Mäniii

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  1. Merci für eure Antworten. Die Freizeit nicht (beziehungsweise weniger oft) vor dem PC verbringen. Hab ich mir jetzt vorgenommen. Hab gestern einen Blocker installiert mit dem ich auf youtube, facebook, instagram etc. keinen Zugriff mehr habe. Somit kann ich mich nicht mehr gross ablenken und muss mir selbst in die Augen schauen. Selbst ein interessantes Leben führen ist sicher ein wichtiger Ansatz. Wird sich aber wie gesagt wohl erst nach einiger Zeit auf das Selbstbewusstsein auswirken. Interessant finde ich diesen Tipp: Ich hätte behauptet, neue Leute werden sich mir gegenüber nicht anders verhalten als alte. Aber versuchen kann ich das auf jeden Fall mal. Hmm, ich verstehe worauf du raus willst. Ich muss zugeben, die Zeiten an denen ich super gelaunt und positiv bin kommen nicht gerade alle Tage vor. Is vermutlich sowohl für das Thema PU wie auch für den Social circle von Bedeutung. Daran muss ich auf jeden Fall auch arbeiten.
  2. Hallo, Ich habe vor dem Wochenende bestimmt 5 Leute angeschrieben, ob wer bock hat rauszugehen und was zu machen. Zurückgekommen ist dann "Sorry, keine Zeit", "Grad nicht in der Stadt", "Schon verplant". Niemand hat Interesse gezeigt. Geschweige denn, dass jemand einen Gegenvorschlag liefert, wenn er keine Zeit hat oder sich von sich aus mal meldet. Kommt vor, aber selten. Sind somit eigentlich alles einseitige Beziehungen. Bin dann Freitag und Samstag Abends zuhause rumgesessen und hab ein paar Filme reingezogen. Während gefühlsmäßig alle anderen abends in einer Bar sitzen, mit Freunden auf dem Balkon grillieren, etc., fühlt sich etwas bescheiden an. Natürlich könnte man auch Lehrbuchmäßig sagen, dass man an sich selbst arbeiten sollte, wenn man nicht alleine sein kann. Dass jemand, der nicht alleine sein kann, wohl nicht mit sich im reinen ist und mit den sozialen Kontakten persönliche Probleme kaschieren will. Wenn aber die sozialen Kontakte, die man hat, so oberflächlich sind, dass man gefühlsmässig mit niemandem was machen KANN, also nicht frei wählen kann, wie man seinen Abend gestalten will, ist das einfach scheisse. Wenn ich hingegen die Alternative hätte, mich aber freiwillig für einen Abend alleine entscheide, ist die Grundlage eine ganz andere. Ich kann in diesem Fall die Zeit mit mir selbst geniessen, weil ich weiss, dass ich die Möglichkeit habe, jederzeit andere Leute zu treffen. Mein Problem ist also wahrscheinlich nicht, dass ich zu wenige Leute kenne. Es wäre ja durchaus möglich, an allen Ecken und Enden Leute kennen zulernen, Nummern zu tauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Vor allem wenn man noch in seinen 20ern ist und studiert. Doch nur weil ich neue Leute kennenlerne und 3x so viele Kontakte auf Whatsapp habe, werden nicht plötzlich alle an mir interessiert sein. Das Problem liegt also viel mehr darin, dass die Tiefe/ Substanz in fast allen meiner sozialen Beziehungen fehlt. Dass ich nicht begehrenswert für die anderen bin. Man könnte das wohl als sozial nicht kompatibel beschreiben. Wahrscheinlich bin ich nicht kalibriert genug, zu aufdringlich, nicht interessant, was auch immer. Und das schreckt dann die Leute ab/ verhindert den Erfolg, ein soziales Umfeld aufzubauen. Partner für Freizeitaktivitäten zu finden, fällt mir hingegen oft leichter. Meist beschränken sich diese Kontakte aber auf die Freizeitaktivitäten. Wenn ich ein Hobby xy habe, zum Beispiel Musik machen, fällt es mir leicht Leute dafür zu finden. Danach noch ein Bier trinken gehen, ok. Aus diesen Kontakten aber eine tiefe Freundschaft zu entwickeln (Tiefe Gespräche, gegenseitiges Interesse, Treffen auch abseits des Hobbys zum Grillen, etc.) gelingt mir fast nie. Es scheint dann sozusagen um das "fachliche" zu gehen und nicht ums soziale. Die Leute schätzen es zwar mit mir dieses Hobby teilen zu können, mehr aber wollen sie dann nicht. Eigene Vorschläge zur Problemlösung Naja, ich sehe es bereits selbst. Wenn ich den ganzen Freitag Abend filme schau weil keiner Bock hat was zu machen, bin ich selbst schuld. Das ist versinken im Selbstmitleid. Wie ein Alkoholiker, der sein beschissenes Leben mit einer halben Flasche Vodka hinter sich lassen