Lexar

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  1. Bei deiner Story muss ich an meinen ehemaligen Mitbewohner in unserer WG denken. Ich habe mehrere Jahre in einer "Großstadt" (ehemalige Bundeshauptstadt) studiert und wir hatten immer eine reine 5er Männer WG. Als eines Tages ein Mitbewohner aufgrund Studienabschlusses ausgezogen ist, machten wir uns auf die Suche nach einem neuen Mitbewohner. Erster Ansprechpunkt war, neben verschiedensten, geschalteten Annoncen, natürlich der Bekanntenkreis an der Uni - jedoch wenig zielführend, irgendwas passte nie. Dann meldete sich ein Interessent aus dem tiefsten Bayern. Berufstätig, ein paar Jahre älter als wir und mit der Absicht, ein neues Leben beginnen zu wollen. Meine Mitbewohner und ich waren zunächst etwas skeptisch, vereinbarten aber trotzdem ein persönliches Voortgespräch, da wir merkten, dass die "Chemie" passte, trotz des völlig anderen Lebens. (Dazu später unten mehr, lustige Anekdote :D) Er schilderte seine Situation und Unzufriedenheit mit seinem aktuellen Lebensweg. Seine Freunde kamen alle in das "Alter", in dem es anscheinend, dank der heutigen Gesellschaft, an der Zeit ist, sich zu festigen. Sprich Kinder, Haus, Ehefrau usw. Er hatte einen sehr guten Job (finanzielle Unabhängigkeit),großer Freundeskreis, fühlte sich aber in seinem damaligen Umfeld nicht mehr wohl (Stillstand). Zunächst wirkte er auf mich unsicher und hilflos, was ich jedoch damals vollkommen falsch interpretiert habe. Wir gaben im also eine Chance! Nach der Eingewöhnungsphase, stellte sich diese Entscheidung auch für uns als eine der besten überhaupt heraus - wir konnten als Studenten viel von ihm lernen und vice versa. Um jetzt nicht zu sehr auszuschweifen: Er berichtet mir heute noch davon, dass es seine vielleicht bis jetzt beste Entscheidung gewesen sei, diesen Neuanfang, auch gerade bei uns, zu wagen! Leider war ich zu der Zeit schon in den letzten Zügen meines Studiums und muss mir im Rückblick selber eingestehen, dass ich zwar studiert, aber nicht gelebt habe. Alle ehemals Studierenden haben mir als Student immer gesagt, dass die Studienzeit die beste Zeit im Leben ist - ich hab den Satz nie verstanden, war ich doch zu sehr mit meinem Studium beschäftigt. Heute wird es mir, auch dank diesem Forum, klar. Diese Unabhängigkeit, das Freisein, einfach tun zu können was man will, worauf man wirklich Bock hat, wird es, sofern man sich der Gesellschaft unterwirft, so nicht mehr geben. Das riesige Potential eines social circle an der Uni oder generell einer Studentenstadt, erwähne ich jetzt absichtlich nicht, denn ich hab es leider nicht erkannt....🙄 Wir waren aber auch allesamt Studenten des fortgeschrittenen Fachsemesters und studierten alle auf Staatsexamen (da kommen heute eigentlich nur noch zwei große Studiengänge, Lehramt mal außen vorgelassen, in Betracht). Waren also alle schon etwas älter und nicht diese typische, Hippie Studenten-WG, ihr wisst was ich meine. Möchte das jetzt nicht weiter ausführen, sonst fühlen sich manche auf die Füße getreten 😄 Kleine Anekdote: Er kam immer super bei den Frauen an, starkes Selbstwertgefühl, zog einfach sein Ding durch usw. - all das, was hier im Forum gepredigt wird. Dafür habe ich ihn immer bewundert (no homo), konnte das Verhalten aber nie verstehen. Nachdem ich dieses Forum entdeckt hatte, wurde mir einiges klar und ich erkannte sämtliche Verhaltensweisen in ihm wieder. Da wir mittlerweile auch gute Freunde geworden sind, hab ich ihn drauf angesprochen. Hab ihm einfach die Wörter "PU" und "Persönlichkeitsentwicklung" vor die Füße geworfen und gefragt, ob er mir dazu was sagen könne. Seine Antwort: "Hättest du mich das besser mal zu Zeiten unserer WG gefragt!!" 😄
