Barbara

Advanced Member
  • Inhalte

    314
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Siege

    3
  • Coins

     2.856

Barbara gewann den letzten Tagessieg am Januar 22

Barbara hatte den beliebtesten Inhalt!

Ansehen in der Community

1.057 Ausgezeichnet

8 Abonnenten

Über Barbara

Advanced Member
PickUp Cat
  • Rang
    Routiniert

Profilinformation

  • Geschlecht
    Weiblich

Wingsuche

  • Teilnahme im zukünftigen Wingmen-Suche Modul
    Nein

Letzte Besucher des Profils

6.229 Profilansichten
  1. Ich bin nicht so eine.
  2. Komm ich jetzt nicht hinterher... Es ist einfach gemeint als ehrliche Stellungnahme, geraderaus so gesagt, wie es sich für ihn anfühlt. Er fand die Treffen cool, die Vorgeschichte geht für ihn nicht, sie muss das für sich aufarbeiten. Straight gesagt, wie es ist. Natürlich ist das nicht aalglatt und der Widerspruch, der hier wohl als Double Bind gedeutet wird ist: "Mir haben unsere Treffen Spaß gemacht, ich fand's toll, wie wir gelacht/gekocht/gevögelt haben - aber du hängst hier in ner Psychotherapie und an deinem Ex und in nem riesen Projekt - nimm dir die Zeit, die du dafür brauchst, dich da zu sortieren, mir ist das zu viel Hickhack". Tja, so isses Leben halt bzw sind die Menschen. Gibt ständig Widersprüche. Gehört zu nem reflektierten Gefühlsleben dazu, zu erkennen, dass was Spaß macht und sich gut anfühlt, nicht unbedingt gut ist. Ob man das dann ausspricht, ist die andere Sache. Muss man nicht. Aber wenn er sie jetzt nicht einfach so ziehen lassen, sondern ihr noch die Message mitgeben will, dass ihm die gemeinsame Zeit trotz allem gut gefallen hat - seh ich nix Manipulatives. Wenn man so um die Ecke kommt, könnt man eher vermuten, dass es manipulativ ist, ne emotional derart instabile Person weiter zu ficken und sie dann nachher über ihren Ex heulen zu lassen.
  3. Doofe Situation, tut mir echt leid das zu lesen. Finde nicht, dass du hier Fehler gemacht und zu hart gepushed hast. Betrachte eher ihr Verhalten als problematisch. Würde dir raten, dich abzugrenzen und auf dich aufzupassen. Und auf's Bauchgefühl zu hören, das sagt dir doch schon alles, was du wissen musst. Bei der Frau ist ne Menge los. Die hat seit zwei (!) Jahren nicht mit ihrem Ex abgeschlossen und hängt dem noch nach. Die ist in Therapie und bekommt da gerade ihre Psyche umgekrempelt. Und ja, vermutlich war ihr Dating 'ne Ablenkungsstrategie und jetzt wundert sie sich, warum da noch mehr Chaos ist als vorher. Und anstatt das mit sich selbst auszumachen oder mit ihrem Therapeuten zu bequatschen, gibt sie dieses Problem an dich weiter. Und sagt dir: "Hilfe, bei mir ist so viel los, ich weiß nicht ein noch aus, vllt besser Pause, weil hier Ex und da Stress im Job und dort Therapie und jetzt noch Gefühle für dich, aber vielleicht auch nicht, und..." Ja. Herzlichen Glückwunsch. Das passiert halt, wenn man instabil ist und sich in so nem State ein emotionales Verhältnis anbahnt. Hätte ihr auch ihr Therapeut sagen können. Kennst du den Sketch mit Kerkeling alias "Evje van Dampen"? In einer Beziehung löst man zu zweit Probleme, die man alleine nicht hätte. Isso. ABER: In einer Beziehung. In der Kennenlernphase, und da seid ihr, kann man auch locker sagen: Sorry, das sind deine Probleme. Behalt die für dich und regel die alleine. Mach ihre Probleme nicht zu deinen, dazu bist du nicht verpflichtet. Sie hängt am Ex. Ja sorry dafür. Heißt nicht, dass