DerZippo

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  1. Mein Onkel hat massiven Arbeitszeitbetrug begangen. Über 100 Arbeitsstunden die ausgezahlt, aber nicht erbracht wurden. Um das zu vertuschen hat er mehrfach und systematisch Unterlagen bzw. Dokumente gefälscht. Er hat Unternehmens-Fahrzeuge und -Maschinen ohne jegliche Absprache/Erlaubnis, also heimlich, für private Zwecke verwendet oder um Leistungen für Drittte zu erbringen. Auch nachdem ihm das ausdrücklich untersagt wurde. Er hält sich an keine Urlaubsvereinbarungen, verrlängert z.B. eigenmächtig seinen Urlaub, nimmt dabei keinerlei Rücksicht auf andere Mitarbeiter oder ob das unternehmensschädigend ist etc. Beschwerden von Mitarbeitern über sein Verhalten ihnen gegenüber (Drohungen, Mobbing) usw. Durch die schwere Krebserkrankung meines Vaters waren diese Missstände überhaupt erst möglich bzw. haben diese begünstigt. Also abgesehen von der arbeitsrechtlichen und unternehmerischen Dimension ist es fürr mich moralisch unbeschreiblich, wie man das generell machen und dann noch die Krebserkrankung meines Vaters also seines Bruders ausnutzen kann um sich persönlich Vorteile zu verschaffen. Zumal mein Vater immer für schwierige Lebenslagen meines Onkels Verständnis hatte und ihn Zeit seines Lebens unterstützt hat. Diese massiven Verfehlungen meines Onkels kann ich alle schriftlich belegen. Eine fristlose Kündigung und juristische Konsequenzen für meinen Onkel wären bei anderen Unternehmen sicherlich die Folge. Ich habe ihn zum Gespräch gebeten und ihn mit den Vorwürfen und den dazugehörigen Belegen konfrontiert und um eine Erklärung gebeten. Nach viel herumlavieren, hat er alles zugegeben. Ich habe mich mit ihm vorerst drauf verständigt, dass er zeitnah auslaufende Projekte, die er aktuell betreut zu Ende führt und wir uns danach wohl durch einen Aufhebungsvertrag trennen, sodass beide hier noch gesichtswahrend rausgehen können. Also ich sehe hier kein narzistisches oder toxisches Verhalten meinerseits und ich denke da kann sich mein Onkel unterm Strich auch nicht bechweren. Vielleicht muss ich mich eher fragen ob ich mich zu wohlwollend in Anbetracht der Taten gezeigt habe. Schade ist natürlich, abseits der persönlichen Enttäuschung, dass mein Unternehmen eine sehr kompetente und versierte Fachkraft verliert. Also ich teile da deine Einschätzung überhaupt nicht.
  2. Von den angesprochenen Dingen mache ich nichts. Musste auch gerade ehrlicher Weise erstmal googlen was Journaling ist. Abgesehen von den angesprochenen Dingen die mich wohl psychisch entspannen (Sport, Hobby, Waldspaziergänge) mache ich aktuell also nichts explizit was in diese Richtung abzielt.
  3. An diesem Einwand ist was dran. Gebe cih dir auch recht. Gibt mir zu denken evtl muss ich da Denkmuster und Verhaltensweisen überdenken. Mir schießt halt eben sofort quasi refelxartig in den Kopf leicht gesagt. Die Realisierung ist halt der Knackpunkt. Bin schon auf der Suche nach weiteren Mitarbeitern quasi Verstärkung. Der Arbeitsmarkt ist aktuell aber nicht gerade prall gefüllt. Ich kehre gerade aus (siehe Geschichte mit meinem Onkel). Wechsele z.B. gerade auch den Steuerberater und Anwalt, weil ich unzufrieden bin. Ich schaue gerade was ich outsourcen kann. Kernkompetenzen verbleiben bei mir, hat aber auch zu Folge, dass viele Kunden eben auch direkt zu mir und von mir betreut werden möchten. Der Laden brummt: Kunden abzusagen, widerstrebt mir. Wie hast du diesen Wendepunkt dann konkret realisiert? Hast du dir dann bewusste Arbeitszeiten gesetzt an die du dich strikt gehalten hast? Kunden abgesagt? Betrieblich anders aufgestellt? Mehr delegiert? Rigoros private Kontakte aussortiert/ heruntergeschraubt, die dir nicht gut tuen? Würde mich echt interessieren.
