Felm
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Klingt unseriös. Ich habe nix mehr dazu beizutragen. Dir noch einen schönen Sonntag.
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Ist das ein seriöser Job?
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Evtl. ein bisschen assi aber zum Thema cabonara? Da nehm ich son fix Produkt und dann noch etwa 1/2 packung sahnestreichkäse. Das ganze mit entsprechend Wasser in die Pfanne und ab dafür.
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Die wichtigste Qualifikation im (Arbeits-)Leben: Unsinn detektieren
Felm antwortete auf irgendjemand4's Thema in Persönlichkeitsentwicklung
Eigentlich ist der Text nice..So als kleiner Denkanstoß...aber man hätte es noch ein bisschen psychologisch unterfüttert sollen (evtl. mit KI und mit dem Wissen, was man glaubt zu wissen, was man Weiß und was man gar nicht so sicher weiß) - finde ich- 6 Antworten
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Nice (oder evtl. beängstigend) wäre es jetzt m.E. wenn die KI dich so gut kennen würde dass sie dir noch ein paar ausgewählte Gegenstände vorschlagen würde, um dem Zimmer (falls gewünscht) eine persönliche Note zu verleihen. "behalte auch die exakte perspektive des fotos bei" Danke für den Tipp
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Play Dirty (2025) Hat alles, was ihr so vor kurzem diskutiert habt. Mit Beamer und Kopfhörer wie im Kino...wie im kino
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Vllt. sollte man weiter oben ansetzen. Was sind deine Positionen? Warum hast du diese Positionen? Was sind die vor- u. Nachteile (persönlich und evtl gesellschaftlich), diese Positionen zu haben?
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Felm antwortete auf Felm's Thema in Persönlichkeitsentwicklung
--- Sozialtheoretische Ergänzungen 1. Systemtheorie (Luhmann) Kommunikation ist nicht primär an Individuen gebunden, sondern an Systeme (wie das Forum selbst). Das Forum operiert mit spezifischen Codes: sichtbar hier z. B. „+ Punkte“ oder „Likes“. Gewichtung entsteht also nicht durch „Wahrheit“ oder „Relevanz“ an sich, sondern durch Anschlussfähigkeit im System: Beiträge, die Likes generieren, sind systemintern „wertvoller“. Daraus folgt: Ein Scherzbeitrag kann systemtheoretisch genauso „erfolgreich“ sein wie eine fundierte Analyse, solange er Resonanz erzeugt. 2. Habermas: Theorie des kommunikativen Handelns Habermas unterscheidet zwischen kommunikativem Handeln (auf Verständigung ausgerichtet) und strategischem Handeln (auf Erfolg, Macht oder Anerkennung gerichtet). In Foren kippt die Kommunikation oft ins Strategische, weil Anerkennung (Likes, Status) ein eigenes Ziel wird. Die „sozial bedingte Gewichtung“ bedeutet hier: Manche Beiträge haben diskursive Macht, unabhängig von ihrer Argumentationsqualität. → Das kann die ideale Sprechsituation (wo nur das bessere Argument zählt) verzerren. 3. Bourdieu: Feldtheorie Ein Forum ist ein soziales Feld mit eigenen Spielregeln und Kapitalformen. Kapitalformen: Kulturelles Kapital → Wissen, kluge Argumente Soziales Kapital → Beziehungen, Netzwerke Symbolisches Kapital → Status, Anerkennung (Likes, Punkte) Das Feld des Forums belohnt v. a. symbolisches Kapital → Wer „renommiert“ ist, wird überproportional gehört. → Die Gewichtung ist also eine Feldlogik: Status schlägt Inhalt. 4. Foucault: Diskursmacht Diskurse sind nicht neutral, sondern durchzogen von Macht. „Renommierte Autoren“ haben durch ihre Positionierung im Diskurs mehr Definitionsmacht. Selbst ein kurzer oder banaler Kommentar von ihnen kann den Diskurs lenken (z. B. weil andere User ihn zitieren oder weiterverarbeiten). Gewichtung ist also nicht nur Anerkennung, sondern Macht über den Diskurs. --- Zusammenfassung Sozialtheoretisch kann man also sagen: Luhmann → Gewichtung entsteht durch systeminterne Anschlussfähigkeit (Likes, Punkte). Habermas → Gewichtung kann den Diskurs von argumentativer Qualität hin zu strategischem Statusspiel verschieben. Bourdieu → Gewichtung basiert auf Kapital (symbolisches Kapital > kulturelles Kapital im Forum). Foucault → Gewichtung ist Ausdruck von Macht im Diskurs, nicht nur Popularität. --- 👉 Damit lässt sich dein Phänomen klar einordnen: Die soziale Gewichtung von Kommentaren in Foren ist weniger eine Funktion ihrer inhaltlichen Substanz, sondern das Ergebnis von sozialer Positionierung, symbolischem Kapital und den Machtstrukturen des Kommunikationsraums. -
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Felm hat ein Thema erstellt in Persönlichkeitsentwicklung
Soziologische Perspektive auf „sozial bedingte Gewichtung“ 1. Soziales Kapital (Bourdieu) In Foren ist Reputation eine Form von symbolischem Kapital. Wer viele Punkte, Likes oder Auszeichnungen hat, verfügt über „soziales Kapital“ und kann es einsetzen, um Gehör zu finden. Dadurch wird eine Hierarchie zwischen den Usern sichtbar: Ein Kommentar von einem „renommierten Autor“ wird eher ernst genommen oder wahrgenommen, egal wie gehaltvoll er ist. 2. Matthäus-Effekt „Wer hat, dem wird gegeben“ (Merton). Wer schon einen Status (z. B. Punkte oder Rang) hat, wird überproportional weiter bestätigt. Ein neuer oder unbekannter User müsste viel bessere Inhalte liefern, um die gleiche Resonanz zu bekommen. 3. Vergemeinschaftung & soziale Rollen (Weber, Goffman) In Online-Foren bilden sich Gemeinschaften mit eigenen Regeln und Hierarchien. User übernehmen Rollen: der „Spaßmacher“, der „Analytiker“, der „Autorität“. Ein Kommentar wird immer auch durch die Rolle des Autors gelesen: Von einem „ernsten“ Mitglied wird ein Scherz anders bewertet als von jemandem, der ohnehin für flapsige Kommentare bekannt ist. 4. Symbolische Interaktion (Mead, Blumer) Bedeutung entsteht nicht allein durch den Inhalt, sondern im sozialen Prozess der Zuschreibung. Ein „Tööörke“-Kommentar von einem unbekannten User wäre vielleicht ignoriert worden. Von einem sichtbaren Mitglied wie „Drachenlord“ bekommt er Gewicht, weil andere die Interaktion aufgreifen (z. B. Danisol mit der Korkenzieher-Replik). 5. Reputationsmechanismen als Machtstruktur Forensysteme mit Punkten, Ranglisten, „Mitglied des Monats“ sind institutionalisierte Mechanismen, die Gewichtung sozial sichtbar machen. Man könnte sagen: Das Forum konstruiert eine Machtordnung auf Basis von Anerkennung (Likes, Punkte), die den Diskurs beeinflusst. --- 👉 Fazit soziologisch: Die Gewichtung der Kommentare entsteht nicht (nur) durch den Inhalt, sondern durch soziales Kapital, Rollen, und die durch das Forum geschaffenen Reputationsstrukturen. Das führt dazu, dass ein inhaltlich belangloser Kommentar von einem „renommierten Autor“ mehr Resonanz erzeugen kann als ein reflektierter Beitrag eines Unbekannten. ---
