Roué

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  1. Es ist gut möglich in anderen Lebensbereichen Unsicherheit zu verspüren, weil einem die nötige Kompetenz fehlt. Die Unsicherheit ist dann nicht das Problem, sie zu leugnen und zu überspielen jedoch schon. Der erste Schritt wäre Akzeptanz der Unsicherheit und - im Rahmen des für einen individuell Machbaren - trotzdem zu handeln. Echte Selbstsicherheit und Gelassenheit entstehen mit Kompetenz, der Akzeptanz von Gefühlen und Gedanken ohne mit diesen verschmolzen zu sein, sowie der Einsicht was der eigenen Kontrolle und Beeinflussungsmöglichkeit unterliegt und was nicht.
  2. @Benutzernameundso, zu viel Selbstsicherheit kann es nicht geben bzw. ist sie nicht problematisch, sofern derjenige weiterhin zur konstruktiven Selbstkritik fähig ist. Sie ist lediglich dann problematisch wenn sie mit Arroganz und einer kalten Ausstrahlung einhergeht. Arroganz ist aber häufig die Pseudo-Selbstsicherheit eines überkompensierenden Minderwertigkeitsgefühls. Ein weiteres Problem beim gezeigten Ausschnitt war sein "hölzernes", unkalibriertes Auftreten und in der Genlotterie hat er leider auch nicht gerade die besten Karten gezogen. Schulz hingegen konnte durch Charme und Humor punkten. Die dadurch entstandene Sympathie muss aber nicht heißen, dass die Frauen die seine Sprüche lustig fanden auch in Erwägung gezogen hätten mit ihm ein sexuelles Verhältnis einzugehen (Stichwort: False Positive-Signale)
  3. Die einflussreichsten Faktoren: - Dein Aussehen im Verhältnis zum Aussehen der Frau. - Ihre sexuelle "Verfügbarkeit". - Deine Sozial- und Flirtfähigkeiten. Wenn du ein durchschnittlich aussehender Typ bist der eine gutes Styling mitbringt und Frauen in deiner Optik-Liga oder höher ansprichst, ist eine NC-Quote von 30 bis 50 Nummern aus 100 kalten Kontaktaufnahmen solide. Wenn du einen Plan hast was du tust und den nötigen Charme mitbringst, sollte es möglich sein mit ungefähr 10% aller Frauen deren Nummern du bekommen hast zu schlafen. Wenn du also aus 100 Daygame-Cold Approaches mit 3 bis 5 Frauen schläfst, ist das schon sehr gut. Die Quote kann sich erhöhen umso besser du im Verhältnis zur Frau aussiehst, wenn du Warm Approaches nutzt und eher Frauen ansprichst die gerade stehen/sitzen/liegen anstatt durch die Fußgänger-Zone zu hetzen. Gehe die Angelegenheit entspannt an, denn 2/3 der Faktoren unterliegen nicht deiner Beeinflussungsmöglichkeit. Das ist bei jeder Interaktion der Fall.
  4. Wenn damit gemeint ist: Gutes "Game" = 10% Flirt und 90% Verbindungsaufbau, kann dem in etwa zugestimmt werden. Mitunter kann der Flirtanteil höher ausfallen, das kommt auf die konkrete Frau und die Situation an. In etwa lässt sich aber für nahezu alle Verführungsinteraktionen festhalten: Maximal 1/3 Flirt und 2/3 Aufbau einer emotionalen Verbindung. Ebenso wie du maximal 1/3 der Zeit reden solltest und zu 2/3 sie (siehe Aktives Zuhören).
