Natural Business

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  1. Hallo Forum! Ich will einfach mal allgemein die Stimmung abfragen, wie hier so die Meinung ist zum Valentinstag. Ist ja auf jedenfall eine Sache, die in Medien und Werbung recht groß auch immer aufgezogen wird. Welcher "tiefere" Sinn soll da dahinter stehen? Oder möge jeder diesen Sinn für sich selbst definieren? Ist es ungemein wichtig, daß man diesen Tag zelebriert, wenn man in einer festen Beziehung ist? Ist der Tag dazu geeignet, einer bestimmten Person seine Gefühle zu gestehen (falls man das bis dato noch nicht getan hat und nun meint, an dem Tag wäre es angebracht..)? Oder ist es wirklich vollkommen egal, die Konstellation/Dynamik zwischen zwei Menschen entscheidet, was man mit diesem Datum anfängt und was nicht... Ich für meinen Teil will sagen, also ich befinde mich momentan in keinem "Status", in welchem ich das Gefühl oder Bedürfnis habe, dieses Datum irgendwie besonders zelebrieren zu müssen. Bin auch eher der Ansicht, daß solche Tage (mehr oder weniger) der Konsumindustrie dienlich sind... Kann also mit solchen Tagen, die da öffentlich recht hoch gehypt werden, eher weniger was anfangen.. Aber wie seht ihr das so? Wie handhabt ihr das?
  2. Nun, natürlich müssen Pausen eingehalten werden. Das ist auch ganz klar... Die Zuschläge für Feiertage usw. gibt es natürlich. Die werden auch automatisch berücksichtigt. Aber in der Fragestellung ging es ja um die Vergütung von "Zusatzdiensten". Für mich müsste eben das passieren, was ich da am Schluss von meinem letzten Beitrag geschrieben habe. Das eben der Arbeitgeber eine Regelung findet. Und ja, das stimmt, in unserem Bereich gibt es "chronisch" zu wenig Personal. Dennoch ist es die Aufgabe des Arbeitgebers eine stimmige Lösung zu finden, so meine ich. Happy bin ich mit der Situation keineswegs.
  3. Diese Dienste landen einfach auf dem Überstundenkonto, daß halt irgendwann auch wieder ausgeglichen werden muß. Manchmal kommt von der Chefetage dann ein "Herzliches Dankeschön an Alle, die eingesprungen sind". Mehr Vergütung gibt es in der Regel nicht.. Wenn der Arbeitgeber endlich mal ein vernünftiges Konzept entwickeln würde, wie mit Dienstausfällen adäquat umgegangen werden könnte, dann würde es für mehr Zufriedenheit bei allen Beteiligten sorgen. Bisher lautet das Konzept leider nur "Wir schauen mal, wer bei Personalausfall gerade Zeit und Lust hat, um zu springen" .....
  4. Dass viele Kollegen im Sozialbereich sich "ausnutzen" lassen, dem stimme ich teilweise zu. Den Begriff "sozialer Mensch" möchte ich allerdings hier nicht verallgemeinert wissen. In diesem Kontext ist damit vielleicht gemeint, daß "soziale Menschen" oft in solchen Berufsfeldern landen und entsprechend über wenig Selbstbewusstsein verfügen, um das mit sich machen zu lassen? Wenn niemand mehr in diesen Bereichen arbeiten würde, so hätten wir gesamtgesellschaftlich ein eklatantes Problem. Also hier teilweise auch eine leider sehr oberflächliche Sichtweise, wenn ich mal anmerken darf.. Hier stimme ich zu, ja. Traurige Erkenntnis, aber wohl wahr. Die Arbeitgeber (scheinbar egal, welche Branche) sind mehr auf Sparmaßnahmen getrimmt. Zufriedenheit der AN, Echtes Wohlwollen ihnen gegenüber wird oft hinten angestellt (Auch wenn kein AG das offiziell zugeben würde). Probleme werden von der Chefetage teilweise an die Mitarbeiterebene deligiert: "Versucht selbst eine Lösung zu finden.. bla bla bla..". Funktioniert auch nur teilweise, aber in den meisten Fällen eben nicht wirklich. Viele Probleme sind "globaler" Natur und somit entzieht sich der Arbeitgeber (im weiteren Sinne die Politik) seiner (ihrer) Verantwortung. Sicher hat der ein oder andere hier schon mal den Satz gehört "Verantwortung kann man nicht deligieren!" Da ist was absolut wahres dran! Scheinbar sind sich viele Arbeitgeber dessen nicht bewusst.. Ja, stimmt schon... Die hier genannten Berufe haben andere Voraussetzungen, müssen sich nicht mit div. Themen befassen. Aber was soll man mit dieser Aussage anfangen? Nicht jedes fleissige Bienchen, was unser System am laufen hält, kann nun Anwalt oder Manager sein.... Es muss