  2. Anfangs dachte ich, dass man mit ein wenig charakterlicher Veränderung, Handlungsstrategien, anderen Aktionen usw. das Nice-Guy Problem ablegen könne - so schwer wird das schon nicht sein. Durch ein wenig Stöbern in der Schatzkiste bin ich auf das Buch "Nie mehr Mr. Nice Guy" gestoßen. Nachdem ich mir mehrere Posts durchgelesen hatte, ahnte ich schon böses und kaufte mir kurzerhand das Buch. Ich habe eine lange Nacht hinter mir, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen. Was soll ich sagen? Der Inhalt ist wie ein Spiegel meiner selbst, ich finde mich darin 1zu1 wieder, als ob ich der Inbegriff des Nice-Guys wäre. Ich erkenne, dass der Ursprung allen Übels weit zurück in meiner Vergangenheit liegt.... Mir fällt es gerade extrem schwer darüber zu schreiben - mich einfach zu öffnen. Allein das Eingestehen dieser Charakterschwäche....kann man das überhaupt noch Charakterschwäche nennen?! Da wir hier im Unterforum "konkrete Verführungssituationen" sind, belasse ich das ganze jetzt mal dabei und will den Thread nicht in eine andere Richtung lenken. Denn meine Erkenntnis und der vor mir liegende Weg sind definitiv Teil eines anderen Unterforums. Trotzdem danke für die Antworten und danke für die Erfolgswünsche - vor mir liegt ein harter Weg!
  3. Stimmt, an LSE hab ich noch gar nicht gedacht, die fette redflag hätte mir schon viel eher auffallen müssen. Da wäre wohl nexten langfristig gesehen für mich selber die beste Option.
  4. "Bereden"...., ich merke selber wie der Nice-Guy bei mir gerade wieder versucht durchkommen. Alles Bereden, aber Hauptsache nicht Handeln.🙈 Diese Nice-Guy Kacke loszuwerden ist echt ein großes Projekt. Ich denke, dass ich da noch einiges an Entwicklung brauche, um endlich diese Züge abzulegen. Sie wie einen Kumpel zu behandeln, wäre hier wahrscheinlich die beste Lösung.
  5. Wenn ich mich auf das Freundschaftliche einlasse, würde ich mir, zumindest zurzeit, nur selber was vorspielen. Ob das langfristig das Richtige ist, wage ich zu bezweifeln. Auch wenn es auf der Freundchaftsschiene vielleicht ganz gut passen würde, habe ich aktuell einfach nicht die Zeit (Job, Fortbildung usw.), um eine "weitere" Freundschaft zu pflegen. Daher ist das für mich keine weitere Option. Aber danke für deinen Rat mit dem Daten. Mir ist selber schon aufgefallen, dass, sofern man mit mehreren Frauen gleichzeitig Kontakt hat, das ganze viel entspannter angeht und eher in eine "Scheiß-egal" Haltung wandert. Springt eine ab oder geht nicht drauf ein, hat man noch andere Karten auf der Hand. Werde mich dahingehend also verbessern. Also hier wieder das typische Verhalten einer alleinlebenden Frau, die Validierung durch andere Männer, in dem Fall durch mich, sucht. Ob sie nun bewusst spielt oder ganze unterbewusst stattfindet, kann mir egal sein. Validierung kann sie sich woanders herholen. Verstellen, im Hinblick auf das Charakterbild der Ex-Freunde, werde ich mich nicht, das wäre nur gespielt und nicht der richtige Weg. Zudem ein vollkommen asoziales Verhalten. Nur was ist jetzt der richtige Weg? Direkt Next ohne großes Gerede? Sie wird nach ein paar Tagen definitiv fragen, was los wäre.