du jetzt so ne verkorkste Dreiecksbeziehung führen musst. Sie ist in Therapie. Ja sorry dafür. Heißt nicht, dass du dir das anhören musst. Sie hat Stress im Job. Ja sorry dafür. Heißt nicht, dass du jetzt auch darunter leiden musst. Das sind ihre Probleme. Und die hat sie zu lösen. Und es ist kein feiner Zug, sie in so einem Akt der Hilflosigkeit an dich weiterzugeben. Das ist für mich die größe Redflag von allen: Dass sie nicht erkennt, dass sie gerade eigene Probleme auf dich abwälzt und in ihren Struggle mit reinzieht. Deshalb würde ich mich da klar abgrenzen. Das schließt aber das hier nicht aus: Natürlich kannst du sagen, dass du sie schätzt und dir eure gemeinsame Zeit gefallen hat. Aber dass du merkst, dass bei ihr gerade einfach viel zu viel los ist und sie sich erstmal ihre Zeit nehmen sollte, um ihre Baustellen zu bearbeiten. Klarer Cut und Abstand für dich. Natürlich könnt ihr auch weiter vögeln und sie erzählt dir dann hinterher vom Ex und der Therapie. Wenn du den Cut innerlich ziehen kannst, kann man das machen. Ich glaube aber, du kannst innerlich grad nicht auf Abgrenzung gehen, weil zu emotional. Deshalb Abgrenzung im Außen.
  4. Ja. Der Gedanke dahinter erschließt sich mir schon. So ein bisschen Risikoprognose betreiben. Aber zwischenmenschliche Beziehungen sind halt eben keine Mathematik. Niemand hier kann dir sagen, ob die Frau wegen ihrer Erkankung eine gute Partnerin sein wird oder nicht. Ob sie ab Neujahr wieder voll fit ist und nie wieder damit zu kämpfen hat. Oder ob es in den nächsten Wochen richtig schlimm wird und sie in ein richtiges Loch fällt. Was du willst, ist die Gewissheit, dass sich dein Invest in eure Beziehung auszahlt. Weil du ihn sonst zurückziehst und in etwas anderes "mit mehr Aussicht" investierst. Ist schon irgendwie logisch, wenn's um ETFs und solche Dinge geht. Aber hier geht's halt um Menschen, die immer die Möglichkeit haben, sich zu verändern. Würd das nicht so eng sehen. Jeder kann auch anders, sie auch.
  5. Red Flags sind in erster Linie inakzeptable Verhaltensweisen. Du setzt gewisse Standards, sprich Dinge, die für dich klar gehen und solche, die nicht klar gehen. Beispiel: Du legst Wert auf Ehrlichkeit und Loyalität und die Frau belügt dich. Du legst Wert auf Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit und die Frau versetzt dich. Das wären Red Flags. Gewisse Hintergründe werden hier im Forum öfter mal als Red Flag dargestellt. Sie ist Scheidungskind - Red Flag. Sie hat ne Krankheit - Red Flag usw. Schlimmer noch: Sie hat ein Pferd - Riesen Red Flag. Das sind aber alles Dinge, die sich gar nicht auf der Verhaltensebene abspielen. Das alles sagt noch nichts darüber aus, wie sich eine Person dir gegenüber verhält. Und darauf kommt es an. Deshalb bausch das mit der Depression mal nicht zu sehr auf. Schau einfach weiter drauf, wie sich die Frau dir gegenüber verhält und ob das für dich klar geht oder nicht. Selbst wenn auf dem Krankenschein "Depression" steht - diese Diagnose ist nicht in Stein gemeißelt und dahinter kann sich so viel verbergen. Das kann eine depressive Verstimmtheit in einer schwierigen Lebensphase sein. Sie kann auch seit Jahren knöcheltief in einer chronischen Depression stecken. Who knows. Über ihre Depression nachzudenken, ist Sache ihres Psychologen. Deine Sache ist es, auf dich und deine Standards zu schauen und darauf, ob ihr Verhalten dem entspricht oder nicht. So wie bei jeder anderen Person, die man auf ne potentielle LTR abscreened. Und Spaß zu haben und die gemeinsame Zeit zu genießen, so wie es ja bisher wohl der Fall war.
