hoolahopp

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  1. Frohlocket, denn es gibt noch Kultur
  2. Das wird jetzt sehr dunkel rüber kommen, ist es auch, nur denkt mal drüber nach. Eine unvermeidliche Hypothese, auf welche die Menschheit immer wieder verfallen muß, ist auf die Dauer doch mächtiger als der bestgeglaubte Glaube an etwas Unwahres (egal welche Gesellschaftsform, Religion, oder Gesinnung hier einsetzen). Auf die Dauer: das heißt hier auf hunderttausend Jahre hin. Man darf nicht vergessen, dass all diese Dinge eine Konsequenz und nicht Ursache dessen sind, was man mit ihnen verbindet. Betrachten wir einmal die heutige Welt: Komplexitätsreduktion im Weltbild: - CO2: Es gibt abseits des Treibhauseffekts viele andere Effekte, die das Welt-Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen können. Einige davon sind Menschengemacht, andere nicht. Manche werden auch nur deshalb problematisch, weil wir so leben, wie wir leben. Faktische Erhöhung der Komplexität: - Sehr hohe Komplexitäten neigen häufig dazu instabil zu sein und nur unter (manchmal sehr kurzlebigen) Bedingungen gut zu funktionieren. Stabil und dauerhaft wird soetwas erst nach sehr vielen Iterationen. Siehe die Zelle an sich. Wie lange sich das entwickelt hat. - Die Wirtschaftsphilosophie heute ist quasi auf Krieg gebürstet - das alleine führt schon zu ständigem Wandel und zum setzen auf kurzfristig erfolgreiche Strategien, die spieltheoretisch inhärent die dauerhaften alternativen Schlagen, bei denen die Mehrheit vielleicht gewinnen würde. Das ist kein Böser wille, das ist Angst. Sobald man (als Unternehmen) eine dominierbare Strategie wählt, läuft man Gefahr, dass der Konkurrent es nicht tut. Schaut mal nach Auszahlungsmatrix. Wann trifft das zu? Wenn man davon ausgehen muss, dass die Beziehung nicht dauerhaft ist. Die gleiche Angst findet auch im kleinen statt - weshalb wir bei der Links-Grünen Ideologie ein schlechtes Gewissen gegenüber unserem Erfolg haben - bei der Egoistischen aber gegenüber unseren Mitmenschen. - In losgelösten Bereichen entstehen heute Dinge, die nur im Zusammenhang artifizieller Schichten Sinn ergeben. Wie der Hochfrequenzhandel. Aber auch andere Hochtechnologien. Je größer die Menge an Vorbedingungen wird, desto "wackeliger" ist es auf Dauer. - Siehe Globalisierung: - Wir haben die letzten Paar Jahrzehnte eine Globalisierung aufgebaut, die wie sich nun zeigt große Schwachstellen besitzt. Corona hat begonnen auf einem chinesischen Marktplatz - ganze Welt betroffen. Anno damals gab es doch so Krankheitssimulationen. Erinnert sich jemand? Es geht darum zu verstehen, dass "die Ausnahme" nur in unserem Kopf existiert, dabei geht es eher darum zu erkennen, dass das ganze in kosmischen Dimensionen gemessen unfassbar jung ist und es weit ab davon ist bewährt zu sein. Und trotzdem ist hier der Glaube und das Vertrauen groß, weil es in menschlichen Dimensionen gemessen eben schon "alt" ist. Um das weiter auszuführen: Kontrollwahn - mit der Entdeckung der wissenschaftlichen Methode gelingt es die Welt lokal in Ketten zu legen, daraus ergeben sich Seiteneffekte, deren wirkung wir erst mit der Zeit entdecken Dazu in aller Deutlichkeit: - Im Beispiel: Antibiotika. Der entscheidende Mechanismus ist nicht generalisierbar und liegt im der kurzen Generationszyklus von Viren und Bakterien. Die Mutieren schnell, gute Chancen, dass in solchen Spezies einzelne Immune individuen vorhanden sind -> die breiten sich aus -> resistente Keime -> Antibiotika unwirksam. - Im Beispiel: Monokulturen: Es ist bis heute nicht gelungen auf lange Zeit im Regenwaldgebiet Ackerbau nach europäischem Muster zu betreiben. Naturgegeben ist der Regenwald ein Ökosystem das einerseits extrem stabil ist und deshalb auch extrem effizient , andererseits ein hochkomplexes System, das bei kleinen Eingriffen wie der großflächigen Brandrodung auf hunderte Jahre unwiederbringlich