eben auch die vielen produktiv arbeitenden Menschen geben, welche sich um andere kümmern, welche dafür sorgen, dass wir alle genug zu beissen haben, welche für unsere Sicherheit sorgen usw. Wenn jeder nur den Ton angeben will und keiner mehr "die Ärmel hochkrempeln" will, wohin soll das Ganze führen? Der Thread hier ist halt in erster Linie dazu gedacht, daß sich auch mal Leute melden, die ähnliches durchgemacht haben oder die in solchen Berufsfeldern tätig sind und das alles nachvollziehen können. Aussagen wie "Oh, blöd gelaufen, da haben es andere aber besser" oder "Mensch, ihr habt es aber echt nicht leicht in diesem Job" oder "Boah, diese Art von Tätigkeit könnte ich nicht machen" habe ich leider, leider schon sehr oft von außenstehenden zu hören bekommen..... Wie fühlt man sich, wenn man sowas vorgesagt bekommt? Ja, richtig mies!!! Meiner Meinung nach sind die Schwierigkeiten in diesen Bereich nur wirklich nachhaltig zu beheben, wenn ein gesamtgesellschaftliches Interesse besteht, hier wirklich an der Wurzel anzupacken. Wenn sich andere immer nur wegdrehen so a la "Gut, daß ich selbst davon nicht betroffen bin", dann wird sich da nicht so viel ändern .....
  5. Das ist auf jedenfall schon mal gut, wenn in gewissen Bereichen Mindestanforderungen geschaffen werden. Frage ist natürlich, wie steht es um die Umsetzbarkeit? Berufe in diesem Bereich müssen halt auch noch viel, viel mehr attraktiver gemacht werden.. Sprich: Bessere Bezahlung, bessere Arbeitsbedingungen, bessere Vereinbarkeit von Beruf/Familie/Freizeit etc. ... Bei uns ist der Trend leider eher so, daß immer mehr Kollegen/innen in andere Bereiche/Berufsfelder abwandern, bevor sie sich die Mühe machen, im aktuellen Betrieb etwas nachhaltig verändern zu wollen..
  6. Ja, Roja, es stimmt schon, wenn das Team geschlossen so eine Sache mal vorbringen würde, dann könnte sich evtl. was bewegen... Aber keiner will sozusagen "den ersten Stein werfen" ... Jeder kocht auch irgendwie so sein eigenes Süppchen.... es ist komplex ...
  7. @Roja Also, was z.b. das Thema WhatsApp angeht, da ist es bei meiner Einrichtung so, daß sich in der Tat div. Kollegen auch mal über WhatsApp kontaktieren, um div. Angelegenheiten zu klären. Aber jetzt kommts: Die nutzen dafür ihre privaten Accounts! Und sowas ist für mich schon mal ein absolutes No Go! Meine private Handy-Nr. habe ich bislang noch nicht mitgeteilt. Ich bin für den Arbeitgeber quasi nur klassisch über eine Festnetznummer erreichbar... Leider gibt es bei uns auch keinen Bereitschaftspool bzw. sowas wie vorab geplante Rufdienste... Es läuft meistens so, wenn Ausfälle da sind, das nach folgendem Schema verfahren wird: Der Heimleiter bzw. die Teamleitung schreibt eine interne Rundmail an alle, daß Kollege/in XY an den Tagen ... ausfällt. Da wird dann abgefragt, wer sich vorstellen könne, Dienste zu übernehmen. Erstmal (so meint man) ist das dann natürlich eine "demokratische" Lösung für alle, weil ja niemand direkt angesprochen wird, sondern quasi das Team als Ganzes. Meist ist es dann so, daß es halt Kollegen gibt, die nie Nein sagen können und gleich immer bereit stehen. Dann gibt es die anderen, die eher sehr zurückhaltend sind bei der Sache.... Mir ist auch klar, daß es vielleicht insgeheim in der Kollegenschaft "Unmut" erzeugt, wenn jeder weiß, der/die "AB" springt öfter ein und der/die "CD" springt kaum ein... Aber sowas wird bei uns auch nicht offen angesprochen, es "gärt" dann mehr so im Untergrund.... Die Chefetage ist damit natürlich fein raus, die kann ja sagen "Es wird ja niemand gezwungen, die machen das ja alle freiwillig..." Welche "Vergütung" ist zu erwarten, wenn die Leute freiwillig die Dienste übernehmen? Von oben kommt dann immer ein "Vergelt`s Gott" oder ein "Herzliches Dankeschön" .. Das wars dann.. Wie soll sich auch etwas ändern, wenn an diesem festgefahrenem Schema beigehalten wird und fast kaum jemand aus dem Team aufbegehrt? Die Sache mit den Rundmails und der freiwilligen Abfrage funktioniert natürlich nur, wenn Dienste erst mit einem gewissen Vorlauf abgedeckt werden müssen. Wenn kurzfristige Ausfälle drohen, wo innerhalb eines Tages, innerhalb des