vegetals

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  1. Hallo Leute, was sind gute und maskuline Verhaltensweisen nach einem Korb, den man in der Bahn / Bus bekommen hat, wenn man dem Mädel gegenüber oder neben ihr saß? Ich habe direkt geöffnet, dann kam sowas wie "hab einen Freund" als Antwort, also ein Korb. Daraufhin habe ich das weggelächelt und aus dem Fenster / in den Gang / kurz wieder aufs HB geguckt und dabei geschmunzelt oder neutral geguckt, dabei haben mich die HBs so gut wie immer weiter angeschaut. Ich finde meine "Default-Reaktion" scheiße. Wie kann ich da besser und maskuliner reagieren? Ich achte immer darauf, die Akquise so zu gestalten, dass ich die 1-2 Stationen mache, bevor ich aussteige.
  2. Es gibt keine Sicherheiten im Leben (außer dem eigenen Tod). Ich bin zwar 8 Jahre jünger als du, aber ich weiß genau was du meinst. Ich stelle es mir wie folgt vor: Du gehst deinen Weg durch das Leben. Auf den verschiedenen Stationen und den Wegen dazwischen kommst du mit sehr vielen Leuten in Kontakt. Mal mehr, mal weniger intensiv. Aber die Intensität eines Kontaktes ist keineswegs dauerhaft konstant, denn zwischenmenschliche Beziehungen sind dynamisch. Der Weg durch das Leben ist auch dynamisch und nicht linear, sondern einem Gang durch ein Labyrinth oder einer Wanderung durch eine Bergregion ähnlicher. Interessen und Zielsetzungen wandeln sich. Bspw kannst du theoretisch in einem Jahr ein ganz anderes Leben führen, als du es dir zu diesem Zeitpunkt vorstellst. Nach erreichten Zielen werden neue Ziele in Angriff genommen. Damit die Intensität von Kontakten, oder in diesem Fall Freundschaften konstant genug bleibt, um damit zufrieden zu sein, sollte die Vorstellung der idealen Umgangsform miteinander weitgehend ähnlich sein. Mir persönlich sind zwischenmenschliche Beziehungen sehr wichtig. Mit meinen besten Freunden schreibe ich mindestens alle 2-3 Tage und treffe mich mit denen alle 2-3 Wochen. Da ist das Investment in den Kontakt auch ausgeglichen bis 60:40 auf meiner Seite. Wenn ich merke, dass nach mehrmaligem Investment meinerseits nichts zurückkommt, stufe ich den Menschen gedanklich schon mal auf eine Bekanntschaft herab und ich freeze ihn/sie. Endet meistens im Kontaktabbruch. Das ist dann eben so. Wie meine Vorposter schon geschrieben haben sind die Gründe vielfältig. In die Köpfe deiner Mitmenschen kannst du leider nicht schauen.
  3. Update: Es ist doch alles ein wenig anders gekommen. Ich habe beschlossen, mich so weit wie möglich unabhängig von meinem Vater zu machen. Vor ein paar Wochen ist mir wieder klar geworden, wie launisch er sein und im Stundentakt seine Meinung ändern kann. Deswegen werde ich nun in eine 3er-WG in die Stadt ziehen. Der Mietvertrag ist heute unterschrieben worden und in 2 Wochen werde ich dort einziehen. Die Miete kostet 530€ und übernimmt meine Mutter. Ich werde das Kindergeld bekommen und zusehen, wie ich damit zurechtkomme. Ich bekomme ja noch Geld von meiner Arbeitsstelle. Nach einem Job vor Ort habe ich mich noch nicht erkundigt. Dadurch verändern sich auch meine Ausgaben ein wenig. Mit Tennis werde ich aufhören. Die Mitgliedschaft im Fitti werde ich dann übernehmen. Was mich dann noch mit meinem Vater verbindet, sind der Handyvertrag (ich weiß, ist nicht ganz konsequent) und meine Postadresse in seinem Haus. Wenn das finanzielle passt, dann will ich mich in den nächsten Wochen in Devisenhandel und Handel mit Kryptowährungen vertiefen, mein Geld in die Bildung in diesem Bereich investieren und mir dadurch etwas parallel zum Studium aufbauen. Dadurch lasse ich die Damenwelt wieder etwas außen vor. Die werden schon von selbst kommen, denke ich. Habe mir übrigens jetzt auch den Weg des wahren Mannes und Nie wieder Mr Nice Guy bestellt und werde die beiden Bücher in den nächsten Tagen lesen.
