Roué

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  1. @Lodan, ich denke man muss das Thema der Entwicklung von einer dialektischen Logik her betrachten. Alle paar Jahre tauscht der Körper nahezu alle Zellen aus und auch das Skelett wird erneuert. Ist man nun jemand komplett anderes? Ja und Nein. Beides trifft zu. Die Angelegenheit mag als paradox erscheinen, weshalb Entweder-Oder-Überlegungen meines Erachtens nicht weit führen und wir von einem Sowohl-als-Auch ausgehen müssen. Es ist die alte Debatte inwieweit überhaupt ein substanzielles Selbst oder überhaupt ein Selbst besteht und inwieweit dieses formbar ist ohne sich von diesem soweit zu entfernen, dass man nur noch selbstentfremdet und inkongruent lebt. Der Mensch kommt wohl nicht als ungeschriebenes Blatt auf die Welt und es spricht einiges dafür, dass jeder Mensch bereits eine gewisse Tendenz zu einem eher extravertierten oder intravertierten Temperament mitbringt. Dieses ist zwar nicht unveränderbar, jedoch durch kurzfristige Verhaltensveränderung nur mit viel Mental-Aufwand kontrollierbar und auf Dauer wird jemand das Gefühl haben "seiner Natur zuwider zu handeln", wenn er z.B. intravertiert tickt, aber meint sich ständig zu extravertiertem Verhalten zwingen zu müssen oder andersherum. Außerdem gibt es den Begriff des Selbst im Sinne des Ego, also dem Selbstkonzept, wenn man so will. Mystische Philosophien/Religionen wie der Taoismus und Buddhismus behaupten beispielsweise, dass das Ego einzig Ergebnis der Illusion einer Trennung vom Weltgeschehen wäre. Alles (vermeidbare) Leid würde durch den Versuch eines Aufbaus und Festhalten eines solchen trennenden Selbstkonzeptes entstehen. Dieses Selbstkonzept sei auch Hauptantrieb von Übervorteilung, Gier, Besitzstreben etc., also allen "anhaftenden" Denk- und Verhaltensweisen, da das Ego sich dem stets im Fluss befindlichen Lauf der Dinge entgegenstelle. Aus meiner Sicht ist der Kern dieser Überlegung voll zutreffend. Interessant daran ist, dass auch die Neurowissenschaft inzwischen meint unser Gehirn simuliere uns ein integriertes Selbstgefühl auf Basis unserer Erinnerungen um soziale Handlungsfähigkeit herzustellen. In Wahrheit gäbe es aber kein konstantes Selbst das unser "wahres Ich" ausmache, das es nur zu finden und in Einklang mit diesem zu handeln gelte. Dennoch wird daraus keineswegs eine absolute psychische Formbarkeit abgeleitet. Womöglich sind beide Denkweisen, das "Ich bin halt so wie ich bin" und ein "Ich kann werden wer ich will und möchte genau diesem Bild entsprechen" der falsche Weg, da sie gleichermaßen darauf abzielen einem (gewohnten oder idealem) Selbstkonzept zu entsprechen und ein Ich-Verständnis nähren, das von einer Trennung gegenüber der (Außen-)Welt ausgeht. Höchstwahrscheinlich besteht unser "Ich" also immer nur als "Selbst-als-Kontext", wie es die Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT) nennt. Die praktische Schlussfolgerung wäre daraus neue Verhaltensweisen im Sinne des "Game" als spielerisches Experiment zu begreifen. Erst nach wiederholter Anwendung kann jemand für sich schließen ob ein bestimmtes Auftreten, ob bestimmte Methoden zu ihr/ihm passen. Denn neue Verhaltensweisen durchbrechen vielfach die Gewohnheit der Komfortzone und fühlen sich häufig "seltsam und nicht wie Ich" an. Auf der anderen Seite wird nicht jede neue Verhaltensweise bei jedem auf Dauer integriert werden und authentisch sein können, wenn sich herausstellt, dass sie gar nicht den eigenen Überzeugungen oder psychischen Veranlagung entspricht. Hier hilft nur reflektive Praxis.