Folgetages usw. Dienste besetzt werden müssen, dann läuft es so, daß halt die Kollegen abtelefoniert werden, die gerade im Frei sind.. Also keinerlei Konzept dahinter, sondern reines "Glücksspiel" a la "Wer ist der erste, der anbeisst und zur Verfügung steht"? Und jetzt kommt für diese Konstellation auch noch ein wirklicher Hammer: Man hat wirklich die A...Karte gezogen, wenn man der Kollege ist, der grad in der Schicht ist, und den Anruf von XY reinbekommt, der sich krank meldet. Da wurde uns mal offeriert, daß wir selbst gleich mal am besten schauen sollen, wie die Strukturen gerade sind und evtl. gleich selbst div. Kollegen abtelefonieren, bevor wir das an die nächste Hierarchie weiter reichen.... Ein wirklicher Hammer, oder? Sicher wird auch manchmal die Möglichkeit genutzt, daß zwei Wohngruppen dann zusammengelegt werden, und sich eben dann das verbliebene Personal die Betreuung aufteilt. Aber das ist manchmal aufgrund der ohnehin schon dünnen Personaldecke schwierig.. Ja, es ist ein verfluchter Teufelskreis.... Dieses ständige Springen aus dem Frei macht einen dann selber doch irgendwann chronisch krank... Vielleicht sollte ich noch erwähnen, welcher Bereich meine Einrichtung so ist. Also wir sind kein klassisches Pflegeheim. Es ist eine Wohneinrichtung der Heilerziehungspflege. Sicher gibt es da auch nochmal Unterschiede in dern Strukturen, ob es jetzt ein Krankenhaus, Altenpflegeheim oder so Wohneinrichtungen sind. Aber ich denke auch mit diesen Problemen "Personalmangel in Schichtdienst-branchen" haben sehr viele Einrichtungen im Sozial- und Gesundheitswesen zu kämpfen. Es muss sich endlich dringen nachhaltig etwas ändern! Ich gehe manchmal sogar soweit, daß ich meinem privaten Freundes- und Bekanntenkreis sage: Leute, sorgt vor! Seht zu, daß ihr selbst später nicht irgendwann zu einem Pflegefall werdet! Kümmert euch um eure Angehörigen, eure Eltern, trefft Vorsorge! Wenn es so weiter geht, dann wird eines Tages niemand mehr da sein, der sich um die Bedürftigen/Kranken kümmert ....
  8. Das hier ist ein spezielles Thema. Im Netz gibt es dazu sicher auch die ein oder anderen spezifischeren Foren, welche solche Themen behandeln. Da ich aber auch nicht in zig Foren angemeldet sein möchte und ich einfach mal auch neugierig bin, ob evtl. hier auch andere "Betroffene" anwesend sind, poste ich einfach mal hier. Ich hoffe auch, daß ich mir hier das richtige Unterforum herausgesucht habe. Falls nicht, so kann evtl. der ein oder andere Mod das gerne auch verschieben.. Also, wer kennt ähnliches: Man arbeitet im Schichtdienst in einer Einrichtung des Sozial- und/oder Gesundheitswesens. Der allgemein herrschende Personalmangel in diesem Bereich ist weithin bekannt. Wenn nun Kollegen aufgrund von Krankheit ausfallen, dann läuft meistens immer das gleiche Schema ab. Es werden die anderen Kollegen angefragt bzw. man wird auch an freien Tagen kontaktiert/angerufen, ob man hier oder da wegen xy einspringen könne. Ab und an macht man das schon mal mit. Aber wenn dieses "Schema" zum Dauerbrenner wird, dann nervt es nur noch .... Man hat gefühlt keine "Gewissheit" mehr bzw. es besteht die Möglichkeit, daß man an sieben Tagen die Woche angerufen werden könnte, weil wieder der Fall X eingetreten ist. Sicher sind jedem seine freien Tage in dieser Branche heilig. Bei mir in der Einrichtung bleibt es nur dann unangetastet, wenn man Urlaub hat. An allen anderen Tagen/freien Tagen bin ich nie gefeit davor, daß mal wieder jemand anrufen könnte ... Dieses Spiel habe ich eine gewisse Zeit "sportlich" mitgemacht, aber nun möchte ich nicht mehr/kann nicht mehr ... Ich handhabe es inzwischen so, daß ich Anrufe meines Arbeitgebers in meiner Freizeit ignoriere. Ich bin gesetzlich auch gar nicht dazu verpflichtet, erreichbar zu sein (wenn nicht explizit sowas wie Bereitschaftsdienste, Rufbereitschaften usw. geregelt sind - und das sind sie bei uns auch nicht!) Aber es sorgt halt auch jedesmal für so einen gewissen Stress, wenn wieder mal so eine Anfrage kommt ... Wie handhaben das andere Personen, welche auch in ähnlichen Bereichen tätig sind? Wie schafft ihr da für euch "Abgrenzung"? Bin mal neugierig...
