GermanViking

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  1. @Natural Business danke für deine Antwort. Es war vor allem ein persönlicher Grund. Nach der Scheidung hatte ich das Gefühl, dass ich in Deutschland einfach nicht mehr richtig atmen konnte. Einfach weil ich das Gefühl hatte, in einem Leben festzustecken, das ich nicht mehr wollte. Ich mochte Dänemark schon lange, hatte ein gutes berufliches Angebot und die Lebensqualität ist ja auch bekanntlich sehr hoch. Der Umzug nach Dänemark war für mich eher ein radikaler Neustart als der Wunsch nach einem einfacheren Leben. DK hat, ehrlich gesagt, nicht weniger Bürokratie und Regeln als Deutschland, eher im Gegenteil; der Unterschied ist, dass es besser funktioniert. Was du über Anerkennung schreibst, geht mir auch manchmal durch den Kopf. Ich merke bei mir selbst, dass ich früher relativ stark davon abhängig war, wie andere mich sehen, besonders in der Ehe. Heute ist das deutlich weniger geworden. Meine aktuelle Situation (mehrere Frauen, relativ viel Freiheit, wenig klassische Verantwortung) fühlt sich für mich zwar insgesamt stimmig an, aber ich weiß auch, dass sie für manche Menschen ziemlich egoistisch oder unverantwortlich wirken muss. Ich habe mit 40 weniger Verantwortung für andere Menschen als viele in meinem Alter, aber mehr Verantwortung für mich selbst als früher. Und das ist für mich der entscheidende Unterschied. Früher habe ich vieles gemacht, weil es „so gehört“ oder weil ich bestimmte Erwartungen erfüllen wollte. Heute mache ich die meisten Dinge, weil ich sie wirklich will, auch wenn das aktuell bedeutet, dass ich manche klassischen Meilensteine (Kinder, Haus, langfristige Beziehung) erstmal noch bewusst auslasse. Ob das auf Dauer gut geht, weiß ich natürlich auch nicht. Ich merke schon, dass sich emotional da etwas tut. Aber im Moment fühlt es sich deutlich besser an als das, was ich vorher hatte.
  2. @30verheiratet Ich nutze vor allem die indirekten Techniken und die Art, wie Yapko über Zustände, Aufmerksamkeit und Suggestionen schreibt. Für mich geht es weniger darum, stundenlang klassische Selbsthypnose-Sitzungen zu machen, sondern eher darum, bestimmte mentale Zustände gezielter herzustellen und zu halten. Wenn ich merke, dass ich mental unruhig oder abgelenkt bin, arbeite ich bewusst mit Trance-ähnlichen Zuständen, um wieder klarer und fokussierter zu werden. Das ist für mich eher ein Tool als eine große spirituelle Sache. Im Umgang mit Frauen (vor allem in dominanten Sessions) nutze viel von dem, was man über indirekte Suggestion, Pacing & Leading und das Führen von Aufmerksamkeit lernt. Das hilft mir, Frauen gezielter in bestimmte mentale und körperliche Zustände zu bringen. Was ich eher weniger mache, ist klassisches täglich 20 Minuten Selbsthypnose für Gewohnheitsänderung. Da finde ich andere Methoden (vor allem Verhalten + Umfeld verändern) oft effektiver. Aber das Grundverständnis aus dem Buch, wie man Aufmerksamkeit lenkt, wie man Zustände aufbaut und wie Suggestionen wirklich wirken, nutze ich relativ regelmäßig, auch wenn es nicht immer als Hypnose erkennbar ist.