  6. 1. Mein Alter: 29 2. Alter der Frau: 24 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: 2-3 4. Etappe der Verführung: bewusste und unbewusstes Kino an "harmlosen" Stellen durch Sie und mich, LMR im weitesten Sinne durch Sie nach Versuch von *close -> Freeze out 5. Beschreibung des Problems/aktuelle Situation: Hi, kurze Geschichte zu mir. Ich selber komme aus einer 8-jährigen LTR und war der gegen Ende der Beziehung absolute Nice-Guy, needy, beeinflussbar und die Frau wurde zu meiner Oneitis. Der Hypergamie der Frau vollkommen zum Opfer gefallen und meine Ex-Freundin suchte sich Validierung durch andere Typen. Die LTR wurde dann letztendlich durch mich ohne großes Gerede beendet. Seit Anfang 2020 bin ich nun single und arbeite hauptsächlich an mir selber (Innergame, Selbstbewusstsein, Mindset aufbauen etc.). Der direktsuchende Kontakt zu Frauen war im letzten Jahr eher zurückhaltender, da ich der Meinung bin, dass zunächst das Innergame stimmen sollte, bevor man sich überhaupt wieder auf Frauen einlässt (ich bin nicht dieser FC suchende Typ, sondern eher auf LTR aus) - ich will einfach nie wieder dieser Nice-Guy werden. Wie es das Schicksal (nein, Schicksal gibt es für mich nicht, ist nur eine passende Metapher in der ganzen Story 😄) nun so will, habe ich durch eine langjährige Freundin eine HB8 vor ca. 6 Wochen kennengelernt. Wir haben uns auf Anhieb gut verstanden und Nummern ausgetauscht. Textgame hat auch stattgefunden, wobei ich ihr direkt gesagt habe, dass ich Whatsapp usw. nicht als Kommunikationsmittel, sondern eher als Verabredungstool sehe. Ich finde, man kann mal schreiben, aber ellenlange Romane sind einfach nicht meins. Schreiben kann man mit Freunden, HB´s sollte man treffen oder zumindest telefonieren. 2-3 Mal haben wir was zu Dritt oder zu Viert (neuner Macker von Freundin, Freundin, HB und ich) gemacht und auch getrunken. Die Abende verliefen super - aber nur in Sachen Kommunikation und Rapport (Vertrauen) aufbauen. Haben dann auch immer bei der Freundin übernachtet, es ist aber zu keinem close gekommen. Nur endlose, aber keineswegs langweilige Gespräche bis in die Morgenstunden mit ausgeglichener Sprechzeit beiderseits. Zur Eskalation kam es nicht, da wir immer zu 4. im Raum geschlafen haben. Interesse an meiner Person scheint zumindest dazu sein, da sie viel fragt und wissen möchte. Attraction ihrerseits ist auch vorhanden, zumindest sagte Sie das zu unserer gemeinsamen Freundin. Ich habe Sie dann nach einem Date gefragt, kleiner Spaziergang in der Nähe meiner Wohnung, worauf Sie flakte, indem Sie sagte, dass sie das nicht für richtig halte, mich möge, aber kein Interesse an einer Beziehung habe. Habe dann darauf mit einem knappen "okay, alles klar" Freeze out reagiert. Nach 2 Tagen kam dann wieder eine Nachricht durch Sie, das typische Gelaber "Hey, wie gehts?" usw. Ich hab mich freundlich, höflich und ungerührt verhalten. (s.o. Whatsapp ist kein Kommunikationsmittel). Im Laufe des Textgames fragte Sie dann, ob Sie mich nicht abholen kommen solle, um eine zu Rauchen. Habe ihr dann gesagt, dass ich erstmal zum Sport gehe und sie doch abends vorbeikommen könne - das tat sie dann auch. Wir sind Spazieren gegangen, es kam aber zu keinem close, da sie nicht mit zu mir wollte - Freeze out durch mich. Es kamen dann immer wieder im Abstand von 2-4 Tagen Nachrichten von ihr, zwischendurch auch mal von mir. Zwischen den Feiertagen haben wir uns dann wieder