pinkpoint

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  1. Erstmal Danke für alle eure Antworten. Um ehrlich zu sein: Neben der Arbeit hat mir in den letzten 2 Wochen erneut die Energie und Motivation gefehlt, um an mir zu arbeiten. Für einige vielleicht unverständlich, aber mein tägliches Energielevel ist im Moment an einem Punkt angelangt, an dem ich mich nur gerade knapp durch eine Woche mit 100% Pensum kämpfen kann. Am Samstag bin ich dann meist so abgeschlagen, dass ich oft den ganzen Tag faulpelzig am PC sitze und so versuche, mich etwas auszuruhen. Nun gut, zum Glück endet in einer Woche meine befristete Anstellung, dann werde ich erst einmal einige Zeit investieren und mich tiefergehend mit Persönlichkeitsentwicklung etc. befassen, scheint wohl dringend notwendig zu sein. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Zwangsgedanken verschiedene Ursachen haben, Prokrastination wird vermutlich eine davon sein. Zusammenfassend könnte ich mir als Ursache vorstellen: - Prokrastination (Wie von dir erwähnt) - Niedriger Selbstwert -> Hier liegt definitiv einiges im Argen, mit dieser Thematik muss ich mich sicher tiefergehend beschäftigen. - Falsche (oder zumindest nicht zielführende) Wertevorstellung, die sicherlich auf meiner Erziehung und dem niedrigen Selbstwert beruht. Ich werde auf jeden Fall versuchen, am Therapiesetting in Zukunft etwas zu schrauben. Unabhängig davon ist es wohl angebracht, den Fortschritt und die Struktur der Therapie zu hinterfragen, und wie von dir erwähnt, im Zweifelsfall den Therapeuten zu wechseln. Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Schade, dass ich die letzten zwei Wochen keinen Fortschritt erzielen konnte und immer wieder in die alten Verhaltensmuster zurückfalle. Prokrastination ist irgendwie seit jeher mein ständiger Begleiter. Mehrfach habe ich den Kampf angesagt, aber ich bin wohl immer gescheitert. Irgendwann stellt man sich die Frage, ob man überhaupt noch auf dem richtigen Weg ist. Wie dem auch sei, ich versuche jetzt nur noch, meine letzte Arbeitswoche einigermassen würdig zu beenden, und dann suche ich nach Lösungen für diese Probleme. Das nehme ich mal als konkreten Tipp in die nächste Woche mit. Ansonsten nochmal: Danke euch allen, ich schätze eure Hilfe sehr. Zudem ist es für mich nur schon extrem hilfreich, diese Beiträge zu verfassen, weil ich die Zusammenhänge dabei auf einer ganz anderen Ebene hinterfrage. In einer Woche melde ich mich hier zurück, und dann hoffentlich endlich mit Fortschritten.
  2. Hallo allerseits Gleich vorneweg: Zwangsgedanken sind ab einer gewissen Ernsthaftigkeit nur mit viel Aufwand und Disziplin alleine therapierbar. Für mich hat es einige Überwindung gekostet, damit zu einem Therapeuten zu gehen, da Zwänge in der Gesellschaft ein Tabuthema sind. Eine Bitte an alle, die in einer ähnlichen Situation sind: Überwindet euch und geht auf jeden Fall zu einem Therapeuten, falls ihr alleine nicht mehr weiter wisst. Dieser Post hier soll in erster Linie eine Art Tagebuch für mich als betroffener werden. Vielleicht hilft es mir dabei, die Situation und ihre Ursachen besser zu verstehen und Lösungsansätze zu finden. Anregungen und Tipps sind selbstverständlich willkommen. Situation Ich bin männlich und 24 Jahre alt (An sich unwichtig, aber für einige vielleicht trotzdem interessant). Seit einer längeren Zeit habe ich mit Zwangsgedanken zu kämpfen. Eine genaue Zeitspanne kann ich nicht angeben, da Zwangsgedanken laut vieler Quellen progressiv ansteigen. Sie beginnen also harmlos, werden dann aber über Monate hinweg immer stärker und stärker. Schon vor etwa 5 Jahren hatte ich erste, sehr schwammige Anzeichen, die im Nachhinein als erste Symptome der beginnenden Zwangserkrankung interpretiert werden könnten. Vor etwa drei Jahren hatte ich dann die ersten eindeutigen Symptome. Dort waren die Zwangsgedanken aber harmlos, haben mich also nicht gestört. Mit der Zeit wurden die Gedanken stärker, verschwanden dann zeitweise wieder. Seit vielleicht etwas mehr als einem Jahr habe ich wieder eine Phase mit über die Monate immer stärker werdenden Zwangsgedanken. Vor etwa einem Jahr (zu Begin dieser Phase) habe ich mich dann entschlossen, zu einem Therapeuten (Psychiater) zu gehen. Inzwischen sind die Zwangsgedanken so schlimm geworden, dass sie meinen Alltag kontrollieren und ich begonnen habe, meinen Alltag nach diesen Gedanken auszurichten, Freizeitaktivitäten abzusagen, mich teilweise sogar sozial zu isolieren. Es ist also definitiv an der Zeit, mir ernsthafte Gedanken zu machen und mir eine Problemlösung zu erarbeiten. Ich versuche mich kurzzuhalten, insofern verzichte ich auf eine detaillierte Beschreibung der Zwangsgedanken. Nur soviel: Der Inhalt der Gedanken ist (fast) immer, dass ich Angst habe, etwas zu verlieren. Dies hauptsächlich auf Gegenstände bezogen, also auf einer materiellen Ebene. Ich habe also angst, Gegenstände in meinem Alltag zu verlieren. Beispielsweise meine Tasche im Zug, das Smartphone im Fitnesscenter, den Schlüssel im Büro eines Kollegen oder die Jacke in der Restaurantgarderobe. Klingt für einige vielleicht seltsam, aber