guardine

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  1. Versteh mich nicht falsch. Ich weiß, dass das was wir hier schreiben vielleicht kognitiv so zu ungefährt 5% bei dir ankommt, denn Viele der Menschen die hier Feedback geben haben sowas hier schon durch. Naja aber die 5% sind dann hoffentlich irgendwann der eine Funken, der das Feuer so richtig anzündet
  2. Diggi, du musst gar nix. Du musst überhaupt nichts tun und erst Recht nicht Sie von irgendeinem Thron runterholen. Du hast es ja selbst schon richtig erkannt, ich denke diese Frau ist nur noch ein Selbstwert-Problem, dass du jetzt schnell lösen willst. Genau das ist hier die ganze Zeit mein Gefühl, da schwingt doch überhaupt nichts Positives mit. Meiner Meinung nach wäre dir übrigens auch überhaupt nicht geholfen, wenn sie heulend vor deiner Tür stehen würde und schreit "Celica, ich will dich!!! Mach mir Kinder, jetzt!". Was genau hat sich denn dann in DIR geändert, was ist an DEINEM Mindset dann anders? Komm doch mal wieder mit dir selbst ein bisschen in Kontakt. Sei mal wieder mehr und tu ein bisschen weniger.
  3. Danke für diesen tollen Beitrag @Keltica
  4. Ein weiterer Grundstein, zumindest für mich: Erwartungshaltung. Welche Erwartungshaltung habe ich in einer Partnerschaft. Was sind das eigentlich für Erwartungshaltungen? Eine Frage, die ich mir persönlich immer stellen möchte: Muss mein Partner alle diese Erwartungen erfüllen? Wo kann ich akzeptieren, dass mein Partner einfach mal so ist wie er ist. Das Streben nach Perfektionismus in allen Belangen ist leider ziemlich tief gesellschaftlich verankert und wir sind extrem geprägt durch die Medien, aktuell vor allen Dingen auch durch die Digitalen und Sozialen. Und nicht nur das: Wir glauben auch, was wir sehen und hören. Ich weiß das klingt jetzt erst mal komisch, aber ich würde immer zu einem aktiven Perspektivwechsel anregen. "Andrea und Stefan sind 10 Jahre ein Paar. Andrea sagt ihrer besten Freundin sie streiten nie und Stefan liest ihr immer noch alle Wünsche von den Lippen ab". Die besagte Freundin denkt "Warum ist meine Beziehung nicht so?". Wechseln wir mal die Perspektive etwas. Genau so gut kann es sein, dass Stefan seit 10 Jahren ständig seine eigenen Bedürfnisse unterdrückt um Andrea alles Recht zu machen. Aber ich weiß es einfach nicht und deswegen muss ich es auch nicht zu meinem Maßstab machen. Wir nehmen oft nur das wahr, was wir glauben wollen und projizieren das auf unsere Partner. Zum Anderen kann auch eine tiefe Prägung durch Elternhaus und Erziehung vorliegen. Deswegen sind einige Erwartungen einfach auch so in uns eingepflanzt und quasi ein Automatismus, ohne das wir je darüber nachgedacht haben warum genau wir etwas erwarten. Das Verletzen dieser Erwartungshaltung beziehen wir sehr gerne dann auf unseren Selbstwert. "Markus hat mir nicht mein Lieblingsbrötchen vom Bäcker mitgebracht, ich bin ihm anscheinend nicht wichtig genug". Oft geht das einher mit den inneren Glaubenssätzen. Es kann zum Beispiel sein, dass die Eltern dem Kind nicht immer die nötige Aufmerksamkeit schenken konnten, aus den verschiedensten Gründen. Manchmal lohnt es sich da bei einem selbst tief zu Graben, auch wenn das mal ein bisschen weh tut. Meine Grundhaltung ist hier die der Akzeptanz und Vergebung. Zumindest ist das eine Haltung, die ich meinen Eltern gegenüber habe, obwohl diese mir völlig unbewusst einige negative Glaubenssätze mitgegeben haben. Stichwort Nachkriegsgeneration. Allerdings bin ich auch kein Extremfall, diese müssen gegebenenfalls therapeutisch aus zusätzlichen und anderen Gesichtspunkten beleuchtet werden. Weniger erwarten: Nicht nur meinen Eltern gegenüber, auch in Partnerschaften und Freundschaften. Ich erwarte einfach mal nicht so viel und denke mir: Es ist genug. Ganz wichtig: Niemand soll seine Erwartungen unterdrücken. Ich darf schon auch erwarten. Zum Beispiel Erhlichkeit etc. Das hier ist lediglich ein Denkanstoß, meine Erwartungen differenzierter zu betrachten.
