Cheche

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  1. TE: Wenn du gerade andere wichtige Dinge zu erledigen hast, schreib ihr später. Wenn du gerade Lust hast ihr zu schreiben, schreib ihr. (Also da du sogar schon die Muße hattest diesen Thread zu erstellen: schreib ihr doch einfach.) Mach das grundsätzlich weniger davon abhängig was andere (also in diesem Fall das Mädl) evtl. ggf. von dir denken könnten. Das weißt du sowieso nicht und hier auch keiner. Aber was du willst, solltest du wissen. edit: grad gesehn, dass das schon montag war 😄 Läuft doch...
  2. Wenn du nur solche Frauen datest, ja. Man wird natürlich eher ehrliches Feedback bekommen wenn man sich selbst auch entsprechend verhält und Wert auf solche Dinge legt. Ich gebe gerne ehrliches Feedback wenn ich entsprechend gefragt werde - und frage auch selbst, wenn ich denn wirklich was wissen will, nach. Aber so macht halt jeder seine Erfahrungen...
  3. Definitiv ja. Feedback ist was tolles. Eben gerade in einer Situation wenn du die Frau abgehakt hast und das auch deutlich machst dass es dir nur um Feedback geht. Ob das dann nach einem "verpatzten FC" oder was auch immer ist, ist aus meiner Sicht Wurst. Feedback holen kostet nichts. Dein Contra kann ich nicht ganz nachvollziehen...was hast du zu verlieren wenns so ist? Ich hab mitunter sehr positive Erfahrungen gemacht und ehrliches Feedback bekommen und dabei auch erfahren dass die Frau z.B. Dinge ganz anders wahrgenommen hat als ich. Ich denke hier könnten einige Forums-Themen und Hirnficks gespart werden, wenn man halt einfach mal die Frau fragt wies für sie denn so war.
  4. Moin. Ich will ungern Bilder von mir hier reinstellen...könnte ich jemandem per pn was zuschicken? Ich hatte bisher immer eine gute Freundin die mir da half, daher weiß ich dass ich selbst immer sehr daneben liege wenns darum geht gute Bilder von mir auszusuchen (die bei Frauen gut ankommen) 😄 Da es mit besagter Freundin aber gerade etwas kompliziert ist, wäre es super wenn sich hier jemand meldet!
  5. Was mir bei meiner bisher einzigen Trennung im Rückblick sehr half ist die Beziehung wertschätzen zu können und sie so zu sehen wie sie war, also auch nicht verklären (allerdings war sie auch wesentlich kürzer als die des TEs). Ich hatte das Glück am Ende sehr offene, klärende Gespräche zu haben, in denen wir uns beide und die Zeit die wir hatten wertgeschätzt haben und so ein Cut möglich war. Das war in diesen Momenten und danach sehr schmerzhaft, aber im Rückblick eben um so hilfreicher. Wenn man dieses Glück einer halbwegs vernünftigen Trennung nicht hat, könnte es denke ich trotzdem helfen wenn man selbst die Beziehung (und sich selbst!) wertschätzt. Weder schön malen und reinsteigern (Oneitis...) noch verfluchen und unterdrücken. Eben so sehen wie es war. Und auch wenn das Ende noch so verletzend war und mit Lügen endete wie beim TE, waren diese vielen schönen Momente trotzdem real und keine Lügen, deshalb tuts ja auch weh. An diese schönen Momente kann man mit Wertschätzung zurück denken, den Schmerz zulassen und weiter gehts. Das ist für mich ein wichtiger Teil von Verarbeiten. Wenns zu hart ist kann Ablenkung natürlich zwischenzeitlich Abhilfe verschaffen, das ist völlig ok und sicher auch mal nötig. Aber sollte letztlich eben nicht das Verarbeiten ersetzen bzw. unterdrücken...
