selfrevolution

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  1. Salut les gens, hab' überlegt, das ins KFKA-Thread zu tun, aber meine Fragen sind in der regel nicht so kurz, und ich bin gerade mehr dran, hm,... mal 'n paar Einschätungen zu bekommen. 1) Ich (36) hab' mich bei einer Veranstaltung vor etwas mehr als einem Monat ganz gut mit einem Mädel (36) unterhalten; sie wollte dann Nummern tauschen. Wir haben noch mit 'ner Menge anderer Leute den Heimweg geteilt, aber mehr nicht. Jedenfalls wohnt sie in der Nähe. Sie hat sich nach ca. zwei Wochen gemeldet und woltle drafen, ob ich wieder zu dem Event komm', aber ich war auf Urlaub. Hab' ihr dann ein paar Wochen später einen Filmtipp geschickt, und als ich wieder vom Urlaub zurück war, war zufällig wieder das Event. Sie hat wieder gefragt, aber ich hatte was vor und hab' abgesagt. Das is' dann ins Wasser gefallen, und ich bin dann doch hin. Soweit so gut, aber das is' mehr sowas wie 'ne Party, und wir sind jetzt nicht gemeinsam hin oder so. Ich bin hin und hab' mich die meiste Zeit mit einer Bekanntschaft unterhalten, und sie war mit einer Freundin dort, mit der sie dann nachher noch in 'nen Club gegangen is'. However, das Thema, dass sie nicht weit weg wohnt und dass wir uns mal treffen sollten is' wieder aufgekommen. Sie stand beim Reden immer sehr nahe an mir dran, war nicht "berührungsscheu", aber das schien doch eher eine ganz allgemeine Gewohnheit von ihr zu sein; war jetzt nicht nur bei mir so. Sie weiß von letztem Mal schon, dass ich in 'ner offenen Beziehung bin und fand das Thema wohl irgendwie auch interessant, meinte aber, sie wär' wahrscheinlich zu eifersüchtig. Jedenfalls gefällt sie mir insgesamt sehr gut, ich bin nur gerade irgendwie ... nicht so auf Party und Action und so aus. Ich war in letzter Zeit viel unterwegs und würd' eigentlich am liebsten was super ruhiges machen; daheim chillen, quatschen, futtern, was anschauen und all das Softie-Zeug von früher. Meine Fragen sind mal ... 'ne grobe Einschätzung, ob da was geht bzw. ob sie da interessiert is'. Ich hab' irgendwie derzeit allgemein so einen voll platonischen Vibe, lern' irgendwie viel mehr Mädels kennen als früher, gleichzeitig aber halt immer nur voll platonisch, und jetzt bin ich 'n bisschen euh... unsicher, was das Einschätzen von Situationen betrifft. Ich hab' nichtmal was gegen platonische Bekannschaften zum Weggehen und so; im Gegenteil. Aber mal wieder mit wem Neuen schmusen wär' schon irgendwie schön. Und die zweite Frage is' dann auch, ob's nicht evtl. unangebracht is', gleich mit Kochen und sowas zu kommen, wenn ich noch nichtmal sicher bin, ob da überhaupt 'n Vibe is'. 2) Gibt noch 'n anderes Mädel (37), wo ich mir unsicher bin, äh.. ob ich mich eigentlich melden soll. Hab' sie im Juni in 'ner Bar kennengelernt, und wir sind dann irgendwie aufeinander hängen geblieben. Ich bin dann etwas früher heim, und ich hab' sie dann die woche drauf eingeladen, mit 'n paar Leuten in 'ne andere Bar zu gehen. War ehrlich gesagt überrascht, dass sie zugesagt hat; und noch mehr, dass sie dabei geblieben is', als ich meinte, dass die anderen abgesagt haben. In der Bar haben wir uns gut unterhalten, eng gesessen, aber ich hatte meinen Arm mehr um die Band gelegt, aber euh... so genau kann ich mich nimmer erinnern; jedenfalls is' nichts gelaufen. Ich weiß noch, dass sie irgendwie "erleichtert" gewirkt hat, als ich damals meinte, dass meine Fruendin und ich es jetzt mal wieder probieren, aber das halt eben erst sehr frisch und wir zu dem Zeitpunkt auch noch keinen Sex hatten. "Achso, na dann ist das ja eh mehr so eine normale Freundschaft" hat sie gesagt. Ich wollte jetzt nicht groß irgendwas korrigieren. Wir haben uns noch ein zweites mal getroffen, sind lange spazieren gegangen, und sie meldet sich hin und wieder. Ich war dann aber eben auf Urlaub, und wir haben uns erst jetzt wieder gesehen ... auf eben derselben Party, wie oben beschrieben. Wir sind den Abend lang aneinadner gehangen. Sie hatte eigentlich irgendein Mini-Geschenkt für mich, das sie vergessen hat. Sie hat erwähnt, dass sie scheinbar zwei Kerle, die sie das letzte mal erwähnt hat, in den Wind geschossen hat, schien dann aber irgendwie ... komisch drauf, als ich vom Urlaub mit meienr Ex zählt hab'. So ein bisschen hatte ich dann den Eindruck, dass sie das nicht so leiwand fang. Aber es is' dann auch ein Kerl aufgetaucht, mit dem sie offenbar so herumgeschrieben hat, und letztlich waren die dann doch recht touchy. Ich bin dann recht früh heim gefahren und hab' gerade nicht wirklich 'ne Ahnung, ob ich mich melden soll. Ich bin nicht wirklich beleidigt oder so, wie gesagt, ich find' platonisches Zeug leiwand; kenn' hier in der Stadt noch nicht so viele Leute, aber irgendwie wüsst' ich jetzt nicht so wirklich, was ich mit ihr anfangen sollt'. *kopfkratz*
  2. Wir sind auf Facebook befreundet. Wäre also nicht unbekannt.
  3. Hey! Hab' vor der Pandemie ein Mädel (schätze Mitte 30) kennengelernt, die dann auch mal mit ihrem (dann sehr frischen) Freund und einer Freundin auf einen Spieleabend bei mir vorbeigeschaut hat. Wir haben einen recht großen gemeinsamen Bekanntenkreis, aber niemanden, der mit uns beiden besonders gut befreundet is'. Bandszene halt. Vor einem halben Jahr sind wir uns zufällig über den Weg gelaufen, sie hat mich angequatscht, und so ca. der zweite Satz von ihr war, dass sie jetzt Single und damit nicht so wirklich glücklich is'. However, für mich war mehr als quatschen an dem Tag keine Option und wir sind zwar in derselben Bar 'rumgehangen aber halt jeder mit anderen Leuten. ...bin jetzt in der Stadt zu Besuch und würd' gern mit ihr weggehen (und schauen, ob was geht). Die Frage is': soll ich sie eher per guter alter SMS fragen oder per Facebook? Die Überlegung is' halt: SMS is' persönlicher, aber im Grunde kennen wir uns nicht. Wenn ich ihr 'ne SMS schreib', steht da dann evtl. irgendein Name und sie muss überlegen, wer das nochmal war (falls sie meine Nummer überhaupt eingespeichert hat). Auf FB is' wenigstens ein Bild dabei, und zumindest scheint sie mich vom Sehen her ja wiederzuerkennen. Ich tendier' ausnahmsweise zu FB, aber wollt' einfach nochmal euch fragen.