Zwangsgedanken haben es an sich, auf aussenstehende suspekt zu wirken. Analyse des Therapeuten Mit dem Therapeuten habe ich mehrfach über alle möglichen Ursachen gesprochen. Die ganze Persönlichkeit lässt sich natürlich in beliebigem Detailgrad analysieren. Ich fasse das ganze einigermassen kurz zusammen: Der Therapeut meint, die Zwangsgedanken seien bei mir nur eine Nebenerscheinung, respektive ein Symptom, das durch andere Probleme ausgelöst wird. Tatsächlich habe ich einige (kleinere) Probleme in meinem Leben, die ich zwar gerne von heute auf morgen lösen würde, allerdings fehlt mir oft Energie und Zeit dazu. Die Zwangsgedanken könnten somit durchaus eine unterbewusst erzeugte Ablenkung sein, um mich selbst vor unangenehmeren Gedanken und Erfahrungen zu schützen. Beispiel: Es ist unangenehm, auf der Strasse eine Frau anzusprechen. Wenn ich stattdessen meinen Zwangsgedanken nachgehe, beschütze ich mich damit vor eventueller Ablehnung. Unterbewusst kann ich damit unangenehmen Erfahrungen vorbeugen, obwohl die Zwangsgedanken selbst natürlich auch unangenehm sind. Dasselbe Verhaltensmuster lässt sich auf viele andere Probleme in meinem Leben übertragen. Meine eigene Analyse Insgesamt habe ich den Eindruck, oft vor mir selbst zu flüchten. Vielfach bin ich in meinem Leben vor Konflikten/ Problemen weggelaufen, statt mich ihnen zu stellen. Dafür habe ich den Computer als Ablenkung gefunden. Er bietet mir einen Rückzugsort, wenn ich zu viel Stress habe und die Gedanken in meinem Kopf zu laut werden. Oft habe ich neue Vorsätze und Ideen jahrelang vor mir hergeschoben und nie umgesetzt. Mein Leben läuft oft wellenförmig ab. An gewissen Tagen fliehe ich aus dem Alltagsstress und Gedankenkarussell in die bunte Fantasiewelt meines Notebooks und schaue irgendwelche Filme, bis irgendwann das schlechte Gewissen zu laut wird. Dann stehe ich auf, versuche meine Probleme in den Griff zu kriegen. Doch der Berg wirkt so gross, dass meine Willenskraft irgendwo verloren geht. Ich arbeite an mir, bis die Gedanken in meinem Kopf wieder zu laut werden und mir scheinbar nur eine bestimmte Lösung bleibt, um mich dem Stress zu entziehen. Es wirkt im Moment also alles zuviel, um dagegen gleichzeitig ankämpfen zu können. Wenn ich aber nur an einer Ecke beginne, bereitet mir alles andere so viel Gedanken, dass ich mich selbst komplett blockiere. Lösungsansatz Der Zielführende Lösungsansatz wäre vermutlich, aufkommende Zwangsgedanken rational zu hinterfragen. Doch da sich die Gedanken so sehr in den Vordergrund drängen, fehlt mir oft die Zeit, sie genau zu analysieren. Ich versuche die Gedanken dann durch eine "Zwangshandlung" verschwinden zu lassen, was aber nur dazu führt, dass sie nach einer Weile wieder zurückkommen und mit der Zeit immer präsenter werden. Ich sollte mich also bei aufkommenden Zwangsgedanken bewusst hinterfragen: Warum taucht dieser Gedanke auf? Besteht tatsächlich die Gefahr, in dieser Situation etwas verloren zu haben, oder möchte mich mein Unterbewusstsein nur vor anderen Problemen ablenken? Was wäre, wenn ich in dieser Situation tatsächlich etwas verlieren würde? Würde mein Selbstbewusstsein dadurch leiden? Würde ich mich schlecht fühlen? Stelle ich mir diese Fragen, komme ich zum Schluss, dass ich wohl zu perfektionistisch bin. Es kann durchaus einmal vorkommen, im Alltag etwas zu verlieren. Aber dieses Risiko rechtfertigt nicht, alles immer vollständig unter Kontrolle haben zu wollen. Ich muss einsehen, dass es normal ist, Fehler zu machen. Ein wesentlicher Auslöser ist vermutlich auch, dass ich niemanden mit meinem Handeln enttäuschen möchte. Es würde mir beispielsweise schwer fallen, wenn ich ein Geschenk von einer mir wichtigen Person verlieren würde. Dies basiert sicherlich auf meiner Erziehung und Erfahrungen in der Kindheit. Es lässt sich leider nicht vollständig verhindern, andere Menschen zu enttäuschen. Dies könnte meines Erachtens einer der Schlüsselpunkte bei der Entstehung der Zwangsgedanken sein. Fragen Unter dem Strich muss ich sagen, dass die Therapie bisher wirkungslos war. Das liegt teilweise sicher an mir, da ich einfach die Motivation nicht gefunden habe, gewisse Dinge konsequent umzusetzen (Wie weiter oben beschrieben). Trotzdem habe ich das Gefühl, dass die Therapie keine klare Struktur hat. Man spricht gefühlt jedes mal über dasselbe, der Therapeut scheint auch gewisse Fragen mehrmals zu stellen, weil er wohl nicht alles notiert hat und es nach einigen Wochen vergisst. Meines Erachten nach macht es trotzdem keinen Sinn, den Therapeuten zu wechseln, weil es vermutlich eine ganze Weile dauert, bis sich der neue eingearbeitet hat. Was meint ihr dazu? Wie oben erwähnt, fällt mir jegliche Umsetzung schwer, und mir fehlt neben einem Vollzeitjob auch die Zeit, mich sorgfältiger mit der Thematik zu befassen. Es macht wohl am meisten Sinn, an einer Ecke zu beginnen und sich in kleinen Etappen langsam durch das Thema durchzuarbeiten. Vermutlich ist die Schwierigkeit hier zu lernen, nicht zuviel von sich selbst zu verlangen und mit kleinen Erfolgen glücklich zu sein. Auf der anderen Seite habe ich das Gefühl, 1000 offene Dinge zu haben, die ich lieber heute als morgen erledigt haben möchte, und somit sind mir kleine Erfolge oft nicht genug. Wie geht ihr damit um? War jemand in derselben Situation und hat Tipps, Theorie oder konkrete Übungen zu dieser Thematik? Die einzige mir bekannte und vom Therapeuten empfohlene Übung ist, sich nicht auf die Zwangsgedanken einzulassen (auszuführen) und sie stattdessen zu hinterfragen (analysieren). Leider scheitert dies oft daran, dass die Gedanken so intensiv sind, dass es extrem schwer fällt, sich nicht darauf einzulassen. Danke für alle eure Anregungen pinkpoint