  4. Erstmal vielen Dank an all für eure Meinungen und Ratschläge! Puh, schwer zu sagen. Sicherlich jede Woche meist locker über 50 Stunden. Urlaub 2022 waren 8 Tage auf Kreta mit meiner Freundin. Davor war ich zuletzt 2016 wirklich im Urlaub, wenn man von Wochenendtrips um Freunde zu besuchen z.B. nach Stockholm absieht. Ich gehe ins Fitness-Studio und stemme Gewichte. In der Regel 4x mal die Woche. Meist früh morgens bevor ich mit der Arbeit starte oder abends gegen 21 Uhr. Ansonst male, zeichne und modeliere ich sehr gerne, baue ich ähnlich ein wie sportliches Training eben dann morgens oder spät abends. Manchmal nehme ich mir auch bewusst Zeit dafür. Sprich ich nutze mal einen Samstag Abend um alleine zu sein und widme mich eben dem Malen. Nutze beides um mich mal auszuklinken und abzuschalten. Das ist auch die Motivation bei mir hinter Sport/Hobbies. Sprich ich genieße es, dass eben in diesem moment die Übung wichtig ist, die ich gerade ausführe oder eben mich mal nur damit zu beschäftigen ob ich jetzt rot oder gelb als nächstes benutze. Ich wandere auch sehr gerne, hab da aber nie Zeit große Wander-Touren zu machen. Schiebe schon seit Jahren einen einwöchige Tour mit Freunden durch Schottland. Das baue ich eben durch kurze Spaziergänge im Wald ein meist nach Feierabend, zwischen einem Termin oder quasi in der Mittagspause. Und ja, ich gehe in meinem Beruf und Sport auf. Bin durch den Beruf bzw. das Unternehmen auch ortsgebunden und bin eher regional unterwegs, muss also nicht viel Reisen innerhalb Deutschlands. Meine Tochter wohnt zum Glück nur rund 15km entfernt, sodass ich sie z.B. vom Kindergarten abholen kann. Meine Ex-Frau hat wohl noch nicht spruchreife Pläne zusammen mit ihrem Bruder samt Anhang und ihren Eltern nach Mallorca zu ziehen, wie ich gehört habe. Darauf reagiere ich aber erst entsprechend, wenn mir das wirklich ernsthaft vorgetragen wird. Das mit dem Blaufilter hatte ich gar nicht so auf dem Schirm. Guter Einwand, werde ich mal ausprobieren. Hörbücher helfen mir auch sehr beim Einschlafen. Früher hab ich auch gerne gelesen. Aktuell schweifen meine Gedanken aber zu schnell ab, sodass ich fast jede Seite zwomal lesen muss und dann doch nicht zur Ruhe komme. Kaffee jede Menge Kaffee 😉😄 Ich würde so oder so genau da stehen, wo ich jetzt stehe. Ein herausfordernder Job (in welcher Art auch immer) bzw. Aufgabe und ich wäre auch Papa. Die Ecke und Kanten im Leben haben mich so gemacht und das ist auch gut so. Ich brauche Herausforderungen und ich finde es schön für einen bzw für geliebte Menschen da zu sein. Als mir die Hebamme meine Tochter in die Hand gedrückt hat...unbeschreiblich. Es gibt natürlich Träume. Ich mag das Wort nicht. Würde eher sagen, Dinge auf der To-Do-Liste. Würde z.B. gerne mal für 3-4 Wochen nach Kanada in die Natur oder in den USA einen Teikabschnitt eines Trails laufen. Aber das motiviert mich eben auch, jetzt gerade hart zu arbeiten, dass ich mich die nächsten Jahre so aufstelle, dass ich mich leichter mal 'rausnehmen' kann.
  5. Hi ihr alle, wo fange ich an, wo höre ich auf...am Besten von Vorne: Auch wenn ich hier schon länger unterwegs bin: Ich bin 38 Jahre alt, habe eine Tochter im Kindergartenalter für die ich mir das Sorgerecht mit meiner Ex-Frau teile und bin beruflich selbstständig bzw. führe ein gut laufendes Familien-Unternehmen. Bei mir ist in den letzten 3-4 Jahren mehr passiert, als gefühlt in den 20 Jahren davor... Ich habe mich Anfang 2020 von meiner heutigen Ex-Frau getrennt und die Scheidung eingereicht. Eine Beziehung die mal absolut harmonisch war stellte sich als totaler Albtraum heraus. Ich muss mir auch eingestehen, dass ich zu naiv und gutgläubig an diese Sache herangegngen bin, obwohl mich viele vor allem mein Vater gewarnt haben. Mein Schwiegervater ist eine absolute narzistische Macht-Person, der über sehr viel Charme verfügt, aber auch erbarmungslos sein kann, wenn es nicht so läuft, wie er möchte. Er hat sich immer wieder auf verschiedenen Ebenen (beruflich, Alltag, Kindererziehung) in unsere Ehe gedrängt. Mein Frau hat mir sehr viele Halbwahrheiten und Lügen aufgetischt (null Rückrad) um das zu kaschieren. Z.B. hat mir meine Frau stets suggeriert, dass sie für ihren Vater im Büro (Immobilienhandel) als Angestellte