  4. Ich denke es ist besser, wenn du es anders herum machst: DU zeigst IHR deine Lieblingsbar. Führung zeigen. In dem Fall setzt sie deine Nachricht unter Druck und hat dann kb für einen fremden Typen etwas tun zu müssen.
  5. Wenn das WiSe jetzt bald vorbei ist, bin ich noch mindestens 5 Semester beschäftigt. Dazu kommt ein Praktisches Jahr. Nein. Ich liebe Frankfurt! Mein Studiengang ist kein Bachelor, sondern ein Staatsexamensstudiengang. Deswegen dauert es noch so lange, bis ich fertig bin. Und in meinem Fall würde sich eine Verlagerung meines Lebensmittelpunktes in eine weiter entfernte Stadt erst im Herbst diesen Jahres lohnen. Inzwischen bin ich 21. Den Eindruck habe ich jetzt nicht. Welche Tipps meinst du? Wie man unabhängiger und autonomer wird? Ne, dergleichen Ratschläge erhalte ich nicht. Meine engsten Jungs leben auch selbst noch zu Hause. Darauf kann ich mich nicht verlassen.
  6. Nein. Schuldenfrei überschrieben bekommen ist sowieso nicht möglich. Hältst du mich für so naiv? Mit Schulden kann ich leben, wenn auch ungern, aber da ich später gut verdienen werde werde ich das abbezahlen können. Am liebsten würde ich alleine in eine 1 Zimmer Wohnung in die Stadt ziehen. kann ich mir aber alleine nicht leisten, wie gesagt. Meine Mutter will unbedingt vorher diese Option mit der Vaterwohnung abchecken. Das ist jedoch a) unsicher (weil es von des Vaters Willkür abhängt) und b) will ich nicht so lange warten bis da eine Entscheidung gefällt ist, weil spätestens im April will ich hier raus sein. Ich bin somit gerade in einem krassen Abhängigkeitsverhältnis von meiner Mutter. Oder ich suche mir ein nettes Plätzchen unter einer Brücke...
  7. Ganz wenige wohnen noch Zuhause und pendeln. Viele werden von den Eltern finanziert. Manche erhalten BAföG. Ganz wenige melden sich bewusst nicht für alle Fächer an, um nebenbei arbeiten zu können. Die sind dann zwar unabhängig, studieren dann aber doppelt so lange.
  8. Hier mal ein kurzes Update. Allerdings bräuchte ich auch mal eure Einschätzung und euren Rat. Ich habe einen Mini-Minijob gefunden (20 Std Arbeit im Januar), zusätzlich stehe ich einer Imbissbude als Lieferant auf Abruf zur Verfügung. Beides in meiner Kleinstadt. Allerdings reichen beide Jobs nicht um mich komplett unabhängig über Wasser zu halten. Wohnen tue ich leider immer noch zu Hause. Meine Mutter will unbedingt, dass ich in eine der 3 Wohnungen (wobei es laut Bauamt nur 2 sind) meines Vaters einziehe. In einer davon lebt bereits meine Großmutter. Dass die Wohnung noch zu Ende gebaut werden muss, finde ich nicht schlimm, da würde ich anpacken. Allerdings ist mein Vater momentan nicht darauf ansprechbar, da er seit 2 Wochen konstant betrunken ist und dementsprechend keine Entscheidung fällen kann. Mir persönlich gefällt diese Idee nicht so wirklich. Ich würde dort nur einziehen, wenn ich diese Wohnung überschrieben bekäme. Das ist jedoch unwahrscheinlich, weil ich dann die Schulden übernehmen müsste und das würde die Bank wahrschl nicht gestatten, da ich kein (genügendes) Einkommen habe. Bekomme ich sie nicht überschrieben, würde ich im Mietverhältnis zu meinem Vater stehen, obwohl ich genau das eben vermeiden will, weil ich dann immer noch stark in diesen Familienstrukturen stecken würde, obwohl ich da eigentlich raus möchte - ich wäre dann von seinen Launen abhängig. Außerdem halte ich es für unwahrscheinlich, komplett unabhängig alleine leben zu können. Wenn das Semester wieder losgeht, könnte ich wahrschl nur an Wochenenden arbeiten, da mein Studium sehr viel Zeit beansprucht und ich die unter der Woche zum Lernen und Protokolle schreiben brauchen werde. Zumindest die Miete müsste dann meine Mutter bezahlen, alles andere könnte ich dank Erspartem, hoffentlich gefundenem WE-Job und Kindergeld wahrschl selbst stemmen. Ich selbst will am Dienstag diese Klausur bestehen und mich dann auf den Umzug konzentrieren. Bin seit Erstellung dieses Threads täglich auf immobilienscout unterwegs und halte Ausschau nach 1-Zimmer-Apartments in Frankfurt. Die bevorzuge ich ggü einer WG. Was haltet ihr von meinen Plänen? Wie würdet ihr euch entscheiden?