will. Wie ein übergewichtiger, der nach jeder jeder Enttäuschung im Burgerking vorbeischaut. Nur weil ich von mir weg renne wie eine pussy und mich selbst bemitleide, wird sich nichts ändern. Irgendwie neige ich ein wenig dazu, und das sollte ich auf jeden Fall ändern. Wenn ich den Problemen nicht in die Augen schaue, ist das auf jeden Fall viel bequemer. Aber es löst meine Probleme nicht. Ich muss also an meiner sozialen Kompatibilität arbeiten. Zugegebenermaßen, ich habe eine harte Zeit hinter mir. Jahrelange Probleme (Mobbing, etc.) haben aus dem einst relativ sozial kompatiblen und aufgeschlossenen Ich ein Ich gemacht, dass eher zurückhaltend und ausweichend, nachdenklich und unkalibriert ist. Aber bringt es mir was, wenn ich meine Probleme in der Vergangenheit als Ausrede akzeptiere? Dass ich ja unschuldig bin und das Leben so ungerecht ist? Nein, schlussendlich muss ich mit meiner Vergangenheit klar kommen und das beste draus machen. Ich habe mich im Frühjahr bei einem Psychologen angemeldet um meine Vergangenheit aufzuarbeiten. Dauert wohl eine Weile, bis ich das in den Griff bekomme. Ich hoffe einfach, dass ich diese negativen Emotionen komplett loswerden kann. Irgendwo habe ich als Tipp auch gehört, enge Kontakte (Familie, Freunde, Wings, etc.) fragen, welche 3 Eigenschaften sie als am negativsten empfinden beziehungsweise was man ändern sollte, um attraktiver für andere Menschen zu werden. Eventuell bin ich zu unkalibriert, zu needy oder passiv bei sozialen Kontakten. Aber insgesamt würde ich mich als durchaus interessiert anderen gegenüber beschreiben, deshalb verstehe ich nicht warum so wenig Interesse zurückkommt. Und genau an dieser Stelle wäre es vielleicht extrem sinnvoll, andere Meinungen zu hören. Noch mehr Zeit in die momentan bestehenden Kontakte zu investieren und sich noch regelmässiger zu melden, halte ich für eine schlechte Idee. Das ganze wird dann einfach sehr einseitig und wirkt needy, und damit werden die Freundschaften nicht auf einmal besser laufen. Wohnortänderungen scheinen sicher auch ein Problem zu sein. Schliesslich ist halt jeder Umzug ein kleiner Neuanfang und ich hab auch einige Male meine WG gewechselt in den letzten Jahren (Hauptsächlich aus logistischen und finanziellen Gründen, nie wegen den Mitbewohnern). Bin aber immer in derselben Stadt geblieben. Irgendwie fragt man sich dann, wie einige Leute mit Vanlife etc. klarkommen können, schliesslich ist man da ja immer wieder an einem anderen Ort. Klingt auf der einen Seite extrem cool, aber entweder ist man extrem aufgeschlossen oder man findet beim ständigen umherreisen überhaupt keine sozialen Kontakte mehr. Ebenfalls möglich wäre natürlich ne LTR. Hat den Vorteil, dass man in einem gewissen Rahmen vom sozialen Umfeld des HB "profitieren" kann. Aber ja, es ist sicher nicht sinnvoll, ein Defizit in irgendeinem Lebensbereich mit einer LTR zu stopfen. Im schlechtesten Falle vergrössert sich das Defizit, man zieht mit der LTR zusammen, sieht sie über drei Jahre hinweg fast täglich, vernachlässigt die sozialen Kontakte immer mehr. Und spätestens, wenn die LTR in die Brüche geht, steht man noch viel beschissener da als vorher. Deshalb werde ich NIEMALS meine sozialen Kontakte wegen einer LTR vernachlässigen. Welche Tipps habt ihr zu diesem Thema? An welchen Punkten soll man arbeiten, um interessanter auf andere zu wirken? Bringt es erfahrungsgemäss etwas, sich von anderen kritische Meinungen zu holen, um sich aus einer anderen Perspektive betrachten zu können? Merci fürs durchlesen und für Anregungen, Määniii Ach ja, noch was, lustig finde ich es immer zu hören, dass es in späteren Lebensabschnitten immer schwieriger werde, neue Leute zu finden und tiefe soziale Kontakte zu halten. Wenn ich diese Probleme als Student mit 23 schon habe, was eigentlich als die Lebensphase gilt, in der durchschnittlich soziale Kontakte am einfachsten herzustellen sind, freue ich mich schon extrem auf meine Zeit in 20 Jahren oder so. Wenn es jetzt hart ist, wird es dann wahrscheinlich erst recht hart. Aber ja, nicht jammern sondern an sich arbeiten, wenn man sozial kompatibel ist und sich um sein Umfeld kümmert, wird man wohl in den meisten Lebenssituationen Freunde um sich haben.