arbeitet, unterm Strich war sie aber Strohmann für meinen vormals insolventen Schwieger-Vater und meinen Schwager. Sprich sie unterschreibt beim Notar, Geld wird auf ihren Konten geparkt, sie nimmt Grundschulden auf, ist Geschäftsführerin von zahlreichen UGs u GmbHs etc. Das musste ich erst durch einen Zufall herausfinden und dann kritischer Nachfrage. Ja, shame on me. Klingt immer dumm, wenn ich das sage. Es wurden immer wieder Versuche unternommen mein Familienunternehmen in dubiose Geschäfte und Grundstückskäufe zu verwickeln, die ich aber immer ablehnte. Ich lernte durch Zufall mal einen ihrer Kunden kennen. Einen vermögenden alleinstehnden demenzranken älteren Herren. Auf meine Frage hin, wie man mit dem Herren, der verwirrt auf seinem Grundstück herumläuft und Windeln trägt, den zum Notar karren und ihm Grundstücke abluchsen kann, bekam ich als Antwort 'Naja, Herr X kann mit den Grundstücken ja nichts mehr anfangen. Wir machen da wenigstens was drauß'... Auch in der Kindererziehung hat sich mein Ex-Schwiegervater immer wieder als Vater aufgespielt und ich hatte zahlreiche Streitgespräche mit meiner Frau und meinem Schwiegervater. Schlimme Szenen dass sich mein Schwiegervater vor meine 2-Jährige stellt und sie fragt, wen sie denn lieber hat, den Opa oder den Papa oder skurile anmutendes, wie dass sich mein Schwiegervater mit meiner Tochter auf der Toilette auf der Tauffeier einschließt, weil es laut seiner Einschätzung dem Baby 'zu viel wird'. Dieses Verhalten hat natürlich auch immer wieder Streit mit meiner eigenen Familie sprich meiner Mutter, Vater und Bruder geführt. Vor denen habe ich natürlich meine Frau verteidigt obwohl es oft haltlos war. Schlussendlich habe ich den Schlußstrich gezogen und die Scheidung eingereicht, was meiner Frau gar nicht gefallen hat. Beste Entscheidung meines Lebens: Die Scheidung einzureichen und einen guten Ehevertrag zu haben. Meine Tochter durfte ich dann auch erstmal nicht sehen, sprich das geteilte Sorgerecht und dass ich meine Kleine mehrere mal in der Woche habe, musste ich mir dann vorm Familengericht erstreiten. Die Krönung aber war, dass mich mein Schwiegervater und mein Schwager eines abends abgepasst und angegriffen haben, weil ich meine Bemühungen vorm Familiengericht aufgeben sollte. Habe mich gewehrt und natürlich die beiden angezeigt. Der Prozess läuft noch bzw. ein Urteil wegen gefährlicher Körperverltzung, Beleidigung gg die beiden steht noch aus. Für mich auch sehr belastend, weil es eine schlimme Zeit für mich, die ich eigentlich in einer metaphorischen Kiste tief im Meer versenkt hatte, wieder zum Vorschein bringt. Beruflich habe ich sehr viel um die Ohren. Komme aber aus einem Business wo man quasi immer am Drücker sein muss, sonst ist man raus. Sprich sehr wenig Freizeit und Urlaub. Erschwerend kommt hinzu, dass mein Vater als sehr fitter Mann Anfang Sechzig, Ende letzten Jahres eine Krebsdiagnose bekam, zum Pflegefall wurde und Mitte diesen Jahres verstarb. Das war sehr hart, seinen körperlichen Verfall mitanzusehen, sein Leiden, die Hilflosigkeit. Schlimm war für mich auch, dass er immer ein sehr kluger ruhiger und symphatischer Mann war, den man nur gern haben konnte und der mir immer gute und einfühlsame Ratschläge gegeben hat und ich mich öfters gegen ihn stellte, für Personen, die es nicht wert waren. Während dieser Zeite musste ich dann auch stark sein für meine Mutter, meinen Bruder und das Familienunternehmen. Das war natürlich nicht nur persönlich ein schwerer Schlag, sondern auch für das Familienunternehmen. Als ich dann komplett die Zügel im Unternehmen in der Hand hatte, stellte sich erst kürzlich heraus, dass mein Onkel, der in leitender Position angestellt ist, unteranderem mehrfach massiv Arbeitszeitbetrug begangen hat und auch so einiges nicht koscher lief. Und das vor allem in einer Zeit, in der mein Vater zum Pflegefall wurde und auf dem Sterbebett lag, sprich der Fokus von mir eben darauf lag. Aktuell ist er noch in mehreren wichtigen Projekten involviert, sobald die aber über die Bühne gegangen sind, werde ich ihn aus dem Unternehmen hinausbegleiten. Um mal so ein paar Dinge zu beleuchten bzw. anzuleuchten. Nach der Ehe hat mir PU (und auch das Forum ...Shoutout an euch alle 😉 ) echt geholfen. Ich