Nicj

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  1. Auf in Woche 2

    So, mit ein paar Tagen Verspätung kommt jetzt der Thread für Woche 2. Am Freitag war ich in einem Club und habe deutlich zu viel getrunken. Dabei ist mir nochmal klar geworden, dass ich das definitiv abstellen sollte: Wenn ich am nächsten Tag einen Kater habe, fühle ich mich immer so, als wären die Fortschritte der letzten Tage komplett sinnlos. Damit habe ich jetzt die letzten drei Tage quasi verloren 😬 Aber wenn ich erst einmal anfange, etwas zu trinken, wird es bei mir recht schnell zu viel. Mit den Aufgaben dieser Woche werde ich morgen beginnen. Heute muss ich noch arbeiten und komme, wenn überhaupt, erst abends raus. Aber mal sehen, vielleicht ergibt sich ja was. Bis zum nächsten Mal.
  2. Ins kalte Wasser gesprungen

    So, und ein weiterer Tag liegt hinter mir. Heute habe ich nicht mehr wirklich mitgezählt, wie vielen Leuten ich Hallo gesagt habe, es waren aber nicht allzu viele, da ich zwölf Stunden in der Uni saß und zu tun hatte. Wenn ich Leuten auf der Straße begegne, habe ich keine Schwierigkeiten mehr, sie zu begrüßen. Insbesondere bei Mädels brauche ich aber noch ein Bisschen Übung. Trotzdem war der Tag heute erfolgreich. Als ich mittags keine Lust mehr hatte, zu lernen, habe ich ein Mädchen das zwei Tische weiter saß angesprochen, und wir haben uns mehr als eine halbe Stunde nett unterhalten. Am Ende habe ich sogar ihre Nummer gekriegt und sie hat gefragt, ob ich die Tage mit feiern gehen will. Glaube zwar nicht, dass daraus was wird, aber egal- das hat mir gezeigt, dass es gar nicht so schwierig ist, Mädchen anzusprechen (jaja ich weiß, für viele hier im Forum ist das ein alter Hut, aber ich war schon immer eine eher ruhige, schüchterne Person 😉). Insgesamt fehlen mir jetzt wahrscheinlich noch zwei oder drei Begrüßungen zu den fünfzig Stück, und das sollte kein Problem. Ich habe mir die Aufgabe für die nächste Woche schon angeschaut, und bin motiviert, weiterzumachen. Bis dahin.
  3. Ins kalte Wasser gesprungen

    bombeh: Danke, bin auch recht optimistisch. Heute gibt es nur einen kurzen Beitrag, weil ich ziemlich müde bin. Leider habe ich mein Ziel, mehr ausführliche Gespräche zu führen, nicht wirklich erfüllen können (nur einmal ist mir das gelungen). Als ich heute morgen aufgewacht bin, war ich extrem kaputt und demotiviert. Trotzdem habe ich den Counter den Tag über um 10 erhöhen können, wobei ich mich vor allem anfangs dazu zwingen musste. Mein Problem, dass ich vor allem Männer und ältere Leute angesprochen habe, bleibt weitestgehend bestehen, aber ich habe ja noch einige Tage Zeit (und für diese Aufgabe ist das ja noch zweitrangig). Wirklich herausgestochen hat nur eine Sache: Als ich heute in der Mensa saß, habe ich den Typen neben mir angequatscht und wir haben während dem Essen eine nette, lange Unterhaltung geführt. Das hätte ich sonst wahrscheinlich nicht getan. Also bin ich jetzt bei 40/50, und ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die restlichen locker schaffen werde. Wir lesen uns morgen!
  4. Ins kalte Wasser gesprungen