  3. Hoy, Danke für alle Antworten. Also, zusammengefasst, man kann sich nicht sicher sein ob sie lügt oder nicht. Naja, hab mir das überlegt, und muss sagen, dass mir Vertrauen halt wichtig in einer Freundschaft ist. Und wenn ich mir ihre stories nochmal im nachhinein durch den kopf gehen lasse, muss ich halt sagen dass nicht alle dieser geschichten für voll nehmen kann. ich hab das gefühl, dass sich die geschichten in einigen details nicht deckungsgleich waren, was für eine lüge sprechen würde. Ich weiss nicht, ob jemand, der im allgemeinen solche traumatischen erlebnisse gemacht hat, beim ersten date darüber sprechen würde. zumindest ich würde das nur leuten anvertrauen, die ich sehr gut kennen. aber da scheints ja unterschiedliche charakter zu geben. wie auch immer, die frage ist, ob sich ein weiteres treffen lohnt, nur um herauszufinden, ob sie die wahrheit sagt. denke ich somit nicht. weil für mich der inhalt der geschichten nicht gelogen, aber zumindest stark aufgeblasen zu sein scheint.
  4. Ok, nachdem ich nun dieses Wochenende ein Date hatte, muss ich den Thread nochmal hochpushen. Wie erwähnt, sie hat bereits vor dem Date von psychischen Schwierigkeiten erzählt. Beim Date ist dann in etwa folgende story rumgekommen (genauere Details kann ich auch per PN verschicken. Mir ist auf jeden fall die Anonymität des HB wichtig, deshalb halte ich es hier relativ oberflächlich) Also, wir haben uns in eine Bar gesetzt. Sie hat dann, komischerweise beim ersten Date und schon nach einer halben Stunde, ihre gesamte Lebensgeschichte und all ihre Probleme vor mir relativ detailliert ausgebreitet. Von einer mittelschweren physischen Krankheit, die sie beeinträchtigt, über traumatische Ereignisse (vom Schwiegervater verprügelt etc.), über selbstverletzendes Verhalten von ihr und ihren Freunden, sonstige psychische Schwierigkeiten und Störungen war relativ breitbandig alles vertreten. Dass das jetzt absolute Redflags sind, wenn man beim ersten date einen derartigen Katalog an Problemen ausbreitet, ist klar. Trotzdem möchte ich sie nicht gleich in den Wind schiessen, weil wir einige sehr ähnliche Freizeitaktivitäten haben, für die ich immer wieder "sport-buddies" suche, und sie würde sich mit ihren Interessen eventuell als buddy eignen. Insofern hätte mich aber interessiert: Haltet ihr solche Geschichten für wahr? Hat jemand sowas schonmal erlebt und konnte einordnen beziehungsweise herausfinden, ob da Wahrheit dahintersteckt? Einerseits denke ich mir: Es ist nur schwer nachvollziehbar, dass ein Mensch im Leben soviel Unglück und negatives anzieht, etwa einen Faktor 5 mehr als jede andere Person in meinem Umfeld. Die Stories stinken schon fast, als wären sie erstunken. Vielleicht ist sie nur eine krankhafte Lügnerin, die mich mit den Geschichten beeindrucken, Manipulieren oder was auch immer wollte (warum auch immer man jemanden so krass anlügen würde?). In diesem Falle wär das sicherlich auch ein Redflag für eine Freundschaft. Anderseits denke ich mir: Ansonsten war sie auf dem Treffen mega sympatisch und lieb, dass es mich wundern würde, wenn mich eine so sympatische Person so krass verarschen würde. Und nein, mit ihr als Frau habe ich schon abgeschlossen, wenn dann würde ich sie wie gesagt als Kollegin weiter laufen lassen, wenn man sonst gerade keinen Sportbuddy hat, weil sie mir ansonsten recht sympatisch war.