  3. hi, sry für das getippsel aber ich hab gad nur das smarphone zur hand was denkt ihr zum flirten im home gym? ich selbst gehe oft klettern, durchschnittlich 3mal pro woche in meiner heim-kletterhalle. ich wohne in einer kleinstadt, insofern trifft man immer wieder auf die selben leute in der kletterhalle. das hat mich immer davon abgehalten, frauen auf einer flirty ebene anzuquatschen, weil ich ständig das gefühl habe, irgendwann als der typ dazustehen, der alle frauen anbaggert. und im home climbing gym wäre mir dieser ruf nicht so recht. ich habe dazu halt wenig PU erfahrung. und dann denke ich mir halt immer: vielleicht ist das home gym ja einfach der falsche ort zum erfahrungen sammeln wie seht ihr diese sache? danke schonmal fürs helfen
  4. Hallo zusammen Keine eigentliche Frage, sondern eher eine Zusammenfassung meiner Gedanken. Falls ich Zeit finde, überarbeite ich das hier noch einmal. Ich suche ab und an nach Konstanten in meinem Leben. Ich bin 23 Jahre alt. Im Moment bedeutet mir Sport alles, oder zumindest viel. Die letzten 3 Jahre hab ich meine Freizeit zu einem großen Teil dem Sport gewidmet. Ist es deswegen eine Konstante im Leben? Noch lange nicht, bis vor 5 Jahren hab ich nur sehr wenig Sport gemacht. Letztens habe ich das Zitat gehört: "Die einzige Konstante im Leben ist die Veränderung." Kann man so sehen, so einfach möchte ich es mir nicht machen. Lange habe ich auch gedacht, ich selbst sei die einzige Konstante in meinem Leben. Tatsächlich ist das natürlich so, man selbst kennt sich (hoffentlich) am besten, das eigene "ich" wird die grösste Konstante sein, die mich im Leben begleitet, von Geburt bis zum letzten Atemzug. Warum suche ich nach Konstanten in meinem Leben? Man verliert Freunde und Partnerschaften, da sich Interessen ändern und man sich weiterentwickelt. Irgendwann lebt man sich auseinander, doch man findet neue Freunde. Ich hab mal irgendwo (sinngemäß) folgendes Zitat gelesen: Meine sozialen Kontakte sind wie ein Dorf, es kommen und gehen zwar immer Leute, doch das Dorf bleibt bestehen und es ist nie leer. Der Grund, warum ich nach sozialen Konstanten im Leben suche, ist der Wunsch, jemanden zu haben, mit dem man sein Leben inhaltlich teilt. Natürlich, neue Bekanntschaften zu finden ist auch schön, doch irgendwie gehen die Erinnerungen an die alten Zeiten mit den Menschen, die das Dorf verlassen, langsam verloren. Höchstens beim swipen durch das Fotoalbum auf dem Smartphone erinnert man sich noch an die alten Zeiten, und irgendwann hat man das Gefühl, der "letzte Verbliebene" zu sein, und kann die tollen Erinnerungen aus dem Urlaub in Griechenland vor 10 Jahren mit gar niemandem mehr bequatschen. Der Wunsch ist somit, jemanden zu haben, mit dem man über die alten Zeiten plaudern und mit Insidern um sich werfen kann. Es ist halt nie dasselbe, neue Leute kennen zulernen, und ihnen die alten Stories zu erzählen. Ich glaube, dass viele eine solche Konstante in der "Frau fürs Leben" suchen. Also einen Menschen, mit dem man das komplette Leben durchlebt. Einen treuen Begleiter an seiner Seite. Es ist klar, dass es sehr unwahrscheinlich ist, eine Frau zu finden, mit der man ein Leben lang zusammenleben möchte. Insofern fallen sowohl Freunde als auch Frauen für diese "Rolle" im Leben weg, da sich sämtliche Beziehungen im Leben wahrscheinlich irgendwann wieder auflösen, sowohl Freundschaften wie auch eine LTR. Heute ist mir aber plötzlich was aufgefallen: Es gibt niemanden, der ich schon so lange kenne wie meine beiden Geschwister. Ich kenne sie schon, seit ich denken kann. Wir haben zusammen schon pissen gelernt (sorry, der war flach). Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass meine Geschwister die sozialen Kontakte sind, die am längsten überdauern werden. Ein vielfaches von jeder Freundschaft. Doch die letzten Jahre habe ich trotzdem nie besonders viel Zeit in sie investiert. Man hat halt unterschiedliche Interessen entwickelt, verschiedene soziale Umfelder, wohnt in einer anderen Stadt, etc. Das alles ist auch völlig ok, man muss sich ja irgendwann von seiner Familie "abnabeln" und selbstständig werden. Doch es ist mir gerade klar geworden: Ich muss definitiv mein Timeinvest überdenken. Man sollte wohl am besten weder das eigene soziale Umfeld noch seine Familie vernachlässigen. Einen Kompromiss aus beidem finden. Mal Zeit mit seinen Freunden verbringen, dann wieder mit seiner Familie, etc. Was denkt ihr dazu - Haben bei euch Frauen (LTR, etc.), Freunde oder die Familie den grössten Stellenwert? Gruess, Maniii
  5. quick question: 