  9. Stundenhotel, Ibis Hotel, Kumpel fragen ob er mal für ein paar Stunden seine Wohnung zur Verfügung stellen kann
  10. Du hast richtig geraten. Meine Mutter und meine Halbschwester (ja, väterlicherseits, er hatte vor meiner Mutter bereits eine Ehe hinter sich) können sich innerlich nicht ausstehen. Falls sie sich mal zufällig sehen, ist der ganze Kontakt gespielt. Wie gesagt, es ist eine äußerst komplexe Situation, in der ich mich befinde. Meine Großmutter väterlicherseits spielt da auch noch eine Rolle. Und natürlich sind Immobilien und Geld ein großes Thema und in der Regel das Motiv der Handlungen. Ja, unter diesem Dach bilden meine Mutter eine Einheit, wobei ich mich normalerweise nicht in ihre Angelegenheiten einmische. Wenn ich jedoch angegangen werde, mischt sich meine Mutter meistens ein und lenkt die Aufmerksamkeit auf sich und ich bin dann raus aus dem Streit. Aber zurück zum Teamdenken. Das geht über unser Dach hinaus. Ich sehe mich in einer Einheit mit meiner Mutter und ihren Eltern (meinen Großeltern). Die andere Einheit bilden mein Vater, meine Halbschwester (+ ihr Mann) und meine Großmutter väterlicherseits. Dazu leben noch alle anderen genannten Personen im selben Ortsteil der Stadt, aber in anderen Wohnungen. Zu stark gebunden: definitiv möglich. Mein Vater hat kapituliert? Dem würde ich nicht zustimmen. Von meiner Geburt an hat mein Vater an meiner Erziehung kaum teilgenommen. Seitdem ich ihn kenne, lebt er praktisch nur in seinem Zimmer, von wo er aus arbeitet (da selbstständig) und in seiner Freizeit guckt er dort Talkshows und Fußball. Gemeinsames Essen am Tisch kam maximal an Feier- oder Geburtstagen zustande. Die einzige Aktivität, die wir als Familie gemacht haben, waren einzelne Ausflüge an Seen in der Nähe oder an den Rhein zum Angeln. Das ist aber auch schon mindestens eine Dekade her und geangelt hat er seitdem auch nicht. Es kamen sonst keine Vorschläge, um irgendwas zu unternehmen. Beim letzten gemeinsamen Urlaub war ich 3. Statt ihm haben sich meine Großeltern, vor allem mein Großvater viel um mich gekümmert, wenn meine Mutter auf der Arbeit war. Er (und meine Mutter natürlich) war dann auch oft bei den bisherigen Reisen dabei. Naja, im ersten Post habe ich ja noch viel zu wenig über meine familiäre Situation erzählt und es ziemlich polar dargestellt. Dann habe ich mehr darüber geschrieben und die Leser fingen an, auch die Intentionen meiner Mutter kritisch zu hinterfragen, nachdem die ersten Kommentatoren auf mich losgegangen sind. Zugegebenermaßen fällt es mir etwas schwer, gescheit auf diese Frage zu antworten... Ansonsten versuche ich jetzt gerade tatsächlich, hier rauszukommen. Ich habe es vorhin bei meinem Vater angekündigt. Er sagte ganz trocken "ja, zieh aus, such dir nen Job". Auf die Frage ob er mich finanziell unterstützen würde, antwortete er: "nein, ich habe kein Geld. Ich seh es auch nicht ein dafür [finanziell] bestraft zu werden." Zu meiner Mutter meinte er dann sinngemäß "Ist nicht mein Problem, wenn er sich mit seinem Charakter nicht integrieren kann." Mehr fällt mir aus diesem Gespräch nicht mehr ein. Dass er auf mich scheißen wird, habe ich ohnehin erwartet. Ich habe jetzt bis zum Beginn des nächsten Semesters (Mitte April) Zeit, die ich dafür nutzen will, 2 Klausuren in der Uni zu bestehen und Geld zu verdienen. Bis April möchte ich daher noch zuhause bleiben, da die Arbeitsstelle so am schnellsten zu erreichen wäre, bei der ich heute mit dem Chef gesprochen habe. Danach würde ich gerne in eine WG ziehen. 