  2. @Lodan Wenn sie sich ziert und du nicht weißt ob sie wirklich nicht interessiert ist oder eine "Ich bin mir nicht sicher, jetzt nicht, vielleicht später"-Situation vorliegt, ist es nicht manipulativ einen Schritt zurück zu gehen und es später nochmal zu versuchen. Solange deine Absichten weiterhin transparent sind und du nicht versuchst sie bewusst in ein Abhängigkeitsverhältnis zu bringen, ist es meines Erachtens völlig in Ordnung Flirt-Techniken anzuwenden, welche die Wahrscheinlichkeit erhöhen mit ihr sexuell intim zu werden, solange die Interaktion nicht nur ein Mittel zu einem (verdeckten) Zweck darstellt. Das mit dem "Dass wir uns die Macht aneignen, uns die Welt zum Diener zu machen anstatt umgekehrt Sklaven unserer Umwelt zu sein" ist so eine Sache. Hier bedarf es eines realistischen Blicks welche Umstände wir beeinflussen können und welche nicht. Ein "Ich bin halt so, take it or leave it"-Fatalismus, wenn man von den Frauen die man will mehrheitlich als unattraktiv wahrgenommen wird, ist wohl ebenso wenig ratsam wie die Vorstellung eines Machbarkeitswahns, der meint Kontrollmöglichkeiten zu sehen, wo keine sind und selbstverleugnenden Opportunismus fördert, nur um andere dazu zu bringen im Sinne der eigenen Bedürfnisse zu handeln. Es ist also eine Gratwanderung. Uns mag zu einem gewissen Anteil immer wichtig sein was andere Menschen über uns denken, aber deine Handlungen werden bedürftig, wenn dir wichtiger ist was andere Menschen über dich denken als du über sie. Der Kern authentischen und attraktiven Verhaltens liegt ja eben darin, dass du eigene Standards hast und Menschen danach ausleuchtest ob sie diesen entsprechen. Weiter unten schreibst du über Selbst- und Fremdwahrnehmung und sicherlich ist es wünschenswert, wenn diese weitgehend deckungsgleich werden (auch wenn sie es nie zu 100% sein werden, da unsere Fremdwahrnehmung je nach Individuum abweichen kann). Das ist ein Aspekt von Selbstehrlichkeit. Es geht meiner Ansicht nach darum allgemein attraktive Verhaltensweisen zu verinnerlichen (Herzdame schrieb dazu "Sei die bestmögliche Version von dir selbst"), nicht einer individuellen Frau gefallen zu wollen indem man sich extra verstellt. Es gibt allgemeine Prinzipien attraktiven Verhalten eines Mannes und um diese sollte es gehen. Aber auch diese allgemeinen Prinzipien können je nach Frau mal besser, mal schlechter ankommen und sich in unterschiedlichen Stilen zeigen. Um hier den eigenen Weg zu finden bedarf es Experimentierfreudigkeit und Praxis. All das ist nicht manipulativ und steht nicht im Widerspruch zu Authentizität wenn es darum gehen soll zu lernen die allgemeinen Prinzipien wirklich zu denken und zu fühlen. (Beispiel 1: Ich flirte nicht weil ich denke "Ich muss bei ihr Anziehung erzeugen", sondern weil ich ein Interesse daran habe die Interaktion zu sexualisieren damit ich herausfinde wo ich bei ihr stehe und ob was laufen kann. Beispiel 2: Ich screene/qualifiziere/evaluiere sie nicht weil ich denke "Ich muss qualifizieren, damit sie denkt ich habe Standards und ich führe ein Komfortgespräch damit sie eine emotionale Verbindung empfindet und heute Abend noch mit zu mir kommt", sondern weil ich wirklich Standards habe und herausfinden will wie sie tickt und ob sie mir gefällt. Die emotionale Verbindung ist mögliches Nebenprodukt dessen.)
