pinkpoint

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  1. Zuerst hatte ich eine befristete Anstellung, um etwas Geld zu verdienen. Seither mache ich Ferien, nun auch schon einige Monate. Irgendwann, sobald mein Geld weg ist, muss ich natürlich wieder arbeiten gehen. Insofern frage ich mich gerade, wo ich im neuen Jahr arbeiten möchte. Möglich. Ich hab mir aber vorgenommen, in den nächsten Jahren beruflich einige Dinge auszuprobieren. Ich kann auch noch mit 30 im Büro sitzen und programmieren, das läuft ja nicht davon. Das sind gute Fragen: Macht mir eine Tätigkeit auch dann spass, wenn ich damit Geld verdienen muss? Macht mir Tourenleiten spass, wenn ich den eingebildeten CEO einer Grossfirma bespassen muss? Kann ich nicht beantworten. Ich habe bisher nur in technischen Berufen ohne Kundenkontakt gearbeitet. Ich weiss nicht, ob mir ein Job mit Kundenkontakt gefällt. Ich denke, das finde ich nur raus, wenn ich wirklich mal ein paar Monate in einem entsprechenden Arbeitsumfeld arbeite. Mal eine Saison als Skilehrer zu arbeiten, wäre vermutlich also gar nicht schlecht. Aber man braucht natürlich eine Ausbildung dazu, die ich nicht habe. Spontan einfach mal den Winter als Skilehrer zu arbeiten, wird also schwierig. Habe ich Talent dafür? Schwierig zu sagen. Vermutlich bin ich kein überdurchschnittlich talentierter Skilehrer. Allerdings bin ich auch kein talentierter Informatiker. Früher war ich furchtbar schlecht in naturwissenschaftlichen/ technischen Schulfächern. Durch kontinuierliche Arbeit habe ich mir aber einen durchaus guten Abschluss als Informatiker erarbeiten können. Insofern denke ich, dass ich mit dem notwendigen Aufwand auch erfolgreicher Skilehrer werden könnte. Was ist dann mein Talent? Ich würde meine Kindheit so zusammenfassen: In der Kindheit war ich nie gut im Sport, und auch nie gut in der Schule. Aber ich war kreativ. Mit viel Zeitinvest habe ich trotzdem rationales Denken erlernt, um Informatiker zu werden. Mit der Zeit, in den letzten Jahren, bin ich auch immer besser im Sport geworden. Also würde ich sagen: Ich bin weder talentierter Informatiker, noch talentierter Sportler. Ich denke, mein Talent ist kreatives Denken. Was ich leider zu wenig nutze. Natürlich wäre es naheliegend, dieses kreative Talent mehr zu nutzen. Aber mit Kreativität Geld zu verdienen, ist halt schwierig. Im Gegensatz zur Informatik, wo man überall einen Job nachgeworfen kriegt. Das Dilemma ist: Vermutlich würde ich es sogar schaffen, mit Kreativität Geld zu verdienen. Aber nur, wenn ich sehr viel Zeit investiere, und diese Zeit nehme ich mir nicht, weil ich genau so gerne Bergsteige in der Freizeit. Die Frage ist also immer noch die selbe: Soll ich die Anzahl an Tätigkeiten reduzieren, denen ich nachgehe? Oder soll ich mich damit abfinden, dass ich überall nur durchschnittlich gut bin? Auf der einen Seite hat es mich immer schon gereizt, eine Sache komplett zu perfektionieren - Extrembergsteiger oder erfolgreicher Künstler zu werden. Auf der anderen Seite habe ich zu viele Interessen, um mich nur mit einer einzelnen Tätigkeit zu beschäftigen. Schlussendlich sind die allermeisten Menschen überall nur durchschnittlich gut. Sie machen ab und zu Sport, spielen ab und zu ein Instrument. Sie machen alles mögliche, investieren aber nur wenig Zeit in eine einzelne Tätigkeit. Was ja auch ok ist. Auf der anderen Seite gibt es einige Profisportler, Künstler, Unternehmer etc, die das Gegenteil machen. Sie investieren sehr viel Zeit in eine Einzelne Tätigkeit, haben aber oft keine Zeit für weitere Interessen/ Hobbys. Natürlich ist das Gefühl toll, etwas zu perfektionieren und darin überdurchschnittlich gut zu sein, aber man muss dafür verzichten können/ wollen. Welcher Weg macht mich Glücklich? Macht es mich glücklich, wenn ich eine Tätigkeit perfektioniere? Oder macht es mich glücklich, überall durchschnittlich zu sein und dafür mehreren Tätigkeiten nachgehen zu können? Eine Frage, die leider keiner so genau beantworten kann.