  9. Nun, man kann nie zu 100 % im Leben jedwede physische Auseinandersetzung von vornherein vermeiden. Es kann immer mal ein Momentum geben, mit dem man nicht gerechnet hat und unvorbereitet war. Meine Ausführungen zu dem Thema gewisse "Brennpunkte" zu meiden sollen natürlich nicht darauf abzielen, grundsätzlich gleich alles zu meiden, wo auch nur der Hauch einer Meinungsverschiedenheit entstehen könnte, nicht mehr in die Stadt zu gehen, weil man sich möglicherweise vor den Menschenmassen bedroht fühlt etc. etc. Sehe das wirklich eher so, daß wen man eben ein "Gespür" für ein gewisses Milieu hat und weiß, daß es in diesem Dunstkreis mal schneller zu "Trouble" kommen könnte, daß ich dann eben empfehlen würde, zu solchen Lokalitäten Abstand zu halten... Wir sind hier ja meistens von Situationen ausgegangen, die in gewissen Bereichen entstanden sind, also z.b. Streitereien vor einem Club, Pöbeleien auf der Straße, Jugendliche am Bahnsteig usw. Darüber hinaus gibt es aber noch viele andere Bereiche, wo Gewalt entstehen könnte. Also sowas kann auch Vorkommen in Wohn- und Pflegeeinrichtungen oder auch private häusliche Gewalt... Nur mal so ein Beispiel: Angenommen man hört laute Geräusche aus dem Nachbarhaus. Evtl. ein Ehepaar was sich streitet. Vielleicht rutscht dem Mann die Hand aus und vergeht sich so an seiner Frau usw. Man hat schon oft von solchen Fällen gehört. Als Aussenstehender, der da erstmal auch nur ansatzweise mitbekommt, was da so vor sich geht, muss man dann für sich auch entscheiden, was man tut (Die Sache auf sich beruhen lassen a la "geht mich nichts an", hingehen um an der Tür zu klingeln, um zu checken, was da los sei, gleich die Bullen rufen?) Hier reagiert wahrscheinlich auch jeder anders aufgrund seiner Lebenserfahrung und seines Wertesystems. Auch hier gibt es keine Bilderbuchlösung und eine aktuelle Stress-situation hat ja auch immer eine eigene Dynamik. Für mich wäre "Männlichkeit" bei solchen Themen aber auf jedenfall, mit einem besonnenen, kühlen Kopf zu reagieren, wie es hier schon andere Vorredner gesagt haben. Dies würde für mich auch in anderen Situationen, wie z.b. bei Unfällen, Erste-Hilfe-Versorgung usw. gelten.