    So, kommen wir zu meinem zweiten Bericht über meinen dritten Tag der ersten Woche. Nachdem ich gestern festgestellt habe, dass ich meine Quote definitiv steigern muss, um auf die fünfzig Begrüßungen zu kommen, habe ich heute auf Worte Taten folgen lassen. Bislang stehen für den heutigen Tag 19 "Hallo's" auf meiner Liste, da ich aber wahrscheinlich nicht mehr großartig rausgehen werde, wird sich diese Zahl wohl auch nicht mehr großartig erhöhen. Unter diesen neunzehn Leuten waren fünf (bzw. sechs) Frauen in meinem Alter, und das hat mich ziemliche Überwindung gekostet. Im Laufe des Tages sind mir drei Situationen besonders aufgefallen: Zunächst hat sich heute morgen ein anderer Student auf der Uni ganz verwundert umgedreht, als ich ihn gegüßt habe, und mich gefragt, ob wir uns kennen. Als ich das verneint und gemeint habe, dass ich einfach Hallo sagen wollte, hat er gelacht und mir einen schönen Tag gewünscht. Dann später habe ich ein Mädchen gegrüßt, und sie hat die Begrüßung erwidert, war aber völlig perplex. Wir sind beide weitergegangen, ich habe mich allerdings noch zweimal umgedreht und beide Male hat sie noch zu mir geguckt und wir haben uns beide einen abgelacht. Und dann später, in der Mensa, habe ich meinem Tischnachbarn Guten Appetit gewünscht, und daraus ist dann eine recht nette Unterhaltung entstanden. Generell ist mir aufgefallen, dass jeder meine Begrüßung erwidert hat (mit Ausnahme eines Mannes, der mir eben entgegengekommen ist. Da fuhr aber gleichzeitig die Straßenbahn vorbei und es war dunkel, ich glaube also, er hat mich einfach nicht gehört). Also alles gut? Leider nicht. Als ich mir zum späten Nachmittag hin vorgenommen habe, nicht nur einfach "Hi" zu sagen, sondern noch ein "Wie geht's?" hinterherzuschieben, um eine etwas längere Antwort zu kriegen, fühlte ich mich wieder wie ganz am Anfang. Zuerst hat mich im Supermarkt der Mut verlassen, und als ich dann später bei uns im Wohnheim zwei Leuten begegnet bin, habe ich zwar gefragt, wie es den beiden geht, das wirkte aber scheinbar mehr wie eine Höflichkeitsfrage, denn mehr als ein einfaches "Hallo" kam nicht zurück. Für morgen (und die nächsten Tage) steht das also definitiv noch auf meinem Plan. Trotzdem bin ich zufrieden mit dem heutigen Fortschritt, denn gestern hätte ich nicht gedacht, dass ich heute 19 Mal "Hey" sagen würde. Nach 3 Tagen stehe ich bei 30/50 Begrüßungen. Wir lesen und morgen!
  5. Ins kalte Wasser gesprungen

