Cornelius1509

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  1. Vielen Dank für die zahlreichen Antworten! Das kann man so sagen. "Echtes" / Cold-Approach-Pickup habe ich damit nicht betrieben, zumindest nicht mit Erfolg. Das was du erwähnst, hat mich ja damals zum Pickup getrieben. Ich wollte eben nicht auf die Frauen im Freundeskreis angewiesen sein. Das wichtigste ist wohl, verschiedene unterschiedliche Möglichkeiten zu haben, um Frauen kennenzulernen, Cold-Approach als Teil davon. Allerdings ist eines meiner Hauptziele für die nächste Zeit einen größeren Freundeskreis aufzubauen und den dann eben auch als Quelle zu nutzen. Geht nicht von heute auf morgen, aber ich packe jetzt nur noch Sachen an, die mir langfristig nutzen und nicht nur ein Pflaster auf einem offenen Bruch sind. Darüber hinaus ist ein stabiler Freundeskreis auch sau viel wert. Lieber ungefickt mit Freunden als ungefickt und alleine. Ja, krass. Das nimmt zumindest den Druck raus und bringt mich weg von dem Gedanken, dass irgendwas Großes nicht stimmt mit dem Aussehen und der Persönlichkeit. Immer wenn ich solche Zahlen höre, überlege ich, was mein Ziel mit dem Ganzen hier ist. Und da muss ich sagen: Ein glückliches, soziales Leben als Teil einer Gruppe oder verschiedener Gruppen mit wenigen guten Freunden und vielen Bekannten, durch soziale Aktivitäten und durch das Pflegen meiner sozialen Ader Zugang zu Frauen (Freundeskreis und Cold-Approach bzw. im Alltag Gelegenheiten erkennen und die Eier in der Hose haben diese wahrnehmen), einen sicheren, auf irgendeine Weise erfüllenden Job oder erfüllendes Hobby und einen gesunden Lifestyle mit Maß an allen Dingen - also weder 7 Mal die Woche pumpen gehen noch jeden Tag Chips und Cola. Im Idealfall realisiere ich dann, dass ich gerade gar nicht weiß ob ich in meinem Leben bisher mit 20 oder 30 Frauen geschlafen habe. Ja, ich denke da ist was dran. Ich verspreche mir von Sex und vor allem von der Bestätigung von Frauen durchaus ein Füllen der inneren Leere und eine Steigerung des Selbstwerts. Ich weiß, dass das keine stabile Grundlage für Selbstwert ist. In den letzten 2 Jahren konnte ich wirklichen Selbstwert aufbauen, sagen wir von einer 3/10 auf eine 5/10 oder 6/10. Das fühlt sich ganz anders an. Dennoch denke ich, dass der Selbstwert nicht komplett losgelöst ist von der Interaktion mit Frauen und auch Männern, wie diese auf einen reagieren etc. Ist irgendwo auch einfach Biologie. Natürlich muss man da unterscheiden zwischen einer, die dir nach 10 Sekunden einen Korb gibt und eine andere nach 10 Monaten. Glaube sowas wird immer weh tun. Aber man kann ja auch Selbstwert haben und trotzdem Schmerz empfinden, weil man verletzt wurde. Vielleicht rappelt man sich dann schneller auf. Ist das nicht eine sehr befreiende Erkenntnis? Ja!!! :) Ich glaube dir, dass es gute Inhalte sind. Aber das ist mehr Theorie. Von Theorie will ich aktuell fernbleiben. Ich habe die Klassiker gelesen: Lob des Sexismus von Lodovico Satana, No More Mr. Nice Guy von Robert Glover, The Way of the Superior Man von David Deida, Models von Mark Manson und einen Haufen weitere Self-Help-Literatur. Aber natürlich wäre das Lesen solcher Inhalte wie von dir verlinkt sicher produktiver