  2. Ist oben vielleicht zu abstrakt formuliert. Ich mach es mal etwas konkreter: Mit 16 hatte ich neben der Ausbildung keine wirklichen Interessen. Irgendwann habe ich dann mit zeichnen/ kreativen Arbeiten/ digitaler Gestaltung etc. begonnen. Kreativität war dann jahrelang mein Hobby, zentraler Lebensinhalt und Traumberuf. In dieser Zeit hatte ich nie das Gefühl, etwas zu verpassen. Ich investierte den Grossteil meiner Freizeit in kreative Projekte und war glücklich damit. Ich entschloss mich für ein Informatikstudium. Mit dem Ziel, nach dem Informatikstudium einen "sicheren Verdienst" zu haben und nebenbei mein kreatives business aufzubauen. Im Studium hatte ich dann deutlich weniger Zeit und stellte meine kreativen Projekte hinten an. Als Ausgleich machte ich deutlich mehr Sport, ging Bergsteigen etc. Mit der Zeit nahm Bergsteigen den Platz ein, der vorher mit kreativen Projekten gefüllt war. Bergsteigen entwickelte sich zum Lebensinhalt und nahm einen Grossteil meiner Freizeit in Anspruch. Im Hinterkopf stellte ich mir immer die Frage, ob ich nun nie mehr kreative Projekte umsetzen möchte. Vor einem Jahr wurde ich mit dem Informatikstudium fertig. Dafür, dass es nur eine "finanzielle Absicherung" sein sollte, hat mir das Studium recht gut gefallen. Es gibt sogar eine Firma, wo ich mir vorstellen könnte, einmal zu arbeiten. Aber ich weiss nicht, ob ich jetzt gleich dort anfangen würde, wenn ich die Möglichkeit hätte. Die Arbeit wäre sehr interessant, aber ich möchte nicht wieder alle meine Interessen hinten anstellen. Ich habe mir auch schon überlegt, noch eine Bergführer/ Skilehrerausbildung etc. zu machen. Um meinen Interessen nachzugehen. Oder ein Studium an einer Kunsthochschule, schliesslich war das ja mal mein Traumberuf. Aber ich habe schon seit Jahren keine kreativen Projekte mehr gemacht, und mit Kreativität/ Kunst Geld zu verdienen, ist auch nicht ganz einfach. Es ist halt die Anzahl an Möglichkeiten, die es schwer macht. Ich kann mich nicht entscheiden, was ich beruflich/ in der Freizeit machen möchte, weil ich so viele Optionen habe. Klar, ich kenne Leute, die 100% als Informatiker arbeiten und jedes Wochenende 2 Tage bergsteigen gehen. Klar, kann man Teilzeit als Informatiker arbeiten und nebenbei mehrere Hobbys haben. Aber ich habe kein Bock, mir ständig Stress zu machen, um möglichst viele Dinge unter einen Hut zu bringen. Genau das. Ich lese ein Blog über Extrembergsteigen in Kanada. Leistungen, die nur möglich sind, wenn man sich zu 100% aufs Bergsteigen fokussiert. Ich habe das Bedürfnis, alles stehen und liegen zu lassen, um mich aufs Bergsteigen zu konzentrieren. Auf der anderen Seite habe ich so viele Interessen, dass ich nicht alles fürs Bergsteigen aufgeben möchte. Ich kann auch nicht einschätzen, ob mich ein Leben als Extrembergsteiger glücklich machen würde - da beginnt dann die Angst, etwas zu verpassen. Am liebsten wäre ich alles zusammen: Extrembergsteiger, Künstler, etc. Am liebsten würde ich nebenbei noch Brot backen, eine Drohne kaufen, eine Weltreise machen, Gleitschirm fliegen lernen etc. Ich sehe also nur zwei Ansätze: Ich reduziere die Anzahl an Tätigkeiten, denen ich nachgehe. Schwierigkeit: Ich muss gewisse Tätigkeiten/ Ziele/ Wünsche aufgeben, kann mich aber von nichts trennen. Ich reduziere den Zeitinvest pro Tätigkeit. Schwierigkeit: Ich werde nie Extrembergsteiger oder erfolgreicher Künstler. Ich bleibe vermutlich überall mittelmässig gut. Vielleicht muss ich mich damit abfinden, nur mittelmässig zu sein, oder nicht alles haben zu können. Es ist halt schwer, wenn man früher 7 Mal pro Woche gezeichnet hat, auf einmal nur noch 1 Mal pro Woche zu zeichnen. Man wird nie mehr an das Level von früher rankommen. Man wird nie mehr so gute Zeichnungen machen wie früher, wenn man nur noch einen Bruchteil der Zeit investiert. Das ist so, als hätte man nach einer Beziehung mit einer HB9 eine HB5 am Start.
