Barbara

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  1. Du sorgst dich, ob die Attraction im Keller ist, ob deine Wohnung/Aussprache dich für sie unattraktiv machen und räumst bereits ein, dass du an deiner Einrichtung auch was ändern könntest... Stört es dich denn gar nicht, wenn da ständig solche Kommentare kommen? Schau, das können kleine Neckereien sein. Man kann beim Besuch mal neckisch bemerken, dass das Design der Gardinen ja sehr gewagt ist und dann fängt man sich nen kleinen Klaps auf den Hintern und ist wieder quitt. Oder man zieht den anderen damit auf, wie er X und Y immer ausspricht. Das ist alles gar kein Ding und in meinen Augen sogar ein gutes Zeichen. Wenn man sich lockerflockig ein bisschen aufzieht, ist da eine gewisse Vertrauensbasis und Offenheit in der Kommunikation. Beide Partien wissen: Diese Bemerkungen sind gar nicht im Sinne einer echten Kritik zu werten. Es geht ja gar nicht um die Gardinen an sich, vielleicht findet man die insgeheim sogar sehr cool. Wenn du schreibst, dass ihre Kommentare wiederholt kommen und sehr allgemein gehalten sind, ist die Lage anders. Noch dazu sind Aussprache und Einrichtung etwas sehr Persönliches. Das ist der Stil einer Person, ihre Art. Es ist ziemlich anmaßend, das so direkt und immer und immer wieder zu kritisieren. Was nimmt sie sich da eigentlich raus? Hast du dich das schonmal gefragt? Klar, das kann man als Frametest werten. Aber auch einfach als Zeichen einer gewissen Taktlosigkeit und Überheblichkeit. Und ja natürlich - dass sie sich das traut, zeigt eindeutig, dass sie wenig Respekt vor dir hat und dich jetzt schon unter die Pantoffel nimmt. Wie du reagierst, hängt halt auch davon ab, was du hier gerade forcierst. Wenn das eh nur eine lockere Bettgeschichte und sie noch dazu unglaublich heiß und der Sex wahnsinnig gut ist - kann man kontern und drüber hinwegsehen. Für ein längerfristiges Arrangement wäre bei mir alleine schon bei der Ankündigung "Also ich würde hier alles ändern" der Ofen aus gewesen.
  2. ... also nach allem, was ich so über hochsensible Menschen weiß ist - mal abgesehen davon, dass diese Beschreibung nur auf einen sehr geringen Prozentsatz zutrifft - dass zwischenmenschliche Kontakte gerade wegen dem genauen Erspüren fremder Emotionen unglaublich anstrengend und energieraubend sind. Diese Menschen schotten sich oft sogar bewusst ab, um einer Reizüberflutung zu entgehen. Fast täglicher Sex mit wechselnden, wildfremden und willkürlich gewählten Menschen Sex wäre da die reinste Folter. EDIT Trotzdem glaube ich, dass genau das vielleicht mal ein interessanter Punkt sein könnte, von dem tatsächlich was gelernt werden kann. Die Mischung aus "einfach nur durchgefickt werden" und Deeptalk zieht ja oft. Könnte tatsächlich mal eine "Taktik" sein, wobei nicht zwangsläufig innovativ. Vielleicht kann man ja aus deinen Verläufen rauslesen, wie du dich da anstellst.
  3. Den hat doch der Böhmermann hier eingeschleust. Anders kann ich mir das echt nicht mehr erklären...
  4. Chats/Foren sind auch nur bedingt "soziale" Kontakte. Nett für Zeitvertreib und Austausch, aber ersetzen keine Freundschaften im "real life". Ich weiß, für jemanden, der gerade tief drinsteckt, ist "Geh raus, unternimm was" leichter gesagt als getan. Deshalb wäre es gut, wenn du dir auf diesem Weg Unterstützung holst. Die ersten Schritte kosten die meiste Überwindung, aber wenn die geschafft sind, geht es bergauf. Sieh das alles als einen guten Anfang, passend zur Jahreszeit jetzt 🙂 alles Gute für dich!
