Cheche

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  1. Moin. Ich will ungern Bilder von mir hier reinstellen...könnte ich jemandem per pn was zuschicken? Ich hatte bisher immer eine gute Freundin die mir da half, daher weiß ich dass ich selbst immer sehr daneben liege wenns darum geht gute Bilder von mir auszusuchen (die bei Frauen gut ankommen) 😄 Da es mit besagter Freundin aber gerade etwas kompliziert ist, wäre es super wenn sich hier jemand meldet!
  2. Was mir bei meiner bisher einzigen Trennung im Rückblick sehr half ist die Beziehung wertschätzen zu können und sie so zu sehen wie sie war, also auch nicht verklären (allerdings war sie auch wesentlich kürzer als die des TEs). Ich hatte das Glück am Ende sehr offene, klärende Gespräche zu haben, in denen wir uns beide und die Zeit die wir hatten wertgeschätzt haben und so ein Cut möglich war. Das war in diesen Momenten und danach sehr schmerzhaft, aber im Rückblick eben um so hilfreicher. Wenn man dieses Glück einer halbwegs vernünftigen Trennung nicht hat, könnte es denke ich trotzdem helfen wenn man selbst die Beziehung (und sich selbst!) wertschätzt. Weder schön malen und reinsteigern (Oneitis...) noch verfluchen und unterdrücken. Eben so sehen wie es war. Und auch wenn das Ende noch so verletzend war und mit Lügen endete wie beim TE, waren diese vielen schönen Momente trotzdem real und keine Lügen, deshalb tuts ja auch weh. An diese schönen Momente kann man mit Wertschätzung zurück denken, den Schmerz zulassen und weiter gehts. Das ist für mich ein wichtiger Teil von Verarbeiten. Wenns zu hart ist kann Ablenkung natürlich zwischenzeitlich Abhilfe verschaffen, das ist völlig ok und sicher auch mal nötig. Aber sollte letztlich eben nicht das Verarbeiten ersetzen bzw. unterdrücken...
  3. Toller Beitrag. Was man machen kann,denke ich, ist auch dem Zufall und der eigenen Intuition immer wieder eine Chance zu geben kurz in diese Situationen zu kommen. Wen man zu genau plant, gibt es diese Chance vielleicht gar nicht. Ich finde diesen Gedanken immer wieder sehr beruhigend für mich...keine Sorge, es wird immer ein Auf und Ab bleiben, ich muss den Idealzustand gar nicht erreichen. Und bei genauerer Betrachtung ist es genau diese eigene Begrenztheit die mir Antrieb verleiht. Ich selber hab Persönlichkeitsentwicklung nie als "Optimierung" gesehen, ich finde das Wort eh schrecklich. Ich habe eine systemische Therapie gemacht und seit dem packt mich dieses Thema. Ich lese Bücher (auch einige die hier im Forum empfohlen wurden) und besuche Seminare. Aber das mache ich eben einfach nur weils mich interessiert, ich finds super spannend, auch für mich selbst als Selbsterfahrung. Dazu will ich Dinge über mich bzw. meine Vergangenheit auch immer sehr genau wissen. Mir hats ne Menge geholfen, aber das ist nicht jedermanns Sache. Ich hab früher öfter gedacht dass einer meiner besten Kumpel so einige Dinge in seinem Leben optimieren (jo jetzt gebrauch ichs doch wieder) könnte, der macht viele Dinge in seinem Leben so dermaßen ineffizient und gegen alle Regeln und hat ne Menge Macken. Aber ich weiß, der ist so einfach sehr zufrieden mit sich und ein verdammt guter Kumpel. Manchmal direkt beneidenswert. Sorry, du wirst auf deine allgemeinen Fragen keine individuelle Antwort für dich bekommen 😉 Das kannst du nur selbst... Aber beschäftige dich ruhig mal mit dem Thema und schau ob was für dich dabei ist. Oder probier mal aus was anderen so hilft, was @RyanStecken zB schrieb.
