Sam34
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sind wir jetzt im dichterverein.... Ich habe Donnerstag das Gespräch mit der Anwältin - mal sehen. heute habe ich mich um paar Dinge im Haus gekümmert und einen Ausflug mit meiner Tochter gemacht. ich mach mein Ding, sie macht ihres - ich bin viel unterwegs und hab jegliche Kommunikation "ausser zu den Kindern" mit ihr abgebrochen. Sie ist ziemlich bockig gewesen als ich nicht sofort was für die Schuleinschreibung unserer Tochter getan habe (es ist genau 1 Tag her) als wir das besprochen haben das ich anrufe. Als ich mich in den Garten auf die Liege gelegt habe und 2 Std in der Sonne entsprannt habe, hat ihr das auch nicht gepasst, ich hab das nur belächelt und ignoriert. Sie versucht wirklich mich überall anzugreifen aber gaukelt vor, ich kann doch bleiben, wir sehen uns eh nicht...freundschaftlich können wir ja in Kontakt bleiben so ungefähr. Und vor 3 Wochen war Sie noch das weinende Elend und hat alles getan um die Beziehung zu retten. Das interessante ist ja, dass ich seit November/Dezember nichts mehr "böses" oder kritisierendes gesagt hatte, aber Sie sich die 3-4 monate so in diesen altlasten reingesteigert hat, dass Sie sich selber ausgebrannt hat. Das finde ich schon erstaunlich. Ist das noch normal? Und jetzt macht Sie total einen auf Kühl, abgeklärt, macht mir alles nichts aus - nur in Gesprächen mit mir wird Sie extrem emotional und wütend. Ich hatte gestern mit dem Vermieter gesprochen - da ist sie total ausgeflippt dass ich das ohne sie gemacht habe und wie scheiße ich doch bin... naja ich mach jetzt erstmal nix und reduziere den Contact auf das minimum (nur bzgl. Kinder)
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Bei mir kam das mit dem Daten viel später und es ging halt recht schnell, ich hatte einfach Neugierde wie es ist nach 14 Jahren Beziehung. Und ich freue mich auch irgendwie drauf. Zudem wird doch hier sogar im Forum oft empfohlen "FTOW" zu betreiben, obwohl ich vermute das ist gar nicht notwendig. Ich hab hier jemand der meine zeit nicht schätzt und respektlos ist, dann kann ich genauso gut mein Ding machen
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Ja, ich hab auch keine Ahnung warum ich so an Ihr festhalte, ich wollte mich ja selbst trennen vor 3-4 Monaten aber ich hatte zum Einen keine richtige andere Option und mir war Familie erhalten wichtiger als mich um neue Frauen zu kümmern. Im Endeffekt habe ich mich dann wieder in die Arbeit verbuddelt. Sie ist halt inzwischen ein emotionales Wrack und die Beziehung war schon vorher kaputt, weil weder Sie noch ich uns gut darum gekümmert haben. Und ja "naiv" kann schon sein das ich in diesem Bezug auch bin, ich habe halt mein Bild der "heilen Welt" welches es scheinbar gar nicht gibt...aber glaubt ihr sie vögelt wirklich schon jemand anderen? Ich glaube so weit ist sie noch nicht
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Ok verstehe, ich hab einen Anwalt kontaktiert. Aber das mit dem gemeinsamen Wohnen frisst mich auf, da kann ich mich weder auf die Arbeit konzentrieren noch sonst etwas, und wie soll man dann wieder "Anziehung" aufbauen indem man immer zumindest "physisch verfügbar" ist, und auf der anderen Seite sehe ich dann zu wie sie sich für dates fertigmacht und vom Typen geholt wird? Ich selbst habe aber auch bereits übermorgen ein Date mit einer vielversprechenden Frau die investiert...