zerstört ist. Der Grund ist recht einfach: Der Regenwald löst das Problem des Nährstoffarmen bodens durch nahezu perfekte Verwertung, die nur durch enorme Artenvielfalt möglich ist. Wird das einmal auf einer größen Fläche unterbrochen, fehlen die Bedingungen für den Neuanfang, man müsste das gesamte System sozusagen als ganzes wiederherstellen, was nicht geht. - Monokulturen sind generell empfindlich: Jeder Schädling, der Resistent ist gegen die unsere Abwehr vernichtet ganze Ernten. Es ist leider sehr fragil und es braucht ergeblichen Aufwand zur Aufrechterhaltung, was ohne Energie nicht geht. - In Dubai wurde versucht Ackerbau mit Fossilem Wasser zu betreiben - heute sind die Reservoires leer. - Baumwollanbau hat den Aralsee, der so groß ist wie ein kleines Meer fast trocken gelegt Die Gegenmaßnahmen, sind in Brandbekämpfung. Das heißt im Klartext: Unser Jahrhundert oder besser Jahrtausend hat Aufgaben, die so gewaltig noch nicht da waren. Irgendwas werden wir schon zustande bringen, da bin ich zuversichtlich, ich würde mich aber nicht dem Irrtum hingeben, dass dies alles ohne weitere Katastrophen auskommt. Politisch unkorrekt: Wir haben hier in unseren Breiten schon große Vorsprünge und Macht (ich denke da ans Militär), sind aber gleichermaßen am stärksten abhängig von der ganzen Maschinerie, die ihre Abhängigkeiten auf der ganzen Welt hat und sehr ungerecht gegen Mitmenschen anderswo ist. Den Moralisten in mir stört das auch, das ist hoffentlich klar. Ich persölich halte es mittlerweile für wahrscheinlicher dass es auf eine deutiche Reduktion der Menschheit in allen Belangen hinaus läuft und es noch viele Versuche wird geben müssen, bis wir "das Glück" gefunden haben, also auch eins, bei dem wir Wohlstand nicht auf Kosten anderer durch unterdrückung und Ausbeutung erreichen werden. Bestimmt wird es auch in Zukunft Zivilisationen geben, bestimmt auch welche, die viel besser als wir damit werden umgehen können, aber die letzten paar Jahrhunderte werden sich sehr wahrscheinlich einfach selbst in vielem wiederlegen und was Neues wird kommen. So hässlich das auch werden könnte. Für mich bleibt da eins: Wenn ich selbst irgendwann einmal Nachkommen habe, dann will ich zuerst bei mir etwas aufbgebaut haben, das ich weitergeben kann, was es ihnen dann erlaubt mit der Welt klar zu kommen und dann zu hoffen, dass sie es damit schaffen werden. Warum? Es ist m.E. nicht möglich für das alles einen oder einige wenige Startpunkte auszumachen. Auch leide ich nicht an der Hybris, "die Welt" zu verändern. Klar kann man alles sagen, von "der Staat muss mehr regulieren" über "alles Indoktrination und Fokus auf Profit" bis hin zu "die Erziehung/Triebe/wa auch immer der Frauen treibt die Männer in einen Statuskampf, der dazu führt, dass es sich so verhält, denn jeder denkt er bekommt mit Reichtum die heißen Bräute". Alles schon gelesen. Jede Antworten auf diesem Spektrum ist einfältig, indem sie überhaupt versucht einen bestimmten Ansatzpunkt zu definieren. Die Welt hat eine so wuchtige Eigendynamik, dass kein Mensch weiß, wissen kann, was es denn ist. Weder die Rechten noch die Linken oder die Grünen oder sonst wer. Selbst wenn wir alle Effekte und Gründe jetzt verstünden, es gibt niemanden, keinen Einzelnen, keine Gruppe, die genug Macht besäßen das zu verändern. Aber bevor euch die Zombieapokalypse durch den Kopf geht: das alles wird lange lange gehen und das bedeutet nicht, dass wir nicht Gelegenheiten haben das Leben, das wir haben sinnvoll zu leben. Wir haben in der Aufklärung eben die Euphorie verloren jetzt in den Garten Eden zu gelangen indem wir x tun. Wir müssen - finde ich - verstehen, dass wir nicht nur als Einzelner, sondern als Gruppe und am Ende als Spezies lernen, denn das ist, was uns ausmacht - wir können wissen zwar horizontal vererben, Erfahrungen aber nicht. Vielleicht ist das die Lehre unserer Zeit? Dass wir nicht mehr so naiv sind.