  5. merci für den input übrigens, was ich noch vergessen habe. sie hat mir erzählt dass sie irgendwelche psychischen schwierigkeiten hat, inwiefern weiss ich gar nicht. hab mal gehört dass man mit solchen hb's aufpassen sollte. aber naja, das zählt wahrscheinlich auch nur zum hirnfick
  6. Hey, bin mir nicht sicher ob das in dieses forum gehört, aber sonst kann man das ja noch verschieben. Ganz allgemein, ich habe eine frau kennengelernt, sie ist 6 Jahre älter (ich bin 23, sie 29). Wir haben uns kennengelernt, das erste date ist nächste woche. ich weiss, eigentlich ist es noch deutlich zu früh für solche gedanken, aber: grundsätzlich möchte ich eine LTR (nicht von ihr, nicht unbedingt gleich heute, aber irgendwann schon gerne). Dass ein solcher altersunterschied in FB absolut 0 problem ist und es sogar noch viel grössere altersunterschiede gibt, hat mir ein befreundeter pickupper mal erzählt. aber, wie würde sich so ein altersunterschied in einer LTR auswirken? Könnte man eine Beziehung mit soviel Altersunterschied führen? Ich selbst bin völlig komfortabel damit, ich hätte keine probleme mit so einem altersunterschied, AUSSER in diesem punkt: meine angst hierbei hört sich bestimmt mega sonderbar an. aber ich habe das gefühl, dass sie irgendwann (nach einigen jahren LTR) einen kinderwunsch äussern würde, den ich niemals erfüllen würde, da ich vor 35 sicher keine kinder bekommen möchte, also wäre eine LTR schon von anfang an an ein ablaufdatum geknüpft. Klar, hier vor dem ersten date zu fragen ob es potentiell probleme in einer LTR geben könnte, ist vielleicht unnötig. mir ist klar dass man in dieser phase eigentlich noch gar nicht an ne ltr denken sollte. aber ich möchte halt screening machen um zu schauen ob sie LTR "material" (sorry für diesen ausdruck, ist aber sone redewendung) wäre. und ich hatte halt noch nie ein mädel am start mit nem 1990er jahrgang und weiss nicht wie die so ticken. Mache ich mir gerade viel zu viel gedanken? Wahrscheinlich macht es wirklich keinen Sinn, soviel voraus zu denken. Einfach daten, verführen und spass haben, die zeit geniessen? man kann ja eh nicht wissen was in 5 jahren ist. Gruess, Mäniii, und danke dass ihr euch an neujahr zeit nehmt meine frage zu beantworten
  7. aber falls jemand sich hier sinnvoll austauschen möchte: ich habe ehrlich gemeint gedacht dass sie wohl schon länger krank sei und mir auch schon am vortag hätte schreiben können. aber wenn ich mir das recht überlege, kann auch sein dass sie einfach erst am morgen davor migräne oder so bekommen hatte. ok, da gebe ich euch ganz nüchtern recht. ich könnte da an mir selbst definitiv arbeiten.
  8. Falscher kann man eine frage kaum auffassen. Ich habe doch oben gerade geschrieben, dass ich nichts von ihr will. Weil sie in einer glücklichen beziehung ist und ich das respektiere. Ich möchte ja niemandem zu nahe treten, aber können gewisse männer nicht unterscheiden zwischen frauen mit denen sie sex wollen und frauen mit denen sie nur eine gute zeit verbringen möchten? Nope, eben nicht. Ich wollte wirklich nur ne coole zeit mit ihr haben. Nein, ich wollte immer noch nicht dass sie mir einen blasen. Ich verstehe auch den angepissten ton heute in diesem forum nicht. kann man nicht mal als unbeteiligter nüchtern seine meinung sagen, anstatt 5 mal "du willst sie ficken". normalerweise kenn ich die leute in diesem forum ganz anders. vor allem dich, saian. sonst konnte man immer super von deinen aussagen profitieren. ich will hier auch mit niemandem einen streit auspacken. und ich kann ja euren aussagen auch einen gewissen mehrwert abgewinnen. aber warum in diesem aggressiven unterton?