  6. Das ist einfach ein Korb. Ein nett formulierter, sie könnten dich auch einfach ghosten. Manchmal ist es einfach so, dass man sich dated und alles ist nett und okay und passt schon, aber mehr halt auch nicht. Der Funke springt nicht über, genau so ist es halt . Kein Thrill, keine Attraction, keine Lust auf "mehr" (Dates, Sex, gemeinsame Zeit). Sobald so ein Satz gefallen ist - akzeptieren und weiterziehen. Keine Ahnung, ob einer der Jungs hier nach so einer Ansage nochmal das Ruder rumgerissen hat und mit welchem Erfolg. Wenn die Attraction von Anfang an nicht hoch ist, wird das auf Dauer eh nix. Das ist einfach kindisch-trotzig. Außerdem gibt es nix Unangenehmeres, als wenn jemand einen Korb nicht akzeptiert und man irgendwann wirklich deutlicher werden muss.
  7. Jo eh. Das is' der Plan. Aber wie gesagt, in der aktuelen Situation, in diesem aktuellen Fall, seh' ich nicht ganz, was ih sonst noch tun kann außer mit dem Fuß aufstampfen und mich darüber zu ärgern, dass er noch immer nicht geantwortet hat ... was er btw. tatsächlich noch immer nicht getan hat, auch nicht auf meine dritte mail. Echt jetzt? Nach drei Seiten und so viel Input ist das deine Konsequenz? Pädagogik-Studium. Dast du doch bestimmt schonmal von Attributionsstilen gehört. Weiner, Seligman usw. Gibt zwei Extreme, wie man mit "Niederlagen" umgeht. Manche attribuieren "intern", immer bei sich. "Ich bin dumm, ich kann nix, ich schaff ja auch nie was usw". Und es gibt Leute, die attribuieren extern. Beispiel: Schüler schreibt in Mathe schlechte Noten. Nicht etwa, weil er nicht geübt hat. Sondern: Die Klausuren sind immer so schwer. Der Lehrer ist zu streng. Wozu braucht man überhaupt Mathe? Das ist doch eh zu theoretisch. Und das Schulsystem, und diese Noten - was sagt das schon über Leistung? Und hier noch eine dreißigseitige Abhandlung darüber, wie scheiße Noten sind und überhaupt und ach und eigentlich mach ich ja auch Deutsch viel lieber, wobei auch da und bliblablub. Kannst ja mal schauen, auf welchem Extrem der Skala dieser Satz oben zu verorten ist. Extern attribuieren ist übrigens ein prima Selbstschutz. Man muss ja nicht sagen: Ich bin gerade im Zugzwang, ich hab verkackt. Sondern die anderen. Problem, resp. Chance ist: An sich selbst kann man arbeiten, an den anderen nicht. Ich hab ja schon paar Seiten vorher gefragt, ob du die MA überhaupt für deinen beruflichen Werdegang brauchst. Du sagst, du willst an die Uni. Gut, dann brauchst du die. Dann frag ich mich aber, warum du da so ein Gewese drüber machst. Wie viel Seiten sind das, Minimum 90? Come on. Du willst ne Diss schreiben, das ist das Dreifache an Stoff - von Inhalt und Komplexität mal zu schweigen. Wenn du dir das zutraust, dann wirst du doch auch ne MA hinkriegen. Und schieb das nicht auf deinen Betreuer ab. Was ist, wenn der sich morgen meldet? Packt dich dann der Ehrgeiz, du haust in die Tasten und in nem halben Jahr ist das Ding druckreif? Wohl kaum. Die Arbeit musst du schon selbst machen. Und wenn dich seine langen Antworten abfucken, dann brauchst du nicht darüber jammern. Dann such dir halt nen anderen Betreuer, ein überschaubares Thema, schreib das Ding und fertig ist. Das eigentliche Projekt wird ja dann die Diss werden, da ist das doch jetzt alles Kindergarten.
