Roué

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  1. @Benutzernameundso hat es auf den Punkt gebracht. "Game" kann die Wahrscheinlichkeit und Geschwindigkeit erhöhen um mit einer Frau sexuell intim zu werden, wenn per Ersteindruck ausreichend sexuelles Interesse ihrerseits vorhanden ist bzw. sie auf Basis des Ersteindrucks eines Mannes den Gedanken mit ihm Sex zu haben nicht völlig ausschlagen würde. In diesem Sinne einer Wahscheinlichkeitserhöhung durch Flirt und Verbindungsaufbau existiert Game. Allerdings existiert Game nicht in dem Sinne, dass man damit (sexuelle) Anziehung erzeugen könne, wenn vom Ersteindruck her 0% vorhanden ist. Siehe hierzu auch das Zitat in meiner Signatur.
  2. Meine Erfahrung ist, für diejenigen die bereits vor der Kenntnis von Pickup-Methoden verkopften Gedanken-Overload schieben und eine schlechte soziale Intuition mitbringen wird es häufig sogar schlimmer wenn sie sich den Verstand mit den ganzen Begriffen und Techniken zumüllen. Oftmals bleibt außerdem die innere Einstellung (inklusive häufig absurder Weltbilder) die gleiche, lediglich die Strategie des Verhaltens ändert sich. Die neue Strategie zäumt das Pferd von hinten auf und führt zu noch mehr Inkongruenz und Creepiness. Damit ist dann nur wenig gewonnen. Viele die hier nach Ratschlägen suchen bedürfen eigentlich keiner Flirt- und Verführungstipps, sondern erstmal eine generelle und solide Sozialkompetenz. Wer diese erlangt hat, für den können einige hier verfasste Ratschläge (sofern man Bullshit von sinnvollen Inhalten trennen kann) eine Hilfe sein um die Wahrscheinlichkeit einer erfolgreichen Verführung zu erhöhen. Brot und Butter bilden aber grundlegende Social Skills.
  3. 1. Nicht andauernd an die Frau bzw. an Frauen allgemein denken (Meditation kann hier sehr hilfreich sein um mentale und emotionale Distanz zu erlangen und wieder in die Gelassenheit zu kommen bzw. diese überhaupt zu erreichen). 2. Wie bereits von einigen hier erwähnt: Aktivitäten nachgehen die nichts mit Dating zu tun haben. 3. Neue Frauen kennenlernen die dir gefallen könnten. Hilfreich ist es auch sich öfters zu vergegenwärtigen, dass man Menschen zwar (mehr oder weniger) beeinflussen kann, aber keine Kontrolle über sie hat und im Hinterkopf behält, dass andere Menschen niemals der eigene Besitz werden können, sowie stets die Möglichkeit aufkommen kann, dass sie nicht mehr Teil des eigenen Lebens sind.
  4. Umso besser du für die jeweilige Frau aussiehst, desto weniger ausschlaggebend ist deine Ausstrahlung (sofern man nicht creepy und/oder needy ist) und andersherum. Beides findet irgendwo seine Grenze. Heißt: Fällst du unter ihren unbewussten Aussehens-Minimalstandard, erzeugt deine Ausstrahlung nicht genügend (sexuelle) Grundanziehung. Sympathie ist hiervon unabhängig. @grandmasterkermit, in der Praxis war auch aus Sicht des Old School-Pickups Aussehen nicht vollkommen unwichtig, das stimmt. Trotzdem wurde die Wichtigkeit zu stark heruntergespielt und die Wirksamkeit von Verbalität bezüglich Attraction überschätzt. Überhaupt wurden und werden in der PU-Szene schwammige Attractionbegriffe verwendet, die häufig mehr Verwirrung als Klarheit schaffen. Aber das wurde bereits woanders diskutiert.
  5. Mit den nonverbalen Eigenschaften ist Aussehen, Körpersprache (Mimik und Gestik), Stimme, Styling, Augenkontakt, Körpernähe, Berührung gemeint. DHV-Stories können einen Mann interessanter machen, vor allem was den Wert als potenzieller Langzeitpartner angeht (vorausgesetzt die Frau schätzt den demonstrierten Status) und bei der Frau Neugier wecken an Ressourcen partizipieren zu wollen. Es ist aber wichtig wie man diese Geschichten rüberbringt. Falsch ausgeführt können solche Stories auch als versteckte Angeberei erkannt und als bedürftig eingeordnet werden (nach dem Motto: "Da hat es jemand nötig sich zu beweisen".). DHV-Geschichten sind nutzlos wenn nicht genügend Grundanziehung vorhanden ist (Ausnahme: Prominenten-Status). Dass Frauen weniger vom Aussehen angezogen wären als Männer stimmt in dem vom Old School-Pickup behaupteten Maße nicht. Jedenfalls gibt das die wissenschaftliche Attraktivitätsforschung nicht her. Frauen mögen lediglich subjektivere Typvorlieben haben und machen bei Langzeitbeziehungen Abstriche bei der Wichtigkeit des Aussehens eines Mannes, wenn er anderweitige interessante Eigenschaften mitbringt. Gerade bei Kurzzeit-Partnerwahl (ONS, Affären) ist Frauen Aussehen jedoch genauso wichtig oder sogar wichtiger.
