücklich. Ich kann das auch nicht konkret einordnen und einen Grund dafür finden, warum ich in diesen Phasen weniger glücklich bin. Ich weiss nur, dass dieses Gefühl auf einmal verschwindet, wenn ich mich ablenke, zum Beispiel am PC. Deshalb auch die Erwähnung, dass ich vermute, dass der PC für mich einen ähnlichen Stellenwert wie Alkohol haben könnte, mit dem man sich kurzzeitig ablenkt bzw. die Sorgen nimmt. Also ein Hilfsmittel, dass mich auf eine andere Bewusstseinsebene bringen kann. Dann wäre also der Hauptgrund des Computerkonsums eine Flucht vor mir selbst. Um dann auf die Frage zurückzukommen: Ich erinnere mich an diese Zeit, in der ich diese Art von Nachdenklichkeit nicht hatte. Ich war zwar auch da schon nachdenklich, aber mehr im positiven Sinne. Vielleicht wäre es da auch zielführend, sich mehr mit dem Thema "glücklich werden" auseinanderzusetzen, bzw. herauszufinden, welche Faktoren mich davon abhalten. Ich habe das Gefühl, glücklich sein ist eines der obersten Ziele im Leben. Was würde jemandem schon viel Geld, ein Ferrari oder durchtrainierter Körper, jeden Tag eine neue Dame im Bett oder sonst was bringen, wenn man nicht glücklich ist? Ok, falls ich jetzt ne konkrete Handlung schreiben müsste für die nächsten 5 Minuten, die meinen Tag zum besten meines Lebens machen würde: "Ich gehe raus und lerne einen Typen kennen. Jemand, der genauso denkt wie ich. Eine wahre Männerfreundschaft entsteht, die auch mit 50 noch hält." Also quasi etwas langlebiges in der kurzlebigen Zeit. Oder anders: Jemand, mit dem man seinen ganzen shit teilen kann, der aber länger an deiner Seite bleibt als nur ein paar Jahre. Ich hab schon viele Leute kennengelernt, die sich dann halt nach einigen Jahren wieder aus dem Leben verabschieden. An dieser Stelle wäre es schon geil, jemanden zu kennen, mit dem man irgendwann auf die gemeinsame Zeit zurückschauen kann. Natürlich, man lernt auch immer wieder neue Leute kennen, ist in meinen Augen aber nicht dasselbe, wie wenn man Personen im Leben hat, die so etwas wie eine "Konstante" sind.
  3. Hm, wenn ich so drüber nachdenke würde ich sagen: Ein grosses soziales Umfeld (hab ich im post ja auch schon beschrieben). Hab das Gefühl, es gibt draussen vieles was ich gern machen würde. Reisen, fotografieren, klettern, bergtouren, etc. Bei vielen Aktivitäten habe ich dann aber das Gefühl, ich finde nur wenige Leute in meinem Alter die darauf bock haben. Kann wohl aber auch sein dass ich mehr an meiner Sozialkompetenz arbeiten sollte um mehr Leute in mein soziales Umfeld zu holen.