    Hallo, ich habe dieses Forum vor einigen Tagen entdeckt und bin dann gestern Mittag auf das Don Juan Bootcamp gestoßen. Weil ich schon länger versuche, an meinem Auftreten und Selbstbewusstsein zu arbeiten habe ich mir dann ganz spontan überlegt, Woche 1 in Angriff zu nehmen. Insgesamt erhoffe ich mir, etwas lockerer und selbstsicherer zu werden. Jetzt ist der zweite Tag um und es ist an der Zeit für mich, ein erstes Fazit zu ziehen. Zunächst zum ersten Teil der Aufgabe: Augenkontakt aufbauen. Das ist leichter gesagt, als getan. Erst jetzt ist mir wirklich bewusst geworden, wie viele Leute direkten Blickkontakt vermeiden. Deshalb ist es zwar leicht, anderen Leuten in die Augen zu gucken, aber solange der Kontakt nicht erwidert wird, ist der Nutzen eher begrenzt. Naja, hier werde ich aber weitermachen, und in diesem Part der Aufgabe sehe ich nicht wirklich ein Problem. Das gibt es schon eher im zweiten Teil: Leute grüßen. Das ist deutlich schwieriger, als es sich anhört, musste ich feststellen. Während ich gestern zuerst am Bahnhof war, um am Sonntag ein paar Besorgungen zu machen, bin ich kläglich gescheitert. Dabei ist mir aber auch recht schnell klar geworden, dass der Bahnhof nicht die richtige Umgebung ist: Die meisten Menschen sind in Eile und schenken ihrer Umgebung keinen Blick, und während man ihnen zwar ein 'Hallo' hinterherrufen könnte kommt das a) komisch und ist b) nicht wirklich zielführend, wenn der gegenüber schon längst an einem vorbei gerannt ist. Als ich dann wenig erfolgreich die S-Bahn nach Hause genommen habe, habe ich mir gedacht: Das kann doch nicht sein. So ganz ohne Erfolge wollte ich dann auch nicht aufgeben. Also bin ich zwei Haltestellen eher ausgestiegen, und siehe da: Auf dem Weg nach Hause habe ich immerhin vier Begrüßungen gepackt. Da ginge zwar noch deutlich mehr, aber da es der erste (halbe) Tag war, war ich zufrieden. Die Leute, denen ich Hallo gesagt habe waren allerdings entweder männlich oder deutlich älter. Als mir ein Mädchen in meinem Alter entgegenkam, bin ich leider stumm geblieben. Heute ging es dann weiter. Auf dem Weg zur Uni bin ich das erste 'Guten Morgen' losgeworden, an eine junge Frau, die etwas älter war als ich. Später im Verlauf der Zeit habe ich dann noch vier weitere Erfolge feiern können, und sowohl heute, als auch gestern ist mir aufgefallen, dass tatsächlich die meisten Menschen die Begrüßung erwidern, auch wenn sie überrascht zu sein scheinen. Als ich dann vorhin nochmal in der Stadt war, war ich leider nicht mehr wirklich erfolgreich, obwohl ich naturgemäß einigen hübschen Mädchen (und auch anderen freundlich wirkenden Personen) begegnet bin. Ich konnte mich einfach nicht überwinden. Hat jemand Tipps, wie man am besten seinen Mut sammeln kann? Es ist doch schon sehr komisch, wenn einem ein fremder Kerl entgegenkommt, und einem ein Hallo hinterherruft, obwohl vorher nicht einmal Blickkontakt bestand. Das musste ich dann auch auf dem Weg nach Hause feststellen: Eine ältere Frau kam mir entgegen und ich dachte mir "Scheiß drauf", und habe ihr ein freundliches "Moin" zukommen lassen. Sie wirkte völlig perplex und im nächsten Moment waren wir auch schon aneinander vorbeigegangen. Das war das einzige Mal, dass ich keine Erwiderung bekommen habe, aber ich denke das ist auch der Grund, weshalb ich davor zurückgescheut bin, Mädchen meiner Altersklasse anzusprechen: Ich mache mir sorgen, komisch zu wirken. Als ich dann eben noch im Rewe an der Kasse gewartet habe, habe ich den jungen Mann hinter mir angesprochen und wir haben ein paar Sätze ausgetauscht. Das war ganz nett, hat mich aber tatsächlich auch sehr viel Überwindung gekostet. Am Ende war ich dann froh, es getan zu haben- hoffentlich kann ich morgen auch etwas Mut aufbringen. Nach anderthalb Tagen stehe ich nun also bei 11/50 Begrüßungen. Ich muss mich also steigern, wenn ich die fünfzig in dieser Woche noch voll kriegen will- und das ist definitiv der Plan. Morgen Abend werde ich vermutlich wieder schreiben, wie es mir ergangen ist. Das hier war mein erster Beitrag, und ich habe einfach alles niedergeschrieben, was mir in den Sinn gekommen ist. Ich hoffe, das ist so in Ordnung. Falls jemand ein paar Tipps oder eine Meinung hat, die er äußern möchte, wäre ich natürlich sehr froh! Bis dahin, schönen Abend noch.