habe mich Stück für Stück wieder aufgebaut und viel Spaß und eine tolle Zeit gehabt. Das Inner Game war echt hart, sich Dinge eben manchmal einzugestehen, aber auch daran zu wachsen. Aktuell...genieße ich mein Leben trotz viel Stress. Ich arbeite sehr viel, aber das habe ich gut strukturiert, sodass ich mit meiner Tochter auch noch Zeit verbringen kann. Mache sehr viel Sport, habe einen großen und tollen Freundeskreis und eine hübsche Freundin seit Anfang des Jahres. Auf diese Beziehung habe ich mich bewusst eingelassen und die führe ich heute auch gesünder, als ich das vor Jahren getan hätte. Und jetzt kommt das....ABER So würde ich es beschreiben und nach außen hin, bin ich das blühende Leben. Trotzdem schlafe ich aktuell nachts oft nicht, düstere Gedanken packen mich dann. In stillen Moment ist die Vergangenheit da, das Hadern und es läuft wie eine hängende Schallplatte durch. Das passiert mir auch gelegentlich tagsüber. An manchen Tagen ist alles perfekt und an manchen Tagen komme ich mir so vor, als würde ich eine Rolle spielen und möchte mich am Liebesten einfach in eine Hütte tief im Wald setzen, wo mich niemand findet für die nächsten Monate. Aber ich werde in meinem Unternehmen gebraucht, meine Familie braucht mich und vor allem meine Tochter. Ich bin stolz darauf, wie ich ich bin, wie ich alles geregelt habe, aber manchmal eben von Innen heraus unendlich müde und voller Selbstzweifel. Natürlich habe ich das schon bei meinen Liebsten angesprochen, aber ich merke einfach, dass Zuspruch und Verständnis auch nichts lösen. Ich habe mich auch schonmal ans Telefon geklemmt und viele Psychologen angerufen. Da einen Termin zu bekommen, ist ja stellenweise schwieriger als eine Audienz beim Papst. Habe das erstmal bei Seite geschoben und werde das mit mir selbst ausmachen. Meine Frage an euch: Wart ihr schonmal in ähnlichen Lebenslagen und was hat euch konkret geholfen? Vor allem im Alltag? Vielen Dank und beste Grüße Zippo
  6. Ich lag gestern Abend mit meiner Freundin (seit über einem halben Jahr zusammen) im Arm auf dem Sofa und schaue Football. Dabei denke ich mir so zufrieden, das ist die harmonischste und glücklichste Beziehung, die ich glaube ich (Stand jetzt) je geführt habe.... Just in diesem Augenblick (es mag ein wenig später gewesen sein :D) schreckt meine Freundin auf, schaut mich (out of fuc*ing nowhere) düster an und meint 'Betrügst du mich!? Schreibst du mit anderen Frauen!? Triffst du dich mit anderen Frauen!!!' Waaaass? Sie macht eine riesige Szene. Hat verlangt, dass sie in mein Handy schauen darf. Habe ich aber aus Prinzip abgelehnt. Entweder vertraue ich jemandem oder eben nicht. Würde auch niemals bei ihr reinschauen, selbst wenn ich unbemerkt die Gelegenheit hätte. Finde ich einfach ein Zeichen von Unsicherheit und Schwäche= Handys einzusehen und rumzuspionieren etc. Natürlich kam dann gleich 'aha hast du was zu verbergen, sonst würdest du es ja zeigen'. Was ich ganz ehrlich nicht habe. Schlicht Prinzip. Im Gespräch kam dann raus, dass sie in Whatsapp gesehen hätte, dass bei meinen Chats Frauennamen dabei sind, die sie nicht kennt, als ich ihr Bilder gezeigt habe. Der eine Name z.B. ist die Freundin eines Kumpels, die wegen eines Geschenks für meinen Kumpel mich angeschrieben hat und die andere eine ehemalige F+ die sich bei mir gemeldet hatte, der ich aber freundlich gesagt hab, dass ich aktuell eine Freundin habe und deshalb kein Interesse . Auch schon länger her. Hab meiner Freundin von letzterer sogar beiläufig erzählt (weil wir auch irgendwie auf das Thema kamen), was kein Ding war. Außerdem würde ich mich zu wenig melden und wer wisse schon was ich an den Abenden treibe, wo wir uns nicht sehen... Naja, ich bin ruhig geblieben, sie hat sich dann recht uneinsichtig in einem Nebensatz entschuldigt ist grumpy cat-mäßig ins Schlafzimmer abgedampft, ich hab mein Football-Match entspannt zu Ende geguckt und bin dann ins Bett. Heute morgen musste sie vor mir raus. Entsprechend haben wir uns nicht gesehen, wohnen auch nicht zusammen. ->Bin nicht nachtragend, denke habe ich richtig gehandhabt. Habe aber die ganze Nummer als mega Abturn empfunden. Gerade auch gar keine Lust sie zu sehen und bin auch echt demotiviert ihr zu schreiben. Wie würdet ihr euch verhalten?