  4. Hey, ich bin gerade wieder einmal auf der Suche nach dem Lebenssinn, dem Weg den ich gehen soll oder vielleicht auch nur der Art, wie ich meinen Weg gehen soll... Und zwar bin ich gerade 22. Um es kurz zu halten: Ich habe in meinem Leben schwierige Zeiten hinter mir. Ich wurde in der Schule gemobbt, zumindest zeitweise. Im Moment denke ich gerade, dass dadurch auch mein Charakter wohl auch geformt wurde. Dass ich wohl viel offener, selbstbewusster und energetischer wäre wenn meine Vergangenheit, ich sage mal, positiver verlaufen wäre. Ok, vielleicht sollte man auch einfach damit abschliessen. Kann ich aber nicht auf sofort. Ich kann natürlich sagen, dass das halt Arschlöcher waren und ich vielleicht einfach Kampfsport lernen sollte, um mit Leuten, die auf Konfrontation aus sind (gibt es überall), fertig zu werden. Ok, ganz auf andere abschieben ist halt auch nicht, früher hatte ich mich halt teilweise so verhalten, dass ich die damaligen Reaktionen darauf fast schon nachvollziehen kann. Vielleicht hat jemand ja schon einmal das durchlebt und konnte alle Selbstzweifel ablegen. Ich habe ja oft das Gefühl, ich bin jetzt selbstbewusst und hab die Vergangenheit schon abgelegt, dann gibt es aber wieder Situationen, wo halt die alten Selbstzweifel aufkommen und die Unsicherheit (die halt Ergebnis von mobbing ist) zuschlägt. Wollte dies nur am Rande anmerken, weil vermutlich auch mein jetziges Denken stark davon beeinflusst wird. Früher hatte ich auch oft Videospiele gespielt oder Filme geschaut. Damit hatte ich sehr viel Zeit totgeschlagen. Vor etwa einem halben Jahr hatte ich den Input, den ich schon unzählige Male hatte, endlich durchgesetzt. Ich wollte diszipliniert werden. Endlich alle Ziele erreichen, keine Zeit mehr am PC verschwenden, Sport machen, etc. Ich schaute viele Motivationsvideos, kaufte mir einen Videokurs zum Thema Disziplin und Selbstbewusstsein, und irgendwie bildete sich daraus mein damaliger Lebenssinn: Du wirst glücklich, wenn du deine Ziele erreichst. Wenn du hart und diszipliniert arbeitest. Natürlich, wenn du viel Zeit investierst wirst du deine Ziele erreichen. Du wirst dadurch auch selbstbewusst. Das möchte ich nicht abstreiten. Aber ich bin mir nicht mehr sicher, ob diese Philosophie aus vielen Motivationsvideos für alle Menschen zielführend ist. Ich hab das ganze dann etwa ein halbes Jahr durchgezogen. Es war eine Zeit, in der ich sehr diszipliniert war, viel Sport neben dem Studium gemacht hatte. Ich habe mein Leben so eingerichtet, wie ich das aus den Videos gelernt hatte, ohne mich ein einziges Mal streng genug zu hinterfragen. Und genau dieser Lifestyle machte mich während dem halben Jahr auch ganz glücklich. Doch anfangs Neujahr begann ich alles zu hinterfragen, mir ging es praktisch von einem Tag auf den anderen ziemlich mies. Nachdem ich nach einigen Tagen nicht mehr weiter wusste, ging ich zu einem Psychologen. Er half mir, das ganze aus einer anderen Perspektive zu sehen. Er meinte ich soll nicht so streng zu mir sein. Zudem sagte er, ich sollte mich mehr um mein soziales Umfeld kümmern. Als ich vor 2 Jahren mein Studium begann, musste ich die ersten 1.5 Jahre viel lernen, nebenbei machte ich genauso viel Sport. 1.5 Jahre lang nahm ich mir sehr wenig Zeit für die Leute dort. Ich hatte einige sehr nette Mitstudenten, doch ich traf mich mit diesen Leuten nur wenige Male. Weil Disziplin, Sport und das Studium Vorrang hatten. Ich redete mir zwar immer ein, in Zukunft mehr Zeit für soziale Kontakte zu reservieren, eingehalten hatte ich es nie. Und mir war das gar nie so krass aufgefallen. Erst im Nachhinein wurde mir klar, dass wohl grob was falsch gelaufen ist und ich viel mehr Zeit mit anderen Leuten verbringen sollte. Ehrlich gesagt vermisse ich das im Nachhinein auch - ein grösseres soziales Umfeld, ein bester Freund - dies ist vermutlich das, was mir im letzten Jahr am meisten gefehlt hat. Früher in der Schulzeit habe ich wie oben geschrieben mich mit sozialen Kontakten