SergioLeone

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  1. SergioLeone

    Philosophie

    Ich kann jedem nur empfehlen, das zu studieren, worauf man zu 100% Lust hat. Auch wenn man damit auf dem Papier zunächst nicht die allerbesten Karrierechancen hat. Es gibt schon genügend BWLer, Wirtschaftsingenieure und Lehrämtler etc., die rein aus pragmatischen Gründen diese Fächer studieren. Tu dir das nicht an, wenn du nicht dahinter stehst. Dafür sollte allerdings die richtige Motivation vorliegen. Ich glaube du hast noch eine falsche Vorstellung vom Philosophie-Studium. Philosophie zu studieren heißt teilweise altertümliche und schwer verständliche Texte zu lesen und sich in abstrakte Theoriesysteme einzudenken. Praktisch bedeutet das, dass in den Seminaren der Text eines bestimmten Autors (bspw. "Phänomenologie des Geistes" von Hegel) oder philosophische Grundbegriffe wie Freiheit oder Erkenntnis diskutiert werden. Es ist ein sehr akademisches Studium, welches zunächst einmal wenig mit der Praxis zu tun hat. Das kann dennoch sehr erhellend sein und auch viel Spaß machen, allerdings hat das wenig damit zu tun, "Menschen zu helfen". Wenn das deine eigentliche Motivation ist solltest du ggf. über pädagogische oder psychologische Studiengänge bzw. Ausbildungen nachdenken. Falls du dennoch Philosophie oder andere geisteswissenschaftliche Fächer studieren möchtest würde ich dir ferner empfehlen, von Anfang an studienbegleitend als Werkstudent zu arbeiten und/oder berufsrelevante Skills zu erwerben. Ich habe bspw. Politikwissenschaft studiert und das auch sehr gerne, habe aber auch nebenheber Konzern- und Beratungspraktika absolviert und mich ehrenamtlich in einer Studentischen Unternehmensberatung engagiert. Das war dann der Türöffner für meinen Berufseinstieg und die Selbstständigkeit, die ich 2020 starten werde. Mit Politikwissenschaft hat das alles nichts mehr zu tun, hat mir aber die Option eröffnet, nach dem Studium auch in nicht klassisch politikwissenschaftlichen Jobs einzusteigen
  2. Nicht sicher ob der Thread noch aktuell ist gerne schreibe ich noch was dazu. Beide Optionen, die du genannt hast, haben ihre Vor- und Nachteile. Zuerst in die Festanstellung gehen ist gewiss der sicherere Weg. Du wirst in ein (Projekt-)Team integriert und kannst unter Anleitung erfahrener Leute erste Erfahrungen sammeln, auch Fehler machen. Zudem lernst du in der Zeit deine fachlichen Präferenzen kennen (wichtig um dich später sauber im Markt zu positionieren) und kannst auch Geld für die spätere Gründung zurücklegen. Der direkte Weg zum Freelancing ist in meinen Augen mit mehr Risiko aber auch mit mehr Persönlichkeitsentwicklung verbunden. Ohne größere Rücklagen und erste Berufserfahrung ist die Wahrscheinlichkeit ggf. höher, dass du mal ein Projekt in den Sand setzt. Auf der anderen Seite hast du nicht nur in der Projektarbeit sondern auch im Hinblick auf die Selbstständigkeit von Anfang an eine hohe Lernkurve. Ich kenne ein paar Leute, die sich direkt nach dem Studium als (IT-)Berater selbstständig gemacht haben und bei denen es seitdem gut läuft. Ich würde die Entscheidung also letztlich davon abhängig machen, wie sicherheitsbedürftig du in dieser Hinsicht bist. Wenn du nicht allzu risikoavers bist würde ich mit dem Freelancing direkt starten. Die anderen Gründe, die hier gegen eine Freelancer-Tätigkeit ins Feld geführt wurden, kann ich so nicht teilen. Es gibt zahlreiche Personaldienstleister und Projektbörsen, über die man Projekte für sich akquirieren kann, ohne über eigene Kundenkontakte zu verfügen. Für Absolventen