  5. Ich weiß nicht. Das ist auch keine Garantie, gibt es natürlich sowieso nie. Ich würde sagen in dem Status war ich schon mal mit einer Frau, aber geklappt hat es eben doch nicht. Langfristige Beziehungen klappen für mich aus einer ganz bestimmten Haltung heraus, diese Haltung ist: Ich bin maximal empathisch und versuche wirklich zu verstehen, dass mein Partner ein Mensch ist der genau so positiv und negativ geprägt worden ist, wie ich selbst. Maximale Empathie bedeutet aber nicht Selbstverleugnung. Ganz im Gegenteil. Maximale Empathie zeigen kann ich nur, wenn ich meine eigenen Bedürfnisse kenne, diese ausformulieren kann und dafür einstehe. Das heißt also auch konsequent zu sein und Grenzen zu setzen, aber wie gesagt mit einer maximalen Empathie und Fairness. Das ist so einer der absolut fundamentalen Bausteine. Kann mich sehr lange darüber austauschen und denke auch viel darüber nach. Hab leider keine Zeit mehr und klinke mich hier später wieder ein
  6. Wirklich interessant. Ich finde den Ansatz ja vollkommen richtig, das man Beziehungen nicht eingehen sollte nur weil es gerade die Option darauf gibt. Was du dann meinst ist aber Screening und die Phase des Kennenlernens, also eine möglichst gute Filterung und Selektion für einen selbst vornehmen. Hat aber meiner Meinung nach jetzt eher weniger mit dem Führen und Funktionieren einer LTR zu tun.
  7. Uffff.... naja dann mal viel Glück auf deiner Reise. Viel beitragen kann ich dazu jetzt leider auch nicht mehr. Ich finde es schade, dass du versuchst wieder die ganze Situation zu kontrollieren, zu manipulieren. Du scheinst emotional sehr involviert zu sein. Jana nach meinem Gefühl gar nicht. Lass doch einfach mal Sachen in dein Leben, die dir gut tun. Klingt trivial, ich weiß.
  8. Ich mag "Mindful Growing" von Lea Vogel sehr gerne. Ist aber gar nicht in der Richtung "Tue dies, tue das" sondern soll oft einfach nur zum Nachdenken anregen. Hat also nicht den Anspruch irgendwie finale Lösungen zu bieten. Das mag ich persönlich sehr.
  9. Warum bist du denn nicht gerne allein? Was empfindest du als negativ alleine zu sein? Sehe ich das richtig dir geht es mental nicht gut und du meinst, wenn dann deine Freundin da ist kann sie das richten?
  10. Ich glaub das wünschen ihm fast alle, auch die größten Kritiker. Ich nehme an viele kennen die Situation, das Hirn etwas vernebelt und haben wahrscheinlich in früheren vergleichbaren Situationen nicht groß anders gehandelt. Es ist doch schön, wenn jeder hier individuell seine Sichtweise formuliert. Kann man einfach so annehmen. Ganz klar: Am Ende tun was man für richtig hält und dabei einfach authentisch sein.
  11. Ich spüre, dass du leider noch mental total bei ihr bist und solange das so ist, bin ich ganz bei meinen Vorrednern. Das ist verständlich, verstehe mich nicht falsch. Dein erhofftes Ergebnis wird es so nicht geben. Du hast hier ja behauptet, dass du nach deinem Gefühl wieder ein gutes Selbstwertgefühl hast. Aber ich finde, das widersrpicht total deinen potentiellen Handlungsmöglichkeiten, welche du für dich selber aufgestellt hast. Ich habe den Eindruck, diese Handlungen sollten in erster Linie eigentlich wieder nur dazu dienen, dass du die Kontrolle hast bzw. es wirkte sehr nach latenten Manipulationsversuchen. Nimm das mal als dunkelroten Hinweis mit Ausrufezeichen an, dass da noch ein Prozess vor dir liegt. Ich glaube du sagtest mal du bist ungeduldig. Aber hier wird dir nur Geduld helfen. Denn wenn man denkt man hat gerade einen Meilenstein erreicht, weil es eine größere Erkenntnis gab, dann ist das oft erst der Türöffner für tiefergehende Veränderungen. Ich bin mir ganz sicher, wenn es soweit ist dann spürst du das wirklich. Dann wird in dir eine gewisse innere Ruhe und Gelassenheit einkehren, die du so vielleicht noch gar nicht kanntest. "Es war schon eine tolle, interessante Frau. Es ist gut dass ich diese Frau getroffen habe, sie kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Es war eine sehr schöne Zeit mit ihr. Letztendlich haben wir uns in unserem Verhalten sehr gespiegelt und dadurch konnte ich erkennen, dass es bei mir viel Raum für persönliches Wachstum gibt. Ich muss meinen Selbstwert nachhaltig hegen und pflegen. Ich wünsche mir, dass Jana, wie auch immer, auch den Raum für ihr eigenes Wachstum finden wird. Das was hier passiert ist, war alternativlos für meine persönliche Entwicklung." Das könnte so in etwas dein persönliches Mantra sein.
