Daniel Salomon

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  1. Der König der Needyness meldet sich mit einer Sammlung seiner Tagebuchaufzeichnungen zurück! Es geht rund, schrill und tiefgründig ab, Manchmal wird auch übers Ziel hinausgeschossen, Fettnäpfchen werden nicht ausgelassen. Der Thread dient meiner Motivation, den eigenen Arsch hochzukriegen und mich offensiv mit meiner Umwelt auseinanderzusetzen. Die bisherigen Beziehungen gingen aus einer gelogenen Gleichgültigkeit gegenüber meinen Partnerinnen in die Brüche. Doch in Wahrheit spürte ich viel Eifersucht und verglich mich ständig mit anderen Typen, weil ich nicht in meiner eigenen Mitte war. Gleichzeitig machte ich den Girls auch noch Vorwürfe sobald sie nicht so tanzten, wie ich das wollte. Also doch sehr Beta und Needy. Dementsprechend der Versuch mit meinem sonderbaren Wesen in die Offensive zu gehen und Erfolge abzusahnen. Vorallendingen geht es mir um Liebe, Sex und Berührung. Ich will mit anderen Menschen in Kontakt sein und eine körperliche Berfriedigung spüren. Außerdem will ich lernen mit meiner Wut konstruktiv umzugehen. In der Vergangenheit tendierte ich dazu, alles in mich hineinzufressen und dann die innere Unruhe mit Drogen abzutöten. Oder ich reagierte destruktive und vernichtete meine Tagebücher, Malarbeiten und technischen Produkte. Diese meine destruktive Impulsivität will ich in destruktive Wut umwandeln, gepaart mit grenzenloser Weiche. Hierzu gleich ein kleiner Erfolg: Gegen Mittag sind die U-Bahnen in Berlin aufgrund des Schichtverkehrs sehr voll. Diese Gelegenheit nutzte ein alter Kerl, um sich an eine junge Frau ranzumachen. Er ging körperlich immer näher an sie ran, obwohl es offensichtlich war, dass es ihr unangenehm war. Sie verschrenkte ihre Arm und ging immer näher ran an die Wand. Es sah schon fast aus wie sexuelle Belästigung. Ich packte meinen Mut zusammen und griff dem Mann an den Unterarm, damit er mich zwischen ihn und das Mädchen lässt. Er fragte: "Was willst du?" Ich fragte das Mädchen: "Alles in Ordnung?" Sie sagte: "Er ist schon ein bisschen nah." Daraufhin bat ich den Mann mich zwischen ihn und sie zu lassen. Ich sagte: "Das ist meine Freundin. Können sie mich bitte dazwischen lassen." Woraufhin er den Arm unterließ und zwei Schritte zur Seite ging. Die Frau bedankte sich bei mir und wir unterhielten uns kurz. Ich fragte sie, ob sie mit mir Essen gehen wollen würde. Sie sagte, sie hätte Kinder und sei verheiratet, wäre mir aber überaus dankbar. Der alte Mann reichte mir beim Aussteigen aus der U-Bahn die Hand. Anschließend bemerkte ich, von den Frauen aus der U-Bahn anders wahrgenommen zu werden. Allgemein habe ich das Gefühl langsam wach zu werden. Dieser Zustand macht es mir wahnsinnig schwer in der Öffentlichkeit zu Essen und Einkaufen zu gehen. Es ist fast so, als wär ich kurz davor Erleuchtet zu sein. Wenn ich zum Beispiel in den Supermarkt gehe, weiß ich nicht, was ich Einkaufen werde. Es ist so, als würden die Artikel die mich interessieren leuchten. Ich nehme sie anders wahr. Auch die Frauen und menschen um mich herum leuchten gelegentlich. Es ist ein klarer Fall des Verlassens meiner Comfort-Zone, die ich jedoch oftmals stoppe, aus Angst wieder auf die Schnauze zu fallen - sprich, kein Geld zu haben oder emotional belastet zu werden. Ich bin sehr sensibel und ich lasse mich von kleinen Rückschlägen oftmals Tage lang ... nahezu schon malträtieren (!) ... das muss aufhören. Ich muss den Boden unter meinen, zum Tanzen geborenen Füßen, festigen. Sonst bin ich traurig. Und... wie manche bisher aus dem Forum lesen haben können, bin ich bisexuell. Und ich habe das Gefühl, noch nie in meinem Leben aufrichtig verliebt zu sein, obwohl ich in drei Beziehungen stand. Ich bin sechsundzwanzig und gespannt wie ein Flitzebogen, was auf mich zukommen wird! Im nächsten beitrag folgt der Fieldreport!
