nonvaluer
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Das Problem das man IMMER hat, wenn man sich für ein Lebensmodell entscheidet ist, dass man nachher NIE wissen wird wie das Leben verlaufen wäre, wenn man sich anders entschieden hätte. Das ist zwar eine triviale Erkenntnis, aber wenn man mal genauer drüber nachdenkt lässt das eine derartige Entscheidung gleich in einem anderen Licht erscheinen. Ich bin weiterhin der Meinung, dass die Entscheidung zwar dein Leben ganz drastisch beeinflussen wird, aber darauf wie glücklich du im Leben sein wirst einen geringeren Einfluss hat als du denkst. Bist du von natur aus ein glücklicher, zufriedener Mensch, der das Leben genießt, dann wirst du das wahrscheinlich in Zukunft sowohl mit als auch ohne Kinder weiterhin sein. Umgekehrt gilt natürlich das gleiche. Denn wenn das nicht so wäre, gabe es viel mehr Leute auf der Welt, die "falsche" Entscheidungen getroffen haben als es die Erfahrung zeigt. Denn dazu kenne ich zu viele glückliche Menschen die sich wenig Gedanken um ihre Lebensplanung machen. Und einen ewigen Jammerlappen, der in Depressionen versinkt und dir aber genau erklären kann, dass sein Leben doch so glücklich verlaufen wäre, hätte er damals vor 20 Jahren sich blos anders entschieden, hat auch jeder irgendwo im erweiterten Bekanntenkreis. Dabei weiß man bei ihm ganz genau, dass er schon immer ein depresiver Jammerlappen war und selbst dann noch einer wäre, wenn er sich damals anders entschieden hätte. Auch wenn sein leben dann ganz anders verlaufen wäre.
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Danke schon mal für die Antwort. Sowas in der Art habe ich mir auch schon gedacht. Ich date seit einiger Zeit eine HB9 Single Mom. Wenn ich sie zum Date abhole, ist sie meistens noch dabei sich fertig zu machen oder ihre kleine ins Bett zu bringen. Manchmal lese ich der kleinen dann noch ein gute Nacht geschichte vor solange sie sich fertig macht. Die Frage nach Gott kam jedenfalls letztens von der Kleinen. Mehr oder weniger genau so wie ich es geschrieben habe, nur noch etwas kindlicher formuliert. Ich würde der Kleinen gerne eine kompetente Antwort auf ihre Frage geben. Bisher bin ich bei ihr "der gute Freund von Mama, der immer so viel weiß".
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Ich meine ab welchem Fortschritt in der Beziehung. Ich meine nur weil ich ein erstes Date mit einer Frau hatte, ist das für mich noch kein Grund keine anderen mehr zu daten. Aber ab welchen Punkt sollte ich damir aufhören?
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Hallo, ab wann wird es unmoralisch mehrere Frauen parallel zu haben? Ich finde mehrere Frauen parallel zu daten völlig ok. Zumindest wenn man noch ganz am Anfang steht. Sobald man eine Beziehung hat finde ich es nicht mehr in Ordnung parallel mehrere Beziehungen (ohne Wissen der Frauen) zu führen. Aber wo genau ist der Punkt, ab dem es nicht mehr in Ordnung ist mehrgleisig zu fahren? Wie handhabt ihr das? Habt ihr da für euch irgendwelche Punkte definiert ab wann ihr sagt da entscheidet ihr euch für eine? Der erste Kuss (finde ich zu früh), das erste mal sex (kann man diskutieren), erst so bald man verheiratet ist (würde ich sagen ist viel zu spät).
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Hallo zusammen, meine Frage steht im wesentlichen schon im Titel. Was ich bisher herausgefunden habe: Den Osterhasen gibt es nicht. Den Weihnachtsmann am Nordpol auch nicht. Jesus gab es aber schon, zumindest ist dies nicht mehr oder weniger begründet als bei anderen historischen Personen die um die gleiche Zeit gelebt haben wie die Königin Cleopatra in Ägypten oder Julius Caesar in Rom. Was ist aber jetzt mit Gott selbst? Reiht er sich in die gleiche Reihe wie Osterhase und Weihnachtsmann ein? Aber wenn ja, warum wird für ihn dann seit jahrhunderten so viel Aufwand betrieben (Bau von Kirchen, Klöstern etc.)? Ich meine für den Osterhasen würde kein Mensch auch nur einen Bruchteil dieses Aufwandes für gerechtfertigt halten? Daher muss das mit Gott doch schon was anderes sein.