  4. Hey Leute, nachdem mir doch imemr mehr Baustellen auffallen, was meine Gesundheit betrifft, dachte ich mir, dass ich mal hier, wo sich ja doch eine Menge Leute recht intensiv mit "dem körper" (ganz allgemein) beschäftigen, nachfrag', wie und wo usw. ich geschickt und ohne riesige Überwindung anfangen könnte. Also ... ich brauch' realistische und einfache Schritte; meine Ziele sind ja auch recht bescheiden. Darum erstmal eine Menge Mimimi, was bei mir gesundheitslich schief rennt: Häufige Bauchschmerzen und Durchfall. Also, ich merk', dass mir E-Drinks nicht gut tun, und so sehr ich Olivenöl mag, is' das auch oft nicht so mein's. Ich ess' viel Fleisch, in letzter Zeit sehr gern auch Fisch, und wirklich, wirklich wenig Gemüse. Oft is' es so, dass ich schon merk', dass ich das Falsche ess', aber ich bin da recht unkreativ und faul, also ich hasse es, zu kochen, und dann schmeiß' ich mir halt Backrohr-Kroketten und Backrohr-Cammenbert rein. Das is' teilweise noch eine der "aufwendigeren" Sachen, die ich so mach'. Oft bestell' ich mir 'ne Pizza, von der ich eh schon weiß, dass sie mir nicht schmeckt und mir nciht so wirklich gut tut, aber mir gehen auch oft die Ideen aus, und ich weiß oft auch gar nicht mehr so richtig, wonach mein Körper verlangt. Es is' (immerhin) nicht so, dass mein Körper nach Kuchen scheit, sondern halt einfach nach "Nahrung", aber die meisten Sachen, die mir einfallen und die ich so daheim hab', sind nicht das, mir gerade gut tut. Allgemein "schlapp". Ich bin vor kurzem 36 geworden und hab' eben den Sportverein gewechselt. Ich bin "eigentlich" gerade richtig ambitioniert und mag eigentlich möglichst viel Zeit am Platz verbringen. Das is' soweit cool; und wenn das Training mal begonnen hat, dann passt das auch. Es is' halt körperlich nicht besonders anstrengend, aber es fühlt sich gut und aktivierend an. Wenn ich aber in Zukunft mit den Kids mithalten will - ach, nicht nur mit den Kids, sondern auch mit den gleichaltigen - dann wär's schon auch nett, den Körper nicht nur zu aktivieren, sondern durchaus auch ein bisschen auchzubauen. Nicht "hart", aber so ein bisschen. Das Problem is': alleine fehlt mir absolut die motivation. Ich wohn' mit meiner Freundin zusammen, die eigentlich selbst (wieder) mit dem Krafttraining anfangen will, aber wir haben halt keine Geräte, und tbh., die Dinger sind teuer. Ein Fitness-Studio is' zwar nicht weit weg, aber wir mögen das beide einfach nicht so wirklich. Das hat so 'n stressiges Feeling. Jedenfalls is' sie da fast noch schlimmer als ich: "Sport! Ja voll, machen wir! Was, jetzt? Hm,... besser morgen ... oder sooo". Ich würd' v.a. auch gerne wieder mehr Ausdauer haben; aber "Joggen" is' fad (auch wenn ich direkt bei einem recht netten Moor wohn', das echt 'ne schöne Strecke wär'), und tbh. ich bin schlecht im "langsam joggen". War immer mehr der Sprinter. Jedenfalls wird mein Bauch jetzt doch schon seit Jahren größer (67 kg auch 167 cm) - aber halt auch "nur" der Bauch. ich hab' das Gesicht eines Idealgewichtlers, die Arme eines Magermodels, die Beine eines Hobby-Sportlers und den Bauch eines 50jährigen Beamten im Innenministerium. Und das, ohne Bier (ich trink' sehr wenig Alkohol). Schlafstörungen. Das is' echt irgendwie blöd; also ich hab' freie Zeiteinteilung und Homeoffice so viel ich will. Wenn ich Abends weggeh', will ich halt auch nicht um zehn sagen "uh, langsam sollte ich heim"; und ich genieße durchaus auch die Stunden allein, wenn ich wach bin, meine Freundin aber schon schläft. Jedenfalls - wenn ich nicht aufpass', dann würd' ich nicht einmal am Tag acht Studnen schlafen, sondern irgendwie... viermal am Tag zwei bis drei Stunden. Und die restlcihen Stunden häng', ich dann halb-wach irgendwie in der Gegend herum. Hab' echt wenig Energie (also: jetzt gerade eben doch wieder etwas mehr; daher auch die Überlegung, mal zu schauen, wo ich gut ansetzen kann). Kopf- und Nackenschmerzen. Jap, das kommt häufig; vor allem dann, wenn ich müde bin, beginnt sich bei mir auch vieles zu verspannen. Was mir sehr (sehr!) hilft, das sind kleine Aktivierungsübungen für den Rücken (am harten Boden liegend die Wirbelsäule in alle möglichen Richtungen biegen). Aber naja, manchmal hilft's halt auch nicht. Und v.a. wäre es ja auch nett, wenn diese Schmerzen erst gar nicht auftauschen. ...also euh... habt ihr sozusamen eine Idee, wo ich da am geschicktesten, am leichtesten anfangen kann und wie ich sozusamen die "angemesene Schrittgröße" hinbekomm' (d.h. keine Babyschritte, aber auch keine utopischen Fernreisen)? Ihr seid heir sozusagen meine "Erstberatung". Das einzige, was meine Vorsorgeuntersuchung ergeben hat war, dass mein HDL-Cholesterine ("das Gute") ganz leicht über einem Grenzwert is'. Aber ich hab' mich mit euh... Ernährungsplänen noch nie auseinander gesetzt und einen Trainingsplan hab' ich mir auch noch nie gemacht; aber zumindest hab' ich mich schon hin und wieder Gedanken über sowas gemacht. Kurz ein paar Orientierungspunkte zu meinem euh... "Fitness-Status": Vor einem Jahr waren 30 Liegestütz drinnen und möglich, aber schon recht anstrengend. Persönlich waren 20 eigentlich eher "angenehm". Heute is' es nciht so, dass ich nicht vielleicht eh 20 hinbekommen würde, aber es is' so anstrengend das zu probieren, dass ich's irgendwie. .. einfach nicht mach'. Ein einzelner Klimmzug geht praktisch immer (auch dreimal hintereinander), aber mehrere auf einmal .... derzeit nimmer, glaub' ich. Ich hab' keine Klimmzug-Stange, aber wenn ich am Türstock im Klo einen probier', dann klappt der eigentlich schon immer. Laufen ... najo, 'ne Runde im den Platz geht schon; aber "ich mag irgendwie nicht" viel mehr laufen. Bim Sprinten komm' ich mit den Kids schon halbwegs mit, wenn ich mich anstreng'. Die schnellen Kids sind schneller, gibt aber durchaus 20jährige, die langsamer sind als ich.
  5. Danke dir mal. 🙂 Baseball spiel' ich. Da steht man die meiste Zeit über bloß herum. Nicht besonders sportlich, nicht gerade dynamisch, aber mit der Zeit wird's schon anstrengend. Und es motiviert mir gerade. Ich hätte aber durchaus Lust, auch wieder einen Kampfsport zu machen. Dann wird's zeitlich aber tatsächlich wieder etwas eng. Immerhin is' zweimal die Woche Baseball und ich hab' sozusagen auch andere Hobbys. Oder ... hattte. Hm. Also weil sich derweil schon einiges wieder auflöst; meine P&P-Gruppen kommen kaum mehr zusammen, meine Spieleabende fallen zunehmend ins Wasser, also wenn ich das zeitlich gut timen kann, dann würde das vielleicht schon gehen. In Gesellschaft is' Sport viel leichter als alleine. Und Kampfsport is' sowieso geil, solang man's nicht kompetitiv macht (für Kämpfe bin ich echt zu alt und zu spät dran ). Ich mag mich jetzt nicht übernehmen, aber vielleicht wär' das echt keine so schlechte Option. Auswärts ess' ich eigentlich auch fast immer Fleisch. Das Schnippeln und garen is' beim Gemüse weniger das Problem; das is' zwar nervig, aber es würde schon gehen. Aber ich bin da unkreativ. Also ... euh ... Tomaten, Zuccini, Zwiebeln und Kartoffeln (und Speck) klein schneiden und in die Pfanne schmeißen, kann man schonmal machen. Aber das nächste mal muss halt schon wieder was anderes her, ein bisschen Abwechslung. Das scheint bei Fleisch weniger wichtig zu sein; also ich könnte problemlos auch jeden zweiten Tag Steak essen. Vielleicht - also das is' jetzt nur eine Vermutung - is' das Nervige am Kochen nicht nur das Kochen selbst, sondern, dass man sich überlegen muss, was man machen will und einkaufen muss. Is' natürlich mimimi, aber wenn man faul is', dann is' es nervig. Zur Schlafhygiene werd' ich mich mal schlau machen.Ah, aber meinst du mit einem Log sowas wie 'n fitness-Tagebuch? Das käm mir irgendwie komisch vor. Sowas wie "heute 20 Liegestütz gemacht" is' irgendwie weird; oder "heute einen Klimmzug gemacht", "heute gemüse gesessen". Aber so Kleinigkeiten anschaffen, das kann man schonmal machen. Wenn eine Stange da is', an der man sich anhängen kann, dann mach' ich sowas eigentlich voll gern; hab' noch so 'n kindisches Bedürfnis, mich überall dranzuhängen und überall raufzuklettern. 'n paar Sachen hab' ich eh auch; so 'nen Gymnasikstab; der is' witzig. Aber joa,..und zum Weggehen (Stichwort Rave): wir wohnen halt richtig am Arsch der Welt. Es gibt hier einen schönen Teich, aber weg wo wir hinfahren, man is' 'ne Stunde unterwegs, bis man dort is. Und zurück bracuht man gerne mal auch zwei Stunden. Das nimmt echt viel euh... "Lebensmotivation" weg.