    du lernst eine frau im alltag (freundeskreis, verein, etc.) kennen. wie kann man herausfinden ob die frau einen freund hat? 

    gibt es subtile fragen die man dazu stellen kann? "Hast du einen freund?" fällt natürlich im verein etc weg. 

    im streetgame ist das natürlich anders, vorallem bei direkten opener ist die sache schnell klar. in meinem umfeld hab ich dann halt immer geschaut ob sie das thema freund von sich aus erwähnt. Ich finde es aber frustrierend mit einer zu flirten um nach einer halben stunde zu erfahren, dass sie einen freund hat. am liebsten würd ich also eine routine haben um ihren "beziehungsstatus" in den ersten 5 minuten herauszufinden. 

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    2. Mobilni

      Mobilni

      Nach Freund fragen, ist genauso kontraproduktiv wie nach Sex zu fragen. Unsicher und keine Führung.

    3. luffy123

      luffy123

      Man kann ja auch indirekt fragen: Was sind deine Wochenendpläne? Verreisen mit dem Freund? Wenn sie sagt, dass sie keinen hat, dann brauchst du auch nicht weiter fragen. 

      Lerne sie doch besser kennen und frage mal, ob sie nicht was mit dir unternehmen möchte zu 2 (Bar, whatever in Zeiten von Corona). Alles weitere ergibt sich von selbst. Nur mutig genug sein. 

    4. Bonvi

      Bonvi

      Und wie ists singleleben so?

  6. Ich habe das gefühl, alle anderen nutzen ihre zeit viel produktiver. Beispiel: Ich habe einige freunde, die 100% arbeiten, und am wochenende regelmässig zwei tage auf hochtouren gehen, einen wochenendtrip machen, etc. 

    aber ich kann das einfach nicht. ich fühle mich schlicht überfordert, wenn ich arbeite, 2 tage unterwegs bin übers wochenende, und dann wieder arbeiten muss. ich brauche einfach zeit in ruhe für mich selbst, um meine gedanken zu sortieren, und so weiter. und ich frage mich dann immer, ob ich schlecht mit meiner zeit umgehe, oder ob es anderen auch so geht?

    leider lässt sich das auch auf andere lebensbereiche ausweiten, in denen ich mich mit anderen vergleiche. und oft feststelle, dass die meisten anderen produktiver, besser und "weiter" als ich scheinen.

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    2. mitt_dewitt

      mitt_dewitt

      Solche Gedanken hatte ich früher auch oft. Am Ende muss jeder seinen persönlichen Lebensrhythmus finden. Am Ende sollte man nicht mehr oder weniger machen als andere, sondern genau das, was gemacht werden muss. Go with the flow! 

    3. Danisol

      Danisol

      Ich würde vielleicht mal da ansetzen dassauch die Arbeitstagen in der Woche nicht nur reines Arbeiten sind.Vielleicht ist die Art der Arbeit zeitlich gesehen für dich auch einfach zuviel. Hatte zeitweise auch mal Jobs die waren derart fordern, körperlich voralle, dass du an den Wochenende einfach froh warst mal 2 Tage gar nix zu machen. Da wäre ne Reise für mich auch Stress gewesen. Da muss jeder seinen eigenen Weg finden was zu ihm passt.

      40Stunden Woche körperliche Arbeit sind was anderes als Büro. Bei dem einen haste kaum die Kraft noch ins Fitnessstudio zu gehen weil du einfach fertig bist Abends. Bei dem anderen biste froh dich noch auspowern zu können.

    4. DerLink

      DerLink

      4 Tage Woche ist bei sowas das Beste! Ich glaube, du brauchst einfach mal ne Weile mehr Entspannung.

  7. "Verlasse sie besser, als du sie vorgefunden hast."