  8. @apu2014 Deine Kernmessage "Mehr Selbstdisziplin, weniger Jammern" ist schon richtig. Aber muss man sie in so einen Militärdrill verpacken und sind die ganzen Beleidigungen nötig? Das ist Bullshit, du bist ein Lappen, streng dich mehr an, das reicht nicht, was würde dein Vater denken.... Alter Schwede. Pädagogik ist ja nicht so deins, wie du sagst. Merkt man. Vielleicht täten da ein, zwei Grundkurse aber nicht schlecht. Da lernt man nämlich, wie man andere motiviert und konstruktiv Kritik äußert. Und dieses "Geh mal pumpen, du Lappen, peinlich, peinlich, was würde Papi sagen, wenn wir auf einer Insel landen ..." klingt mehr so nach dem Möchtegern-Militärdrill irgendwelcher peinlichen Sportlehrer aus den 80ern, die ihre Zeit bei Bund zu sehr vermissen.
  9. Irgendwie passt dein Schreibverhalten ganz gut zu dem geschilderten Problem: Sehr langatmig, ziemlich unstrukturiert und assoziativ, nicht zu Ende gedacht. Dazwischen immer mal wieder ein paar gute Ideen, aber die gehen in dem großen Wirrwarr unter. Wenn dein akademisches Schreiben genauso aussieht, kann ich mir schon vorstellen, warum das nix wird. Für ne Thesis brauchst du in erster Linie eine klare Struktur, eine gute Gliederung, eine eindeutige, eingegrenzte Frage- und Problemstellung, saubere Methodik plus die Fähigkeit, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und zu hierarchisieren. Ich hierarchisier jetzt einfach mal und sag: Bandprojekte, FB hier und Exfreundin da, bliblablub sind erstmal zweitrangig. Deine Baustelle ist dein Job/Studium. Wenn das geklärt ist, wird sich viel von selbst regeln, allem voran das Finanzielle. Ich kann aus gelebter und gesehener Erfahrung sagen: Wenn jemand Dinge so ewig vor sich herschiebt und absolut gar keinen Thrill hat, an sie ranzugehen, ist es oft auch einfach ein Zeichen dafür, dass sie nicht die richtigen für einen sind. Weil man tief im Innern schon weiß, man ist da einfach nicht gemacht für. Die oben beschriebene Art von wissenschaftlichem Denken/Arbeiten liegt einfach nicht jedem und das ist keine Schande. Ich sag jetzt nicht, du bist nicht für ne Thesis gemacht. Aber ich denke, dir fällt das schwerer als einigen anderen. Da hast du jetzt drei Möglichkeiten. a) Du machst so weiter wie bisher. Bisschen planlos, bisschen rumeiern, aufschieben, Verantwortung wegschieben usw. Wegen mir nenn es nicht Verantwortung wegschieben, sondern Zufall/Pech/Schicksal. Das Ergebnis ist effektiv das Gleiche: Du hast mit Mitte 30 keinen Abschluss und nen schlecht bezahlten Job. Wenn das für dich ok ist, dann mach weiter so. Wenn nicht, dann: b) Überleg doch mal, ob du in deinem Job überhaupt nen MA brauchst. Gerade in der Pädagogik gibt's auch anständig bezahlte Stellen mit BA. Oft kommt es mehr auf die Praxiserfahrung und das Arbeiten vor Ort an als auf den wiss. Abschluss. Gerade in der Pädagogik, die ein sehr weites Feld an Möglichkeiten öffnet, die allesamt ein Neu-Lernen und Einarbeiten bei der konkreten Stelle vorsehen. Da schlägt Praxis die Theorie, die vor allem für eine akademische Karriere wichtig ist, welche aufgrund der o.g. Situation für dich ja eher schwierig anzupeilen ist. c) Wenn du doch den MA machen willst, dann mach ihn und zwar bald. Und mach's dir dabei so einfach wie möglich. Geh zu ner Schreibberatung, wird's ja irgendwo in Wien oder im Umfeld geben, ansonsten gönn dir so ne Unterstützung privat. Oder du fuchst dich selbst