  3. So halb OT: Thema Spiritualität: Ich würde nicht sagen, dass es sich um eine unmännliche oder krankhafte Sache handelt. Es kann auch durch die Erzeihung/das Umfeld in der Jugend ein Thema werden, wie bei mir. Da würde ich nicht sagen dass es schlecht ist sich darüber gedanken zu machen. Viele Elemente aus der spiritistischen Standardlehre beobachten wir bei wachsenden Gruppen, wie den "Querdenkern" in der Gesellschaft. Das Gegenmittel heißt Wissenschaft. Das meiste im Standardspiritismus (Quanten blabla, dein Leben ist frei und der böse determinismus ist falsch, fühl dich gut) ist nicht mehr als ein Schlafmittel für ein allzu gereiztes Gewissen und ein Zeugnis fehlverstandener moderner Modelle. Es gibt aber Gründe sich abseits des Standards (der verkorkst ist häufig) mit dieser Ebene bei sich selbst zu befassen. Man beachte: Spirtuelle Führung ist historisch auch eine der Männerdomänen. Ohne es zu glorifizieren: Sektenführer übten Anziehung auf Menschen aus indem Sie ihnen ein fertiges Weltbild hinstellten. Der Effekt liegt in der Thematik. Es gibt andere Philosophien die mit der Welt besser klar kommen. Man kann Spiritismus bei einer Person als Hinweis nehmen, womit sie befasst ist (Geister->Tod, Quanten-> Einschränkungen in der gegenwärtigen Realität, Gefühl der Unfreiheit, usw.), soll heißen, aus den Glaubenssätzen die jemand aus dem ganzen wählt lassen sich konkrete Lebensthemen ableiten, die siesen Menschen beschäftigen. Habe Anfangs selbst den Fehler gemacht mich darauf zu sehr einzulassen, aber es schadet m.E. nicht sich auszukennen und das deuten zu können. Außerdem ist die Verwendung der Begriffe manchmal recht "kreativ" und man wird staunen - die "höchsten" Philosophen der moderne machen ähnliche Verwirrungen mit NaWi-Begriffen, stehen aber im Akademischen Betrieb auf der "richtigen Seite". Dazu Buchtipp: Alan Sokal, Jean Bricmont: "Eleganter Unsinn. Wie die Denker der Postmoderne die Wissenschaften mißbrauchen" Die Story dahinter ist der Knaller und zeigt die Löchrigkeit des Peer-Review Prozesses in diesem "Wissenschaftsfeld". Just my 2cents
  4. Thema wegen frühen Kindheitskontakten zu Menschen aus dem spiritistischen Bereich über lange Zeiten durchdacht. Jetzt wo ich im Job bin und reale Dinge umsetze, wird mir immer klarer: Wir sind alle so klein und die Illusion der Erleuchtung reißt immer dann ab, wenn wir die Zone verlassen, in der unsere Intuition nahezu perfekt ist. Ich habe in meiner eigenen Biographie auch etwas erlebt, das ich einen "Geistesblitz" nennen würde. Mal sehen was drauß wird, bis jetzt aber sieht es gut aus. Die schlechte Nachricht ist: Es gibt nicht DIE Erleuchtung, es gibt auch nicht den Weg. Die Gute: Es gibt Erleuchtungen immer wieder lokal und irgendetwas ist von Natur aus in uns, dass wir Wege dorthin auch immer wieder finden - nicht unbedingt jeder, aber es gibt immer wieder scheinbar zufällig Menschen, die das erleben, was inetwa sagt, dass das Potenzial dazu wahrscheinlich in der ganzen Menschheit verbreitet ist. Wenn es uns wichtig genug ist und wenn wir die Vorbedingungen dazu erfüllen etwa. Auch das ist schon eine Reduktion - denn es setzt die Identität in den Zustand der beobachtenden Instanz und hat eine Meinung dazu, was anzustreben ist. Es handelt sich um eine weitere Lehre. Und in jeder Lehre ist schon eine vorgegebene Wertung - interessant ist aber nicht - wie man oft sagt - die Freiheit von dies oder dem, z.B. von Wertung, von Emotion X (auch das kommt häufig im Spiritismus vor), sondern das Zusammenspiel all dieser Dinge und von noch viel mehr - das alles ist irgendwie Teil von uns. Je nach dem womit man gerade