LT21

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  1. @Doktor H. Vielen Dank für Deine Worte, die hier mit am hochwertigsten sind die ganze Zeit. Natürlich ist es so wie Du sagst und es nervt mich selber, dass ich nur reagiere und nicht agiere. Ich relativere mein Verhalten in keinster Weise und suche auch nicht nach Ausflüchten, denn wenn ich ehrlich bin --> würden sich beide nen Ruck geben, würde ich wohl das Gespräch mit meiner Frau erneut suchen auf kurz oder lang. Die Antwort kann ich dann nur wie folgt geben: Wenn beide gewillt sind diesen Weg ernsthaft zu gehen, gerne doch. Wenn nicht, bleibt für mich alles wie gehabt und ich betreibe soviel Feintuning wie möglich zu Hause. Das Gepräch....oh yes, da bin ich selber von mir überrascht gewesen, dass ich nicht nur im beruflichen Alltag soviel Eloquenz an den Tag legen konnte. @Manu1982 Ich denke Deine Attitüde ist nicht ganz angemessen und wenn Dir das Verhalten missfällt, ok. Deine Meinung ist Deine Meinung und ich nehme diese zur Kenntnis. Das hat alles überhaupt nichts mit "ich kann nicht alleine sein" zu tun. Ich komme wunderbar mit dem alleine sein aus. Wäre alles so mir-nix-dir-nix einfach, bräuchte man sich darüber keine ernsthaften Gedanken machen ob man Frau, Kind, Hütte usw. für was auch immer zurücklässt. Sei es das persönliche Glück, irgendeine andere Dame oder whatever. Es ist immer wieder erstaunlich für mich wie solche schwarz/weiß Ratschläge wie aus der Pistole geschossen kommen, wenn man evtl. selbst noch nie in einer vergleichbaren Situation gesteckt hat. Aber auch das ist etwas nachvollziehbar für mich. Es wackeln einige fickbare Ärsche um mich herum, ja. Aber wie ich ziemlich am Anfang erklärt hatte, hat das nicht primär was mit Sex zu tun. Sex kann ich mir - mehr oder weniger - jederzeit holen, aber das ist nie mein Antrieb gewesen, weil ich für nen simplen Fick nie einen derartigen Aufwand kopfmäßig betreiben würde. Dennoch vielen Dank für deine Ausführungen. @botte Deine erste Frage habe ich ja bereits mit meiner Antwort an Doktor H beantwortet: "Wenn beide gewillt sind diesen Weg ernsthaft zu gehen, gerne doch. Wenn nicht, bleibt für mich alles wie gehabt und ich betreibe soviel Feintuning wie möglich zu Hause". Ich weiß, dass ich damit Kontrolle abgebe - zumindest für den einen Part Frau. Das wird jetzt mit vielen Meinungen kollidieren, aber dieses "do or die" ist immer leichter gesagt als getan finde ich. Und wie Du schon selber sagst....es definitiv schwer einen klaren Kopf zu behalten. Der Abstand wäre das Optimum, keine Frage. Wird sich aber überhaupt nicht umsetzen lassen, da ich meiner Frau schlecht sagen kann "Du Schatz, ich bin für ein paar Tage mal weg um mir klar zu werden was und ob ich Dich noch will". :) Zumindest wird die Kollegin die ganze nächste Woche abwesend sein, sodass sehen und gesehen werden hier im Büro ausfällt. Ein Gedanke der mir vor einigen Tag kam und dem ich aber nie so richtig gefolgt bin: Ich dachte darüber nach ob ich eher auf die Kollegin oder diese Illusion einer sehr gut laufenden Mann/Frau Verbindung schiele. Im Sinne von "stehe ich wirklich so auf sie oder auf die Vorstellung mit ihr zusammen zu sein, so als reine Vorstellung". Hatte aber diesen Gedanken nicht weiterverfolgt da ich der Meinung war, dass mir diese Illusion zwar gefällt, aber eben MIT dieser Person. Meinung ?
  2. Korrekt...und da sie, für sich, nicht entscheiden kann/will was sie letzten Endes möchte stellt sich die Frage des "was will ich" nicht. Ich bin immer noch der Meinung, dass es unterm Strich verdammt gut passen würde, aber das heißt überhaupt nichts. Und da dieser Umstand so ist wie er ist, macht es keinen Sinn sich über irgendwelche Luftschlösser, Treffen, Unternehmungen, geschweige denn "später" Gedanken zu machen. Wozu auch ? Wenn man sich sieht ein "Hallo" und das wars. Und Du hast absolut Recht was das Stehlen von Lebenszeit angeht. Das sehe ich genauso mittlerweile. Eigentlich hätte ich Idiot letzte Woche sagen sollen "entweder "arbeitet" man auf was gemeinsames hinaus oder das Thema ist beendet". Damit wieder anzukommen wäre jetzt eh unpassend, also was solls.... Zum Gespräch mit meiner Frau: Ja, das siehst Du komplett richtig. Es war ein echtes Gespräch und selbst wenn es keine Riesenfortschritte bringen sollte. Es war die richtige Entscheidung so offen wie möglich (ohne gleichzeitig verletzend) damit umzugehen. Wo es endet wird, weiß ich selber nicht aber der Wille für eine Veränderung des Status Quo ist auf jeden Fall bei mir vorhanden. Denn so ist im Endeffekt keiner von beiden nachhaltig glücklich.