  7. Dein Alter: 38 Ihr Alter: 30 Art der Beziehung: Monogam Dauer der Beziehung: 5 Monate Ich habe im moment mit einem ja Luxusproblem zu kämpfen, dass mich umtreibt und ich gerne besser einordnen möchte... Ich bin seit über fünf Monaten in einer LTR. Läuft alles super nachdem man sich gegenseitig eingegroovt hat (Sex, feiern gehen, Vertrauen etc.). Würde auch sagen, dass meine Freundin ein höheres Tempo bezeihungstechnisch anschlägt als ich, macht z.B. immer wieder Anspielungen, dass sie gerne mit mir zusammenziehen will oder mehr Zeit mit mir verbringen möchte usw. Also man merkt schon, dass sie mich mehr und mehr binden möchte. Blocke ich meist charmant ab, wenn es um Themen wie zusammenzeiehn etc geht. Will da einfach mein Wohlfühltempo gehen. Ich war vor dieser Beziehung ganz bewusst 1 1/2 Jahre Single (nach zwo toxischen Beziehungen hintereinander). Habe da gegamt, meine MItte gefunden (vieles gerade gerückt) mich super wohl gefühlt. Lief auch nach den normalen Anfangsschwierigkeiten wie geschnitten Brot. In die Beziehung bin ich dann auch ganz bewusst reingeganen, weil ich Lust darauf hattte und viel gepasst hat. Bei den Mädels komme ich immer noch sehr gut an (soll nicht eingebildet klingen). Z.B. bei Parties komm ich schnell ins Gespräch mit HBs, ich merke auch dass mehr gehen könnte und ich auch keine Probleme damit habe ein paar hübsche Frauen im Bekanntenkreis sei es auf der Arbeit, im Freundeskreis, Freizeit, Sport usw. zu haben. Finde das einfach schön, mal einem HB ein Kompliment zu machen oder einen schnellen unverbindlichen Flirt, ein Lächeln usw. Hab ich als sehr positives aus meiner Single-Zeit mitgenommen und möchte ich auch nicht missen. Kenne da auch immer die Grenzen. Meine Freundin merkt wie andere Frauen auf mich reagieren, bleibt aber da meistens auch relaxt. Sie kennt auch ihren Marktwerkt. Finde ich auch an ihr sehr sexy. Jetzt könnte man ja sagen...hey super. Aber hier liegt das Problem bei der ganzen Sache: Ich fühle mich zunehmend unwohl. Ich habe das Gefühl als würde ich mich mehr und mehr in einem Spannungsfeld bewegen. Ich denke an meine beiden toxischen Beziehungen die Jahre zurückliegen, wo ich mich zum care bear habe machen lassen. Da waren nur die Stimmungslagen und Bedürfnisse der Damen wichtig und ich habe zurückgesteckt. Ja, richtig beatisiert im Rückblick. Will ich nie wieder hin. Ich schätze meine Freundin und meinen weiblichen Bekanntenkreis. Steht das denn im Widerspruch? Das frage ich mich. Mit Mädels zu flirten/postiv umzugehen, aber für sich auch klare Grenzen zu haben und dann auch mal einem HB mit charmantem Lächeln zu sagen: 'Gefällst mir echt, aber ich hab eine Freundin. Sorry'. Bisher war das gar kein Problem. Jetzt geht es irgendwie los, als ob ich ein schlechtes Gewissen haben müsste, weil ich einem Mädel mal zulächele und sie zurücklächelt. Dabei ist meine Freundin da echt nur bedingt eifersüchtig. Also ich bekomme da keinen Druck von ihr. Zumindest nicht offenkundig. Ich fange da eher an, an mir zu zweifeln. Ein schlechtes Gewissen, obwohl ich keines haben müsste etc. Wie gesagt, fühle mich da in einem Spannungsfeld...aus dem ich selbst gedanklich irgendwie nicht rauskomme. Mich hat zum Beispiel heute eine ehemalige Kundin, mit der ich mich super verstanden habe, kontaktiert. Sie hat gefragt ob wir nicht mal zusammen nen Kaffee trinken gehen wollen und mir ihre Nummer gegeben. Ja, ist auch ein HB8. Ich hab Lust mich mit ihr zusammenzusetzen in ein Cafe und ja ein wenig zu quatschen (weil auch sehr unterhaltsame Person) und ja auch etwas zu flirten. Aber dabei bleibt es auch. Trotzdem frage ich mich dann schon...darf ich das tun...wäre das falsch...und schon sind wir beim Spannungsfeld. Evenntuell hatte der ein oder andere ähnliche Probleme. Würde mich über Denkanstöße von euch freuen. Thanks in advance. Gruß Zippo