bzw. Studenten gibt es zusätzlich noch spezialisierte Dienstleister, die gezielt für Junior Positionen rekrutieren, für die noch keine jahrelange Erfahrung erforderlich ist. Da kriegt man zu Beginn zwar nicht die Tagessätze, die dir vllt. vorschweben, auf der anderen Seite kommt man so verhältnismäßig leicht in die Freelancer-Tätigkeit rein. Alles weitere kann man sich dann in der Zeit aneignen. Ich habe die letzte 3 Jahre bei einem solchen spezialisierten Dienstleister als Kundenbetreuer und Projektmanager gearbeitet (Direkteinstieg nach dem Studium) und mache mich jetzt 2020 als Berater für den Bereich Projekt- und Change Management selbstständig. Das Ziel mich selbstständig zu machen kam erst durch meine Tätigkeit, aus Sicht der Persönlichkeitsentwicklung hätte ich die drei Jahre aber nicht warten müssen. Noch zwei letzte Tipps: 1.) Zieh dir mal „Praxisbuch für Freiberufler“ von Svenja Hofert rein, das gibt einen guten Überblick über das Thema 2.) Wenn du Anspruch auf ALG I hast solltest du definitiv den Gründungszuschuss beantragen. Bei näheren Rückfragen gerne PM. Viel Erfolg bei deinem Unterfangen!
  3. Hi Leute, wie hier vorgeschlagen habe ich mich bei ihr heute Nachmittag nochmal einmal gemeldet (nachdem es nach meinem Anruf keinen Kontakt mehr gab). Via Whats-App, mit dem Opener den @Der Rottenflieger vorgeschlagen hatte (leicht abgewandelte Variante) Kam keine Rückmeldung ihrerseits (bzw. Nachricht wurde nicht gelesen). Heute Abend fällt mir auf, dass sie mich bei Facebook entfreundet hat. Damit ist die Sache natürlich klar. Da ich ihren Umgang mit der ganzen Sache stillos und unreif finde (erst eigeninitativ auf FB adden und sagen dass das Date schön war, dann nicht auf Anruf reagieren und mich wieder kommentarlos bei Facebook löschen) - gerade im Alter von 25 Jahren - kann ich damit gut leben, es hätte mit uns sowieso nicht gepasst. Also: Abhaken und neue Frauen kennenlernen. Lessons Learned für mich: - Daygame mit NC klappt auch in der Uni gut - so weitermachen - In diesem konkreten Fall wäre mehr C&F und weniger Comfort hilfreich gewesen - In Zukunft nicht mehr auf die Mailbox sprechen - Die vorgeschlagene Textgame Idee ein ander Mal erneut einsetzen (fand ich gut und hieran wird es in dem Fall nicht gelegen haben) Danke für eurer Feedback, Sergion
  4. Servus liebe Community, wie meinem Profil entnommen werden kann bin ich bereits seit gut 7 Jahren hier angemeldet. Obgleich ich so gut wie ausschließlich Passivleser in dieser Zeit war (hin und wieder einige monate/jahre aber auch gar nicht online war) habe ich dabei den klassischen Fehler begangen, die Theorie nicht in die Praxis umzusetzen. Genau das will ich jetzt endlich ändern um wieder mehr Schwung in mein Liebesleben zu bekommen. In den letzten Jahren hatte ich andere Baustellen zu bearbeiten (habe 2015 z.B. 20kg abgenommen) oder war nicht darauf angewiesen, mein Game substanziell zu verbessern. Das lag vor allem an meinem ehrenamtlichen Engagement im Bundesvorstand eines Studentenorganisation, die mir hohen Social Proof verliehen und mir das Game damit enorm erleichtert hat. Diese Zeit ist aber vorbei, also muss ich nun wieder verstärkt an mir arbeiten. Rahmenfaktoren: 29 Jahre alt Student (noch bis 09/2016) - danach Berufseinstieg (+ nebenberufliche Promotion) Was gelingt mir gut? Kann gut mit Sprache umgehen und bin humorvoll Alpha-Qualitäten sind vorhanden, d.h. dass ich in unterschiedlichen sozialen Gruppen, in denen ich involviert bin, häufig eine Führungsrolle einnehme Relativ wenig Angst zu eskalieren Gutes Maß an Selbstreflexion (was manchmal jedoch