Schattenkanzler

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  1. Du kannst dich ja mal kognitive Verhaltenstherapie und Rational-Emotive-Therapie nach Albert Ellis http://de.wikipedia.org/wiki/Rational_Emotive_Therapie beschäftigen. Ich finde die Techniken können auch für "psychisch Gesunde" Menschen sehr hilfreich sein. Von Ellis gibt es auf Englisch ein paar gute Vorträge auf youtube. Reflexion ist eine gute Sache, wenn man es richtig macht.
  2. Das, was Johnny100 er bzgl. den imaginären Bilder kann ich nur unterstreichen. War mal beim Stimmtraining, und sollte Gedichte rezitieren und meine Trainerin hatte mir den Tip gegeben, mir während ich spreche, hinter dem Publikum ne Leinwand vorzustellen, auf dem sich die Handlung abspielt, und mit der ich bei Bedarf in verschiedene Rollen schlüpfen kann. Es ist einfach unglaublich, wie sich Tonfall, Geschwindigkeit, Gestik und co. je nach Interpretation eigentlich automatisch anpassen. Leider "verlier" ich meine Bilder, sobald ich einer Person genau in die Augen schaue. Muss ich noch rausfinden, wie ich das lösen kann. Eine gute Basis bzgl. Körperhaltung, Atemtechnik, Aussprache und co. ist natürlich Voraussetzung.
  3. Poly hat in Mantelstoffen seine Berechtigung. Ist ja auch nicht Sinn der Sache, dass sich das Ding beim nächsten Regen vollsaugt.
  4. Zahnseide nicht vergessen. Zahnstein in den Zwischenräumen kann auch leicht zu Mundgeruch führen.
  5. Wenn's um Haltungsschwächen und Rückenschmerzen geht, kann ich dir dieses Buch empfehlen. Besitze es erst seit wenigen Tagen, kann deswegen keine Langzeit-Erfahrungen berichten, aber die ersten Übungen/Haltungskorrekturen haben schon zu einer Linderung meiner Schmerzen geführt. Der Ansatz ist ein wenig unkonventionell, aber einleuchtend. http://www.amazon.de/Steps-Pain-Free-Back-Solutions-Shoulder/dp/0979303605 Der Google Talk der Autorin Mit Skoliose kann (muss aber nicht!) es bei SS zu Problemen kommen. Ich hab auch eine leichte Skoliose welche mir bei den SS Übungen zu schaffen gemacht hat. Durch die Torsion im Brustwirbelsäulenabschnitt konnte ich mein rechtes Schulterblatt nicht gescheit nach hinten zu ziehen, wodurch sich meine Schulter dadurch beim Bankdrücken in eine verletzungsgefährdende Position befand. Backsquats sind auch nicht drin, da man die Hantel nicht gescheit ablegen kann, durch die leicht verdrehte Hüfte kann es auch noch hier zu Problemen kommen. Ich überlege deswegen noch ein paar Übungen aus der Krankengymnastik und Atemübungen nach Schroth zu integrieren http://www.amazon.de/Dreidimensionale-Skoliosebehandlung-Atmungs-Orthopädie-System-Schroth/dp/3437464604 (Buch kann man über Uni-Bib Fernleihe bestellen), allerdings ist das System ein wenig komplexer, weswegen ich wahrscheinlich zusätzlich ein paar Sitzungen bei einem Schroth-Therapeuthen einlegen werde.
  6. Hat jemand Erfahrungen mit "8 Steps to a pain free back" von Esther Gokhale? Bin bei Mda über ihre Methode gestolpert und finde das Ganze recht interessant. Basierend auf epidemiologische Beobachtung kommt sie zu dem Schlussfolgerung, dass die natürliche Neigung der Wirbelsäule keine S-Kurve, sondern mehr einer J-Kurve gleicht. Ein paar Impressionen konnte ich schon über ihren Google-Talk sammeln: Ich glaube die paar Übungen im Gym werden nicht zu bahnbrechenden Haltungsverbesserungen führen, wenn man die restlichen 95% seiner Zeit mit ner schlechten Haltung durch die Gegend läuft.
  7. Ich verstehe nicht so ganz was das Ganze mit Personal Development zu tun hat, es sei denn der TE erwägt sich einer Geschlechtsumwandlung zu unterziehen.