  9. hey, wollte mal schnell eure meinung wissen: Ich habe eine Freundin (also Kollegin sprich wir sind befreundet, nicht in einer Beziehung). Ob das jetzt gut oder schlecht ist und auf aussagen wie "ein mann kann keine freundschaft zu einer frau haben" möchte ich gar nicht näher eingehen. Auf jeden fall waren wir letzt donnerstag abend verabredet, am morgen hat sie dann geschrieben dass sie "kopfschmerzen" hat und am abend wohl nicht kommen könnte. hab dann in etwa geantwortet: "hm, schon etwas kacke wenn man dinge so kurzfristig cancelt. so kann ich jetzt auch nichts mer gscheids planen für heute abend." War vielleicht etwas hart formuliert, aber ich sage halt ab und zu mal ganz gern was ich denke. sie hat dann in etwa gemeint, gar nichts mehr machen zu wollen wenn ich damit so grosse probleme hätte. habe dann zwei tage gewartet in der hoffnung dass sie sich dann von ihrem trip etwas beruhigt hat und ein anderes treffen vorgeschlagen nächste woche, worauf sie sich dann noch nicht gemeldet hat. ich finde, da ist nichts schlimmes an meiner aussage, nur gerade aus meine meinung gesagt. oder seht ihr das anders? wollte ja mit diesem statement keinen weltkrieg auslösen. da sollte man ja als erwachsener mensch einfach ein strich runtermachen können. ihr nachrennen und anrufen etc. werde ich wohl auch nicht, wenn sie kein bock hat dann brauch ich sie auch nicht von was anderem zu überzeugen. aber finde das schon etwas krass, dass selbst leute die man gut kennt auf whatsapp so arrogant daherkommen. Ich denke dass sie ganz anders reagiert hätte wenn ich ihr diese aussage ins gesicht gemacht hätte, dann würde sie kaum so zickig reagieren. however, jetzt weiss ich wenigstens woran ich bei ihr bin, wenn man sich jemand mir gegenüber so verhält brauch ich keine weitere zeit zu investieren, auch wenn ich mit ihr bis da eine gute zeit hatte. gruess mäni
  10. Hey, ich hab mir mal eine zeit lang gedanken dazu gemacht. "Glücklich sein" ist für mich im moment eines der wichtigsten ziele, das hast du richtig aufgefasst. Ich muss sagen, bei mir sind die zustände, in denen ich freude empfinde, nicht immer logisch nachvollziehbar. Beispiel: Ich gehe eigentlich gerne auf bergtouren. Eigentlich sollte mich so eine tour also glücklich machen. Erstens, weil man beim sport glückshormone ausschüttet. zweitens, weil es etwas ist, was ich gerne mache. Leztens war ich wieder in den bergen, ohne dass ich nacher dieses glücksgefühl gehabt hätte. Im gegenteil, ich war irgendwie nicht sonderlich zufrieden. Konnte dann schlecht einordnen, warum mich das, was ich eigentlich gerne mache, trotzdem nicht glücklich macht. Vielleicht war ich anderen Lebenssituationen unzufrieden und das hat sich dann auf meine gefühlslage ausgewirkt. oder unterbewusst sind bergtouren doch nicht das, was ich gerne machen würde, oder ich hab das Gefühl andere dinge zu verpassen die mir wichtiger wären. vielleicht liegt das auch an der falschen gesellschaft bzw. den leuten die ich dabei hatte. der einzige zustand, in dem ich keine negativen gefühle wahrnehme ist, wenn ich filme anschaue, videospiele mache etc., also was ich weiter oben beschrieben habe. ich denke, das liegt daran, dass diese tätigkeiten einen so grossen informationsüberschuss liefern dass man keine zeit mehr hat über probleme etc. nachzudenken. mal abgesehen davon, dass man halt irgendwann ein schlechtes gewissen hat wenn man den ganzen tag am pc sitzt. das hab ich ja weiter oben auch mit "verdrängung" bzw. "flucht vor sich selbst" beschrieben. ob verdrängung die richtige lösung ist und ob ich die ganze zeit so verbringen möchte, mag ich zu bezweifeln. vielleicht wäre es besser, mal den pc auszustellen, sich seinen problemen zu stellen und aus dem weg zu räumen. zum thema "tief gehende" soziale kontakte (hab ich oben noch etwas genauer beschrieben) musst ich halt immer die erfahrung machen, dass soziale Kontakte nicht für immer halten, auch wenn ich das im moment gerne hätte. es sind meist leute, die wieder kommen und gehen, weil sich interessen ändern, oder man umzieht und sich nicht mehr oft sieht. teilweise würde sich die möglichkeit wohl auch anbieten, neue freundschaften zu schliessen, aber es entwickelt sich daraus dann doch keine wirklich tiefe freundschaft, sondern halt eher oberflächliche kontakte.