auch hinderlich ist) Woran muss ich arbeiten? Ansprechangst bekämpfen (insb. im ungewohnten Umfeld sowie im Daygame) Kalibrierung verbessern Needyness abstellen (großes Problem bisher gewesen ..) Textgame Meine Ziele: Das Pick Up-Handwerk erlernen Ansprechangst durch regelmäßige Approaches im Day- und Nightgame bekämpfen Spannende Frauen kennenlernen, Alternativen haben, einfach ne coole Zeit erleben (dadurch Needyness abstellen sowie Kalibrierung verbessern durch viel Praxis) Textgame verbessern Mittelfristig: LTR Abseits von PU: Studium sehr gut abschließen Berufseinstieg hinbekommen Weiter an meiner Figur arbeiten (will noch 15kg abnehmen in 2016) Meine Zeit besser einsetzen um mich auf allen Ebenen weiterzuentwickeln Da ich momentan in der heißen Phase meines Masterstudiums bin (Thesis ab Mai), aus finanziellen Gründen 20 Std. die Woche bei meiner Werkstudentenstelle arbeiten muss, mich nebenher auf Einstiegsjobs bewerbe und weiterhin abnehmen will (sprich 3-4x die Woche ins Gym gehe) sind meine Zeitkapazitäten jedoch nicht die besten. Trotzdem will ich PU neben Fitness als zweitwichtigsten Teil meiner Freizeit etablieren. Ein erster Anfang ist gemacht (siehe hier) - daran möchte ich anknüpfen, also mehr Frauen kennenlernen, mehr Dates vereinbaren und am Ende auch mit besseren Erfolg abschließen. Meine Erfahrungen werde ich in diesen Thread von nun an posten. Ich freue mich über eurer Feedback SergioLeone
  5. Haha, danke @Der Rottenflieger für die Idee. Textgame war bisher einer meiner Schwächen, daher habe ich zuletzt stets zum Hörer gegriffen und WhatsApp nur für kurzfristige Absprachen etc. genutzt Da sie sich heute auch nicht gemeldet hat gehe ich mal davon aus dass da auch nichts weiter kommen wird. Ich habe also die Option zu schreiben, anzurufen oder mich selber nicht mehr zu melden. Wenn ich schreiben sollte wäre dein Plot definitiv ne Option. Da es zum gegenwärtigen Zeitpunkt nichts zu verlieren gibt wäre meine Bereitschaft zum experimentieren auch vorhanden. Einzige Frage für mich wäre noch: Dabei sexuellen Frame fahren oder nicht? (bspw. mit der Frage was sie nach dem Sex gerne trinkt etc.) Wie bereits oben von mir skizziert hat sie einen Kuss geblockt und ob sie mein Kino wirklich so gut fand kann ich auch nicht zu 100% bestätigen. Bin mir nicht sicher ob ein sexueller Frame da hilfreich oder doch eher kontraproduktiv wäre ...
  6. Hi ihr, danke für eure Antworten. Nachrichten auf Mailboxen sprechen bin ich aus der Businesswelt gewohnt Aber guter Punkt dass das im Rahmen der Verführung eher kontraproduktiv sein kann weil es needy ankommt. Werde ich in Zukunft drauf verzichten! @houze - Ich habe sie zwei Tage nach dem Date angerufen, davor und danach gab es keine weiteren Kontaktversuche meinerseits. Ist das bereits einengend? @Seaon - Ursprünglich wollte ich mit ihr eine Schiffsfahrt auf dem Neckar machen, leider war natürlich genau an dem Tag Ruhetag ;) So war der Cafe-Besuch eher eine Notlösung. Als ich mir ihre Nummer holte war mein Eindruck dass sie eher zurückhaltend/schüchtern ist. Daher war mein Matchplan für das Date ihr viel Comfort zu bieten. Rückblickend betrachtet wäre es vielleicht doch besser gewesen stärker über die Humor / C&F Schiene zu gehen. @Davian - Danke, ja ich habe Tinder mal getestet und Ergebnis war, dass es eher nicht mein Ding ist. Ich habe an dem Tag noch eine zweite angesprochen (Thekeangestellte in meinem Fitnessstudio), da gabs allerdings keine Nummer weil sie nen Freund hat. Werde in Zukunft so weitermachen. Wieviel Zeit soll ich mir lassen für eine erneute Date-Anfrage?
