lepetitprince

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  1. Mir werden blockierte SMS angezeigt und sie findet öfters etwas, was mich dann iwie dazu verleitet,dass ich es nicht einfach so stehen lassen kann... Dann kommen manchmal Anschuldigungen, die nicht stimmen oder sie schreibt, dass sie ne Frage habe. Meistens genau dann, wenn es mir wieder richtig gut geht. Und dann kommt oft alles wieder hoch.
  2. Sehr amüsant 😂 Das klingt fürchterlich. Ich weiß.Aber während der Beziehung hatte sie eben auch verdammt gute Seiten, dann kam eine Wandlung, die ihres gleichen sucht und jetzt ist sie eben ein recht unangenehmer Mensch. Ich habe mehrmals den Kontakt dann abgebrochen, weil es sinnlos war. Aber dann kam sie immer mal wieder an und ich habe so sehr gehofft, dass sie vielleicht noch etwas von dem, was sie früher war, im sich trägt...Ein bisschen habe ich die Hoffnung noch jetzt..
  3. Hallo allerseits, nach sporadischem Kontakt in den letzten Monaten, die meistens darin mündeten, dass meine Ex mich beleidigte und sagte, wie froh sie sei, mich los zu sein, meldete sie sich gestern und schrieb mir, dass ihr Bruder nun aus dem Gefängnis entlassen worden sei und sie es jemanden erzählen wollte, der sie verstehe, blablabla. Wenige Tage vorher habe ich sie gebeten, mich bitte endgültig in Ruhe zu lassen (sie war schon ziemlich gemein zum Teil, hat allerlei Besitz von mir einbehalten, wie auch meine Kaution der Wohnung und mich eben beschimpft, wenn ich das ansprach). Nun eben das. Habe bisher nicht geantwortet , sollte ich das dabei belassen oder zumindest höflich distanziert antworten Vielen dank schonmal 🙂
  4. Vielen Dank für den Zuspruch. Die Hilfe, die ich hier erhalten habe, gerade auch die Ehrlichkeit, haben mir sehr weitergeholfen. Ich möchte mich nicht als Dalai Lama darstellen, während der Beziehung hat sie vermutlich mehr für mich getan denn ich für sie, sie war loyal, stets an meiner Seite und hat mich über ein Jahr als ich sehr krank war stets begleitet, mit mir geweint etc. Sie war in dieser Hinsicht eine Freundin wie sie im Bilderbuch steht. Ich habe hingegen öfters, gerade in meiner Krankheitsphase meine schlechte Laune an ihr ausgelassen. Es gab also viele Punkte, an denen ich versagt habe und die eine Trennung ihrerseits rechtfertigen. Nur...es kam so abrupt, so urplötzlich, von jetzt auf gleich, ohne Ankündigung. Sie ist mit mir umgegangen, als hätte ich sie betrogen oder Vergleichbares getan. Da war jede Empathie, jeder Funken Mitgefühl wie davongefegt und das lässt einen ständig alles hinterfragen. Ich habe immer gedacht, dass Liebe nicht einfach so erlischen kann. Und so oft ich in den Beziehung nicht einfach war, so sehr kommt nun alles zurück. Sie hat mir heute noch einmal geschrieben, sie hat gefragt, ob ich bei unserer Wohnungsgenossenschaft angerufen und mich umgemeldet habe. Das habe ich nicht getan, weil ich dachte, sie hätte es längst erledigt. Es geht dabei auch nur um 5 Euro, die ich als Untermieter zusätzlich zahlen müsste. Also Peanuts. Die Miete wird auch erst zu Beginn des Monats fällig, was bedeutet, dass sie die letzte Miete vor zweieinhalb Wochen gezahlt hat. Warum das Thema angesichts der unbedeutenden Tragweite und der Tatsache, dass sie ja auch einfach die Genossenschaft anrufen kann und es mit denen regelt, nun von Relevanz ist, verstehe ich nicht. Auch angesichts ihrer Nachricht davor, dass sie sich nie wieder melden werde, woraufhin sie mich auch blockierte, was sie nun wieder aufgehoben hat. Ihre beste Freundin war am Freitag im selben Club feiern wie ich und wir sahen uns kurz. Deswegen wird sie davon Wind bekommen haben. Ich mag nur nicht, dass sie irgendetwas plant, womit ich nicht rechne. Sie und ihre Freundin haben das wohl schonmal gemacht und haben mit nem Typen knallhart abgerechnet. Diesen Stress würde ich mir gerne ersparen. Haltet ihr es für sinnvoll, sie nun auch bei WhatsApp zu blockieren? Es sollte eigentlich nichts mehr anfallen, was von Belang wäre und es würde mir helfen, es weiter zu verarbeiten, wenn ich mich nicht alle paar Tage mit ihr auseinander setzen muss. Die Sichtweise, die du beschreibst, klingt nachvollziehbar - man muss sich halt nur selbst arg belügen können. Wünsche euch eine angenehme Restnacht.