  2. Nach dem Auseinanderbrechen meiner Beziehung zu der argentinischen Künstlerin und Fotografin Leyla Davanco fiel ich für lange Zeit in ein Loch. Und so stürzte ich in die nächste Beziehung ohne die davorige verarbeitet zu haben. Die Geschichte mit der Königin der Nacht! Anmerkung vom Autor: Das ist kein Fieldreport im gewöhnlichen Sinne. Der Text dient der sinnlichen Stimulierung und ist ein Versuch dem Leser einen gewissen Tiefgang in der Lebensanschauung und Weisheit zu vermitteln. Here we go! Die Königin der Liebe Wir lernten uns in der Schlange zum Berghain kennen. Zu dem Zeitpunkt studierte ich Kunst und vergnügte mich als Klubdealer - in der Hoffnung so von meinem wahren Wesen abzulenken und auf gleichgesinnte zu treffen. Mir war es wichtig Anerkennung zu bekommen und in der berliner Klubszene Anschluss zu finden. Als Provinzler frisch in die große Hauptstadt gezogen, hatte ich mit all meinen Ängsten und Sorgen zu kämpfen. Es war ein orgastisches Feuer kompromittierter Minderwertigkeitskomplexe, die ich versuchte mit allen möglichen Ablenkungen und Alltagsmasken zu kaschieren. So zum Beispiel spielte ich den Dealer. Beschäftigt mit dem Anschaffen von Drogen und der... ich sage jetzt mal Kundenbetreuung, lenkte ich von meinem wahren Wesen ab. Meinem eigenem Schicksal blieb ich somit fern. Ich spielte den Dealer und befand mich unmittelbar im Stress, der mich von meinem wahren Kern ablenkte. Gleichzeitig gab es mir ein gewisses Grad an Comfort, da ich dachte zu wissen, wie ich auf die Leute zugehe. Und zwar: Nicht als noch undifiniertes, in seinem Wesen unsicheres Individuuum, sondern als "cooler" Dealer. Als ich irgendwann maßig Kohle schaufelte, mir unmöglich viele Frauen wahllos den Schwanz blasen wollten, und ich merkte, dass das Alles mir Nichts bringt - mich in meinem wahren Kern nicht befriedigt, stieg ich aus. Kurz darauf verstarb auch ein Freund aus dem Forum an einer Überdosis. Von ihm hatte ich die Drogen. Wichtig ist auch hier zu erkennen, dass nicht die Drogen Schuld an seinem Tod sind. Sondern die Rangehensweise an die Drogen - und die Persönlichkeitsstufe, in der man sich gegebenfalls befindet. Mein Freund war tief traurig, äußerte mir demütig gegenüber Errektionsschwierigkeiten. Er empfand tiefe Schuld und Scham. Wenn er Drogen nahm ging er auch nicht unter die Leute in die Klubs, sondern er nahm sie im Stillen zu Hause ein in Isolation. Weil er sich auch für seine Drogensucht schämte. Als er sich dann auch noch in heiße Badewanne legte machten seine Organe Stop und er verstarb frühzeitig an seinen unverarbeiteten Komplexe. Vorallem nehme ich an, dass er Vieles "in sich reingefressen" hat, selten über seine inneren Empfindungen sprach und eben aufgrund dessen leider von uns gegangen