  3. @Lodan Das aus dem Lateinischen stammende Wort 'Manipulation' ist ursprünglich zwar ein neutraler Begriff (Handgriff, Kunstgriff), zielt aber seit langem im allgemeinen Sprachgebrauch auf "die gezielte und verdeckte Einflussnahme, also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen" ab (Zitatquelle: Wikipedia). Manipulation bedingt, dass die wahren Handlungabsichten verborgen bleiben und der Manipulierte durch den Manipulator in ein Abhängigkeits- und Schuldverhältnis geführt werden soll. Manipulation zeichnet sich also dadurch aus, dass die Selbstbestimmung des Manipulierten missachtet und (teil-)bewusst unterminiert wird, damit der Manipulierte dem Manipulator Bedürfnisse befriedigt. Die vordergründigen Handlungen sind dabei Täuschung und die Inhalte der Interaktion nur Mittel zum Zweck (Beispiel: Du qualifizierst und führst ein Komfortgespräch nur um dem verdeckten Ziel mit ihr zu schlafen näher zu kommen, interessierst dich aber nicht wirklich für den Inhalt des Gesprächs). Die Ursache einer manipulativen Strategie ist oftmals darin begründet, dass der Manipulator davon ausgeht seine Bedürfnisse sonst nicht anders befriedigen zu können, da er annimmt bei einem Zeigen seiner Absichten mit Zurückweisung rechnen zu müssen. Die Handlungslogik nimmt die eines "verdeckten Tauschvertrages" an. (Teil-)Bewusste Beeinflussung ist keine Manipulation, wenn die wahre Handlungsabsicht durchsichtig bleibt und es nicht darum geht jemanden in ein Abhängigkeits- und Schuldverhältnis zu führen. Flirten ist zwar eine bewusste Beeinflussung aber keine bzw. nicht zwangsläufig eine Manipulation, da die Handlungsabsichten transparent sind und die Selbstbestimmung gewahrt bleibt. Du kannst also mit ihr spielen solange sie weiß, dass du mit ihr spielst. Dabei ist es nicht notwendig, dass jedwede Absicht verbalisiert wird, wenn sie auch erkennbar nonverbal kommuniziert werden kann. Authentizität (Echtheit) ist ein anderer Begriff für Kongruenz. Kongruenz meint, dass die Handlungsabsichten, Gefühle und Bedürfnisse deckungsgleich mit dem sind was "nach Außen" kommuniziert wird. Authentizität setzt meistens Bewusstsein über die eigenen Bedürfnisse, Fähigkeiten, Stärken, Schwächen, Gefühle und Motivationen voraus. Authentizität bedeutet im Kern Ehrlichkeit zu sich selbst und anderen Menschen. Es besteht ein starker Zusammenhang zwischen Authentizität und Integrität, dennoch sind sie nicht zu 100% deckungsgleich. Jemand kann teilweise mangelnde Integrität beweisen aber dennoch authentisch sein. Andererseits würden wohl die wenigsten Leute einen Menschen der ständig gegen seine eigenen Werte handelt, und somit als opportunistisch und korrupt bezeichnet werden kann, als authentisch beschreiben. Authentizität und Spontaneität sind eng miteinander verwoben. Beide sind aus evolutionärer Sicht ein "honest signal", da Menschen darauf gepolt sind unbewusst mikro-körpersprachliche Signale wahrzunehmen, welche darüber Auskunft geben ob jemand kalkuliert handelt oder einfach seinen wahren inneren Einstellungen und Gefühlen folgt. Es handelt sich dabei um Indikatoren ob man einem Menschen vertrauen kann. Gerade Frauen achten stark auf Authentizität und Spontaneität und "shit-testen" (Kongruenz-/Echtheits-Test) bei Skepsis bezüglich der Authentizität eines Mannes, wenn ihnen etwas zu kalkuliert und/oder gespielt erscheint, da Spontaneität darüber Auskunft gibt ob jemand echte attraktive Verhaltensweisen hat oder versucht Eigenschaften zu simulieren bzw. zu faken (was sehr viele Männer machen - und damit mittelfristig mehrheitlich scheitern). Authentizität, Umlernen und (Verhaltensgewohnheits-)Veränderung schließen sich nicht aus. Sie schließen sich nicht aus, da "das Selbst" keine feste Substanz darstellt und nur eine Momentaufnahme des jeweiligen Fühlens und Wollens wiedergibt. Insofern jemand neues Verhalten bzw. die darunterliegenden Prinzipien verinnerlicht, kann er sich auch authentisch verändern. Dabei kann es während Lernphasen bzw. Gewohnheitsveränderungen zu Phasen der Inkongruenz kommen, was normal ist. Das Ziel sollte aber sein die Inkongruenz durch Verinnerlichung neuer innerer Einstellungen und Gewohnheiten zu überwinden.