  7. 1. Mein Alter - 29 Jahre 2. Alter der Frau - 25 Jahre 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben - 1 Date 4. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?") - Absichtliche Berührungen Hi Leute, ich hab am Montag in der Bibliothek meiner Universität ein süßes Mädchen kennengelernt. Ich habe sie angesprochen, mir ihre Nummer geben lassen und für den nächsten Tag (Dienstag) ein Date vereinbart. Nach einem kurzen Spaziergang haben wir uns in ein Cafe begeben und uns dort länger unterhalten. Das Date empfand ich als gelungen da wir nach meinem Empfinden viele Gemeinsamkeiten entdeckt haben und sie Interesse an mir zeigte, bspw. dadurch dass sie viele Fragen stellte. Während des Treffens habe ich Kino gefahren (erst Hand auf ihr Knie, dann Rücken/Nacken gekrault) und ausreichend Comfort aufgebaut. Meine Berührungen wies sie nicht ab, ich hatte aber auch nicht zu 100% das Gefühl, dass es ihr wirklich gefiel. Ein Kussversuch wurde mit der Aussage geblockt, dass sie beim ersten Date grundsätzlich nicht küsst. C&F habe ich punktuell eingebaut, kam aus meiner Sicht insgesamt aber etwas zu kurz, was vor allem an der Gesprächsdynamik lag, die schon eben Comfort-Lastig war. Nach gut 2,5 Stunden ging das Ende des Dates von ihr aus da sie für eine Jura Prüfung am kommende Montag noch lernen müsse. Wir vereinbarten schon einmal grob, dass wir uns am nächsten Dienstag wiedersehen. Früher geht auch von meiner Seite aus nicht da bei mir von Mittwoch bis Sonntag einer länger geplanten Heimatbesuch ansteht. Sie addete mich auf eigener Initiative dann noch bei Facebook und betonte (mehrmals), dass ihr das Treffen gut gefallen hat. Ich zeigte ihr anschließend noch kurz meine Wohnung (in direkter Umgebung des Cafes), brachte sie zu ihr (nur 5min zu Fuß entfernt) und verabschiedete mich mit einem Kuss auf ihrer Wange. Meinee letzte Ansage war, dass ich sie in den nächsten Tagen anrufen werde. Das habe ich dann gestern Mittag (Donnerstag) getan. Ich konnte sie allerdings nicht erreichen. Das hat mich zunächst nicht überrascht, da ich mich daran erinnere, dass sie meinte, an dem Tag in einem Jura Seminar zu sein. Ich habe ihr also auf die Mailbox gesprachen, ein bisschen was erzählt und ihr einen Rückruf bis 18 Uhr oder morgen (sprich heute) angeboten. Eine Reaktion ihrerseits (sei es via Telefon, WhatsApp oder Facebook) gab es seitdem nicht. Insgesamt gab es seit Ende des Dates (Dienstagnachmittag) also keinen Kontaktaufnahme ihrerseits mehr. Das veranlasst mich dazu das Date noch einmal kritisch zu reflektieren An sich würde ich mich sehr wundern wenn von ihr nichts mehr kommt. Warum sollte sie mich aus eigener Initiative bei Facebook adden und ein Treffen für nächsten Dienstag zusagen wenn ihr das Date nicht gefallen hat? Natürlich kann es sein, dass sie sich noch meldet. Sie schreibt Jura Examen im September, da hab ich schon Verständnis für, wenn man für die Vorbereitung zeitlich stark eingebunden ist. Für den Fall dass sie sich nicht mehr meldet würde ich aber gerne eure Einschätzung hören wollen: 1.) Wo liegen eurer Ansicht nach die Fehlerquellen? Was lief anscheinend schief? 2.) Wäre es angemessen am Sonntag/Montag nochmal bei WhatsApp nachzuhaken ob das Treffen noch steht o.ä.? Oder sollte ich, wenn von ihr jetzt nichts mehr kommt, sie einfach nexten und mich nicht mehr melden? Danke für eure Einschätzung!