rein. So oder so ist es anstrengend, aber deshalb rennt ja auch nicht jeder mit nem MA-Titel rum. Das ist eh klar. Wechsle ggf. den Betreuer, wenn's gar nicht anders geht. So wie ich das einschätze, ist die MA ja noch nicht sonderlich elaboriert, da ist ein Themenwechsel wahrscheinlich drin. Aber erwarte von deinem Betreuer nicht, dass er dir das alles auf dem Silbertablett vorlegt. Deren Job ist es eben nicht, der Co-Writer zu sein, sondern für konkrete, inhaltliche Fragen zur Verfügung zu stehen, ggf. auf Literatur hinzuweisen und den Kram am Ende zu lesen, ehe er auf ewig ins Kellerarchiv wandert. That's it.
  10. Nichts für ungut, aber nenn' das bitte nicht Clubgame 😄 Aber ja cool. Dann leb halt damit. Mach das beste aus diesen Einblicken in die schöne Schampus-Welt und vielleicht geht ja doch mal eine mit dir heim. Oder du und dein Kumpel reißt mal zusammen eine auf? Das würde bestimmt funktionieren. "Ich will bitte, bitte mit dir heimgehen, sonst wein ich." - "Ja, aber nur, wenn mein Kumpel mitmachen darf." - "Okeeee"
  11. Dein Kumpel muss nicht an seiner Persönlichkeit arbeiten und aktiv gamen, weil er eh nicht wegen der gemocht wird. Sein Game heißt Geld. Das ist jetzt aber auch alles nix Neues und ich frage mich, wo dein Problem liegt. Du wirst nicht bzw. nicht so leicht die russischen Insta-Models flachlegen wie er. Ja, das ist Fakt und nicht zu ändern (plötzlicher Reichtum ausgeschlossen). Eigentlich müsstest du über solche Kindereien drüberstehen. Ist nämlich wie im Sandkasten, wo auch alle immer mit dem Kind mit dem größten Bagger spielen wollen. Also mit dem Bagger. Du verstehst, was ich meine. Solang du da nicht drüber stehen kannst, würde ich dir ganz pragmatisch mal den Tipp geben: Häng weniger mit diesem Kumpel und in diesen Clubs ab. Diese Gesellschaft scheint dir nicht gut zu tun. Neben deinem Kumpel wirst du bei genau diesem Typ Frau sowieso immer wieder abschmieren und das frustet dich noch mehr.
  12. Jetzt weißt du: Sie mochte dich einfach nicht. Aber sie hätte dich gemocht, wenn du ne 100k Uhr am Handgelenk gehabt hättest. Würde sich das besser anfühlen? Beantworte die Frage mal für dich. Falls es dich tröstet: Sie mag höchstwahrscheinlich auch deinen Kumpel nicht. Sie mag seine Kohle und die Aussicht auf ein locker-leichtes Leben an seiner Seite, ohne den manikürten Finger krumm zu machen. Oder zumindest mal die Aussicht auf die ein oder andere YSL-Tasche, die aus so einer Verbindung abfällt plus Bilder aus dem Privat-Jet für Insta #it'salifestyle. Jeder bekommt das, was er verdient, resp. ausstrahlt. Wer seinen Reichtum und Status (finanziellen Status! über den geistigen ist damit noch nichts gesagt) so offenkundig zur Schau stellt, wird natürlich in erster Linie Frauen anziehen, die darauf abfahren. Die wiederum sind auch oft nicht mehr als Statussymbole und schöne Schmuckstücke. Ego fickt Ego, ist eigentlich eine ziemlich simple Rechnung.
  13. Ja, endokrine Disruptoren sind ein Ding. Die Dosen, die man über Plastiktüten an Lebensmitteln, Plastikbecher und vor allem Plastikflaschen usw aufnimmt, sollten jedoch weitaus mehr zu denken geben als Kosmetik.