  3. In dem Zusammenhang wurde auch irgendwo mal das Buch von Dale Carnegie empfohlen: "Sorge dich nicht - lebe!" Teilweise finde ich solche Bücher gefährlich, wenn man zu lange und zu blauäugig einem "Lebensentwurf" und den Ratschlägen einer fremden Person folgt. Ich habe mein Leben auch schon negativ beeinflussen lassen, durch eine einseitige und völlig verzerrte Wahrnehmung, als ich mich zu sehr auf eine einzelne Informationsquelle fokussiert habe. Ich hab eben mal in die Hörbuchfassung reingehört. Der Typ ist mir eigentlich ziemlich sympathisch. Ich denke, ich werde mich dem mal häppchenweise annehmen. Hat das Buch jemand komplett gelesen und kann eine Empfehlung abgeben? Findet ihr die Bücher von Dale noch aktuell, geschrieben wurden sie ja teilweise vor dem 2. Weltkrieg (und in einer anderen Kultur)? Anfangs wird ja erwähnt, man sollte jedes Kapitel mehrmals lesen und am besten jeden Monat einige Stunden ins Buch investieren (nachdem man es gelesen hat). Da sind wir wieder beim ersten Punkt. Man fokussiert sich dann extrem auf dieses eine Buch (was ja gewollt ist, es soll ja eine Art Arbeitsbuch sein). Damit wird man dann natürlich extrem in eine bestimmte Richtung gelenkt. Habt ihr das so gemacht, oder das Buch nach dem lesen nie mehr angefasst?
  4. Es gibt hier schon ähnliche Beiträge. Bitte trotzdem nicht löschen. (Ich bin 24 Jahre alt, falls dich das interessiert.) Sinnfindung - Was will ich eigentlich im Leben? Was will ich eigentlich im Leben, diese Frage habe ich mir schon oft gestellt. Was will ich mit meiner Lebenszeit anfangen? Was will ich erleben? Was will ich erreichen? Was will ich beruflich machen? Welche Länder möchte ich besuchen, wo möchte ich einmal Leben? In dem Zusammenhang habe ich schon oft gehört: -> Setze dich regelmässig in Ruhe hin, höre auf den Bauchgefühl/ Unterbewusstsein und frage dich, was du wirklich willst beziehungsweise was dich glücklich macht. Am besten nimmst du einen Notizblock und schreibst die Erkenntnisse immer wieder auf. Immer wieder habe ich das auch versucht. Ich führe eine to-do list, die ich regelmässig ergänze, wenn ich den Impuls habe, XY möchte ich unbedingt mal erleben. Schlussendlich wird die to-do list immer länger, und ich kann mich nicht entscheiden, welchen Dingen ich mich nun zuwenden soll. Viele meiner Wünsche, Pläne und Ziele könnten widersprüchlicher nicht sein. Es gibt viele Jobs, die ich gerne ausüben möchte, aber alle unterschiedliche Ausbildungen benötigen. Es gibt diverse Freizeittätigkeiten, die ich liebe und gerne würde ich mich einer davon vollends hingeben. Aber ich kann mich nicht für eine Freizeittätigkeit entscheiden. Eigentlich müsste ich gar nicht reisen, zumindest nicht ausserhalb Europas. Europa bietet so viele unterschiedliche Möglichkeiten für Actionurlaube, dass es mir in 2 Leben nicht langweilig werden würde. Wenn ich aber Reiseblogs lese - dann habe ich trotzdem das Bedürfnis, jede Region der Welt einmal zu bereisen - weil auf irgendeine Art und weise ist jede Region einzigartig. Zeit Schlussendlich denke ich, dass ich zu wenig Zeit habe. Klar, im Durchschnitt haben wir alle gleichviel Zeit. Zeit hat man nicht, Zeit nimmt man sich. Die Kunst ist nur, die Zeit sinnvoll zu nutzen. Die ganzen Standardsprüche halt. Aber unter dem Strich wäre vieles einfacher, hätte man mehr Zeit. Früher, in der Grundschule, ging die Zeit so langsam vorbei, dass ich mich langweilte. Ich hatte für alles Zeit, was ich mir in den Kopf setzte. Heute habe ich immer 1000 Dinge im Kopf, die noch erledigt werden wollen. Meine Zeit reicht gefühlt nirgends hin und ich sehe keinerlei Chancen, jemals alle Dinge zu machen/ erleben, die mir wichtig sind. Insofern muss ich selektieren. Auf alles verzichten, was mich nicht wirklich erfüllt. Um mehr Zeit für die wichtigen Dinge im Leben zu haben. Ich habe früher auch Zeittagebücher geführt, um mir mehr Zeit für mich selbst freizuschaufeln. Aber das ganze hatte etwas krankhaftes, der selbst auferlegte Stress hat mich nicht glücklich gemacht. Fear of missing out (FOMO) Zeitmangel führt