suchti.

Advanced Member
  • Inhalte

    2.108
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     3.179

Alle erstellten Inhalte von suchti.

  1. "Ideas are worthless, execution is everything."
  2. Da hast du absolut recht. Geht sogar noch besser. Wir waren zu der Zeit in einem Tech Accelerator in Dubai. Haben dafuer 15.000 EUR erhalten, um zu versuchen ein Business aufzubauen. Paar mal krank gemacht. Andere Male, waehrend der Arbeitzeit, in Dubai mit potentiellen Klienten wie Emirates und Fly Dubai gesprochen. Kann's eigentlich selber nicht fassen, dass der Shit nie aufgeflogen ist. Mein Moralkompass war glaube ich schon immer etwas krumm. Hatte damals schon mit 18 Fake-Uhren von Aliexpress importiert und auf eBay weiterverkauft. Hat mir die ersten 2 Jahre des Bachelorstudiums finanziert. Was ich in der Zeit gelernt habe: wer es versteht sich zu verkaufen, kommt irgendwie immer durch. Ist unfair, aber so ist das Leben halt..
  3. Fuer all die Leute, die sich andauernd ueber Deutschland beklagen, vielleicht mal ein kurzer Reality Check: Bin mit knapp 3200 EUR netto (Gehalt, Bonus & Spesen) als IT Consultant eingestiegen. 30 Tage Urlaub, bezahlte Ueberstunden, 30 - 45h die Woche gearbeitet (aber immer schoen 50h beim Kunden aufgeschrieben). Hier in Kuala Lumpur liege ich bei 2000 EUR netto. 15 Tage Urlaub, keine bezahlten Ueberstunden (arbeite ca. 50h die Woche), und deutlich beschissenere Krankenversicherung. Und Arbeitskollegen von mir bekommen teilweise 1/3 von dem, was ich mache. Fairerweise muss man sagen, dass ich von einem Corporate in ein Startup gewechselt bin, was sicherlich zur Verschlechterung beitraegt. Miete ist hier zwar billiger (nutze Berlin als Vergleich), aber Groceries sogar teurer. Lebenshaltungskosten allgemein nicht deutlich geringer als in Deutschland. Fuer's Geld kommen hier sicherlich die wenigsten hin. Mir geht's aufgrund meiner Webseiten und geringen Ausgaben gluecklicherweise ueberdurchschnittlich gut - auf lange Sicht wuerde ich solch ein Gehalt allerdings nicht in Kauf nehmen.
  4. Was mich deutlich mehr interessiert: hat sich hier endlich jemand die Jawline richten lassen?
  5. Du lebst in Berlin. Gibt hier tonnenweise Startups, wo du Werkstudentenjobs nachgehen kannst. Selbe Geschichte mit Prakitka. Ich hatte für meine immer zwischen 650 - 1300€ pro Monat erhalten. Verkaufe dich einfach nicht unter Wert. Wenn du Probleme mit Kohle hast, dann hole dir einen Studienkredit von der KfW. Studieren tust du 1x - 2x im Leben, Arbeiten für den Rest. Und den Kredit bekommst du normalerweise innerhalb von wenigen Jahren zurückbezahlt. Mach dich wirklich mal nicht kleiner als du bist...
  6. Kauf dir ein Handy-Stativ samt Bluetooth-Ausloeser auf Amazon und ab geht's. Kannst damit easy sowas umsetzen: Such dir irgendein ruhiges Industriegebiet und experementier mit Kamerasettings rum. Ist zumindest ein Quantensprung zu irgendwelchen Selfies.