  11. Um es gleichzeitig konkreter und so unkonkret wie wie möglich zu machen: Was ich mir dieses Jahr immer wieder wünsche ist, glücklich zu sein. Es gibt zwar weite Phasen, in denen ich glücklich bin. Dann gibt es aber wieder Phasen, in denen ich sehr nachdenklich bin. Ich beginne, vieles zu hinterfragen, und in diesen Phasen fühle ich mich manchmal unglücklich oder nicht wirklich glücklich. Ich kann das auch nicht konkret einordnen und einen Grund dafür finden, warum ich in diesen Phasen weniger glücklich bin. Ich weiss nur, dass dieses Gefühl auf einmal verschwindet, wenn ich mich ablenke, zum Beispiel am PC. Deshalb auch die Erwähnung, dass ich vermute, dass der PC für mich einen ähnlichen Stellenwert wie Alkohol haben könnte, mit dem man sich kurzzeitig ablenkt bzw. die Sorgen nimmt. Also ein Hilfsmittel, dass mich auf eine andere Bewusstseinsebene bringen kann. Dann wäre also der Hauptgrund des Computerkonsums eine Flucht vor mir selbst. Um dann auf die Frage zurückzukommen: Ich erinnere mich an diese Zeit, in der ich diese Art von Nachdenklichkeit nicht hatte. Ich war zwar auch da schon nachdenklich, aber mehr im positiven Sinne. Vielleicht wäre es da auch zielführend, sich mehr mit dem Thema "glücklich werden" auseinanderzusetzen, bzw. herauszufinden, welche Faktoren mich davon abhalten. Ich habe das Gefühl, glücklich sein ist eines der obersten Ziele im Leben. Was würde jemandem schon viel Geld, ein Ferrari oder durchtrainierter Körper, jeden Tag eine neue Dame im Bett oder sonst was bringen, wenn man nicht glücklich ist? Ok, falls ich jetzt ne konkrete Handlung schreiben müsste für die nächsten 5 Minuten, die meinen Tag zum besten meines Lebens machen würde: "Ich gehe raus und lerne einen Typen kennen. Jemand, der genauso denkt wie ich. Eine wahre Männerfreundschaft entsteht, die auch mit 50 noch hält." Also quasi etwas langlebiges in der kurzlebigen Zeit. Oder anders: Jemand, mit dem man seinen ganzen shit teilen kann, der aber länger an deiner Seite bleibt als nur ein paar Jahre. Ich hab schon viele Leute kennengelernt, die sich dann halt nach einigen Jahren wieder aus dem Leben verabschieden. An dieser Stelle wäre es schon geil, jemanden zu kennen, mit dem man irgendwann auf die gemeinsame Zeit zurückschauen kann. Natürlich, man lernt auch immer wieder neue Leute kennen, ist in meinen Augen aber nicht dasselbe, wie wenn man Personen im Leben hat, die so etwas wie eine "Konstante" sind.
  12. Hm, wenn ich so drüber nachdenke würde ich sagen: Ein grosses soziales Umfeld (hab ich im post ja auch schon beschrieben). Hab das Gefühl, es gibt draussen vieles was ich gern machen würde. Reisen, fotografieren, klettern, bergtouren, etc. Bei vielen Aktivitäten habe ich dann aber das Gefühl, ich finde nur wenige Leute in meinem Alter die darauf bock haben. Kann wohl aber auch sein dass ich mehr an meiner Sozialkompetenz arbeiten sollte um mehr Leute in mein soziales Umfeld zu holen.
  13. Hey, ich bin gerade wieder einmal auf der Suche nach dem Lebenssinn, dem Weg den ich gehen soll oder vielleicht auch nur der Art, wie ich meinen Weg gehen soll... Und zwar bin ich gerade 22. Um es kurz zu halten: Ich habe in meinem Leben schwierige Zeiten hinter mir. Ich wurde in der Schule gemobbt, zumindest zeitweise. Im Moment denke ich gerade, dass dadurch auch mein Charakter wohl auch geformt wurde. Dass ich wohl viel offener, selbstbewusster und energetischer wäre wenn meine Vergangenheit, ich sage mal, positiver verlaufen wäre. Ok, vielleicht sollte man auch einfach damit abschliessen. Kann ich aber nicht auf sofort. Ich kann natürlich sagen, dass das halt Arschlöcher waren und ich vielleicht einfach Kampfsport lernen sollte, um mit Leuten, die auf Konfrontation aus sind (gibt es überall), fertig zu werden. Ok, ganz auf andere abschieben ist halt auch nicht, früher hatte ich mich halt teilweise so verhalten, dass ich die damaligen Reaktionen darauf fast schon nachvollziehen kann. Vielleicht hat jemand ja schon einmal das durchlebt und konnte alle Selbstzweifel ablegen. Ich habe ja oft das Gefühl, ich bin jetzt selbstbewusst und hab die Vergangenheit schon abgelegt, dann gibt es aber wieder Situationen, wo