  3. Moin @Natural Business, ich lese deinen Beitrag und muss zugeben, dass mich das bei mir selbst auch ein bisschen trifft. Nach der Scheidung hatte ich lange das Gefühl, ich müsste erstmal alles andere im Griff haben, bevor ich mich wieder richtig auf Frauen oder ein neues Leben einlasse. Im Nachhinein war das teilweise auch Vermeidung. Ich wollte nicht wieder so tief reinfallen wie in der Ehe und habe deshalb eine Zeit lang eher auf Abstand gehalten, auch zu mir selbst. Als ich dann wirklich den Schritt gemacht habe und nach DK gegangen bin, war das für mich der Moment, in dem ich Verantwortung übernommen habe. Weniger im klassischen Sinne (Kinder, Haus, Familie), aber indem ich aufgehört habe, auf bessere Umstände zu warten und stattdessen mein Leben aktiv verändert habe. Ich habe mit 40 mehr Verantwortung für mein Leben übernommen als mit 35 in einer Ehe. Und das hat mich verändert äußerlich und auch darin, wie ich mit mir selbst umgehe. Gleichzeitig weiß ich, dass ich auch jetzt noch Sachen vor mir herschiebe. Nur andere als früher. Deshalb lese ich deinen Text auch nicht mit erhobenem Zeigefinger. Ich habe eher das Gefühl, dass ich diesen inneren Kampf zwischen Bequemlichkeit und echter Verantwortung auch kenne. Ich habe mir hier in DK eine Situation aufgebaut, in der ich relativ frei bin: beruflich, räumlich und auch sexuell. Ich habe aktuell mehrere Frauen, mit denen ich mich regelmäßig treffe, und das funktioniert für mich ganz gut. Es gibt keine großen Konflikte, wenig Drama und ich muss niemanden wirklich durchfüttern oder langfristig tragen. Gleichzeitig frage ich mich manchmal, ob das nicht auch eine sehr bequeme Form von Verantwortungsvermeidung ist. Es ist ja auch eine Form der Komfortzone. Gerade Maja würde sich wohl mehr wünschen und mit Freja könnte ich mir wohl mehr vorstellen.
  4. Moin @Markus447766, Was du beschreibst, ist ein ziemlich klassischer Teufelskreis aus Vermeidung, Selbstwertproblemen und Angst vor Versagen (vor allem sexuell). Du bist damit nicht allein, auch wenn es sich für dich gerade sehr einsam und anders als alle anderen anfühlt. Deine erste sexuelle Erfahrung mit 15 hat dich offenbar stark geprägt. Das ist nachvollziehbar. Gleichzeitig ist das, was damals passiert ist (keine Erektion + lange, unangenehme Situation), häufig bei jungen Männern beim ersten Mal. Das sagt fast nichts über deine sexuelle Leistungsfähigkeit aus, nur etwas über Nervosität und fehlende Erfahrung. Viele Männer, die heute gut und entspannt im Bett sind, hatten ähnliche Starts. Das Problem ist nicht mehr primär diese eine Erfahrung. Das Problem ist, dass du seitdem Vermeidung als Strategie gewählt hast. Und Vermeidung funktioniert kurzfristig (weniger Angst), aber langfristig frisst sie Selbstvertrauen und verstärkt genau die Angst, die du hast. Du kommst nicht ins Handeln. Das ist weniger Ansprechangst im klassischen Sinne und mehr Vermeidungsverhalten aufgrund von alten negativen Emotionen. Dein Gehirn hat gelernt: Wenn ich Frauen näher komme, kann ich verletzt/gedemütigt werden oder versagen. Also sabotiert es dich mit Ausreden. Angst vor dem ersten Mal / zu unerfahren zu sein ist aktuell dein größter Block. Die Angst: Ich bin zu unerfahren und werde versagen ist extrem verbreitet bei Spätstartern. Die meisten Frauen in deinem Alter haben auch nicht extrem viel Erfahrung. Und selbst wenn, eine Frau, die wirklich zu dir passt, wird nicht mit dir schlafen wollen, weil du schon 10 andere hattest, sondern weil sie sich bei dir wohlfühlt und erregt ist. Fang klein an, aber konkret. Nicht ich muss jetzt Frauen ansprechen, sondern: Diese Woche gehe ich 2x in Situationen, in denen ich mit Frauen rede. Das reduziert die Vermeidung langsam. Deine größte Angst ist nicht keine Frau zu finden, sondern beim Sex zu versagen. Das ist ein Leistungsdruck-Thema. Viele Männer in deiner Situation profitieren enorm davon, erstmal Selbsthypnose, Entspannungstechniken oder sogar Pornografie-Konsum bewusst zu reduzieren und stattdessen mit dem eigenen Körper und Erregung in einem entspannten Rahmen zu experimentieren (ohne Druck). Diese eine Erfahrung mit 15 hat viel Macht über dich, weil du sie nie richtig korrigiert hast. Mit 22 bist du in einer komplett anderen Position. Die meisten Männer, die mit 15/16 versagt haben, sind später völlig normale bis gute Liebhaber geworden, weil sie weitergemacht haben. Du sagst, du hast damals nichts mit einer Therapie anfangen können. Aber mit 22 und einem klaren, konkreten Problem (sexuelle Leistungsangst + Vermeidung) kann eine gute Therapie (vor allem verhaltenstherapeutisch oder schematherapeutisch) sehr effektiv sein. Wenn du das wirklich nicht willst, dann brauchst du zumindest eine klare Expositionsstrategie (kleine Schritte in Richtung Frauen + Dating).