  7. Nicht ganz. Unser damaliger Arbeitgeber (ich meine immer noch die groesste deutsche IT Beratung) hatte relativ viele Anfragen fuer Salesforce-Projekte, allerdings hatten wir wenig Leute, die das entsprechend umsetzen konnten. Unser Chef hatte damals versucht uns auf ein Projekt zu klatschen. Admin-Zertifikat haette der AG bezahlt. Ich hatte dankend abgelehnt, da ich in meinem Data Analytics Projekt bleiben wollte, mein Kumpel hat das Projekt samt Zertifikat wahrgenommen (war zu der Zeit auf der Bench). Er hatte sich dann neben dem Job noch das App Builder Zertifikat gegoennt (ebenfalls vom AG bezaht) und waehrenddessen in LinkedIn- sowie XING-Gruppen Kontakt mit Recruitern geknuepft. Teilweise sogar bei den Recruiting-Firmen angerufen und sich entsprechend vorgestellt. Nach etwas mehr als drei Monaten hatte er sich dann das erste Freelance-Projekt klargemacht (30h / Woche Salesforce Admin). Ist dann bei uns raus und seitdem als Freelancer unterwegs. Wir haben beide ebenfalls BWL bzw. VWL studiert - Studium ist mMn kein Problem, solange du entsprechende Fachkenntnisse und Berufserfahrung vorzeigen kannst. Auch wichtig: lerne dich zu verkaufen. Consulting ist immer noch People-Business. Zu guter Letzt, und so ehrlich muss ich sein, hat er ebenfalls seine Projektliste extrem frisiert (nett ausgedrueckt). Fuer Nachfragen von Kundenseite hat er meine Nummer hinterlegt. Projektbeschreibungen teilweise erfunden und dann mit "Unterliegt Datenschutz" makiert, sodass er nicht angeben musste, um welchen (fiktiven) Kunden es sich handelt. (Und ja, ich weiss, dass es Betrug ist. Seine Kunden sind allerdings happy und Projekte werden geliefert, also spart euch bitte die Moralpredigt.)
  8. Siehe meine just formulierte Antwort. Zu meiner Consulting-Zeit (pre Corona) war es zumindest so, dass viele AG's bereit waren fuer die entsprechenden Zertifikate zu zahlen und sich Spezialisten heran zu zuechten. Die von mir vorgeschlagenen Zertifikate (evtl. mit Ausnahme des Scrum Masters, der kommt mMn immer gut) sind da lediglich ein Einstieg, der potentiellen Arbeitnehmer signalisieren KANN, dass der Kandidat gewillt ist sich in diesen Bereich tiefer einzuarbeiten. Muss allerdings auch ehrlichweise zugeben, dass ich derzeit nicht wirklich weiss wie es im IT-Consulting Bereich ausschaut und wie sehr Corona die Industrie sowie Nachfrage veraendert hat. Meine obigen Aussagen bezogen sich auf Erfahrungen, die mir waehrend meiner Consulting-Zeit (2018 + 2019) mitgeteilt wurden. Zumindest aus meinem Bekanntenkreis (3 Freelancer; 5 fest angestellt) haben noch alle ihre Projekte bis in 2021 hinein. Das einzige, was sich bisher geaendert hat, ist der Wegfall von Reisen. Der von mir zitierte Kumpel hat sich Salesforce Anfang 2019 beigebracht. Ueber XING-Gruppe dann an den ersten Freelance-Kunden gekommen und seitdem eigentlich immer ausgelastet gewesen. Wie gesagt, kein Plan wie der Bedarf derzeit ist, er meint aber, dass er immer noch 5 - 10 Anfragen ueber XING/LinkedIn pro Woche erhaelt.
  9. Es werden dir hier sehr gute Vorschlaege vorbereitet (insbesondere @ToTheTop trifft den Nagel ziemlich auf'n Kopf) - ich wuerde dies an deiner Stelle nicht mit einer aufgeschnappten Attituede versauen. Auch die von mir oben aufgefuehrten Zertifikate gelten lediglich als Einstieg. Was viel wichtiger ist (sehe nicht, dass du bisher darauf eingegangen bist), sind deine Ziele. Wo willst du hin? Siehst du dich eher als Freelancer oder Arbeitnehmer? Wie technisch anspruchsvoll soll die Arbeit sein? Wie bereits erwaehnt: dein CV erzaehlt eine Geschichte, die bestenfalls stimmig sein sollte. Wenn du von Stelle zu Stelle springst, ohne nennenswerte Entwicklung (zumindest auf dem Papier), wird sich der AG die Frage stellen, ob er jemanden haben will, der von allem ein bisschen weiss, aber in nichts wirklich gut ist. Die oben erwaehnten Zertifikate stellen hierbei lediglich einen Einstieg dar, falls du dich in eine bestimmte Richtung spezialisieren willst. Die wirklich spannenden Gehaelter, insb. im Freelancer-Bereich, sind fuer Spezialisten reserviert. Und die werden, trotz Corona, auch in Zukunft noch gebraucht und gut bezahlt werden. Also erwidere die Hilfe, die dir hier geleistet wird, und sach an auf was du wirklich Bock hast.