  5. Danke für deinen Post, deine Worte treffen den Nagel wahrscheinlich auf den Kopf. Sie war früher sehr anhänglich und hätte sie tatsächlich das Bedürfnis, irgendetwas zu klären, wäre sie auf mich zugegangen - so wie sie das damals auch im Streit öfters gemacht hat. Tatsächlich habe ich, wie beinahe jeder in der Position des Verlassenen, ziemlich gelitten, es tat verdammt weh, zumal sie nachgetreten hat, aber ich verwehre mich des Ansatzes, gewisse Dinge schön zu reden. Sie will mich nicht mehr, zumindest aktuell, und ich will sie möglicherweise - wenn es dazu käme, dann vielleicht auch nicht mehr so sehr; dafür ist vielleicht zu viel zerbrochen. Allgemein war sie immer sehr emphatisch, zumindest ihren Leuten gegenüber, andere haben sie oft als sehr kalt und distanziert wahrgenommen. So war sie zum Schluss auch zu mir, was zeigt, dass sie mich ausgesourct hat. Dass ihr ihr Ego aber wichtiger ist als ihr Gewissen finde ich merkwürdig und beobachte ich häufig. Während der Beziehung habe ich sie oft vernachlässigt und mich gehen lassen, also bin ich wohl mit Schuld am Scheitern dieser Beziehung. Was ich aber nicht verstehe, ist das Nachtreten. Sie hätte ja auch irgendwie mit Gesicht aus der Sache herausgehen können. Ich liebe dich nicht mehr. Punkt. Dann alles abwickeln. Das täte weh, aber würde ja irgendwie unnötigen Kummer ersparen. Im Hintergrund Intrigen zu spinnen und Versuche, mich irgendwie zu manipulieren, empfinde ich als charakterschwach. Vor einigen Wochen war das ne regelrechte Leichenschändung. Frauen können bei Trennungen knallhart sein und manchmal - so habe ich das Gefühl - erleichtern sie ihr Gewissen, indem sie sich vielleicht selbst einreden, dass der Partner ein Arschloch war und gehen dementsprechend mit ihm um. Es wäre vermeintlich besser, sich einfach einzugestehen, dass man ihn nicht mehr liebt und es dabei zu belassen. Diese Trennungen mit Rattenschwanz sind ja gerade hier häufig ein Thema und ziehen das Leid ja nur unnötig in die Länge.
  6. Das ist arg paradox und wie ich finde nicht sonderlich fair. Bisher habe ich mich bemüht, sie nicht zu verletzen, habe mein Handeln dementsprechend abgewägt. Aber ich denke, eine Scheiß-egal-Attitüde kann an der Stelle hilfreich sein. Kein bewusst verletzendes Verhalten, aber ich habe ihre alles aus der Wohnung überlassen, habe mich bemüht, Leute zu meiden, mit denen sie auch zu tun hat und wenn ich mit Frauen zu tun hatte, habe ich es auch geheim gehalten. Damit habe ich mein Verhalten wahrscheinlich zu sehr von ihr abhängig gemacht. Sie kann ja nur die Kontrolle über mich haben, die ich ihr einräume.
  7. Tatsächlich habe ich bisher jedes Mal, wenn ich eine Frau gedatet habe, es auch ausgesprochen - allein schon, um die Friendzone zu umgehen. Das ganze habe ich dann etwas ironisch verpackt und es eher beiläufig so genannt, nur um meine Absicht etwas zu unterstreichen. Es kann natürlich passieren dass eine Frau darauf weniger gut reagiert, aber dann wäre man vermutlich sowieso auf der Kumpelschiene gelandet, sei's drum.