  5. Wie wäre es, wenn du mal weniger die graue Theorie wälzt und einfach mal rausgehst? Das klingt bei dir auch alles sehr nach Vermeidungsverhalten und Schneckenhaus. Am besten lehrt dich die Realität, wie sehr dich deine Gedanken trügen. Wenn dich deine Freunde einladen, du hingehst und eine gute Zeit hast, merkst du, dass du dir sinnlos einen Kopf gemacht hast. Genauso wenn du ein schönes Date hattest, aber das würde ich erstmal hinten anstellen. Solche Erfahrungen sind viel nachhaltiger als irgendwelche YT Videos.
  6. Okay. Dann hast du wirklich ein "Problem" mit deiner Wahrnehmung. Das kriegst du auch durch ein paar Selbsthilfebücher und Videos nicht gelöst, glaub mir. Nicht nur, weil die dein spezifisches Problem gar nicht treffen. Sondern vor allem auch, weil du so in deiner eigenen Blase feststeckst. Alles, was du da liest und siehst, geht durch deinen Filter wird nur wieder in die eigene verquere Wahrnehmung integriert. Du brauchst eine andere Perspektive, einen "ungefilterten" Input. Das bekommst du effektiv nur im Gespräch mit einem Therapeuten, da gebe ich meinem Vorposter recht.
  7. Nimmst du diese verschobene Selbst- und Fremdwahrnehmung auch in anderen Lebensbereichen/sozialen Interaktionen wahr? Oder nur in Bezug auf Frauen?
  8. Also so Anti-Pickup-Pamphlete hab ich da auch schon liegen sehen, aber an die Wand getackerte Fahndungsfotos? Nee. Das halte ich für ein Gerücht. Diejenigen, die sich vor ein paar Jahren so eine Schlammschlacht mit dem Asta geliefert haben, haben das sowieso in einer ganz anderen Größenordnung abgezogen und bewusst provoziert. Deine Angst, TE, kann ich jetzt auch nicht wirklich nachvollziehen. Im schlimmsten Fall hast du die Freundin der Freundin der Freundin halt auch schonmal angequatscht. Ein schlimmeres Szenario kann ich mir wirklich nicht vorstellen. Es sei denn, du fängst direkt am Campus vor der Sozialwissenschafts-Hochburg die Erstis ab, die gerade aus der Gender&Diversity-Vorlesung kommen. Wenn du dich da noch als PUA outest und eine ARD-Reportage drüber drehst, wirst du wirklich geteert und gefedert. Aber doch nicht, wenn du Mädels vor der Eisdiele ansprichst... Oder liegen da die Feminazis im Gebüsch und springen auf Kommando raus?
  9. Peri Baumeister 😍 unfassbar feiner und eleganter Look
  10. ... zur Frage, warum du nicht zu Prostituierten gehst Mein Punkt ist nicht die Bedürftigkeit. Mein Punkt ist eher - du willst ficken. Alle deine Beiträge, in denen es um "deine Frauen" geht: Ficken, Sex, durchgefickt, Fuckboy, blasen, fingern, Porno-Sex usw. Dazu dann noch diese Kosten-/Nutzen-Rechnungen à la wie viel Zeit/Euro bis zum Lay. Da liegt es doch recht nahe, zu einem Profi zu gehen?! So böse Überraschungen wie "Fischgeruch" oder "Will nicht beim ersten Date" passieren dir da in der Regel auch nicht. Netter Nebeneffekt: Die Mädels da haben schon Spitznamen. Musst ihnen also keine geben bzw. kannst bei deinen Nummern bleiben. Einige der von dir genannten Spitznamen dürftest du dort vielleicht sogar vorfinden, um mal zu zitieren: "Schluckmaschine, Gierige Krankenschwester, Wunderschöner Engel aus Prag ..." Gut, bei "Stinkefuß" wird's schwierig, da muss man wahrscheinlich in die Feti-Abteilung gehen. Aber zurück zur Frage. Alle wollen Sex. Du + ich + der, der das hier gerade liest. Alle. Aber in der Regel will man auch noch etwas mehr. Nein, keine Beziehung. Mein Gott. Aber wenn ich mal an die Männer denke, mit denen ich bislang den besten Sex hatte, dann haben die mich auch immer noch anderweitig "berührt". Geistig oder emotional. Aber nicht nur körperlich. Wenn ich nur rein körperliche Befriedigung will, dann kann ich's mir auch selbst besorgen. Dann weiß ich wenigstens, wie ich am schnellsten komme. Als Mann könnte ich alternativ eine Taschenmuschi benutzen, Hand anlegen oder eben zu einer Professionellen gehen. Das ist genauso unpersönlich. Und das ist die perfekte Umschreibung für deine ganzen "Fiedreports" und Beiträge: Sie sind verdammt unpersönlich. Nicht auf dich bezogen. Von