  3. Also..wie gesagt habe ich als Erstes mit der Kollegin am Dienstag nach der Arbeit gesprochen. Man konnte ihr die Zerstörung im Gesicht ansehen - mir allerdings wohl auch. Es begann wie immer mit einem Monolog von mir der ca 5 min ging. Wie geht es dir, wie war die Nacht Blabla. Auf meine Frage warum das „nein“ kam, erhielt ich die Antwort „ich habe mich unter Druck gesetzt gefühlt etwas und in die Ecke gedrängt“. Ok Check dachte ich mir🤷🏻‍♂️ Wir redeten dann (keine Ahnung über was) und ich meinte warum man sich denn innerhalb von kürzester Zeit „dreht“, warum man offen überlegt „weiterzugehen“ usw. Ich wollte es halt verstehen. Die Körpersprache, die Mimik und so ziemlich alles von ihr aber sprachen nicht die gleiche Sprache. Zuviel Nähe, zuviel festhalten und Krallen, zuviel Umarmungen. Meine Arme machten aber nicht so richtig mit. Ich fragte sie dann ob sie das wirklich so will, weil alles an ihr das Gegenteil zeigte. Zögern, ausweichen, nichts sagen. Dann Blabla über keine Ahnung was bis sie mir gegen Ende sagte „ich will dich ja und würde mit dir zusammen sein wollen“. Geheule Geheule Geheule danach. Eine Umarmung und ein Kuss. Ich fuhr fort, sie blieb alleine zurück. Tagsüber hatte ich meiner Frau nen Brief geschrieben. Ich kam zu Hause an, Frau und Kinder halbe Stunde später auch da. Ich meinte zu ihr, dass wir gleich mal reden müssen. Sie fragte direkt ob alles ok sei, ob ich krank wäre🙄 ob es mit uns beiden zu tun hätte usw. ich meinte wir bringen erst die Kiddies ins Bett und dann kann sie mal was lesen damit wir anschließend darüber reden können. Jep, einige werden wegen dem Geschriebenen lachen...lacht ruhig🤷🏻‍♂️Für mich war es die einfachste Art alles loszuwerden ohne etwas zu vergessen. Inhalt zusammengefasst: ich bin seit langer Zeit unglücklich, wir haben uns aus den Augen verloren und wenn sich das so fortsetzt sehe ich schwarz, mir fehlt der Zauber von früher, mir fehlt dies und das usw. Ich habe mehr auf der emotionalen Schiene appelliert und nicht platt gesagt „mach dich sexy, sei wie früher“ usw. Dennoch klar genug formuliert, dass ich mehr Zeit zu zweit will und nicht nur Papa sein kann. Mehr und regelmäßig mit ihr alleine was machen möchte - egal was (trinken, essen, Kino, einfach auf ne Bank setzen, selbst die Bude aufräumen,..).Hauptsache zu zweit alle 2-3 Wochen damit eine Regelmäßigkeit reinkommt und dieses nebeneinander her leben durchbrochen wird. Dann habe ich das Thema Kommunikation angesprochen. Dass wir mehr reden müssen, mehr miteinander reden. Uns bewusst mehr anschauen müssen, mehr küssen usw. Weil wenn das nicht passiert, wir sicherlich früher oder später über ne Trennung nachdenken müssten. Ihr habe ich nicht soviele Vorwürfe gemacht wie mir obwohl sie selber meinte es gehören zwei dazu, dass es so ist wie es ist. Sie war am heulen, ich zugegebenermaßen auch🤷🏻‍♂️ Alles in allem redeten wir bis 23-30 Uhr, guckten uns viel an und REDETEN über uns. Im Grunde war es das erste mal, dass wir beide so kommuniziert haben seit Jahren. Wir haben jetz vereinbart, dass wir mehr Zeit für uns reservieren, wir und bewusst mehr Nähe schenken wissen aber auch, dass nichts per Knopfdruck wieder läuft. Muss es auch nicht. Selbst kleine Schritte sind besser als keine sagte ich. Und, dass ich das „uns“ und das „wir“ von früher vermisse usw. Mittwoch im Büro angekommen schau ich auf mein Handy und sehe ne Nachricht der Kollegin. Sie hätte den ganzen Abend auf das Handy geguckt und gedacht mein Name würde aufpoppen bis sie irgendwann eingeschlafen sei. Tagsüber kaum Kontakt gehabt bis auf 3 Mails die ich sachlich beantwortete. Abends als ich den großen ins Bett gebracht hatte, kam ne Nachricht von ihr. Sinngemäß „gute Nacht Blabla, sollte ich nicht schreiben weil es mein Handeln noch dümmer erscheinen lässt mit Umarmung und Kuss Smiley“. Ich antwortete mit „puh“ und irgendwann bevor ich ins Bett ging mit gute Nacht ohne Smileys. Heute keine Mails, aber dafür bat sie mich um ein Gespräch in der Mittagspause. Sind auf dem Gelände rumgegangen und 10 Minuten kam wenig bis garnix von ihr bis ich fragte warum wir laufen und ob jetz was kommt. Antwort: ich spaziere gerne mit Dir und Blabla die Zweigleisigkeit könne nicht ewig gehen, ich fehle ihr. Aha dachte ich mir und ging dann total angepisst und mit Fragezeichen im Gesicht zurück. Zum Feierabend rauchte ich mir eine bevor ich ins Auto stieg und wie der Zufall es so will kam sie auch und stellte sich zu mir. Blabla kurz über Arbeit. Sie meinte dann sie wisse nicht ob es richtig alles, fühlt sich falsch an. Ich meinte zu ihr sie hätte einfach reden müssen über Ihr Innerstes und das alles Konsequenzen hat. Ich keine Frau zwingen werde bei mir zu sein und ich zu meinen Worten ggüber ihr stehen würde. Bevor ich ging meinte ich zur ihr sie solle sich jemandem anvertrauen weil sie nen extrem angeschlagenen Eindruck machen würde mental. Sie will sich jetz wohl mit ihrer Mutter unterhalten und das alles erzählen. Seitdem halt kein Kontakt und von meiner Seite bleibt es dabei. Fühle mich Zwiegestalten irgendwie, aber ein kleiner Teil von mir fühlt sich befreiter. So, Feuer frei eurerseits.
  4. Sorry, na klar kommt ein Update. Ich bin nur diese Woche übelst am Rotieren im Büro. Vorweg genommen: ich habe sowohl mit der Kollegin am Dienstag als auch mit meiner Frau ein langes Gespräch geführt. Ich werde heute Abend wenn die Kinder schlafen detailliert Auskunft geben.