  6. 1. Dein Alter: 35 2. Ihr/Sein Alter: 35 3. Art der Beziehung: monogam 4. Dauer der Beziehung: Aktuell: 1 Monat, aber wir waren in den letzten Jahren immer wieder mal zusammen. Fernbeziehung (Sie in Wien / Ich in Hamburg)) 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: Naja, wir kennen und seit 7 Jahren, drei Jahre, bevor wir das erste mal was hatten (davor hatten wir nicht viel miteinander zu tun). 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Aktuelle: wenn wir uns sehen alle 1-2 Tage; in unseren On-Phasen so ein, zwei mal die Woche. 7. Gemeinsame Wohnung?: Nein. 8. Probleme, um die es sich handelt: Absolut nicht die feine Art, aber ich hab' vor einem Monat einen fliegenden Beziehungswechsel gemacht. Mit meiner Ex-Freundin wohne ich noch zusammen, und wir haben uns noch richtig gern. Klarerweise ist' meine Ex bei allem Verständnis recht verletzt und gerade nicht gut auf meine (neue) Freundin zu sprechen. Meine Ex uns ich, wir wollen aber klar - und zwar ganz sicher und definitiv - weiterhin sehr gut befreundet bleiben; und ja, sie es ist gerade sehr komisch und vieles unklar. Wir sind dabei, das zu regeln. Meine Freundin weiß das und ist damit einverstanden. Ich würde im Mai oder im Sommer mit meiner Ex--Freundin nach Wien fahren. Quasi ein gemeinsamer Urlaub. Uns es soltle auch ein gemeinsamer Urlaub sein. Jetzt is' es natürlich sehr komisch, wenn ich in Wien bin, aber nciht bei meienr Freundin schlafe. Zugleich wäre es komisch, meine Ex und dann hoffentlich sehr guten Freundin bei einem gemeinsamen Urlaub alleine ins Hotel schicken oder bei Freunden schlafen zu lassen und sie auch sonst evtl. immer wieder alleine durch die Stadt zu schicken. 9. Fragen an die Community Ich werd' natürlich versuchen, das möglichst sensibel mit meiner Freundin zu besprechen, aber habt ihr logistische Ideen, wie man das sonst noch machen könnte?
  7. Sie zieht eh auch aus. Is' gerade auf Jobsuche und Wohnungssuche in einer adneren Stadt, wo sie Freunde und Familie hat. Is' für uns beide nicht so leiwand, weil wir ja doch seit über sieben Jahren mehr oder weniger zusammen sind; jedenfalls eine fixe Institution sind. Aber wir sind uns halt auch sehr wichtig und wollen einander auch nicht "vergessen" oder "aufgeben". Ein bisschen Distanz is' schon richtig, aber wie gesagt: wir wollen schon noch sehr eng beisammen bleiben, und so richtig glücklich mit der Trennung sind wir beide nicht. Aber! ...wir waren seit dem sehr brav, haben uns nicht geküsst und nichtmal groß gekuschelt. Jo, ne. Also ich bin sehr froh, dass ich's jetzt endlich mit meiner (neuen) Freundin probieren kann und sie nicht mehr hinhalten muss. Das is' auch das erste mal seit ende 2019, dass ich es ernst mit ihr mein' und auch das sag', was ihr so wichtig is': dass wir zusammen sind, und dass ich das auch so gut es geht lebe. Heißt nicht, dass meine Ex und ich nicht noch Gefühle füreinander haben. Aber ich war in meinem Leben schon dermaßen oft verknallt und hab' für dermaßen viele Mädels Gefühle gehabt, dass ich's gewohnt bin, einwenig ... "Sehnsucht und Begahren" nach der Person neben mir zu haben, ohne das auszuleben. Also das geht schon; und wohin das läuft, das wissen wir ja auch nicht. Also wer weiß schon, ob das als Freundschaft hält, wer weiß schon, ob das mit meiner neuen Freundin länger als bis zum Sommer klappt, und so weiter. Ich bin selbst emotional euh ... "abgehärtet und aufgeweicht", also ich komm' damit schon zu Recht. Meine Ex leidet zwar schon einwenig darunter, aber darum sucht sie ja jetzt auch einen job und eine Wohnung in ihrer Heimatgegend. Eine andere Stadt als Wien? Ne, in wien hab' ich nicht nur mein persönliches Umfeld, meine Freunde, meine Leute, mein Herz und meine Musik, sondern Wien is' auch die Stadt, in der sie sozusagen "meine" Freunde teilt und in der sie an "meinem" Leben teilnimmt. Sie hat bei meinen Konzerten und meinem mini-Festival regelmäßig die Kassa gemacht; und nicht, dass ich sie da "bräuchte", aber sie macht es super gerne, weil sie dann halt Teil der Sache is'. Das hat Tradition. Nur, weil wir nimmer miteinander Schmusen und Kinder und Ehe mal vom Tisch sind, heißt das nicht, dass wir all das, was wir teilen wegschmeißen müssen. Heißt nicht, dass ich nicht meine freue Freundin auch in dieses Leben integriere. Aber naja, mit der teile ich halt einerseits etwas andere Sachen, und naja,... das is' halt einfach auch was anderes. Hm,... Ich denk', dass das hart für sie is'. Eventuell kann ich die Zeit ganz klar trennen. Also z.B. zwei Wochen bleiben. eine Woche mit meienr Ex verbrignen und eine Woche mit meiner Freundin. So is' es nicht so weird, dass ich in Wien bin, wir uns aber nicht sehen.
  8. Kommt's nicht immer auf den Vergleichwert an? Klar is' man als Student nicht der große Geld-Macker, aber ... 1) es is' schon klar, dass die Wahrscheinlichkeit, dass jemand nach seinem Studium besser verdient als jemand ohne Abschluss, und damit hat man dieses Attribut "Potenzial"; unternehmerisch gesprochen ein abstrakter Wert, ein potenzieller Status und imaginäres Geld. 2) als Student hast du gehobene Bildung, die auch unabhängig von Abschluss und Einkommen ein Statussymbol darstellt. Ich bin v.a. in linken und intellektuellen Kreisen unterwegs, da zählt sowas, und es zählt unter bestimmten Umständen auch mehr als Geld oder ein Abschlusszertifikat. Die meisten gebildeten Mädels, die ich kenn', die auch selbst finanziell gut beisammen sind, würden einen Typen, der in der Lage dazu is', anspruchsvolle Texte zu lesen und zu schreiben oder ein Computerspiel zu programmieren, nicht ablehnen, nur weil er sich kein Fahrrad leisten kann, 2nd-Hand Shirts kauft und Packerlsuppen isst, während sie einen Typen, der mit 'nem Porsche und einer fetten Uhr ankommt wohl von anfang an schief anschauen würden, und wenn er kein volles Bücherregal hat oder sein Englisch nicht sitzt, auch rauskicken würden. "Status" is' auf jeden Fall feldspezifisch, und so hast du auch als Student einen Status. Wenn du dich nicht in einem Bildungsfeindlichen Umfeld bewegst, in dem alles, was mich Büchern zu tun hat "pfui" is', würd' ich das an deiner Stelle nicht als "nichts" bezeichnen.