  8. Jo, Zeichnen kann jeder lernen. Am besten du schaust dich in deiner Umgebung nach Kursen an einer VHS oder Malschule um. Wenn du Sachen aus dem Kopf zeichnen willst, dann solltest du zusehen, dass du einen konstruktiven Zeichenstil anstrebst, dh. sämtliche Objekte in einfache Geometrische Formen (Würfel, Kugel, Zylinder, etc.) einteilen, und perspektivisch darstellen kannst. source: http://www.figuredrawing.info/anatomy/ Im Gegensatz dazu steht das Konturenzeichnen mit Raster, welches zwar auch seine Daseinsberechtigung hat, aber für einen Designer nicht von Bedeutung ist. Zusätzlich würde ich noch autodidaktisch mit Büchern und Video-Tutorials lernen, da man dort häufig auf wertvolle Tips/Methoden stößt, von welchen die Zeichenlehrer leider oft keine Ahnung haben. Die besten Quellen die ich kenn, sind leider auf Englisch, oft teuer und teilweise in Deutschland nicht im Handel, aber wer wirklich an etwas haben will, kommt auch irgendwie daran . Kurz meine Favoriten: Sketching the basics von Koos Eissen & Roselien Steur http://www.amazon.co...g/dp/9063692536 Richtet sich primär an Produktdesigner, aber die Zeichentechniken werden im ersten Teil sehr praxisfreundlich beschrieben. Successful Drawing - Andrew Loomis http://www.amazon.co...s/dp/0857687611 Gute Erklärungen was Perspektive angeht. Die anderen Bücher vom Autor sind auch zu empfehlen. Figürliches Zeichnen: Figure Drawing Design and Invention - Michael Hampton http://www.amazon.co...n/dp/0615272819 Das imo beste Buch für Einsteiger, wenn es um das Zeichnen der menschlichen Figur geht. Er hat eine tolle Art, die Künstleranatomie in einfacher Form darzulegen. Force. Dynamic Life Drawing for Animators - Michael Mattesi http://www.amazon.de...s/dp/0240808452 Handelt hauptsächlich von den Rhythmus in der Anfangs/"gesture"-Phase der figürlichen Zeichnung. Hilft, die Figuren dynamischer wirken zu lassen. Die Gestalt des Menschen - Gottfried Bammes http://www.amazon.de...s/dp/3363009666 Trockenes aber ausführliches Nachschlagwerk zur Künstleranatomie. Der Typ denkt er wäre Goethe, schreibt verschachtelte Sätze und verwendet ein ausgestorbenes Vokabular, so dass die Texte teilweise echt nicht zumutbar sind. Trotzdem gibt es einige wirklich gute Abbildungen, für die es sich lohnt mal nachzuschlagen. Eher für Fortgeschrittene geeignet. Kaufen würde ich mir den fetten Schmöcker aber nicht, lieber aus ner Bib ausleihen. Für Grafikdesign und Webdesign speziell, fallen mir spontan keine guten Quellen ein. Wenn du dich für ein Designstudium interessiert, dann bist du bei http://www.precore.net/ gut aufgehoben. Enthält viele über Hochschulen, Mappen, Studiengänge etc. und du kannst deine Arbeiten von Studenten kommentieren lassen. Letzter Tip: Immer senkrecht auf die Zeichenfläche blicken. Dh. entweder mit Zeichenbrett, oder im Stehen. Ansonsten endest du wie ich, zeichnest wochenlang, und wunderst dich warum deine Perspektive total verzerrt ist . Und das wichtigste: Üben, Üben, Üben.
  9. Intelligenz ist genetisch bedingt. Deine Gene wiederum legen einen gewissen, relativ schmalen Spielraum fest, innerhalb dessen sich dein IQ - jeweils abhängig von der Qualität deiner Erziehung - noch verbessern oder verschlechtern kann. Brain Workshop ist dabei eine nette Spielerei, mehr nicht. So gefestigt finde ich die Beweise nicht, als dass ich den Spielraum als "gewiss" bezeichnen würde. Interessanter finde ich welche Konsequenzen das Individuum bzw. die Gesellschaft aus fälschlicherweise aus Aussagen wie "Die Fähigkeit xy ist zu 80% genetisch bedingt" ziehen. Leute fangen gar nicht erst an ein Instrument zu spielen, oder geben nach wenigen Versuchen auf, weil sie glauben nicht die musikalische Begabung zu besitzen. Dabei spielt Fleiß einfach eine ausschlaggebendere Rolle. Die großen Schachmeister haben auch im Schnitt einen Durchschnitts-IQ. Die einzige Relation die man find konnte war die Zeit, welche sich die Spieler mit dem Spiel befassten. Ich persönlich hatte in der Schule Schwierigkeiten mit Mathematik, meine Mutter meinte zu mir "mach dir nichts draus, ich war auch immer schlecht in Mathe. Mathe kann man oder man kann es nicht. " Das war zwar lieb um tröstend gemeint, ist aber eine extremst destruktive und schlicht falsche Aussage. Warum hätte ich mich anstrengen sollen, wenn es doch eh für die Katz gewesen wäre. Jetzt wo ich mich nach meinem Abi mit Mathe selbstständig beschäftigt habe, habe ich bemerkt, dass mein Mathedefizit nicht von meiner Unfähigkeit logisch denken zu können stammte, sondern einfach unlogisch erklärt wurde Hast du dazu evtl. Quellen? Mir war bislang jedenfalls noch nichts von irgendeiner "Landkarte", die sich mit Gehirnscans nachweisen lässt bekannt. Sportler müssen keinerlei Geistesleistung vollbringen, was genau hälst du am Profifussballer für "genial"? Ich glaube Smileface meint damit Kortikale Karten http://de.wikipedia....ale_Plastizität . Das Buch "Neustart im Kopf" von Norman Doidge kann ich zum Thema Neuroplastizität nur wärmstens empfehlen. Gibt's glaub ich auch ne gleichnamige Doku wenn ihr unter seinem Namen googelt.
