Elguardo

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  1. Möchte hier nochmal anhängen. Das Frühjahr hatte es in sich. Mit den Frühlingsgefühlen kam auch ein zwischenmenschliches Durcheinander in vielen Lebensbereichen. Nachdem ich meinen SC in letzter Zeit erweitert hab und versucht habe, kehr
  2. Kleine Rückmeldung meinerseits. Beschäftige mich momentan mit "Animus" und "Anima". Weiblicher und männlicher Anteil. Hab tatsächlich gemerkt dass ich meine männliche Seite vernachlässigt hab bzw. den Schatten nicht so integriert hab wie ich es gern gehabt hätte. Die meisten Männer übernehmen ja auch blind das Kulturgut mit jeden Abend Alkohol etc...da wollte ich nie hin. Gibt kaum en Abend an dem nicht irgendne Meldung bei uns in der Gegend kommt mit Alkohol am Steuer...hab dann immer den Sport gewählt, durch Bodybuilding auch an ästhetischen Aspekten gearbeitet und sehe allgemein gut aus. Mein inneres konnte aber damit nicht Schritt halten sodass ich vor allem in letzter Zeit gestruggelt hab. Hab's aber in den Griff bekommen und bin stärker da raus. Kann hier nur wirklich jedem empfehlen mal n paar youtubes über Animus und Anima zu glotzen. Meld mich mal wieder.
  3. Ich wollt hier nochmal die Zeit am Sonntagmittag nutzen um ein kleines Feedback zu geben. Da ich mich gerade massiv mit dem Thema "Leben im jetzt" auseinander setze, (Eckhard Tolle), lebt es sich für mich eindeutig lockerer und ich bin offener geworden für neue Chancen. Ein paar Türen sind aber auch dabei sich zu schließen. Ich war/bin Scheidungskind, aufm Land ist das nicht ohne. Der fehlende Kontakt zur Mutter hat es mir schwer gemacht, eine gesunde Beziehung zu mir selbst zu entwickeln. Durch meine Verbitterung sind Frauen jedes Mal regelrecht an mir verzweifelt, da ich als Scheidungskind ein hohes Maß an Perfektionismus von mir und anderen verlangt hab und meine Beziehungen gescheitert. Somit hab ich viel verbrannte Erde hinterlassen, doch die Chancen sind noch da. Ich bin gerade mit dem Gedanken beschäftigt, ob es sich überhaupt lohnt, in 5 oder 10 Jahresschritten zu denken, oder nicht einfach versuchen den Moment so gut wie es geht zu leben. Der grobe Pfeiler sollte Selbstliebe sein und dies auch im Alltag zu leben, mit Sport, Hobbys, und dem Spielen mit dem Moment. Da meine Verbitterung weg ist, lebe ich quasi ein neues Leben und bin dankbar.
  4. Hä? Wieso willst du Details? Hab doch oben groß und breit von Niceguyverhalten geschrieben. Ich befinde mich in nem Forum in dem User sich doch vorstellen können was das bedeutet. Ist bei jedem vermutlich was anderes.
  5. Ich bedanke mich für jede einzelne Antwort und Teilnahme, auch wenn ich nicht sofort auf jeden Post eingegangen bin. Ich hab zum Antworten das rausgepickt was für mich am einfachsten war in dem Moment, schlecht getimed nach Feierabend, zu dem Zeitpunkt ist nicht mehr viel im Speicher. Ich bin wirklich froh dass so viele tolle Mitglieder geantwortet und wirklich gut mit dem gearbeitet haben, was ich euch vor den Latz geknallt hab, es hat mich positiv zum Überlegen angeregt. Nochmal vielen lieben Dank! Ich wünsche euch allen eine gute Woche und einen schönen Abend.