    Quick question:

    Du willst von einer lady nur ein lay, nicht mehr. Sie will keine "schnelle nummer", also was richtung LTR. 

    Wenn man ehrlich ist, riskiert man den lay. Ist man nicht ehrlich, riskiert man drama danach.

    Wenn sie das im vorfeld klar kommuniziert, würde ich persönlich auf den lay verzichten. wär mir das drama danach nicht wert.

    Wie handelt ihr aber, wenn sie im vorfeld nur durch die blume sagt dass sie eigentlich "was festes" sucht?

     

     

     

     

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    2. 7Savant7

      7Savant7

      Wenn du schon weißt, dass du dir nicht mehr vorstellen kannst, ist das keine Kompromisslösung, sondern schlicht - zugegeben gute - Manipulation. Man sollte zumindest zu sich selbst so ehrlich sein, einzusehen, wenn man sich für die Seite des Egoismus entscheidet.

    3. pinkpoint

      pinkpoint

      aber es kann ja sein dass man sich umentscheidet. vielleicht denkt man sich nach ein paar lays plötzlich, da könnte doch noch mehr drin liegen. ich hab mir auch schon, in anderen lebenssituationen, gedacht: das wird nie was. und dann ist es trotzdem was geworden. die frage ist also schlussendlich, wie gross die chance ist, dass man die hb im nachhinein doch noch als LTR-"material" umklassifiziert. ok, zugegebenermassen, die chance dazu ist im einstelligen prozentbereich, und dann ist das auch wieder egoistisch, da hast du recht.

    4. Marcel Herzog

      Marcel Herzog

      @Mäniii Wieso machst Du Dir da überhaupt so ein Stress. Geh doch einfach bei jeder Frau so mal ins Rennen. Sag doch jeder ... klar wir schauen einfach mal wo das hin führt. Wieso sollte ich mir bei einer denke die will ich nur ficken? Kann ich doch garnicht. Vielleicht hab ich n tolles Gespräch und dann ändere ich meine Meinung. Ich limitiere mich vorab doch künstlich wenn ich so ein Gedanke zulasse.

      Einfach immer schauen wo das hin führt. Außer sie sagt das wird ne einmalige Sache. Dann is das doch auch cool wenn ich da Bock drauf hab.

  8. befristeter vertrag (in meinem traumunternehmen) wird nicht verlängert. die hb die ich unbedingt gamen wollte hat kein bock auf mich. stress mit abschlussarbeiten im studium. im social circle läuft es nicht wie erwünscht. zivildienststelle wurde wegen corona gestrichen. insgesamt hab ich keinen plan was ich mit meinem leben anfangen soll wenn ende august mein studium durch ist. alles, was ich plane oder mir erwünsche, scheint sich grundsätzlich nicht zu erfüllen. 

    wie werdet ihr das gefühl "ich hab viel weniger glück als der gesellschaftliche durchschnitt" los? wie werdet ihr wieder selbstbewusst und aktiv in diesen situationen, anstatt sich zu bemitleiden?

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    2. Marcel Herzog
    3. selfrevolution

      selfrevolution

      Ach, einwenig Selbstmitleid und Rumheulen find' ich charmant. Die "alles Mist"-Phase zu überspringen und sofort produktiv werden is' sowas von Pick Up Forum und 1980er Spekulantengeneration. Wenn "Rumheulen" nichts bringen würde, dann würden Psychologen nicht drüber reden, wie wichtig das Erleben von Trauer bei der Trauerbewältigung ist (sprechen Psychologen eigentlich davon, ober hab' ich das gerade erfunden?). Ich bin keiner, der sich ständig auf die Evolutionstheorie bezieht, aber die kommt im Forum hier ja so gut an: Wenn Rumheulen die "Verlierer-Strategie" wäre, dann wär' sie längst ausgestorben.

      Und die Erkenntnis, dass die Welt ungerecht ist, ist klug und richtig. Die Welt is' ungerecht. Manchmal auch zu dir. Manchmal hilft's zu kämpfen. Manchmal is' es einfach nur scheiße und es bleibt einfach nicht viel mehr als rumheulen. Man kann sich nicht alles richten.

      Alternativpläne und sowas, "wieder auf die Beine kommen" und das ganze Zeug, das hier alle empfehlen is' absolut richtig. Aber ja, manchmal bist du völlig unverschuldet an deinem Unglück und ein Opfer. Entweder von Pech oder von eine bösen, ungerechten Welt und es gibt Bösewichte - und nicht selten kannst du nichtmal was gegen die tun (z.B. sparst du Geld bei einer Bank, die die zahlen fälscht die Finanzmarktaufsicht besticht und dann ein paar Jahre später pleite geht und du dein Geld verlierst - was hast du falsch gemacht? Gar nichts! Gibt's jemand anderen, der Schuld ist? Ja! Kannst du was gegen die Person tun? Naja, vielleicht anzeigen oder so. Bekommst du davon dein Geld zurück? Nö).

       

      ... ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen. 🤠

    4. pinkpoint

      pinkpoint

      Danke für die Antworten und motivation, leute. ihr habt meine motivation wieder hergestellt. weiter gehts.