  10. Scrum Master Zertifikat kommt immer gut. Falls du Bock auf Cloud hast, wuerde ich AWS (Cloud Practicioner und Architect) oder Azure (Fundamentals usw.) Zertifizierungen machen. Last but not least Salesforce (Admin reicht teilweise schon). Kumpel von mir (ebenfalls IT Berater) hat sich in drei Monaten zwei Zertifizierungen reingeballert und macht mittlerweile > 5,000EUR pro Monat als Freelancer. Er meint der Bedarf ist enorm und man kann sich super schnell einarbeiten in die Thematik. Weiterer Vorteil ist, dass Projekte fast ausschliesslich remote ablaufen, hast also fast freie Arbeitsplatzwahl (oftmals innerhalb Europas).
  11. Bester Dude ❤️ wuerde mal gerne mit dir in Portugal/Spanien losziehen, wenn ich zurueck in Europa bin!
  12. Hi Leute, folgende Sachlage: ich habe vor genau einem Jahr mit dem Bloggen begonnen. Meine zwei Blogs werfen derzeit zusammen knapp 1,200 EUR im Monat ab - Tendenz klar steigend. Hier in Malaysia ist es mit der Besteuerung von Nebengewerben relativ easy, sodass ich lediglich 5% Steuer auf mein Einkommen zahle. Nun ist es leider so, dass es sich aufgrund der zerbroeckelnden Beziehung zu meiner Freundin abzeichnet, dass ich Malaysia in ein paar Monaten verlassen werde. Derzeitiges Ziel ist Barcelona, wo ich mich vermutlich niederlassen werde. Ueber einen meiner besten Kumpel, der ebenfalls in Barca lebt, koennte ich darueber hinaus noch einen Freelancer-Vertrag ergattern, der mir weitere 3,000 bis 5,000 EUR pro Monat einbringt. Meine Frage waere jetzt lediglich: wie besteuere ich das ganze am Besten? Besagter Kumpel legt mir ans Herz ein Business in Estland zu registrieren. Steuern werden dort lediglich auf Profit gezahlt. Da es allerdings, nicht wie in Deutschland, keine Beschraenkungen bzgl. Geschaeftsfuehrergehaeltern gibt, kann ich mir theoretisch so viel auszahlen wie ich will. Gibt es hier Leute im Forum, die sich mit dem Thema Steuern fuer 'Digital Nomads' naeher befasst haben? Wenn ja, was wuerdet ihr mir in der Situation empfehlen? Besten Dank! P.S.: ich waere defintiv weniger als 183 Tage im Jahr in Deutschland, sodass die 183-Tage-Regelung wegfallen wuerde.
  13. Vielen Dank! Wie bereits erwaehnt, Firma wurde nie in Deutschland registriert und Abmeldung erfolgte schon vor knapp einem Jahr als ich berufsbedingt wieder nach Malaysia gegangen bin. Derzeit sieht es so aus, dass ich mich vermutlich nicht vollstaendig in Spanien niederlassen werde, sondern zwischen verschiedenen Laendern (Deutschland, Spanien, Portugal; falls Corona irgendwann mal im Griff ist auch Thailand sowie Suedamerika) pendeln werde, um die 183-Tage-Regelung zu umgehen. Damit sollte, zumindest laut Aussage einiger Freelancer die ich kontaktiert habe, alles in Butter sein. In Zukunft, sofern das Business denn irgendwann mal signifikant Geld abwirft und ich das Reisen satt habe, werde ich mich vermutlich irgendwo steuerlich niederlassen.