  5. @dgbrtduck, es wäre die Frage welcher Attractionbegriff gemeint ist. Oftmals wird er nicht genau unterschieden und beliebig durcheinander geworfen, weshalb es zu zahlreichen Missverständnissen kommt. Die Pickup-Szene benutzt den Attractionbegriff vielfältig, uneinheitlich und mitunter im Widerspruch zur Verwendung im Alltagsgebrauch und der wissenschaftlichen Forschung. Ich verwende den wissenschaftlichen Terminus, der m.E. näher an der Alltagssprache ist als der PU-Jargon. In der wissenschaftlichen Forschung wird gemeinhin zwischen sexueller Anziehung (selbsterklärend), interpersonaler Anziehung (Verbindung, Sympathie) und romantischer Anziehung (Liebe) unterschieden. Sexuelle Anziehung ist weitgehend durch die nonverbalen Eigenschaften deiner Gesamterscheinung (Aussehen, Körpersprache, Stimmklang) geprägt. Diese Form der Anziehung ist meistens gemeint wenn jemand sagt: "Ich finde sie/ihn echt attraktiv". Das Urteil ist hier meist innerhalb von einer Sekunde bis einige Minuten geprägt und ändert sich danach nur äußerst selten bis nie. Interpersonale Anziehung hat verstärkt mit deiner Persönlichkeit und deinem Sozialstatus zu tun. Der synonyme Begriff ist Sympathie. Sympathie ist weitgehend mit dem Pickup-Begriff des Comforts deckungsgleich. Sympathie hat einen oberflächlichen Anteil der per körpersprachlichen und stimmlichen Ersteindruck vermittelt ist und einen tieferen, der über einen längeren Zeitraum von Stunden, Tagen oder Wochen des gemeinsamen Kontakts hergestellt wird. Mit genügend Sozialkompetenz kann Sympathie/Comfort mit den meisten Menschen hergestellt werden. Romantische Anziehung kann wiederum entstehen, wenn sexuelle Anziehung und interpersonale Anziehung auf hohem Niveau zusammenkommen. In der Pickup-Szene wird jedoch, wenn von "Anziehung erzeugen" die Rede ist, ein vierter Anziehungsbegriff eingeführt, der in etwa mit "(sexuelle) Spannung erzeugen" gleichgesetzt werden kann und im Volksmund unter dem Begriff des Flirtens läuft. Ein Zuviel an sexueller und interpersonaler Anziehung kann es meistens nicht geben (wobei Fälle denkbar sind, dass eine Frau skeptisch wird, weil sie dich im Verhältnis zu sich als "zu sexy" empfindet). Das einzige Problem besteht darin, dass sie annimmt du bist nur platonisch an ihr interessiert und Langeweile entstehen kann, wenn deine Absichten undurchsichtig sind und Komfortgespräche nicht aufgelockert werden. Hier kommt "Attraction erzeugen" a.k.a. Flirt ins Spiel. Flirt dreht sich um das Erzeugen und situativ angemessene Spielen mit sexueller Spannung. Dadurch wird deine sexuelle Absicht ersichtlich und bei ihr entsteht, vorausgesetzt die sexuelle und interpersonale Anziehung passen, sexuelle Erregung. Flirt (Spannung, Erregung) und Comfort (Sympathie, Verbindung) sollten sich die Waage halten. Es kann Comfort ohne sexuelle Anziehung, aber meistens keine sexuelle Anziehung ohne Comfort geben. Die notwendige Menge an Flirtspielerei wird von Ex-Nice Guys und Verführungsanfängern häufig überschätzt, da sie Angst haben sonst in die Friendzone zu rutschen. Solange für sie jedoch deine sexuellen Absichten erkennbar sind und du gelegentlich ein wenig mit ihr flirtest (freundliche Neckereien, escalating the vibe, Anspielungen, Anweisungen, Berührungen), besteht - bei genügend sexueller Anziehung - keine Sorge in die FZ zu rutschen. Die Balance zwischen Flirt und Comfort ist eine Frage der erfahrungsbedingten sozialen Intuition. Nach einer Weile merkst du wenn du "over-gaming" betreibst, d.h. zu viel flirtest, aber einen Punkt des "Zuviel des Guten" überschreitest oder wenn die Stimmung durch sehr tiefe Comfortgespräche womöglich "zu schwerfällig" wird und es wieder Auflockerung durch Flirt bedarf.
  6. @Black Knight 369, ich stimme @Care Free zu, du verarschst dich selbst und sie gleichermaßen weil die LTR für dich momentan bequem ist. Lies nochmal deine eigenen Zeilen und du wirst feststellen, dass jemand der so schreibt wie du, die erwähnte Frau nicht wirklich liebt. Du verschwendest damit deine und ihre Lebenszeit.
  7. Ja, diese Frauen gibt es. Leider häufiger als einem lieb sein mag. Bei Männern sieht es allerdings ähnlich aus. Ich habe Beispielfälle wo eine Frau Bindungsprobleme schiebt bewusst weggelassen, weil diese ähnlich handeln wie von @dgbrtduck beschrieben und jeder dem es um eine psychisch gesunde und stabile Beziehung geht um manipulative Menschen einen weiten Bogen machen sollte.