       

  9. Merci für eure Antworten. Die Freizeit nicht (beziehungsweise weniger oft) vor dem PC verbringen. Hab ich mir jetzt vorgenommen. Hab gestern einen Blocker installiert mit dem ich auf youtube, facebook, instagram etc. keinen Zugriff mehr habe. Somit kann ich mich nicht mehr gross ablenken und muss mir selbst in die Augen schauen. Selbst ein interessantes Leben führen ist sicher ein wichtiger Ansatz. Wird sich aber wie gesagt wohl erst nach einiger Zeit auf das Selbstbewusstsein auswirken. Interessant finde ich diesen Tipp: Ich hätte behauptet, neue Leute werden sich mir gegenüber nicht anders verhalten als alte. Aber versuchen kann ich das auf jeden Fall mal. Hmm, ich verstehe worauf du raus willst. Ich muss zugeben, die Zeiten an denen ich super gelaunt und positiv bin kommen nicht gerade alle Tage vor. Is vermutlich sowohl für das Thema PU wie auch für den Social circle von Bedeutung. Daran muss ich auf jeden Fall auch arbeiten.
  10. Hallo, Ich habe vor dem Wochenende bestimmt 5 Leute angeschrieben, ob wer bock hat rauszugehen und was zu machen. Zurückgekommen ist dann "Sorry, keine Zeit", "Grad nicht in der Stadt", "Schon verplant". Niemand hat Interesse gezeigt. Geschweige denn, dass jemand einen Gegenvorschlag liefert, wenn er keine Zeit hat oder sich von sich aus mal meldet. Kommt vor, aber selten. Sind somit eigentlich alles einseitige Beziehungen. Bin dann Freitag und Samstag Abends zuhause rumgesessen und hab ein paar Filme reingezogen. Während gefühlsmäßig alle anderen abends in einer Bar sitzen, mit Freunden auf dem Balkon grillieren, etc., fühlt sich etwas bescheiden an. Natürlich könnte man auch Lehrbuchmäßig sagen, dass man an sich selbst arbeiten sollte, wenn man nicht alleine sein kann. Dass jemand, der nicht alleine sein kann, wohl nicht mit sich im reinen ist und mit den sozialen Kontakten persönliche Probleme kaschieren will. Wenn aber die sozialen Kontakte, die man hat, so oberflächlich sind, dass man gefühlsmässig mit niemandem was machen KANN, also nicht frei wählen kann, wie man seinen Abend gestalten will, ist das einfach scheisse. Wenn ich hingegen die Alternative hätte, mich aber freiwillig für einen Abend alleine entscheide, ist die Grundlage eine ganz andere. Ich kann in diesem Fall die Zeit mit mir selbst geniessen, weil ich weiss, dass ich die Möglichkeit habe, jederzeit andere Leute zu treffen. Mein Problem ist also wahrscheinlich nicht, dass ich zu wenige Leute kenne. Es wäre ja durchaus möglich, an allen Ecken und Enden Leute kennen zulernen, Nummern zu tauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Vor allem wenn man noch in seinen 20ern ist und studiert. Doch nur weil ich neue Leute kennenlerne und 3x so viele Kontakte auf Whatsapp habe, werden nicht plötzlich alle an mir interessiert sein. Das Problem liegt also viel mehr darin, dass die Tiefe/ Substanz in fast allen meiner sozialen Beziehungen fehlt. Dass ich nicht begehrenswert für die anderen bin. Man könnte das wohl als sozial nicht kompatibel beschreiben. Wahrscheinlich bin ich nicht kalibriert genug, zu aufdringlich, nicht interessant, was auch immer. Und das schreckt dann die Leute ab/ verhindert den Erfolg, ein soziales Umfeld aufzubauen. Partner für Freizeitaktivitäten zu finden, fällt mir hingegen oft leichter. Meist beschränken sich diese Kontakte aber auf die Freizeitaktivitäten. Wenn ich ein Hobby xy habe, zum Beispiel Musik machen, fällt es mir leicht Leute dafür zu finden. Danach noch ein Bier trinken gehen, ok. Aus diesen Kontakten aber eine tiefe Freundschaft zu entwickeln (Tiefe Gespräche, gegenseitiges Interesse, Treffen auch abseits des Hobbys zum Grillen, etc.) gelingt mir fast nie. Es scheint dann sozusagen um das "fachliche" zu gehen und nicht ums soziale. Die Leute schätzen es zwar mit mir dieses Hobby teilen zu können, mehr aber wollen sie dann nicht. Eigene Vorschläge zur Problemlösung Naja, ich sehe es bereits selbst. Wenn ich den ganzen Freitag Abend filme schau weil keiner Bock hat was zu machen, bin ich selbst schuld. Das ist versinken im Selbstmitleid. Wie ein Alkoholiker, der sein beschissenes Leben mit einer halben Flasche Vodka hinter sich lassen will. Wie ein übergewichtiger, der nach jeder jeder Enttäuschung im Burgerking vorbeischaut. Nur weil ich von mir weg renne wie eine pussy und mich selbst bemitleide, wird sich nichts ändern. Irgendwie neige ich ein wenig dazu, und das sollte ich auf jeden Fall ändern. Wenn ich den Problemen nicht in die Augen schaue, ist das auf jeden Fall viel bequemer. Aber es löst meine Probleme nicht. Ich muss also an meiner sozialen Kompatibilität arbeiten. Zugegebenermaßen, ich habe eine harte Zeit hinter mir. Jahrelange Probleme (Mobbing, etc.) haben aus dem einst relativ sozial kompatiblen und aufgeschlossenen Ich ein Ich gemacht, dass