  14. Inwiefern? Also mein Kumpel aus Barca nutzt seit 2 Jahren Xolo. Kostet den 80 EUR im Monat und die empfangen und scannen die Briefe fuer ihn. Er hat sogar 2 - 3 deutsche Kunden, an die er Rechnungen stellt. Bisher ohne jegliches Problem. Seinen Wohnsitz weist er ueber Mietvertraege bzw. AirBn-Buchungen nach, sodass es kein Problem mit der 183 Tage Regeluing gibt.
  15. Besagter Kumpel aus Barca nutzt seit 2 Jahren PassportCard. Zahlt jeden Monat 130 EUR und ist komplett abgedeckt. Nie ein Problem mit seiner KV gehabt. Das erzaehlt hier doch niemand? Mit der e-residency zahlst du theoretisch Steuern, kannst dir aber (anders als in DE) unendlich viel Geschaeftsfuehrergehalt auszahlen lassen, um den Steuersatz entsprechend zu minimieren (danke an @Frau S. nochmals!).
  16. Kein Thema. Arbeite teilweise auch an Content waehrend der Arbeitszeit (wehe einer von euch Almans kommt jetzt mit der Moralkeule angeflogen) - ist ein guter Zeitvertreib, wenn man mal Downtime hat. Aufwand ist defintiv enorm. Ich investiere derzeit 20 - 30 Wochenstunden (neben dem Job). Sobald ich das Ganze full-time mache vermutlich 50+. Dir muss bewusst sein, dass Bloggen defintiv ein langfristiges Unterfangen ist. Du hast aufgrund von Google's Sandbox nahezu keine Leser fuer die ersten Monaten, was gerade fuer Neulinge sehr demotivierend sein kann. Sofern du ausreichend guten Content published, der auf 'low competition keywords' abgezielt ist, sollte es so nach 6 - 12 Monaten stetig aufwaerts gehen. Fuer Inspiration kannst du dir mal die folgenden Sachen ansehen: Reddit JustStart (schau dir die Case Studies an), FatStacks Blog, sowie OneHourProfessor. Auf Facebook gibt es die 'Affiliate Niche Builder' und 'Niche Pursuits' Communities. Auf YouTube kannste dir Authority Hacker sowie Shaun Marrs ansehen. @walga, auch wenn sein Approach etwas anders ist (Grossteil der Monetarisierung via Coachings), hat denke ich vorgemacht wie lukrativ bloggen immer noch sein kann.
  17. Hier in Kuala Lumpur sind Cycling Classes ziemlich im Trend., bspw. Fly Cicle. War da 2 - 3 mal mit meiner Freundin. Kommst super easy mit Leuten ins Gespraech und gab massenweise Granaten dort. Ein Kumpel aus Barcelona macht Yoga 2 - 3x die Woche und lernt dort auch massenweise Frauen kennen. Nur mal kurz angemerkt: ich wuerde an deiner Stelle erst einmal mit Gym anfangen, um deinen Koerper in Schuss zu bekommen (falls notwendig!). Wie Yolo bereits gesagt hat, wenn du irgendein Lauch bist oder dort mit Wampe antanzt, dann nimmt dich dort auch keine der Frauen ernst. Insbesondere die Granaten legen oftmals Wert darauf, dass der Partner ebenfalls fit und sportlich ist.
  18. Einer ist im Business Segment (aehnlich zu Investopedia oder Motley Fool), der andere im Outdoors Bereich. Monetarisierung ueber Display Ads, Amazon, und anderen Affiliate Programmen.
  19. LOL als ob das nicht schon von Vornherein klar war. Siehe hier oder hier. Die hauen allen Ernstes ein S1 raus, welches darlegt, dass das einzige Einkommen der Firma von einer Solaranlagen-Installation kommt. Und dann laesst sich GM auch noch dazu hinreissen 2 Milliarden fuer diesen Scam zu verpulvern. Hatte gedacht, dass wir mit WeWork letztes Jahr schon den Peak des Bull-Runs erlebt haben, aber das sprengt wirklich jeglichen Ansatz von Vernunft. Schade, dass ich keine Puts darauf gewettet habe..