  9. Same old story: ich tu' mir echt schwer mit dieser Entscheidung. 1. Dein Alter: 35 Mädchen A: Die Frankfurterin 2a. Ihr Alter: 35 3a. Art der Beziehung: offene Beziehung 4a. und 5a. Dauer der Beziehung und Dauer der Kennenlernphase vor der Beziehung: seit Ende 2014 haben wir etwas miteinander (in der Bar kennengelernt und zu mir). Es is' schwer, einen Punkt zu bestimmen, an dem wir gesagt haben, dass wir zusammen sind, weil wir lange darüber gescherzt haben, dass wir doch gar nicht zusammen sind. Aber ca. ein halbes Jahr, nachdem wir miteinander etwas angefangen haben, haben wir darüber geredet, dass wir es schade fänden, wenn der andere eine monogame Beziehung mit jemand anderem eingehen würde, und dass wir das vermeiden. Irgendwann innerhalb der nächsten Jahre haben wir zunehmend begonnen, vom jeweils anderen als "mein Freund" und "meine Freundin" zu reden. Hin und wieder über Ehe und Kinder gesprochen. 2019 habe ich die Beziehung halbherzig beendet, aber nachdem sie es als Freundschaft Plus weiter laufen lassen wollte, haben wir faktisch erst einmal genauso weiter gemacht wie zuvor. Allerdings haben wir uns deutlich weniger gesehen und meine Geschichte mit dem anderen Mädchen beginnt. Seit Juni 2021 wohnen wir jedenfalls zusammen und Deutschland und spätestens seit dem bezeichnen uns auch ganz klar wieder als "in einer Beziehung". Bis dahin war es außerdem eine Fernbeziehung. 6a. Qualität/Häufigkeit Sex: seit etwa einem Jahr so gut wie gar nicht. Beginnend mit ca. einmal monatlich hin zu 'ner zweimonatigen Pause. 7a. Gemeinsame Wohnung: Ja Mädchen B: Das Wiener Hottie 2b. Ihr Alter: 35 3b. Art der Beziehung: aktuell sind wir aus meiner Perspektive nicht zusammen. Ich glaube, dass sie das (intellektuell) auch so sieht. Allerdings will sie definitiv eine Beziehung mit mir. Und ich will (eigentlich) auch. 4b. und 5b. Dauer der Beziehung und Dauer der Kennenlernphase vor der Beziehung: Auf freundschaftlicher Ebene haben wir uns 2015 kennengelernt. Ich fand sie heiß. Dass sie mich auch toll fand, wusste ich damals nicht. Allerdings waren wir beide in einer Beziehung. Meine Beziehung war zwar offen, aber eine Freundschaft Plus wäre für Sie sowieso nicht in Frage gekommen, und ihre beste Freundin war hart verknallt in mich. Wir hatten halt einen gemeinsamen Freundeskreis, haben uns aber nur ein einziges mal zu zweit getroffen. Anfang 2019 war sie Single (ich wusste das nicht), und wir sind miteinander im Bett gelandet. Hatten vielleicht zwei Wochen etwas miteinander, und dann hat sie das beendet, weil sie keine lockere Sache haben wollte. Im Herbst 2019 war ich (offiziell) Single, und sie war Single, und dann sind wir zusammengekommen. Das war bis Corona ein regelrechtes On-Off. Sie meint, dass das daran lag, dass sie immer dachte, ich würde wieder zu meiner Frankfurterin zurück gehen. Und naja, es hat sich auch immer so ergeben, dass wir immer dann, wenn meine Frankfurterin in Wien war, auch getrennt waren. Darum hatte ich dann auch was mit ihr. Mit Corona haben wir uns gemeinsam eingeschlossen, und als es dann ernst wurde und ich im Mai 2020 ihre Eltern kennengelernt hab', hat meine Frankfurterin, die das alles immer recht gechillt genommen hat, plötzlich doch einen "Oh, was wir ja ernst mit denen"-Moment bekommen und mir gesagt, dass sie dann halt doch „gewisse Sachen“ nicht mehr sagen/machen würde. Sie hat das nicht konkretisiert, aber ihr wisst schon, was das heißt: Händchen halten, „Ich hab' dich Lieb“-Bekundungen, mich in ihrer Prioritätenliste an Menschen vorne anzustellen, all das Zeug, was halt 'ne Beziehung ausmacht. Ich hab' dann auch realisiert, dass ich, wenn ich mit dem Wiener Hottie zusammen bin wohl nicht mehr mit der Frankfurterin zusammen bin und hab' dann bei der nächsten Gelegenheit, bei der das Hottie ihren Spinner hatte, nicht mehr nachgelegt, sie zu halten, sondern war halt weg. Wir (als das Hottie und ich) hatten dann im Sommer nochmal was miteinander und haben uns dann wieder zunehmend aneinander angenähert. Es war dann zwar explizit ausgemacht, dass ich 2021 in Deutschland mit meiner Freundin zusammenziehen werde, aber wir haben das Thema einfach vermieden - was sollte man dazu auch schon sagen. Und als es im Juni 2021 dann soweit war, war irgendwie für uns beide eine Art "Überraschung". Zu Silvester (2021/2022), hat sie mich dann mehr oder weniger aus heiterem Himmel zu sich eingeladen und ich war zwei Wochen bei ihr (dass wir wieder etwas miteinander angefangen haben, hat mich nicht überrascht), und jetzt bin ich seit 3 Wochen wieder in Wien zu Besuch bei ihr. 6b. Qualität/Häufigkeit Sex: 1-3 Mal pro Woche 7b. Gemeinsame Wohnung: Nein, aber sie hätte das gerne. 8. Probleme, um die es sich handelt Letztes Jahr im Mai musste ich mich entscheiden: entweder ziehe ich mit meiner Freundin in Hamburg zusammen und geb' das Hottie auf (weil das Hottie ja etwas Ernstes will) oder ich trenne mich von meiner Freundin und beginne eine monogame Beziehung mit dem Wiener Hottie. Ich hab' mit meiner Freundin darüber besprochen, dass ich unsicher in Bezug auf unsere Beziehung bin, und dass ich "es emotional gerade nicht so wirklich spüre" und darüber gesprochen, dass ich emotional sehr an meinem Hottie hänge. Allerdings hat meine Freundin zu Recht gesagt, dass wir uns ja auch seit Corona extrem wenig gesehen haben. Sie hat mich gebeten, es zu probieren mit dem Zusammenziehen (zumal das ja auch die Jahre zuvor mehr mein Wunsch war als ihrer), und meinte auch, dass sie es nicht bereuen würde, auch wenn das schief geht. Ich habe mich für die Frankfurterin entschieden. Seit dem habe ich dann sehr, sehr oft und viel an mein Wiener Hottie gedacht, und nachdem meine Frankfurterin und ich zwar extrem gut zusammenpassen, unser Zusammenleben super entspannt ist und ich sie echt gerne hab' und gern mit ihr zusammenlebe, die Leidenschaft aber irgendwie ziemlich weg is' (und so wirklich "verknallt" waren wir auch beide nie; wir waren auch beide der Ansicht, dass das überbewertet ist), habe ich dann doch immer wieder das Gefühl gehabt, mich evtl. falsch entschieden zu haben. Jetzt leben wir zusammen. Aber nachdem mein Hottie wieder aufgetaucht is'. muss ich mich nochmal entscheiden. Ich hab' mit meiner Freundin auch gesprochen. Sie merkt auch, dass die Leidenschaft nicht so wirklich da is'. Obwohl sie mich noch immer super heiß findet, merkt sie auch, dass es auf der sexuellen Ebene zwischen uns nicht so ganz zu klappen scheint. Von mir kommt halt auch sehr wenig, wir gehen zu unterschiedlichen Zeitpunkten schlafen, sie sitzt den ganzen Winter im dicken Pulli da und strickt (quasi Oma-Style) und ich sitz' in der labbrigen Jogginghose da, weil's halt bequem is'. Das hat uns 2016/2017, als ich ein Jahr bei ihr gewohnt hab', nicht gestört. Sie hatte m Gespräch gute Ideen, wie wir das vielleicht doch wieder hinbekommen könnten, wir hatten ein gutes Gespräch darüber, wie wir das vielleicht noch hinbiegen können, und ich war auch recht offen und ehrlich mit ihr und bin das jetzt mal auch hier: sie hatte lange kein besonders aktives Sexleben abseits von mir. Seit wir zusammenwohnen hatte sie halt doch immer wieder mal ihre Geschichten, also so alle zwei Monate; und jetzt wird sie demnächst auch 'nen Dreier mit ihrem Toyboy und einem Mädel haben. Sie weiß, dass das so ziemlich mein Traum is', also irgendwie bin ich schon auch eifersüchtig. Aber ich glaub' auch, dass ich mehr auf sie eifersüchtig bin, als auf ihn. Ich habe dieses absurde Gefühl, sexuell mit ihr mithalten zu müssen; und ich habe auch das Gefühl, dass sie halt ein aufregendes Sexleben hat und ich halt nicht wirklich. Also ... es is' jetzt nicht so, als würde sie jedes Wochenende wen anderen haben. So alle zwei oder drei Monate tritt sie sich aber doch mit ihrem Toyboy oder hat ein Sexdate oder hat einen anderen Kerl getroffen, und sie is' halt doch