eher zurückhaltend und ausweichend, nachdenklich und unkalibriert ist. Aber bringt es mir was, wenn ich meine Probleme in der Vergangenheit als Ausrede akzeptiere? Dass ich ja unschuldig bin und das Leben so ungerecht ist? Nein, schlussendlich muss ich mit meiner Vergangenheit klar kommen und das beste draus machen. Ich habe mich im Frühjahr bei einem Psychologen angemeldet um meine Vergangenheit aufzuarbeiten. Dauert wohl eine Weile, bis ich das in den Griff bekomme. Ich hoffe einfach, dass ich diese negativen Emotionen komplett loswerden kann. Irgendwo habe ich als Tipp auch gehört, enge Kontakte (Familie, Freunde, Wings, etc.) fragen, welche 3 Eigenschaften sie als am negativsten empfinden beziehungsweise was man ändern sollte, um attraktiver für andere Menschen zu werden. Eventuell bin ich zu unkalibriert, zu needy oder passiv bei sozialen Kontakten. Aber insgesamt würde ich mich als durchaus interessiert anderen gegenüber beschreiben, deshalb verstehe ich nicht warum so wenig Interesse zurückkommt. Und genau an dieser Stelle wäre es vielleicht extrem sinnvoll, andere Meinungen zu hören. Noch mehr Zeit in die momentan bestehenden Kontakte zu investieren und sich noch regelmässiger zu melden, halte ich für eine schlechte Idee. Das ganze wird dann einfach sehr einseitig und wirkt needy, und damit werden die Freundschaften nicht auf einmal besser laufen. Wohnortänderungen scheinen sicher auch ein Problem zu sein. Schliesslich ist halt jeder Umzug ein kleiner Neuanfang und ich hab auch einige Male meine WG gewechselt in den letzten Jahren (Hauptsächlich aus logistischen und finanziellen Gründen, nie wegen den Mitbewohnern). Bin aber immer in derselben Stadt geblieben. Irgendwie fragt man sich dann, wie einige Leute mit Vanlife etc. klarkommen können, schliesslich ist man da ja immer wieder an einem anderen Ort. Klingt auf der einen Seite extrem cool, aber entweder ist man extrem aufgeschlossen oder man findet beim ständigen umherreisen überhaupt keine sozialen Kontakte mehr. Ebenfalls möglich wäre natürlich ne LTR. Hat den Vorteil, dass man in einem gewissen Rahmen vom sozialen Umfeld des HB "profitieren" kann. Aber ja, es ist sicher nicht sinnvoll, ein Defizit in irgendeinem Lebensbereich mit einer LTR zu stopfen. Im schlechtesten Falle vergrössert sich das Defizit, man zieht mit der LTR zusammen, sieht sie über drei Jahre hinweg fast täglich, vernachlässigt die sozialen Kontakte immer mehr. Und spätestens, wenn die LTR in die Brüche geht, steht man noch viel beschissener da als vorher. Deshalb werde ich NIEMALS meine sozialen Kontakte wegen einer LTR vernachlässigen. Welche Tipps habt ihr zu diesem Thema? An welchen Punkten soll man arbeiten, um interessanter auf andere zu wirken? Bringt es erfahrungsgemäss etwas, sich von anderen kritische Meinungen zu holen, um sich aus einer anderen Perspektive betrachten zu können? Merci fürs durchlesen und für Anregungen, Määniii Ach ja, noch was, lustig finde ich es immer zu hören, dass es in späteren Lebensabschnitten immer schwieriger werde, neue Leute zu finden und tiefe soziale Kontakte zu halten. Wenn ich diese Probleme als Student mit 23 schon habe, was eigentlich als die Lebensphase gilt, in der durchschnittlich soziale Kontakte am einfachsten herzustellen sind, freue ich mich schon extrem auf meine Zeit in 20 Jahren oder so. Wenn es jetzt hart ist, wird es dann wahrscheinlich erst recht hart. Aber ja, nicht jammern sondern an sich arbeiten, wenn man sozial kompatibel ist und sich um sein Umfeld kümmert, wird man wohl in den meisten Lebenssituationen Freunde um sich haben.
  11. Hoy, Danke für alle Antworten. Also, zusammengefasst, man kann sich nicht sicher sein ob sie lügt oder nicht. Naja, hab mir das überlegt, und muss sagen, dass mir Vertrauen halt wichtig in einer Freundschaft ist. Und wenn ich mir ihre stories nochmal im nachhinein durch den kopf gehen lasse, muss ich halt sagen dass nicht alle dieser geschichten für voll nehmen kann. ich hab das gefühl, dass sich die geschichten in einigen details nicht deckungsgleich waren, was für eine lüge sprechen würde. Ich weiss nicht, ob jemand, der im allgemeinen solche traumatischen erlebnisse gemacht hat, beim ersten date darüber sprechen würde. zumindest ich würde das nur leuten anvertrauen, die ich sehr gut kennen. aber da scheints ja unterschiedliche charakter zu geben. wie auch immer, die frage ist, ob sich ein weiteres treffen lohnt, nur um herauszufinden, ob sie die wahrheit sagt. denke ich somit nicht. weil für mich der inhalt der geschichten nicht gelogen, aber zumindest stark aufgeblasen zu sein scheint.