also dazu, dass ich nicht alle meiner Ziele/ Wünsche erreichen kann, und das triggert schlussendlich die Angst, etwas zu verpassen. Zusätzlich wird FOMO bei mir oft durch Reize von aussen ausgelöst. Auf eine Art und Weise finde ich fast alles, was ich irgendwo sehe, interessant, und am liebsten würde ich natürlich alles gleichzeitig erleben. Social media (Facebook, Instagram, etc.) nutze ich inzwischen nicht mehr, weil es für mich eine ungesunde Art der Selbstdarstellung ist, die FOMO verstärken kann. Aber auch ohne gibt es natürlich überall FOMO-trigger. Schlussendlich bewundere ich die Leute, die komplett in einer Tätigkeit aufgehen können, ohne Gedanken daran, ob man daneben etwas verpasst. Früher konnte ich mich jahrelang immer mit denselben Dingen beschäftigen. Sie weiter perfektionieren und ausbauen, ohne dass sie langweilig wurden. Ohne dass ich etwas anderes brauchte oder etwas vermisste. Am liebsten würde ich alles hinwerfen und nur noch genau einer Tätigkeit nachgehen, in der ich mich voll ausleben kann. Aber ich kann mich halt nicht für diese eine Tätigkeit entscheiden. Oder anders gefragt: Vielleicht gibt es gar nicht diese eine Tätigkeit, die mich zu 100% erfüllt? Das könnte man jetzt mit 1000 Beispielen ausschmücken. Aber der Mechanismus dahinter sollte ja ungefähr verständlich sein: → Ich habe viele unterschiedliche Ziele/ Wünsche/ Pläne. → Ich kann zeitlich nicht alle dieser Ziele/ Wünsche/ Pläne verfolgen. → Ich muss entweder die Anzahl an Tätigkeiten oder das Zeitinvestment pro Tätigkeit beschränken (beides fällt mir schwer). → FOMO: Ich habe Angst, etwas zu verpassen, und kann mich nicht entscheiden. → Wenn ich um mich schaue, sehe ich nur noch mehr Möglichkeiten, was die FOMO zusätzlich befeuert (und die Entscheidung weiter erschwert). Analyse und Lösungsansätze Ich denke viel zu viel nach, versuche mir alles zurecht zu rationalisieren. Ich lese Blogbeiträge etc, verliere mich in irgendwelchen wilden Theorien, wende aber nichts davon praktisch an. Ich sollte vielleicht einfach öfter verschiedene Dinge ausprobieren. Mein Leben geniessen und intuitiver entscheiden, statt tagelang rumsitzen und mich zu fragen, ob ich auf rationalem Weg irgendwie meine Bedürfnisse besser kennenlernen kann. Ich mache mir zu viel Druck. Die FOMO entsteht im Unterbewusstsein und ich alleine kann sie steuern. Ich alleine kann entscheiden, ob ein Instagram post Stress auslösen soll, oder ob ich ihn nur als nette Inspiration sehe. Statt meine Zeit zu geniessen, versuche ich verkrampft mein Leben so zu gestalten, dass ich alle meine Ziele unter einen Hut bringe. Ich sollte mir weniger Stress machen und eingestehen, dass es in Ordnung ist, Dinge zu verpassen. Jeder hat Probleme und Schwierigkeiten, jeder hat weniger Zeit, als er gerne hätte. Keiner ist so krass geil wie sein Instagram Profil. Die anderen sind auch nur Menschen. Ich bin demotiviert und enttäuscht - weil ich mir zu viel Druck mache. Die FOMO triggert mich und ich möchte nichts verpassen. Ich sehe, dass ich zu wenig Zeit habe, um alle meine Träume zu verwirklichen. Das ganze enttäuscht mich, was schlussendlich dazu führt, dass ich keine Motivation habe, Dinge auszuprobieren. Ich geniesse meine Zeit gar nicht mehr. Ich sollte das Leben weniger ernst nehmen. Schliesslich geht es mir nicht besser, wenn ich Hirnfick schiebe. Unklarheiten Wer hatte schon ähnliche Gedanken und Gefühle? Was sagt ihr zu meinen Lösungsansätzen? Ansonsten gibt es wohl keine schnelle Lösung, um mit der Situation klarzukommen. Vermutlich ist es ein langer und steiniger Weg, um zur inneren Zufriedenheit zu finden beziehungsweise um einen Lebenssinn für sich zu finden. Ein langsamer Prozess mit dem Ziel der vollkommenen Glückseligkeit, an dem ich jahrelang arbeiten muss. Vielleicht ist das alles auch viel zu weit gedacht?
  5. War gerade im Wald spazieren auf so einem Waldweg. Eine HB ist mir entgegengekommen. Leider nicht approacht. Hab mich danach gefragt, wie ich hier öffnen kann.