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3. Finanziell spielt mein Kumpel in einer anderen Liga als ich. Ich hab mich da jetzt eine Woche mehr oder weniger duchschmarotzert. Den Livestyle meines Kumpels könnte ich mir so nicht leisten. Insbesondere die relativ große und moderne Wohnung zentral in der Innenstadt. Daher muss ich mich, gerade wenn ich zentral wohnen will, naxh einer etwas günstigeren Stadt umschauen. Meine Erkenntnisse bisher zusammengefasst was ich haben will: 1. Mindestens mittelgroße Stadt mit mehr als ca. 50.000 Einwohner 2. Zentrale Wohnlage 3. Bezahlbar / günstige Wohnungen
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2. ich wollte die Gastfreundschaft meines Kumpels nicht zu sehr ausreizen und eine ganze woche auf dem Sofa pennen und hab mir etwas außerhalb eine Unterkunft besorgt. in einem Vorort ca. 3-4km von der InnenStadt entfernt. Über den Freundeskreis meines Kumpels. Einer hat sich da ne Wohnung gekauft und vermietet die im Sommer an Touristen. Im Winter lässt er die leerstehen. Konnte auch dort wohnen (für nen Zehner die Nacht um seine Unkosten zu decken). Ich muss sagen, dass der Nahverkehr mich anfuckt. Hab überhaupt nur zwei Nächte da gepennt, ansonsten dann doch immer auf dem Sofa. Nachts fährt der Bus nicht da raus. Bin daher einmal mit dem Fahrrad meines Kumpels nachts "heim" gefahren. War arsch kalt und echt unangenehm. Daher meine zweite Erkenntnis: Ich will wo wohnen, wo alles fußläufig erreichbar ist, gerade nachts nach dem feiern ist es echt viel wert einfach heimlaufen zu können.
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Ich versuche gerade meine Gedanken zu ordnen und zu analysieren was ich daraus mitnehmen kann. 1. Viel von der "Lebensqualität" die ich dort miterlebt habe ging vom Freundeskreis aus, hat also nicht direkt was mit der Stadt zu tun. Die Stadt ist hier nur soweit relevant, dass genug Leute da sind, dass man sich einen entsprechenden Freundeskreis aufbauen kann. Bei mir im Dorf wäre das unmöglich. Dabei bin ich wirklich ein sozialer Mensch und komm mit jedem gut klar. Eine Situation macht das ganz deutlich klar. Ich hatte in der Vorweihnachtszeit spontan 10l Glühwein warm gemacht bei mir in / vor der Garage und in unsere Whatsapp gruppe geschrieben, dass es bei mir spontan Glühwein gibt. 15 min später waren ca. 25 Leute da und wir hatten einen ganz netten Abend (Mehr aber auch nicht). Da kamen dann halt auch so leute wie der 60 Jährige Nachbar der einen Schwank aus seinem Leben erzählt, was ganz interessant war, was aber mit meinem Leben / Interessen nicht viel zu tun hat. Oder die eine mit der ich in der Grundschule war kam mit Ihren Kindern vorbei und erzählt mir irgendwelche Storys aus dem Kindergarten. Bei meinem Kumpel in BA ähnliche Situation. 10l Glühwein in der Küch erwärmt. Mein Kumpel schreibt was in eine Whatsapp gruppe. 15 Min Später ist die Bude voll und die Party geht ab. Das ist halt der Unterschied zwischen man freundet sich mit den Leuten an, die halt da wohnen und man hat eine Auswahl und kann sich Freunde in ähnlichem Alter mit Ähnlichen Interessen suchen. Daher kann ich denke ich als erste Erkenntnis aus meinem Trip kann ich ableiten, dass mein künftiger Wohnort mindestens 50.000 Einwohner haben sollte um einen Freundeskreis mit ähnlichen Interessen und auch alle in ähnlichem Alter überhaupt aufbauen zu können.
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Bin von meinem Trip wieder zurück. Ich muss sagen es war genial. Das ganze war schon fast wie ein Fibertraum. Wir haben jeden Tag gefeiert. Mein Kumpel ist dort super vernetzt und kennt gefühlt jeden. Wir sind von einer Party zur nächsten und das ganze hat einfach nie aufgehört. Und am nächsten Tag gings direkt weiter. Champagner Frühstück mit irgendwelchen Freunden meines Kumpels, dann gings zum Stadt erkunden. Dann gemeinsames Essen wieder mit irgendwelchen Freunden meines Kumpels und dann Abends / Nachts wieder Feiern bis zum Abwinken. Und so war dort jeder Tag. Aber immer jedes mal mit anderen Freunden meines Kumpels. Der Typ is gefühlt mit mehr Leuten befreundet, als bei mir überhaupt im ganzen Dorf wohnen. Jetzt sitze ich gerade den ersten Abend wieder daheim und bin völlig perplex. Hier ist einfach gar nichts los. Das ist grade so ein krasser cut. Ich kanns noch gar nicht realisieren. Vorhin hat es an der Tür geklingelt und ich war für einen kurzen Moment überzeugt, dass da jetzt ganz selbstverständlich eine Gruppe von Leuten (mit teilweise echt vielen heißen Frauen) vor meiner Tür steht, die kurz reinkommen, wir was Trinken und dann gemeinsam losziehen. War natürlich nicht so. Nachbar hatte ein Paket für mich angenommen.
