Driftwood

Rookie
  • Inhalte

    9
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     80

Ansehen in der Community

0 Neutral

1 Abonnent

Über Driftwood

  • Rang
    Neuling

Letzte Besucher des Profils

131 Profilansichten
  1. Findest du das Muster von meinem Link schon zu großartig? So komplett weiß wäre mir dann doch irgendwie zu viel. Alle neuen Möbel werden weiß sein und die Wände sind auch weiß. Der Quilt ist auch eine gute Idee vom Style her, allerdings versuche ich immer die Grätsche zwischen praktisch, notwendig und minimalistisch zu machen. Ich habe nicht viel Platz und auch nicht viel Stauraum. Ich habe mir halt überlegt alle Stoffe (Sofa, Stühle, Bett) in einem nicht zu dunklen Grau und die Möbel in weiß mit kleinen holzfarbenen Anteilen wie z.B. die Füße und die Griffe zu halten und mich dann noch für eine weitere helle und nicht zu aufdringliche Pastellfarbe zu entscheiden, die ich dann beispielsweise für Teppiche, Tagesdecken, weitere kleine Kissen und eventuell Bilder nutze. Ja, ist eine Ein-Zimmer-Wohnung die mit alten Möbeln aus der Vergangenheit möbiliert ist, bei denen ich nicht auf irgendwelche Stilrichtungen, Farben oder Ähnliches, sondern nur darauf geachtet habe, dass sie praktisch sind und Stauraum bieten. Ich denke Farbakzente sind wichtig, wenn meine Bettdecke aber eine komplette andere Farbe hat, wäre das nach meinem Gefühl in meiner Wohnung schon mehr als nur ein Akzent. Gegen den Teppich und einen Couchtisch sprechen eben die Umstände beim Saubermachen, aber dadurch würde die Wohnung auf jeden Fall aufgewertet werden und ich würde den Teppich dann in der Farbe kaufen, in dem ich alle Akzente setze. Ein Problem sind auch noch die Plissees, die an allen Fenstern hängen und einen Farbton zwischen Blassgrün und Grün haben. Die Wohnung wäre gemütlicher mit weißen Vorhängen die eventuell noch eine 2. Farbe beinhalten, aber die Plissdes waren sauteuer :D Danke für den Tipp mit Bolia. Den Shop kannte ich noch gar nicht. Ich werde mich wohl doch mal auf Pintreset anmelden, damit ich mehr als nur die ersten paar Bilder sehen kann. Hast du eventuell einen Namen oder einen Link?
  2. Hi, ich würde mir gerne mal ein paar Meinungen zur Einrichtung bezüglich Bettdecken, Stoffen, Kissen etc. einholen. Ich werde meine Wohnung etwas in Richtung skandinavischer Stil einrichten. Ich habe mich für eine Sofa und Hocker mit grauem Stoff entschieden. Hier ist das Sofa: https://www.maisonsdumonde.com/DE/de/p/skandinavisches-4-5-sitzer-ecksofa-hellgrau-brooke-166163.htm Mein Bett befindet sich im gleichen Zimmer und ich bin mir jetzt nicht sicher, welche Farben und Muster die Bezüge für Bettdecke, Matratze und Kissen haben sollte, so dass es passt. Hellgraue Bezüge für Bettdecke und Kissen ohne Muster? Eher mit Muster, da sonst zu eintönig? Farbe vom Matratzenbezug? Ich dachte z.B. an einen Bezug für Kissen und Decke wie diesen hier: https://www.westwingnow.de/renforce-bettwaesche-mirja-mit-grafischem-muster-79166.html?simple=DEQ17BY462090-98993 Bei dem Matratzenbezug bin ich mir allerdings nicht sicher. Mit welcher Farbe soll ich Akzente zum Grau setzen? Beispielsweise wenn ich noch eine Tagesdecke auf das Sofa lege. Soll der Matratzenbezug dann die gleiche Farbe haben, wie die Akzente? Salbeigrün? Beige? Das Bett selbst hat einen hellen Holzton.