sind. Hiermit will ich mit einem Zitat aus dem französischen Film "Hass la Haine" fortsetzen. Es ist eine Szene die sich auf dem öffentlichen Klo abspielt. Dort sehen wir die drei Hauptprotagonisten des Films sich über den Gebrauch einer Schusswaffe streiten, woraufhin ein kleiner alter Mann aus einer der Kabinen kommt und eine kleine Ankedote von sich gibt: "Es ist mal eine Wohltat mal wieder so richtig zu Scheißen. Glaubt ihr an Gott? Eigentlich muss man sich nicht Fragen ob man an Gott glaubt, sondern ob Gott an uns glaubt. Ich hatte mal einen guten Freund. Sein Name war Grunwalski. Wir wurden damals zusammen nach Sibirien deportiert. Wenn man, wie wir zwei, nach Sibirien in ein Arbeitslager fährt, dann reist man, wie ihr euch vorstellen könnt, in einem Viehwaggen. Diese Viehwaggen fahren tagelang durch eisige Steppen, ohne auch nur einer einzigen Menschenseele zu begegnen. Wir haben uns Alle gegenseitig gewärmt. Aber das Problem ist, wenn man sich erleichtern will, wenn man Scheißen muss ist das in den Waggons nicht möglich. Und wenn wir dann doch für einen Moment mal angehalten haben, dann nur sehr kurz um die Lokomotive mit Wasser zu füllen. Aber Grunwalski war sehr prüde, es war ihm sogar peinlich, dass wir uns zusammen waschen mussten. Er hat sich sehr geniert und ich habe mich oft aus diesem Grund über ihn lustig gemacht. Also... irgendwan hält dieser Zug dann an und jeder Mann nutzt die Gelegenheit um Scheißen zu gehen. Und zwar hinter den Waggons. Aber ich hatte meinen Freund Grunwalski bereits so sehr damit geärgert, dass er es vorzug, besser ein kleines bisschen weiter, weckzugehen. Also... der Zug fährt wieder an, alle Leute springen sofort wieder rauf. Denn der Zug fährt los und wartet nicht. Das Problem nun war dass Grunwalski, der zum Scheißen hinter einem Busch verschwunden war, sein Geschäft noch nicht ganz erledigt hatte. Also da sehe ich ihn, nun, hinter seinem Busch hervorkommen und er hält seine Hose mit beiden Händen fest. Damit Sie ihm nicht runterfällt. Und er rennt dem abfahrenden Zug hinterher. Ich strecke ihm meine Hand entgegen, aber jedes Mal wenn er mir seine hingestreckt hat, hat er seine Hose losgelassen, die dann wieder rungergerutscht ist. Dann hat er sich seine Hose wieder hochgezogen und ist wieder schneller geworden. Und jedes Mal ist ihm seine Hose wieder runtergerutscht, wenn er versucht hat mir die Hand zu geben." "Und weiter... was ist dann passiert," fragt einer der drei Hauptprotagonisten. "Nichts. Grunwalski ist im Schnee erfroren." Ende Zitat. "Aufwiedersehen. Aufwiedersehen. Aufwiedersehen." Der alte Mann verabschiedet sich von den Dreien und verlässt die Toilette. Ich bin gespannt auf eure Interpretation der Anekdote!! 2. Teil "Die Königin der Liebe" wird Folgen!