  5. Vielen Dank für deinen konstruktiven Beitrag 👍🏻 Ich hatte gestern mit beiden Damen ein Gespräch. Werd dazu noch ein Update Posten im Laufe des Tages
  6. Vorweg, vielen Dann für Deine Antwort. Du hast recht mit dem Betrügen, keine Frage. Aber warum und weshalb der Betrug da war, dazu habe ich einiges oben gesagt. Unzufriedenheit, Einsamkeit, usw. Auch das sich treiben lassen in einer unglücklichen Beziehung ist womöglich etwas was Du nicht verstehst, aber dennoch soll sowas vorkommen. Totaler Schwachsinn so ein Verhalten, aber dennoch kommt es vor. Zu den beiden nächsten Absätzen die Du zitierst: vollkommen richtig, eigentlich alles bisher von Dir geschriebene (dazu später mehr). Bis auf den Punkt wo Du wegen meinem Verhalten Rückschlüsse auf die Reaktion der Kollegin schließt. Das Gespräch mit meiner Frau soll dazu dienen über gewisse Dinge versuchen zu sprechen. Ich habe heute mit der Kollegin gesprochen...sie war wieder am rumeiern bis ich dann doch unwiderruflich Klarheit haben wollte. Mit dem Schritt zurück hattest Du Recht. Sie könne nicht weitergehen, weil ich Frau und Kinder hätte (ihr ewiger Komplex, aber warum spielt jetz keine Rolle), sie ihren Freund mehr vermissen würde (seit 2 Wochen im Urlaub) , wobei ihr unklar sei ob es die Gewohnheit ist die ihr fehlt. Da für mich ein „ich kann nicht“ ein „ich will nicht“ ist habe ich explizit danach gefragt. Antwort war dann auf einmal „ich will nicht“ nach etwas rumdrucksen von ihr. Ich meinte nur ok würde ich nicht verstehen, aber so akzeptieren. Dann blabla, sie fühle sich so als ob sie sich selbst in den Arsch treten würde, wisse nicht ob das richtig sei was sie macht, sie verstehe sich selber nicht und außerdem würde sich mich mit ins Bett nehmen wollen damit ich sie umarme und ich bei ihr bin (das kam später noch per SMS). Davor, mittendrin und danach Geheule von ihr Ähm ja klaro dachte ich mir und meinte es ist endlich mal gut, dass sie ne Entscheidung trifft für sich. Sie wisse nicht ob das dann doch richtig sei mit ihrem Typen Blabla. Ich meinte dann lediglich, dass sie jetzt die Chance hat das rauszufinden und sie für sich begreifen sollte, dass es ab sofort nicht mehr existent ist, da sie die Rahmenbedingungen geändert hat. Ich wünschte ihr viel Glück und alles Gute Blabla.de. Kontaktdaten habe ich direkt danach gelöscht. Joa, wie fühl ich mich? Im ersten Moment erleichtert, weil es Klarheit bringt. Im zweiten Moment ist es trotzdem bitter, sehr bitter, weil ich die Begründung mit Frau/Kinder für z.Tl. vorgeschoben halte. Was aber im Grunde ja auch scheissegal ist. Vielmehr bin ich der Meinung, dass sie Schiss vor was neuem hat und kalte Füße bekam. Aber auch das ist scheissegal warum und weshalb. Dieser Umstand befreit mich natürlich nicht vor nem Gespräch mit meiner Frau was Unzufriedenheit usw. angeht. Auch klar. Wie sollte ich so ein Gespräch am besten suchen?
  7. Bisher hat sich die Gelegenheit nicht ergeben mit meiner Frau mal zu sprechen...dafür wird sie sich mit der Kollegin ergeben, weil mich dieser Umstand einfach nur noch unentspannt macht. Warum auch immer, habe ich kein Problem bei der Kollegin die Sachen in Klartextform anzusprechen. Meinung von euch ? a.) Klare Vorstellungen und Erwartungen ausSPRECHEN und ihr die Möglichkeit geben zu reagieren ? Im Sinne von "Ich will Dich richtig und zwar nur für mich usw...Wenn Du es (aus welchen Gründen Deiner Unentschlossenheit) anders siehst, sag es jetzt und das Thema ist hiermit definitiv zu Ende". Ist dann wohl ne Art Ultimatum und alles was kein Ja ist, wird automatisch zu einem Nein für mein Verständnis. b.) Kontakt stetig runterfahren und sie zum Agieren "zwingen" ? Wobei ich das selber total affig finde, weil es diesen Schwebezustand nur verlängert. Beides wird mich eh nicht von nem Gespräch mit meiner Frau vorbeilotsen, so ungerne ich das mache und auch keinen richtigen Plan habe wie ich das initiieren soll^^. Hört sich unbeholfen an, ist aber so wie ich es sage. Bis hierhin, vielen Dank für das Feedback.