  8. Hallo zusammen, mich würde interessieren ob ihr Smartphone-Apps für eure Persönlichkeitsentwicklung und/oder zur Organisation eures Alltags unterstützend nutzt und wenn ja welche das sind und was sie leisten können. Ich beispielsweise habe sehr gute Erfahrungen mit "Wunderlist" gemacht, einem Listenerstellungs-Tool worüber man Einkaufs- aber auch ToDo-Listen einpflegen, einsehen und steuern kann. Kann ich nur weiterempfehlen! Beste Grüße aus Saarbrooklyn Sergio
  9. Hallo Community! Seit einigen Jahren plagt mich ein Problem, welches ich gerne zur Diskussion stellen möchte. Ich bin 27 Jahre alt, Student und bis 2014 noch im Bundesvorstand einer deutschlandweiten Studenteninitiative. Zusätzlich wäre noch zu sagen, dass ich einige Kilos Übergewicht habe. Dies hat jedoch keine großen Auswirkungen auf meinen Umgang mit Frauen. Ich denke dass ich durch mein witziges und gebildetes Auftreten, kurz durch meine Persönlichkeit, meine optischen Makel recht gut ausgleichen kann und mich dadurch Frauen gut finden. Durch meine Vorstandstätigkeit kommt noch eine große Portion Social Proof hinzu, die das Kennenlernen von Frauen im Verband nochmal vereinfacht, da ich eine bekannte und geschätzte Person bin und gerade auf den Bundestreffen sowie meinen Besuchen vor Ort eine recht große Aufmerksamkeit erhalte. Allerdings hatte ich auch vor dieser Zeit keine Probleme attraktive Frauen kennen zu lernen. Das Problem war und ist jedoch, dass es mir nicht gelingt, ab einem bestimmten Punkt die Attraction aufrecht zu erhalten, da ich zu needy werde. Dieses Problem habe ich mal mehr, mal weniger stark seit Beginn meiner Teenagerzeit und ist bis heute nach wie vor präsent. Meinem persönlichen Eindruck zufolge tritt die Neediness immer dann auf, sobald ich für eine Frau beginne ein Verliebtheitsgefühl o.ä. zu entwickeln. Bis zu diesem Punkt läuft es zumeist sehr gut und bekomme sehr gute Rückmeldungen, habe dann auch das Gefühl stets derjenige zu sein, der weniger in das Verhältnis investiert als sie. Das ändert sich jedoch wenn sich auf meiner Seite Gefühle entwickeln die über eine oberflächliche Ebene hinausgehen. Ich werde dann anhänglicher und stärker auf positive Rückmeldungen ihrerseits angewiesen. Dieses Problem führt meines Erachtens schon recht oft dazu, dass sich aus vielen interessanten Kontakten leider keine Beziehung entwickelt hat, was ich bedauere, denn eine gut funktionierende Beziehung wünsche ich mir durchaus. Da ich vor wenigen Tagen erneut an dieser Problematik gescheitert bin, halte ich es für notwendig von euch mal in Erfahrung zu bringen 1.) Welche Methoden ihr anwendet um damit umzugehen und 2.) Wie ihr es schafft, in solchen Momenten „rational“ zu handeln und sich nicht den eigenen Gefühlen hinzugeben, sprich eben nicht needy zu sein. Gerade Frage 2 halte ich meinen Fall für sehr wichtig, denn mir ist diesen Momenten rational durchaus bewusst, dass ich gerade wieder diesen Fehler mache, begehe ihn aber trotzdem. Ganz allgemein bin ich ein Mensch, der eher seinem Bauchgefühl folgt und sich von seinen Gefühlen lenken lässt, was das ganz zusätzlich schwer für mich macht. Würde mich freuen von euch ein paar Einschätzungen zu lesen J