  3. Danke für die Bestätigung. Dann mach das Ding hier dicht.
  4. 01.12.2017 Ich erinnere mich wie ich eines Tages meine Hand auf Birtes Rücken legte. Anschließend erstarrte sie und ging dann aus dem Zimmer. Nach 10 Minuten in der Küche kam sie wieder. Ich kam mir vor wie das letzte Ekel. Danach sprach sie von ihrem Ex und schwärmte vom Sex mit dem oder diesem. Ich verzweifelte und ging nach Hause. Eine Woche später war ich wieder bei ihr. Von meiner Geilheit ihr gegenüber übermannt und der Angst zu dieser Geilheit ganz natürlich zu stehen, brachen plötzlich Tränen aus mir heraus, worauf sie sich bei mir auf den Schoss setzte und mich küsste. Danach blies sie mir den Schwanz wie keine Andere es zuvor getan hat. Ich schrie wie am Spieß. Am nächsten Morgen fuhr ich auf die andere Seite der Stadt. Dort hatte ich nämlich ein anderes Mädchen. Selbe Spiel. Meine Annäherungsversuche blockte sie ab. Ich kam mir jedes Mal unnatürlich vor. Als sie mich gefühlsmäßig irgendwann an sich gebunden hatte, ließ sie mich dann ran. Auf diese Weise kam ich in Beziehungen mit Frauen, die ich nicht wollte. Beziehungsweise ließ ich mich manipulieren. Dabei wollte ich nur Spaß. Stattdessen gab es Sex mit gekoppelten Schuldgefühlen. Momentan, wenn ich Ausgehe, sehe ich ein haufen hübscher Mädels. Ich habe Lust in Alle hineinzustechen. Gleichzeitig lassen mich meine ehemaligen Erfahrungen Distanz wahren. Mir fällt es schwer die Frauen nur für den Sex und den Moment zu nutzen. Meine Erziehung strickt mit den Glauben vor, mich den Frauen gegenüber gallant zu Verhalten - mit anderen Worten: unterwürfig. Dabei will ich sie nur Ficken, für ihre Schönheit bewundern und Spaß haben. Ich komme mir vor wie ein Kind. Wie ein kastriertes Kind. Das nervt mich. Ähnlich war es einmal während einer Schauspieltournee. Im Auto ließ ich Snoop Dogg laufen. Ich feierte die Musik. Da sagt mir die eine Schauspielkollegin im blasierten Ton: "Meinst du nicht, da kommt das Wort "Bitch" zu oft vor?" Da ging mir gleich die ganze Laune weg. Am Abend beschwerte sie sich dann unentwegt über ihren Ex-Freund, der total frigide gewesen sein soll... und anschließend ließ sie sich von mir, nach extremer Abwehr, befummeln. Auch letztens während der Arbeit an der Garderobe hatte ich eine wunderschöne Kollegin. Ich dachte mir, boah, die sieht scharf aus... elegant... und ist wortgewandt. Nach kurzem Dialog frage ich sie nach ihrem Alter. "Warum willst du das wissen?" "Aus Interesse." "Was denkst du denn?" "33?" "Boah, ne... vergiss es." Anscheind scheine ich sie zu alt geschätzt haben. Eine weitere Unterhaltung verweigterte sie mit dem Satz: "Das ist nicht der richtige Ort für eine Unterhaltung." What the Fuck. ----- Manchmal frage ich mich ob ich das mit den Männern nur aufgrund meiner Enttäuschung bzw. meinem Versagen den Frauen gegenüber mache. Dabei will ich einfach nur Sex. Schönen Sex. Schönen entspannten Sex. Körperbefriedigung und Entspannung. Ich glaube auch dass ich immer noch an den Manipulationsorgien meiner Mutter zu kämpfen habe. Schließlich hat sie mich sehr früh auf die Welt gebracht - als ungeplantes Kind. Den sexuellen Trieb meines Vaters konnte sie nur mit Manipulation an sich binden. Sonst wäre er wahrscheinlich über alle Berge. Stattdessen preschte er sich in katholische Tugenden, eine überreizte Libido und Aggressionen seinen Söhnen gegenüber, aufgrund derer er, so sein Gedanke, auf sein Leben hat verzichten müssen. Die Hyterie meiner Mutter ertrug ich nur mit Marihuanna. Auf ihre Schläge auf meinen Hinterkopf reagierte ich mit Wut. Woraufhin sie mir mit der Drohung kam: "Hebst du noch einmal deine Stimme, dann kannst du was erleben, wenn Vater von der Arbeit wiederkommt." Dieser kam nämlich meist so abgerackert von der Arbeit wieder, dass er keine Zeit hatte meine Argumente mit anzuhören. Was Mutter sagte, war Gesetz. Die Folgen waren Schläge. Eine unerträgliche Zeit. Mir fällt es wirklich schwer mich Frauen gegenüber fallen zu lassen. Entweder reagiere ich überaggresiv... oder unterwürfig. Mir fehlt das gesunde Mittelmaß. Und den Männern gebe ich mich dann auch meistens hin wie ein süßes Lämmchen. Dabei verzichte ich auf meine Kraft. Ich bin genervt. Echt. Ständig meine Bedürfnisse hinten anzustellen und mein Wort runterzuschlucken. Manchmal glaube ich echt einfach jemandem ins Gesicht schlagen zu müssen, um mich einmal richtig abzureagieren. Aber das ist auch nicht der Weg.