immer schwer getan. Dann nahm ich mir nicht Zeit für sie. Ist natürlich mein Fehler. Jetzt, wo ich mich mehr auf andere Leute einlasse, hab ich das Gefühl, es gestaltet sich einfacher als früher, neue Leute kennen zu lernen. Doch auf der anderen Seite hab ich dann doch einige Mühe, wirklich gute soziale Kontakte zu knüpfen. Ich kann nicht sagen, woran es liegt, aber ich mach mich immer noch extrem schwer damit, tiefe Freundschaften zu schliessen. Sport machen, etwas trinken, sonst die Zeit mit irgendwelchen Hobbys verbringen ist alles drin, doch Leute, mit denen man sich wirklich tiefgründig unterhalten kann finde ich dann doch kaum. Nicht so streng zu mir sein. Ein Ratschlag, den ich nicht ernst nahm. Erst vor einigen Monaten entschloss ich dann, vielleicht doch lockerer zu mir zu sein. Mehr mit dem Herzen zu entscheiden und nicht einfach ohne zu hinterfragen irgendwelchen Routinen hinterher zu rennen, um meinen Tagesablauf disziplinierter zu machen. Ich versuche also mehr aus dem Bauch zu entscheiden. Wenn ich morgens fit bin, stehe ich auf. Mache nur noch, worauf ich bock habe. Lebe also mehr im Moment, gönne mir mehr Ruhe, bin seither auch glücklicher geworden. Doch ich weiss immer noch nicht genau, wo ich hin will. Oft habe ich mir in den letzten Monaten gesagt: "Das Leben sucht sich seinen weg schon selbst." Oder eben, wie weiter oben erwähnt: Ich nehme nicht mehr bewusst Einfluss auf mein handeln sondern lasse mich vom Unterbewusstsein steuern - zumindest ist dass, was ich aus dem Tipp, lockerer zu sich zu sein, herauslesen kann. Ok, vielleicht habe ich das "locker zu sich sein" auch auf die Spitze getrieben. Teilweise funktioniert das ganz gut. Oft sitze ich aber auch wie früher am PC und verbringe viel Zeit mit Videospielen. Ich könnte natürlich auch aufhören, Freizeit vor dem PC rumzuschlagen, indem ich einfach irgendein Blocker oder so installiere. Doch das geht dann ja quasi gegen die Philosophie, einfach dem Bauchgefühl zu folgen. Ich hab das Gefühl, das ganze ist eine Art Sucht. Und mit der geht dann der natürliche Antrieb - rausgehen, flirten, soziale Kontakte, etc. - verloren. Ich suche zwar nach guten Gründen, endlich damit aufzuhören, doch der Kopf findet dann andere Gründe, weiter am PC zu sitzen. Ich kann ja nicht einerseits so leben, als dass ich möglichst oft das mache, wozu ich gerade bock habe, beim Computer aber eine Linie ziehe, weil der mich quasi vom "richtigen" Leben abhält. Oft denke ich auch einfach, die digitale Welt an sich ist eine andere Welt, wie eine Droge, die ich nehme, weil ich dort die alltäglichen Probleme nicht mehr habe. Wenn ich diese Droge nehme, bin ich zufrieden. -> Was mir gerade dazu eingefallen ist: Vielleicht wäre es auch zielführend, alle persönlichen Probleme zu lösen, dann bräuchte man nichts, womit man seinen alltäglichen Stress überdecken muss. Oft denke ich auch, dass man Zeit am PC verbringt, weil es am bequemsten ist. Weil es sehr viel Stimulation bringt aber keinerlei Aufwand fordert. Vielleicht tendiert der Mensch auch einfach dazu, es immer möglichst bequem und gemütlich haben zu wollen. Das beisst sich dann aber mit der Aussage des Psychologen, dass der Mensch von Grund auf einen Antrieb hat und aktiv sein möchte. Vielleicht wäre es auch sinnvoll, dass man Computerspiele wie eine Droge dosiert - Alkohol trinkt man (zumindest die meisten) auch nicht jeden Tag in dem Masse. Bin sicher nicht der einzige der sich mit sowas schonmal rumgeschlagen hatte. Ideen dazu? Ok, musste jetzt sein, ich wollte mal den ganzen shit der in meinem Kopf rumschwirrt mal raushauen. Vielleicht hat sich wer die Mühe gemacht und alles durchzulesen. Freue mich auf eure Antworten. Gruss Mänii
  5. kann ich so zustimmen. ich werde auf jeden fall einige deiner tipps in meinen alltag einfliessen lassen. vielleicht melde ich mich nocheinmal in einigen wochen, um von meinem fortschritt zu berichten. unabhängig davon, merci für die sehr interessante diskussion und deine hilfe.