  6. Nur weil Nietzsche die Welt so wahrgenommen hat heißt es nicht, dass die Welt objektiv so abläuft. Seine gesamte Grundannahme der Entstehung von "Sklavenmoral" ist z.B. bereits historisch inkorrekt. Weil dein gesamtes Weltbild stark von Nietsche inspiriert zu sein scheint oder du, andersherum, dein Weltbild mit Nietzsche bestätigt siehst, ein Auszug einer Nietzsche-Kritik von Peter Möller auf Philolex, die ich soweit teile: "Nietzsche war kein nüchterner kritischer Philosoph, jedenfalls nicht der späte Nietzsche des Zarathustra etc. Er verkündet, er offenbart einen neuen Glauben. Wie bei vielen anderen »großen Philosophen« fehlt auch bei Nietzsche jegliche kritische Distanz zu den eigenen Überzeugungen. Dass zig andere berühmte Philosophen andere Wahrheiten gefunden zu haben glaubten, löste bei ihm keinerlei Skepsis aus. (...) Eine Weltanschauung wie im Schlussaphorismus von Der Wille zur Macht bietet sich auf der Basis eines materialistisch-mechanischen Weltbildes, wie es die Naturwissenschaft, speziell die Physik zu Zeiten Nietzsches vertrat, geradezu an. Ich kann darin deshalb keine großartige philosophische Leistung erblicken. Was allerdings an diesem Aphorismus auffällt, ist die kraftvolle, mitreißende Sprache, die ja wohl auch einer der Gründe dafür ist, dass Nietzsche selbst unter Linken und humanistisch denkenden Menschen viele Verehrer hat. – Selbst wenn Wille zur Macht ein bedeutender Faktor der Welt sein sollte, so ist die Welt trotzdem nicht nichts außerdem, sondern darüber hinaus mehr. – Alfred Adler sieht auch eine große Bedeutung des Machstrebens. Für ihn ist das aber »Falsche Kompensation«. »Bei keinem Philosophen ist die Gefahr so groß, dass der Leser sich von der Sprachmusik berauschen lässt und sich mit großen Worten zufrieden gibt. Was man da für Tiefe hält, ist oft genug nur Stimmung und Affekt, die zu suggerieren Nietzsche ein Meister ist.« (Hirschberger II, S. 507.) (...) Die Punkte »Antidemokratisch«, »Antisozialistisch« (was in unsere heutige Zeit übertragen bedeutet »Anti-Sozialstaat«) und »Antifeministisch« kann man unter dem Oberbegriff »Anti-Moderne« zusammenfassen. Nietzsche steckte mit Verstand und Gefühl im griechischen Altertum, in Sklaverei und Ständestaat. Diese gesellschaftlichen Verhältnisse sah er durch die Natur gerechtfertigt. Über solche Zustände – und einen gelegentlichen Rückfall in die Barbarei – konnte er weder hinaus denken, noch hinaus fühlen. Er war ein Reaktionär par excellence! Nietzsche entdeckt, dass es »Herren-Moral« und »Sklaven-Moral«, sogar im selben Menschen, innerhalb einer Seele, gibt. Diese Erkenntnis als solche kritisiere ich nicht. Was ich kritisiere ist: 1. Der Begriff »Sklaven-Moral« ist bereits eine Diffamierung der unter diesem Begriff zusammengefassten Moralvorstellungen. 2. Nietzsche entscheidet sich für die »Herren-Moral« und bezeichnet die dem entgegenstehenden Moralvorstellungen als minderwertig. Es gibt viele Menschen, die von ihren Leistungen her über der Masse der Menschen stehen. Diese sind aber – von wenigen Ausnahmen abgesehen – sozial und humanistisch eingestellte Menschen. Die wenigsten davon haben eine »Herren-Moral«, wie Nietzsche es sich gewünscht hatte. (...) Mit seiner Feindschaft gegen Selbstlosigkeit, gegen Mitgefühl und »warmes Herz« negiert Nietzsche einen tief in