  5. Die Nachtschichten haben mein Schlafrythmus durcheinander gerbacht. Aufgrund meiner Obdachlosigkeit bin ich bei meinem Manager untergekommen. Wir teilen uns das selbe Bett. Dass er heimlich auf mich steht, Macht mir nichts. Ich merke bloß, gelegentlich nachts, seine Hand zu mir rüberwandern. Meistens drehe ich mich dann von ihm weg und tue so, als wenn Nichts gewesen wäre, um am nächsten morgen Peinlichkeiten zu umgehen. Außerdem will ich auf den frischen Kaffe und das Rührei nicht verzichten. Aber das ist ein anderes Thema. Samstag 03:00 Uhr in Berlin. Ich werde wach mitten in der Nacht wach. Was mache ich nun mit der angebrochenen Nacht? Berghain! Ich ziehe mich an und Gele mir die Haare. Anschließend schnüre ich mir die Schuhe los um los zu marschieren. Der knurrende Magen jedoch lässt mich nicht weit kommen. Ich halte am Falafel-Laden bei uns in der Straße und bestelle mir einen Halloumi im Brot. Am Tresen steht ein Araber auf 4 Kunden. In der Ecke sitzt ein Neger. Vermutlich ein Straßendealer. Er grinst mich an. Ich frage ihn, ob er Nachtschicht hat. Er bejaht meine Frage, zwinkert mir zu und führt den Zeigefinger vor den Mund - ein Verschwiegenheitsgesetz. Neben mich setzt sich ein voll gepiercter Mitte 20er. Er behauptet von sich selbst Chemiker zu sein und holt prompt links und rechts aus den Jackentaschen zwei Getränke: Einmal Sterni (Sternburger billig Bier = das berliner Willkommensgesöff) und einen Orangensaft mit GBL = einem Lösungsmittel für Industrie, das auch als "Partydroge" genutzt wird. Im lakonischen Unterton berichtet er mir von seinem vollbrachten Vierer. Er sagt: "Wenn ich auf etwas in meinem Leben stolz sein kann, dann, dass ich einen Vierer mit den Mädels hatte." Von den drei Mädels setzen sich zwei neben ihn. Eine Japanerin und eine Polin. Beide scheinen betrunken und aphrodisiert. GLB scheint wohl das neue Pick-Up zu sein, denke ich und lache kurz aufgrund des dummen Gedankens auf. Wir unterhalten uns kurz über den Wohnungsmarkt in Berlin - wie scheiße schwer es aufgrund all der zugezogenen Touris geworden ist, noch ne geile, preiswerte Wohnung zu finden. Anschließend kommen wir auf die Klubs zu sprechen und auf das Berghain. Ich erzähle ihm von einem Freund, der gerade eine Party veranstaltet, und dass ich nicht weiß, ob ich dort, oder halt ins Berghain gehen soll. Letzten endes beschließe ich ins Berghain zu gehen. In der Schlange werde ich von zwei Däninnen angesprochen. Sie scheinen echt sympathisch und auch attraktiv. Sie hätten mich für einen Dänen gehalten, sagen sie. "Ne, ne. Ich bin Deutsch," sage ich. Ob ich schonmal im Berghain gewesen bin, fragen sie mich. Ich sage: "Ja. Öfter." Ob es schwer sein reinzukommen, fragen sie mich. Ich sage: "Um ehrlich zu sein, so wie du aussiehst, (ich zeigte auf die mit der Bomberjacke) dachte ich, du würdest hier jedes zweite Wochenende drin verbringen." Sie lachen. Vor der Tür werde ich gefragt, ob ich alleine bin. Ich überlege kurz zu Antworten, wir sind zu dritt, doch erinnere mich an die letzten Male, wo ich dso reagiert habe und anschließend die Begleitungen im Klub nicht mehr gesehen habe. Zum Teufel mit denen, dachte ich und biss mir kurz darauf kurz auf die Lippen. Die vor sich hinträumende Garderoben-Schlange umging ich, in dem ich einfach an ihr auf den in die Menge zuwinkenden Garderobier zuging. Die Meute hatte es nicht einmal gemerkt. 