  12. Ok, nachdem ich nun dieses Wochenende ein Date hatte, muss ich den Thread nochmal hochpushen. Wie erwähnt, sie hat bereits vor dem Date von psychischen Schwierigkeiten erzählt. Beim Date ist dann in etwa folgende story rumgekommen (genauere Details kann ich auch per PN verschicken. Mir ist auf jeden fall die Anonymität des HB wichtig, deshalb halte ich es hier relativ oberflächlich) Also, wir haben uns in eine Bar gesetzt. Sie hat dann, komischerweise beim ersten Date und schon nach einer halben Stunde, ihre gesamte Lebensgeschichte und all ihre Probleme vor mir relativ detailliert ausgebreitet. Von einer mittelschweren physischen Krankheit, die sie beeinträchtigt, über traumatische Ereignisse (vom Schwiegervater verprügelt etc.), über selbstverletzendes Verhalten von ihr und ihren Freunden, sonstige psychische Schwierigkeiten und Störungen war relativ breitbandig alles vertreten. Dass das jetzt absolute Redflags sind, wenn man beim ersten date einen derartigen Katalog an Problemen ausbreitet, ist klar. Trotzdem möchte ich sie nicht gleich in den Wind schiessen, weil wir einige sehr ähnliche Freizeitaktivitäten haben, für die ich immer wieder "sport-buddies" suche, und sie würde sich mit ihren Interessen eventuell als buddy eignen. Insofern hätte mich aber interessiert: Haltet ihr solche Geschichten für wahr? Hat jemand sowas schonmal erlebt und konnte einordnen beziehungsweise herausfinden, ob da Wahrheit dahintersteckt? Einerseits denke ich mir: Es ist nur schwer nachvollziehbar, dass ein Mensch im Leben soviel Unglück und negatives anzieht, etwa einen Faktor 5 mehr als jede andere Person in meinem Umfeld. Die Stories stinken schon fast, als wären sie erstunken. Vielleicht ist sie nur eine krankhafte Lügnerin, die mich mit den Geschichten beeindrucken, Manipulieren oder was auch immer wollte (warum auch immer man jemanden so krass anlügen würde?). In diesem Falle wär das sicherlich auch ein Redflag für eine Freundschaft. Anderseits denke ich mir: Ansonsten war sie auf dem Treffen mega sympatisch und lieb, dass es mich wundern würde, wenn mich eine so sympatische Person so krass verarschen würde. Und nein, mit ihr als Frau habe ich schon abgeschlossen, wenn dann würde ich sie wie gesagt als Kollegin weiter laufen lassen, wenn man sonst gerade keinen Sportbuddy hat, weil sie mir ansonsten recht sympatisch war.
  13. merci für den input übrigens, was ich noch vergessen habe. sie hat mir erzählt dass sie irgendwelche psychischen schwierigkeiten hat, inwiefern weiss ich gar nicht. hab mal gehört dass man mit solchen hb's aufpassen sollte. aber naja, das zählt wahrscheinlich auch nur zum hirnfick
  14. Hey, bin mir nicht sicher ob das in dieses forum gehört, aber sonst kann man das ja noch verschieben. Ganz allgemein, ich habe eine frau kennengelernt, sie ist 6 Jahre älter (ich bin 23, sie 29). Wir haben uns kennengelernt, das erste date ist nächste woche. ich weiss, eigentlich ist es noch deutlich zu früh für solche gedanken, aber: grundsätzlich möchte ich eine LTR (nicht von ihr, nicht unbedingt gleich heute, aber irgendwann schon gerne). Dass ein solcher altersunterschied in FB absolut 0 problem ist und es sogar noch viel grössere altersunterschiede gibt, hat mir ein befreundeter pickupper mal erzählt. aber, wie würde sich so ein altersunterschied in einer LTR auswirken? Könnte man eine Beziehung mit soviel Altersunterschied führen? Ich selbst bin völlig komfortabel damit, ich hätte keine probleme mit so einem altersunterschied, AUSSER in diesem punkt: meine angst hierbei hört sich bestimmt mega sonderbar an. aber ich habe das gefühl, dass sie irgendwann (nach einigen jahren LTR) einen kinderwunsch äussern würde, den ich niemals erfüllen würde, da ich vor 35 sicher keine kinder bekommen möchte, also wäre eine LTR schon von anfang an an ein ablaufdatum geknüpft. Klar, hier vor dem ersten date zu fragen ob es potentiell probleme in einer LTR geben könnte, ist vielleicht unnötig. mir ist klar dass man in dieser phase eigentlich noch gar nicht an ne ltr denken sollte. aber ich möchte halt screening machen um zu schauen ob sie LTR "material" (sorry für diesen ausdruck, ist aber sone redewendung) wäre. und ich hatte halt noch nie ein mädel am start mit nem 1990er jahrgang und weiss nicht wie die so ticken. Mache ich mir gerade viel zu viel gedanken? Wahrscheinlich macht es wirklich keinen Sinn, soviel voraus zu denken. Einfach daten, verführen und spass haben, die zeit geniessen? man kann ja eh nicht wissen was in 5 jahren ist. Gruess, Mäniii, und danke dass ihr euch an neujahr zeit nehmt meine frage zu beantworten
  15. aber falls jemand sich hier sinnvoll austauschen möchte: ich habe ehrlich gemeint gedacht dass sie wohl schon länger krank sei und mir auch schon am vortag hätte schreiben können. aber wenn ich mir das recht überlege, kann auch sein dass sie einfach erst am morgen davor migräne oder so bekommen hatte. ok, da gebe ich euch ganz nüchtern recht. ich könnte da an mir selbst definitiv arbeiten.