  8. Hallo allerseits, meine Ex-Freundin hat vor fünf Wochen relativ unerwartet und plötzlich Schluss gemacht, eine Tag vor unserem Zweijährigen. Wir sind beide 22 Jahre alt. Ich habe die ersten Tag mich echt falsch verhalten, habe versucht zu reden, ohne dass sie wirklich darauf eingegangen ist. Dann habe ich mich für eine konsequente KS entschieden und arg an mir gearbeitet, mehr Sport getrieben, neue Klamotten, Frisur etc. Aktuell bin ich viel unterwegs und habe auch wieder mit anderen Frauen zu tun. Sie schrieb seit der Trennung einige Male wegen Belanglosigkeiten, wir teilten uns eine Wohnung und das machte es schwierig, aber mittlerweile bin ich da komplett raus und auch umgemedelt. Vor einer Woche schrieb sie mir und behauptete (zurecht, nur dass ich keine Ahnung habe, wie sie das in Erfahrung gebracht haben will, war diskret und habe nur mit Frauen aus Nachbarstädten zu tun gehabt, habe nichts gepostet oder weitererzählt), ich habe ja wieder mit anderen Frauen zu tun und sie gönne mir das, ich solle jene Frauen nur nicht verletzen blablabla. Ich antwortete, dass das meine Sache sei (Ich habe sie im übrigen nicht betrogen oder während der Beziehung ein Verhalten an den Tag gelegt, das darauf schließen ließe, dass ich ein Herzensbrecher sei, eher im Gegenteil). Sie fragte dann noch, ob sie mir eine Frage stellen dürfte und ich antwortete, dass sie mich in Ruhe lassen solle. Einige Tage darauf hat sie mir dann nochmal geschrieben, dass das jetzt ihre letzte Nachricht sei und ich es gut machen solle - für immer. Ich habe den Anlass erneut nicht verstanden, ich habe sie überall außer bei WhatsApp blockiert und dort poste ich auch nichts. Auch auf Instagram postete ich nichts gemeines außer Selfies mit einer langjährigen Freundin in Venlo. Jene Freundin hat aber auch selbst einen Freund. Nach dieser Nachricht, die ich nicht beantwortete, blockierte sie mich. Irgendwie verstehe ich nur Bahnhof. Ich könnte mir vorstellen, dass es mit ihr irgendwann nochmal was werden könnte. Sie war arg für mich da und wir haben viel erlebt. Ihr Trennungsgrund ist etwas fadenscheinig, aber betrogen hat sie mich auch nicht. Es gibt für mich also keinen Grund, sie zu hassen. Es ist nur so, dass ich mittlerweile mich mit der Situation abgefunden habe und auch damit leben könnte, wenn es nichts mehr wird. Nur warum behandelt sie mich so, als sei ich ein Arschloch? Ich lebe mein Leben, aber das ist ja mein Recht, ich bin nun eben - unfreiwillig - ungebunden und dementsprechend ist es vollkommen legitim, Kontakt mit dem schöneren Geschlecht zu pflegen. Es ist anmaßend, mich darauf hinzuweisen dass ich andere Frauen nicht verletzen solle, wenn sie mich regelrecht aus unserer Wohnung geprügelt hat, mich nach der Trennung noch als Kind bezeichnet hat, weil ich kein Kontakt mehr mit ihr wollte (was sie nun aber auch nicht will) und mich dann zu blockieren. Wieso? Das ist absurd unlogisch. Es ist ihre Entscheidung, aber dann steckte mir jene Venlo-Freundin, die in den sozialen Netzwerken sehr aktiv ist und scheinbar meiner Freundin noch folgt, dass eben jene vor einem Tag ein Bild gepostet hat, dass ziemlich stark danach aussah, als würde sie mein letztes Instagram-Bild imitieren (Es geht um mehrere Passfotos, die ich mit einer Freundin in einer Foto-Kabine geschossen habe, einfach zum Spaß). Just ein paar Tage später hat sie nun scheinbar ein Foto im gleichen Stil mit ihrer besten Freundin gepostet. Das ist zumindest einmal auffällig, zumal sie nur alle paar Monate ein Bild auf Instagram hochlädt. Insgesamt ist die Situation sehr konfus und leider Gottes schafft sie es, dass ich mir wieder mehr Gedanken mache, nachdem ich gerade die letzten zwei Wochen eigentlich wieder halbwegs zufrieden war mit meinem Leben. Hat jemand vergleichbare Erfahrungen gemacht?