  8. Erstmal: Vielen Dank @Dr. Peacock & @MB !!! Ich stimme da vollkommen zu, dass man sowas reflektiert aufarbeiten muss. Erstmal den cut machen und für sich rausfinden, warum man das mit sich hat machen lassen. Warum war es dieser Person überhaupt möglich diese Knöpfe bei einem zu drücken, warum hat und wollte man sich so einlullen lassen, während vielleicht beim eigenen Verstand die roten Warnlichter angingen und man das zur Seite geschoben hat usw. Im Endeffekt merkt man dann auch, wo man für sich selbst mal 'aufräumen' muss. Das fand ich ultra hart, aber unterm Strich auch sehr befreiend. Glaube hat mich echt menschlich auch voran gebracht. Ich gebe euch beiden auch recht, dass man sich vergegenwärtigen muss, gerade wenn das Harfenspiel im Kopf einsetzt, warum man nicht mehr zusammen ist und an die ganzen hässlichen toxischen Sachen denken. @MB Freut mich auch total, dass diese kontrollierte Kontaktaufnahme nach längerem Zeitabstand bei dir funktioniert hat. Du weißt ja auch, wie sehr sowas nach hinten losgehen kann. Sowas stehe ich extrem kritisch gegenüber. Die letzte Kontaktaufnahme war einfach nur demütigend für mich. Ich bin da zwar gerade noch so gesichtswahrend rausgegangen, kam mir aber wie der letzte geprügelte Hund vor. Hat aber auch dazu geführt, dass mir mein Stolz in den Hintern getreten und mich gefragt hat, warum ich mir das gebe. Hat auch geholfen, mir nochmal ihr 'wahres Gesicht' zu verdeutlichen. Dafür hätte ich aber auch ehrlich gesagt nicht nochmal in der ONEITIs bei ihr zu Kreuze kriechen müssen. Ich glaube aber am Ende liegt der Knackpunkt der es einem so schwer macht dabei, zu erkennen, dass man jemanden oder etwas auf einen Sockel gestellt hat und man schussendlich nur mit Aufmerksamkeit, Zuneigung und den Worten Liebe zubombadiert wurde, weil man als dienlich erachtet wurde. Wird man das eben nicht mehr von solchen Menschen oder lässt sich nicht wie gewünscht dann doch so vor den Karren spannen, wird man achtlos weggeworfen oder ad acta gelegt. Diese Erkenntnis schmerzt am meisten. Aber es hilft auch, weil wenn die Harfenmusik spielt ich dann versuche gedanklich die Beziehung wirklich so zu sehen wie sie war und ich schon längst vergessen bin und jemand anderes meinen Platz eingenommen hat. Eine weitere Kontaktaufnahme egal wann wäre nur ein Egopush für meine Ex. Zumal ich auch glaube, dass man in 95% der Fälle sowieso keine Absolution von solchen Ex-Partnerinnen bekommt, weil sie meistens auch narzistische Züge haben und das in ihrem eigenen Weltbild sowieso für sich zurecht rücken, dass es für sie passt. Und wenn man es dann verarbeitet hat, braucht man dann eh kein Wort mehr, weil kein Wort mehr vom anderen Wahrheit bringen würde, weil man für sich selbst die Wahrheit längst erkannt hat. Die Harfenmusik auszuschalten und sowas dann niederzuringen, weil es besser für einen ist. Empfinde ich aber dennoch manchmal als richtig hartes Brot.
  9. Mir ist durch Zufall wieder die Handynummer meiner Ex (waren 7 Monate zusammen) in die Hände gefallen. Hab dann die Nummer ins Handy gehauen und mir ihr Whatsapp-Profilbild angeschaut, aber zum Glück nicht geschrieben...worüber ich echt froh bin. Haben uns vor weit über einem Jahr getrennt. War ne recht toxische Beziehung, war aber auch echt wild, extrem intensiv und ich war richtig verschossen. Hab dann ne ausgewachssene ONEITIs gehabt und mich nochmal nach der Trennung gemeldet nach 1-2 Monaten worauf ich ne eiskalte Absage bekommen habe und wie ein Trottel stehengelassen wurde (selbst schuld). Hab mich dann ins gamen gestürzt, in Sachen inner game nachgebessert und mich mit mir beschäftigt. Tat echt gut, Die Dame ist für mich schon länger kein Thema mehr und ich habe aktuell eine Freundin mit der ich super viel Spaß hab und ich glücklich bin. Warum ploppen dann gerade jetzt diese Erinnerungen auf und ich vermisse sie plötzlich? Warum bekomme ich diese Flashbacks gerade jetzt, obwohl das alles durch war? Kennt ihr sowas und wie reagiert ihr darauf? Gern auch ne gute Leseempfehlung Kann da auch mit keinem Freund oder Kumpel drüber reden, weil sie beim Namen meiner Ex nur schreiend wegrennen, weil sie froh sind, dass ich die los bin.^^ Bin halt im moment auch ultra grüblerisch, weil mein Vater vor kurzem gestorben ist und ich gerade alles regele.