  4. Das kommt auch darauf an was man unter "Ändern" versteht. Schema F funktioniert eben bei einem selbst meistens nicht. Vielleicht hat @Dandy Brandy oder der Mann aus der Geschichte vorher auch immer gemeint er müsse alles mögliche tun, was andere so machen...hat sich ständig gepusht zu mehr Events zu gehen, Frauen angesprochen die er eigentlich gar nicht wollte etc. pp. Vielleicht hat er da unter ändern verstanden, einem Ziel hinterher zu rennen das gar nicht seins ist. Vielleicht hat er dann langsam erkannt dass er etwas anderes ändern könnte: Nicht mehr versuchen so zu leben wie es andere von ihm erwarten, oder wie er zu glauben meint dass sie es von ihm erwarten. Und diese Änderung hat ihn dann langsam zu seinem Lebensstil geführt, der ihn zufrieden macht. Ich habe kürzlich ein interessantes Buch gelesen, was ich hier auch empfehlen kann: "Bitte nicht helfen - es ist auch so schon schwer genug" von Jürgen Hargens. (Wer hier aber ein übliches Selbsthilfebuch erwartet, wird enttäuscht. Das Buch ist sehr kurz und sehr bescheiden/ realistisch geschrieben. Weil man die Mittel die einem selbst helfen können, eben auch nur selbst finden kann). Er stellt drei einfache Regeln auf: 1: Wenn etwas nicht kaputt ist, dann repariere es auch nicht! 2: Wenn du weißt, was funktioniert, mach mehr davon! 3: Wenn etwas nicht funktioniert, hör auf damit. Mach etwas anderes! Ich war die letzten Jahre selbst auch oft in Situationen, wo ich mich sehr gepusht habe und im nachhinein denke...wieso habe ich mich da überhaupt rein begeben? das ist doch gar nicht meins. Aber letztlich habe ich das eben da erst erkannt. Wenns nicht funktioniert/ anstrengend ist/ dich unzufrieden macht - super, dann hast du das erkannt und kannst etwas anderes probieren usw...aber wer meint, dann weiter machen zu müssen, bleibt eben auf dem Holzweg. Und dabei merkte ich auch irgendwann dass es wenig Sinn macht einem Ziel ("das und das und das muss ich schaffen/ ändern, dann bin ich endlich glücklich") hinterher zu rennen. Das ist super anstrengend. Der Weg kann auch so viel Spaß machen, irgendwann ist das Ziel dann gar nicht mehr so wichtig.
  5. Zwei Dinge die mir geholfen haben einen recht natürlichen/ lässigen Stil zu haben: - Auch wenn das weiter oben schon bestritten wurde, mir hat das sehr wohl geholfen: Ganz genau abschauen wie es bei den Profis aussieht. Evtl. dich selbst mal Filmen und vergleichen. - Auf den Oberkörper/ die Arme achten! In den meisten Anfängerkursen wird vor allem auf die richtigen Schritte beim Grundschritt geachtet (und alle richten den Blick nach unten), dabei ist der Oberkörper (meiner Meinung nach) genauso wichtig. Heisst erstmal, Arme bewegen, am Anfang ruhig übertrieben. Auch wenn der Oberkörper am Ende sehr ruhig aussieht, sind es kleine Bewegungen (zB aus der Schulter) die den Schwung bringen. Letztlich war für mich das essenzielle dass ich den ganz "simplen" Grundschritt schön lässig ausführen konnte und während den anderen Figuren dann immer in diesem Groove bleibe. Der Grundschritt scheint ja zunächst ganz einfach, aber dass der Körper dabei wirklich voll im Rhythmus ist und es sich auch so anfühlt (dann sieht es auch gut aus), das ist am Anfang gar nicht so simpel. Wenn du da langsam reinkommst, machst auch mehr Spaß, es sieht natürlich aus und den Frauen machts Spaß mit dir. Die Figuren kann ich mir auch immer nicht immer merken...deshalb tanz ich meist etwas freestyle (geht dann halt auch mal etwas schief, aber dabei lernt man improvisieren), den lockeren Frauen gefällt das 😉
  6. Könnte sich wenns gut läuft noch dieses Jahr ändern: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99328/Gemeinsamer-Bundes­aus­schuss-erkennt-Nutzen-der-systemischen-Therapie-an
  7. Ein Hauptproblem ist dass du meinst mit 24 dein Leben verkackt zu haben. Nur mal so zwei Beispiele aus meinem Freundeskreis, beide Mitte zwanzig und ich kenne sie schon lange: Nummer 1 hat direkt nach dem Abi ein erfolgreiches BWL-Studium hingelegt, hat exzellente Noten und macht nebenher Jobs/ Praktikas für renommierte Firmen etc...sein Lebenslauf liest sich wie man es sich von einem high-Performer vorstellt. Ich kenne halt den Menschen dahinter. Er sagte mir selbst jetzt schon öfter im Alkoholrausch sein Leben bestehe nur noch aus Performen und Alkohol. Nummer 2 hat erst zwei verschiedene Wirtschaftsstudium verkackt und steht mit Mitte zwanzig ohne jeden Abschluss da, bei Frauen war sein Erfolg auch immer mäßig. Neulich treffe ich ihn wieder...er hat jetzt eine Ausbildung angefangen die in erfüllt, eine Freundin die keine "HB 8" ist, aber ihn glücklich macht. Mir kam das alles sehr gesund vor, die kleine Krise davor im Rückblick als Reifeprozess und recht normal in den Zwanzigern. Ich kenne dich ja nicht und will dich auch nicht mit schlauen Kalender-Sprüchen motivieren, aber geb dir doch erstmal die Chance dein Leben zu leben und die Zeit deinen Weg zu finden bevor du es als verkackt abstempelst.