    Direkt find ich creepy.
    "Ich find dich hübsch"
    Findet ihr das nicht strange? HB alleine im Wald, löst wahrscheinlich den Fluchtreflex schlagartig aus, ausser man bringt das extrem kalibriert rüber.

    Indirekt finde ich hier fast adäquater. Nach dem Weg fragen wär ne Option. Allerdings nur, wenn man neu an diesem Ort ist.

    Ein Zweierset wäre da eigentlich fast besser. Da fühlt sich das HB wohl komfortabler. Allerdings ist die AA da auch grösser.

    Ich finde es immer verdammt schwer, auf die schnelle einen passenden Opener aus dem Hut zu zaubern. 

    Wie würdet ihr hier ins Gespräch kommen?

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    2. Forehowt

      Forehowt

      “Steht ein Pils im Wald. Warum? (… künstlerische Denkpause…) Weil die Tannen zapfen.”

    3. Uchiha

      Uchiha

      Wonach auch immer dir grade ist, nicht was du sagst ist entscheidend, sondern was bei ihr ankommt. 

      Kannst Unsicherheit und Gefahr ausstrahlen, sodass die Situation awkward wird, unverfänglich, witzig mit anfänglichen Abstand geht aber auch.

    4. pinkpoint

      pinkpoint

      alright, danke euch. ich denke, ich bleibe indirekt. und versuche spontan in der situation einen einigermassen stimmigen opener zusammenzuwürfeln. 

      Was ich gar nicht abkann sind Leute die Lügen. Es gab ja mal dieser weirde Typ auf Youtube der Frauen nach dem Weg zur Post gefragt hat. Obwohl er schon 10 Jahre in der Stadt wohnte. Da muss man sich ja seltsam vorkommen.

      Insgesamt muss ich wohl einfach lernen, das ganze sauber kalibriert rüberzubringen. 