  3. Ich wollte mal fragen, ob es hier Member gibt, die Internetsüchtig / Mediensüchtig sind oder waren und einen Weg raus gefunden haben. Mir geht es nicht um gutgemeinte Ratschläge von Menschen, die nicht wirklich die Erfahrung gemacht haben oder nachvollziehen können wie es ist, sondern um Erkenntnisse von Menschen, die es erleben oder erlebt haben. Meine persönliche Definition der Sucht: Wenn es einem schwer fällt und mit Überweindung verbunden ist, mehrere Tage zu verbringen ohne auf einen digitalen Bildschirm zu sehen. Egal ob Fernseher, Youtube, Foren, Netflix, Nachrichten, sinnloses (ohne gezielt auf ein reales Treffen hinsteuerndes) benutzen von Whatsapp, Facebook, Tinder, weitere soziale Apps (hier kann es sehr leicht verschwimmen), etc. Unterhaltung eben. Meine Situation in Stichworten: Sozialer Umgang mit anderen Menschen hat mich schon immer Energie gekostet, auch wenn es schön war bzw. ist / Ich bin schon früh mit digitalen Medien in Verbindung gekommen und habe diese schon in meiner Jugend und Kindheit (damals noch mit anderen Menschen, Freunden, Familienmitgliedern) stark konsumiert, genutzt / Irgendwann habe ich erkannt, dass es meiner Persönlichkeit, Entwicklung, langfristigem Wohlbefinden schadet und habe es mental als schlecht abgespeichert und etwas wovon in ich los kommen muss. Vermutlich hat sich unterbewusst ein schlechtes Gewissen entwickelt, dass immer dann irgendwie da war, wenn ich es benutzt habe / Ich habe meine Umgebung so gestaltet, dass ich gar nicht die Möglichkeit hatte es zu nutzen: Kein Fernseher, Keine Videospiele, erst sehr spät ein Smartphone (Abwegung sozialer Nutzen vs. Schaden) gekauft, keine Konsolen, nur ein Notebook, welches nicht für Spiele geeignet ist, keine Abos wie Netflix etc. / Ich bin aber immer nur mal mehr mal weniger losgekommen. War ich lange auf Reisen ohne Smartphone und Notebook und hatte ausgefüllte Tage, Bekanntschaften etc. dann habe ich es kaum oder gar nicht vermisst und es passierte automatisch ohne dagegen anzukämpfen. Hatte ich wieder einen normalen Alltag = Arbeiten, alleine Wohnen, nach der Arbeit nichts geplant, da Ende der Arbeit nie absehbar und Pläne dann mit Stress verbunden, dann kam die Sucht zurück und ich hatte nur die Wahl zwischen ständig dagegen ankämpfen oder nachgeben. Die Sucht hat sich einfach neue Wege und Excuses gesucht. Keine Games mehr? Ok, dann eben Youtube. Komplettes Youtube Verbot? Aber da gibt es doch auch viele nützliche Dokus und Videos etc. Seit ich dann für lange Zeit sehr krank mit chronischen Schmerzen war/bin + Einsamkeit + Quarantäne, hat es auch als Ablenkung gedient. Wegen den Schmerzen konnte ich mich eben leider auch nicht einfach nach dem Abendessen hinlegen und an die Decke gucken oder Spazieren gehen (Schmerzen unter anderem im Magenbereich, Übelkeit, Reflux was schlimmer wird, wenn ich mich zu früh nach dem Essen hinlege und Schmerzen im Sprunggelenk, welche durch Spazieren gehen schlimmer wurden und mich auch davon abgehalten haben), dann noch Winter, Kälte, Dunkelheit, Ausgangssperre am Abend. Da