  8. @zm3k Ich glaube so aufmerksam hast Du nicht gelesen😉moralisch angeschlagen bin ich nicht und für meine Situation ist nicht die Kollegin verantwortlich. Ob das was primär mit Eiern zu tun hat sei mal dahin gestellt. Die Erkenntnis, dass definitiv was nicht stimmt war schon mal wichtig für mich. Kurzes Update: Nachdem ich mit der Kollegin ja letzten Mittwoch was unternommen hatte, sprachen bzw schrieben vielmehr am nächsten Tag auch darüber. Standard Blabla anfangs bis es halt zu Sprache kam, dass sie große Angst hat vor dem was in Zukunft kommen würde. Auf meine Nachfrage ob sie was bestimmtes meint z.B. uns meinte sie „nein, nicht direkt, ich meine allgemein.“. Ich meinte da schon zu ihr, es muss sich was ändern und dass ich mit meiner Frau reden werde (habe nur das gesagt und habe nichts weiter über was, wie, wo, wann erwähnt mit Absicht). Sie erstmal geplättet und wusste nicht was sie dazu sagen soll. Am nächsten Tag im Büro kaum gesehen, morgens vor der Arbeit auch nicht. Wusste eh schon, dass sie im nachdenkmodus ist. Tagsüber kaum Kontakt. Nach der Arbeit war ich noch an nem Platz mir ne Zigarette rauchen, sie kam dann auch nach. Nach 15 min Schweigen und Austausch von Banalitäten meinte ich was der Scheiss überhaupt soll und warum die sich so bescheuert benimmt. Bla hier bla da, alles etwas viel grad🙄typisches Verhalten wenn man weiß, dass der andere das ist was man will und man sich selber im weg steht. Ok, wie dem auch sei. Abends kurz geschrieben, in der bekannten Art und Weise. Sie meinte es täte ihr Leid, dass sie mir ein schlechtes Gefühl gegeben hat, ich sei keine Bürde und Blabla. Gestern war ich mit Frau und Kindern schwimmen (wusste sie und meinte ich soll mich einfach melden wie es passt wenn ich mag). Angekommen, umgezogen und los. Irgendwann meinte ich zu meiner Frau „wir sollten mal in so ne SPA Anlage für 1-2 Tage“. Sie dachte wohl ich meinte das als Familienausflug, was aber garnicht so war. Ich meinte nämlich „nee nur wir 2“. Sie entgegnete dann einfach so halb im gespielten Spaß „Ja klar Vater des Jahres“. Ich meinte dann nur „dann halt nicht“. Naja irgendwann zu Hause angekommen legten sich alle schlafen, außer meiner Frau. Bin irgendwann gegen 16 Uhr aufgestanden und schrieb der Kollegin. Getippe war eher kumpellike von beiden bis ich irgendwann sagte, dass ich keinen Bock auf das Geschreibe habe in diesem kumpelstil. Wenn sie möchte könne sie sich melden, wenn nicht solle sie sich halt nicht melden. Ich war echt gespannt ob sie das tut, weil wir vereinbart haben, dass man ne gute-Nacht Nachricht schickt immer (die war arbeiten gestern in so ner Location) und dass sie sich bei mir kurz meldet wenn sie von der Arbeit zu Hause angekommen ist. Sie hat sich nicht gemeldet, ich ebenfalls nicht. Denke auch nicht, dass sie das machen wird weil stur und dickköpfig aber dann ist es halt so. Gespräch mit meiner Frau habe ich noch nicht gehabt, aber spätestens wenn sie mit Sex ankommt wird es soweit sein. EDIT: sie hat sich grad gemeldet, dsss sie von der Arbeit zurück ist im halbwegs normalen Schreibstil
  9. Schon mal versucht vorher ne runde Handarbeit und dann Viagra und co? Erfahrungsgemäß kommt man mit diesen Mitteln tendenziell eh schwerer...
  10. Natürlich mag ich mir das ansehen Helmut ! Kommen wir zum Punkt Ärger: Mein Ärger bleibt in mir. Das war aber schon immer so. Es gibt Momente da bricht es dann aus und ich steigere mich rein, aber im Grunde mache ich sehr viel mit mir selber aus. Das muss und wird nicht richtig sein auf Dauer, aber so bin ich nun mal schon immer gewesen. Natürlich habe ich irgendwann keine Lust mehr weiterzudiskutieren, weil es einfach den Kern der Unterhaltungen nie so richtig getroffen hat. Konsequenz ? Überhaupt keine. Es läuft dann einfach weiter und wird wieder eingepackt bis zum nächsten Mal wo es ausgepackt wird wenn es nen größeren Streit gibt. Und den gab es seit langem nicht. Thema Beratung: Wie funktioniert sowas ? An wen muss man sich da wenden ? Krankenkassen ? Hausarzt ? Ich würde mich da zumindest im Vorfeld erkundigen wollen bevor ich weiterhin NEIN sage. Es geht mir nicht alles auf den Sack, gewiss gibt es super Seiten. Wie sie sich um alles kümmert, alles im Hintergrund managed usw. Aber einige Sachen sind nun mal so, dass sie mir mittlerweile eben nicht passen. Mit der Zeit merkt man bzw. ich ja auch, dass eben die oder jede Sache an Bedeutung zugenommen / abgenommen hat. Was mir vor 8 Jahren superwichtig war muss mir ja nicht mehr so wichtig sein banal ausgedrückt. Was ich damit meine ist, dass sich die Bedürfnisse auch mit der Zeit verändern. War es mir früher wichtig neue Eindrücke zu gewinnen, ist mir jetzt vielleicht mehr die emotionale Nähe wichtiger. Vielleicht verdeutlicht das etwas besser. Aber manche Sachen waren und sind mir eben immer noch wichtig. Ich weiß nicht wie es besser beschreiben soll. Auch wenn dieser Umstand für Außenstehende als nicht normal eingestuft wird, für mich war es das schon irgendwie. Insgesamt hatte ich 2 weitere Beziehungen und einiges an Hit+Run. Angst ist ein Faktor, richtig. Mittlerweile jedenfalls. Angst nicht vor etwas Neuem, das auf keinen Fall. Eher die Angst sehr viel bei meinen Kindern kaputt zu machen und zwar nachhaltig. Ich habe mir vor Jahren die Frage gestellt, ob ich ohne Kinder das so weiterlaufen