  6. Ok, dann melde ich mich mal mit einem Update zurück. Aktuelle Situation: Es geht mir im Moment nicht wirklich gut. Weder wirklich schlecht, noch gut. So ein Zwischending. Ich habe seit dem Frühling keinen Job (absichtlich nicht!), weil ich mir Zeit für mich selbst nehmen wollte. Zeit, um an mir zu arbeiten, um psychisch in eine stabilere Form zurückzufinden. Eine Auszeit halt, die ich dringend gebraucht habe, nach 3.5 Jahren Studium und Arbeit, ohne grosse Pause. Allerdings bin ich in dieser Auszeit bisher gefühlt komplett unproduktiv. Tag um Tag zieht ins land, die Auszeit dauert nun schon 6 Monate und gefühlt ist noch kein wirklicher Fortschritt zu sehen. Ich habe zwar einige Dinge erledigt und ab und zu mal etwas spannendes unternommen. Auf der anderen Seite habe ich aber immer wieder Tagelang rumgegammelt und auf Youtube verbracht. Wie lange genau, lässt sich schwer beziffern, aber es waren bestimmt 50% der Gesamtzeit die letzten 6 Monate. Also sehr viel Zeit sehr schlecht genutzt, klar dass ich nicht zufrieden sein kann mit mir. Zwangsgedanken: Die Zwangsgedanken sind leider noch immer nicht weniger geworden. Ich habe das Gefühl, nach unendlich vielen Therapiesitzungen beginne ich ganz langsam zu verstehen, wie die Zwangsgedanken in meinem Unterbewusstsein entstehen. Es würde wahrscheinlich zu weit führen, alle diese Faktoren jetzt hier im Forum auseinanderzunehmen. Es sind halt viele Probleme und Sorgen, die ich täglich habe. Gut möglich also, dass die Zwangsgedanken Teil dieser Probleme sind oder auf diesen basieren. Inzwischen weiss ich nicht mehr, welche dieser Probleme und sorgen tatsächlich berechtigt sind und welche nur zur Ablenkung dienen. Es fühlt sich an, als stehe ich vor einem riesigen Berg voller Probleme, der nicht kleiner wird, auch wenn ich schon ein halbes Jahr lang versuche, den Berg wegzuschaufeln. Der Tag müsste ungefähr 48 Stunden haben, damit ich genügend Zeit hätte, alles abzugraben - obwohl ich ja nicht einmal arbeite und mehr Zeit habe für Persönlichkeitsentwicklung, als die meisten, die diesen Text hier lesen werden. Therapiesetting Auch diesbezüglich gibt es keine grossen Fortschritte. Mir fehlt immer noch etwas die Struktur bei der Therapie. Leider finden die Sitzungen auch nicht regelmässig statt. Was teilweise an mir lag, teilweise aber auch am Therapeuten, der nur Teilzeit arbeitet und gerade (zum gefühlt dritten Mal im Jahr) 5 Wochen im Urlaub ist. Inzwischen habe ich mich etwas mehr mit den Methoden des Therapeuten angefreundet/ abgefunden. Ich ziehe aber immer noch einen Therapeutenwechsel in Erwägung, falls es in den nächsten Wochen immer noch keine Fortschritte gibt. Psychopharmaka Dazu habe ich nichts beizutragen. Bisher habe ich keine Psychopharmaka genommen und auch keine "angeboten" bekommen. Falls die Therapie ohne Psychopharmaka auch in Zukunft erfolglos bleibt, würde ich es mir vielleicht überlegen. Aber im Moment stehe ich dem eher kritisch gegenüber. Warum, weiss ich nicht genau, aber man hört immer wieder viel negatives über Psychopharmaka, was aber auch wieder meistens Vorurteilbehaftet und individuell sein kann. Nächste Schritte In vier Tagen ist (nach 5 Wochen) endlich wieder eine Therapiesitzung. -> Konkret könntest du deinen Therapeuten mal auf Expositionsübungen (ERP bzw. ERM) oder Techniken der Akzeptanz- und Commitmenttherapie ansprechen. Werde ich auf jeden Fall mal ansprechen. Parallel dazu sollte ich mir ernsthafte Gedanken machen, warum ich die letzten 6 Monate dermassen vor mich hinvegetiert habe und wie ich mein Leben in Zukunft aktiver gestalten kann. Ich sollte auch aufhören, mir zuviel Druck zu machen (Wurde hier ja auch schon erwähnt). Ich bin nicht zufrieden und mache mir oft extremen Druck, was dann den gegenteiligen Effekt hat, weil ich mich vor lauter Selbstzweifeln nicht mehr um Persönlichkeitsentwicklung kümmere. (Wobei sich die letzten beiden Punkte natürlich super widersprechen. Genau auf diesem Konflikt basiert ja mein Prokrastinieren.)
