Drunkenmurse

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  1. Ja wie gesagt es hat eine Eigendynamik entwickelt. Sie hat verschiedene Themen von sich aus angesprochen (so wie ich auch) und andere Dinge habe ich dann aus Folgefragen herausgefunden. Es hat sich verselbstständigt und werde ich so auf jeden Fall nicht nochmal handhaben. War halt vorher nie so ein krasses Thema für mich und dachte ich könnte damit umgehen. Wenn sie deshalb abspringt dass sie mir etwas mehr Sicherheit geben muss nach dem holprigen Start, dann soll es so sein. Außerdem glaube ich nicht dass sie nur aus Druck so viel geschrieben hat.
  2. Ich hoffe ja dass deine These falsch ist. Weil sonst wäre ich ja komplett Beziehungsunfähig. Ich glaube beides kann wahr sein und sehe den Punkt in deiner These, denke aber das lässt sich nur bedingt anwenden. Menschen gehen durch verschiedene Phasen in ihrem Leben in denen sich auch der Bezug zu Sexualität ändern kann. Wenn ein konstantes Muster über Jahre hinweg sich etabliert hat (denke wir kennen alle solche Frauen) dann würde ich dem zustimmen. Aber junge Frauen die explorative Erfahrungen machen würde ich nicht unbedingt dazuzählen und auf der Grundlage auch nicht über eine Beziehungsfähigkeit entscheiden. Ich merke gerade selbst dass der Bodycount nicht das Problem ist. Ich verkehre halt mit attraktiven, selbstbewussten Frauen und habe Vergleichswerte. Da ist sie nicht besser oder schlechter wie andere in dieser Kohorte. Einfach normal. Das Problem ist der Vertrauensverlust und ihr konfliktvermeidendes Verhalten wenn sie unter Druck steht. Das bearbeitet sie. Ansonsten kann ich nur das machen was @RyanSteckengesagt hat. Mich selbst regulieren, nicht mehr das Haar in der Suppe suchen und abwarten wie sich ihr Verhalten entwickelt.
  3. Ja finde 15 auch nicht krass. Halte das in meiner Bubble für eher unauffällig. Ich will auch nicht ins Klein Klein gehen und irgendwas bewerten was 7 Jahre her ist. Mich wurmt ein bisschen die kürze der Zeit. Ich weiß nicht ob ich 3 ONS und 2 Situationships in den letzten 16 Monaten für „zu dicht“ halte. Sie war ja insgesamt nur ca. zwei Jahre Single. Auf der anderen Seite wollte ich aber auch immer eine die selbstbewusst mit ihrer Sexualität umgeht, ihre Erfahrungen gemacht hat ohne billig zu sein und nicht später mit 40 meint noch was erleben zu müssen. Eigentlich fällt sie da genau in die Range. Aber ja, ich merke selbst dass ich alles heranziehe um sie zu bewerten weil ich unsicher bin.
  4. Danke für deine reflektierte und hilfreiche Antwort. Vieles von dem was du beschreibst ist absolut war. Ich bin kein naiver Mensch, ich glaube zu sehen wenn man mich verarscht und bin relativ strickt bei klaren Red Flags, das hier ist eher diffus, aber hat genau den hypervigilanten Effekt den du beschreibst. Was den Bodycount angeht hast du bedingt recht. Bei der anderen Partnerin war das glaube ich weniger ein Thema weil ich mehr Sicherheit hatte. Bei ihr ist es ein quantifizierbarer Fakt den mein Kopf sucht um irgendeine Basis für eine Einschätzung zu haben. Das Thema mit der Exklusivität und den inkonsistenten Geschichten wurde mehrfach angesprochen. Sie ist kooperativ und verständnisvoll. Sie macht wirklich viel, zum Beispiel ist sieben Urlaub mit einer Freundin und schickt den ganzen Tag Nachrichten und Bilder weil sie weiß dass ich das gerade brauche. Langsam fange ich aber an es zu überfrachten und bringe es zu oft auf und sie resigniert etwas, wird leicht abwehrend und wirkt verletzt. Wir werden sehen, aber danke dir nochmal für deinen Blickwinkel
  5. Ich hab nicht unbedingt, gefragt. Vieles hat sie proaktiv selbst erzählt und dann hat das Gespräch eine Eigendynamik bekommen. Normalerweise verkrafte ich sowas auch gut und ich finde es interessant zu hören wo der andere herkommt. Das Problem ist bei ihr dass vieles zusammenkommt und es sich irgendwie verselbstständigt hat.