konfrontiert ist, werden wir verschiedenen Anteilen von uns begegnen. Von Berufswegen mag ich folgende Vorstellung: Software heutzutage ist oft modular aufgebaut. Jedes dieser Module erfüllt viele Aufgaben, es handelt sich um Bündel festgeschriebenen Wissens, wie bestimmte Operationen auf Informationsmengen verwendet werden können, um bedeutsame Aussagen abzuleiten. Wir als Entwickler befassen uns nun damit, diese zu verwenden, zu erweitern und zu verändern - je nach dem welche Absicht wir haben. Niemand würde am Ende sagen "das Programm ist dies und jenes nicht, sondern das Höchste, der Kern daran ist X" - es ist immer das Ganze. Je nach Aufgabe sind selbstverständlich nicht alle Teile des Ganzen involviert, aber alles spielt eine Rolle. Der Mensch ist selbstverständlich keine Software, aber denkt man diese Vorstellung weiter, dann kommt man eben darauf, dass sowohl Mensch als auch Software Dinge sind, die mehr sein müssen, als was daran in einem bestimmten Moment oder Zustand, oder oder oder wahrnehmbar oder messbar ist. Es ist in etwa das Problem des Elephanten - die Metapher kennt man sicher. Von vorne, ist es so, von der seite ist es so, von links wieder anders. Alte Leier. Wenn man selbst einer Sache begegnet, sagen wir, wenn man eine starke Idee hat, die ein bisschen ist, wie eine Vision, dann wird man am Ende feststellen, dass man beginnt alle zuvor bekannten Prinzipien und "Wahrheiten", zugunsten dieser Sache einfach nur pragmatisch zu betrachten. Man vertraut nichteinmal aktiv auf etwas, wie "den Instinkt", man kann das nicht wirklich gut in einen Begriff fassen. Man fängt eben an sich selbst ein wenig zu vergessen, man fängt an sehr Testgetrieben zu denken (was von dem was ich glaube zu wissen bestätigt sich im Bezug auf meine beabsichtigte Wirkung tatsächlich?), man bekommt - im Bezug auf diese Sache - ein starkes Gewissen. Man merkt, wie der Teufel im Detail steckt und wieviel "Wiederstand der Welt" existiert, bis man ihn "erobert" hat. Das passiert immer wenn man "in etwas aufgeht". Es verändert auch einen selbst. Dies ist sozusagen "Selbstobjektivierung" und ich behaupte, dass dies eben immer wieder die Treppe hin zur "Erleuchtung" ist. Wenn man hinaufgestiegen ist, dann bekommt man das Gefühl tatsächlicher Individuation, weil man feststellt "Hier oben war noch niemand". Geile Erfahrung. Leider öft kein Platz für im Alltag. M.E. braucht man gelegenheiten lange zeiten abzuschweifen um viele Eindrücke zu sammeln, damit - Metaphorisch gesprochen - ein "Blitz" entsteht. Ein schönes Zitat dazu, das in die Richtung geht: von Friedrich Nietsche - insgesamt sehr lesenswert Ein schöner Artikel: https://medium.com/@friedrichwulf/nietzsches-rezept-zur-entwicklung-des-talents-4cc612ef5c30 Viele Grüße
  5. Suche: Schöne Lederjacke @Zoidberg79 danke für den Hinweis im anderen Thread
  6. danke für die Hinweise. An der Konsistenz kann man was machen, es war erstmal wichtig für mich zu verstehen, welche Richtung gut ist
  7. cooler input, viele Dank!
  8. Danke euch. Dass es Photographen gibt hat wohl Gründe - ihr habt zuverlässig die Bilder vom Profi identifiziert 😄 Es gibt viel zu lernen
  9. Hallo zusammen: https://drive.google.com/file/d/1T-K_cMR38HwRWCGLaAPuT4QeiOr-pfit/view?usp=sharing https://drive.google.com/file/d/1e77j2pLAFYmBbdvlKrD3nUqZrR6-6AFr/view?usp=sharing https://drive.google.com/file/d/1qcZFzkFHSWeipQ_QMjwL5A277OKXKTHW/view?usp=sharing https://drive.google.com/file/d/1h7y1x3DHPAQAg4oYXeYWIbd60gJfsUz3/view?usp=sharing https://drive.google.com/file/d/1LawOXwHJk-igmX5XCNoiw5C2FR79MCAL/view?usp=sharing 189cm/80kg/29J Kritik + Einstufung erwünscht Danke vorab