scheinbar auf der Suche (hängt wieder auf Joyclub 'rum und so), und ich merk', dass ich auch auf der Suche bin (halt entsprechend weniger erfolgreich, weil ich unfähig bin). Und naja, klar sind wir beide auf der Suche: weil wir ja auch nicht wirklich was miteinander haben. Wie gesagt, es is' nicht so, als würde ich ankommen mit "Schatzi, wie wär's?" und sie sagt: "Ne, hab' Migräne", sondern halt so, dass ich mir denk' „irgendwie bin ich schon gerade scharf“. Dann schau' ich mal hin, und sie hat ein paar Kilo mehr als früher (ich auch), und dann sitzt sie da im dicken Pulli, unter dem sie dann auch noch tausend Sachen anhat, und strickt Handschuhe; dann hab' ich irgendwie nimmer so wirklich Bock drauf und hol' mir lieber einfach einen runter, wenn sie schlafen gegangen is'. Das weiß sie auch, und wir haben auch vor ein zwei Tagen darüber geredet. Aber halt nur über Skype, weil ich in Wien bin. Und ich haben auch gesagt, dass ich die Ideen, die sie hatte, gut finde, und dass ich das auch probieren wollen würde, wenn nicht mein Hottie wäre. Da es ja doch dieses Mädel hier gibt, auf das ich total scharf bin, nicht nur sexuell sondern auch emotional, weiß ich halt nicht, ob ich das weiter probieren will. Ich würde noch nachdenken. Mein Hottie hingegen hat auch ihre Schwächen: also sie is' eine emotionale Achterbahn. Sie trinkt eindeutig zu viel, und so sehr sie sich 'ne Beziehung mit mir wünscht, hat sie das nicht davon abgehalten, ca. 100 mal Schluss zu machen (meistens dann, wenn sie betrunken war), v.a. weil sie meint, ich würde ja doch wieder zu meiner Freundin zurück gehen. Is' hat mit der Zeit immer mehr zu einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung geworden. Am Anfang hab' ich's ja auch noch richtig ernst mit ihr gemeint (2019), aber zunehmen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es bei ihr halt irgendwie so überhaupt nichts bedeutet, wenn sie was sagt - und zwar egal, ob sie Schluss macht (und dann Wochen später doch wieder ankommt) oder 'ne Beziehung will (und dann doch wieder Schluss macht). In der Hinsicht passt sie wohl super gut zu mir. Leute, die nicht wissen, was sie wollen ... wie anstrengend! Wir haben uns im Zuge meines Urlaubs hier gestritten, und wir mussten die Zeit dann auch getrennt verbringen, weil sie Covid hatte. Vorgestern haben wir ein "ernstes Gespräch" geführt - das war eigentlich schon länger ausgemacht, aber dann kam eben Covid dazwischen. Ich hatte in dem Gespräch den Eindruck, dass sie Anfangs ja noch dabei war, dann aber eher gehört hat, was sie hören wollte und irgendwie bin ich auch wieder "reingekippt"; damit meine ich, dass ich emotional wieder voll bei ihr bin. Obwohl das ernste Gespräch für sie wohl wichtiger war als für mich (ich bin nicht derjenige, der wirklich unter dem Hin und Her leidet - abgesehen von Schuldgefühlen) hat sie dann doch quasi mitten drinnen vorgeschlagen, dass wir uns massieren (=Sex) oder dass wir baden gehen (=Sex) und so das Gespräch zu einem Ende hin gedrängt. Ich dachte mir, dass wir uns halt einfach nur so zusammen kuscheln, da is' sie halt rüber ins Schlafzimmer, und naja, ihr checkt schon, worauf das hinausläuft. Was ich jedenfalls versucht habe, anzubringen, und was auch soweit stimmt: die letzten Jahre waren die schönsten Zeiten, die ich überhaupt hatte, die Zeiten mit ihr. Aber auch die unschönsten waren die mit ihr; dass es zwischen meiner Freundin und mir derzeit nicht läuft, und dass nicht nur ich, sondern auch meine Freundin unsicher ist; dass ich meine Freundin super, super gern hab' und eigentlich nicht mit ihr Schluss machen will; dass ich super gern mit meiner Freundin zusammen lebe; dass ich aber auch gerne mit dem Hottie in einer Beziehung wäre. Ach, und dass sie definitiv weniger trinken muss (das weiß sie auch). Wir haben dann den Wein in ihrer Wohnung weg geschüttet bzw. ich hab' ihre volle Flasche weggebracht. Das größte Problem in der ganzen Gleichung: ich. Also. Ich hab' mir wahrscheinlich noch nicht "die Hörner abgestoßen". Meine erste Beziehung damals war sexuell 'ne Katastrophe und hat mich halt doch geprägt. Sex selbst is' eine sehr schöne Sache, bei mir aber wohl noch mehr als bei anderen eine Ego-Sache. Außerdem gibt's so vieles, was ich gerne noch erleben und probieren würde, bin aber selbst halt eben ziemlich unfähig. "Verlustangst" hab' ich aber eher keine. Ich bin mir schon ziemlich sicher, dass ich auch ohne die beiden leben könnte; und manches würd's ja auch einfacher machen. Ich wüsste mich dann nicht fragen, wie und wann ich einem Mädel, das ich treffe, erkläre, dass ich eine Freundin hab'. Aber ich mag beide. Sehr. Und wenn nicht die jeweils andere wäre, dann wäre es recht einfach: trotz allen Schwächen würde ich Ja zur Beziehung sagen. Meine Freundin in Hamburg is' zwar der Meinung, dass wir das Wiener Hottie gerne ins Boot holen können (sie steht ja selbst auf das Hottie; alle stehen auf das Hottie), aber da spielt die Wienerin halt einfach nicht mit. Ganz klar nicht. Wenn ich tun und lassen könnte, was ich wollte, dann würd' ich mich in vier Teile aufspalten, mit beiden eine Beziehung führen, als Single die Welt durchforsten und "mich als Person ausprobieren" und zugleich als Single nach einer festen Freundin mit viel Romantik und so suchen. Aber ich glaub', diese Technologie kostet zu viel. 9. Fragen an die Community Soll ich mir die Schamhaare abrassieren oder soll ich sie nur mit der Schere stutzen?
  10. Hm,... kommt mir aus meiner phlegmatischen Perspektive gerade wie ein ziemlich hoher Anspruch vor. Keinesfalls sind "alle Leute gleich" und es is' auch nicht grundsätzlich egal, mit wem man sich gerade abgibt. Aber so wie du Liebe gerade beschreibst klingt das, als könnte man es nur ein einziges mal im Leben bzw. nur bei einer einzgien Person überhaupt spüren. Wenn's mir der nichts wird, und man verliebt sich in jemand anderen, dann war das erste mal offenbar keine Liebe, weil man es ja doch ersetzt hat und eben doch vergleichen kann.
  11. Mit der Scherze stutzen (kein rasieren). Jep, irgendwie schon. Ich bin allgemein der Typ Mensch, der sich relativ leicht zufrieden gibt. Also tbh., ich hät's nicht mal so unangenehm gefunden, wenn sich die beiden Mädels einfach beraten hätten, wie wir's machen, und mir dann einfach mitgeteilt hätten, zu welchem Schluss sie gekommen sind.
  12. Entscheidung ist gefallen. Natürlich nicht, weil ich so ein entscheidungsstarker Mensch bin. Nachdem ich als Meister der unklaren Kommunikation irgendetwas gesagt hab', was mein Hottie dazu veranlasst hat, zu denken, wir wären zusammen und ich würde mit der Frankfurterin Schluss machen, hab' ich mit der Frankfurterin gemeinsam einmal wieder die Lage besprochen. Sie weiß ja, dass ich eigentlich schon in das Hottie verknallt bin und es gerne mit ihr probieren würde, aber auch, dass die Beziehung zur Frankfurterin mir eigentlich total wichtig is'. Jedenfalls kam von ihr die (ehrliche) Absolution, dass ich's mit dem Hottie probieren soll. Wie sie und ich weiter miteinadner umgehen und was das für uns genau heißt, das ist noch unklar, und um's mit ihren Worten auszudrücken, "braucht keiner wissen und geht keinen etwas an". Damit ist gemeint, wie wir miteinander umgehen, wenn wir uns sehen, ob wir kuscheln, ob wir uns eigentlich küssen, wie das is', wenn wir nackt in der Wohnung herum laufen. Das alles is' nicht geklärt, und das wird sich noch in der Praxis klären. Aber es ist zumindest entschieden, dass das Hottie und ich jetzt wirklich zusammen sind. Ich bin traurig, erleichtert und gespannt. Aber keine Sorge: bei dieser Entscheidung wird's nicht bleiben. So wie ich sowohl das Hottie als auch mich kenn' wird's schon bei einem On-Off bleiben und dann eh auch wieder super kompliziert. Was ja auch nicht ich derjenige, der hier lösungsorientiert gehandelt hat, sodnern meine Frankfurterin. Die beste!