zu 4. (HB, Freundin, ihr neuer Macker und ich) uns getroffen. Wir sind wandern gegangen und haben abends bei Freundin was gegessen. Nach dem Abendessen machten wir uns dann auf den Weg und ich begleitete HB noch zu ihrem Auto, da sie ein paar Sachen zu tragen hatte. Das Wetter spielte mir in die Karten, denn es war am Schneien, völlig glatt und sie hatte 120km Heimfahrt. Also schnell Initiative ergriffen und ihr angeboten, dass sie im Gästezimmer schlafen könne. Nach kurzer Überlegung stimmte Sie dem ganzen zu und wir sind zu mir gefahren. Haben es uns dann auf dem Sofa gemütlich gemacht und geredet. Als es dann was später wurde und sie fragte, wo sie denn jetzt nun schlafe, habe ich direkt gesagt, dass Sie bei mir im Bett schlafe, worauf Sie dies bejahte. Sie schlug noch vor einen Film zu gucken. Also legten wir uns ins Bett, machten einen Film an und redeten zwischendurch immer wieder über einzelne Szenen des Filmes. Anfangs noch etwas verlegen im Bett, suchten wir dann doch die Nähe und rückten zusammen, wobei es zu keinem direkten Körperkontakt gekommen ist. Also dachte ich mir, alles oder nichts, lagen mit dem Gesicht sehr nah beieinander - wenn jetzt keine Eskalation, dann nie. Ich versuchte Sie zu küssen und sie drehte sich weg und sagte, was der Scheiß solle und (s.o,) kein Interesse an einer Beziehung habe, mich aber möge. Ich reagierte dann wieder mit einem knappen Freeze out "Es ist okay, alles gut. Wieso denn direkt Beziehung? Man kann doch auch so Mal Spaß haben (etwas lachend)", um die angespannte Situation etwas zu besänftigen. Ich checkte erstmal mein Handy und ging eine rauchen. Sie sagte dann noch, dass sie deswegen jetzt fahren müsse. Normalerweise hätte ich gesagt "fahr halt, ich hindere dich nicht dran", aber der Tatsache geschuldet, dass es draußen am Schneien war, Sie Sommerreifen drauf hat und Heimweg, sagte ich dann, dass Sie sich die weitere Nacht keine Sorgen machen müsse durch weitere Annäherungen (Eskalation) meinerseits und Sie beruhigt schlafen könne. Wir redeten im Anschluss wieder ganz normal miteinander. Sie blieb also über Nacht. Der nächste Morgen war wieder ganz normal, haben gefrühstückt, gelacht. Eigentlich wollte Sie morgens fahren, ist dann aber doch bis mittags geblieben. Habe ihr dann gesagt, dass ich noch paar Sachen zu erledigen habe, worauf Sie dann gefahren ist. Habe dann erstmal abgewartet und mich nicht mehr gemeldet. 6. Frage/n Ja, Fragen? Endlos viele? Wo stehe ich, wie schätzt ihr das ganze ein? Durch Erzählungen ihrerseits von ihren Ex-Freunden, wobei ich da immer direkt auf ein anderes Thema gelenkt habe, weiß ich, dass ich eigentlich gar nicht ihrem "Schema" entspreche. Zudem kam die selber erst vor knapp 10 Wochen aus einer 1-2 jährigen LTR. Die Ex-Freunde waren eher, kurz gesagt, Assi´s, Schläger, Gewalt ihr gegenüber, absolut dumm usw. Ich bin eher das Gegenteil. Akademiker, sportlich, ehrenamtlich tätig, habe Anstand, lege viel Wert auf mein Äußeres und mittlerweile inneres Erscheinungsbild, treibe viel Sport und würde mich als gebildeten, gut aussehenden Typen beschreiben. Ich merke selber, wie ich zurzeit noch dazu tendiere in die Nice-Guy Schiene wieder zu verfallen, kann mich dann aber doch noch vor dem Handeln innerlich maßregeln und es aufhalten, damit es nicht nach außen hervortritt. Wie soll ich jetzt weiter vorgehen? Wie "gewohnt"? Bin ich schon in der Friendzone gelandet? Ihr Verhalten ist irgendwie zweideutig.