lassen würde. Antwort war: Tendenziell eher nein. Am meisten Angst habe ich davor, wenn ich meine Kinder im Stich lassen würde. Und da finde ich eben, hat die Kollegin nix damit zu tun und ist nicht der Auslöser dafür. Auf der anderen Seite frage ich mich dann auch, ob es richtig ist alles so weiterlaufen zu lassen obwohl ich eben weiß, dass es so ist wie es ist. Sich der Situation zu fügen eben. Nur habe ich die Befürchtung, dass ich irgendwann wieder in der selben Situation stecken werde. Nur mit einer anderen Frau nebenbei. Thema Selbstreflektion: Dieser Punkt ist bei mir ausreichend vorhanden. Das habe ich so ziemlich am Anfang dieser Geschichte mit der Kollegin zu ihr auch gesagt: "Ein ONS kann mal passieren. Sollte nicht, aber ok. Aber es ist etwas anderes wenn man sich auf einen Menschen richtig einlässt, sich öffnet und dann immer intensivere Gefühle aufbaut. Dann stimmt bei Dir was Grundsätzliches nicht in der Beziehung und bei mir ebenfalls in der Ehe nicht." Dieser Erkenntnis haben ja eh beide. Alleine sein empfinde ich als relativ angenehm muss ich sagen. I.d.R. ist es im Sommerurlaub so, dass Frau und Kinder länger Urlaub machen als ich und ich 1,2 Wochen später nachfliege. Diese Zeit empfinde ich als sehr angenehm. Die Kinder fehlen mir nach 2,3 Tagen - klar. Aber alles andere eigentlich nicht so. Ich habe meinen eigenen Rhythmus, komme und gehe wann ich will. Räume so auf wie ich es will, alles supa dupa ordentlich und wie geleckt. Ich habe definitiv kein Problem mit dem alleine sein. Gut, manche Abende sind dann einsam, aber ich kann mich relativ gut beschäftigen eine zeitlang. Wie das über einen längeren Zeitraum ist, kann ich nicht wissen. Ich war meistens nur ein paar wenige Monate alleine was Frauen angeht. Sollte ich die Kollegin verherrlichend darstellen - nein, das ist nicht meine Absicht. Eher verherrliche ich ihre Soft Skills, was man unter Beziehung führen versteht, wie man sich verhält, dass man nicht viiiiel zu viel Nähe haben sollte sondern auch nebenbei für sich als Individuum existieren soll. Sowas meine ich. Da haben wir eben ein sehr hohe Trefferquote und genau das kannte ich mit den anderen Frauen in dieser Konstellation nicht. Ich hoffe ich konnte das so besser verständlich machen. Naja, Egoismus ist es ein Stück weit. Aber von nix kommt bekanntlich nix. Weder Gutes noch Schlechtes. Bis hierhin danke ich euch wirklich sehr für eure Ansichten, die mir einige Sachen von einer anderen Perspektive zeigen.
  11. Ok ok, hier muss ich mal reingrätschen und etwas ausholen was die Kollegin angeht. Idealisieren, nein. Auch sie hat ihre Macken wie das "den Mund nicht aufkriegen", die Unentschlossenheit, nen krassen Ordnungswahn und mit Sicherheit noch weitere Sachen. Ich betrachte das halbwegs realistisch, zumindest versuche ich es. Meine Frau ist nicht perfekt, die Kollegin auch nicht und ich ja sowieso nicht. Ach natürlich sind das beide für sich betrachtet tolle Frauen, keine Frage. Sonst hätte ich wohl nicht sie geheiratet und mich auch nicht in die andere verliebt. Wenn ich aber alles halbwegs gescheit versuche zu betrachten, fällt mir auf, dass ich mit einigen Sachen immer unzufrieden war. Z.b. Ordnung..meine Frau ist nicht so ein Pingel wie ich. Ok, hat mich zwar manchmal schon angepisst, aber nie so, dass ich dachte es geht nimmer deswegen. Ich dachte auch manchmal "vielleicht übertreibe ich da auch". Das Reden als solches über Banalitäten usw. war nie so ausgeprägt wie ich mir vielleicht in den letzten Jahren "wünsche". Beziehungen und auch Charaktere entwickeln sich ja auch dynamisch weiter. Vielleicht haben sich meine Bedürfnisse in den letzten Jahren auch mehr geändert, weil man halt gesetzter vom Denken ist, ein Stück weit erwachsener, oder oder oder. Ich hoffe ich drücke mich halbwegs verständlich aus. Diesen Aspekt mit dem "mit einer neuen Frau würde es wohl nach einigen Jahren auch so sein", habe ich mir auch sehr oft vor dem inneren Auge geführt. Wie Du aber schon richtigerweise sagst, wird ein Teil davon normal sein und der andere basiert auf frühzeitiges Erkennen und kommunizieren. Das was ich nämlich bei meiner Ehe nicht gemacht habe, zumindest nicht ausreichend wie man hier feststellen muss, mache ich seit Monaten bei der Kollegin. Paradox wenn Du mich fragst, aber zeigt mir (rückwirkend betrachtet), dass ich ja irgendwo weiß wo der Hase begraben liegt. Warum ich das zu Hause nicht mehr mache und bei der Kollegin erkläre ich mir mit "währet den Anfängen". Zu der Oberflächlichkeit: Mal durch die Blume, mal direkt. Korrekt. Was wäre hier ein besserer Weg ? Ich habe ihr schon gesagt "versuch doch ne Diät, lass dies weg oder jenes, sind ja nur ein paar Kilo"....Dann höre ich immer "ja Du hörst auch nicht auf zu Rauchen oder machst dies oder jenes nicht". Was aber voll am Thema vorbeigeht und ich ihr sage, dass es 2 verschiedene Paar Schuhe sind und mein Rauche grad nicht Kern der Diskussion ist. Also es wird oft abgelenkt und direkt mit "Fehlern" von mir argumentiert. Wo ich mir dann nach einigen Versuchen auch denke "Hey, ok...normal reden kann ich ja wohl nicht mit ihr, also lass ich es und fertig". Es ist nicht so, dass ich nicht versuche konstruktiv zu reden, aber es schaukelt sich einfach schnell hoch und endet in Vorwürfen von beiden. Verstehst Du ? Und darauf habe ich echt keinen Bock mehr. Natürlich bin ich oberflächlich. Wer will denn nen hässlichen Partner mit 200 kg ? Sie ist ja nicht hässlich oder fett, aber ein wenig mehr achten wäre super. Und das habe ich öfters erwähnt. Keiner verlangt Size Zero (was eh ekelhaft für mich wäre), aber diese 5,6,7 Kilo müssen doch einfach drin sein. Aber sie WILL nicht. Anderes Beispiel: Letztes Jahr nach dem Urlaub hatte ich angefangen zu Hause zu trainieren. Einfach mal so, jeden Tag ein paar Bauchübungen und anderes Zeug nur mit Eigengewicht. Hatte ihr gesagt, "komm, machen wir zusammen für nen Monat". 