  6. war leider ein paar tage beschäftigt, sorry dass ich erst jetzt antworte. ich hab die letzten tage aktiv versucht, youtube und andere ablenkungsquellen jeweils zu blockieren. ich habe youtube dann nur noch für 1 stunde am tag aktiviert gelassen, und auch diese stunde fast nie genutzt. ich bin also quasi fast one ablenkungen punkto social media ausgekommen. tatsächlich, ein kalender wäre interessant. bisher habe ich es mit tageskalendern versucht, also jeden abend die dinge auf eine liste gemacht die am nächsten tag erledigt werden müssen. habe ich aber oft nur halbwegs geschafft. ich hatte das gefühl, dass ich mir zuviel vorgenommen hatte. manchmal war es wirklich die fehlende disziplin. manchmal war ich aber auch den ganzen tag am arbeiten und wurde nicht fertig. kann natürlich auch sein, dass ich zu unproduktiv war und mein tag zu eintönig aufgebaut. vielleicht ist es nicht sinnvoll, am tag 8-10 stunden arbeit und hinterher noch abarbeiten von to-do's einzuplanen. wäre wohl sinnvoller, wenn man nach 10 stunden arbeit mal sport oder so einplant, wo man wieder einmal in anderen "kanälen" arbeitet. punkto den werten werde ich wohl noch eine weile brauchen, um herauszufinden, welche die richtigen sind. aber ich denke, falsch wird es nicht sein, wenn man sich werte "aneignen" möchte, die man nicht schon von anfang an hatte. gebe ich dir recht. wobei jetzt nicht alle davon unbedingt schlecht sind. ich kompensiere gerne stress/ unausgeglichenheit/ überforderung mit sport. mag sein, dass das der falsche weg ist, fühlt sich aber gut an. werde auf jeden fall das modell mit dem kalender wieder zu herzen nehmen.
  7. Merci. du hast recht, ein grossteil der ablenkungen finden tatsächlich über youtube und co. statt. ich werde dransetzen, youtube ab heute 23 stunden am tag zu deaktivieren. dann habe ich noch eine stunde, in denen ich zum beispiel nach neuer musik, motivationsvideos oder so suchen kann. dasselbe mit facebook, instagram usw. ich bin mir aber tatsächlich noch unsicher im Bezug auf meine werte. Gesundheit (sport, gesunde ernährung, etc.) ist der oberste wert, den ich habe. weil meiner meinung nach nichts anderes einen höheren stellenwert haben kann, weil man sich immer scheisse fühlt, wenn man nicht gesund/ fit ist. dieser wert wird von mir in den letzten monaten auch relativ konsequent gelebt. 3-5 mal sport in der woche, gesunde ernährung, kein alkohol, etc. Als zweiter wert habe ich mir diszplin aufgeschrieben. dies ist aber kein wert, den ich lebe, sondern einer, den ich gerne leben würde. es wäre also eine eigenschaft, die zwar ein zukünftiger wert sein soll, aber es wird wohl noch eine weile gehen, bis disziplin tatsächlich in meinem alltag eingegliedert ist. gibt es überhaupt zukünftige werte? kann man etwas, was man noch nicht lebt, aber gerne leben würde, zu einem "neuen" wert machen? es gibt ja leute, die behaupten, man müsse sich auf diejenigen werte konzentrieren, nach denen man bereits lebt. die werte, die man bereits verkörpert. aber das würde ja bedeuten, dass man seine persönlichkeit nie weiter entwickeln kann. ist das generieren neuer werte also nicht ein teil der persönlichkeitsentwicklung?
  8. hm, sind einige sehr interessante punkte dabei. das mit dem youtube komplett deaktivieren werde ich mir wohl öfter vornehmen. du hast recht, youtube ist kein effizientes lehrmittel. doch manchmal im studium gibt es dinge, die man an drei verschiedenen orten nachliest und nicht versteht. in diesen fällen kann youtube schon nützlich sein. aber ich werde wohl vermehrt auf anderes zurückgreifen. mit dem blockieren von youtube sollte sicher einmal ein schritt zu mehr produktivität getan sein. dann gibts halt noch die momente, wo man gar keine motivation hat, wirklich an den schreibtisch zu sitzen und zu arbeiten. für die habe ich noch keine patentlösung. hier wird es aber wohl disziplin benötigen, die bequemen tätigkeiten zu beenden und stattdessen was "anstrengendes" zu machen.