  9. Hallo allerseits, hoffentlich bin ich mit meinem Anliegen in diesem Thread an der richtigen Anlaufstelle, ansonsten erwäge ich, diesen Beitrag irgendwo anders zu posten. Zunächst eine kurze Zusammenfassung: Sie (22) hat vor einem Monat aus heiterem Himmel Schluss gemacht. Die Beziehung war schon länger krank, sie beteuerte aber bis zuletzt, dass sie niemals ohne mich leben könne und dass ich der letzte Mann in ihrem Leben sei. Natürlich war das Gerede. Das Ende vom Lied war dann, dass sie nach einer beruflichen Reise meinerseits wie aus dem Nichts unglaublich kalt war und mich regelrecht aus unserer gemeinsamen Wohnung geprügelt hat. Seit dem gab es nur noch ein paar sachliche Dinge wegen derer sie sich meldete und auch da war sie sehr distanziert, abgeklärt und wirkte das erste Mal seit wir uns kennen nicht labil. Am Freitag meldete sie sich dann aus einem anderen Anlass. Dazu gleich mehr. Nachdem ich ihr die erste Woche arg hinterhergedackelt bin und keinen Fehler ausgelassen habe, war ich die drei darauf folgenden Woche äußerst konsequent. Ich bin ausgegangen, habe viel Sport gemacht, mich nicht gemeldet, sie überall gelöscht und habe nicht einen Blick auf ihre social media-Accounts geworfen. Ich habe andere Frauen angesprochen, mit ihnen getanzt und geschrieben. Ich habe echt ziemlich an mir gearbeitet, habe aber nach wie vor alleine geweint und sie vermisst. Aber ich bin nicht einmal schwach geworden. Nun zu dem, was sie mir am Freitag schrieb: Nicht, im Wortlaut, aber sinngemäß schrieb sie, dass ich keine Lügen über sie erzählen solle (was ich nicht tat, ich habe den Kontakt zu allen Personen, die mit ihr zu tun haben, gemieden) und dass sie mir meinen Anteil an unseren Möbeln in Raten zurückzahlen werde und mir noch ein paar Sachen schicken würde samt Ratenplan. Des Weiteren schrieb sie, dass ich ja scheinbar Kontakt mit mehreren Frauen habe (Keine Ahnung, wie sie das herausgefunden haben will. Ich habe bewusst versucht, diskret zu sein und habe diesbezüglich auch nichts gepostet.) und dass die Sache damit dann auch durch wäre und dass sie mir das gönne. Außerdem werde sie die zwei Jahren positiv in Erinnerung behalten und bereue auch nichts. Ich habe die letzten Wochen nicht den Eindruck erweckt, als seie etwas nicht durch, als handle es sich bloß um einen Status quo, dafür war ich mir zu schade. Ich antwortete sachlich, aber freundlich, dass ich keine Lügen erzählt habe und dies auch nicht in Zukunft tun werde, dass ich sie nicht hasse (Sie war ziemlich fies bei der Trennung) und die zwei Jahre positiv in Erinnerung behalten werde und dass ich zur Kenntnis nehme, dass sie mir die Sachen schickt. Dann antwortete sie noch, dass mein Vater (was er mir nicht erzählte) ihr schrieb, sie solle mich in Ruhe lassen, keine versteckten Botschaften in Statusmeldungen schicken und es gut sein lassen solle. Sie hatte ihn wohl zuerst geschrieben und meinte, dass es ihr leidtäte, dass sie nicht wüsste, was mit ihr los sei und ich nicht Schuld an der Trennung sei und sie mir und meiner Familie alles Gute wünsche. Sie schrieb, ich solle nur die anderen Frauen nicht verletzen und ihnen wehtun (ziemlich anmaßend, angesichts der Tatsache, dass sie viel eher als ich aktuell die Herzensbrecher-Schiene fährt) solle und ob sie mich etwas fragen solle. Ich antwortete dann, dass ich alles nun mit mir selbst ausmache und dass sie mich nicht mehr kontaktieren möge. Ihre Frage könne sie sich aufheben und wenn ich beruflich weniger eingespannt bin, könne man noch anstehende Fragen bei einem Treffen aus der Welt schaffen. Dann antwortete sie nicht mehr und seit dem ist wieder Funkstille. Die zwei Jahre über war sie viel für mich da und tat eine Menge. Ich liebte sie aus tiefstem Herzen und die Gefühle sind noch lange nicht ganz weg. Bei brutalem Invest ihrerseits (falls sie überhaupt jemals ihre Entscheidung bereut, vielleicht ist sie ja mit sich im Reinen) und viel Zeit würde ich es mir vielleicht nochmal überlegen. Ihre beste Freundin (mit der sie, das erzählte sie mir bei vor dreieinhalb Wochen als wir uns das letzte Mal sahen, nun viel schreibt und wohl unternimmt) folgte kurz zuvor meinem Bruder, mit dem ich nun viel unternehme, der sie aber noch nie getroffen hat, bei Instagram. Und ihr Bruder ist mir kurz nach der kurzen Unterhaltung ebenfalls bei Instagram gefolgt. Nun zu meiner Frage: Wie schätzt ihr die ganze Sache ein? Sie ist echt manipulativen und vermutlich ging ihre Intention bei diesen zwei Nachrichten über bloßes Bescheid geben, dass sie mir einen Ratenplan erstellt habe, hinaus. Vielleicht wollte sie auch nochmal nachtreten oder ihr Ego pushen, weil sie die Hoffnung hatte, ich würde irgendwie wehmütig oder emotional reagieren. Glaubt ihr, da steckt etwas hinter? Ich danke schonmal im Voraus.