50 Cent Trinkgeld - und Ab geht der!!! Keine 50 Sekunden auf der Tanzfläche, stand ich schon mit dem ersten Typen im Gespräch. Früher habe ich mir einen Wolf abgekaut, ein Mädchen zu bezirzen. Heute reicht es einfach nett zu Lächeln und so zu sein, wie ich bin. An die Orte wo ich mittlerweile gehe, wissen die meisten, worum es geht. Kein Game. Kein Schabernack. Einfach sein. Doch selbst das ist nicht so leicht. Ich muss den Teufel im Zaun halten; zumindest denke ich das. Schließlich will ich (fast) Alles rammeln, was mir in die Quere kommt. Ausrasten tue ich vorallem auf die Bräute mit den fetten Ärschen. Wenn die dann noch in Korsett's oder Strapsen gehüllt sind, ist mein Arm schon fast am Grabschen. Ich erinnere mich noch wie ich das erste mal im Kit-Kat Club Berlin war. Dort tanzte so eine fette Schlampe mit Strapsen mit dem dicken Hintern genau vor meinen Glubschern. Zwei berliner Atzen haben sich nicht mehr eingekriegt, als sie sahen, wie ich geglubscht habe. Ihre Reaktion darauf: "JAAAAAAA MAAAAAAAAAAAN! WAAAAAS FÜR EIN GEEILER ARSCH", schrien sie. Ich dachte, ich sei im Paradis. Als sich dann die Braut auch noch zu uns umdrehte, und jedem ein fettes Augenzwinkern zuwarf, fiel ich fast aus den Latschen. Ich musste kurz an die Jugenderinnerungen meiner Heimatstadt denken, wo die Bräute auf eine Anmache mit brüskiertem Verhalten reagierten, so als hätte man sie vergewaltigen wollen. Anschließend fühlte man sich schuldig und brauchte Wochen oder Liter von Wodka um die Nächste anzuquatschen. Dann kommt man nach Berlin und merkt, Alles ist möglich. Hier gibt's Menschen, die auch Sex wollen und damit nicht zimperlich umgehen. Teilweise komme ich mir immer noch vor, wie mit Stock im Arsch. Doch langsam gewöhne ich mich an das Klima. Und ich habe Bock Auszurasten! Keeeeeep ooooon rollllllliiiiiiin Baaaaaaabeeeeeee.... ooooooneee mooooore timmmmmmmme !!!!!
  6. Die Wunden scheinen zu heilen, die Narben zu verschwinden. Ich sehe mich in einem bunten Strudel der Möglichkeiten, in die Tiefe abgleiten. Dort verschwimme ich, in Farben. Wie in Extase kribbelt es am ganzen Leib. Meine Nippel werden hart. Mein Anus scheint sich zu entspannen. Ich scheiße einmal los: "Alles muss raus was keine Miete zahlt!" So die Vergangenheit hinter mich bringend - immer noch am Leben und auf den toten, die es nicht schafften - Tanzend - singe ich mein Klagelied. Es klingt voller Freude. Es ist mein letzter Tanz. Dieses Leben ist endlich. Die Uhr an meinem Handgelenk tickt. Manchmal versuche ich das Ticken zu vergessen. Doch dann tickt es immer lauter: Tick. Tick. Tick. Ich habe viele Frauen gekannt, meinen Schwanz an so mancher Brust gerieben. Nun ja, ... und Füße. Ich stehe halt auf Füße. Aber das ist ja auch eine andere Kiste. Nun sitze ich am Laptop und erfreue mich an dem Erguss. Wie ein Satansbraten werde ich Tanzen, meine Hüfte schwingen, die Zunge in andere Mäuler strecken und mich am Leben erfreuen. Ein Engel sagte mir: "Schweinskram treiben!" Ohhhhhhh, jaaaaaa... Schweinskram treiben !!! Das konnte sie und ich nehme an, kann sie noch immer so gut wie damals. Dieses Drecksloch machte mich Wahnsinnig! Höhnisch lachte sie mich aus und brachte mich dazu, aus meinem Schneckenhäusschen rauszukommen. Wie hat ein Literat eimal gesagt: "Ich pisse auf euch Alle aus beträchtlicher Höhe hinab." Langsam verstehe ich, was er damit meinte. Freunde .... tssssshaaaa .... Freunde .... Freunde aus der Vergangenheit, die mich auf meine Gegenwart ansprachen... Freunde, vor denen ich die Flucht ergriff, sprechen mich jetzt. Bist du schwul? Ich sage: "Blas mir einen." D. Salomon Zum Fieldreport: Es gibt keinen. Ich war Tanzen im Klub. Ähnlich wie in dem Videoclip zu Despacitoooooo. Und wo es dann am Besten passt, da passt es dann am Besten. Das ist "The game". Nichts da Spielchen Spielen. Just beeing my self. Bitch L. O. V. E. L. E. B. E. N. L. I. E. B. E. N. S. E. X.