  20. Ist wieder typisch PU-Forum. TE stellt irgendeine gewagte These in den Raum (die vermutlich erstunken und erlogen ist), verpisst sich daraufhin, und laesst die Meute seitenlang debattieren. Ein paar Tage spaeter weiss niemand mehr was das Ursprungsthema war, sodass selbiger Thread dazu genutzt wird, um ueber das Paarungsverhalten von Schimpansen zu diskutieren und wieso es im mittlerweile dritten Jahr in Folge over fuer uns alle ist. Kurz darauf macht botte den Thread dicht. Hach, ich liebe dieses Forum. ❤️
  21. Ok, das ueberrascht mich jetzt schon. War selber in 2019 fuer ein Consulting-Projekt 4 Monate in Duesseldorf. Ist jetzt nicht unbedingt das einfachste Pflaster, da schon ordentliche Konkurrenz, aber als unmoeglich (wie du es beschreibst) habe ich es dort nicht empfunden Frauen aufzureissen. Fand insbesondere Tinder ziemlich gut dort. Hast du mal versucht dich mit dem dortigen Lair oder erfolgreichen Membern aus diesem Forum kurzzuschliessen? Ich glaube real life Feedback koennte da helfen, denn wie bereits erwaehnt: an deinem Aussehen liegt es zu 100 Prozent nicht.
  22. @Oun darf man fragen wo du wohnst? Ich hatte, bevor ich mit 18 fürs Studium weg bin, ähnliche Probleme. Komme vom Dorf und hier in der unmittelbaren Nähe gab‘s nur eine Stadt mit 50k Einwohnern, sonst nichts. Da kannte jeder praktisch jeden, womit Ansprechen auf der Straße immer desaströs lief. Als ich zum Bachelor dann weggezogen bin (und das lediglich nach Magdeburg, also keineswegs Metropole) hat sich das schlagartig geändert. Man macht neue Bekanntschaften, die Leute sind alle neu in der Stadt und offen, ständig neue Parties. Das einzige, was sich geändert hat, war mein Wohnort und meine Stimmungslage. Erfolg bei Frauen war wie Tag und Nacht. Von Jungfrau hin zu einem neuen Lay pro Monat. Das war, zumindest für mich persönlich, ein extremer Schritt nach vorne. Ganz zu schweigen von all den sekundären Vorteilen, wie bspw endlich auf den eigenen Beinen zu stehen und weg vom Elternhaus zu sein. Falls ein Umzug, ob durch Studium oder Berufswechsel, möglich ist, dann würde ich das wirklich in Betracht ziehen. Ein Tapetenwechsel kann oftmals Wunder wirken...
  23. Gehaltsverhandlungen beginnen schon mit Jobantritt. Ich handhabe es so, dass ich bei Beginn des Jobs klare Vorgaben durch meinen Vorgesetzten definieren lasse. Erfuelle ich diese, erhoeht sich mein Gehalt nach xyz Monaten und/oder erhalte ich eine hoehere Stelle. Dementsprechend Evaluierung und Verhandlungen schon fruehzeitig terminlich festlegen. Weiterhin solltest du immer (!) gewillt sein deinen Job zu verlassen, sofern vorher gesetzte Erwartungen erfuellt, aber nicht durch Gehaltserhoehung kompensiert werden. Zugegeben, im Marketingbereich vermutlich nicht so einfach wie bei mir in der IT. Wenn du allerdings gut in deinem Job bist, sollte das nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Waehrend des Gespraechs, wie von @Yolo bereits erwaehnt, ruhig und sachlich argumentieren. Nochmals, wenn du gut bist, solltest du ausreichend Argumente auf deiner Seite haben, die fuer eine Gehaltserhoehung sprechen. Viel zu viele Menschen lassen sich von Arbeitnehmern abschrecken. Sei dir bewusst, dass du und dein AG eine rein transaktionelle Beziehng fuehrt. Das Ganze hat nichts mit Dankbarkeit zu tun. Du bist (insb. im Hinblick auf Corona) immer noch in der Firma, weil du mehr Kohle einbringst als du kostest, sonst waerst du schon laengst weg. Sei dir dessen bewusst und nutze es als staerkenden Anker, wenn du in die Verhandlung gehst.
  24. Schoen zu sehen, dass im Forum alles beim Alten ist und hier immer noch nicht gefickt wird..