  8. Ich sehe da zuerst mal meine eigenen Bedürfnisse im Vordergrund und handle danach...das passt dann eben zusammen mit denen der Frau oder nicht. Aber gibts schließlich unterschiedliche Philosophien...
  9. Damit die noch Lebenden sich beim Abschied abgrenzen können?
  10. Ja gibt es natürlich in beiden Fällen diese Missinterpretation. Schneller Sex als rein oberflächliches Interesse und etwas länger warten als Desinteresse. Aber das kann man mit Erfahrung denke ich auch anders kommunizieren. Beispielsweise sexuelles Interesse zeigen und attraktiv wirken auch ohne weitgehende Eskalation, wäre dann eher was für Fortgeschrittene.
  11. Stimme ich zu. Aber gibt es diese Korrelation im umgekehrten Fall? Wenn die ersten Male nichts passiert, wird auch keine gute Beziehung (guter Sex selbstverständlich inbegriffen) mehr daraus? Nach meinen Erfahrungen ebenfalls nicht. Wer beim ersten Date Sex will, für den spricht nichts dagegen. Wenn nicht, ebenfalls nicht. Nur etwaige Ängstlichkeit im Bezug auf Sex sollte einen weder dazu verleiten ihn zu erzwingen wenn man (noch) nicht will, noch davon abhalten wenn man ihn will.
  12. Ich denke da könnte der Hase bei so manchen im Pfeffer liegen, die aus Angst immer schnell eskalieren zu müssen, unentspannt werden. Das ist dann kontraproduktiv. Und stimmt natürlich dass Sex beim ersten Date genau so auf eine Tiefe Beziehung rauslaufen kann. Wenns nicht gleich passiert sollte es das aber auch kaum verhindern.
  13. Am Ende findet doch jeder sein passendes Tempo, müssig da allgemeine Thesen zu formulieren. Wer weiß was er will muss sich ja nicht mehr fragen wann der richtige Zeitpunkt ist. Und was Richtung LTR angeht, denke ich kann man weder viel kaputt machen wenn man "zu früh" dran ist noch wenn man etwas "zu lange" wartet. Wenns an solchen letztlich Kleinigkeiten schon scheitern sollte, hats so oder so nicht wirklich gepasst. Also wieder kein Grund sich einen Kopp zu machen was man hätte sollen können dürfe... Ich denke wer sich schon zu viele Gedanken macht wann der richtige Zeitpunkt ist, sollte mal kurz rausnehmen, in sich gehen und sich fragen was er denn will. Und dann genau danach handeln oder es eben lassen. So bekommt man auch den passenden Partner. Ich gebe aber @Herzdame recht dass man am Anfang auch einfach mal ran sollte/darf, wenn einem eben noch die eigene Unsicherheit den Weg versperrt und man noch nicht so recht weiß was man will und wohins gehen soll. Das war bei mir so ein Dosenöffner, mittlerweile sehe ich das alles etwas gechillter und lass mich nicht mehr stressen dass ich jetzt irgendwas muss. Und mir gehts eben auch so dass ich von einer Frau die ich gut kenne und wobei Intimität auch entsprechende Gespräche und Vertrautheit miteinbezieht, mehr habe und mir deshalb gerne etwas Zeit lasse. Wer dann schon vorher abspringt weil ich zu langsam bin, hat sich eben aussortiert. Paradoxerweise scheint bei mir gerade diese Langsamkeit oder Gechilltheit anziehend zu wirken.