  5. Michael Yapko – Trancework Der Klassiker inzwischen, wissenschaftlich fundierte und zugleich praxisnahe Einführung.
  6. @Kai.N.Aber dann wünsche ich dir viel Erfolg dabei.
  7. @TheSteve Dein Opener ist jetzt nicht schlecht gemeint, aber ich denke, er kann möglicherweise zu Problemen führen. Sowas kommt bei einigen Frauen oft etwas prüfend oder leicht abwertend rüber, als ob du sie auf die Probe stellen willst. Gerade Frauen, die bewusst submissiv auftreten, wollen aber nicht selbst getestet werden, sondern deine Führung testen. Eher sicher und screenlastig wäre: "Klingt nach jemandem, der gerne klare Ansagen bekommt. Wie direkt darf ich bei dir sein?" oder "Wie viel Spaß meinst du genau?" Stärker dagegen: "Suchst du jemanden, der dich richtig ran nimmt oder nur ein bisschen rumspielen?" oder "Gut. Dann sag mir mal: Wie gerne lässt du dich führen und wie hart darf das werden?" Je klarer und offensichtlicher die submissiven Signale in der Bio sind, desto weniger musst du vorsichtig oder witzig sein. Die meisten wollen spüren, dass du weißt, was du tust und dass du keine Angst hast, das auch zu zeigen. Du hast in deinem Beispiel extra erwähnt, dass es eine blonde klassische Schönheit ohne Tattoos und Piercings war. Nun gibt es viele feminine, elegante oder sogar girl next door aussehende Frauen, die tief submissiv sind, manchmal sogar noch ausgeprägter als die, die es optisch stark nach außen tragen. Unter Kink-Frauen sind aber Tattoos und Piercings deutlich verbreiteter als unter der durchschnittlichen weiblichen Bevölkerung. Wenn dir das optisch oder sonstig gar nicht zusagt, ist das natürlich ein klarer Filter, aber du schränkst dich da dann durchaus nochmal merklich ein. So manch Piercing ist ja auch mehr als praktisch in der Session. @JayMucs Opener nutzt den good girl Trigger, was bei vielen Subs funktioniert. Er ist kurz, spielerisch und geht direkt auf eine dominante Dynamik ein. Auf Fetlife oder Feeld könnte er etwas generisch sein, aber das liegt am Fokus auf solche Dinge dort. Auf einer Mainstream-Plattform sticht er damit schon heraus. Wenn man jetzt kritteln will, dann könnte man sowas vorschlagen wie: "Du siehst aus wie jemand, der gerne Ärger macht… aber ich habe das Gefühl, dass du richtig brav sein kannst, wenn man dich richtig in den Griff nimmt. Stimmt das?" Zur Dame auf seinem Bild: Lange dunkle Haare, starkes Make-up, Tattoos und diese leichte Arroganz im Gesicht. Man sieht ihr an, dass sie Sex ausstrahlt und wahrscheinlich auch gut damit umgehen kann, aber gleichzeitig hat sie diesen Unterton von: ich will jemanden, der mich richtig ran nimmt. Sie weiß also was sie tut und wie sie den Kontext setzt. Entsprechend wird sie das auch von der anderen Seite erwarten.
  8. Welche Frau will das nicht? Aber nur weil man das Spiel mit dem Feuer mag, heißt das nicht, dass man sich verbrennen mag.