2 habe ich bereits kontaktiert. Im Idealfall kann ich mir bis zum Umzug ~1300€ erarbeiten und dann bekomm ich noch etwas zu meinem baldigen Geburtstag. Dann könnte ich mich mit ~1500€ ne Zeit lang über Wasser halten und meine Mutter würde mich an der Stelle auch nicht verrecken lassen. Nach nem Wochenendjob während des Semesters erkundige ich mich dann in der Umgebung des neuen Wohnortes.
  11. Es scheint für sie komfortabler zu sein und möchte sich lieber schonen, weil unter der PC-Arbeit im Büro ihre Augen leiden. Weil mich die Lautstärke ihrer Auseinandersetzungen nervt und ich dadurch darauf hinweisen möchte Da sollte ich mich wohl in Zukunft lieber komplett raushalten, wenn du schon so fragst... Der Autokauf ist jetzt knapp 2 Jahre her und da hat das Finanzamt noch keinen Druck gemacht. Ich kenne auch ihr Vermögen nicht genau, ich weiß lediglich dass ein Teil davon in Aktien investiert ist und sie bevorzugt es auch das Vermögen unangetastet zu lassen und dafür den Stress mit ihrem Mann/meinem Vater mitzumachen.
  12. Weiß ich und mache ich eigentlich auch nicht. Normalerweise bleib ich da einfach ruhig und/oder ignoriere ihn. Nur in dem Fall ist es mir halt so rausgeplatzt. (Den Doppelpost wollte ich eigentlich vermeiden, jedoch hab ich es am Handy nicht geschafft das Zitat in meinen Post davor reinzueditieren)
  13. Ja, stimmt. Das war unglücklich formuliert von mir. Ihr Lohn reicht aus, um sich selbst und mich mit Essen usw zu versorgen. Nur wenn ich oder wir beide ausziehen müssten, würde ihr Lohn alleine nicht reichen, um uns unabhängig von meinem Vater zu versorgen, weil Mieten bei 400-500€ warm allein für ne WG in den Orten, die für mich in Frage kämen, beginnen. Dann müsste ich mich nach Wochenendjobs erkundigen (unter der Woche geht es nicht, denn da stehe ich jedes Semester täglich bis 18 Uhr im Labor). Darüber hab ich ein paar mal mit ihr gesprochen. Sie meint, im Falle einer Trennung bekommt sie nichts. Sie wüsste auch nicht, wohin sie dann ziehen sollte. Zu ihren Eltern zu ziehen kommt nicht für sie in Frage. Ich habe jetzt allerdings den Eindruck, dass sie sich da in einer noch größeren Komfortzone eingenistet hat als ich. Physisch bin ich ihm natürlich überlegen. Aber wenn ich gewalttätig geworden wäre, hätte das viel schlimmere Konsequenzen für mich gehabt, ganz sicher. Das wars mir in diesem Moment dann doch nicht wert. Und ansonsten... Ich würde nicht sagen, dass ich in diesem Moment meine Mutter gerettet habe. Sie ist in diesem Moment einfach zwischen uns gegangen und hat dadurch die Aufmerksamkeit meines Vaters ein bisschen auf sie gelenkt. Ich bin dabei in einen anderen Raum gegangen. Es folgten jene genannten Beleidigungen und Selbstmordaufforderungen worauf ich einfach angefangen habe darüber zu