  14. Ich kenne die Diagnosen und den TE nicht und habe deshalb auch nur von Beispielen erzählt die ich kenne und gemutmaßt was da noch so mitspielen könnte. Und ich will schon gar nicht unterstellen dass es sich bei seinen chronischen Krankheiten um Lappalien handele oder er sich diese "nur einbilde". Sowas gibt es nicht, chronische Krankheiten sind für die Betroffenen immer heftig, unabhängig von der Ursache. Ich kannte nur wie erwähnt schon Fälle mit chronischer Müdigkeit (einer davon auch sehr heftig über 4 Jahre) und habe mich damals viel mit der Materie beschäftigt. Von vielen Ärzten wird massiv unterschätzt wie groß da psychische Einflussfaktoren sein können. Der TE könnte von einer passenden Psychotherapie sehr profitieren. Nicht mehr und nicht weniger. Und noch eine Sache: So schwer das zunächst klingen mag, der TE sollte lernen seinen Körper genau so in Ordnung zu finden wie er ist. Der Körper ist nunmal Teil von ihm und seiner Persönlichkeit (mit der Einstellung "mit meinem Körper stimmt was gravierend nicht" wird auch seine Persönlichkeit betroffen sein). Schon wie er das Thema hier eröffnet scheinen seine Krankheiten seine Psyche und sein Leben insgesamt sehr stark zu beeinträchtigen und das bestimmende Thema zu sein. Das ist unter diesen Umständen natürlich verständlich und zunächst schwierig allein zu meistern, deshalb auch die Empfehlung einer Therapie. Weil Medikamente könnten kurzfristig helfen, aber langfristig wird er dieses nötige Selbstvertrauen nicht daraus ziehen können. Und solange die Krankheiten nicht degenerativ sind besteht berechtigte Hoffnung dass eine Therapie sie mindestens stark lindern kann.
  15. Dann such dir einen anderen Therapeuten mit dem du kannst, da gibts natürlich große Unterschiede (systemische Therapie kann ich dir nochmal ans Herz legen). Falls Klink für dich eine Option ist...dort wird noch wesentlich effizienter gearbeitet. Ich persönlich glaube nicht dass ein Psychiater dir weiterhelfen kann. Ich weiß allein von zwei Fällen in meinem erweiterten Bekanntenkreis die "chronische Müdigkeit" diagnostiziert bekommen haben. Bei beiden half eine Psychotherapie um die Krankheit nach langem Leiden letztlich vollständig los zu bekommen. Also mach dir mal keinen all zu großen Kopf um diese Diagnose, Ärzte wissen an der Stelle einfach nicht weiter. Sie haben in ihrem Medizinstudium schließlich die Körperfunktionen studiert, aber nicht unbedingt den Menschen. So gut sie in ihrem Spezialgebiet sein mögen, wenn Leute mit "psychischen" Beschwerden kommen, sind sie meist überfordert und das ist ihnen auch nicht vorzuwerfen. Über die Dynamiken von Ängsten, Selbstwertgefühl, Depressionen und ihreren Auswirkungen auf das Körperempfinden sagen solche Diagnosen nichts aus. Ein Problem von dir könnte auch sein dass du mindestens unterbewusst davon überzeugt bist dass mit deinem Körper irgendwas nicht stimmt und in deinen Krankheiten die Bestätigung findest. Je nach Veranlagung kann der Körper auf solche Ängste sehr stark reagieren...auch mit Entzündungen und Erschöpfung. Ein Teufelskreis. Ist natürlich nur eine Vermutung, aber ich kenne zum Beispiel solche Fälle. Mit diesem Rucksack den du da an chronischen Krankheiten mit dir rumschleppst bzw. ungeklärten psychischen Ursachen mühst du dich auf der Balztanzfläche natürlich ziemlich ab. Klär das mal und dein Inner Game wird automatisch gestärkt und du hast wieder einfach Spaß. PS: Ich ergänze noch dass du bei der systemischen Therapie NICHT die nach Hellinger machen solltest. Ich halte von seinem Ansatz nichts und sie wird auch in Fachkreisen kritisiert.