  6. Jo, kurz und knapp passt das so. Nun werd ich 36, und warte immer noch darauf dass das Leben dass ich mir vorgestellt habe beginnt. Dafür gibt's sogar nen Fachausdruck auf Englisch irgendwie. Das setzt mich massiv unter Stress. Ich befürchte aber, dass ich die restlichen Jahre meiner noch beruflich flexiblen Zeit hier umsonst reinballer. Und der Gedanke, sich mit dem zufrieden zu stellen wie es nun mal ist ist für mich nicht akzeptabel. Da muss noch mehr drin sein. Ich hatte durchaus schon tolle Begegnungen mit Frauen, die was aus sich gemacht haben. Nur passt mein jetztiges Leben nicht zu jenen. Deshalb such ich hier nach Hilfe. Ich befinde mich an einem Scheideweg. Es besteht natürlich auch das Risiko, sich ein Umfeld zu vergraulen dass doch eine gewisse Stabilität gibt.
  7. Ich bekomme keine unattraktiven Angebote aber ich bin mir nicht sicher ob ich bereit bin diese händeln zu können/wollen. Ich fühle mich in meiner "Performance" gefangen. Goldener Käfig
  8. Ich hab mir ein paar Tage Gedanken gemacht und bin darauf gekommen, dass die ganze Familiengründerei bei mir auch daran gescheitert ist, bzw. eine sinnvolle Beziehung: Mein Umfeld, die Angst davor dass mein Umfeld mit Missgunst und Hass auf mich wirkt. Sei es beruflich oder privat. Ich hab immer brav den Karriereweg gewählt und mich dafür aber teilweise nackt gemacht, unbewusst. Zb. durch fehlende Privatsphäre. Dadurch sabotiert man sich unterbewusst selbst und hält sich klein. Ich find das jetzt net mal so schlimm weil dem entgegen zu wirken einer Menge Kalibrierung bedeutet. Wenn ne hübsche Frau sich schick anzieht erweckt sie auch Emotionen, egal wo sie hingeht. So ähnlich geht/ging es mir. Es bedarf starker Bemühungen/Disziplin und Netzwerken, um dem Ganzen aus den Weg zu gehen. Deshalb ist mein Plan B auch tatsächlich eine komplette Verlegung des Umfelds. Metaphorisch fällt mir dazu der Affe ein, der seine Hand in das Glas streckt um an Futter zu kommen. Bekommt die Hand aber nicht mehr raus, obwohl er sie nur zu öffnen bräucht und das Futter (altes Umfeld) fallen zu lassen. Hattet ihr ähnliche Erfahrungen? Ich steck da ja selber drin, meine "Competetivness" spielt jedes Mal mit rein wenn ich mit den Leuten zu tun hab. Dann ist man sich auch plötzlich zu schade auch ne LTR mit Ner Hb 6 oder 7 einzugehen. Gerade wenn's um Familiengründung geht sollten doch noch andere Werte zählen. Man hat alle Möglichkeiten sich sein Leben selbst zu schustern...
  9. Isses so simpel dass der Beruf und der damit einhergehende Status so ein Gewicht hat? Klingt ja als ob man dann als normaler Facharbeiter ohne Studium und co. Gar nicht mehr auf dem Markt antreten muss^^ wie schwer würdest das tatsächlich im Allgemeinen Gewichten?
  10. Werd oft beschämt, vor allem von den Ecken an denen ich die Mädels abgelehnt hab. Wie gesagt, waren halt oft nicht die, die ich wollte. - Als Plan B hab ich eine völlige Verlegung des Wohnortes und der Arbeitsstelle in Erwägung gezogen. Neustart in Ner Gegend die etwas belebter ist. Werd mich hier mal wieder melden.
  11. vermutlich an den eigenen Ansprüchen an sich selbst. Wie schon oben beschrieben wollte auch ich gewisse Rücklagen und Lebenserfahrung vorzuweisen haben. Dazu zählt einige Jahre alleine gelebt zu haben. Hinzu kommt dass ich das erste Mal die Reife und Freiheit besitze mein Leben gestalten zu können und einfach vieles hinterfrage. Hier aufm Land gehörste ohne Familie einfach nicht dazu. Bzw. Man braucht n dickes Fell um andere Entwürfe zu leben. Bis vor nem Jahr waren mir andere Entwürfe völlig fremd, bis ich gesehen hab dass sich viele Leute auch nur selbst bescheissen mit ihren Lebensentwürfen ala Familia und Bude im letzten Dreckskaff. Wie oben beschrieben, Ecke ich durch meine Ungeschicklichkeit durchaus manchmal an. Niceguyverhalten, komplett anerzogen. Frauen sehen meine Freundlichkeit als Interesse und ich hatte in meinem Leben kaum eine Chance, die "anzumachen" die ich gut finde. Daher meine Ruhelosigkeit.