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das ist spannend, wie soll das klappen, ich kann nicht auf die Kinder schauen? Ich habe einen Beruf und Sie ist in Elternzeit. Weshalb ich ausziehen will? Weil sie mir eine WG Lösung vorschlägt, die ich katastrophal finde und ich mich dann nie lösen kann... Und ja, leider mache ich dummerweise verdammt viele Fehler - ich habe das Gefühl das meine Emotion/Kopf noch an ganz anderer Stelle sind als die aktuell Situation. Und ihr geht es scheinbar ähnlich, sie sagt sie kann nie in Ruhe nachdenken und runterkommen
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Ok, dann schaue ich nach einem Anwalt. Vorhin ist es erneut eskaliert, weil ich mit dem Vermieter gesprochen haben, da wir Wasser im Keller haben und zum anderen habe ich mich mit Ihm ausgetauscht zum aktuellen Thema. Er ist sehr vernünftigt, gibt da auch Sicherheit und ist für Lösungen jeglicher Art offen. Sie ist da aber total ausgerastet, als sie gehört hat, dass ich mit Ihm gesprochen habe, Sie wollte mit Ihm sprechen bzw. wir gemeinsam, nicht ich alleine. Sie meinte dann ich presche immer vor, erledige Dinge, kann nie mal pause machen. Wir hatten nochmal gesprochen - für mich nun auch das letzte Mal - ich sagte, wenn dir noch was daran liegt das hier zu lösen, dann lass uns die 2-3 Monate abstand nehmen, jeder kümmert sich um sich selbst und beruhigen die Lage. Einzige Bedingung ist, dass keiner mit jemand anderen was hat. Sie meinte, da ist noch liebe, aber sie hat so einen groll auf mich, ich tu ihr nicht gut und die connection ist irgendwie weg. Ich hab das so stehen gelassen, sie ist jetzt zur Freundin gefahren und kommt erst abends wieder nach dem Yoga Ich krieg das einfach nicht hin wie es scheint. Total überreizt die Situation, ich werde erstmal den Anwalt sprechen und nix mehr tun.
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wir haben vereinbart, das ich vorerst jeden Freitag Nachmittag sowie den gesamten Samstag die Kinder betreue und bis es eine andere Lösung gibt, werde ich Montags die Kinder ins bett bringen, ggf. übernimmt das in Zukunft der Opa (ihr vater) weil ich dann nicht immer von der Arbeit dahinfahren möchte weil es zeitlich eng wird. Sie reitet sehr auf der Opferrolle, und Sie hat alles versucht, und ich soll nicht so wütend sein (was ich zu 99% nicht bin sondern eher sie) und das ich differenzieren muss zwischen Sie als: EX Partnerin die andere Datet und Sie als Mutter meiner Kinder... Ich bin ja so doof und denke immernoch ich kann es irgendwie kitten und werde immer wieder neu verletzt. Das ich fehler gemacht habe ist klar, Sie sieht ihre aber gar nicht ein. Ich ging letztes Jahr durch eine schwere Phase, aber Sie sagt, ich habe mich da verloren, das war der Anfang vom Ende (ich denke halt, das man sowas einfach auch aushalten muss als Paar) und dann kann man wieder zusammenfinden. Sie springt aber gefühlt einfach aus dem Zug. Und das mit den anderen Daten, hat Sie ja als eine der ersten Aktionen gestartet (um vermutlich so schnell wie möglich Sicherheit für sich und im Haus zu bekommen)...austauschen eben. Weitere Tipps eurerseits? Ich muss mich immer beherrschen denn es geht mir körperlich dadurch echt mies, obwohl ich mich ja schon fast selbst getrennt hätte trifft es mich hart aktuell. Vermutlich Distanz und No-Contact bis auf die Themen der Kinder ist das richtige oder? Das ist wirklich krass, sie ist dann andauernd so "überfreundlich" bietet mir irgendwelche Sachen an wie "Essen kochen", Wäsche waschen, Auto leihen, kann ja allles so bleiben wie früher - ich blocke sowas ab und sage das ich daran kein Interesse habe. P.S. Ich habe letztens einmal darüber nachgedacht, dass Sie seit 4 monaten progesteron zu sich nimmt, und habe mich hierzu auch einmal eingelesen (und ihr das auch schonmal gesagt), dass die Effekte, vor allem "wenn man es nicht gut verträgt" genau das Verhalten auslösen, welches Sie an den Tag legt: keine Nähe mehr spüren, Mauern bauen, Trennungen einläuten weil man Angst hat und sich nicht geliebt fühlt, emotionale Entkopplung, der Partner nervt einen auf einmal obwohl es früher kein problem war etc. Sie hat sich das auch kurz angehört (ich fragte Sie nämlich, ob Sie auch mal überlegt hat ob es andere Faktoren gibt und nicht nur mich als "bösen" - z.b. Hormone wie progesteron) sie war überrascht, sagte dann aber, das läuft doch länger schon nicht gut... naja ich bin über jeden Rat froh, habe auch schön überlegt mir Hilfe zu holen bei einem "Männer Coach" bzw. Therapeuten aber das kostet auch ne Stange geld und ich weiß nicht ob Sich das lohnt und sinnvoll ist.