  12. Das ist eben ein super guter Punkt der hier ja auch genannt wurde. Liebes-Beziehungen sind immer Konstellationen in denen uns eben überdeutlich der Spiegel vorgehalten wird. Die (potentiellen) Partner triggern leider alles Mögliche in uns, sowohl positiv als auch negativ. Wir projizieren auch eigene Mängel in den Partner. Ich glaube du bist keineswegs ein bindungssicherer Typ und Sie auch nicht. Ich denke aber an der Dynamik kannst du gut arbeiten. Um einen stark bindungsängstlichen Partner zu binden, sollte man idealerweise selbst ziemlich bindungssicher sein. Übrigens kann dieses übermäßig starke Verliebtsein schon nach sehr kurzer Zeit immer ein Indiz genau dafür sein, denn oft ist der Wunsch nach Bindung anfangs besonders stark wenn wir selbst eigentlich mit uns selbst komplett im Unsicheren sind. Sei nicht so hart zu dir, dass du zum Beispiel sehr emotional reagiert hast. Das ist einfach so und daran zu arbeiten ist sehr herausfordernd und das wird dir auch in Zukunft nicht immer zu 100% gelingen. Sei dir eines bewusst: Ein reflektierter, sicherer Partner weiß das eben auch und ist sich dieser Dynamiken bewusst. Sei gütig mit dir und sei auch einfach mal ganz neugierig und interessiert daran was das Alles so mit dir macht und warum du so emotional bist und so reagierst wie du es tust. Du hast gerade eben auch eine ganz wunderbare Chance erhalten dich mal wirklich für Wachstum zu öffnen. Akzeptiere auch mal, dass ihr euch mental und emotional in Lebensabschnitten befindet, die gerade einfach nicht optimal zueinander passen und das ist auch völlig OK so. Völlig egal was da in Zukunft passiert, dein Denken muss aber unabhängig von einem Outcome stattfinden. Ich würde da keine Vorhersagen machen und ich persönlich denke in Beziehungsfragen selbst auch nicht in so endgültigen Spektren. Denn das ist auch was, was uns leider irgendwie gesellschaftlich eingetrichtert, zum Teil ja sogar auch hier im Forum gepredigt wird. Mein Eindruck ist, dass es bei dir zwei Themen gibt, die dich blockieren. Das ist ein Mal die Verlustangst und zum Anderen ein extrem starker Drang alles kontrollieren zu wollen. Verlustangst kann den Kontrollzwang extrem triggern. Ich brauche dir ja nicht erklären, dass man gerade in zwischenmenschlichen Begegnungen nicht alles kontrollieren kann. Das ist einfach nicht möglich. Verlustangst wiederum entsteht meistens durch mangelnden Selbstwert und negative Glaubenssätze aus der Kindheit. Dazu liest du ja schon ein sehr gutes Buch. Verlustangst kann sich auch unterschiedlich äußern, denn viele denken Verlustangst hat direkt mit Eifersucht zu tun. Aber meines Erachtens ist das oft nicht so. Ich selbst bin zum Beispiel mit einem hohen Urvertrauen in andere Menschen ausgestattet und bin deswegen im Prinzip gar nicht oder kaum eifersüchtig. Trotzdem habe ich selbst aber viel mit Verlustangst zu tun und das führt dazu, dass man sich nicht wirklich selbst zeigt und Bedürfnisse verschweigt. Man meint man müsse dem Anderen jetzt immer die super beste, tollste Version zeigen. Die Version die dem anderen auf jeden Fall gefallen muss. Ist in der Verliebtsheitsphase zum Teil sowieso ein Automatismus. Aber diese Version, die da gezeigt wird entspricht meistens gar nicht dem eigenen Wesen. Halt uns auf dem Laufenden, mich interessiert sehr wie sich deine Perspektive auf die Dinge noch verändern wird. Du scheinst mir generell wirklich die Gabe zu haben da viel raus zu ziehen und zu reflektieren
  13. Moin diggi, ich würde da von meinem Standpunkt aus sehr viel sehen wo du mal hinschauen kannst. Wenn ich die Tage mehr Zeit habe, schreibe ich mal etwas ausführlicher. Was ich dir aber jetzt direkt mal mitgeben möchte: Ich denke es wäre sehr gut wenn du gerade mal nicht so viel im Aussen verbringst (Tinder, andere Frauen etc.) sondern wirklich im Inneren und Zeit MIT DIR verbringst. Aus Erfahrung halte ich gar nichts von Sachen wie FTOW. Mache genau dann noch etwas damit weiter, wenn du denkst du bist jetzt erst mal damit "fertig" (man ist damit eh niemals fertig, das sind alles Prozesse, aber es ist gut zu wissen welche Prozesse es sind und wie ich diese am Laufen halte). Weil einige Erkenntnisse auch sacken müssen und sich zum Beispiel Bedürfnisse, die du hast, erst nach einiger Zeit vor deinem inneren Auge schärfen.