als Threads von frustrierten Männern, die meinen Frust nur noch größer machen. Ich danke dir! Ich hatte immer das Gefühl, dass sich mein Leben proportional dazu verbessert hat, je mehr Verantwortung ich übernommen habe und je weniger ich Schuldige gesucht habe, auch wenn ich das sicher noch nicht 100% abgelegt habe. Seien wir mal ehrlich, es gibt nichts einfacheres und "schöneres/befriedigenderes" als die Schuld bei anderen zu suchen und zu haten gegen alle und die ganze Welt. Gleichzeit ist es so massiv destruktiv und wird langfristig das eigene Leben zerstören. Deswegen ziehe ich Verantwortungsübernahme vor, so schwer es auch ist. Für mich ein zentrales Statement deines Posts lieber TE! Gib die Hoffnung nie auf - und gebe immer dein Bestes. Auch wenn es nochmals 5 Jahre dauern sollte, die Hoffnung / Ziele soll man nie verlieren. Hoffnung bzw. eine optimistische Sichtweise sind eine gute Sache und für mich zentral im Dating. Auch wenn man ständig wieder Enttäuschungen durchleben muss, Absagen von der Traumfrau erhält oder wieder mal geghostet wird - am nächsten Tag wieder aufstehen, vorwärts schauen und an das grosse Glück glabuen. Gut auf den Punkt gebracht, danke dafür! Danke! Und Gratulation Ich weiß genau was du meinst! Und die 5 Zeilen sind tatsächlich hilfreicher als irgendwelche konkreten Tipps. Die Haltung hinter dieser Aussage ist hart aber entspricht wohl der Wahrheit. Naja, wir sind halt soziale Wesen und Ablehnung tut weh. Bei der Angst vor dem Ansprechen gehts ja nicht darum die Angst völlig loszuwerden, sondern zu lernen damit zu leben und trotzdem das zu tun, was einem Angst macht. Das ist dann eben genau dieses Eier wachsen lassen. Jordan Peterson sagte mal, dass es in der Angst Therapie nicht darum geht weniger Angst zu haben, sondern viel mehr geht es darum mutiger zu werden. Siehe oben: Natürlich wäre das Lesen solcher Inhalte wie von dir verlinkt sicher produktiver als die unwichtigen 80%. Reduktion und Fokus sind hier die Stichwörter. Dennoch muss ich sagen, dass es wohl wenig Theorie gibt, die ich noch nicht gelesen habe. Meine Aufgabe darf sich aktuell einfach nicht vor dem Laptop oder vor Büchern abspielen. Genau so sehe ich das auch! Bisher hab ich mir leider eher auf den Kopf gehauen. Gute Metapher! Da liegt die Verantwortung ganz bei mir solche wertvollen Quellen auf eine gute Weise zu nutzen. Generell bin ich nicht abgeneigt von dem Ansatz, sich einen Coach zu suchen in Lebensbereichen mit denen man unzufrieden ist und dafür auch Geld zu zahlen. Ich habe 2017 ein Coaching gemacht. Hab auch sehr viel gelernt. Dennoch habe ich Jahre lang, also auch als ich das Coaching gemacht habe, versucht durch das Kennenlernen von Frauen Probleme zu lösen, die tiefer saßen, eine Leere zu füllen, die Frauen niemals füllen könnten und Selbstwert zu finden, der tatsächlich nicht in der Akzeptanz der Frau liegt, sondern vielmehr in der Heilung der Ursachen, die erst zu einem schlechten Selbstwert geführt haben. Insofern war das Coaching nicht nachhaltig. Dafür konnte der Coach allerdings nichts. Ja, da finde ich mich auch wieder in diesen Worten. Habe auch jahrelang diese Ungerechtigkeit nur einseitig gesehen. Jetzt sehe ich das etwas balancierter.