DIR und DEINER Person gibst du viel Preis. Ich - Ich - Ich.Worauf das deutet, wurde ja hier von anderen schon zur Genüge erörtert. Ich gehe mal auf die andere Seite ein: Was erfährt man denn über die Frauen? Wer sind denn die Unzähligen, die du abschleppst? Das ist aus zweierlei Hinsicht interessant 1. Zum einen für deine Leser: Zielgruppengerechtes Game ist nicht die schlechteste Form von Pickup. Das 22-jährige Insta-Girl game ich anders als die 25-jährige Medizinstudentin game ich anders 36-jährige Topanwältin game ich anders als ... Message ist klar. So, wen gamest du denn nun? Nein, es geht jetzt mal nicht um Körbchengröße und Intimgeruch. Es geht mal um Alter, soziale Schicht, Job, Abschlussgrad, Reife, Lebenserfahrung... Wenn du dafür einen Blick hast, kannst du vielleicht sogar etwas über gewisse Persönlichkeitsmerkmale sagen. Für deine Leser/Zuschauer ist es nämlich auch interessant zu wissen, WEN sie sich mit deiner Taktik an die Angel ziehen und wen nicht. Ich glaube, diese Frage zu beantworten, ist schwierig, weil es dir selbst ziemlich egal ist, wen du abgreifst, solange hübsch. Schrotflinten-Taktik statt Scharfschützen-Game. Selbstverständlich sind da viele Treffer bei. Wer ist denn auf Tinder? Natürlich auch die, die Haus/Heirat/Kind wollen. Aber in der überwiegenden Mehrheit sind es junge Frauen, die gerade aus einer Beziehung kommen und Spaß haben wollen, die neugierig sind, die FBs wollen, die ihren Marktwert testen usw. Sind ja schonmal gute Grundvoraussetzungen. Bist du als Kerl gut trainiert, groß, hast ein durchschnittlich-attraktives Gesicht und die Fähigkeit zum fehlerfreien Satzbau, stehen die Chancen nicht schlecht. Das alles wurde hier in zig anderen Threads aber auch schön erörtert, das kann nicht die Quintessenz von 5 Seiten Selbstdarstellung sein. 2. Zum anderen für dich selbst: Es mag eine gewisse Zeit gut gehen, wild und wahl- und zügellos durch die Gegend zu ficken. Aber bilde dir mal nicht ein, dass das nichts mit dir macht. Jeder zwischenmenschliche Kontakt, den wir haben, verändert uns ein bisschen. Ich rede jetzt nicht von Feigwarzen. Sondern davon, dass andere Menschen uns auch persönlich weiterbringen. Dass wir durch sie neue Einsichten, Erkenntnisse gewinnen, an ihren Erfahrungen teilhaben, etwas über uns selbst lernen ... Diese ganze persönliche Komponente einfach. Wenn man einfach nur zum Date rennnt mit dem Ziel, sie in die Kiste zu kriegen. Wenn alles links und recht davon scheiß egal ist, solang die Optik stimmt und sie die Beine breit macht. Dann lässt man sich das alles entgehen und das ist wahnsinnig schade. Das kann man mal eine Zeit lang so machen, ist ja nix gegen zu sagen. Man kann auch ficken ohne persönliche Komponente, ich hatte auch schon ONS oder reine "Fick-"geschichten. Aber rückblickend habe ich aus denen relativ wenig für mich persönlich mitgenommen. Ein Game, das einzig und allein darauf ausgerichtet ist, würde ich nicht als eine gesunde und auf Langfristigkeit ausgelegte Strategie bezeichnen. Im Prinzip kreist du die ganze Zeit um dich selbst. Hier im Thread. Aber auch bei diesen Fickgeschichten. In einen wirklichen Kontakt, in einen Austausch gehst du nicht. Das beobachte ich bei vielen Leuten, die (zu) sehr von sich selbst überzeugt sind: Vereinsamung. Das heißt nicht, dass man keine Kontakte hat. Meistens haben die sogar sehr viele Kontakte, aber nur wenige Bindungen. Andere Menschen erden uns, holen uns runter, bringen mal neue, andere Perspektiven rein, sagen uns auch mal, wenn wir uns gerade festgefahren haben und etwas scheiße ist. Wer das nicht hat und immer nur um sich selbst dreht, dem wird irgendwann bisschen schwindlig. Und dann glaubt er wirklich, dass er der geilste, beste, Ultra-Turbo-Setzen-Sie-hier-einen-weiteren-Superlativ-ein-Ficker ist. Man kann andere Menschen auch nur unter dem Aspekt "Ficken ficken ficken" betrachten. Voll okay. Wie gesagt, dann stellt sich mir die Frage, wieso ich nicht zu einer Nutte gehe. Die sind sogar genervt, wenn du zu viel redest.