  9. Moin @TheSteve, Bei Frauen, die in ihrer Bio schon relativ klar submissiv rüberkommen, fahre ich meistens relativ direkt, aber nicht sofort grob. Ich gehe meistens auf etwas Spezifisches aus ihrer Bio oder ihren Bildern ein und baue direkt einen leichten dominanten Frame ein. Der Vorteil: Du testest sofort, wie sie auf einen dominanten Ton reagiert. Wenn sie ausweicht oder plötzlich sehr vanilla wird, weißt du früh Bescheid. So ein Zwischending sind sehr lange Texte; das kann auf Schreibaffinität oder Unsicherheit hinweisen oder aber auch eine Ablenkung sein. Bei der zweiten oder dritten Nachricht gehe ich schon konkret ins Screening. Ich versuche relativ früh rauszubekommen, wie erfahren sie wirklich ist, ob sie nur Fantasien hat oder schon Praxis, wie weit sie gehen will, ob sie eher bratty, devot oder eher service-oriented ist, usw. Je klarer und direkter sie darauf antwortet, desto besser.
  10. Moin @Ladydie, Das klingt nach einer richtig unangenehmen und enttäuschenden Erfahrung. Dass jemand so viel lügt (Alter, Identität, Absichten) und dich dann noch mit so einer Wette-Geschichte konfrontiert, ist einfach nur schwach und respektlos. Gut, dass du jetzt den Cut gemacht hast. Du schreibst selbst, dass du relativ schnell Gefühle entwickelst und deswegen erstmal vorsichtig sein willst. Gleichzeitig merkst du relativ früh, dass etwas nicht stimmt (er eskaliert nicht, verhält sich seltsam beim Essen, du hast ein komisches Bauchgefühl). Trotzdem lässt du die Sache weiterlaufen, triffst dich nochmal, lässt Petting zu und blockst erst, nachdem du die ganze Geschichte gehört hast. Das ist genau der Punkt, an dem viele Frauen (und auch Männer) in Schwierigkeiten kommen: Man spürt die Red Flags, rationalisiert sie aber weg oder hofft, dass es doch noch wird, bis man dann doch wieder emotional involviert ist. Du hast jetzt zweimal hintereinander erlebt, wie unangenehm es werden kann, wenn man zu lange bei jemandem bleibt, bei dem man eigentlich schon ein ungutes Gefühl hatte. Das ist ein wertvoller, wenn auch schmerzhafter Lerneffekt. Fürs nächste Mal würde ich dir wirklich empfehlen, bei dem ersten oder zweiten klaren komischen Gefühl (oder bei offensichtlichen Lügen/Ausweichmanövern) deutlich schneller zu cutten, auch wenn es sich erstmal gemein oder zu streng anfühlt. Du musst nicht immer die ganze Wahrheit herausfinden, bevor du gehst. Ein komisches Gefühl + fehlende Kongruenz reichen schon. Du klingst wie jemand, der eigentlich weiß, was er will (einen dominanten, ehrlichen Mann mit klaren Absichten). Die Frage ist, ob du bereit bist, konsequent die Leute auszusortieren, die das nicht erfüllen, auch wenn sie nett aussehen oder man sich schon ein bisschen was erhofft hat. Alles Gute dir. Nimm dir die Zeit, die du brauchst, und pass auf dich auf.
  11. @Kai.N.Aber Natürlich bringst du dich selbst mit. Das tun alle Menschen. Die Frage ist aber: Was genau an dir soll für eine schlanke, kinderlose oder fast kinderlose Frau zwischen 40 und 52 attraktiv genug sein, dass sie dich den anderen Optionen vorzieht, die sie in dem Alter in der Regel hat? Das heißt nicht, dass du nichts zu bieten hast. Aber Mich als Antwort reicht in diesem Kontext nicht aus, um ernsthaft zu erklären, warum eine Frau in der von dir beschriebenen Qualität dich langfristig oder sogar exklusiv haben sollte. Wenn du wirklich Frauen in dem Rahmen anziehen willst, den du beschreibst, dann wäre es hilfreich, etwas konkreter zu werden: Was genau ist dein Wertangebot? Status, Charakter, finanzielle Stabilität, Aussehen, Lebensstil, emotionale Reife? Und vor allem: Wie realistisch ist es, dass eine Frau in dem Alter das bei dir stärker sieht als bei anderen Männern, auch jüngeren?