2 Tage hat sie mitgemacht und dann wieder auf die Couch mit dem Handy auf Instagram, Facebook und Co. Vor 5-6 Wochen meinte ich, ich würde mich nach einem Rudergerät umsehen. Reaktion: "Warum sowas kaufen ? Aber mich anmotzen wenn ich Jacken kaufe (ähm, ja weil kein Mensch 10 verschiedene Winterjacken braucht denk ich mir), ich will nicht, dass Du so Muskeln aufbaust (was überhaupt nicht meine Intention ist - ich will einfach nur irgendwas machen um mal ne halbe Stunde nicht nachdenken zu müssen und das habe ich auch so kommuniziert), usw..." Ich habe halt durchgehend den Eindruck, dass sie überhaupt nicht gewillt ist überhaupt sich irgendwas davon anzunehmen. Und wenn ich halt Sachen anspreche, kommen nur Verweise auf Fehler von mir - also beschäftigen wir uns nicht direkt damit und Versuche die Gespräche wieder dahin zu lenken werden dann mit dem erneuten Verweis auf mich weitergeführt. Zu den Hobbies: Shoppen, sich mit ihren Verwandten treffen, in der Stadt bummeln. Mache ich auch in regelmäßigen Abständen obwohl ich es einfach HASSE. Aber ich tu es ihr zuliebe. Ich hasse es sinnlos in der Stadt rumzulaufen und von Laden in Laden zu laufen. Dann höre ich oft "Du könntest ja mal mitkommen in die Stadt wie andere Väter mit ihren Kindern und nicht deine Bundesliga gucken". Mache ich auch wenn Dortmund halt um 15:30 nicht spielt. Das und selten mit 1,2 Kumpels treffen um einfach mit den Karren irgendwo zu parken und zu quatschen sind die einzigen Sachen, die ich ohne sie mache. Naja, die Kollegin mal außen vor jetzt. Aber das wird auch schwer akzeptiert, wenn wir mal mit den Autos unterwegs sind. Am besten alles zusammen machen, immer zusammen abhängen. Und diese Muster haben sich halt mit der Zeit eingeschlichen und man betrachtet es als normal (das ist mitunter auch ein Grund, warum ich mich mit der Kollegin anfangs so gut verstanden habe - sie hat ähnliche Sachen berichtet). Weitere Hobbies sind zum Beispiel Schwachsinnsformate im TV gucken, wie z.B. irgendwelche Frauensendungen die mich echt null interessieren. Filme, Serien oder was auch immer - Fehlanzeige. Kino auch nur wenn es meistens Romantikblabla ist....Aber auch da geh ich mit rein. Obwohl ich es nicht mag. Mit Trinken gehen meine ich nicht Komasaufen. Einfach mal zu zweit alle 2-3 Wochen auf nen Drink oder was auch immer. Hauptsache raus aus dieser Vater/Mutter Rolle und mal den Rest ausblenden. Verstehst Du ? Und wenn das irgendwie nicht angenommen wird, habe ich dann auch keinen Bock mehr immer den Bittsteller zu spielen. Ein Wunsch von mir war es immer mal ins Planetarium zu gehen. Einfach so weil mich das fasziniert von kleinauf. So, vor Jahren angefangen immer mal wieder zu erwähnen und angesprochen und irgendwie kam da null zurück. Per Zufall unterhielt ich mich vor einigen Wochen mit der Kollegin drüber und ja, gestern waren wir da. Sie war zwar schonmal da, aber meinte seinerzeit "dann gehst Du eben mit mir zum ersten Mal dahin". Als sie sich fertigmachte war ich sie im Bad am Mustern und sie fragte was los sei. Sie wollte sich nen Dutt machen und ich meinte "nee, mal Dir einfach mal nen Zopf, da gefällst Du mir besser mit". Antwort: "ok, wenn Dir das besser gefällt". Solche Sachen erfahre ich halt bei ihr mehr...Sei es die Frisur, sei es die Auswahl des Parfüms, sei es dies oder das. Da fühlt man sich halt mehr be- und geachtet. Klar, ich bin ja auch nicht Mr. Perfect. Ich könnte an den WEs mal nicht um 8 aufstehen sondern um 7. Aber ich denke ich mache viel mehr als andere Männer und Väter im Vergleich - zumindest meine Wahrnehmung. Sie kennt es halt von ihren Eltern so, dass der Vater immer springen musste, weil die 2 Schwestern und die Mutter immer bekommen haben was sie wollten. Nur wusste sie von Anfang an, dass ich so einer nicht bin und der Scheiss so nicht läuft mit mir. Kompromisse gerne, weil notwendig wenn man nen Partner hat. Aber komplette Drehung, no way. So, vielleicht entsteht jetzt ein runderes Bild. @scheinheilige Du hast da absolut Recht mit dem nebenher leben. Mit dem Nicht-Reden über so ziemlich alles. Streiten tun wir eigentlich selten. Richtig streiten (warum auch immer) kommt vielleicht 1-2 Mal im Jahr vor, dann aber richtig und mit tagelangem aus dem Weg gehen. Diese Defizite hängen nicht mit der Kollegin zusammen. Die waren ja schon vorher da. Vielmehr ist es so, dass ich für mich feststelle, dass da jemand ist der wie ich denkt, der ähnliche Vorstellungen hat, mit dem ich reden kann usw. Das wäre ja zu einfach wenn ich sagen würde, Kollegin offline schalten und Frau direkt online. Nein nein, die Kollegin ist nicht die Ursache - vielmehr der ultimative Fingerzeig wie es sein sollte (und andersrum wird es ja leider Gottes auch so gesehen).