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So nun ein Update nach längerer Zeit: Letzte Woche Montag: Abends langes. teils klärendes Gespräch, wo Sie gesagt hatte warum Sie sich trennen will (emotional ausgebrannt, zu viele Gemeinheiten meinerseits, meine ständige Unruhe und Tatendrang - ich bin ihr zu intensiv und Sie kann mich nicht mehr handlen, sie will sicherheit und ankommen.) sie meinte auch das sie mich noch liebt, aber nicht denkt das wir noch die richtigen Füreinander sind, und das was ich zu ihr gesagt habe sich angefühlt hat, als hätte ich ein band durchgeschnitten. Das Gespräch verlief emotional, sie weinte viel war aber klar (sagte auch erneut - wir sind getrennt), ich war natürlich auch am boden - sagte dann auch blöde dinge wie: wir hätten das gelöst bekommen, wir haben ein Kommunikationsproblem und können keine Konflikte lösen. Ich schlug ihr vor, das wir an uns arbeiten, erstmal getrennt bleiben und dann schauen was in 1-2 monaten ist, damit das nervensystem mal runterfährt...sie meinte nein für sie ist es zu spät, sie will nicht mehr das ich kämpfe. sie sagte dann auch erneut, das Sie bereits "Datet". Am nächsten Morgen war die stimmung besser, sie war offener, weinte aber ständig auf der couch, bevor ich zur arbeit ging nahm ich auch ihre hand, umarmten uns, sie legte den kopf auf die schulter, da dachte ich ok, das wird vll. doch. Sie fragte dann ob wir abends gemeinsam noch papierkram erledigen können. ich stimtme zu (kam aber dann doch anders) Ich kam abends heim, dachte mir ok ich schau mir das mal an sonst fahre ich und schlafe auswärts - ende vom lied ich packte meine Sachen und fuhr zu den Eltern - sie war sehr wütend, warf mir dinge an den kopf (verbal) ich sagte, ich gehe aus selbstschutz, ich hatte gesagt was ich empfinde, sie hat es mit füßen getreten und jetzt will ich auch nicht mehr. dann bin ich gegangen ich war fast eine Woche weg, als sie mir dann die Kinder brachte und auf ihr "date" fuhr, sonntag fuhr ich nach Hause. Da haben wir dann nochmal gesprochen, sachen für die Kinder erledigt, ich hab nach wohnungen geschaut (sie kam dann dazu und meinte cool das du in der nähe suchst - ich sagte, was machst du da, das ist privat). Heute morgen dann nochmal gespräch bzgl. Unterhalt und co. das war etwas strenger und angespannter, sie sagt sie braucht nicht viel aber wenn ich die kaltmiete übernehmen kann dann wäre sie einigermaßen abgesichert. Gerade eben kam sie dann nochmal darauf zurück, was in der beziehung schief gelaufen ist, ich saß da und war ruhig aber eher defensiv und hörte mir das an. Sie meinte sie hat sich nie emotional sicher gefühlt und für die Kinder war ich auch zu wenig präsent. Sie sah einfach keinen Ausweg mehr. Ich teilte ihr mit, das ich heute abend (nachdem sie vom yoga kommt) ich wieder auf unbestimmte Zeit weg sein werde. Ich habe zudem eine andere Frau kennengelernt und habe demnächst ein Date mit ihr, sie ist sehr bemüht und investiert sehr stark. Ich freue mich darauf, habe aber auch Sorgen wie ich das alles "überleben" soll die nächste Zeit...