ich alleine Wohne und keine Hobbies habe, welche mich alleine zu Hause so faszinieren, dass ich damit die Stunden bis zum Schlafengehen überbrücken kann, bin ich momentan so in die Sucht reingerutscht wie noch nie. Ich habe mittlerweile Schmerzen im rechten Auge, wenn ich auf Bildschirme gucke, vor allem beim Lesen und die Schmerzen lassen nach, wenn ich mich mal für ein paar Tage zwinge nicht drauf zu gucken. Trotzdem nehme ich die Schmerzen in Kauf und bleibe wieder am Bildschirm kleben, auch wenn ich mir vorgenommen habe, heute einfach mal alles aus zu lassen. Als ich in WGs gewohnt habe, war das mit der Sucht weniger stark, aus ähnlichen Gründen wie beim Reisen, damals ging es mir aber auch gesundheitlich noch besser und ich war weniger eingeschränkt. Außerdem habe ich mich in WGs mit Randommitbewohnern nie wirklich für längere Zeit wohlgefühlt und meine Privatsphäre vermisst und deswegen kommt es für mich nicht in Frage. Die momentane Einsamkeit wäre für mich das kleinere Übel, wenn ich wieder uneingeschränkter wäre und mir die Leute, mit denen ich mich wohl fühle von außen ins Leben ziehen könnte. Mehr Rausgehen und unter Leuten sein ist ein wichtiger Teil um das Problem in den Griff zu bekommen. Dafür brauche ich keine Ratschläge. Ich wäre echt dankbar, wenn Leute die diese Sucht auch haben oder hatten ihre Erfahrungen hier reinschreiben würden. Wie geht ihr damit um, wenn euer Gehirn rationalisiert: "Nur diese eine Info auf Google/Youtube nachgucken. Ah ok das noch." Schon ist man wieder angeklebt und es hilft nur noch sich mit Gewalt los zu reisen und sich gegen sein eigenes Verlange zu stellen". Habt ihr Hobbies oder Tätigkeiten gefunden, welche euch geholfen haben den Abend nach der Arbeit alleine zu Hause zu verbringen, ohne den Drang nach Medienkonsum zu haben? Wie lange hat es gedauert bis es so war und ihr euch nicht mehr zwingen musstet? Manchmal habe ich das Gefühl nur ein ganz radikales Ändern der Umstände und des Alltags könnte noch etwas bewirken, ähnlich wie das Reisen und anders kann ich nicht davon los kommen. Das ist aber im Moment nicht möglich. Ein Leidensgenosse, dem es genauso geht und der es auch so sieht wie ich und mit dem ich das ganze wie ein Projekt angehen könnte mit regelmäßigen Treffen würde bestimmt auch helfen. Ich kenne zwar viele, denen es mit der Sucht, abgesehen von der Einsamkeit wohl genauso gehen müsste wie mir, die es aber nicht so sehen und die es auch nicht stört. Schließlich gilt es als normal nach der Arbeit vor dem Fernseher zu gammeln.
  4. Und da gehst du dann hin als Nichtstudent/Austauschstudent ohne von einem Großteil der Studenten/Austauschstudenten direkt als needy/weird angesehen zu werden?
  5. Kamst du fieldtested an Erasmus Stundenten während du selbst arbeitest, nicht mehr studierst und kein Online Dating nutzt? Wenn ja würde mich interessieren wie. Sobald ich mal Kontakt zu Austauschstudentinnen habe stehen die Chance gut, aber ich finde es schwierig den Kontakt aufzubauen, wenn ich in meinem normalen Alltag nicht mit Ihnen in Berührung komme.