  10. Ich hab's mal 2-3 Wochen a 20 Sessions lang gemacht. Mein Durchschnitt lag auch zwischen 4-5. Denke wir dürften da im normalen Bereich liegen. Zum Multitasking: http://www.youtube.com/watch?v=XcRsc-T0Fkc Habe in der Tat irgendwie das Gefühl dass die ganzen Tabexplosionen auf meinem Bildschirm mein Konzentrationsfähigkeit gesenkt haben.
  11. Nein, das ist der Extremfall.Der ist möglich, aber nicht zwingend. So stark ist der Einfluss von Neuroplastizität von Spiegelneuronen nun auch wieder nicht. Gut, war vielleicht ein wenig radikal formuliert. Ich bin trotzdem überzeugt, dass übermäßiger Pornokonsum (mit Masturbation-> Orgasmus->Dopamin) in vielen Fällen zu plastischen Veränderungen führt, welche das Verhalten maßgeblich verändern können. Naja, da kommt die Frage nach Huhn und Ei auf. Wer schaut denn viele Pornos, die sich um die Erniedrigung der Frau drehen? Jemand, der auf Kuschelsex steht, wohl eher nicht, zumindest nicht regelmäßig. Nein ist es nicht. Bei Pornokonsumenten ist es häufig der Fall, dass Sie anfangs zu Kuschelsex masturbieren und dann sukzessiv härteres Zeugs brauchen, weil sich die Erregungsschwelle verschiebt. Hinzukommt, dass die Meisten männlichen Jugendlichen Pornos konsumieren bevor sie jemals ihre ersten sexuellen Kontakte/Beziehungen haben, ergo. nicht wissen, was ihnen gefällt und was nicht. Überflüssige OT-Anmerkung: Aus evolutionsbiologischer Sicht ist das original Huhn-Ei-Problem gelöst. Das Ei war zuerst da.
  12. Ich bin auch der Meinung, dass der Cumshot in die Kategorie "anerzogener Geschmack" einzuordnen ist. So wie man Kaffee, trockenen Wein und französischen Stinkekäse als Kind widerlich findet, und man sich als Erwachsener erst einen Geschmack dafür antrainiert, so erwerben wir auch gewisse sexuelle Vorlieben. Der junge Pornokonsument (Männlein und Weiblein) wird bei häufigem Gebrauch schnell gelangweilt von Softporn, und greift dann zu "härteren" Sachen, weil er den Neuigkeitseffekt braucht, um erregt zu werden. Hierbei wird die neue Komponente durch die Pornoindustrie diktiert. Was dann harmlos, bei neuen Reizen, wie Gruppensex, Sex in ungewohnter Umgebung oder mit fetten Frauen beginnt, kann sich die Erregungsschwelle zu fragwürdigeren Streifen verschieben, mit Erniedrigung, Vergewaltigung, oder Frauen welche in Becher koten und den Becherinhalt wie Eiscreme ausschlecken. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass unser Gehirn zwischen Video und Realität nicht differenziert. Wer viele Pornos schaut( bzw. dazu wichst), bei dem sich der Sex wesentlich um die Erniedrigung der Frau dreht, bei dem vernetzt sich das Gehirn neu, so dass Erniedrigung und Sex eine zusammengehörende Einheit bilden. Bei SM-Anhängern sind meist Schmerzzentrum und Belohnungszentrum miteinander vernetzt worden. Der Supermasochist Bob Flanagan litt als Kind unter zystischer Fibrose und stimulierte seinen Penis um sich von den Schmerzen abzulenken. Irgendwann merkte er, dass er sich Schmerzen zufügen musste, um sexuell erregt zu werden. SM Neigung hat nichts mit natürlichen, dominanten, hemmungslosen Sex zu tun.
  13. Falls du häufig Pornos schaust, wäre es vielleicht hilfreich, wenn du dir das hier vor Augen führst.