  12. @Kai.N.Aber Du willst also weiterhin mit Frauen schlafen, die du innerlich als nicht wirklich attraktiv oder nicht wirklich passend empfindest, damit du in der Zwischenzeit nicht auf Sex verzichten musst. Gleichzeitig hoffst du darauf, dass irgendwann eine bessere Frau auftaucht, mit der du dann ernsthaft etwas aufbauen kannst. Solange du aber diese aktuelle Rotation weiterführst und die Frauen darin innerlich abwertest, bleibt genau die Dynamik bestehen, die dich unzufrieden macht. Du nimmst weiterhin Sex von Frauen, die du nicht wirklich respektierst und hältst dich gleichzeitig emotional und mental davon distanziert. Das ist auf Dauer keine gesunde Einstellung, weder dir selbst noch den Frauen gegenüber. Du kannst natürlich so weitermachen. Einige Männer machen das. Aber dann solltest du auch ehrlich zu dir selbst sein: Du willst eigentlich nicht wirklich die Frauen, mit denen du gerade verkehrst. Du nimmst sie, weil sie verfügbar sind und weil du keinen Bock hast, auf Sex zu verzichten, bis etwas Besseres kommt.
  13. Moin @Zinga, Attraction zeigt sich nicht primär darin, dass eine Frau nett zu dir ist oder mit dir rummacht. Sie zeigt sich darin, wie leicht oder schwer sie es dir macht, mit ihr Sex zu haben. Konkrete Filter-Signale, die ich bei mir selbst nutze: Macht sie selbst Vorschläge für Treffen? Oder musst du immer alles organisieren und nachhaken? Wenn du nach dem ersten Treffen/Kuss das Gefühl hast, dass du derjenige bist, der alles am Laufen hält, ist das meist schon ein schwaches Zeichen. Wenn du sie zum Beispiel nach dem ersten oder zweiten Treffen zu dir einlädst (oder sie zu dir kommen lassen willst) und sie kommt mit Ausreden wie: Ich will erstmal noch besser kennenlernen oder Es geht mir zu schnell oder Lass uns erst nochmal was trinken gehen - und das mehrmals - dann ist die sexuelle Anziehung meist nicht stark genug. Frauen, die dich wirklich wollen, machen es dir deutlich einfacher. Kommt sie zu dir? Bleibt sie länger? Plant sie mit dir was für die Zukunft (auch nur für die nächste Woche)? Oder ist alles sehr vage und du musst ständig nachfragen? Wenig Aufwand = wenig Interesse. Frauen, die wirklich an dir interessiert sind, lassen dich relativ schnell in ihren Alltag. Wenn du nach mehreren Treffen immer noch das Gefühl hast, dass du nur eine Art angenehme Ablenkung bist und sie dich nicht wirklich in ihr Leben lässt, dann ist das meistens ein Zeichen. Du schreibst, du hast fast jeder eine Chance gegeben. Genau das ist für mich das Kernproblem. Wenn du fast jeder Frau, die halbwegs nett zu dir ist und mit dir rummacht, mehrere Treffen und viel Zeit gibst, dann filterst du quasi gar nicht. Du wartest ab, ob sich was entwickelt und gibst ihr damit die Möglichkeit, dich als emotionalen Beistand oder Validierungsquelle zu nutzen, ohne dass sie wirklich mit dir schlafen will. Das Muster, das du beschreibst (Frauen in Übergangsphasen, die dich lange hinhalten), entsteht oft genau dadurch, dass du zu lange bleibst und zu viel Verständnis zeigst, obwohl die Frau eigentlich gar nicht wirklich mit dir zusammen sein will.