  12. Naja, was heißt plötzlich? Bisher habe ich es schon versucht mit dem dran arbeiten. Ich habe gestern den Tag mit der Kollegin verbracht und war erst am späten Nachmittag zu Hause. Was mir da wiederholt aufgefallen ist: ich habe mich echt gefreut meine Kinder zu sehen, aber das Gefühl hatte ich nicht bei meiner Frau. Überhaupt nicht. Ich werde mit beiden sprechen. Mit der Kollegin und ihr sagen, dass dieses planlose Leben nicht meins ist. Wir können beide an etwas arbeiten wenn sie die Sachen so sieht wie sie immer sagt. Und wenn nicht, dann soll es wohl so sein. Mit meiner Frau: Ja, das wird lustig...weiß nicht wie und wann ich so ein Gespräch starten sollte am Besten. Und viel weniger weiß ich welche Richtung es nehmen wird. Beichten werde ich definitiv nicht, denn die Kollegin ist ja nicht der primäre Grund dieser Probleme. Zumal ich mich frage was ein beichten für nen Sinn hätte? Ich sagte ja bereits, ich habe kein schlechtes Gewissen.
  13. Das mit dem Leidensdruck betäuben, damit ich mich nicht wirklich mit dem beschäftige was angemessen wäre, ist schon gut erkannt. Aufschieben, schönreden, relativieren, ausweichen. Im Grunde das was ich der Kollegin damals sagte, bevor es intim wurde lebe ich nicht vor. Zu den Kindern: Ich denke Kinder wissen nicht, was unerfüllte Ehe/Beziehung ist. Augenscheinlich ist alles wunderbar für alle Außenstehenden. Ja selbst für meine Frau und mich mehr oder weniger was die Fakten angeht. Guter Job, 2 Autos, Eigentum. Nächster Schritt? Gute Frage. Ich war heute morgen mit nem Kaffee und ner Zigarette auf dem Balkon und wusste nicht was ich schlimmer fände in dem Moment. Wenn die Frau oder die Kollegin weg wäre. Klar, biochemische Prozesse die einem das klare Urteilsvermögen trüben, ich weiß. Seit ich angefangen habe diesen Thread zu schreiben, werde ich folgenden Gedanken nicht mehr los: „Sag ihr, dass du so nicht weitermachen willst. Kein Kontakt mehr, keine Treffen mehr. Solange Du planlos bist was Du willst oder nicht willst und für Dich keinen Entschluss fasst, nehme ich Dir die Entscheidung ab.“ Ob das richtig ist weiß ich nicht.
  14. @Helmut Natürlich stell ich mir weder eine Beziehung noch eine sehr so vor. Wer macht das schon. Solche Sachen schleichen sich wohl vielmehr in den Alltag rein und man denkt „ach wird sich schon regeln“. Pustekuchen! Nichts regelt sich von alleine. Das ist mittlerweile meine Erkenntnis. Eine Opferrolle möchte ich bewusst nicht einnehmen. Ich sehe mich als Täter in dieser Sache auch wenn letzten Endes dazu zwei gehören. Dass es klappt und eben nicht klappt. @cdc ixh nehme es wirklich nicht persönlich, keine Sorge. Klar, Aspekte meines Verhaltens oder auch meinetwegen das ganze ist arschlochlike. Ich möchte nichts relativieren, aber ich denke mit einem Ansatz könntest Du recht haben. Das verlieben wollen. Das mag durchaus richtig sein wenn ich darüber näher nachdenke. Meine Kinder sind weder ein Problem noch schwierig. Damit meinte ich es ist schwierig als Mann und Frau zu funktionieren wenn man welche hat. Ich weiß nicht ob Du welche hast, aber es ist wirklich nicht einfach. Und das soll kein Vorwurf sein übrigens. Die Passivität...wohl war. Und das hab ich mir wohl stark durch die Kollegin mit angeeignet. Zumindest verstärkter ist mein Eindruck. @MrsCat Irgendwie triffst Du sehr genau mit Deiner Aussage. Es ist wirklich schwierig weiter als Mann und Frau zu existieren und ja, genau so habe ich es auch geäußert. Als ich letztes Mal vorschlug was trinken zu gehen abends kam „Ja dann müssen meine Eltern wieder aufpassen und wir müssen bis 21 Uhr zurück sein“. Warum zur Hölle müssen wir das war meine Frage? Warum können wir nicht bis 22,23,0 Uhr wegbleiben?!? 2 Tage später erfuhr ich dann von meinem Schwippschwager, dass meine Frau sagte „verstehe nicht warum wir rausgehen und was trinken sollen“ zu ihrer Schwester sagte. Puh....meine Frau steht auf dieses Shoppen shoppen shoppen. Sonst meistens nur zu Hause, Verwandten, Trauzeugen. Seltenst zu zweit und das eigentlich seit wir nicht mehr alleine sind. Die Kinder sind 6 und 3. Es ist verstärkt durch die Kinder in Erscheinung getreten meinem Empfinden nach. Und bevor gefragt wird: nein, die sind keineswegs daran schuld um Gottes Willen. Natürlich wird sie das auch scheisse finden, da bin ich mir sicher. Womöglich findet sie sich mehr damit ab als ich denn ich kann mich nicht erinnern, dass ein anderer Vorschlag als shoppen kam in den letzten Wochen und Monaten. Aber ok, ich mache auch das wenn sie sich dabei gut fühlt und es ihr Spaß macht. Auch wenn es für mich selber immer eine Tortur war dieses shoppen. Aber mal ehrlich, möchte ich nicht dass mein Mann mich geil findet? Muss der Mann immer was sagen? Reizwäsche, anderer Style im Bermudadreieck oder oder oder... Die Frage mit dem Ausklammern: puh, habe ich mir selber gestellt. Unabhängig der Kollegin und auch weit vor der Kollegin. Aber letztens habe ich mich damit mehr beschäftigt und denke es fehlt mir wirklich was. Einiges davon sind Sachen die ich von dieser Kollegin erhalte. Und damit meine ich nicht primär den Sex. Ich fokussiere jetzt nicht die Kollegin als Person weil sie heiß ist usw. Nein, vielmehr das Verhalten. Eben die Soft Skills. Verstehst Du? Recht hast Du mit den Vorwürfen, das darf nicht sein. Liebe ist von Ihrer Seite definitiv da unfair Sicherheit mehr als von mir. Wobei ich mich wirklich bemüht habe, mehr so zu sein wie ich es auch mal war. Blumen, nette Gesten, Nachrichten während der Arbeit, Küsschen hier und da, solche Sachen halt. Seit Jahresanfang habe ich es aber - warum auch immer - mehr sein gelassen. Vielleicht weil ich merke es fruchtet bei mir nicht so wie erhofft und gedacht?! Ich weiß es wirklich nicht. Ach die Kollegin...klar Gefühle und viel zu viele Gemeinsamkeiten bei den Soft Skills. Zu viele Gemeinsamkeiten. Aber diese Probleme sind ja nicht durch sie entstanden. Die waren schon vorher da. Vielmehr ist es so, dass die Kollegin offen mit dem Finger drauf gezeigt hat und dadurch wohl erkenne an was es hapert. Ich würde niemals jemanden verlassen in der Hoffnung warm zu wechseln. Nein nein. Das sind eher zwei getrennte Baustellen finde ich. Ich denke nur an die Kinder, glaube mir! Keine dumme Ausrede um irgendwas aufzuschieben. Nein, auf keinen Fall. Hätten wir keine Kinder wäre es wahrscheinlich spätestens jetzt der Point of no Return vermute ich. Aber hätte hätte Fahrradkette bringt keinen weiter. Die Kinder sind vielmehr der größte Grund, dass wahrscheinlich beide daran festhalten und evtl. sich ein Stück weit was vorspielen. Ich weiß nicht wann ich das letzte mal ich liebe dich gesagt habe. Und ich weiß nicht wann ich es das letzte Mal gehört habe.