  11. Vollkommen ernst gemeinte Frage, TE: Warum gehst du nicht zu Prostituierten?
  12. Ich sehe da nicht wirklich widersprüchliche Signale. Das ist deine Interpretation, weil du dir deinen Kopf über ihn zermartest und jede seiner Handlungen deutest. Irgendwann schwurbelt man sich dann dermaßen rein, dass man Widersprüche sieht, wo keine sind. In meinen Augen sind hier keine, zumindest nicht im Sinne eines absichtlichen Push&Pull o.Ä seinerseits. Halten wir mal fest. Dein Mitbewohner hat eine Beziehung, die er aus, sagen wir mal, pragmatischen Gründen aufrecht erhält. Praktischerweise wohnt seine Freundin ziemlich weit weg. Ist also nicht undenkbar, dass er mal ein bisschen mehr auf Tuchfühlung gehen könnte, wenn er denn wollte. Warum will er nicht? a) Du bist nicht sein Typ. Bisschen Necken und Bestätigung holen ist okay, mehr kann er sich nicht vorstellen. b) Er hat einen Gewissenskonflikt wegen seiner Beziehung. Mag zwar ein bisschen zu flirten. Tritt aber immer nur auf der Grenze und überschreitet sie nie. c) Er würde gerne, aber traut sich nicht zu eskalieren, Angst vor Abweisung. ... Mal die andere Frage: Welche Signale sendest du ihm denn? Körperkontakt, Blicke...? Wie sieht dein Invest aus? Wie viele eurer Verabredungen und gemeinsamen Aktivitäten schlägst du vor? Ansonsten wäre meine Idee jetzt mal die gemeinsamen Alltagsaktivitäten zu reduzieren. Zusammen den Wocheneinkauf erledigen oder im Gym schwitzen sind jetzt nicht die klassischen Verführungs-Settings. Du katapultierst dich damit eher auf die WG-Buddy-Schiene. Dafür mal etwas mehr Aktivitäten einplanen, die schon "Datecharakter" haben. Aber wohldosiert und ruhig erstmal vorher deinen Invest runterschrauben. Und dann könnt ihr ja mal nach einer Weile sonntagabends gemeinsam was Schönes kochen. Du hast da dieses eine tolle Rezept gefunden, das du unbedingt ausprobieren willst (du hast es vorher schon ausprobiert und es schmeckt umwerfend). Und ziehst dir was Nettes bei an. (Trinkt der wirklich keinen Wein oder so?) Und dann setzt ihr euch rüber auf's Sofa... So in der Art. Direkt auf offener Straße einhaken und in Unterwäsche vor ihm rumspringen - klar kann man auch machen. Aber wenn er wirklich von der extrem schüchternen Sorte ist, überfordert ihn das eh. Und wenn doch a) zutrifft, ist es irgendwann peinlich...