  4. In der Theorie richtig und der Entwicklungsweg sollte auch derart eingeschlagen werden. Dennoch ist es häufig illusorisch zu behaupten, es wäre für die meisten Männer möglich ein solides Selbstbewusstsein bezüglich der Verführung attraktiver Frauen rüberzubringen, wenn es bisher wenig bis keine Bestätigung gab, dass man - zumindest für genügend/einige Frauen die einem gefallen - ein anziehender Typ ist. Ein Mindset wird mittelfristig keinen Bestand haben, wenn es nicht durch die Reaktionen in der Wirklichkeit bestätigt wird. Es ist daher für viele Neulinge normal, dass sie anfänglich den Fokus auf Bestätigung haben bis sie nach 5 bis 10 'Lays' genug Selbstgewissheit mitbringen und nicht mehr auf die Bestätigung durch Frauen angewiesen sind. Deshalb ist es so eine Sache zu meinen, man solle "erst ein solides Selbstbewusstsein antrainieren bevor man anfängt Frauen anzusprechen". Das läuft so meistens nicht, da ein solides Selbstbewusstsein eben Ergebnis von Praxis ist. Es bedarf keiner großen Selbstsicherheit um Frauen anzusprechen, aber es bedarf Mut.
  5. Und wirst dadurch zu einer tendenziell opportunistischen Persönlichkeit, die ständig damit beschäftigt ist ihr alltägliches Method Acting zu verbessern. Das wird auf Dauer nicht nur durchschaut, sondern fördert Depressionen, weil du ständig Selbstverleugnung betreibst und womöglich Rollen vorgibst, die sich einfach nicht mit dem Fundament deiner Persönlichkeit decken (welches übrigens nicht hundertprozentig veränderbar ist, auch wenn ein radikaler Konstruktivismus, wie er auch teils in der Pickup-Szene vorherrscht, etwas anderes behaupten mag). Ich schließe mich deshalb voll und ganz den Ausführungen von @Bonne_Lea an, die nicht nur realistischer, sondern auch langfristig psychisch gesünder sind.
  6. Bringt's auf den Punkt. Ein Frame (was ja eigentlich nur Deutungsrahmen eines jeweiligen Kontexts meinst) wird nur dann als künstlich empfunden, wenn die ihm unterliegenden Glaubenssätze nicht von der eigenen Erfahrung abgedeckt werden bzw. aus sonstigen Gründen nicht geglaubt werden. Ein solider und dennoch ehrlicher Frame setzt Selbstreflexion über die eigenen Werte voraus. Der Hauptfeiler eines soliden und authentischen Frames ist Integrität.
  7. Klingt äußerst stark nach meinem Vorgehen. 😛 Um in die Lover- statt die Potenzieller Boyfriend/Versorgertyp-Kategorie gesteckt zu werden (wobei man auch in der Lover-Kategorie gute Chancen hat in die PBF-Kategorie zu fallen, wenn der Sex gut war/ist und man sonst ein umgänglicher Typ ist) ist es vonnöten stylingtechnisch erstmal nicht wie der nette Steuerberater-Bubi herumzulaufen, sondern etwas mehr 'edgy'. Das kann stilvolle Klamotten einschließen, wenn man nicht wie das gestriegelte Schwiegersöhnchen rüberkommt. Der Primärfokus auf die sexuelle Verbindung, günstige Dates (oder gar nur Treffen bei ihr oder dir Daheim) und das ehrliche (!), situativ passende Erwähnen, dass man momentan keine feste Beziehung sucht (allerdings auch nicht die Zukunft vorwegnehmen kann), runden den Lover-Frame dann ab. Wenn sie dich im Endeffekt als 'Badboy mit Herz' wahrnimmt, dann hast du den sweet spot des Lover-Frames erreicht.
  8. Resultate statt Reaktionen: Wieso kam es nicht zur Eskalation?
  9. 700 Sets in 6 Jahren, nunja ... Außerdem vermute ich, dass du mit den Dreiteilern ködern willst um etwas zu verkaufen.