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Sry, aber ich bin halt nun mal leidenschaftlicher Vollbluttheoretiker. Zum Thema Uni Städte: Mir gehts nicht um die Uni selbst, sondern um die Folgeerscheinungen. Da wäre zum Einen der Klebeeffekt. Junge Leute ziehen irgendwann in diese Städte zum Studieren und viele bleiben dann auch nach dem Studium in dieser Stadt "kleben" anstatt wieder wegzuziehen. Daher hat man in diesen Städten oft einen sehr attraktiven Altersdurchschnitt in der Bevölkerung. Auch wenn mich die 20 Jährige Studentin nicht interessiert, tut es aber vllt die 30 Jährige, die vor 10 Jahren zum Studieren hergezogen ist. Außerdem siedeln sich entsprechende Arbeitgeber gerne in solchen Städten an, was wiederum allgemein zur Attraktivität der Städte beiträgt.
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Bei mir hat sich was ergeben. Bin bei meiner recherche zufällig auf einen alten Schulfreund gestoßen. Hab mich über verschiedene Studentenstädte informiert. Und hab festgestellt, dass ein alter Schulfreund in Bamberg bei der Stadt / Uni arbeitet. Hab den im Internet gesehen und gleich mal angerufen. Der war etwas überrascht, hat sich aber sehr gefreut. Lange Rede kurzer Sinn, ich werde ihn nach Weihnachten ein für ein paar Tage besuchen und er wird mir die Stadt zeigen. Bin grade richtig Happy, dass so schnell etwas geht. Anhand der Zahlen und Daten wäre die Stadt zwar nicht meine erste Wahl, aber ich werde auf jeden fall mal ein Gefühl bekommen.
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So, ich hab in den letzten Tagen einiges theoretisch gearbeitet. Bin gerade dabei anhand von statistischen Daten eine Vorauswahl zu treffen. Gerade der "Deutschlandatlas" bietet einiges an Informationen. Nur ist das gar nicht so einfach für mich passende Kriterien zu finden nach denen ich filtere. Wahrscheinlich haltet ihr mich jetzt für verrückt, aber ich bin am Wochenende per google street view die ganze Nacht lang durch einige Städte "gelaufen" und hab mich etwas umgesehen. Jetzt habe ich den totalen Informationsoverkill und fühle mich irgendwie trotzdem nicht wirklich schlauer als zuvor.
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Das wird leider etwas zu teuer werden. Wenn ich da 50€ die Nacht für eine Unterkunft zahle, sind das zusammen mit der Fahrt dahin locker gleich mal fast ein Tausender. Wenn ich mir dann ein paar mehr Locations anschaue geht aus ganz schön aufs Geld. Deshalb dachte ich ehr an so was wie mit der Bahn hin, zwei bis drei Nächte für insgesamt nen Hunderter und wieder heim. Und diese zwei bis drei Nächte dann maximal ausnutzen.
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Meine Hobbies kann ich fast überall machen. Ich lese gerne.(klingt abgedroschen, ist aber so) Ich spiele musik. Gehe ins Fitnesstudio. Ich koche ab und an gerne was aufwändiges.
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Ich merke so langsam, dass ich mir das viel zu einfach vorgestellt habe. Vllt ist es am besten, wenn ich mir zunächst erst mal verschiedene Orte anschaue. Was haltet ihr davon, wenn ich mal ein 2 bis 3 Tage irgendwo hin fahre. Mir dort eine Unterkunft z.b. über airbnb suche um den Ort mal kennen zu lernen. Wie mache ich das am besten um das nicht nur durch die touri Brille zu erleben? Ist das am Wochenende besser, oder unter der Woche? Soll ich mir dafür frei nehmen oder dort (Homeoffice) arbeiten, damit es sich ehr wie richtiges dort leben anfühlt? Auf der anderen Seite sehe ich dann von dem Ort wesentlich weniger, wenn ich 8h im Zimmer am PC sitze und wenn ich das alles schon auf mich nehme, dann will ich auch das Maximum dabei rausholen. Wann ist die richtige Jahrezeit für so etwas? Macht das jetzt im Winter vor Weinachten überhaupt sinn? Oder sollte ich lieber noch bis ins Frühjahr warten? Habt ihr noch weitere Ideen, wie ich einen anderen Ort ohne allzu großen Aufwand mal schnell etwas kennenlernen kann?