lachen (ist meine Art auf solche Dinge so zu reagieren), daraufhin ist mein Vater wieder irgendwohin weggefahren. Seitdem haben wir nicht mehr miteinander gesprochen. Meistens, wenn es zu lautstarken Auseinandersetzungen zwischen meinen Eltern kommt, 1) kommentiere ich die Lautstärke ihres Streits, woraufhin mein Vater entweder auf mich losgeht oder anfängt sich über meine Mutter bei mir zu beschweren, 2) gehe ich in ein anderes Zimmer oder 3) bin gar nicht erst anwesend. So habe ich das tatsächlich noch nie gesehen... Das stimmt nicht ganz. Ja, das Haus hat er gebaut, da hat aber auch meine Mutter mitgeholfen. Geld verdienen tut er auch nicht immer, es kamen schon einige male wochenlange Phasen vor in denen er nichts verdient hat, in dieser Zeit kam meine Mutter für alles auf, die ihm dann 3- bis kleine 4-stellige Summen geliehen hat. Die Karre (~30 000€) hat sie zum großen Teil bezahlt, weil er sie mit der Scheidung erpresst hat (was ich so deute, dass sie in diesem Falle in einer finanziell schlechteren Lage enden würde). Außerdem sitzt ihr wegen eines Immobiliengeschäfts noch das Finanzamt im Nacken. Ansonsten vielen Dank für deinen Beitrag. Hast mir definitiv neue Perspektiven eröffnet, ich habe das bisher alles ziemlich starr gesehen. Ich schaue mal, was davon ich wie umsetzen kann.
  14. Hab ich ja dann auch gemacht. War halt ein blöder Zufall dass er im selben Moment reinkommt wie ich darüber fluche. Habe mit denen nicht explizit darüber gesprochen. Aber lernen scheint jetzt zu laufen, hab mir heute 24 Seiten vom Lehrbuch reingeballert. Morgen werden es 30 sein.
  15. Das stimmt nicht ganz. Meine Mutter ist berufstätig (Teilzeit angestellt) und kommt für fast alle meiner Ausgaben auf (Fitti Mitgliedschaft, Tennisverein, Essen, Ausgänge mit Freunden, Festnetztelefon/Internet, manchmal Benzin fürs Auto). Kindergeld geht auf ihr Konto. Also ja, ich bekomme von ihr so gut wie alles, was ich brauche, aber ich achte auch darauf, ihr nicht zu sehr zur Last zu fallen und sobald ich berufstätig bin, will ich mich unbedingt revanchieren. Bei meinem Vater sieht das anders aus. Ja, dank ihm habe ich ein Dach über dem Kopf und Strom / Wasser geht auf seinen Nacken. Er ist selbstständig und verdient mal mehr, mal weniger im Monat. Konkrete Summen kenne ich nicht, dürfte aber so im unteren 4-stelligen Bereich liegen. Jedoch muss er einen hohen 6-stelligen Kredit zurückzahlen, von dem er 3 Wohnungen gebaut hat, von denen nach 8 Jahren (weiß es nicht genau, habe keine Erinnerung mehr daran) erst eine fertig ist. So viel dazu, ich könnte an der Stelle noch weiter auspacken, aber das würde komplett den Rahmen sprengen. Ein normaler Familienvater ist er jedoch definitiv nicht. Und über das Erbe streite ich nicht. Das pusht nur meine Mutter bei ihm, weil sie verhindern möchte dass es meine Halbschwester bekommt, ich halte mich da komplett raus. Für mich wäre das Haus nice to have, aber ich verlasse mich nicht darauf es zu erben. Mich fuckt es einfach ab dass immer wenn ich irgendwo im Haus aufräume und Ordnung schaffe er kurz darauf sein Zeug dort ablegt. An der Stelle gestern bin ich einfach explodiert.