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Wir waren grundlegend nicht unglücklich und waren ein starkes Team mit höhen und Tiefen. das zweite Kind war sehr bewusst entschieden und 2024 wollten wir auch heiraten, aber dann kam das baby dazwischen (sie wollte nicht mit babybauch heiraten). Sie war meines Wissens überhaupt nicht unglücklich bis ich das zu ihr gesagt habe. Ja das war hart von mir, dafür übernehme ich die Verantwortung, aber ich konnte in der Zeit nicht anders und sie hat mich pausenlos gelöchert was mit mir los ist, dann habe ich es gesagt und es ging das drama los. ich bereue das auch, aber es war ein impuls in einer situation wo ich burnout hatte und zugleich verknallt war in jemand (die hat mich total gecatched und sah sie regelmäßig im gym) das war keine bewusste entscheidung. Sie hingegen hat sich gehen lassen, saß zuhause und schaute fern, jammerte viel wie schwer der haushalt ist und das ich so happy sein kann das ich in die arbeit fliehen darf. trotzdem muss ich sagen, was sie aktuell abfeuert, ist absurd. Sie lässt kein Gespräch zu.
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Gute Frage, scheinbar nicht Völlig irrelevant. Wichtig ist, was du willst. Ich will aktuell "noch" keine neuen Frauen daten, aber meine Wahrnehmung von ihr wird jeden Tag schlechter. Der Grund spielt keine Rolle. Mir persönlich hätte die Situation völlig ausgereicht, um sofort getrennte Wege zu gehen: Ich wollte das ansprechen, damit wir es wieder hinbekommen, aber im nachhinein ein Fehler. Keine Ahnung wie man es anstelle dessen hinbekommen hätte bzw. wie man es hätte ansprechen sollen?! Ich habe auch jegliche Bemühung eingestellt "bis auf den Brief", das war aber das Einzige. ich komme ja nicht mehr an Sie ran, sie blockt alles und verweigert auch Gespräche im Sinne von "wie lösen wir das für die Kinder". Ich frage mich ob ihr das überhaupt bewusst ist das sie alles zerstört aktuell und was die Konsequenz ist (Haus weg, Auto etc.)...habe kaum vertrauen in Sie und vermutlich ist ihre Idee nen anderen zu finden und dann im Haus zu bleiben...das würde ich ihr zutrauen derzeit.
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Sam34 hat jetzt 13 Jahre LTR - Kinder - Trennung abonniert
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Hallo zusammen, ich 34, sie 34, seit fast 14 Jahren zusammen, zwei Kinder (6 & 1 Jahr). 2018 hatten wir eine schwere Krise. Ich war kurz arbeitslos, sie hatte heimlich Kontakt zu einem anderen Mann: viel Schreiben (auch Sextalk), zwei Treffen. Sie war verknallt, hat ihn lange vor mir geschützt, sagte aber, körperlich sei nichts gelaufen. Das hat mich damals komplett runtergezogen, aber wir haben uns wieder gefangen. 2019 kam unsere Tochter. Danach: Corona, gesundheitliche Probleme bei mir, viel Unzufriedenheit meinerseits (finanziell, Selbstverwirklichung), 2022 Wohnungskündigung. 2024 kam unser Sohn zur Welt und wäre mit 3 Monaten beinahe verstorben – das haben wir gemeinsam durchgestanden. 2025: Burnout, toxischer Chef, Kündigung – aber schnell neuer Job. In der Zeit merkte ich, dass ich nicht mehr richtig glücklich bin in der Beziehung. Ich habe mich leicht in eine andere Frau verguckt, aber nichts passieren lassen. Kein Date, kein Kontakt vertieft. Ich habe es bewusst auslaufen lassen. Im Dezember habe ich ihr ehrlich gesagt, dass ich nicht mehr so happy bin und wir etwas verändern müssen. Sie war geschockt, hat aber gekämpft: viele Gespräche, viel Sex, Unternehmungen, Urlaube. Ich war emotional distanzierter, aber da – für sie und die Kinder. Bei mir fühlte es sich im Januar stabiler an. Bei ihr wurde es immer mehr Verzweiflung, Komplexe, Tränen. Gleichzeitig sagte sie: „Ich liebe dich sehr.