  10. Nicht unbedingt. Aber wenn du Club- und Bargame meinst, dann musst du schon ein solides Auftreten in Styling und Ausstrahlung mitbringen, wenn dein genetisches Aussehen nur Durchschnitt ist. Da sind die Kriterien Anno 2018 schon anspruchsvoller als noch vor 10 Jahren (vor allem durch Musikvideos und Social Media). Das Nachtleben ist eben oberflächlich. Vor allem wenn du in Mainstream-Schuppen abhängst und viel männliche Konkurrenz herumschwirrt. Ich meide Mainstream-Clubs und Megadiscotheken deshalb und ziehe Rock- und (Deep-)House-Clubs vor. Einige RnB-lastigere Läden gehen auch. Das Publikum ist dort exklusiver, weniger stumpf und die Musik setzt eher einen sexuellen Vibe als eine "dancing the night away"- und Mallorca-Bierfest-Stimmung die bei Disco-Gempumpe oft gegeben ist. Allerdings kannst du in den exklusiveren und alternativeren Clubs und Tanzbars kein Dauer-Approachen abziehen und solltest eine entsprechende entspannt-gelassene Ausstrahlung mitbringen. Andererseits solltest du in den meisten Sets keinen durch-die-Decke-gehenden Enthusiasmus erwarten. Du hast hier vermutlich die falsche Vorstellung nur "Hi" sagen zu müssen und die Mädels würden dich anspringen als seist du Justin Bieber. Das passiert, trotz der von mir genannten Tendenzveränderung des Clubgames, nur selten (außer du gehörst zur oberen 1% Optikliga). Bedürftigkeit + unrealistisch hohe Erwartungshaltung bezüglich möglicher Ergebnisse führen oft zu Frust und Selbstzweifel. Es ist aber wichtig dass du dranbleibst. Zur Veranschaulichung: Du gehörst zu den Besten, wenn du von 3 Clubabenden (pro Abend 5 bis 15 Kontaktaufnahmen; je nach Preapproach-Screening) einen SNL mit einer Frau in deiner oder leicht höheren Optikliga hast.
  11. Das mag nachteilig klingen. Andererseits kann es vorteilhaft sein. Denn wenn eine dich in einem Clubsetting anziehend findet, dann ist der Rest der Verführung oftmals einfacher als früher, weil von Beginn an tendenziell ein klareres Ja oder Nein gegeben ist. Wenn ich sage das Aussehen des Mannes rückt als Primärkriterium (genauer gesagt: für SNLs) in den Vordergrund, dann meine ich es derart, dass es einfach offener kommuniziert wird und die Mädels selbstbewusster auswählen statt nur passiv das "Game" des jeweiligen Typen reinzuziehen.
  12. @Mars222, durch das Onlinegetippel und Datingapps ist Clubgame inzwischen ein ziemliches Cockfest geworden. Auch hängen viele Frauen oft am Smartphone herum und meinen auf jedes Gebimmel reagieren zu müssen. Natürlich tickt nicht jede so, aber es ist schon eine Tendenz. Clubgame ist also härter geworden bzw. hat sich das Gewicht verschoben. Während es in der Ära vor den Smartphones so ablief, dass viele Frauen bezüglich des Gesprächs anbeißen (social hook point), es später dann aber ASD oder LMR geben konnte, sieht es heute tendenziell andersherum aus. Die Sets hooken seltener, dafür gibt es weniger ASD und LMR. Die Ursachen liegen darin, dass viele Mädels die unverbindlichen Sex oder Aufmerksamkeit wollen nicht mehr so häufig in den Club gehen, weil sie das auch über Datingapps bekommen können und es gesellschaftlich als zunehmend legitim gilt das Aussehen des Mannes als Primärkriterium zu kommunizieren. Wenn im Clubgame was laufen soll musst du also noch besser aussehen als die Konkurrenz (aber dann gehörst du vermutlich auch zu denen die bei Datingapps viele Matches bekommen) oder, wenn du dieses überdurchschnittliche genetische Aussehen nicht mitbringst, müssen Ausstrahlung und Verführungskompetenz sehr solide sein. Mit Ausstrahlung und Verführungskompetenz kannst du mit etwas punkten das sie bei einer App nicht sofort bekommen. Du musst also entsprechend früh in die Clubs gehen, solide Kontaktaufnahmen bringen (ohne Spamapproach), wissen wie du mit männlicher Konkurrenz umgehst und bei Aufmerksamkeitsdefizit seitens der jeweiligen Frau darauf hinweisen, dass du es unhöflich findest, wenn sie auf ihrem Telefon herumtippt, wenn ihr miteinander sprecht. Teils bringe ich da auch scherzhaft Sachen wie: "Oh, ich sehe, du bist auch so'n Handyopfer. ;)" Wenn du Handysucht so als uncool darstellen kannst, hören genug damit auf und packen sogar eine Rechtfertigungsgeschichte aus, dass sie es ja eigentlich nicht so oft nutzen und blablabla. Sofern es nicht an deinem Aussehen liegt, dürfte also entweder die Auswahl deiner Bars und Clubs dürftig sein (ich würde die meisten Mainstream-Läden inzwischen meiden) oder etwas haut mit deiner Ausstrahlung nicht hin, wenn du nur "Nee, lass mal" als Reaktion bekommst. Vermutlich erscheinst du zu bedürftig/aufdringlich. Gerade wenn man unbedingt Erfolg und Zuneigung möchte (hier wäre auch die Frage wie stark du wirklich (!) über deine Ex hinweg bist), kann man schnell einen bedürftigen Vibe kommunizieren ohne es sofort zu checken.