  9. Ok, eliminieren scheint also nicht die lösung zu sein. wenn ich irgendwo zeit verliere, dann als erstes im internet oder bei tätigkeiten, die ich unproduktiv ausführe. Das Problem am Internet ist halt, dass ich es nicht abstellen kann. Ich brauche es ja zum arbeiten. Auch Youtube brauche ich zum arbeiten, wenn ich irgendwelche tutorials schauen muss oder nach irgendwelchen lösungen für probleme ausschau halte. einfach blockieren kann ich youtube also nicht. ich werde mich dabei einfach mal begnügen, youtube zeitweise zu deaktivieren. ich denke auch, dass es nach einigen monaten wohl leichter fallen wird, auf youtube zu verzichten, wenn man es wirklich durchhält, sich nicht die ganze zeit mit videos zuzudrällern.
  10. Hallo, Ich habe vor längerem ein Zeittagebuch geführt. Jetzt überlege ich ob ich wieder damit anfangen soll. Mein Ziel ist, produktiver arbeiten zu können, und hier spielt ja das Zeitmanagement eine entscheidende Rolle. Die Vorteile des ZTB sind meiner Meinung nach: - Sehr gute Analyse des Zeitflusses. - Motivationsboost (zumindest beim letzten Mal hat sich meine Motivation deutlich erhöht, weil ich keine "Schandflecken" in meinem Tagebuch wollte. Nachteile - An sich wieder sehr zeitintensiv: Man muss immer daran denken, nebenbei noch jede aktivität im Tagebuch einzutragen. Ich werde auf jeden Fall 30 Tage lang meinen Zeitfluss dokumentieren. Ich halte es aber nicht für sinnvoll, das ganze Jahr über ein Zeittagebuch zu führen. Würdet ihr das auch so empfehlen? Ich bin mir aber noch etwas unsicher mit der Auswertung. Das letzte mal habe ich sehr viel über mich selbst gelernt mit dem ZTB, aber die Zeitfresser hab ich nie eliminiert. dieses mal möchte ich aber auch wirklich einen output haben. Ich dachte daran, nach einem Monat das Tagebuch durchzugehen und die drei aktivitäten auf einen zettel zu schreiben, die am meisten zeit fressen, und dann auch eliminieren. Gibts andere ideen, die erkenntnisse umzusetzen? Es gibt viele "anleitungen" in diesem stil: Alle Zeitfresser notieren und alle C aufgaben canceln, alle abläufe die zulange dauern verkürzen - ich denke aber nicht, dass ich es schaffe, alles auf einmal zu ändern. immer nur die wichtigsten 3 dinge verbessern wäre sinnvoller, oder? Gruss, mäni.
  11. merci. werde versuchen das auch so handhaben zu können. hatte in letzter zeit öfter das problem, zuviel zeit in die theorie zu investieren. und zuviel angehäuftes wissen bringt auch nicht viel, wie ich merken musste.
  12. Mich würde mal wunder nehmen: Wieviel Zeit am Tag investiert ihr in Theorie (Bücher, Podcasts, etc.)? Setzt ihr euch überhaupt täglich mit theorie auseinander oder macht ihr das unregelmässig?
  13. Merci für alle antworten. hab mich entschlossen, dass ich ihnen von meiner Persönlichkeitsentwicklung erzählen werde. Dass ich in meinem näheren Umfeld bereits vermehrt Menschen habe aussortieren müssen, und ich natürlich bei der Familie nicht einfach Ausnahmen machen kann. Sprich, meinetwegen dürfen sie tun und lassen, was sie wollen, aber nachdem ich sie höflich darauf hingewiesen habe, liegt das nicht mehr in meiner Verantwortung. Es bleibt ihnen dann offen, ob sie sich ändern wollen, und nachdem ich sie darauf hingewiesen habe, bleibt es mir auch offen, mich zu isolieren, wenn sich die Situation nicht bessert.