  7. Hey Guys, manche kennen mich als den Thread-Verfasser: "Wenn die Kacke ordentlich am Dampfen ist!" ... Nun war ich zwischendurch "offline" und habe nichts mehr im Forum veröffentlicht. Meinen Blog, sowie auch meinen Youtube-Channel habe ich aus dem Verkehr gezogen. Ich bin krass auf die Schnauze gefallen und war zwischenzeitlich im Obdachlosenwohnheim in Berlin. Außerdem habe ich einen aufs Maul bekommen, nur weil ich einem Araber auf der selben Straßenseite hinterhergegangen war. Er fragte mich: "Gehst du hinter mir?" Ich sagte: "Ja, ich gehe hinter dir." Ich ahnte schon, dass er auf Krawall aus ist, doch ließ mich nicht beirren. Ich dachte mir, von dir Clown lass ich mich nicht einschüchtern. Und kurzerhand später hatte ich eine Kleben. So ging ich dann mit blauem Auge ins Kater Blau - einem berliner Nachtklub. Dort stand ich dann mit Eiswürfel am Auge kühlend, auf der Tanzfläche und wippte zum Beat. Nach dem ich mir eine halbe "E" eingeworfen hatte, kam Alles aufeinmal hoch. Von den aufkommenden Emotionen übermannt, ergriff ich schnell die Flucht. Am Liebsten hätte ich losgeheult und jeden umarmt. Teilweise habe ich auch einige Menschen umarmt, doch meine stürmischen Umarmungen und das Bedürfnis nach Nähe machte mir Angst. Am nächsten Tag packte ich die Sachen und zog für eine Weile zu einer Party-Bekanntschaft in ihre Wohnung. Dort verweilte ich dann bis zum Treffen mit einem schwulen Akt-Fotografen, Maler und Video-Editor. Nach ein paar Tagen bei ihm im Studio, wurde ich zu RTL2 nach Köln eingeladen. Nach dem ich dort den Rückflieger verpasst und ein paar Tage bei einem Freund verbracht habe, kerhte ich wieder zurück nach Berlin. Ich fing meine alte Arbeitsstelle an der Garderobe an. Es ist eigentlich eine Firma explizit für Schwule und Lesben. Aber auch Heten Arbeiten hier. Mich verwirrt es noch ein kleines bisschen, dass mir beides sehr gefällt. Auf den Menschen kommt es an. Gestern auf der Party sah ich Frauen, wo ich anfing zu zittern wie als 16jähriger Junge. Ein wunderschönes Gefühl, dass ich irgendwie vermisste. NERVENKITZEL!! Und die Aufregung eines verliebten, pubertierenden Jungen. Und das als mitte 20er! Als Grund für meinen neuen Thread, nenne ich das einfache Bedürfnis mich öffentlich mitzuteilen. Und ja, ein wenig Eitelkeit und die Hoffnung, irgendwann ein Buch darauszumachen, schwingt auch mit. Doch vorallem ist es das Bedürfnis nach Liebe - Selbstakzeptanz und Selbstverwirklichung - mit allen Ecken und Kanten.