  14. @KingOfCool Ich dichte dem TE nichts an. Ich kenne aber grob seine zig anderen Stränge, in der genau diese Thematik anbringt. Zitat daraus: "Mein Lieblingsszenario wäre: Ich wäre irgendwann wieder single aufgrund von höheren Ursachen (Versetzung o.Ä.), könnte mich dann noch 1-2 Jahre durchs Leben ficken und anschließend wieder mit ihr zusammen kommen, weil keiner von uns aufgehört hat, den anderen zu lieben, und den Rest des Lebens miteinander verbringen." Klingt für mich genau nach dem Wunsch, Unvereinbares zu vereinbaren, den ich oben beschrieben hab. Zieht sich von der Sache her wie ein roter Faden durch die Problematik durch. Zum Rest: Ich sehe das nicht so schwarz/weiß. Offene Beziehung kann klappen, hab ich oben geschrieben. Monogame Beziehung aber genau so. Ist gerade en vogue, offene Beziehung als Next-Level-Shit und monogame Beziehungen als sicherer Weg in die Frustration und sexuelle Verkümmertheit zu verkaufen, das weiß ich schon. Dafür, dass offene Beziehungen so der Heilsbringer sein sollen, sehe ich sie aber oft genug scheitern. Nicht weil sie per sé schlecht sind. Sondern weil sie unreflektiert und unvorsichtig ob möglicher Fallstricke eingegangen werden. Das waren die Punkte a) und b), die ich beim TE angesprochen hab. Ob hoher Sexdrive jetzt nur für die Herren der Schöpfung reserviert und noch dazu zwangsläufig an Polygamie gekoppelt ist, lasse ich jetzt mal offen. Genauso wie die Frage, ob das irgendwo auf den Genen liegt, müsste ich nachschlagen. Ich mag Bio ja und kenne mich da auch ganz gut aus. Aber hier im Forum höre ich da immer überraschend neue Erkenntnisse aus der Biologie, die ich so noch nicht kannte. Naja. Auf meinen Genen liegt jedenfalls definitiv Prokrastination. Bin erstmal raus für heut - vllt sagt der TE ja auch nochmal ein, zwei Takte
  15. Offene Beziehung kann klappen, bei a) absolut stabiler, fester Kernbeziehung und b) großer Gelassenheit bis hin zu Gleichgültigkeit gegenüber den random Sexkontakten nebenher. Wie oft tut es das? Genau. Äußerst selten. Weil es entweder an a) oder b) scheitert. In der Regel holen sich die Leute nur Probleme ins Haus, die sie sonst nicht hätten. Wie viele Fieldreports oder Threads hab ich hier schon gelesen, wie viele Stories im eigenen SC miterlebt, die genau das bestätigen. Vorher wird noch ganz abgeklärt und weltmännisch erklärt "Ach, ist doch nur Sex. Das ist doch klar, dass man das trennt." Dafür, dass das so klar und es "nur" Sex ist, gibt' dann aber doch überraschend oft Probleme. Dein Thread "Gefühlschaos nach Dreier" ist da nur beispielhaft. Oder dieses flaue Gefühl, wenn der Partner mehr zu reißen scheint als man selbst. Oder das kurze Aufflammen der viel verpöhnten Eifersucht, wenn der andere gerade was gerissen hat. Das sind alles Zeichen dafür, dass bei euch weder a) noch b) gegeben sind. Dass b) nicht der Fall ist, zeigt allein die Tatsache, dass das jetzt schon fast dein zehnter Strang zum Thema offene Beziehung ist. Dich beschäftigt es weitaus mehr, wie du im Partyurlaub, auf Tinder oder sonstwo Frauen aufreißen kannst, als es für so eine Arrangement förderlich ist. Da hat deine Freundin schon recht, wenn sie sich bzw. eure Kernbeziehung vernachlässigt fühlt. Im Prinzip ist das bei dir eh mehr der Versuch zwei Dinge zu vereinbaren, die einfach nicht zu vereinbaren sind: Langjährige Beziehung aus der Jugendzeit plus Ausleb-Vielfick-Phase in den 20ern. Man kann nicht alles haben, auch wenn man sich das heutzutage nicht eingestehen will. Und eine offene Beziehung aus diesem Grund ist der denkbar schlechteste Kompromiss. Gerade der letzte Satz zeigt dir doch, wohin die Reise eigentlich gehen wird. Ist ne Frage der Zeit, bis ihr euch das eingesteht.