  2. Hallo Forum, ich lese schon seit 10 Jahren in diesem Forum mit. 2010 habe ich mich zum ersten Mal vom Content hier inspirieren lassen. Wahnsinn wie lange das jetzt her ist und wie schnell die Zeit vergeht. Meistens habe ich in den 10 Jahren nur eins gemacht: Content konsumiert. Hier im Forum, Pickup Bücher, Self-Help Literatur, Videos auf Youtube und ein paar Seminare. Es gab auch Phasen, in denen ich aktiv Pickup betrieben habe und nicht nur mitgelesen habe: Daygame, Clubgame, alleine, zusammen mit Leuten aus der Community und ein 1-on-1 Coaching für 3 Tage. Insgesamt kam ich auf etwa 100 Approaches in meinem Leben. Eher drunter als drüber. Ich hatte Sex mit etwa 10 Frauen (die genaue Zahl kenne ich gerade nicht - da müsste ich ein wenig nachdenken), davon 3 längere FBs (3 Jahre, 4 Monate und 3 Monate) und sonst ONS oder ONS+ ein weiteres Mal Sex. Alles über Freunde, nichts über Cold Approach. Auch wenn über Cold Approach nichts lief, hat das Forum und genereller Pickup Content mir geholfen, meine Erfolge mit Frauen zu steigern, aber eben nur im (erweiterten) Freundeskreis. Ist okay so. Trotzdem: ein erfülltes Sexleben hatte ich noch nie. Nicht einmal im Ansatz. Mein Frust ist maximal. Es gab Zeiten, da hatte ich über 2 Jahre keinen Sex. Die Phasen, in denen ich aktiv Pickup betrieben habe, waren immer sehr kurz. 2 Monate in 2015, ein paar Wochen in 2017 und ein paar Wochen in 2018. Es war nie nachhaltig. Ich habe immer Vollgas gegeben und war dann schnell ausgebrannt. Kombiniert mit starken Selbstwert-Problemen, einer mittelschweren-schweren Depression und sonstigen kleinen und größeren Unzufriedenheiten war es zum Scheitern verurteilt und meine Kindheit war auch nicht unproblematisch. Ich wollte zu viel auf einmal, habe mich wohl durch Enttäuschungen (z.B. rejections) zu sehr mitnehmen lassen und es erschien mir als sicherer, mich einzugraben und mich der Welt nicht zu zeigen. Letztes Jahr bin ich mit therapeutischer Hilfe ziemlich gut aus dem tiefen Loch rausgekommen, welches mein Leben bisher war. Es ging um größere Themen als den nächsten Fick zu finden. Ich möchte aber nun gerne über die Funktion dieses Forums nachdenken. Es hat für mich 4 Funktionen gehabt. (1) Es hat mir die Augen geöffnet, dass Erfolg mit Frauen auch für "Typen wie mich” möglich ist. In der Aussage “Typen wie mich” steckt sehr viel drin. Einerseits gut, dass ich eingesehen habe, dass man etwas ändern kann, andererseits schlecht, dass ich mich selbst so stark abgewertet habe mit der Aussage “Typen wie mich”. Was bin ich denn für ein Typ? Einer, der es nicht wert ist Intimität mit einer Frau zu genießen oder geliebt zu werden? Ich hatte früher einen sehr schlechten Selbstwert. Das hat die Interaktion mit dem anderen Geschlecht massiv erschwert. (2) Es hat mir geholfen Frauen besser zu verstehen bzw. zu verstehen, was ein Mann sein muss, um von Frauen als attraktiv wahrgenommen zu werden. Auch Negativbeispiele haben da geholfen. Damit konnte ich sehen, wie ich es nicht machen sollte. Allerdings konnte ich nie wirklich “üben" mit diesen Erkenntnissen, weil ich dazu zu wenige Frauen am Start hatte. Meistens habe ich mir in Gedanken vorstellt, wie es denn sein könnte wenn... (3) Es hat mich entertained und beschäftigt. Wenn man kein eigenes erfülltes Leben hat und extrem unzufrieden zwischen Arbeit und Couch hin- und herpendelt, dann kann man stellvertretend die Leben der anderen Menschen “mitleben”, wenn man hier im Forum mitliest. Ähnlich funktioniert da YouTube, Netflix und Literatur (zumindest Fiction). Ich habe mich in den ganzen Geschichten und seitenlangen Threads hier verloren und war richtig aufgeregt wie es denn weitergeht für die Leute hier. (4) Als letztes habe ich mich bestätigt gefühlt in meiner massiven Opferhaltung. Ja, das Forum gibt mehr her als Opfer und Opfer-Geschichten. Einige User hier sind sehr positiv und viele Threads geben mir Kraft und Hoffnung. Dennoch kommt es immer darauf an worauf man sich konzentriert und worauf man seinen Fokus legt. Ich habe leider lange Zeit (unterbewusst) den Fokus drauf gelegt, eine Bestätigung zu finden, dass ich Opfer bin und nichts an meiner Situation ändern kann. Mein Aussehen ist schuld, dass nichts mit Frauen geht, ich bin nicht trainiert genug, nicht groß genug, nicht reich genug, nicht dies genug, nicht das genug, Frauen sind an allem Schuld und geben mir nicht genug Aufmerksamkeit, Online Dating hat eh alles schlechter gemacht und da Frauen heutzutage Männer sowieso nicht mehr brauchen war’s das auch mit dem Sex für mich. Da gehe ich richtig drin auf, wenn ich Beiträge und ganze Threads lese von Männern, die die gleichen Überzeugungen haben, die abgelehnt wurden und deren Freundinnen Schluss gemacht haben. All das fütterte meine extrem negative und enttäuschte Sichtweise auf das Thema Dating. Sogar wenn ich versucht habe das Positive zu sehen, haben mich viele Geschichten doch eher runtergezogen und ich konnte meine Opferrolle auf perverse Weise genießen. Die menschliche Psyche ist komplex. Im Großen und Ganzen muss ich leider gestehen, dass Punkt (3) Entertainment und (4) Bestätigung meiner Opferhaltung für mich am meisten ins Gewicht fallen. Das perverse an dem Thema Opferhaltung ist, dass es zum Teil wahr ist. Wenn man es rein faktenbasiert analysiert, wäre es für mich tatsächlich einfacher mit den Frauen, wenn ich ein HG10 wäre, reich und berühmt. Und Online-Dating hat auch etwas verändert. Aber darum soll es nicht gehen. Die Frage ist eher, was ich daraus machen soll? Traurig darüber sein, dass ich nicht aussehe wie ein Model und kein Millionär bin? Nein, das hilft ja nicht weiter. Im Prinzip habe ich das die letzten 10 Jahre ausprobiert. Es ist jetzt nunmal so wie es ist, die Karten wurden verteilt und ich möchte wirklich das Beste draus machen. Ich bin kein HG10, aber auch nicht hässlich. An schlechten Tagen eine 5-6, an guten Tagen eine 8 (Kleidung, Haarschnitt, Fitness). Ich bin keine 2m groß, dafür 1,81m. Ich habe noch volles Haar. Bei etwas Training kriege ich recht schnell einen definierten Körper. Ich habe ein Studium und Berufserfahrung welche mir ermöglichen gut Geld zu verdienen. Ich habe keinen großen Freundeskreis und nicht viele Freunde, dafür aber ein kleines, stabiles Netzwerk, welches mir definitiv weiterhilft. Und einen guten Therapeuten. Das sind alles Dinge auf denen ich aufbauen kann. Ich habe manchmal das Gefühl, dass das alles nicht reicht, aber mal ehrlich: es muss doch reichen. Ich weiß nicht, ob das Mitlesen hier im Forum hilfreich ist für mich. Ich glaube nicht. Dennoch bin ich dankbar, dass es Euch gibt! Ich wollte hiermit einfach mal meine Gedanken geordnet aufschreiben. Das hilft, wenn ich Probleme lösen möchte. Ich mache niemanden für meine Probleme und Unzufriedenheit verantwortlich außer mich selbst. Und ein bisschen meine Eltern vielleicht ;-) Im Besten Fall gibt es einen 2. Teil in diesem Thread in x Monaten / Jahren und ich berichte von einer Entwicklung zum Positiven. Ich habe auf jeden Fall Hoffnung, dass es so sein kann. Viele Grüße, Cornelius