  6. Da sich meine Prioritäten nach und nach geändert haben, bin ich auf diesen alten und meiner Meinung nach sehr guten (aber für viele Mitglieder wenig sensationellen) Thread gestoßen: Generell kommt es mir so vor, als würde das Thema Social Circle im Pick Up immer nur am Rande, wenn dann auch hauptsächlich nur als Social Circle Game und nicht ausführlich behandelt werden, weil viele das Ideal haben, einfach alleine überall und in jeder Situation attraktive Frauen auf der Straße anzusprechen und zu verführen und sich somit dem langwierigen, komplexen und anstrengenden Thema mit dem sozialen Kreis entziehen zu können. Das Modell von @DerKnorr zusammengefasst: Im Thread wird der Ansatz bzw. das Mindset verfolgt, sich nicht in mehrere soziale Kreise zu integrieren, sondern seinen eigenen sozialen Kreis, nach eigenen Wünschen, Vorlieben, Interessen aufzubauen und dadurch automatisch als Mittelpunkt und soziales Bindeglied zu funktionieren. Grundvoraussetzung dafür ist es, die Menschen im eigenen Sozialen Kreis immer wieder zusammenzuführen. Das ist natürlich nur die Theorie. In der Praxis wird man sich, je nach dem wie klein der eigene soziale Kreis ist, immer auch in andere soziale Kreise integrieren oder mal reinschnuppern, um den eigenen sozialen Kreis zu erweitern. Die Frage ist eben nur: Wo stecke ich den größten Teil meiner Energie rein und mache ich dies überhaupt bewusst? Zu meiner eigenen aktuellen Situation: Ich habe die 30 geknackt, arbeite seit meiner Ausbildung in der selben Firma und bin damit auch zufrieden, wohne in einer Stadt mit ca. 160.000 Einwohnern, in der ich nicht aufgewachsen bin und in der ich auch nicht studiert habe. Ich mag Gesellschaft, wenn es in einem entspannten, vertrauten, ruhigen Vibe stattfindet. Kommerzielles 0815 Feiern und enthusiastischer Smalltalk entsprechen nicht gerade meiner Natur. Hobbies, welche wodurch ich automatisch andere Menschen kennen lerne, habe ich im Moment aus fehlendem Interesse oder körperlichen Einschränkungen nicht. Ich bin auch immer dem Ideal hinterher gelaufen, erfüllende Beziehungen mit Frauen führen zu können, ohne zu viel meiner Energie in einen lebendigen Sozialen Kreis investieren zu müssen. Ich habe ein paar mehr oder weniger tiefe Freundschaften. Manche Freunde kennen sich untereinander, zu einem großen Teil kennen sie sich aber nicht. Da ich in den letzten Jahren auch sehr viel gereist bin, hat sich dieses Mindset, überall neue Freunde finden zu können und mir nirgendwo irgendetwas aufbauen zu müssen nur noch verstärkt. Einfach gesagt: Ich habe nicht die besten Voraussetzungen, um mir einen vitalen Freundeskreis nach meinen Vorstellungen aufzubauen und diesen dann mehr als Bereicherung und weniger als unangenehme Arbeit wahrzunehmen. Trotzdem ist es möglich. Gibt es Mitglieder hier, die genau so etwas in der Praxis aufgebaut haben? Eventuell sogar aus dem Nichts und mit nicht optimalen Voraussetzungen? Ich bin echt daran interessiert, das Modell von @DerKnorr konkreter praktisch auszubauen und bestimmten Lebenssituationen anzupassen. Wenn jemand Literatur kennt, die in die Richtung geht würde mich das auch sehr interessieren. Bücher über Freunde finden gibt es wie Sand am Meer, Bücher die in die Richtung dieses Modells gehen und dann auch noch konkret werden sind vermutlich schwieriger zu finden. Natürlich sind auch Meinungen, die etwas von dem Modell abweichen, willkommen, so lange sie dem Ziel des Aufbauens eines bereichernden Social Circle beitragen.
  7. Die Sache ist halt, nicht jeder ist ein James Bond. Ich bin nicht gereist wegen der Arbeit, ich bin jeden Winter bis zu 5 Monate ins Warme gereist trotz der Arbeit und ohne kündigen zu müssen. Ich war quasi ein Backpacker, der auch einfach mal 4 Wochen in einer Großstadt in einem AirBnB Apartment wohnen und 24/7 daten konnte, wenn er mal eine Auszeit von Hostel, Strandbude und Abenteuer gebraucht hat. Lange habe ich mir die ganzen Persönlichkeitsentwicklungs- und Pickup-Mindsets eingetrichtert wie beispielsweise das James Bond Mindset von oben. Gab es Gefühle, die nicht dazu gepasst haben, hatten die keine Daseinsberechtigung (Angst, Zuneigung, Melancholie, whatever), wurden