  13. Interessant, wie genau man hier gemustert wird 😄
  14. Spannendes Thema... hat mich in der letzten Zeit auch sehr beschäftigt bzw. tut es immer noch. Was kann ich, was muss ich, was sollte ich? Wie finde ich mein Glück, wie verbaue ich es mir? Was sollte ich an mir verbessern? Bin ich noch ich, wenn ich mich ständig verbessere? Et cetera. Ich habe auch noch keine Lösung gefunden. Aber einige Erkenntnisse und Denkanstöße, die zumindest mir helfen. Achtung, es wird lang. 1. Glück vs. Zufriedenheit Alle rennen dem großen Glück hinterher. Dem Glück in der Liebe, dem Glück im Beruf... Es existiert so eine Vorstellung, dass es DAS Glück, DEN Weg zum Glück gibt. Damit meine ich nicht, dass dieses Glück für alle gleich ist. Es ist schon klar, dass es jeder individuell definiert. Aber genau darin steckt die Gefahr. Allein der Gedanke, dass es DAS persönliche Glück gibt, erzeugt unglaublichen Druck und Zwang: Ich muss schließlich erkennen: Was ist dieses Glück? Dann muss ich den Weg dahin finden und ihn konsequent durchziehen. Und dann muss ich es halten. Ganz schön viel "Muss". Und was, wenn man währenddessen merkt, dass sich das Ganze gar nicht so gut anfühlt wie gedacht? Tja, dann kann es wohl nicht dein tatsächliches Glück sein. Dann musst du wieder neu auf die Suche gehen. Du bist dein Leben lang gerannt, ohne angekommen zu sein. Das kann "Glück" also nicht sein. Ich weiß nicht, wie die großen Philosophen "Glück" definieren. Aber ich kann dir meine Definition geben: Das Wesen des Glücks besteht für mich gerade darin, dass es zufällig geschieht, unvorhergesehen, ungeplant. Diese kleinen Momente, wenn du ohne dein Zutun zur rechten Zeit am rechten Ort bist - und merkst: Gerade bin ich goldrichtig. Und das Glück ist stets flüchtig, vergänglich. Es sind Momente, Augenblicke, die gerade so kostbar sind, weil sie eben so schnell wieder vergehen. Spätestens jetzt ist klar, dass man dieses Glück weder im Vorfeld erkennen noch seinen Weg dorthin planen, geschweigedenn es halten kann. Denn genau dann ist es ja nicht mehr zufällig, kurzfristig, flüchtig. Und somit kein Glück mehr. Hesse hat das Glück in einem Gedicht mit einem Schmetterling verglichen. Wenn du ihm hinterherrennst, bekommst du ihn nie zu fassen. Er entscheidet selbst, wenn er sich mal für eine kurze Sekunde auf deiner Schulter niederlässt. Dann betrachtest du ihn staunend und andächtig (und wenn du bescheuert bist, machst du schnell ein Selfie und postest es auf Instagram) - und er fliegt wieder weg. Ich hab mich freigemacht von dem Gedanken, dass es mein Glück gibt und ich es erkennen muss. Dass ich den richtigen Job, den richtigen Partner, den richtigen Lebensweg finden muss. Seit ich das weiß (und mir immer wieder einrede, weil ich es noch nicht ganz verinnerlicht habe), geht es mir besser. Egal wo ich bin und mit wem: Es werden immer wieder kleine Glücksmomente kommen, die das Lebens so bunt und schön machen. Und für den Rest der Zeit wird es immer ein Auf und Ab geben. In meiner Idealwelt will ich einfach nur langfristig zufrieden sein, nicht glücklich. In Zufriedenheit steckt "Frieden". Vielleicht sollte man also eher dahin schauen als zum großen Glück, zur großen Erfüllung, die du hier ohnehin nie erreichen wirst. Was gibt dir Ruhe, was gibt dir Frieden? Wo fühlst du dich geborgen, angenommen, angekommen? Diese Ort, Menschen, Tätigkeiten sollte man wohl häufiger aufsuchen. Und alles, was Unfrieden und Unruhe stiftet, meiden. 