  6. Liebes Forum, Ich habe ein Problem, ich weiß dass das Thema immer wieder aufkommt. Trotzdem erstelle ich den Post in der Hoffnung dass die mir jemand zu meinem konkreten Fall was sagen kann. ich habe mich eher für einen liberalen Typen gehalten. Die Vergangenheit war mir bisher nie so wichtig und ich war auch mit Partnerinnen zusammen die in einer ähnlichen Range sind wie meine aktuelle. Kurz zu mir, ich bin 29, und bin sexuell eher selbstbewusst. Mein eigener Bodycount liegt bei 50. Ich sehe den doppelten Standard auch und schäme mich auch dafür dass ich gerade so eine Doppelmoral fahre. Aber das Gefühl hat sich verselbstständigt. Zu ihr: Sie ist 30, ein lieber Mensch und trifft mehr oder weniger alles was ich mir bei einer Partnerin wünsche. Dementsprechend bin ich emotional involviert. Jedoch gibt es einige Dinge die an mir nagen. Ich versuche es kurz zu halten. Und nicht auf jedes Detail einzugehen. Das Hauptproblem ist wie folgt. Sie war mit 17 in ihrer ersten Beziehung. Die hielt 6 1/2 Jahre. Die Beziehung war toxisch und von Abhängigkeit sowie am Ende auch von körperlichen Übergriffen geprägt. Sie kam nicht los, ist dann fremdgegangen um was unverzeihliches zu tun um da weg zu kommen. Da war sie 23. Sie war dann nur drei Monate Single. Dort hatte sie einen Dreier mit einer ihrer Freundinnen und ihrem Freund. Sie meinte sie wurde überredet, hat sich leicht unter Druck gesetzt gefühlt und auch das Gefühl mit 23 nichts erlebt zu haben. Danach der zweite Freund. Die Beziehung ging ca. 2 1/2 Jahre, auch hier war die Beziehung von Druck und Abhängigkeit geprägt. Details erspare ich. Sie hat sich getrennt. Zweite Singlephase ging dann 5 Monate. Bis sie den dritten Freund kennengelernt hat. Das ging 8 Monate. Der war ok aber leider ein Bindungsängstlicher Typ. Er hat sie dann sitzen lassen. Anschließend ist sie in ein Loch gefallen und depressiv geworden. Sie befindet sich in Therapie. Die dritte Singlephase ging 16 Monate da gab es 3 ONS und 2 Situationships. Jetzt bin ich da. Ich glaube mein mulmiges Gefühl ist auf einen anfänglichen Vertrauensbruch zurückzuführen. Wir hatten Exklusivität abgemacht, sie hat aber dann ein Date mit einem anderen Typen ausgemacht. Sie meinte als es rauskam, dass es eine Art Übersprungshandlung war. Sie hat sich so in mich verliebt gehabt und ich bin wohl ähnlich wie der letzte Ex. Sie hat Angst bekommen und der andere Typ ist das genaue Gegenteil. Eher unauffällig und ruhig. Ich glaube ihr das mit ihrer Geschichte. Sie hat danach alle Verbindungen gekappt, meinte sie will sich auf mich einlassen und ist jetzt mit mir zusammen. Sie wirkt verliebt und tut wirklich alles. Leider kam es aber 1-2 mal bereits zu Unstimmigkeiten in ihren Geschichten. Ich konnte das quasi „nachweisen“ sie meint sie hat das falsch abgespeichert und muss das mit ihrer Psychologin besprechen. Es ging um Kleinigkeiten die die frühe Datingphase betrafen. Eigentlich so unwichtig dass es keine lüge wert war. Ich merke aber dass bei mir etwas Misstrauen und Verunsicherung entstanden ist. Ich suche ständig irgendwelche Kleinigkeiten die mir ein gewisses Bild von ihr bestätigen. Zum Beispiel hat sie ein Bild in der Bude wie sie eine Freund umarmt. Was auch ein Thema war ist dass sie Unmengen von Kondomen hat. Sie meinte die meisten hat sie von irgendwelchen Jungesellenabschieden oder Mannschaftsfahrten (sie spielt Fußball). so viel zum Background. Danke wer es bis hierher geschafft hat. Mein aktuelles Problem ist der bodycount und wie er entstanden ist. Sie war ja insgesamt ca 23 Monate Single und das auch oft sehr kurz. Mir sind die Maßstäbe verrutscht. Ich halte die Zahl eigentlich für normal. Meine letzte Freundin war 23 sie hatte 8, da habe ich keine zwei Gedanken dran verschwendet. Bei ihr sind es 15. 4 Partner (nich inklusive), eine Affäre in der ersten Beziehung, 10 in Singlezeiten durch ONS und Situationships. Ich frage mich ich das zu „dicht“ für mich ist und vllt doch zu viel mit dem Background. Ich sehe aber auch dass sie deutlich gewachsen ist im Vergleich zu den vorherigen Geschichten. Die Therapie scheint zu greifen und sie arbeitet an sich. Daher sehe ich das nicht als Red Flag. Danke für die Hilfe.