  13. Sehr oft. Und ich bin auch verknallt in mein Hottie. Sie is' so verdammt süß; und auch wenn Sex mit ihr toll is', is' sind es eher das Kuscheln, das Liebesgeflüster und ihre verlegenen Sex-Witze, die ihr selbst viel zu peinlich sind; und es is' einfach die Art und Weise, wie wir die Zeit miteinander verbringen, die mich berührt. Was für ihre Instabilität spricht ist, dass sie neben der klaren Ansage, dass sie eine Beziehung will, zugleich gegenteiligen vermittelt, indem sie dann, wenn wir tatsächlich zusammen waren, regelmäßig Schluss gemacht hat. Letztes Jahr hab' ich sie gefragt, ob sie sich - rein theoretisch - vorstellen könnte, nach Hamburg mitzukommen (nicht als Bedingung für eine Beziehung; nur als Frage). Das hat sie bejaht (mit dem Zusatz, dass sie halt erst ein Jahr später kommen würde, was ja okay is'). Einen Tag später schreibt sie eine SMS, dass wir uns nicht mehr sehen sollten und sie mir ein schönes Leben wünschen würde. Und einen weiteren Tag später schreibt sie, dass sie unbedingt mit nach Hamburg mitkommen will, den Tapetenwechsel könne sie total gut brauchen und sie würde mich lieben. Bei aller Instabilität bin ich mir sicher, dass sie mich auch wirklich mag und dass sie auf jeden Fall eine Menge Emotionen in Bezug auf mich hat. Dieses Hin und her von ihr kommt sicher nciht aus heiterem Himmel, und wäre ich selbst klarer dabei, dass sich sie will, und nciht meine Freundin, dann wäre sie sich wohl auch sicherer. Umgekehrt gilt aber auch: wenn sie nicht damals mehrmals aus heiterem Himmel Schluss gemacht hätte, dann wäre es mich auch wiederum leichter gefallen, mich für sie zu entscheiden (ein paar mal hab' ich das ja auch gemacht). On-Off is' ansteckend. Is' nicht so bös' gemeint, und ich hab' diesbezüglich nicht viel zu verbergen. Aber das geht gerade sehr, sehr stark in Richtung Küchen-Psychologie. Welches Verhältnis ich jetzt auch immer beschreiben würde (ob emotional oder ob kalt, autorität, laissez-fair, protective, motivierend, ignorant oder sonst was) würd' dich wohl zu denselben Schlüssen führen. Mein Hottie is' mehr wie ein süßes, junges Mädel, das noch an die Liebe glaubt und nicht zynisch durch die Welt läuft, und das, obwohl sie auch 35 is'. Sie weckt in mir Seiten, die ich nicht kenn': wenn ich jetzt "Dominanz" sag', dann mein' ich das nicht im Sinne von BDSM-Dominanz, ich meine es aber durchaus sexuell. Also, ich bin 1,67 und damit etwas kleiner als sie; sie hat außerdem zwei Schwarzgurte in verschiedenen Martial Arts. Ich mein' also auch nichts mit Gewalt und so weiter. Aber es is' jedenfalls keine "Mutter-Sache". Meine Freundin is' da das komplette Gegenteil. Sie fühlt sich wohl damit, vulgär zu sein, kichert nicht verlegen, wenn sie einen Dildo sieht, sondern maht eine "sich verbrannt haben"-Geste, wenn sie ein Mädel heiß findet, spricht locker und gerne über ihre sexuellen Erfahrungen und hat BDSM-Vorlieben, in denen sie Dom is'. Das kan nsie mit mir nicht ausleben, weil ich halt allgemein nciht so auf BDSM steh', und dass sie das mit ihrem Sub auslebt is' soweit auch okay - auch wenn ich da tatsächlich nicht so entspannt bin wie sie. Abseits davon: ja, sie kümmert sich mehr um den Haushalt und hat zwei kleine Brüder, bei denen sie mehr der mütterliche Typ is', aber dass ein Mädel mehr im Haushalt macht als der Kerl hat noch nichts damit zu tun, dass der Typ eine Mutter sucht. Würd' ich auch so machen. Ich mein', an sich war ich ja eh schon so weit und hab' mich letztes Jahr ja entschieden. Hab's dann aber irgendwie bereut und hab' jetzt die Chance bekommen, mich nochmal zu entscheiden.
  14. Wohl v.a. mal ein bisschen Luft ablassen. Von außen würd' ich wohl in der Regel sagen, dass Verliebtheit eine kurfristige Sache is', die überbewertet is'. Dass es nach 7 Jahren nimmer so is', wie am Anfang, is' ja klar. Die Frage, ob man mit der Frankfurterin noch weiter zusammen sein will, sollte man in deser Hinsicht einmal unabhägig vom Hottie beantworten. Das wäre auch dann sinnvoll, wenn man sich für's Hottie entscheidet, weil es ja die Beziehung belastet, wenn sie mehr oder weniger vor Augen geführt bekommt, dass "Beziehung" nicht bedeutet, dass man sie nicht für jemand anderen verlassen würde. D.h. die Fragen einmal möglichst getrennt zu beantworten: will ich weiter mit der Frankfurterin zusammen sein? Das würde ich bedingt bejahen: auch unabhängig vom Hottie passt es mir gerade nicht, wie es is'. Ich bin schonmal zu lange in einer Beziehung geblieben, die mir nicht gepasst hat. Und dass es mir nicht ganz passt, is' ja auch schon lange so. Beinahe drei Jahre. von siebeneinhalb. Aber ich wäre bereit dazu, es nochmal zu probieren, wenn wir es denn wirklich probieren (und da hat meine Freundin ja gute Ideen), und nicht bloß ein Gespräch führen und Ideen in den Raum werfen, aber genauso weiter machen wie bisher. Die zweite Frage, die davon unabhängig sein sollte, is' die, ob ich mit dem Hottie zusammen sein will. Hier würde ich an sich raten: Nur zu; was hast du schon zu verlieren? Nimm's aber nicht zu ernst, die wirkt ein bisschen instabil, also solang' du On-Off leben kannst, mach' ruhig. Und die Frage kann ich definitiv bejahen. Herumspringen und beide Mädels im Unklaren lassen is' aber kein feiner Charakterzug und belastet auch die Beziehung(en). Hängt also mehr an der Frage, ob ich mit der Frankfurterin noch zusammen bleiben will; weniger an der Frage, ob ich mit dem Hottie zusammen sein will (denn letzte Frage kann ich bejahen). Obwohl ... ich mein', es wäre schon irgendwie beschissen, mtit einem Mädel Schluss zu machen, um mit einem anderen zusammen zu sein - selbst, wenn ich eigentlich noch mit der Frankfurterin zusammen sein will, aber das Leben is' nicht so wirklich fair. Aber guti, vielleicht wirklich die erste Frage hart, klar und unabnhängig von der zweiten Frage beantworten. - Dass es nicht ganz passt, is' schon eine Weile so. - Das, was nicht ganz passt, is' nach siebeneinhalb Jahren normal und wäre wohl bei jeder Beziehung irgendwann einmal so. Wenn man nicht alle paar Jahre dei Freundin wechseln will, sollte man lernen, an solchen Beziehungssachen (gemeinsam) zu arbeiten. Auf welche Art auch immer. Aber die Frankfurterin is' ja selbst unsicher. Hat wohl durchaus damit zu tun, dass sie weiß, dass ich irgendwie doch mit einer anderen zusammen sein will; egal wie "cool und unbeeindruckt" sie tut; hat aber halt auch damit zu tun, dass für sie die Luft ja ebenso irgendwie raus is', und damit, dass sie eine zweite, recht große Lebenskrise hat und gerade nciht so den Kopf, für anstrengende Beziehungarbeit hat (allerdings tut sie sogar schon ein bisschen was). Da wir sonst gut zusammen passen, wäre es schon irgendwie schade. - Man muss nicht ewig in einer unpassenden Beziehung bleiben und sollte jetzt auch nicht ewig an etwas arbeiten, das nicht passt. Das is' zwar gut gemeint, kann aber für beide beteiligten contraproduktiv sein. -> Entschieden hab' ich mich noch nicht.