  10. 1. Dein Alter: 38 2. Ihr Alter: 30 3. Art der Beziehung: Monogam 4. Dauer der Beziehung: 4 Monate 5. Dauer der Kennenlernphase vor LTR: 3 Monate 6. Qualität/Häufigkeit Sex: Häufig 7. Gemeinsame Wohnung: Nein 8. Probleme, um die es sich handelt Wir sind seit vier Monaten zusammen. Habe vorher 1 1/2 Jahre das Leben mit PU genossen und bin dann auch bewusst in diese Beziehung gegangen. Ich hab ein erfülltes Leben und bin zufrieden. Gut laufendes Unternehmen, eine zuckersüße vierjährige Tochter für die ich mir das Sorgerecht mit meiner Ex teile (kommen gut aus). Ich mache super viel Sport und habe einen großen Freundeskreis. Meine Freundin hat super reingepasst. Wir liegen mit vielem auf einer Wellenlänge von Humor bis Sex. Ein Problem gibt es alllerdings und zwar das Party machen... Ich hab aktuell einfach keine Lust und Energie durch Clubs zu touren oder groß feiern zu gehen. Da liegt mein Energiefokus im moment auf meinem Unternehmen, meiner Tochter, Freunden und Sport. Klar, auch meine Freundin bekommt die nötige Zeit als schönste Nebensache der Welt. Ich sitze mit Kumpels lieber beim Grillen auf ein Bier etc. als verschwitzt durch den Club zu tanzen oder mich durch die Menge bei Festivals/Konzerten zu wühlen. Klar gehe ich auch gerne weg, wenn mal ein Event ansteht. Meine Freundin merkt dann auch immer, dass ich gut bei den Mädels ankomme und es auch im weiten Bekannntenkreis immer Single-Mädels gibt, die auf mich stehen. Ich will aber unterm Strich meine Energie nicht mit Partynächten an jedem Wochenende verschwenden. Meine Freundin geht auch ab und an mit Freundinnen weg oder ihrem besten Freund (ist schwul). Das sei ihr auch gegönnt. Nur die Art und Weise nervt mich mittlerweile einfach: Folgende Problemsituationen: 1.) Sie geht mit einer Freundin aus. Nachmittag shoppen, Essen gehen und dann abends was trinken/ gehen in die nächste Stadt. Wollen mit dem letzten Zug dann heim fahrren. OK. Dann werde ich nachts angerufen. 'Die letzten Züge fallen aus, kannst du uns bitte abholen.' Ok. Ich gondel los, hole sie ab, fahre ihre Freundin heim und packe meine Holde ins Bett. Kein großes Ding. Paar Wochen später werde ich direkt gefragt, dass sie wieder mit Freundin XY was machen will, ob ich sie und ihre Freundin wieder aus der Stadt oder vom Bahnhof nachts abholen kann.... 2.) Sie geht mit ihrem besten Freund (wie gesagt schwul) auf ein Konzert. Hatte mich vorher gefragt ob es ok ist. War schon länger geplant, Musik ist nicht meins, soll sie mal machen. Ich muss am nächsten Tag eh früh raus, weil wichtige Termine. Ok, was passiert. Nach dem Konzert, teilt sie mir mit dass sie noch auf Party XYZ gehen. Dann höre ich nichts mehr von ihr. Um drei Uhr nachts schaue ich auf mein Handy...nichts. Ich gebe es zu, ich bin beunruhigt. Schreibe/ frage ob alles ok ist. Um halb fünf morgens bekomme ich die Antwort, dass sie noch auf Party XYZ sind und jetzt ein Taxi suchen...ich bin gepisst. Habe mir echt Sorgen gemacht, schreibe das auch und dass das auch anders geht. Sie ruft mich dann etwas später 2-3 mal von zu Hause aus an, obwohl sie weiß, dass ich dringend pennen muss. Als ich dann vormittags zurückrufe, geht sie verschlafen ran, murmelt was von Entschudigung und sagt, dass sie echt ko ist. Gespräch beendet. Ich muss natürlich müde mit viel Kaffee meinen Tag durchziehen. Rumgedreht, wenn ich mal weg bin und nicht schreibe (was selten vorkommt) und sie weiß, dass da auch Mädels sind, darf ich mir nervige Kommentare anhören 'Na, war auch die Lena da, die auf dich steht' etc. Ich konter das dann immer recht cool oder ignoeriere es. So naja, habe aber ihr jetzt eine sehr direkte Ansage gemacht bezüglich des Feierns: -Dass sie alt genug ist auch zu planen, wie sie nach Hause kommt. Taxi, Bahn oder eine der Freundinnen soll eben fahren. Ich natürlich in Nofällen bereit stehe, weil ich ihr Mann bin, aber nicht ihr Schoßhündchen, dass sie durch die Gegend karrt. -Dass sie mich bitte auf dem Laufenden halten solll, wenn sie unterwegs ist, dass sie nicht vergewaltigt in der Ecke liegt oder ich mir Sorgen machen muss. -Dass für mich z.B. ein Konzertbesuch nicht automatisch beinhaltet, dass man dann die ganze Nacht Party macht und sich erst in den frühen Morgenstunden meldet. -Ich einfach angepisst bin und sie einfach ein paar Tage nicht sehen mag. Ist einfach so. Will mal meine Ruhe und habe eben mal 'null Bock' auf sie. 9. Fragen an die Community War die direkte Ansage ein Fehler und/oder wie sollte ich in Zukunft mit dem Problem umgehen?
  11. Ich wette, wenn dich eine sehr attraktive und charmante Frau anspricht, liegt dein Fokus sofort auf ihr und du unterbrichst deine aktuelle Tätigkeit. Hängst an ihren Lippen etc. So sollte es auch rumgedreht laufen. Frauen kommunizieren sehr viel non-verbal. Wenn eine Frau sich wegdreht, auf Abstand geht, dich ignoriert und krampfhaft wieder Klamotten durchschaut, dann will sie dir damit evtl etwas sagen. Wenn sie dir sagt, dass sie keinerlei Interesse hat, ist das quasi die Endstufe. 'Hartnäckigkeit' kann auch sehr schnell als awkward und needy empfunden werden. Ich glaub, du musst da erstmal reinkommen, dich mit dem Thema beschäftigen, evtl Manöverkritik einholen und wie gesagt, im 'Bewerte mein Aussehen'-Thread mal reinschauen. Vielleicht ist es auch nicht optimal gleich im Bekleidungsgeschäft quasi in der Damenabteilung Mädels anzusprechen. Evtl findet sich ein Wingman oder du probierst es erstmal im Night Game oder in lockerer Atmosphäre (Strandbar, im Cafe, am Badesee etc). Hast doch die ersten Steps schon gemacht, du hast die Eier anzusprechen und du bist selbstkritisch und willst dich verbessern und hinterfragen.