“ „Du bist mein Mann.“ „Ich will mit dir alt werden.“ „Ich würde dich immer wieder wählen.“ Zu einer Freundin: wir gehören einfach zusammen. Letztes Wochenende dann der Bruch – Thema Vasektomie. Sie wollte schon länger, dass ich das machen lasse. Ich hatte vor einem Jahr gesagt: Nein – falls es mit uns nicht klappt, verbaue ich mir nicht die Möglichkeit, nochmal eine Familie zu gründen. Im Auto fragte ich sie: „Wenn es mit uns nicht klappt und ich hätte die Vasektomie gemacht – würdest du mit einem anderen noch Kinder bekommen?“ Sie: „Ja, natürlich.“ Ich fragte: „Willst du ein drittes Kind?“ Sie: „Ja, grundsätzlich schon – aber nicht mit dir.“ Das war hart. Am Mittwoch danach sagte sie: Sie könne nicht mehr. Sie sei am Ende. Sie werde mir nie genügen. Ich brauche eine andere Frau. Ich sei zu ruhelos, immer höher, weiter, schneller. Ich hätte sie oft beleidigt. Und dann: Ich soll rausgehen, andere Frauen daten und flirten – sie macht das jetzt auch. Nach 13 Jahren Beziehung erstmal ein Schock. Seit knapp einer Woche gehen wir uns im Haus aus dem Weg, für die Kinder funktioniert es. Sie ist kühl, distanziert, fast künstlich. Ich war Freitag alleine unterwegs, Samstag mit den Kindern bei meinen Eltern, Sonntag Ausflug. Ich habe sie eingeladen, sie kam nicht, ging stattdessen allein auf einen Berg. Heute Morgen habe ich ihr einen Zettel hingelegt: Dass ich sehe, wie sie leidet. Dass mir harte Worte leid tun. Dass ich an der Beziehung arbeiten will, auch mit Paartherapie. Ihre Antwort: Sie will keine Paartherapie. „Du wirst dich ja eh nicht ändern.“ Mehr kam nicht – außer ein Taylor-Swift-Song (faith of ophelia - den sie passend fand, wahrsch. bezogen auf "loyalty to me" Sie reisst aber aktuell einfach alles ein, sagt aber dass sie mich noch liebt, handelt aber kalt, berechnend und abweisend, lässt sich nicht berühren, zieht den arm weg wenn ich nur vorbeigehe. Was mich zusätzlich belastet: Vor ihren Freundinnen stellt sie mich als den beleidigenden, gemeinen Mann dar. Kontexte werden verdreht. Beispiel: In der Badewanne beim Streicheln sagte ich: „Man sieht schon, dass du zwei Kinder bekommen hast.“ Liebevoll gemeint. Bei ihrer Freundin kam an: Ich hätte gesagt, sie habe Hängetitten und sei fett. Die Freundin meinte wohl: Wenn jemand so etwas zu ihr sagt, wäre Schluss. Sie gräbt alte Diskussionen aus und stellt mich als den Mann dar, der sie ständig optimieren will. Ich wollte uns weiterbringen, nicht sie kleinmachen. Jetzt blockt sie sich Freitagabend einen Termin (keine Info wohin), Samstag Freundin, Sonntag Kinder. Ich weiß nicht: Ist das ein emotionaler Exit? Ist das Trotz oder baut sie sich etwas Neues auf? Kann man das noch retten – und will ich das überhaupt? Oder ist es nur Angst vor dem Alleinsein nach 13 Jahren? Meine Fragen an euch: Ist das ein Macht-Shift, weil ich im Dezember meine Unzufriedenheit ausgesprochen habe? Ist ihr „Dann daten wir halt andere“ ernst gemeint oder verletzter Stolz? Wie bekomme ich meinen Frame zurück? Macht es Sinn, weiter Paartherapie vorzuschlagen, wenn sie sagt, ich ändere mich sowieso nicht? Wie würdet ihr euch konkret verhalten? Ich sehe meine Anteile (leistungsgetrieben, direkt, ruhelos). Aber ich habe nie bewusst respektlos gehandelt. Danke für ehrliche Einschätzungen.