  8. @dgbrtduck, Attraction ist, nach meiner Definition, und entgegen einiger Annahmen in diesem Forum, weitgehend eine Frage deiner Gesamterscheinung (Aussehen + Körpersprache + Stimme). Ebenfalls ist es ratsam, und für das eigene Leben entspannender, nicht bedürftig zu sein. Dich zu öffnen, dich (teilweise!) um ihre Probleme zu kümmern (d.h. ihr zu helfen, nicht ihr alles abzunehmen!), hohe Priorität und Fürsorge, das alles ist normal und gut. Sonst könnte man sich eine Beziehung sparen, denn um die genannten Aspekte geht es ja gerade. Problematisch wird es, wenn du keine anderen Gedanken und Interessen mehr hast als sie und dich verstellst, nur damit sie nicht verärgert ist. Das wäre dann ein Zeichen von bedürftiger Verlustangst, weil du meinst ohne sie nicht leben zu können. Das sind aber zwei unterschiedliche Aspekte, auch wenn genug Leute der Meinung sind ein "Ich kann nicht ohne dich leben!"-Denken wäre ein Zeichen von bedingungsloser Liebe und Fürsorge. Dem ist nicht so. Eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Du kannst keine gesunde und stabile Beziehung führen, wenn du meinst deine Freundin ständig manipulieren zu wollen oder zu müssen (d.h. indem du deine Handlungsabsichten stets verschleierst und sie in ein Abhängigkeitsverhältnis halten willst). Es ist nicht nur moralisch fragwürdig, da du damit einen Menschen als Mittel zum Zweck reduzierst, sondern obendrein langfristig gar nicht aufrechtzuerhalten, da niemand 24/7 Method Acting betreiben kann (und wer es tut, der hat einen ziemlichen Schaden). Du hängst dich an Symptomen auf, deshalb meinst du es könnte sinnvoll sein sie zu manipulieren, nur damit sie dir nicht wegläuft. Das wird langfristig nicht aufgehen. Du musst eine feste Partnerin weder in Konkurrenz setzen noch irgendwelche Schein-Unabhängigkeit demonstrieren, sondern lediglich deine Bedürftigkeit überwinden. Wenn das der Fall ist, musst du in einer Beziehung nicht mehr taktieren oder über Jahre abstruse Game-Strategien fahren. Dann kannst du liebevoll und fürsorglich sein ohne zum bedürftigen Nice Guy zu werden und sie wird dich weiterhin als Mann respektieren.
  9. Die Antwort ist simpel: Neugier. Die blockierst du aber, wenn du meinst besonders interessantes Zeug sagen zu wollen oder der Ansicht bist deine Fragen und Aussagen könnten unpassend sein. Dann pendelt sich das Gespräch auf mittelmäßigen Small Talk ein, weil man dann nicht polarisiert und nichts falsch machen kann. Die (Rück-)Verbindung mit deiner natürlich gegebenen Neugier ist die Grundlage um diese Selbstblockade zu überwinden und kreativer zu werden. Weiterhin: Wenn dir jemand etwas erzählt, frage schlichtweg "Warum?". Das führt dich aus der Ebene des Small Talks tiefer auf die Ebene der Motivationen, Gefühle und Bedürfnisse. Dort finden emotionale Verbindungen statt. Aktives Zuhören heißt das Stichwort. Was das ist und wie du es erlernst, dazu findest du genug Informationen im Internet. Eine Inspirationsquelle können folgende 36 Fragen sein: https://www.psychologytoday.com/us/blog/open-gently/201310/36-questions-bring-you-closer-together
  10. Irgendwie finde ich den Thread überdurchschnittlich absurd. Ich konnte mir stellenweise ein Lachen und Kopfschütteln nicht verkneifen. Die gesamte Geschichte (allein schon die grundsätzliche Story des "Ich frage für ein anderes Pärchen und sie erzählt mir diese und jene Details") ist sehr unterhaltsam. 😅 Ich möchte niemandem auf den Schlips treten, konnte mir den Kommentar aber nicht verkneifen. Just sayin'. 😛
  11. Schnelle Eskalation wie längere Gespräche sind möglich. Es ist eine Frage der eigenen Vorliebe, des eigenen Stils und worauf man aus ist. Willst du nach DTF-ONS-Girls screenen, bietet sich schnelle Eskalation ohne viele Worte an. Willst du die Chance bei Grauzonen-Mädels erhöhen, bietet sich mehr Verbalität an. Das "Es-ist-so-laut-man-kann-nicht-richtig-reden"-Argument finde ich immer seltsam. Es sollte ersichtlich sein, dass es nicht darum gehen kann auf dem Dancefloor längere Unterhaltungen zu führen. Dafür isoliert man die Frau in den Lounge- oder Raucherbereich. Ist genügend Grundsympathie vorhanden, stellt das überhaupt kein Problem dar.