  14. Ich bin immer noch dran, das ganze auf ein sinnvolles Mass herunterzuschrauben. Ich hoffe, dass es auch ohne zwischenfälle so vorangeht. auf jeden fall merci für eure tipps.
  15. Hallo zusammen, Ich weiss gerade nicht, wie ich mich am besten verhalten soll beziehungsweise ob ich mich verantwortlich fühlen soll: Ich studiere und wohne in einer WG. meist gehe ich über das wochenende meine eltern/ geschwister (die noch fix bei den eltern wohnen) besuchen, übernachte dann auch dort. dies vermehrt aus kostengründen, da ich mir noch nicht eine komplett eigene wohnung leisten kann. Ich habe dieses jahr vermehrt begonnen, mein umfeld zu ändern. ich bin positiver geworden und gebe mich auch gerne mit positiven menschen ab. in der wg wohne ich auch mit super menschen, mit denen ich mich gut weiterentwickeln kann. wenn ich aber am wochenende zu den eltern gehe, erlebe ich oft (fast jedes wochenende) streitigkeiten zwischen den beiden. sie haben seit vielen jahren einen nicht enden wollender ehestreit, der sich auch nicht mindern lässt. das bietet natürlich ein denkbar schlechtes umfeld, dass einem jedes mal tief herunter zieht. ein umfeld, in dem man sich, vor allem, wenn man sich mit persönlichkeitsentwicklung beschäftigt und nach positiven menschen sucht, nicht aufhalten will. Naja, ich könnte ja sagen, dass das studium in 2 jahren fertig ist und ich ja nicht jedes wochenende die eltern besuchen muss. ich könnte mich eigentlich möglichst fest isolieren und den kontakt zur familie möglichst gering halten, weil das umfeld halt immer mein mindset zerstört und ich das nicht mehr möchte. Trotzdem finde ich es schade, wenn man sich komplett von der eigenen verwandschaft so fest abschottet und ich fühle mich auch irgendwie verpflichtet, mein "eigenes blut" nicht einfach im stich zu lassen. ich würde also gerne sinvolle voraussetzungen schaffen, die weiterhin den besuchsweisen kontakt zu meinen eltern erlaubt, ohne dass sie immer mein mindset zerstören. Ich steh also zwischen dem wunsch nach isolation, so wie ich es bei menschen, die mir nicht nahe stehen und negativität ausstrahlen, machen würde - und der tatsache, dass ich meine "nahe verwandschaft" nicht einfach aufgeben möchte, da sie mir neben der ganzen negativität auch manchmal wirklich geholfen haben. Was wäre euer ansatz? ich denke, es wäre angebracht, wenigstens einmal helfen zu versuchen. ich könnte mir etwas wie ein "letztes gespräch" vorstellen, in dem ich klar mache, dass ich gerne helfe, aber nur wenn lösungen gefragt seien. und dass ich mit meiner persönlichkeitsentwicklung an einem punkt angelangt sei, an dem ich mich nicht jedes wochenende mit streit zudröhnen möchte, von dem man ja zwingendermassen etwas mitnimmt. und schlussendlich die wahl aufstelle, dass man etwas ändern muss, oder ich würde mich dann definitiv und ohne weiteres von den eltern distanzieren und sie auch nur noch sehr unregelmässig besuchen kommen. edit: falls ihr euch fragt: dieser ehestreit ist wirklich nicht endenwollend und er lässt sich auch nicht durch blosse gute worte lösen. und der streit dauert auch schon jahre an. ich kann mich an wenige momente als kleiner junge erinnern, als meine eltern sich noch wie zwei sich liebende menschen verhalten haben. seit ca. 10 jahren kann man aber wohl nicht mehr von liebe sprechen. meiner meinung wäre es für beide am sinnvollsten, man würde fundamental etwas ändern oder die beziehung spliten. aber ich kann meine eltern weder dazu zwingen, sich zu lieben, noch kann ich sie dazu zwingen, sich zu spliten und eigene wege einzuschlagen. ich kann also höchstens die wirkung des streites lindern - die ursachenbehebung können ja nur die beiden zusammen durchführen. Merci fürs antworten und gruss mänii