  13. @LenaLeni, inzwischen glaube ich auch, dass du ein Troll bist oder eine tiefere Persönlichkeitsproblematik herumschleppst, da mir deine Lese- und Lernresistenz unbegreiflich ist und schon als Beleidigung des Forums interpretiert werden kann. Du öffnest dauernd neue Threads, welche die alten Fragen beinhalten und wenn du Antworten bekommst, dann bist du angepisst weil sie dir nicht in dein Selbst- und Weltbild passen und suchst erneut nach einer magischen Pille, die es nicht gibt, anstatt an deinen (vermutlich sehr tief sitzenden) Problemen - welche der Grund sind weshalb du mittelfristig unattraktiv wirkst und es scheinbar schwer hast Männer zu halten - zu arbeiten. Tue dir selbst einen Gefallen und arbeite die genannten Ratschläge durch oder meide das Forum. Ich gehe ohnehin davon aus, dass der Thread bald geschlossen wird. PS: Du glaubst gar nicht wie viele Menschen es gibt die "normal und selbstbewusst" wirken, aber Minderwertigkeitsgefühle mit sich herumtragen. Menschen die selbst Minderwertigkeitsgefühle herumtragen erkennen das aber meist nicht und denken grandioses Verhalten wäre ein Zeichen von Selbstsicherheit. Nach alledem was du hier so über dich durchblicken lassen hast, zählst du wahrscheinlich dazu.
  14. Wenn du von 100 Frauen von 30 die Nummer bekommst, und schließlich aus allen Kontaktaufnahmen mit 3 schläfst, bist du schon gut dabei. Nur mal als Orientierung was du erwarten kannst. Im Kern ist es halt ein numbers game, auch wenn du die Wahrscheinlichkeit verbessern kannst indem du eher Frauen ansprichst deren Typ du vermutlich bist und solide Sozial- und Flirtfähigkeiten mitbringst. Darüber hinaus ist es schwierig, ohne dich in Aktion gesehen zu haben, zu beurteilen, ob es an deinem Gesprächsverlauf liegt (d.h. dein Gesprächsverlauf ergibt z.B. keinen Sinn und sie findet die Situation deshalb seltsam) oder ob etwas mit deiner Ausstrahlung (Körpersprache, Stimme) nicht hinhaut (z.B. zu schnelles Sprechen, bedürftig-nervöse Körpersprache o.ä.). Oftmals ist es letzteres. Wie erwähnt, das Hand-halten kannst du einbringen wenn du dich vorstellst. Dann ergibt es auch Sinn. Anstatt ihre Hand formell zu schütteln, hältst du sie in deiner und fühlst wie sie darauf reagiert. Ist sie zu angespannt, lässt du sie los. Dabei schaust du natürlich nicht auf ihre Hand, sondern weiterhin in ihre Augen, während du nah vor ihr stehst. Wenn du das authentisch vermitteln kannst und eine Gesprächsführung bringst bei welcher sie investiert, bist du gut aufgestellt. Natürlich gibt es keine Garantie, dass jede Frau "hooked".
  15. Die Interaktion sollte umd ie 5 bis 10 Minuten gehen, wenn die Nummer halbwegs solide sein soll. Natürlich geben dir auch dann nicht alle ihre Nummer oder geben sie zwar raus, melden sich später aber nicht mehr. Bezüglich Verbindungsaufbau wäre interessant zu wissen wie du genau vorgehst. Ein Standardverfahren ist: Benennen weshalb du sie ansprichst -> dich vorstellen -> dabei ihre Hand halten und schauen wie sie darauf reagiert (Attractiontest) -> dabei sofort mit einer offenen Frage oder Beobachtung über sie das Gespräch weiterführen. Weiterhin: Die Frage "Warum?" ist oftmals hilfreich, da sie das Gespräch von der Oberfläche in die Tiefe führt, hin zu Gefühlen und Motivationen. Gelegentlich die Eigenposition (inklusive des "Warum") zu ihren Aussagen einbringen, ansonsten überwiegend sie reden lassen.