weggedrückt und durch einen vermeintlich sinnvolleren State ersetzt, der mich im Leben weiterbringt, motiviert und produktiv ist. Von Natur aus war ich so nie wirklich, aber das habe ich schon gar nicht mehr wahrgenommen. So gut war ich darin. Die ganzen Dopaminkicks, durch Abenteuer, Frauen, ständig wechselnde und fremde Umgebung, haben ihr Übriges zum nicht Wahrnehmen beigetragen. Das ging so lange, bis der Körper auf einmal schwach wurde, nicht mehr mitgemacht hat. Da konnte ich noch so hart an meinem Mindset arbeiten, die Realität, meine Realität, hat mich wieder auf den Boden zurückgeholt. Den Lifestyle konnte ich so lange aufrecht erhalten, wie ich stark und gesund war... keine Abhängigkeit von niemandem. Neue Leute kann ich jeden Tag kennenlernen und Frauen sowieso. Nach harten 1,5 Jahren muss ich mich gerade komplett neu orientieren und musste einfach einsehen, dass es in meinem Leben mehr geben muss als nur coole, unabhängige, Alphamindsets. Natürlich ist es für mich wichtig meinen eigenen Werten treu zu bleiben, mein eigenes Ding zu machen, mich nicht zu verbiegen. Ich habe allerdings auch eingesehen, dass es sich nicht jeder leisten kann komplett auf die Gesellschaft und ihre Werte zu scheißen und dass es um so schwerer ist mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen, um so weiter weg man vom Mainstream oder eben irgendeinem Stream ist. Abgesehen können genau diese eingetrichterten "positiven" Mindsets, dazu führen, dass man sich verbiegt, auch wenn es nach außen hin gegenteilig wirkt. Das hat jetzt alles nichts mit der Wohnungsgeschichte zu tun, aber es war mir wegen mancher Posts wichtig meine Sichtweise und Situation mal verständlich zu machen. Das soll außerdem nicht heißen, dass diese Mindsets nicht für andere funktionieren. Ich habe Freunde, die meine Werte akzeptieren und teilweise teilen. Die sind aber verstreut und wohnen nicht alle in meiner Stadt, so dass ich jeden Tag mit denen abhängen kann. Außerdem schlafe ich nicht mit denen 😄 Wie schon geschrieben fühle ich mich selbst nicht so 100% wohl in meiner Wohnung, gerade weil ich es momentan schwer einschätzen kann, ob alleine die Größe meiner Wohnung Frauen, die sonst gut passen würden, verscheuchen kann. Mein Ziel ist es nicht mehr so viele junge Frauen wie möglich kurzzeitig zu bangen. Ändern werde ich sowieso was an der Wohnung, jetzt wo ich mich "niederlasse". Die Frage ist nur, muss es wirklich eine größere Wohnung sein, weil es für viele gute Frauen in meinem Alter einfach ein No Go ist (wegen dem, was eben mit einem Mann der mit 30 in einer kleinen 1 Zimmer Wohnung wohnt, verbunden wird) oder ist das den meisten eher egal und die, für die es wirklich ein No Go wäre, würden sowieso nicht zu mir passen? Eine paar reflektierte weibliche Meinungen wäre auch mal interessant, aber die gibt's wohl nur im Cats Forum.
  8. Danke für die Antworten. Ich muss mich erstmal entscheiden, ob eine kleine 1 Zimmer Wohnung generell weiterhin in Frage kommt oder ob ich es grundsätzlich ausschließe. Wenn ich mich für die Wohnung entscheide, dann werde ich sie nach und nach besser einrichten und eventuell auch einen Thread dazu eröffnen. Momentan spiegelt sich eben nichts darin wieder außer praktische Funktion, Sauberkeit und eventuell meine Vorliebe für die Farbe grün und wenn ich in eine größere Wohnung ziehen würde, dann lohnt es sich nicht die kleine Wohnung noch besser herzurichten. Zu mir würden weder Soziale Arbeit Petra noch Banker Sandy langfristig passen. Wenn ich mit einer Freundin zusammenziehen, dann natürlich in eine größere Wohnung mit ordentlicher Küche 2 Zimmer + Wohnzimmer usw., solange die Freundin ihren Anteil an der Wohnung zahlt. Alleine für mich brauche ich das nicht, aber ich habe halt gemerkt, wie man manchmal auf Grund von Schmuck, Auto, Wohnung etc. in eine Verdienstschublade gesteckt wird. Ich glaube das vermeintliche Gehalt spielt auch eine Rolle in Bezug auf Attraktivität und ich habe das Gefühl , dass es oft anhand von den genannten Äußerlichkeiten eingeschätzt wird. Ich denke die Wohnung ist knapp 30m² klein. Ein Zimmer mit Küchennische, ein kleines Bad und ein kleiner Abstellraum.