  10. Die Intention dahinter ist auch relativ verständlich, nur dachte ich immer, dass es eben ein Klischee sei, dass es solche Verhaltensmuster nicht wirklich gibt, aber scheinbar gibt es unter Männern und Frauen ziemliche Analogien. Habe mich gestern mit einem Kollegen von früher unterhalten und dieser erzählte mir auch andere Geschichten, wo es vergleichbar ablief. Tatsächlich kommt das auf diese oder eine vergleichbare Weise ziemlich häufig vor.und ich würde tendenziell behaupten, dass Frauen auch eher Schluss machen als Männer und dabei weitaus rigoroser sind. Ich habe ihr gestern übrigens noch geschrieben, weil ich noch meine PlayStation bei ihr habe. Sie will die behalten und mir dann eben abkaufen. Es fühlte sich komisch an, mit ihr so sachlich zu schreiben und sie war nach wie vor betont kalt, aber ich bin eben sachlich und freundlich geblieben und darauf war ich im Nachhinein stolz. Jetzt bin ich eh erstmal für 5 Wochen im Baden-Würtemberg,das ist eigentlich das beste, was mir passieren konnte und hilft beim Verarbeiten wahrscheinlich enorm. Danke für die lieben Worte, ich hasse sie auch nicht. Ich bin nach wie vor traurig, dass es so kommen musste. Sie hatte in diesen zwei Jahren nämlich auch sehr viele gute Momente, war oft sehr gefestigt, was sie früher nicht war. Die Beziehung hat nicht nur mich, sondern auch sie verändert. Es tut weh, zu wissen, dass sie irgendwann mal mit einem anderen Mann zusammen sein wird, aber ich gedenke ja auch, früher oder später wieder intensivere Frauenkontakte zu führen. wünsche euch einen schönen Sonntag.
  11. Ich glaube, dass jede Trennung auf die eigene Art und Weise unique ist, in diesem Falle gibt es aber einige Dinge, die arg ungewöhnlich waren. Ich würde jetzt im Nachhinein (da kann man das immer ganz gut, wäre ich noch in dieser Beziehung, hätte ich wahrscheinlich diese Erkenntnis nicht) einfach mal so behaupten, dass diese Bindung unglaublich intensiv, aber dadurch auch nicht wirklich gesund war. Wir beide haben versucht, ein Ideal abzubilden, waren der Chimäre einer perfekten Liebe aufersessen. Ein Beispiel: Es mag arg kitschig klingen, aber Paris hatte für mich immer eine große Bedeutung, den ganzen Kram mit Stadt der Liebe war wirklich etwas, was mich fesselte, woran ich glauben wollte. Und deswegen versprach ich ihr in einer Nacht, in der wir getrunken hatten und eine ziemliche Odyssee (samt Streit und Versöhnung) hinter uns hatten, sie dorthin einzuladen und es war, in diesem Moment, himmlisch. Ich habe noch nie so intensiv gefühlt wie in einigen Momenten in Paris. Als wir Abends mit Whiskey-Cola in der Hand auf den Stufen vor unserem Appartement (das tatsächlich außergewöhnlich stilvoll war und in einem bewachsenen Hinterhof, wie in vielen klassischen französischen Filmen, gelegen war) saßen, leicht angetrunken und erschöpft von der Anreise, intensive Gespräche führten und den anderen Menschen ebenfalls beim fröhlich Plaudern (in Frankreich scheint es gang und gäbe zu sein, sich mit seinen Freunden bei gutem Wetter abends in den Hof zu setzen und - ziemlich klischeehaft - Rotwein zu trinken) zu sahen, war das der Moment, als ich begriff, dass ich mich wirklich auf eine Art und Weise verliebt habe, die mich ändern würde. Wir waren danach viel unterwegs und wollten es immer steigern, die Normalität war uns ein Graus, nur, dass man nicht immer etwas Größerem nachjagen kann und irgendwie wurde dann in der zweiten gemeinsamen Wohnung vieles unendlich banal. Mir reichte das aber, bzw. tat es das nicht, aber mir war die Liebe zu ihr wichtiger als jeder Freiheitsdrang. Ich habe irgendwie daran geglaubt, dass die Liebe dafür sorgt, dass es sich irgendwie fügt - von selbst. Und das ist dann tatsächlich naiv. Ich war nie ein Macho oder ein Hai, ich war stellenweise ein Arschloch, meistens aber eigentlich jemand, der sich jetzt nicht so sehr mit James Bond und co identifizierte. Ich dachte, es ginge auch anders. Sie kommt schon klar, sie hat eine Menge schwieriger Situationen