unserer Natur liegenden Teil des menschlichen Wesens. (...) Wer in Kampf, Krieg, Vernichtung der Schwachen, Ausbeutung etc. den Kern des Lebens sieht und das Streben nach Harmonie, Hilfsbereitschaft etc. zur Dekadenz erklärt, ist ein zutiefst kranker Mensch. Die von Nietzsche als Sklaven-Moral abqualifizierten ethischen Maßstäbe, die er der jüdisch-christlichen Tradition anlastet, haben sich in Kulturen, die sich völlig unabhängig von Judentum und Christentum entwickelt haben, ebenso gebildet. Hier scheinen sich anthropologische Konstante zu zeigen. (Stichwort Goldene Regel.) (...) Ich bin Gefühlsethiker. Nach meiner Überzeugung gibt es keinen rationalen Grund zum Mitleid. Die Vernunft steht allen ethischen Werten neutral gegenüber. (Hat aber eine mittelbare Wirkung auf die Ethik.) Wer in sich kein Mitleid vorfindet, den kann man nicht vom Wert des Mitleids überzeugen. Für Gefühle kann man nicht argumentieren. Aber ein solcher Mensch demonstriert damit, dass ihm ein wichtiger Teil dessen, was den Menschen ausmacht, fehlt. (...) Wenn es den Minderwertigen gelungen sein sollte, den Starken ihre »minderwertige Moral« einzureden, dann wären ja die Minderwertigen die Starken geworden. Oder was versteht Nietzsche überhaupt unter »Stärke«? Auch hier kommt der Biologismus wieder zum Vorschein. Die Muskeln sind das Entscheidende, nicht der Kopf. (...) Nietzsches Kritik an den Deutschen läuft weitgehend darauf hinaus, dass die Deutschen seiner Zeit nicht so faschistoid waren, wie Nietzsche sich das gewünscht hatte. (Aber sie erschöpft sich nicht darin.) Zuviel Christentum, zu wenig vorchristliches Germanentum, zu wenig vor- bzw. nichtplatonisches Griechen- und Römertum." Zitatquelle: http://www.philolex.de/nietzsch.htm#kri
  7. Ich stimme zu. Sigma-Status setzt voraus eine gewisse Menschenkenntnis und Verständnis von Gruppendynamiken mitzubringen. Außerdem unterscheidet den Sigma vom Omega, dass der Sigma-Mann attraktiv ist, was beim Omega nicht der Fall ist.
  8. Ich denke nicht, dass @RyanStecken das bezweifelt. Es ging wohl eher um die Frage der Behauptung Pickup-Methoden wären extrem effektiv um Frauen klarzumachen die einen vom Ersteindruck her "so lala" finden. Meine Erfahrung nach Jahren ist diese: Ja, es hilft die Wahrscheinlichkeit gegenüber einem Typen der keinen Plan hat deutlich zu erhöhen, aber die Realität liegt deutlich unter dem was viele sich davon erhoffen und was das Marketing verspricht. Die Erklärung weshalb dem so ist findet sich in den Faktoren die ausschlaggebend sind um (sexuelle) Anziehung auszulösen. Denn die ausschlaggebenden Faktoren sind eben weitgehend von nonverbalen Eigenschaften abhängig.
  9. @JoniBanger, wenn man nicht total wie aus dem Klo gezogen aussieht und sich einigermaßen normal unterhalten kann ohne wie ein total bedürftiger Creep rüberzukommen, gibt es in jedem Land einen Ausländerbonus.
  10. Klingt für mich eher so als wenn @Anni1233 annahm Pickup wäre so eine Art Hellseher- und Mastermind-Magiemanipulations-Verein wo man lernt aus jedem Satz ohne Kontext die genaue Bedeutung herauslesen zu können. Ist halt das gleiche Problem als wenn sich Männer hier anmelden und annehmen mit ein paar Sprüchen und Mindtricks könnte man jede Frau haben, egal wie man aussieht, wie es um die eigene Psyche und Einstellung zur Welt bestellt ist.