  15. @easy peasy Richtig, das habe ich damals gemacht und war froh als ich für mich entschieden hatte, es zu beenden. Nein, es ist nur ein Aspekt von einigen aber nicht das Hauptproblem bzw. die eigentliche Ursache wie ich ja schon schrieb. Ich rede mir eigentlich überhaupt nix zurecht - im Gegenteil. Ich weiß jetzt auch nicht wie Du auf sowas kommst. @Helmut Warum wir nicht darüber reden ? Tja, weil sich das so eingeschlichen hat mit den Jahren. Wir reden wenig über "tiefere" Sachen und nehmen manche Dinge einfach so hin. Das ist auch ein Urproblem und ich verstehe nicht warum ich mit meiner Frau über sowas nicht reden möchte/kann im Gegensatz zur Kollegin (soll nur als Vergleich dienen). Komischerweise predige ich der Kollegin "Kommunikation ist wichtig zwischen uns" und kann das da eher als mit meiner Frau. Was ich dazu sage wenn sie sagt sie findet sich ok ? Sinngemäß: Schön, ich finde es aber nicht ok und dann musst Du Dich auch nicht wundern wenn ich keine Lust habe. Dann kommt manchmal etwas Drama mit blabla ich sei oberflächlich und nen Arsch und das Thema hat sich dann erledigt. Ich habe auch manchmal das Gefühl, dass ich keine erwachsene Unterhaltung mit ihr führen kann über Themen die halt nicht angenehm sind. Klar, wer hört gerne, dass dies oder jenes optimierungswürdig wäre in den Augen des Anderen. Aber dann sage ich ihr immer wenn sie mit der Antwort nicht leben kann, soll sie einfach nicht fragen. Und so hat sich dieses Verhalten der Kommunikation eben eingeschlichen über die letzten Jahre. Konsequent ist vielleicht das falsche Wort. Ich habe es einfach ein Stück weit aufgegeben über Dinge zu "reden" und zu merken, es passiert wenig. Es geht nicht drum, dass ich Schiss vor Drama habe wenn wir reden. Ich bin es irgendwie leid, dass ich dann als oberflächlich gelte weil ich Sachen anspreche die mir ein Stück weit wichtiger sind als ihr. Weil es kann ja nicht sein, dass sie mir nicht gefällt (so kommt es manchmal bei mir an). Dann die standard Vorwürfe wie ich schon erwähnte plus "ich schmeisse den Haushalt, blabla" und dann von mir "jep, und ich finanziere diese Party hier und Deine 300 EUR Handtaschen andauernd" und so entsteht dann eine explosive Situation wo sie sich dann ins Schlafzimmer verzieht, rumheult und ich mir denke "scheiss drauf, ich kann eh keine erwachsene Unterhaltung führen". Es kommen aber auch noch andere Sachen dazu die mich persönlich stören, von denen sie auch weiß. Aber es passiert für meine Vorstellungen zu wenig. Das ist aber zum Beispiel bei der Kollegin eben nicht der Fall (auch hier ein Vergleich obwohl sich Vergleiche verbieten sollten). Da hab ich eben den Eindruck, dass ich normale erwachsene Unterhaltungen führen kann. War auch vorher so, bevor es intimer wurde in jeglicher Hinsicht. Wenn ich das so mir nix Dir nix betrachte, scheint es so zu sein, dass ich davor weglaufe und mir diesen Austausch, diese Achtung vor meiner Person (keine Ahnung ob das in diesem Kontext passend ist) usw. woanders hole. Kann das sein ? Ich bin an und für sich eh ein verschlossener Mensch und schon von Natur aus mißtrauisch, d.h. vertraue nicht so schnell, aber warum ich das ausgerechnet bei der halt so lebe weiß ich auch nicht. Bei ihr ist das im umgekehrten Fall auch so. Zumindest sagt sie das. Gut, erzählen können die Leute einem viel also geht man davon aus dass da irgendwas dran sein wird. Wenig reden, wenig aufarbeiten wegen dem Betrug in Ihrem Umfeld, dafür umso mehr reden mit mir. Zum Thema verpassen: Nein, das ist für mich kein Thema. Dann würde ich mehr auf ONS gehen und würde mir nicht so ein Gefühlsdrama ins Haus holen. Wenn es mir nur um den Sex gehen würde, wäre es einfacher.