ohne mich gemeistert, stark ist sie, wenn es drauf ankommt. Und trotzdem, auch wenn es offenkundig ist, dass alles, was eine Beziehung noch ermöglichen könnte, zerbrochen ist, liebe ich sie. Das klingt natürlich verdammt danach, als würde ich jederzeit einen Rückzieher machen und sei labil. Aber so ist es auch bei meiner Ex-Ex-Freundin. Ein Teil von mir liebt diese Person, weil sie mit mir ihr Leben geteilt hat und mir somit etwas geschenkt hat, was nicht bezahlbar wäre. Ich kann also schon eine Sympathie für einen Menschen empfinden und es trotzdem kategorisch ausschließen, mit derjenigen Person nochmal zusammenzukommen. Das macht es mir allerdings auch nicht gleichgültig, wenn ich mitbekomme, dass entsprechende Person scheiße dran ist. Ich glaube - und das klingt auch wieder nach ziemlichem Wunschdenken, aber das vertrete ich so -, dass sie aktuell nicht her ihrer Sinne ist, dass sie sich einsam fühlt. Es wird irgendwann einen Mann geben, den sie liebt und der ihr Nähe schenkt, aber jetzt gerade, ist sie unendlich allein, nur, dass sie es nicht versteht. Ja, es war seit jeher mein Lieblingsbuch. Es ist unendlich poetisch, obwohl es fälschlicherweise oft als Kinderbuch abgetan wird. Viele Klassiker der Literatur sind wesentlich seichter als dieses Buch und die Geschichte dahinter. Und es hat mich geprägt, das stimmt schon. Ich habe ihr einmal geschrieben, weil ich verletzt war, wie kalt sie urplötzlich war, dass sie der größte Fehler in meinem Leben war. Aber das habe ich wieder zurückgenommen, weil sie eben kein Fehler war. Sie war mindestens eine Person, die mich sehr geprägt hat und gelernt habe ich auch. Ich glaube, dass nachschießen oder der Versuch, den anderen zu verletzen, einen selbst verändert und es nicht besser macht. Man macht es den Partner auch einfacher, über einen hinwegzukommen, auch wenn er/sie diejenigen ist, die verlassen hat. Also ist, fair aus einer Beziehung auszuscheiden, nicht mal selbstlos, sondern dient dem Selbstschutz.
  12. Hallo allerseits, vielen Dank für die doch recht rege Resonanz. Im Nachhinein die richtige Herangehensweise und hätte ich so gehandelt, hätte sie nicht ihren Schabernack mit mir treiben können und ich wäre mit ihr vermutlich noch glücklich zusammen. Aber irgendwie hatte ich tatsächlich nicht die Eier dazu. Ich habe mir gedacht, ich müsse sie so nehmen, wie sie eben ist. Ich war eine Zeit in der Beziehung schwer krank und nicht mehr derselbe, habe stark abgenommen und war sehr schwach, da blieb sie eben auch an meiner Seite, das hat mich ein Stück weit verpflichtet. In dem Falle ist es mit dieser Metapher einfacher zu verstehen, wenn ich es mir so auch nicht hätte ausmalen können. Es ist ja ehrlich, aber mir hat sie, wenn ich ihr andeutete, dass mir das nicht genug sei, deutlich gemacht, dass das einer Anpreisung gleichkäme. Das hat eben gezogen. Ich habe sie auch tatsächlich kein einziges Mal wie auch immer betrogen. Sie hatte mich unter Kontrolle. Gut, wie gesagt, sie ist jaa auch ein tolles Persönchen, zumindest gewesen. Jetzt hat sie eine ziemliche Wandlung durchgemacht, war ihrem Vater gegenüber arg unfair, was zuvor nicht der Fall war. Ich habe ja auch die gesagt, dass sei bösartig, ich empfand es nur stellenweise so, weil ich es rational eben nicht erklären konnte. Wenn das stimmt und sie wirklich so gedacht hat, dass sie eben mehr Zeit mit mir verbringt und ich unattraktiv werde, hat das meiner Auffassung doch auch mit wenig Vertrauen zu tun, oder? Normalerweise sollte man sich doch glücklich schätzen, wenn der Partner maximal gut aussieht. Ich habe mich auch darüber gefreut, eine so schöne Freundin zu haben. Ihre Minderwertigkeitskomplexe hatten arg wenig mit der Realität zu tun. Gut, das auch mal aus weiblicher Perspektive durchleuchtet zu sehen. Es war in jedem Falle ein schleichender Prozess, die Aufregung war weg, der Sex schlechter und quantitativ nahm er auch sehr ab. Das habe ich latent bemerkt, aber scheinbar bedrängt. Ich hatte trotz dieser