  11. Tja, wie dein Favorite-Philosoph und Mental-Zuchtmeister Nietzsche schon meinte: "Wenn du zu Frauen gehst, vergiss die Peitsche nicht.", aber Scherz beiseite. Du steckst meines Erachtens stark in der confirmation bias fest, da wird es recht schwer Argumente auszutauschen, die deinerseits nicht sofort als Propaganda-der-Beta-Cuck-Pseudoweisheit-der-Bluepill-Fraktion-Masturbatoren abgetan wird. Meine Erfahrung nach einer über 6-jährigen (offenen) Beziehung: Ja, du darfst nicht wie ein abgammelnder Typ werden der denkt alles sei im Sack nur weil es momentan keinen Stress gibt. Irgendwann turnt das die Frau ab und sie erwartet, logischerweise, dass die Beziehung auf eine neue Qualitätsebene gehoben wird und deine Neugier ihr gegenüber nicht verlischt. Sollte sie dennoch fragwürdige Charaktereigenschaften zeigen, obwohl du die Beziehung nicht schleifen lässt, muss man sich fragen mit welcher Frau man eigentlich zusammen ist. Dass man keine emotionale Verwundbarkeit zeigen darf ist Quark. Es ist, wie so häufig, der mittlere Weg der richtige: Ja, zeige Gefühle, aber versinke nicht in Weinerlichkeit und Selbstmitleid. Das mag niemand. Mit Betaisierung ihrerseits hat das jedoch nichts zu tun, nur dass sich eben niemand gern mit Leuten abgibt die nach einer Trauer- und Zweifelphase nicht wieder hochkommen und versuchen das Beste aus der Situation zu machen. Heißt also: Sie macht dich nicht zum Beta-Guy, das macht man stets selbst. Besonders abstrus finde ich, wenn "ein Stück weit auf die Frau einlassen" mit Beta-Dasein gleichgesetzt wird. Meines Erachtens gehört das zu einer gesunden menschlichen Entwicklung und Beziehung dazu. Nennt man Empathie, Mitgefühl (im Sinne von fürsorglichem Wohlwollen) und Kooperation. Gerade echte Alpha-Typen zeigen stets eine pro-soziale Führung die auf Konsens abzielt. Dass man in der Kennenlernphase nicht die komplette Gefühlskotze rauslässt wie scheiße man doch über die Ex, sich selbst und die Welt denkt, sollte klar sein. Das zeigt nämlich welch defätistisches Weltbild man pflegt.
  12. Kommt immer so rüber als wenn du in diesem Thread schreibst nachdem du ein paar Tequila und Bier getankt hast. Ist nicht als offense gemeint, find ich sogar sehr angenehm. 😉 Darauf meinerseits eine Kippe und ein Schlückchen.
  13. Kommt drauf an. Das "gelegentlich" klingt jedenfalls nicht so gut. Ich sprach ja obendrein von hoher Position in der sozialen Rangordnung innerhalb des eigenen Milieus bzw. Bekanntenkreises. Außerdem bringt ein Alpha die Liebhaber-/Verführer-Qualitäten eines Sigma mit.
  14. Stellst dich gerade an auch was abzubekommen? 😄 Nee, ganz ehrlich, "ich bin der liebste Mensch" (Zitat: Assi Toni), aber wenn seitenlang die gleiche Nummer gebracht wird und jemand die Tatsachen nicht einsehen will, dann ist irgendwann auch mal gut mit dem streichelnden Zureden. Die Möglichkeiten zur Veränderung sind bekannt und man kann gehörig was rausholen, wenn man nur will. Das sage ich als jemand der aus der eigenen Vergangenheit weiß wie es ist Nice Guy zu sein und bei 170cm Körpergröße im optischen unteren Mittelfeld spielt.
  15. In Pickup-Kreisen wird häufig, meines Erachtens unzulässig vereinfachend, zwischen Beta = Versorger und Alpha = Player unterschieden. Das deckt jedoch nicht die Wirklichkeit ab. Es gibt Beta-Versorger (Nice Guys) und Alpha-Versorger. Das sind Männer die sich etwas aufgebaut haben, in ihrem Milieu einen hohen Platz in der sozialen Rangordnung einnehmen und in der Lage sind Frau und Kinder zu versorgen ohne "betaisiert" zu werden und dem Risiko ausgesetzt zu sein, dass Wifey irgendwelche Fuckboys auf der heimischen Couch reitet. Was hier häufig als "Alpha-Mann" bzw. Lover/Fuckboy/Player beschrieben wird, ist eigentlich der so genannte "Sigma-Mann", ein Typ der außerhalb der sozialen Rangordnung steht, eine Art Single-/Einzelgänger-Dasein führt, überschaubare Sozialkontakte hat und keinen hohen Sozialstatus aufweist, jedoch durch seine Attraktivität in der Lage ist (temporär) bei anderen Gruppen aufgenommen zu werden und unverbindliche Verhältnisse für sexuelle Abenteuer einzugehen. Gemeinhin sind Frauen mit ihm jedoch nicht an Langzeitbeziehungen interessiert, da er keine Vater-/Versorgerqualitäten mitbringt oder an dieser Rolle nicht interessiert ist.