  14. Moin Kai, Dass du erkannt hast, dass das aktuelle Setup dich nicht glücklich macht und du deswegen die Qualität deiner Rotation anheben willst, ist ein Schritt in die richtige Richtung. Du schreibst, du nimmst jetzt nur noch Frauen zwischen 40 und 52 in die Rotation, die schlank, nicht qualmen, max. ein Kind zu Hause haben usw. Das klingt erstmal vernünftig. Gleichzeitig liest man aber zwischen den Zeilen weiterhin eine relativ hohe Erwartungshaltung. Du willst Frauen, die deutlich jünger sind als du, die optisch und charakterlich relativ sauber sind und bei denen eine LTR realistisch sein soll. Das Problem ist: Mit fast 60 und dem aktuellen Setup (was du bisher beschrieben hast) bist du wahrscheinlich nicht in der Position, regelmäßig solche Frauen zu bekommen, vor allem nicht auf Dauer und ohne große Kompromisse. Die Frauen, die du beschreibst, haben in dem Alter meistens schon relativ gute Optionen. Du kannst natürlich versuchen, deine Standards hochzuhalten. Das ist dein gutes Recht. Du solltest dann aber auch realistisch damit rechnen, dass deine Rotation deutlich kleiner wird oder teilweise ganz leer ist. Und dass du dann vielleicht längere Phasen ohne Sex hast, bis du jemanden findest, der wirklich zu deinen Kriterien passt. Willst du wirklich eine Rotation mit Frauen führen, die du als akzeptabel empfindest, nur damit du regelmäßig Sex hast? Oder bist du bereit, auch mal Phasen mit weniger (oder keinem) Sex in Kauf zu nehmen, bis du Frauen findest, mit denen du wirklich zufrieden bist, ohne sie innerlich abzuwerten?
  15. Moin @Zinga, Dein Muster ist relativ klar: Du ziehst Frauen an, die gerade in einer emotionalen Übergangsphase sind (Trennung, Beziehungsende, emotionale Affäre etc.) und bei denen du als sicherer, ungefährlicher Typ wirkst, mit dem sie Aufmerksamkeit und Validierung bekommen können, ohne dass sie wirklich Sex mit dir wollen. Das ist kein Zufall und auch kein reines „Attraction-Problem“ im klassischen Sinne. Es ist vor allem ein Vibes- und Selektionsproblem. Warum passiert dir das so oft? Du strahlst wahrscheinlich eine Kombination aus folgenden Dingen aus: Du wirkst nicht wie jemand, der sie stark sexuell bedrängt oder schnell eskaliert. Für Frauen in instabilen Phasen ist das erstmal angenehm. Du lässt dich relativ lange hinhalten und gibst ihnen den Raum, ihre Ausreden und Verzögerungen zu spielen, ohne frühzeitig klar zu machen, dass du etwas Konkretes willst. Du lässt zu, dass Frauen, die offensichtlich emotional nicht verfügbar oder nur auf Aufmerksamkeit aus sind, überhaupt so weit kommen. Viele dieser Frauen suchen keinen Lover. Sie suchen jemanden, der sie emotional auffängt oder ihnen das Gefühl gibt, noch begehrenswert zu sein, ohne dass sie dafür wirklich etwas geben müssen. Du bist dafür offenbar ein guter Kandidat. Früher und klarer deine Absichten zeigen! Nicht erst beim dritten Treffen. Schon beim ersten oder zweiten Kontakt klar machen, dass du kein reiner Gesprächspartner oder emotionaler Beistand bist. Wenn sie dann ausweichen oder Zeit schinden, weißt du früh Bescheid. Schneller filtern! Wenn eine Frau dir ausweicht, Termine verschiebt, mit es geht mir zu schnell kommt oder nur dann schreibt, wenn sie Langeweile hat, direkt runterfahren. Du brauchst keine weiteren Beweise mehr. Das reicht. Weniger Verständnis, mehr Konsequenz! Du scheinst relativ viel Verständnis für ihre Situation aufzubringen. Das ist nett, aber oft kontraproduktiv. Frauen in solchen Phasen testen genau das aus. Wer zu viel Verständnis zeigt, wird oft als sicherer Hafen gesehen, nicht als sexuelle Option. Deine eigene Verfügbarkeit reduzieren! Du scheinst relativ leicht erreichbar und geduldig zu sein. Das macht dich für genau diese Art von Frauen interessant. Mehr Knappheit und klare Grenzen helfen hier enorm. Das Problem ist weniger, dass du zu wenig Attraction hast. Das Problem ist, dass du zu lange bei Frauen bleibst, die dich gar nicht richtig wollen und dass du relativ leicht als sicherer Typ wahrgenommen wirst. Wenn du das Muster wirklich durchbrechen willst, musst du früher und härter filtern. Nicht erst, wenn du schon Wochen in so eine Dynamik investiert hast.