  7. Ich hab bisher eine Hand voll Meditationsversuche hinter mir. Meine Gedanken jeweils beim meditieren: ... ... ... Sitze ich wohl aufrecht? Ja, ich glaub schon. Wirklich aufrecht? Hm, ja, vermutlich... Wie an einer Schnur hochgezogen? Ok, vielleicht nicht wie an einer Schnur. Sobald ich aber nicht mehr an die Schnur denke, sacke ich sowieso wieder zusammen. ... ... ... Das aufrecht sitzen ist aber auch unbequem. Habe ich meine 5 Minuten für heute wohl schon bald durch? Es ist wirklich unbequem. Mein Rücken schmerzt. Das nächste Mal meditiere ich im liegen. Wobei, das letzte mal im liegen bin ich einfach eingeschlafen. Wie machen das wohl die Mönche? Haben die keine Rückenschmerzen vom aufrechtsitzen? Insofern, wenn ich nicht ständig Rückenschmerzen hätte beim meditieren, könnte ich mich wohl auch besser konzentrieren. In unserm Kulturkreis sind wir uns einfach nicht gewohnt, am Boden ohne Lehne zu sitzen.
  8. Kann gut sein. Kann ich dazu nichts sagen. Der "alpha" der Gruppe bin ich in den allermeisten Fällen tatsächlich nicht. Was meinst du damit? Der "Rangunterste" versucht also unterbewusst, durch eine andere Meinung sich vom Rest der Gruppe abzuheben?
  9. @Skinner Danke, gute Worte. Wie gesagt, ich möchte mich ab jetzt ebenfalls ausschliesslich auf real life game konzentrieren. Ich teile da deine Argumente. Aber ja, zuerst muss ich mein innergame noch in den Griff kriegen. Solange der Kopf mit 1000 anderen Problemen gefüllt ist, macht es irgendwie keinen Sinn, Frauen kennenzulernen. Weder im real life game, noch auf Tinder.
  10. Vielen Dank für alle eure antworten. es ist viel zusammen gekommen, ich werde nicht auf alles einzeln eingehen. Ich werde mich in zukunft wohl auf daygame/ game im social circle fokussieren. Online dating möchte ich nicht mehr betreiben. Ich glaube euch zwar, dass ihr auf tinder erfolg habt, vorallem mit guten bildern. aber ich habe kein bock auf diese ganze konkurrenzsituation. ich habe kein bock, jede lady mit 10 anderen typen zu "umkämpfen". als PUA stehen die chancen zwar gut die 9 anderen in den schatten zu stellen, aber ich hab da einfach kein bock drauf. natürlich hat man auch im daygame konkurrenz, aber die ist vermutlich kleiner. aber ja, vielen dank nochmal für alle lieben antworten. zusammenfassend kann man sicher sagen: es gibt kein richtig oder falsch, weder online- noch reallife-game ist der heilige gral. auf beide wege kann man sicher dates organisieren. und ich persönlich entscheide mich für daygame, weil ich darin mehr potential in meiner situation sehe.
  11. genau das, ich bin irgendwo oft andersdenkend und somit dann auch in der minderheit mit meiner meinung mein älterer bruder ist nach 2 jahren beziehung immer noch nicht aus dem romantikmodus rausgekommen. nach 2 jahren könnte man doch erwarten, dass die verliebtheitsphase sich gelegt hat und man mal 3 stunden ohne händchen halten auskommt. Gute Frage. Findest du es unnormal viel, deine geschwister mitte 20 alle 2 monate mal zu sehen? im letzten jahr (wegen corona, arbeit, etc.) wahrscheinlich noch weniger, vielleicht 1mal/5monate. findest du das viel? Genau. Diese mädels sind für mich keine konstanten + ich mag sie nicht sonderlich. warum also sollte ich zeit mit ihnen verbringen ja, so werd ichs machen. ich leg meine sicht dar und organisier einen männerabend mal in nächster zeit. und dann mal schauen, wie sich das entwickelt.
  12. Guter Punkt. ich habe mit meinem älteren bruder schon paar mal über solche dinge gequatscht. die antwort war immer in der art: Man muss sich halt anpassen an die bedürfnisse der anderen. aber warum muss ich mich an die bedürfnisse von anderen anpassen und nicht umgekehrt? und weil unsere bedürfnisse meist doch nicht ganz übereinstimmen und offenbar die anderen bedürfnisse immer mehr gewicht hatten, habe ich irgendwann die meisten treffen ignoriert.