2. Wahlfreiheit Wenn du dir klar machst, dass alles relativ ist und es kein absolutes Glück gibt, dann kannst du auch besser entscheiden, wofür und in welchem Rahmen du deine Zeit und Energie aufwendest. Werden wir mal konkret. Du kannst jeden Morgen um 04:00 aufstehen, um vor der Arbeit noch zwei Stunden ins Gym zu gehen. Du wirst einen fitten Körper bekommen und all die Annehmlichkeiten, die ein solcher mit sich bringt: besseres Körpergefühl, Wohlbefinden, Ansehen. Glücklich wirst du dadurch aber nicht. Du hast die Wahl und die Freiheit zu entscheiden, ob du trotzdem hart trainierst, weil du die Annehmlichkeiten einfach haben möchtest. Du kannst Überstunden schieben, Zusatzprojekte auf dich nehmen, dich in deiner Freizeit fortbilden. Du wirst dadurch eine gute Stelle bekommen und all die Annehmlichkeiten, die sie mit sich bringt: bessere Bezahlung, Ansehen usw. Glücklich wirst du aber auch dadurch nicht. Du hast die Wahl und die Freiheit zu entscheiden, ob du die Stelle trotzdem anstrebst, weil du die Annehmlichkeiten einfach haben möchtest. Zugegeben, das zweite Beispiel ist etwas vereinfacht. Aber trotzdem sollte klar werden, dass den meisten Dingen im Leben doch relativ simple Mechanismen zugrunde liegen. Die Kosten-Nutzen-Rechnungen musst du selbst für dich machen. Wahlfreiheit ist ein entscheidendes Wort. Man muss immer das Gefühl behalten, selbst zu entscheiden, wofür man wieviel investiert. Solange dir diese Kontrolle nicht aus der Hand gerät, ist alles gut. Gefährlich wird es, wenn du dich im Hamsterrad verstrickst und immer schneller rennst, immer mehr investierst, aber nichts zurückkommt. Weil das, was du dir als Lohn deiner Mühen erwartest - die Erfüllung schlechthin - einfach nie zurückkommen wird. Das ist die beste Grundlage für eine Erschöpfungsdepression, oder: Burnout. 3. <<Wer keine üblen Gewohnheiten hat, hat wahrscheinlich auch keine Persönlichkeit.>>(W. Faulkner). Jeder Mensch hat Gewohnheiten und jeder Mensch hat schlechte Gewohnheiten. Da müssen wir uns mal gar nichts vormachen, auch nicht im PUF, wo jeder Zweite einen Jahresverdienst von >80k und eine Layrate von 2 HB8+ am WE hat. Weißt du, ich hab auch schlechte Gewohnheiten. Einen Haufen sogar. Ich hab gerade erst zwei Nutellabrötchen gegessen. Das war ganz schön doof, aber es hat gut geschmeckt. Und das ist auch schon der Kern der "schlechten" Gewohnheiten. Irgendwie tun sie uns ja doch gut und machen Spaß, sonst hätten wir sie nicht. Also ganz so schlecht sind sie auch wieder nicht. Solange man's nicht übertreibt und jeden Tag zwei Nutellabrötchen isst, passt das doch. Die Dosis macht das Gift. Gerade unsere (schlechten) Gewohnheiten machen uns zu dem, was wir sind. Ich finde es immer interessant, wenn ich an meinem Gegenüber kleine Ticks und Macken entdecke und ich mag Leute, die sich selbst nicht so ernst nehmen und über sich lachen können. Warum sich immer für alles schämen, alles vertuschen und vorgaukeln, ein ganz toller Hecht zu sein? Solange man auch anders kann und in diesen Gewohnheiten nicht gefangen ist - siehe Punkt 2 - ist alles easy 🙂
  15. Na Hauptsache, du hast Respekt vor dir. Immerhin so viel, dass du dich als kleines Fummelabenteuer für einen Mann auf Dienstreise hergibst, der Zuhause dann doch sein Liebchen sitzen hat. Und ihm dann hinterher auf den Social Media hinterherstalkest und anhand von Profilfotos und Hashtags die Qualität seiner Beziehung und Reife seiner Freundin beurteilst. Alles klar. PDM auf einem ganz neuen Level. Wann raffen Frauen eigentlich mal, dass sie in der Position der "Affärenfrau" meistens die Verlierer sind? Der Kerl hat doch alles, was er will. Auf der Dienstreise bisschen knutschen und Zuhause die süße Kleine, die #couplegoals unterm gemeinsamen Mittagstisch verlinkt. Am Ende bleibt er eh bei ihr und du darfst dir auf der nächsten Firmenfeier die mitleidigen Blicke der Belegschaft geben.