halt die alten Selbstzweifel aufkommen und die Unsicherheit (die halt Ergebnis von mobbing ist) zuschlägt. Wollte dies nur am Rande anmerken, weil vermutlich auch mein jetziges Denken stark davon beeinflusst wird. Früher hatte ich auch oft Videospiele gespielt oder Filme geschaut. Damit hatte ich sehr viel Zeit totgeschlagen. Vor etwa einem halben Jahr hatte ich den Input, den ich schon unzählige Male hatte, endlich durchgesetzt. Ich wollte diszipliniert werden. Endlich alle Ziele erreichen, keine Zeit mehr am PC verschwenden, Sport machen, etc. Ich schaute viele Motivationsvideos, kaufte mir einen Videokurs zum Thema Disziplin und Selbstbewusstsein, und irgendwie bildete sich daraus mein damaliger Lebenssinn: Du wirst glücklich, wenn du deine Ziele erreichst. Wenn du hart und diszipliniert arbeitest. Natürlich, wenn du viel Zeit investierst wirst du deine Ziele erreichen. Du wirst dadurch auch selbstbewusst. Das möchte ich nicht abstreiten. Aber ich bin mir nicht mehr sicher, ob diese Philosophie aus vielen Motivationsvideos für alle Menschen zielführend ist. Ich hab das ganze dann etwa ein halbes Jahr durchgezogen. Es war eine Zeit, in der ich sehr diszipliniert war, viel Sport neben dem Studium gemacht hatte. Ich habe mein Leben so eingerichtet, wie ich das aus den Videos gelernt hatte, ohne mich ein einziges Mal streng genug zu hinterfragen. Und genau dieser Lifestyle machte mich während dem halben Jahr auch ganz glücklich. Doch anfangs Neujahr begann ich alles zu hinterfragen, mir ging es praktisch von einem Tag auf den anderen ziemlich mies. Nachdem ich nach einigen Tagen nicht mehr weiter wusste, ging ich zu einem Psychologen. Er half mir, das ganze aus einer anderen Perspektive zu sehen. Er meinte ich soll nicht so streng zu mir sein. Zudem sagte er, ich sollte mich mehr um mein soziales Umfeld kümmern. Als ich vor 2 Jahren mein Studium begann, musste ich die ersten 1.5 Jahre viel lernen, nebenbei machte ich genauso viel Sport. 1.5 Jahre lang nahm ich mir sehr wenig Zeit für die Leute dort. Ich hatte einige sehr nette Mitstudenten, doch ich traf mich mit diesen Leuten nur wenige Male. Weil Disziplin, Sport und das Studium Vorrang hatten. Ich redete mir zwar immer ein, in Zukunft mehr Zeit für soziale Kontakte zu reservieren, eingehalten hatte ich es nie. Und mir war das gar nie so krass aufgefallen. Erst im Nachhinein wurde mir klar, dass wohl grob was falsch gelaufen ist und ich viel mehr Zeit mit anderen Leuten verbringen sollte. Ehrlich gesagt vermisse ich das im Nachhinein auch - ein grösseres soziales Umfeld, ein bester Freund - dies ist vermutlich das, was mir im letzten Jahr am meisten gefehlt hat. Früher in der Schulzeit habe ich wie oben geschrieben mich mit sozialen Kontakten immer schwer getan. Dann nahm ich mir nicht Zeit für sie. Ist natürlich mein Fehler. Jetzt, wo ich mich mehr auf andere Leute einlasse, hab ich das Gefühl, es gestaltet sich einfacher als früher, neue Leute kennen zu lernen. Doch auf der anderen Seite hab ich dann doch einige Mühe, wirklich gute soziale Kontakte zu knüpfen. Ich kann nicht sagen, woran es liegt, aber ich mach mich immer noch extrem schwer damit, tiefe Freundschaften zu schliessen. Sport machen, etwas trinken, sonst die Zeit mit irgendwelchen Hobbys verbringen ist alles drin, doch Leute, mit denen man sich wirklich tiefgründig unterhalten kann finde ich dann doch kaum. Nicht so streng zu mir sein. Ein Ratschlag, den ich nicht ernst nahm. Erst vor einigen Monaten entschloss ich dann, vielleicht doch lockerer zu mir zu sein. Mehr mit dem Herzen zu entscheiden und nicht einfach ohne zu hinterfragen irgendwelchen Routinen hinterher zu rennen, um meinen Tagesablauf disziplinierter zu machen. Ich versuche also mehr aus dem Bauch zu entscheiden. Wenn ich morgens fit bin, stehe ich auf. Mache nur noch, worauf ich bock habe. Lebe also mehr im Moment, gönne mir mehr Ruhe, bin seither auch glücklicher geworden. Doch ich weiss immer noch nicht genau, wo ich hin will. Oft habe ich mir in den letzten Monaten gesagt: "Das Leben sucht sich seinen weg schon selbst." Oder eben, wie weiter oben erwähnt: Ich nehme nicht mehr bewusst Einfluss auf mein handeln sondern