FreiherrFlorian

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  1. Nachdem es die Woche davor wieder nicht geklappt hatte, habe ich letzte Woche zumindest 9 Gespräche führen können. Um es kurz zu fassen: 5 der Gespräche waren mit "HBs, die ich daten würde" (auf der Straße nach Richtung gefragt, im Cafe angesprochen "machst du was für's Studium?", in einer Bar einfach dazugesetzt). 2 Gespräche mit älteren Leuten auf der Straße (einmal nach Richtungen gefragt; einmal gefragt, ob ich weiterhelfen kann, da sie etwas suchend wirkten), 1 Gespräch mit einem Typ auf der Straße, der ein cooles Shirt anhatte, 1 Gespräch mit einem Typ an einer Bushaltestation ("fährt hier der .. Richtung ...?"). Die Gespräche auf der Straße waren immer recht kurz, nur knapp die 2 Minuten. Da muss ich auf jeden Fall noch üben, so ein Gespräch etwas am Laufen zu halten. Werde, auch wenn es nur 9 Gespräche waren, in Woche 3 weitermachen. Denke, das ist durchaus sinnvoll für meinen weiteren Fortschritt. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass proaktiv mit Fremden ins Gespräch zu kommen dafür sorgte, dass ich grundsätzlich offener und kommunikativer im Alltag bin. Auch hier wieder etwas, dass man eigentlich abseits dieser Challenges beibehalten sollte. Also einfach häufiger mal mit anderen Leuten quatschen und damit diese Alltagsisolation durchbrechen, in der man quasi "allein in der Masse" unterwegs ist. Das "Hallo" sagen habe ich übrigens ein wenig beibehalten 🙂
  2. Heute noch direkt 2 Gespräche gehabt. Einmal in einem Café mit der Bediensteten und in einem Restaurant mit dem Kellner. Beide Male einfach bisschen über die Auswirkungen von Corona gequatscht. Wieder Gespräche, die situativ sehr "einfach" waren, da der Kontext einfach stark gegeben war. Werde mir vornehmen, dass mindestens 5 der 10 Gespräche ohne vorgegebenen Kontext sein müssen, sodass es bewusst etwas mehr "awkward" und out of comfort zone ist bzw. sich so für mich anfühlt.
  3. FreiherrFlorian

    Weiter geht's

    Ich hatte vorige Woche noch keinen Thread erstellt, da ich wirklich extrem viel zu tun hatte und nur wenig Kopf für PU. Habe letzte Woche zwar noch Gespräche geführt, aber nur drei. Kurzer Rückblick: Gespräch 1: In einem Café, ein Girl nach Aufladekabel gefragt (da ich tatsächlich eines brauchte), dann ans DJBC gedacht und bisschen geplaudert (ich habe erzählt, was ich so mache, sie hat von ihrem Studium erzählt) Gespräch 2: In der Bahn. Mit einer Frau mittleren Alters, die neben mir saß, ins Gespräch gekommen und bisschen über ihren Beruf geredet, da der ziemlich spannend war. Gespräch 3: Wieder ein Girl im Café. Gefragt, ob der eine Sitzplatz noch frei sei, ins Gespräch gekommen, sie schien auch direkt hooked zu sein und wir haben am Ende auch noch Nummern ausgetauscht. War jetzt aber nicht so mein Typ. Jedenfalls: Die Ausrede, dass ich viel zu tun habe, kann ich leider nicht mehr gelten lassen, da nicht in Aussicht steht, dass sich daran zeitnah etwas ändern wird. Stattdessen muss ich die Challenges noch viel proaktiver in meinen Alltag integrieren. Möglichkeiten gibt's immer. Die Gespräche letzter Woche waren ja alle situativ entstanden und nicht proaktiv von mir forciert. Von daher geht's ab heute wieder los. 10/10 ist das Ziel. Im Endeffekt hat es ja weniger mit "Können" usw. zu tun, als mehr mit Willensstärke. Ich denke, das ist grundsätzlich eines der wichtigsten Dinge, die mit dem DJBC trainiert werden. Und ist natürlich auch für's restliche Leben sehr wichtig. Im Übrigen merke ich noch die positiven Auswirkungen der ersten Woche. Auch wenn ich wie gesagt kaum bewusst an PU gedacht hatte, habe ich immer noch häufiger Leute auf der Straße usw. gegrüßt, was ich sonst nicht getan hätte.
  4. Soo, die Woche ist vorbei, und die Bilanz lautet: Nur ca. 35 "Hi's" verteilt. Also nicht die 50 geschafft. Trotzdem werde ich in Woche 2 weitermachen und nicht noch einmal die Woche wiederholen. Warum? ==> Die "Hi's" kosten mich generell nur leichte Überwindung. Der "out of comfort zone" Effekt ist also nicht (mehr) wirklich gegeben. ==> Ich habe bereits mein Learning aus dieser Übung gezogen: Zum Einen ist mir deutlich geworden, wie unsozial (bzw. isoliert) die meisten Leute im Alltag sind. Ich habe auf ein freundliches Hallo nur selten ein lockeres, freundliches Hallo zurückbekommen. Meistens war es entweder – was natürlich positiv ist – ein überraschtes, leicht nervöses, aber gut gemeintes Hallo (die Person war dann häufig nicht sicher, ob wir uns kennen) oder einfach ein Ignorieren (manchmal trotz Augenkontakt während des "Hallo's") bzw. ein irritierter Ausdruck. Zum anderen bringt einen bereits solch leichte soziale Interaktion mitunter in einen nicen state (vor allem natürlich bei lustigen Reaktionen). Es war also nochmal ein reminder dafür, dass man sich seinen inner state jeden Tag neu aufbauen kann, step by step. ==> Aus letzterem folgt: Ich werde das mit den "Hallo's" auch in den folgenden Wochen beibehalten, und sei es nur als warm up. Zudem war ich bereits so frei, und habe diese Woche 3 Girls auf der Straße angesprochen mit direktem opener. Eine Nummer bekommen, ganz nice. Bin da allerdings noch viel zu unlocker in der Interaktion. Ich glaube, gerade Woche 3 wird für mich wichtig sein. Zu lernen und verinnerlichen, dass man auch mit fremden Mädels, "die man daten würde", ganz normal quatschen kann. Z.B. habe ich in dieser Woche kaum einem "Mädel, das ich daten würde" "Hallo" gesagt, sondern meistens älteren Leuten. Weil sich das ansonsten weird für mich anfühlt. Sollte es aber nicht, und von daher werde ich auch bei den "Hallo's" in den nächsten Wochen darauf achten, da diese Gruppe nicht auszulassen.
  5. FreiherrFlorian

    Back in the Game

    Hallöchen, nach 2 Jahren Beziehung ist es Zeit, wieder das Spielfeld zu betreten. Und da gibt es, so scheint es mir, wenig Besseres als das Don Juan Bootcamp. Schritt für Schritt von der Kreisliga in die Champions League. So zumindest das Versprechen. Natürlich muss auch ich erst einmal kleine Brötchen backen. Aktuell gibt's bei mir noch viel Luft nach oben. Da sind die Aufgaben der Woche 1 doch ganz gut als Start geeignet. Ich werde versuchen, die 50 "Hi's" noch in die restlichen Tage dieser Woche zu quetschen. Beste Grüße FreiherrFlorian