  12. Kann man so sehen, halte ich jedoch für ein gutes Beispiel von Rationalisierung mangelnder ethischer Rücksichtnahme, weil einem die eigene sexuelle Befriedigung wichtiger ist als Vermeidung eines absehbar möglichen Leids (zumindest wenn man vorab weiß, dass sie in einer geschlossenen Beziehung ist). Die von dir formulierte Denkweise widerspricht auch jedweder verallgemeinerbaren Handlungsmaxime im Sinne eines humanistisch gesinnten kategorischen Imperativs. Das stellt natürlich nur ein Problem dar, wenn man etwas von deontologischer Ethik hält. Vertritt man ohnehin eine eher amoralische oder - wenn auch m.E. verquer argumentierende - utilitaristische Position, die das Ergebnis noch als Dienst an ihr und ihrem festen Partner darstellt, wird man die Angelegenheit anders bewerten.
  13. Man könnte es aber auch so sehen auf beide sauer zu sein, weil immer zwei dazugehören. Die "Ich habe mit einer dritten Person keine Vereinbarung, also ist es mir egal"-Position finde ich schwierig, da es genügend Situationen gibt in welchen man keine direkte Verbindung und Vereinbarung mit Menschen hat, diese aber dennoch durch das eigene Handeln beeinflusst. Sicher, in genug Lebenssituationen weiß man um diese indirekte Verbindung nicht oder kann nicht jede Handlung auf ihre indirekte Wirkung vorab abschätzen. Wenn sie ihren festen Freund/Ehemann verschweigt, kann man sich nichts vorwerfen, aber wenn man um ihre monogam vereinbarte Beziehung weiß, gilt die "Blindheit des Unwissens" meiner Ansicht nach nicht mehr und die Aussage "Ich kenn ihn nicht, also mir egal, ist deren Ding" erscheint mir vielmehr als Rationalisierung, dass man die eigene sexuelle Befriedigung der ethischen Rücksichtnahme und Integrität vorzieht.
  14. Dass ein schlagfertiger Spruch gelegentlich etwas bringen kann, möchte ich nicht leugnen. Das kann ich bestätigen. Aber die positiven Fallzahlen sind m.E. doch deutlich seltener als die Pickup-Szene es suggeriert. Man kann das natürlich, wenn man es für das eigene Mindset als hilfreich ansieht, als Shittest interpretieren, nach meiner Definition ist es das jedoch nicht im strengen Sinne. Ich denke aber derlei im Kreis drehende Definitionsdebatten bringen uns nicht weiter und führen uns von deiner eigentlichen Eingangsthese weg.
  15. Bitch Shield ist etwas anderes als sich "grundlos über ihn lustig machen". Bitch Shield ist, dass du vor dem Ansprechen keinerlei positive Signale von ihr bekommen hast und sie dir bei deiner Kontaktaufnahme die kalte Schulter zeigt, weil sie bereits auf schlechte Weise oft angesprochen wurde, sonstwie angepisst ist, einen auf Hard To Get-Prinzessin macht oder sie einfach Null interessiert ist. Das alles geht meistens nicht mit vor der Kontaktaufnahme vorausgehendes "über ihn lustig machen" oder Beleidigungen einher. Zwar kann sie einen kessen Spruch bringen, aber derlei Sprüche sind meistens von beleidigendem Verhalten zu unterscheiden. Ihre Intention ist der ausschlaggebende Punkt. Wenn Aussehen und Ausstrahlung des Mannes für sie attraktiv genug sind, gibt es übrigens deutlich weniger Bitch Shield-Verhalten. Ein Bitch Shield soll häufig davon abhalten von für sie unattraktive Männer angesprochen zu werden. Bleibt bei der Kontaktaufnahme das Bitch Shield bestehen, spricht viel dafür, dass sie an dem Mann bereits durch dessen Ersteindruck per Gesamterscheinung nicht interessiert ist. Bitch Geshielde, obwohl sie den Mann attraktiv findet, gibt es meistens nur in (Pseudo-)Schickeria-Clubs, wo es vielen Frauen mehr darum geht ihr Ego zu pudern als an echten Kontakten interessiert zu sein. Deshalb laufen in letzterem Fall die Interaktionen mehrheitlich auch nicht auf ein sexuelles Verhältnis hinaus.