  13. immerhin bin ich scheinbar nicht der einzige, den so ein verhalten stört. ich hab mir mal überlegt, die situation gezielt anzusprechen. aber irgendwie find ich das blöd, ich möchte niemandem vorschreiben wie er sich zu verhalten hat. und ich denke nicht, dass es irgendwas an der verhaltensweise ändert, wenn ich das thema mal anspreche Also wohl mehr männerabende machen. trifft sich eigentlich ganz gut, weil ich mit der freundin meines bruders nicht ein allzu gutes verhältnis habe. geht es jemandem genauso? Wenn ich diese frau irgendwo sonst kennenglernt hätte, hätte ich wohl 5 sätze maximal getauscht und wär dann weiter gegangen. man findet sich nicht unsympatisch, aber man hat auch gar nichts worüber man zusammen sprechen könnte. von beiden seiten kommt null initiative und man hat zusammen bisher sich nie richtig unterhalten. Kennt die situation jemand? Versucht ihr trotzdem mit ein bisschen smalltalk das verhältnis etwas aufrecht zu erhalten? oder sagt ihr: ist ja nicht meine lady, da verschwende ich nicht meine zeit damit, in der zeit mach ich lieber was mit menschen wo ich mich ungezwungen unterhalten kann?
  14. Quick question Neuerdings haben meine zwei Brüder eine LTR (alle beteiligten um 24 Jahre alt). Mich nervt es nur noch, dass bei jedem Treffen diese Freundinnen dabei sein müssen. Das letzte mal vor etwa einem halben Jahr, als wir uns getroffen haben, war der ganze Abend eine Pärchenstimmung. Die anderen waren den halben abend mit sich beschäftigt. Und wenn man dann alleine dorthin kommt, füht man sich richtig fehl am platz. Kein bock mehr, ich ignoriere diese treffen inzwischen, weil mich das Verhalten einfach abnervt. Warum kann man sich nicht normal unterhalten, wenn man sich einmal alle 2 Monate trifft, und das Pärchengedöns auf danach verschieben? Ich habe mich schon mit einigen Pärchen getroffen, aber nie hatte ich das gefühl, so fehl am patz sein wie bei meinen brüder, die den halben abend nur mit ihrer freundin beschäftigt sind. -> Zumal ich mich mit diesen mädels auch nicht wirklich gut verstehe -> man könnte mir auch eifersucht vorwerfen. ok. aber mich würde das verhalten auch stören, wenn ich selbst eine Frau dabei hätte. wenn man sich durchschnittlich nur 1x/2monate trifft, kann man sich doch unterhalten, zeit mit der ltr kann man auch die übrigen 1.95 monate alleine verbringen. -> Ich weiss nicht, inwiefern das noch normales verhalten ist. oder einfach nur "schaulaufen" und die beziehung präsentieren, wie es hier im forum in einem anderen post beschrieben wird. Seht ihr das auch so, oder stören euch solche pärchenabende nicht, wo nur rumgeschätzelt wird? -> Ich könnte mal erwähnen, dass es mich triggert, wenn man nicht mal für 3 stunden zusammen was machen kann ohne ständiges rumgeschätzel. -> Ich könnte hin und wieder mal ein reinen männerabend mit meinen brüdern organisieren und die anderen treffen einfach vermeiden.
  15. @Sam Stage Da muss ich dir irgendwie zustimmen. Ich hab mir dasselbe beim Erstellen vom Post auch gedacht. Meine Entscheidung ist ja bereits gefallen, dass mich Daygame weiterbringen wird als Onlinegame. Anstatt hier im Forum noch 4 Stunden nach befürwortenden Argumenten zu suchen, sollte ich lieber in die Stadt gehen. Wahrscheinlich ist der Gedanke, ob ich nicht doch noch einmal Tinder installieren sollte, nur ein unterbewusstes Schutzschild. Während ich darüber nachdenke, muss ich mich der drohenden "Gefahr" nicht stellen. Erst wenn ich wirklich rausgehe, wird sich meine innere Blockade verkleinern. @Hulahoop Guter Punkt, das funktioniert aber nur, wenn man einen etwas grösseren Social circle hat, und da sehe ich meine Chancen nicht so gross. Natürlich, ich sollte meinen Social circle aktiv erweitern, hab ich mir auch vorgenommen, aber das geschieht nicht von heute auf morgen. Dann bleibe ich wohl doch beim Daygame. Ob es direkt oder indirekt wird, muss ich noch schauen. Vielleicht auch einfach eine Mischung aus beidem.