lasse mich vom Unterbewusstsein steuern - zumindest ist dass, was ich aus dem Tipp, lockerer zu sich zu sein, herauslesen kann. Ok, vielleicht habe ich das "locker zu sich sein" auch auf die Spitze getrieben. Teilweise funktioniert das ganz gut. Oft sitze ich aber auch wie früher am PC und verbringe viel Zeit mit Videospielen. Ich könnte natürlich auch aufhören, Freizeit vor dem PC rumzuschlagen, indem ich einfach irgendein Blocker oder so installiere. Doch das geht dann ja quasi gegen die Philosophie, einfach dem Bauchgefühl zu folgen. Ich hab das Gefühl, das ganze ist eine Art Sucht. Und mit der geht dann der natürliche Antrieb - rausgehen, flirten, soziale Kontakte, etc. - verloren. Ich suche zwar nach guten Gründen, endlich damit aufzuhören, doch der Kopf findet dann andere Gründe, weiter am PC zu sitzen. Ich kann ja nicht einerseits so leben, als dass ich möglichst oft das mache, wozu ich gerade bock habe, beim Computer aber eine Linie ziehe, weil der mich quasi vom "richtigen" Leben abhält. Oft denke ich auch einfach, die digitale Welt an sich ist eine andere Welt, wie eine Droge, die ich nehme, weil ich dort die alltäglichen Probleme nicht mehr habe. Wenn ich diese Droge nehme, bin ich zufrieden. -> Was mir gerade dazu eingefallen ist: Vielleicht wäre es auch zielführend, alle persönlichen Probleme zu lösen, dann bräuchte man nichts, womit man seinen alltäglichen Stress überdecken muss. Oft denke ich auch, dass man Zeit am PC verbringt, weil es am bequemsten ist. Weil es sehr viel Stimulation bringt aber keinerlei Aufwand fordert. Vielleicht tendiert der Mensch auch einfach dazu, es immer möglichst bequem und gemütlich haben zu wollen. Das beisst sich dann aber mit der Aussage des Psychologen, dass der Mensch von Grund auf einen Antrieb hat und aktiv sein möchte. Vielleicht wäre es auch sinnvoll, dass man Computerspiele wie eine Droge dosiert - Alkohol trinkt man (zumindest die meisten) auch nicht jeden Tag in dem Masse. Bin sicher nicht der einzige der sich mit sowas schonmal rumgeschlagen hatte. Ideen dazu? Ok, musste jetzt sein, ich wollte mal den ganzen shit der in meinem Kopf rumschwirrt mal raushauen. Vielleicht hat sich wer die Mühe gemacht und alles durchzulesen. Freue mich auf eure Antworten. Gruss Mänii
  14. kann ich so zustimmen. ich werde auf jeden fall einige deiner tipps in meinen alltag einfliessen lassen. vielleicht melde ich mich nocheinmal in einigen wochen, um von meinem fortschritt zu berichten. unabhängig davon, merci für die sehr interessante diskussion und deine hilfe.
  15. war leider ein paar tage beschäftigt, sorry dass ich erst jetzt antworte. ich hab die letzten tage aktiv versucht, youtube und andere ablenkungsquellen jeweils zu blockieren. ich habe youtube dann nur noch für 1 stunde am tag aktiviert gelassen, und auch diese stunde fast nie genutzt. ich bin also quasi fast one ablenkungen punkto social media ausgekommen. tatsächlich, ein kalender wäre interessant. bisher habe ich es mit tageskalendern versucht, also jeden abend die dinge auf eine liste gemacht die am nächsten tag erledigt werden müssen. habe ich aber oft nur halbwegs geschafft. ich hatte das gefühl, dass ich mir zuviel vorgenommen hatte. manchmal war es wirklich die fehlende disziplin. manchmal war ich aber auch den ganzen tag am arbeiten und wurde nicht fertig. kann natürlich auch sein, dass ich zu unproduktiv war und mein tag zu eintönig aufgebaut. vielleicht ist es nicht sinnvoll, am tag 8-10 stunden arbeit und hinterher noch abarbeiten von to-do's einzuplanen. wäre wohl sinnvoller, wenn man nach 10 stunden arbeit mal sport oder so einplant, wo man wieder einmal in anderen "kanälen" arbeitet. punkto den werten werde ich wohl noch eine weile brauchen, um herauszufinden, welche die richtigen sind. aber ich denke, falsch wird es nicht sein, wenn man sich werte "aneignen" möchte, die man nicht schon von anfang an hatte. gebe ich dir recht. wobei jetzt nicht alle davon unbedingt schlecht sind. ich kompensiere gerne stress/ unausgeglichenheit/ überforderung mit sport. mag sein, dass das der falsche weg ist, fühlt sich aber gut an. werde auf jeden fall das modell mit dem kalender wieder zu herzen nehmen.