Entwicklung nie das Gefühl, dass die Liebe abnahm. Wir hatten nach wie vor sehr intensive Momente und haben uns in die Augen geschaut und mit Inbrunst gesagt, wie sehr wir uns liebten. Da dachte ich mir, dieses Band hält. Ich wäre im Leben nicht drauf gekommen, dass das nicht reichen würde. Dass Abwechslung oder mal was anderes wichtiger sein könnte als diese intensive Form der Liebe. Es ist einfach nur erschreckend wie schnell das alles ging. Sie ist anhänglich, anhänglich, anhänglich und auf einmal das völlige Gegenteil und stößt einen Weg. Warum verläuft das nicht schrittweise? Das ist bitter ehrlich, aber vermutlich die Wahrheit. Ich hatte großen Einfluss durch Frauen und habe sie auch gern gemocht, mich davon dann aber gegen ende der Pubertät komplett befreit. Ich war die meiste Zeit ein Softie, der aber trotzdem, irgendwie Erfolg hatte bei Frauen, warum auch immer. Sie hat sehr geklammert, aber war im Nachhinein betrachtet fast sowas ich eine Mutter. In dem Sinne, dass sie alles organisiert hat und viele Entscheidungen traf. Vielleicht steckte dieses Bedürfnis in mir. Lepetitprince hab ich als Nick gewählt, weil das gleichnamige Buch von Antoine de-Saint-Exupery mein liebstes ist. Aber das lässt vielleicht auch Aufschluss darüber, dass ich scheinbar etwas naiv bin/war. Ich dachte, dass man in einer Beziehung sich eben wandelt, sie hat selbiges ja auch getan. Man beschreitet seinen Weg ja dann gemeinsam und das birgt Kompromisse, aber das habe ich scheinbar komplett fehlverstanden. Das war eher eine Art Kotau. Ich glaube, du hast mit Abstand am deutlichsten den Nagel auf den Kopf getroffen. Für mein Elternhaus und all die Umstände kann ja weder sie noch ich etwas, aber das hat an ihr genagt, sie hat oft gesagt, dass ich eben behütet aufwuchs und sie mit 18 ihr eigenes Ding drehen musste. Das nagte immer an ihr. Sie mochte auch viele meiner Freunde nicht, weil sie Abitur haben und fühlte sich dadurch, dass ich auch eins habe, minderwertig, wobei ich ihr oft versuchte, zu erklären, dass das nicht wichtig ist. Ich habe ihr angeboten, dass, wenn sie sich besser fühle, ich ein paar Jahre mit dem Studium warte und sie ihr Abi nachholen könne, wenn sie wollte. Aber da unterstellte sie mir, dass ich ihr das nur anbot, weil ich mich schämte, dass sie nicht so gebildet war - das stimmte aber einfach nicht. Es war mir schlichtweg egal, auch der familiäre Background war mir egal. Schade, dass das dann mitunter eine Ursache dafür sein könnte, dass es zerbrach. Ich finde es krass, wie dezidiert du genau das beschreibst, was sie selbst gesagt hat. Sie hat es zwischendurch mal geäußert, sie war stark geprägt von Ängsten, Ich sollte mit keinen Arbeitskolleginnen mehr reden, keinen Frauen bei Instagram folgen, sie wurde misstrauisch, wenn ich in BW war und mal ein paar Stunden nicht antwortete, das war beinahe paranoid. Ja, das ist es. Sie war gegen Ende gemein, aber ich verstehe den Hass auf die Ex nicht, wenn man zuvor doch sein Leben miteinander teilte und sie scheinbar liebte. Man kann einen Menschen doch nicht auf die letzten gemeinsamen Tage herunterbrennen, sondern muss das Gesamtbild sehen. Da war sie trotz einiger krasser Macken, die ich vermutlich aber auch hatte und nur noch nicht so reflektiere, sehr loyal und liebenswert. Würde ich sie jetzt hassen, hätte ich in der Beziehung vermutlich die Tatsache, geliebt zu werden, mehr geliebt, als zu lieben. Meint ihr, dass ich trotz allem rigoros den Kontakt meiden sollte, ihr nicht aus einer Misere helfen sollte? Das reduziert meine Attraction, aber es ist nicht mehr mein Ansinnen, mit ihr zusammen zu kommen. Sie ist mir wichtig, aber ich erkenne schon, dass der Wald gerodet ist und dass es keine Perspektive hat und fühle mich nach und nach auch befreiter, was meint ihr? Ja, der ist mir bekannt, hast den sogar mal im Deutschunterricht, nur der genaue Wortlaut ist mir entfallen, aber genau auf diesen Satz, dieses Zitat, spielt der Thread ja an. Wünsche euch ein schönes Wochenende.