  15. Naja, ich hatte 'nen Thread, weil im Studium nichts weiter gegangen is'. Aber du hast Recht, gebildete, erwachsene Männer haben im Leben keine Probleme, lassen sich nie auf Situationen ein, die unklar oder kompliziert sind, wissen immer, was sie wollen und wissen immer, was zu tun ist. Also sieh's halt als Teenager- oder meinetwegen als Kindergartenproblem. Onkel Niemand,.... ich hab' beide Mädels so lieb, und beide haben auch mich lieb, aber die eine sagt, ich kann nicht beide lieb haben. Ich will, wie Willian so schön sagt, die Eierlegende Wollmilchsau. Ich mein', auf eine gewissen Ebene hat's die letzten drei Jahre ja sogar geklappt, aber dafür gab's halt eine ganze Menge Tränen beim Hottie. Was das "nicht wissen, was man will" betrifft, damit bin ich in dem Dreieck übrigens nicht alleine. Meine Frankfurterin is' gerade ganz allgemein in einer kleinen Lebenskrise, weil sie jobmäßig im leeren steht. Sie hat lange im wissenschaftlichen Betrieb gelebt und sich mehr als genug angespart, um eine paar Jahre von ihren Ersparnissen zu leben. Aber das is' ja auch nicht so toll. Im Jänner is' ihr Arbeitslosengeld ausgelaufen, und was sie weiter machen will, weiß sie nicht so wirklich. Ein paar netter Jobs gabs, die sie nicht bekommen hat. Und auch beziehungstechnisch weiß sie nicht, ob sie das klassische Beziehungskonzept eigentlich gut findet oder nicht liebe in 'ner Hippy-Community leben würde. Aber was ihr schon klar is': was auch immer es sein soll, sie will mich dabei haben haben. Und dass das Hottie zwar verbal sagt, dass sie gern mit mir zusammen sein will, und dass sie sie da sicher is', ist klar. Aber ihr sprunghaftes Verhalten zu Beginn der Geschichte zeigt schon auch, dass sie sich da nicht ganz so sicher is'. Wobei mittlerweile glaub' ich, dass es trotz allem schon so is', dass sie von ner braven, monogamen Beziehung mit mir träumt. Aber zur eigentlichen Frage: bin auch ein Scheren-Fan. Babyglatt rasiert schauen Männer irgendwie aus wie riesige Babys. Und hinzu kommt: ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich hab' zumindest bei meinem Hottie den Eindruck, dass die (kurzen) Schamhaare doch ein kleines bisschen ihren Kitzler stimulieren. Sie meint schon, dass da kein Unterschied is', aber irgendwie geht sie da schon mehr ab. Gar keine Haare haben (Waxing) is' unangenehm, wenn die Haare langsam wieder nachwachsen und dann im Stoff der Unterhosen/Shorts hängen bleiben.
  16. selfrevolution

    Jubelthread

    Hottie (Ex): "Der Alex hat sich so sehr in die Verschwörungstheorie hineingesteigert. Ich habe Schluss gemacht." Sehr gut. Der Typ hat ihr echt nicht gut getan. Hottie: "Hey, ich würde Silvester gerne ein paar Freunde einladen und feiern. Magst du kommen." Gelber Frosch: "Gern. Ich werd' mal schauen, ob ich bei meiner Cousine übernachten kann; aber ich werd' sicher einen Schlafplatz finden." Hottie: "Du kannst auch bei mir schlafen." Gelber Frosch: "Naja, ich haben vor, ein paar Tage in der Stadt zu bleiben." Hottie: "Super! Freue mich schon darauf!"
  17. Das schau' ich mir an!
  18. Kurze "Date oder nicht Date"-Einschätzung: - Mädel letzten Sonntag auf einer kleinen Party kennengelernt. Erst haben wir uns gut unterhalten, ähnliche Hobbys, Nummern getauscht; waren nicht touchy, ein paar sexuelle Anspielungen beiderseits, aber nichts was ich nicht auch mit jedem anderen lockeren Menschen so auch machen würde. Im Laufe des Abends haben wir uns dann mit anderen Leuten verquatscht und sind getrennt heim. - Heute hab' ich ihr geschrieben, dass ich in ihrer Wohngegend auf einer lahmen Geburtstagsfeier bin, auf der's fast nur Typen gibt; und ein bisschen weibliche Gesellschaft wäre nett. Sie hat gemeint, dass es bei ihr daheim nicht geht und sie gerade pleite is', aber ob ich vielleicht eine andere Idee hätte. Hab' mal gefragt, ob's 'nen Billarschuppen gibt, und sie hat zwar für heute abgesagt, aber (in derselben Nachricht) einen Laden rausgesucht und nächsten Samstag vorgeschlagen. - Allgemein zu ihr: sie weiß, dass ich in 'ner offenen Beziehung bin, sie is' Single, würde aber so oder so auch nur offene Beziehugnen eingehen und is' sexuell sehr offen. Die altersdifferenz is' zwar groß (sie is' 21, ich bin 35) und bei anderen Mädels würd' ich das schon bedenken, hatte bei ihr aber nicht den Eindruck, dass das irgendeine Rolle spielt. Da sie bei der Billardkneipe, die sie rasugesucht hat, auf die Preise geachtet hat und die erwähnt hat, scheint das tatsächlich 'ne rolle zu spielen. Hm... However: grobe Einschätzung: (vorsichtiges) on oder off?
  19. Eine eigenartige Frage, aber: was macht man eigentlich, wenn man nachts "feiern" geht? Also die Frage vor dem Hintergrund: ich bin zu Sommerbeginn nach Hamburg gezogen, und so sehr ich Wien liebe und vermisse, muss ich doch gestehen, dass Hamburg nicht so übel ist. Anders als in Wien, kann man hier auch alleine weggehen, ohne dass es total komisch ist. Es scheinen alle ziemlich offen zu sein, alle haben gute Laune, in Bars wird man von Männlein und Weiblein angesprochen, und anders als in Wien scheint das Mann-Frau-Verhältnis hier einigermaßen ausgeglichen zu sein. Klar gibt's auch Sachen, die nicht so leiwand sind, Weggehen in Hamburg macht Spaß. Jetzt is' es so, dass ich hin und wieder auf so Partys war, und dann wollen nachher immer verschiedene Leute "weiter ziehen"; und zwar in solche Clubs, in denen die Musik wirklich laut ist und die Leute tanzen. Ich hab' aber echt keine Erfahrung mit Clubs und bisher nur (schematisch, banalisiert) folgende Szenarien gehabt: 1) Die Leute wollen von der Party in die Clubs ziehen und laden mich ein, mitzukommen. Im Club kauft sich jeder ein Getränk, und dann tanzen die Leute und sind gedanklich raus. Ich kann ja "auch tanzen", aber wenn ich an sich nur in einen Club gehen will und dort tanzen will, dann brauche ich ja nur ... Musik und sonst überhaupt nichts. Also andersrum: wozu such' ich mir wen, um weiterzuziehen, wenn ich dann die einzige Verbindung die ist, dass man gemeinsam den Club betritt und sich alle 10 Minuten einmal zunickt? Ich mein', ich kann die Musik durchaus genießen, und aber sie is' halt laut; dementsprechend geht auch "plaudern" nicht so wirklich. Tanzen is' das einzige, was geht. Is' nicht so meines, aber es is' "okay". Die Leute (also die Mädels) sind hängen sich dann auch nicht an andere Typen ran oder so, sodass ich sagen könnte, dass die mich irgendwie scheiße finden, nur aus Höflichkeit eingeladen haben oder so. Also hm... weird. 2) Die Leute wollen von der Party in die Clubs ziehen und laden mich ein, mitzukommen. Im Club kauft sich jeder ein Getränk oder irgendwer gibt eine Runde aus, und dann stehen alle mit einem Getränkt in der Hand im Kreis, nicken mit dem Beat und euh... stoßen miteinander an. wie gesagt: Tanzen is' echt nicht so meines, aber ich kann verstehen, wenn man es mag. Aber naja, es schaut jetzt so wirklich aus, als würden die tanzen wollen. Man ... steht halt da. Reden kann man eh nicht ohne nach fünf minuten heißer zu werden. Man kann halt noch ganz nahe aneinander rangehen und einander ins Ohr flüstern, und das is' schon sexy und so. Aber das würd' ich dann halt mit Leuten machen, die ich auch sexy finde, und wo irgendwie eine Art Flirt da is'. Aber ... naja, die Leute flüstern ja eh auch nicht miteinander. Man steht halt da und ... jo. 'ne Stunde später geht man halt in den nächsten Club. Wenn ich mich sonst so im Club umschau', dann tanzen die Leute halt oder sie stehen an der Bar. Klar, manche reden schon auch miteinander und ein paar flüstern sich sicher Zeug ins Ohr, machen rum (gar nicht so viele - zumindest viel weniger als in Wien; was ich irgendwie angenehm find', weil man dann nicht irgendwie sinnlos dasteht, während andere trockenficken; quasi zum Spanner degradiert; das is' hier in Hamburg glücklicherweise nciht so schlimm), oder sie machen sonst irgendwas. Aber die meisten Leute tanzen. Also die Antwort auf die Frage, was man tut, wenn man "feiern geht", is' natürlich "worauf man Lust hat" oder sowas, aber das is' etwas kurz gegriffen. Habt ihr vielleicht ehm,... Ratschläge, was ich so machen kann, wenn ich nicht tanze? Ich mein': ich tanze ja eh auch hin und wieder; is' nicht so, als würde ich das komplett scheiße finden. Aber wenn ich nicht tanze, dann sitz' ich halt da und entweder schau' ich den Leuten beim Tanzen zu oder ich schau' den Leuten dabei zu wie sie mir beim Zuschauen zuschauen (also: man steht im Kreis, nickt mit dem Beat und alle paar minuten sagt man mal irgendeinen Satz).