  6. Toller Beitrag. Was man machen kann,denke ich, ist auch dem Zufall und der eigenen Intuition immer wieder eine Chance zu geben kurz in diese Situationen zu kommen. Wen man zu genau plant, gibt es diese Chance vielleicht gar nicht. Ich finde diesen Gedanken immer wieder sehr beruhigend für mich...keine Sorge, es wird immer ein Auf und Ab bleiben, ich muss den Idealzustand gar nicht erreichen. Und bei genauerer Betrachtung ist es genau diese eigene Begrenztheit die mir Antrieb verleiht. Ich selber hab Persönlichkeitsentwicklung nie als "Optimierung" gesehen, ich finde das Wort eh schrecklich. Ich habe eine systemische Therapie gemacht und seit dem packt mich dieses Thema. Ich lese Bücher (auch einige die hier im Forum empfohlen wurden) und besuche Seminare. Aber das mache ich eben einfach nur weils mich interessiert, ich finds super spannend, auch für mich selbst als Selbsterfahrung. Dazu will ich Dinge über mich bzw. meine Vergangenheit auch immer sehr genau wissen. Mir hats ne Menge geholfen, aber das ist nicht jedermanns Sache. Ich hab früher öfter gedacht dass einer meiner besten Kumpel so einige Dinge in seinem Leben optimieren (jo jetzt gebrauch ichs doch wieder) könnte, der macht viele Dinge in seinem Leben so dermaßen ineffizient und gegen alle Regeln und hat ne Menge Macken. Aber ich weiß, der ist so einfach sehr zufrieden mit sich und ein verdammt guter Kumpel. Manchmal direkt beneidenswert. Sorry, du wirst auf deine allgemeinen Fragen keine individuelle Antwort für dich bekommen 😉 Das kannst du nur selbst... Aber beschäftige dich ruhig mal mit dem Thema und schau ob was für dich dabei ist. Oder probier mal aus was anderen so hilft, was @RyanStecken zB schrieb.
  7. Das kommt auch darauf an was man unter "Ändern" versteht. Schema F funktioniert eben bei einem selbst meistens nicht. Vielleicht hat @Dandy Brandy oder der Mann aus der Geschichte vorher auch immer gemeint er müsse alles mögliche tun, was andere so machen...hat sich ständig gepusht zu mehr Events zu gehen, Frauen angesprochen die er eigentlich gar nicht wollte etc. pp. Vielleicht hat er da unter ändern verstanden, einem Ziel hinterher zu rennen das gar nicht seins ist. Vielleicht hat er dann langsam erkannt dass er etwas anderes ändern könnte: Nicht mehr versuchen so zu leben wie es andere von ihm erwarten, oder wie er zu glauben meint dass sie es von ihm erwarten. Und diese Änderung hat ihn dann langsam zu seinem Lebensstil geführt, der ihn zufrieden macht. Ich habe kürzlich ein interessantes Buch gelesen, was ich hier auch empfehlen kann: "Bitte nicht helfen - es ist auch so schon schwer genug" von Jürgen Hargens. (Wer hier aber ein übliches Selbsthilfebuch erwartet, wird enttäuscht. Das Buch ist sehr kurz und sehr bescheiden/ realistisch geschrieben. Weil man die Mittel die einem selbst helfen können, eben auch nur selbst finden kann). Er stellt drei einfache Regeln auf: 1: Wenn etwas nicht kaputt ist, dann repariere es auch nicht! 2: Wenn du weißt, was funktioniert, mach mehr davon! 3: Wenn etwas nicht funktioniert, hör auf damit. Mach etwas anderes! Ich war die letzten Jahre selbst auch oft in Situationen, wo ich mich sehr gepusht habe und im nachhinein denke...wieso habe ich mich da überhaupt rein begeben? das ist doch gar nicht meins. Aber letztlich habe ich das eben da erst erkannt. Wenns nicht funktioniert/ anstrengend ist/ dich unzufrieden macht - super, dann hast du das erkannt und kannst etwas anderes probieren usw...aber wer meint, dann weiter machen zu müssen, bleibt eben auf dem Holzweg. Und dabei merkte ich auch irgendwann dass es wenig Sinn macht einem Ziel ("das und das und das muss ich schaffen/ ändern, dann bin ich endlich glücklich") hinterher zu rennen. Das ist super anstrengend. Der Weg kann auch so viel Spaß machen, irgendwann ist das Ziel dann gar nicht mehr so wichtig.