  13. Ich war zu Beginn sehr gekränkt. Wir haben uns anderthalb Monate vorher zusammen eine Wohnung genommen und sie hat mich die Woche vorher noch in Baden-Würtemberg von ihrem Geld besucht und wir haben was unternommen; da traf es einen wie ein Schlag. Des Weiteren hat ein Schulkollege in der Woche zuvor Suizid begangen, was mich mitgenommen hat und als ich gerade zur Tür hereinkam, sie mich umarmte und ich mir das von der Seele reden wollte, unterbrach sie mich und sagte sowas von, es fühle sich an wie eine Midlife-Crisis, sie stelle sich vor mit anderen Männern zu schlafen, habe Angst, mich zu betrügen, sie habe mich nicht vermisst und sei viel unterwegs gewesen. Das alles hat mich enorm gekränkt. Dass sie nen anderen Typen hat, hielt ich für möglich, mittlerweile ist es aber eher unwahrscheinlich.. Inwiefern Leuten die Alarmglocken? Mein Denke ist wahrscheinlich kontraproduktiv, oder? P.S.: Sie hat sich ja nicht komplett getrennt, sie hatte den Schneid nicht, es auszusprechen und wollte bei unserem letzten Aufeinandertreffen nicht, dass ich mich schon ummelde, was ich morgen aber dann doch tun muss. Als ich das letzte Mal Dinge aus der Wohnung geholt habe, als sie arbeiten war, war mein Name auch schon überklebt, obwohl noch Post von mir dort ankommt. Das verbuche ich aber eher als Provokation..
  14. Im Nachhinein ist man immer schlauer. Meine Maxime war bis dato immer, auch vor der Beziehung, dass ich Frauen mag, gerne mit ihnen schlafe und nicht meine Eier verkaufe (die ich am Ende sogar verschenkt habe) und trotzdem kein Vollblut-Arsch bin. Ich bin in meiner Persönlichkeit vermutlich nicht konsistent genug, wodurch ich schnell ins Wanken gerate, wenn man meine Moral in Frage stellt. Wir hatten gegen Ende kaum noch Sex und ich durfte in den zwei Jahren kein einziges Mal ihre Brüste sehen, anfassen vielleicht 10 Mal. Sie hatte unglaubliche Minderwertigkeitskomplexe, weil sie sie zu klein fand und wenn es zur Sprache kam, gab es Riesenkrach, aber so richtig. Irgendwann habe ich es nur noch in einer Zwei-Monats-Frequenz angesprochen, dann gelassen. Meint ihr, dass das vielleicht der erste Moment des Eier-Ausverkaufs war? Sie gab mir bei der Diskussion immer das Gefühl, ich wäre ein gemeiner Sexist und jemand, der Frauen unter Druck setzt und das hat gezogen. Im Nachhinein finde ich es schon ungewöhnlich, zumal sie von mir alles sehn wollte und auch gesehen hat (und damit meine ich wirklich tiefe Einblicke, die über das physische hinausgehen). Ja, trotz allem tut sie mir leid. Sie hatte es oft wirklich nicht leid und sie ist alleine, sie hat keine wirkliche Familie, die Freunde sind oft keine wirklichen gewesen und sie hat viel geopfert. Ich glaube, dass ich kurzfristig das Opfer bin, aber eben einen sensationellen Halt genieße durch Familie und Freunde, sie hingegen wird wahrscheinlich nicht so glimpflich aus der Sache herausgehen. Sie hat keine Ausbildung, verdient in einem ekelhaften Betrieb 1200 netto, hat wahrscheinlich nicht nochmal das Glück jemanden zu finden, der sich damit abfindet, ihre Brüste niemals zu Gesicht zubekommen und der Stiefvater, der als einziger noch wichtig für sie da war, an dem sie hing, den hat sie in die Wüste geschickt und ihm den Tod gewünscht. Warum auch immer. Ich beende in anderthalb Monaten meine Ausbildung und beginne im Wintersemester mein Studium, meine Familie nimmt mich auf als sei ich nie weggewesen und der Sport zieht. Es tut noch weh, aber es wird besser und es gibt so viele Perspektiven, die sie nicht hat, zum Teil, weil es ihr verwehrt bleibt, ohne dass sie Einfluss darauf hätte. Normalerweise müsste sich doch Genugtuung einstellen, oder? Ich glaube zumindest nicht, dass mich Mitleid in der Nummer weiterbringt.
  15. Eine Sache, die dieses relative zynische Weltbild (Frauen handeln halt meistens so, evolutionsbedingt...) stützt, ist die Tatsache, dass es nach einer konsequenten KS an drei aufeinanderfolgenden Tagen drei recht belanglose Nachrichten kamen. Wahrscheinlich nicht, um das Pony wieder reiten zu können, aber wohlmöglich, weil es am Ego kratzt, dass ich es recht schnell hingenommen habe ..