  9. Ich bin momentan nicht so ganz zufrieden mit meiner Wohnung. Ich für mich bin schon zufrieden so lange ich alleine darin wohne, aber ich habe immer negative Gedanken, wenn es darum geht, dass Leute die ich noch nicht so gut kenne in die Wohnung kommen. Vor allem wenn eine neue Frau zum ersten mal in die Wohnung kommt. Ich bin die letzten Jahre sehr viel gereist und habe gelernt über Monate aus einem Rucksack zu leben. Wenn ich mal in Airbnb Apartments war, habe ich gemerkt, dass ich gar keine große Wohnung für mich selbst brauche und habe neue Prioritäten gesetzt. Ich hatte damals nach einer Reise genau einen Monat Zeit um eine neue Wohnung zu finden. Jetzt habe ich eine 1 Zimmer Wohnung mitten im Zentrum einer schönen Universtitätsstadt, welche auch viele Touristen anlockt, umgeben von Natur. Mit Zentrum meine ich wirklich, dass es keine zentralere Wohnung in der Stadt gibt und ich trotzdem innerhalb von 5 Minuten im schönen, ruhigen Wald bin und Wandern kann. Egal ob Kleidung, Haushaltswaren, Lebensmittel, durch die Alstadt oder am Fluss entlang laufen, ich kann überall innerhalb von 5 Minuten zu Fuß sein. Die Wohnung ist hell und relativ ruhig. Die Wohnung ist allerdings auch klein, sehr klein. Als ich mal etwas über eBay Kleinanzeigen verkauft habe und der Käufer zwei Kinder mitgebracht hat, meinte der kleine Junge ob ich ein Student sei. Kinder können so schön ehrlich sein :) Als ich in der großen und extrem schön eingerichteten Wohnung von einer Freundin und ihrem Partner war, kamen in mir schon Zweifel im Bezug auf meine eigene Wohnung und meinen Lebensstil auf. Auch wenn ich diesen Lebensstil bewusst gewählt habe, ist es einfach schwer wenn der Großteil der Gesellschaft diesen Lebensstil gefühlt als minderwertig ansieht. Ohne einen Freundeskreis, der die Werte teilt, macht es manchmal einsam. Was mich davon abhält eine größere Wohnung zu suchen: Ist mir zu viel Arbeit schon wieder umzuziehen :D Mit meinen Werten und Zielen geht es einfach nicht klar, mehr als 1/4 vom Gehalt für die Warmmiete zu zahlen. Die Lage wird definitiv schlechter werden. Ich würde es in erster Linie nur machen, um mich wieder mehr an die Werte der Gesellschaft anzupassen. Um einen besseren Eindruck bei anderen zu hinterlassen. Auch um eine Chance bei den Frauen zu haben, bei denen mich Wohnen in einer "Studentenbude" mit 30 Jahren disqualifiziert. Vor allem zu den letzten beiden Punkten würden mich reflektierte Meinungen und nicht nur nachgesprochene Mindsets aus irgendwelchen Büchern und Foren ala "Scheiß drauf was andere denken", "Arbeite an deinem "Inner Game" usw. interessieren. Ich stehe jetzt vor der Entscheidung, meine aktuelle kleine Wohnung besser einzurichten und zu gestalten, so dass ich mich wohler fühle, wenn ich Menschen einlade, die ich noch nicht so gut kenne oder in eine größere Wohnung zu ziehen. Momentan ist es nicht nur die Größe, die mich im Bezug auf die "Vorzeigbarkeit" stört, sondern auch, dass ich kaum was aus der Wohnung gemacht habe. Ist zwar sauber und ordentlich, aber einfach nur auf Funktion eingerichtet. In der kleinen Wohnung bleiben und aus ihr das beste herausholen oder gleich in eine größere Wohnung umziehen? WG hatte ich schon zwei mal und ich habe mich momentan bewusst dagegen entschieden.