  20. ...ich nehm' an, die Frage is', was ich dann tun würde. Mit den hübschen Mädchen würd' ich wohl am liebsten Gruppenkuscheln im Bett, von den Kerlen würd' ich mich massieren lassen (erfahrungsgemäß massieren Männer tendenziell besser). Aber es is' halt keine Einbahn-Straßen; also realistischerweise wär' ich wohl entweder für 'ne gemütliche Wohnzimmer-Runde oder für eine gemütlich Wuzzel-Bar. Also ja, sichtlich is' der Club nicht meine erste Wahl. Aber der Club is' jetzt nicht eine Sache, die ich "schrecklich" finde; und schon alleine, weil es ein Ort ist, an dem gesellschaftliches Leben stattfindet, und den ich noch nicht so wirklich kenne, find' ich es tatsächlich - an sich - spannend, mir das anzuschauen und habe ich auch durchaus Interesse daran, wie man so schön sagt, meinen (gesellschaftlichen) Horizont zu erweitern. Der Threat is' aber schon einwenig älter. Ich war seit dem sicher mal weg, vielleicht auch zweimal, und es hat sich nicht so wahnsinnig viel getan. Bin die letzten Wochen verschnupft gewesen (kein Corona: geimpft und antigen getestet), und die Corona-Zahlen Zahlen steigen gerade rasant. Eine Bekannte hier in Hamburg will morgen weggehen, und ich weiß noch nicht, ob's mich freut. Aber falls ich mitgehe: mal schauen wohin sie mich entführt. 😉
  21. Is' natürlich nur ein Scherz. ...oder zumindest ... als Scherz gemeint. Jo, also ich hab' wenig Hemmungen davor, verwirrt auszuschauen. Wir schon irgendwie gehen ... und wenn nicht, dann bleib' ich halt einfach daheim und geh' schlafen. Ne, also echt: danke für die Antworten und Tipps. Ich werd' mal schauen, was mir davon taugt und womit ich gut zu Recht komm': v.a. eher im Bar-Bereich abhängen, mal eher am Rande 'rumhängen bzw. es einfach mal "hinzunehmen", wenn ich mit Leuten dort bin und die einfach nur herumstehen und nichts tun; quasi nach dem Schema: das tut man beim Feiern: herumstehen und schauen.
  22. Scheint ja doch 'ne Menge Regeln zu geben. 😛 Ob ich anders als verwirrt dreinschauen kann, weiß ich nicht. Aber im Grunde is' das dann eh das, was ich bisher so gemacht hab' und was die anderen auch so machen. Man steht komisch herum, nickt einander zu, nickt (vielleicht) mit dem Beat und hält sich an seinem Getränk fest, für den Fall dass man die Balance verliert. Klingt nicht so schwer. Ich denk', das bekomm' ich hin. Kommt mir ehrlich gesagt irgendwie hm... sinnlos vor, also sind Clubs wohl wirklich nicht ganz meines, aber die Musik is' meistens echt in Ordnung, und es is' durchaus anregend ... dazustehen und mit dem Fuß zu wippen. Ahja, und halt den Blickkontakt mit euh... schönen Frauen suchen, stumm zunicken und schauen, ob sie herkommen und einem irgendwas ins Ohr brüllen (ansprechen). Oder halt, wie ich's auch kenn', irgendwelche komischen Tanzbewegungen machen, die lustig sein sollen, glaub' ich. Keinesfalls selbst jemanden ansprechen. 🙂 Äh... ich denk', "Tanz" is' einfach noch keine Sprache, die ich gelernt hab'. Sollte aber nicht so schwer sein; ich hab' ja auch gelernt, mit Messer und Gabel zu essen.
  23. Hat mir heute 'n Mädel ziemlich ähnlich erklärt. Is' wohl derweil noch eine ziemlich fremde Welt und äh... Kommunikationsform. Is' halt jetzt stark auf den Aufriss bezogen, also eh leiwand. 😉 Für mich halt wohl gewöhnungsbedürftig, aber mal gucken, wie das so läuft. D.h. banals gesagt: einfach auf der Tanzfläche rumstehen, und verwirrt dreinschauen?
  24. Naja, kind of. Ganz offensichtlich weiß ich (noch) nicht so ganz, was ich in einem Club eigentlich will. Einfach nur da sitzen und die Musik hören kommt mir komisch vor, is' aber eigentlich gar nicht so übel. Und ja, ich bin denen gegenüber zu gar nicht verpflichtet (schon die Annahme wär' absurd) und ich geh' ja nicht nur freiwillig mit, sondern ich leg' es ja auch drauf an, nicht um 23:00 von der Party heim zu fahren, mir eine Instant-Noodle-Suppe zu machen und dann ins Bett zu gehen. Also ich liebe es, mich weiter schleppen zu lassen, wenn die Leute in Ordnung sind (bisher dreimal: 2x gemischte Gruppen mit Männer-Überhang, gestern 2 Mädels und ich). So lern' ich die Stadt kennen, und an sich auch "zwischendurch" die Leute; z.b. auf dem Weg von einem Lokal ins andere, beim Trinken an der Bar, aber auch zu sehen, wie sie sich in Club verhalten sagt was aus. Mit manchen tauscht man Nummer aus, ein paar Leute waren dann auch an einem anderen Tag gemeinsam in einer Kneipe (aber ich Chaot hab' erst der Tag forciert und am Abend davor festgestellt, dass ich da schon seit Wochen einen Termin festgelegt hab'). Das Fazit ist an sich schon: ich mag es, mit den Leuten von der Party weiterzuziehen, und auch wenn ich Bars bevorzuge, finde ich Clubs durchaus in Ordnung. Aber ich muss wohl noch herausfinden, was ich in Clubs eigentlich so machen kann, das mir Spaß macht, außer: da sitzen und Musik hören, 15 Minuten tanzen oder im Kreis stehen, einander anschauen und im Takt zu wippen. Herumrennen und nach hübschen Mädels suchen is' halt einerweits nicht schwer, weil ich die meisten Mädels im Club gutaussehend find', andererseits super schwer, weil ich halt ... naja, jetzt nicht "super schüchtern" und "socially awkward" bin - aber jetzt auch nicht der Typ, der im Club herumgeht, sich an der Bar zwischen die Leute drängt, um dann der hübschen Schwarzhaarige im Gothic-Style euh... irgendwas euh... zu sagen, das sie so sehr von mir überzeugt, dass sie auf der Stelle mit mir 'rumschmust. Bei Partys is' das chilliger und jo, bin halt einfach kein großer Aufreißer. Sei's Feigheit, sei's Faulheit oder sei's sonst irgendwas, das mich davon abhält. Is' mir gerade nicht so wichtig. Aber joh, ich find' den Tipp mit den Raucherecken bzw. dem Raucher-Hof, der Bar und den etwas ruhigeren Ecken eigentlich ganz gut. Ansonsten halt einfach weiter herumexperimentieren, was mir so taugt. Danke euch mal für die Antworten. 🙂