  8. Zwei Dinge die mir geholfen haben einen recht natürlichen/ lässigen Stil zu haben: - Auch wenn das weiter oben schon bestritten wurde, mir hat das sehr wohl geholfen: Ganz genau abschauen wie es bei den Profis aussieht. Evtl. dich selbst mal Filmen und vergleichen. - Auf den Oberkörper/ die Arme achten! In den meisten Anfängerkursen wird vor allem auf die richtigen Schritte beim Grundschritt geachtet (und alle richten den Blick nach unten), dabei ist der Oberkörper (meiner Meinung nach) genauso wichtig. Heisst erstmal, Arme bewegen, am Anfang ruhig übertrieben. Auch wenn der Oberkörper am Ende sehr ruhig aussieht, sind es kleine Bewegungen (zB aus der Schulter) die den Schwung bringen. Letztlich war für mich das essenzielle dass ich den ganz "simplen" Grundschritt schön lässig ausführen konnte und während den anderen Figuren dann immer in diesem Groove bleibe. Der Grundschritt scheint ja zunächst ganz einfach, aber dass der Körper dabei wirklich voll im Rhythmus ist und es sich auch so anfühlt (dann sieht es auch gut aus), das ist am Anfang gar nicht so simpel. Wenn du da langsam reinkommst, machst auch mehr Spaß, es sieht natürlich aus und den Frauen machts Spaß mit dir. Die Figuren kann ich mir auch immer nicht immer merken...deshalb tanz ich meist etwas freestyle (geht dann halt auch mal etwas schief, aber dabei lernt man improvisieren), den lockeren Frauen gefällt das 😉
  9. Könnte sich wenns gut läuft noch dieses Jahr ändern: https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99328/Gemeinsamer-Bundes­aus­schuss-erkennt-Nutzen-der-systemischen-Therapie-an
  10. Ein Hauptproblem ist dass du meinst mit 24 dein Leben verkackt zu haben. Nur mal so zwei Beispiele aus meinem Freundeskreis, beide Mitte zwanzig und ich kenne sie schon lange: Nummer 1 hat direkt nach dem Abi ein erfolgreiches BWL-Studium hingelegt, hat exzellente Noten und macht nebenher Jobs/ Praktikas für renommierte Firmen etc...sein Lebenslauf liest sich wie man es sich von einem high-Performer vorstellt. Ich kenne halt den Menschen dahinter. Er sagte mir selbst jetzt schon öfter im Alkoholrausch sein Leben bestehe nur noch aus Performen und Alkohol. Nummer 2 hat erst zwei verschiedene Wirtschaftsstudium verkackt und steht mit Mitte zwanzig ohne jeden Abschluss da, bei Frauen war sein Erfolg auch immer mäßig. Neulich treffe ich ihn wieder...er hat jetzt eine Ausbildung angefangen die in erfüllt, eine Freundin die keine "HB 8" ist, aber ihn glücklich macht. Mir kam das alles sehr gesund vor, die kleine Krise davor im Rückblick als Reifeprozess und recht normal in den Zwanzigern. Ich kenne dich ja nicht und will dich auch nicht mit schlauen Kalender-Sprüchen motivieren, aber geb dir doch erstmal die Chance dein Leben zu leben und die Zeit deinen Weg zu finden bevor du es als verkackt abstempelst.
  11. Ich sehe da zuerst mal meine eigenen Bedürfnisse im Vordergrund und handle danach...das passt dann eben zusammen mit denen der Frau oder nicht. Aber gibts schließlich unterschiedliche Philosophien...
  12. Damit die noch Lebenden sich beim Abschied abgrenzen können?
  13. Ja gibt es natürlich in beiden Fällen diese Missinterpretation. Schneller Sex als rein oberflächliches Interesse und etwas länger warten als Desinteresse. Aber das kann man mit Erfahrung denke ich auch anders kommunizieren. Beispielsweise sexuelles Interesse zeigen und attraktiv wirken auch ohne weitgehende Eskalation, wäre dann eher was für Fortgeschrittene.
  14. Stimme ich zu. Aber gibt es diese Korrelation im umgekehrten Fall? Wenn die ersten Male nichts passiert, wird auch keine gute Beziehung (guter Sex selbstverständlich inbegriffen) mehr daraus? Nach meinen Erfahrungen ebenfalls nicht. Wer beim ersten Date Sex will, für den spricht nichts dagegen. Wenn nicht, ebenfalls nicht. Nur etwaige Ängstlichkeit im Bezug auf Sex sollte einen weder dazu verleiten ihn zu erzwingen wenn man (noch) nicht will, noch davon abhalten wenn man ihn will.
  15. Ich denke da könnte der Hase bei so manchen im Pfeffer liegen, die aus Angst immer schnell eskalieren zu müssen, unentspannt werden. Das ist dann kontraproduktiv. Und stimmt natürlich dass Sex beim ersten Date genau so auf eine Tiefe Beziehung rauslaufen kann. Wenns nicht gleich passiert sollte es das aber auch kaum verhindern.