  12. Vielleicht liegt genau hier der Kern des Problems. Dass du vielleicht nicht selbstsicher wirkst. Weil mit 1,86m bist du auch nicht gerade klein. Ich glaube auch, dass 1 & 2 zusammenhängen. Solche kleinen Halbstarken suchen sich immer welche raus,mit denen sie meinen es machen zu können und es ist auch kein gutes Zeichen, dass Frauen ein paar Schritte zurücktreten und sich dann rumdrehen und 'zu ihrer vorherigen Tätigkeit zurückkehren'. Schau doch mal in den 'Bewerte mein Aussehen'-Thread und hau ein paar Bilder von dir raus. Eventuell kann man dann mehr sagen. Oft liegt sowas am Styling, der Körpersprache etc. Sollst dich ja nicht komplett ummodeln, aber so ein paar andere Kniffe und Input kann schon Wunder bewirken.
  13. Also ich kann dir nur raten, so viele Erfahrungen, Eindrücke von der Welt und 'Abenteuer' mitzunehmen wie geht. Gerade wenn du noch jünger bist. Sofern du (noch) keine Verpflichtungen hast (Kinder, Selbstständigkeit/ eigenes Business, leitende Funktion in einem Unternehmen, kranke Eltern um die du dich kümmern musst etc.). Solltest du das in vollen Zügen genießen und Herausforderungen annehmen. (Vorausgesetzt natürlich Konditionen/ monetäre Anreize vom Job passen auch). Just my 2 cents.
  14. Was wäre dein Ansatz in konkretem Fall um das wieder greade zu biegen/ in die richtige Spur zu bekommen? Auf sowas immer mit nem Spruch hinweisen, ist schon ungechillt und man kommt sich kleinlich vor. Sowas direkt und konkret anzusprechen, endet nur in weiblicher Empörung... 'Willst du etwa sagen, dass ich geizig bin?!' Heul, Drama, beleidigt Sein etc. Und da ist ja der Punkt, dass sie natürlich auch einkauft und für uns kocht wenn ich bei ihr bin etc. Aber sobald es um Eintritt, Kaffee trinken, Essengehen usw geht ist es eben selbstverständlich dass ich die Geldbörse zücke. Und hier geht es mir schlciht nur um die Geste, dass sie von zehn Fälle wenigstens 1xmal das Portemonnaie zückt und sagt:' Schatz, die Cappus gehen auf mich'.
  15. Wie geht ihr mit passiv-aggressivem Verhalten in einer Beziehung um? Verlasst ihr euch nur auf euer Bauchgefühl und/oder habt ihr für euch selbst Regeln bzw. ne Richtschnur, wann ihr ignoriert/ gegensteuert/ konkret ausdiskutiert. Mich umtreibt manchmal, dass ich in einer Beziehung einfach super schnell in die Nice-Guy-Schiene abrutsche. Beispel: Wir holen Essen bei einem sehr guten Restaurant. Ich zahle (wie immer). Hab ich keine Schmerzen mit. Geht um die folgende Geste. Sie bedankt sich nicht für das Essen und meckert die ganze Zeit am Essen rum. Soße schmeckt komisch, Speise XY ist diesmal nicht so gut weil blabla etc. Dabei ist das Essen wir immer top. Ich ignoriere es einfach. Ich bin bei ihr, sie hat Suhsi geholt. Quasi das letzte was es noch beim Supermarrkt gab. Schmeckt wirklich nicht gut. Ich bedanke mich trotzdem für's Essen und auf Nachfrage antworte ich höflich, dass sie Sushi XY bitte nicht mehr holen soll, weil mir zu bla. --- Ich: 'Ich nehme mir die Frühlingsrollen mit ins Wohnzimmer'. Sie zickig: 'Genug Speckröllchen hast du ja schon dabei'. Ich lache, nehme meine Frühlingsrollen und meine nur 'Die Mädels stehen drauf'. Im Grunde ist mir das egal und sie sagt mir mega oft, wie toll sie mich findet. Aber es nimmt schon zu, dass an mir rumgemäckelt wird. Ich bin bei sowas tiefenentspannt. Ich sage nur was, wenn mir was absolut nicht passt oder es kommt mal ein flappsiger Spruch von mir, weil ihre neuen trendigen Schuhe komisch aussehen. --- Dumm gelaufen. Sie pennt bei mir. Lege ihr ein Damen-Tshirt hin, von dem ich dachte sie hätte es das letzte mal zum Pennen angehabt und da gelassen. Es stellt sich raus, dass es von einer alten F+ (Monate her) ist, noch nach Frauen-Parfüm riecht und auf meinem Schalfzimmer-Sessel überdauert hat. Naja, bekomme ich alle paar Tage mal zickig unter die Nase gerieben. Ich lächele und ignoriere es.