  12. Danke für die vielen Eindrücke. Tatsächlich gehör ich zu der genannten Gruppe (werde bald 36). Ich klopfe regelmäßig ab ob ich meinen shid zusammen hätte. Ich fahre momentan einen Lifestyle der mich zufrieden stimmt, was Job, Gesundheit, Fitness und Finanzen betrifft. Jedoch ist die Auswahl im direkten Umfeld nicht sehr groß, bzw. hart umkämpft von anderen Männern. Bin dahingehend gerade dabei meinen alten Sc wieder aufleben zu lassen und zu schauen was sich machen lässt. Hab die letzten Jahre damit verbracht im Job zu performen und mich relativ diszipliniert in Punkto Sport, Finanzen etc gehalten, dabei versucht meinen eigenen Weg zu finden. It's a rabbithole. Beim Versuch neue Kontakte zu knüpfen klatsch ich aber ab und zu auch noch auf Widerstand. Eben weil ich noch nicht klar definiere was ich möchte. Das sorgt für jede Menge Missverständnisse. Ich leb aufm Land und hab quasi mein ganzen Leben und Streben die letzten 20 Jahre darauf ausgerichtet, dass es in Richtung Family geht. Nur logisch dass ich an dem Gedanken festhalte. Nur hatte ich die letzten zwei Jahre die Schnauze voll zu funktionieren und hab die Zügel ein wenig lockerer gelassen, bisschen pu ausprobiert, war gut fürs Selbstwertgefühl. Nur vergrault man sich, wenn man nicht aufpasst, sein Umfeld wenn die sehen dass man "lockerer" geworden ist, oder im Umgang mit Frauen und Menschen im allgemeinen besser geworden ist. Vermutlich ist da aber mittlerweile auch ein wenig der Dopaminkick im Spiel wenn man etwas flirty untwerwegs ist... Die Tatsache, bis fast 36 gewartet zu haben und gedacht zu haben, man hätte ewig Zeit, kotzt mich ein wenig an. Meine Naivität hat anderen jahrelang in die Karten gespielt, doch ich wusste es nicht besser. War jetzt ein bisschen Frust ablassen und Reflektieren dabei.
  13. Hallo Zusammen. Hand aufs Herz Wann ist es eurer Meinung nach wirklich zu spät um eine Familie zu gründen? Kenne Statistiken dass Ehen am Längsten mit gleichaltrigen halten..dann wäre Mitte Ende 30 ja auch als Mann schon ziemlich spät.
  14. Danke für die Posts. Tatsächlich ist mir die Dynamik jetzt wo ihr es beschrieben habt auch klar geworden. Leider bin ich immernoch ein wenig on fire was die Dame betrifft. Hängt auch damit zusammen, dass sie im Gym, schon als die o.g Geschichte vorbei war, heftig mit mir geflirtet. Sodass es andere mitbekommen haben und ich mich beinahe blamiert hab. Ich denk aber das hat sie eher gemacht, um herauszufinden warum ich nicht eskaliert hab. Sonntags sehen wir uns normalerweise, nur war sie heute nich da. Erst hängt sie in der Luft, und jetzt ich. Würd gern nachhaken, aber es fällt mir schwer mir was auszudenken um nochmal in den leichten State zu kommen in dem wir waren, bevor ich's vergurgt hab :D.
  15. Du hast es perfekt beschrieben. Genau dieses Muster hält mich ewig auf. Geil. Dann hat sich das Posten hier drin gelohnt.