  10. Ich denke, in so einer Situation kommt es darauf an, in wenigen Sekunden eine "richtige" Entscheidung zu treffen. Da spielen viele Faktoren mit rein: - bin ich selbst direkt darin involviert (also werde ich selbst direkt angegriffen)? - bin ich nur Beobachter erstmal (andere werden angegriffen usw.)? - kann ich die Situation anderer auf sich beruhen lassen oder ist ein Eingreifen (verbal, physisch) aufgrund "Zivilcourage" bzw. weil ich beobachte, daß andere ungewollt zu Schaden kommen angebracht? Diese Gegebenheiten müssen verknüpft werden mit der eigenen mentalen Stärke, Lebenserfahrung, evtl. Kampferfahrung usw. Ich stelle mir das wirklich nicht einfach vor! Ich wünsche niemandem, jemals in so eine Situation zu kommen und rate daher grundsätzlich auch, Orte zu meiden, wo man gärende Gewalt "schnuppern" kann.. Selbst war ich bislang noch nicht wirklich in so einer Situation und möchte auch nicht in so eine Situation hineingeraten. Es ist leider schon viele Jahre her, da habe ich mal eine Zeit lang Aikido praktiziert. In wie weit diese Kunst wirklich "straßentauglich" ist, kann ich nicht beurteilen. Für den Fall der Fälle, wenn es eine ausweglose Situation gäbe, würde ich dann hoffen, daß ein bisschen Wissen, was noch da ist, dienlich sei .. Der Eigenschutz ist extrem wichtig. Wenn ich mich selbst unnötig in Gefahr bringe, dann ist das falsches Heldentum. Man lernt ja auch in jedem Erste-Hilfe-Kurs, daß man sich selbst auch quasi versichern muss, keinen Schaden zu nehmen. Was nutzt der Helfer, der selbst ausser Gefecht gesetzt ist? Wenn denn wirklich mal eine "brenzlige" Situation entstehen würde, so würde ich wahrscheinlich so vorgehen und erstmal "Fachpersonal" rufen (Stichwort Polizei/Rettungsdienst). Bis zum Eintreffen dieser Kräfte muss dann eben abgewägt werden, ob ich die anderen Beteiligten solange der Situation überlassen kann oder ob ich eingreifen sollte (Siehe meine Faktoren am Anfang).
  11. Diese Sache ist auch so ein Phänomen, weswegen ich mich hier an der Stelle auch zu Wort melden möchte.. Denn ich kenne ähnliches.. Vorwiegend irgendwelche Damen, die man aus dem Internet kennt. Viel passiert nicht und bei div. Treffen, nun ja ... das was annähernd in Sachen Körperkontakt rumkommt ist, daß man sich die Hand reicht.. Hm, wie würdet ihr das hier nun interpretieren? Kann man das neutral sehen, ist es eher "gut" oder "schlecht"? Was bedeutet es, wenn einem die Frau die Hand gibt? Oder besteht auch die Gefahr, daß man da wieder zuviel hineininterpretiert a la "Man möchte da schon wieder eine Art Diagnose oder so erstellen" ...
  12. Respekt für diese Zeilen! Dieser "Werdegang" mag doch für viele eine gewisse Stütze und Anleitung sein.
  13. Kenne da auch noch so ein gewisses anderes Phänomen. Es ist nicht so direkt ein Ausfragen (so einige Fragen schon mit eingestreut), aber hauptsächlich so, daß die Person mir mehr oder weniger von ihrem Alltag, ihrem beruflichen Stress, gesundheitliche Angelegenheiten usw. erzählt.. Einfach so... Also bevor ich Luft holen kann, fliegen mir diese Info`s dann um die Ohren...... Wie seht ihr das? Von einem "Flirten" kann in so einem Falle doch auch nicht wirklich die Rede sein? ..
  14. Ich sehe das so: Ich möchte auch ungern einer zunächst fremden Person sämtliche privaten Details preisgeben. Es ist aber auch so, daß ich ja möchte, daß eine Dame mich selbst kennenlernt und kein "Fake-Ich".. Vielleicht kann man den Spieß auch dermaßen mal umdrehen, daß man damit anfängt, von sich selbst zu erzählen (um damit sozusagen das "Ausfragen" ein wenig zu unterbinden). Aber eben die Dinge von sich erzählt, die man gerne erzählen möchte, eine Sache, zu der man steht, Angelegenheiten, wovon man begeistert ist, dafür "brennt" usw. Das fühlt sich dann auch stimmiger an, anstatt sich etwas beliebiges auszudenken, von dem man meint, es würde "ziehen" ... Unser Gegenüber merkt es, wenn wir über dinge reden, die wir wirklich gut finden und dadurch wirken wir auch auf eine gewisse Art und Weise "attraktiv". Also das ist jetzt mal so ne Art These von mir ....
  15. Ja, das kann durchaus ein weitreichenderes Thema sein. Da gibt es viele Facetten, also z.b. wie lange kennt man die Leute schon, hat man ähnliche Interessen usw. Ich rede eigentlich auch ungern mit Leuten nur um des Redens Willen. Wenn es "stimmig" ist, dann merkt man, ob eine Verbindung irgendeiner Art da ist oder nicht und dann kann sich darauf etwas aufbauen. Sicher noch mal ne andere Hausnummer, wenn es darum geht, komplett neue Leute kennenzulernen, seinen sozialen Kreis zu erweitern und so ...