  10. Ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass ein Studium für dich in absehbarer Zeit ein Thema sein sollte. Nicht wegen deinem Notenschnitt oder deinem Bildungshintergrund, sondern wegen der fehlenden Reife, die du durch deine Beiträge zum Ausdruck bringst. Mit der Einstellung wirst du es in einem Studium nicht weit bringen, schon garnicht an einer recht renommierten FH wie der in Münster. Ich sage nicht, dass du es nicht schaffen kannst. Ich war beispielsweise auf der Realschule, dann Fachabi (Abschlussnote 3,3) mit anschließender Lehre zum Industriekaufmann - war also zeitlebens ein schlechter und desinteressierter Schüler, habe aber nach der Ausbildung die Kurve bekommen, bei HOCHTIEF gearbeitet, einen Universitäts-Bachelor mit 1,4 gemacht und bin jetzt in Heidelberg an meinem Master dran. Mit der richtigen Mentalität, viel Leidenschaft und Fleiß kann man das auch als schlechter Schüler A.D. schaffen. Aber um das hinzubekommen musst du deine Einstellung grundlegend ändern. Mehr Eigeninitiative und Selbstverantwortung an den Tag legen und weniger die Rahmenbedingungen für deine Schwierigkeiten verantwortlich machen. Zudem solltest du dir darüber bewusst sein, dass BWL ein sehr auswendiglern/klausur-lastiges Studienfach ist d.h. du musst viel Stoff innerhalb von kurzer Zeit drauf haben, was nur durch viel Fleiß zu schaffen ist. Darüber hinaus ist BWL ein Massenfach, sodass du später mit sehr vielen anderen Bewerbern um Stellen konkurrieren wirst. Du wirst dich von dieser Masse früher oder später absetzen müssen um für attraktive Stellenangebote in Frage zu kommen - überdenk also u.a. noch einmal deine Einstellung zum Auslandssemester. Abschließend: Nichts gegen eine kaufmännische Ausbildung (habe ja selber eine abgeschlossen) aber du solltest wissen, dass der Bürokaufmann zu den eher "einfachen" Büroausbildungen gehört d.h. dass andere Kaufmannslehren i.d.R. anspruchsvoller und komplexer sind.
  11. Generell: Wenn du mit deinem Studium schon länger unzufrieden bist, dann solltest du wechseln oder deinen Seelenheil abseits der Hochschule suchen. Von deinen genannten Alternativen würde ich allerdings eher abraten. Jura ist ein extrem lernintensiver Studiengang und gehört mit zum anspruchsvollsten (und trockensten), was du hierzulande studieren kannst. Zudem gibt es unter den Absolventen ein starkes Gefälle. Diejenigen, die in ihren Examina ein "Vollbefriedigend" (oder besser) erreichen (nur ca. 15-20% aller Absolventen) stehen so ziemlich alle attraktiven Juristenberufe offen - wie im öffentlichen Dienst (Richter, Staatsanwalt, Ministerien etc.) oder in der freien Wirtschaft (Großunternehmen/kanzleien, Beratung). Wer dies nicht schafft, also die Mehrheit der Absolventen, muss sich nicht selten mit mittelmäßig bis schlecht bezahlten Sachbearbeiterposten herumschlagen. Eine, wie ich finde, sehr undankbare Belohnung für das lange und anstrengende Studium ;) Hinsichtlich der Mediengeschichte würde ich dir kein Studium empfehlen sondern eher als Nebentätigkeit. In der Medienwelt geht extrem viel über freie Mitarbeit, Praktika und persönliche Kontakte. Wenn du dort Fuß fassen willst mach lieber nen Praktikum bei einem Medium deiner Wahl und bewirb dich für eine freie MItarbeit bei deiner Lokalzeitung vor Ort. An die großen Zeitschriften sowie TV-Sender kommst du ohnehin erst heran, wenn du bereits vorher woanders als Journalist überzeugen konntest. Schonmal über ein geistes- oder sozialwissenschaftliches Studium nachgedacht wie Politikwissenschaft, Geschichte, Philosophie, Kulturwissenschaften etc.?