  14. OK und du findest jetzt bei der Art von Emotionen die du da mittlerweile hast ist es weiterhin sinnvoll da Energie zu investieren? Du musst mal aufwachen. Das ist doch kein Start für eine positive und gute Zukunft. Wo ist denn da der Nährboden? Du kannst doch nicht ernsthaft denken, dass das jetzt aktuell weiter ein gesundes Fundament ist um darauf aufzubauen. Mach doch endlich mal nen Cut und klär deinen Scheiß zu Hause ganz unabhängig von ihr. Und nein meiner Meinung nach sollte diese Geschichte für dich jetzt NICHT Priorität haben, egal ob es dich jetzt gerade emotional am Meisten berührt. Du wirst deine Probleme so langfristig nicht lösen. Für einen vernünftigen Anfang musst du komplett frei sein und Sie auch. Mach doch einfach mal den ehrlichen Anfang und leg das Fundament selbst. Also für DICH, denn ich würde mich an deiner Stelle von jeder Erwartungshaltung an Sie (Nora) verabschieden. Oder ist es vieleicht einfach auch die Angst bei dir nichts mehr zu haben? Die Angst vorm Alleine sein oder der Einsamkeit? Setz dich gerne mal damit auseinander. Ihr haltet euch beide in irgendwlechen Konstrukten fest, weil ihr beide ja anscheinend nicht los lassen könnt.
  15. Ach ja die Verlustangst. Ist eins meiner ganz großen Themen und hat daran mit gewirkt, dass bei mir zwei Beziehungen in die Brüche gingen. Genau die Gründe, die du anführst sind schon ganz richtig und wichtig. Du hast ein Bedürfnis / Grenzen und kommunizierst diese jetzt aber nicht, weil man den anderen vermeintlich weg stößt / verliert. Aber genau das ist der Irrglaube. Steh für deine Bedürfnisse ein! Sei dir aber auch immer im Klaren, dass du dann immer die Konsequenzen ziehen musst. Tust du das wirst du, aus meiner Sicht, immer ein positives Outcome für dich haben. Denn eigentlich, letztendlich, ist jedes Outcome für dich ein Gewinn und niemals ein Verlust. Denn das was passieren wird ist, dass du dich in deinem Fall in eine emotionale Abhängigkeit manövrierst und wenn wir uns in ein paar weiteren Monaten sprechen und das Ding knallt die vor die Füße dann wird dir das so richtig weh tun. Das kannst du dir sparen und einfach die positive Erfahrung mit diesem Menschen mitnehmen. Wenn man aus Verlustangst Probleme in einer bereits bestehenden, festen Beziehung nicht klar kommuniziert, führt das meiner Meinung nach auch nur zu einem meistens blöden und ungewolltem Ende und eben leider auch wiederum zu einem persönlich sehr Schmerzhaftem. Ein Partner der dir gut tut möchte aber eine Beziehung oder Zukunft mit dir aktiv gestalten und bringt sich entsprechend ein, hört dir zu und sucht gemeinsam nach Lösungen und Wegen. Das sind die Keeper. Deswegen scheue dich niemals zu sagen was du willst. Ein kleines ABER. Fingerspitzengefühl gehört trotzdem dazu. Manche brauchen eben einfach ein bisschen länger. Manche sind nun mal nicht besonders bindungssicher und brauchen ein bisschen Zeit. Aber die gibt man dann eben auch entsprechend, indem man sich etwas raus zieht, klar kommuniziert was man will und dann sein Ding macht. In diesem schönen Forum oft als "Freeze" deklariert. Aber die Motivation dahinter sollte schon die Richtige sein. Klammere dich nicht fest (Verlust) sondern lass die guten Sachen in dein Leben kommen.