homofaber

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  1. Ja, schon klar - aber wenn ich doch ihrem Vorschlag jetzt folge, gebe ich doch Führung ab und ordne mich unter, weil ich den langen Weg auf mich nehme, nur um sie zu sehen. Ist das nicht ein ungleicher Invest?
  2. Hallo zusammen, ich will mich mit einem HB treffen und habe folgendes vorgeschlagen: "Lass uns Samstag um 15 Uhr auf einen Kaffee treffen." Ich habe versucht, die Führung zu behalten und nicht zu fragen, sondern die Richtung so schon mal vorzugeben. Zurück kam von ihr: "Gerne 15 Uhr, wenn es dir nichts ausmacht, zum Café XY zu kommen." Das Café XY ist - wie sie auch weiß - am anderen Ende der Stadt und für mich recht schlecht zu erreichen. Das Problem ist jetzt: Ich will sie ja sehen, aber evtl. ist es ein Zeichen für Unterordnung von mir, wenn ich jetzt bis ans andere Ende der Stadt fahre, um sie zu sehen. Was soll ich daher antworten? - "Nein, lieber woanders - ist mir zu weit" - dann besteht das Risiko, dass sie antwortet "Dann halt nicht" - "Ok, gerne" - dann ordne ich mich unter Generell habe ich halt den Fehler gemacht, den Ort vorher noch nicht festzulegen. Ist mir aber schon mal passiert, und da war es dann so, dass ich gesagt habe "Nein, lieber woanders", und dann kam halt von ihr zurück: "Das schaffe ich nicht, schade". Aber kann man nicht von beiden Seiten etwas Initiative verlangen, eine Kompromisslösung z. B. auf halber Strecke anzunehmen? Oder ist das alles ein Test von ihr? Viele Grüße und danke für eure Antworten!
  3. 1. Mein Alter: 29 2. Alter der Frau: 30 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: 1 4. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?"): - Leichte / Unabsichtliche Berührungen (Zufällige Berührungen am Arm, Bein; Händchen halten u.s.w.) 5. Beschreibung des Problems: Liebe Leute, mir ist was richtig Dummes passiert und ich stelle mir die Frage, ob hier noch was zu machen ist oder nicht. Vielleicht könnt ihr mir helfen - vielen Dank schon mal im Voraus! Ich habe vor drei Wochen eine absolut tolle, beeindruckende und liebe Frau getroffen. Sie war bei meinem Arbeitgeber zwecks eines Vortrags, den sie dort gehalten hat. Ich fand sie so unglaublich süß, dass ich sie danach per Mail gefragt hatte, ob wir nicht mal gemeinsam zu Mittag essen gehen können (ihr Arbeitgeber ist nicht weit von meinem Büro entfernt). Zu diesem Mittagessen kam es vorgestern und dabei ist nun so ziemlich alles schief gelaufen, was hätte schief gehen können: - Ich war von Anfang an unglaublich aufgeregt, dass ich sie wiedersehen würde und hatte mich so darauf gefreut, dass das meine Nervosität noch steigerte. Als wir uns trafen, fasste ich sie dann leicht am Arm an, um zumindest gleich ein wenig Körperlichkeit reinzubringen. Das gelang mir aber wegen meiner Nervosität irgendwie nur so halbherzig, weshalb sie sich wahrscheinlich die Frage stellen musste, was das für eine seltsame Berührung gewesen sein muss. Die ersten Minuten unseres Treffens habe ich ehrlich gesagt nur den reinsten zusammenhanglosen Stuss herausgebracht und war gar nicht auf der Höhe - was auch mit folgendem Punkt zusammenhing: - In der Nacht davor war ich dummerweise recht lang auf einer Party, kam erst spät nach Hause und hatte dementsprechend wenig Schlaf und war bis zum Mittagessen noch verkatert und dementsprechend nicht ganz auf der Höhe. Dementsprechend mangelte es mir an Spritzigkeit, Schlagfertigkeit und Kreativität beim Gespräch während des Essens. Um es kurz zu machen: Ich habe diese Dame einfach von vorne bis hinten komplett gelangweilt, und hab es dabei sogar gemerkt. Aber mir fiel nichts ein, ich war einfach nicht "drin", ich stand völlig auf dem Schlauch und war wie auf dem falschen Fuß erwischt, wahrscheinlich aufgrund der Kombination von Nervosität und Müdigkeit nach der Party. - Was das ganze dann noch schlimmer machte und irgendwie parallel mein Herz brach, war, dass sie die ganze Zeit so lieb und sichtlich bemüht war, sich interessiert und humorvoll zu zeigen, während ich selber merkte, dass ich wahrscheinlich gerade ihr langweiligster Mittagessens-Gesprächspartner seit langem war. - Wir haben dann noch einen Kaffee getrunken und saßen dabei noch eine ganze Weile zusammen, was einfach unglaublich schön war, weil ich auch weiterhin merkte, wie sie bemüht war, interessiert zu sein bzw. zu wirken - gleichzeitig setzte ich mich meine Langweiligkeit fort. Da war nichts: ich hab sie nicht mal berührt, hab es nicht richtig geschafft, humorvoll zu wirken usw. - Und: ich habe es auch nicht geschafft, irgendwelche Gesprächsthemen aufzubauen, die ein weiteres Treffen rechtfertigen würden, bzw. smooth zu einem solchen überleiten würden. Irgendwann sind wir dann gegangen, haben uns nett verabschiedet und der einzige Aufhänger für ein weiteres Treffen könnte jetzt sein, dass sie am Ende meinte, falls ich noch mal Fragen zu ihrem Vortrag, den sie bei uns gehalten hatte, haben würde, könne ich mich gerne jederzeit melden. Das Dumme ist nur: Ich habe dazu keine Fragen mehr - die, die ich dazu gehabt hatte, habe ich in meiner langweiligen Gesprächsführung bereits verwurstet gehabt. Ich hätte mich direkt danach ohrfeigen können, es so verkackt zu haben! Jetzt bin ich einfach nur traurig, es so dermaßen verkackt zu haben, sie tut mir leid, dass ich sie so gelangweilt habe, und ich muss oft an sie denken, weil sie wirklich eine tolle und liebe Person ist. Gleichzeitig habe ich die Befürchtung, dass ich sie durch das verkackte Treffen vollkommen abgeschreckt haben muss. Ich weiß auch nicht, wie ich nun ein weiteres Treffen anleiern könnte, und ob das überhaupt sinnvoll wäre. Was meint ihr dazu: Soll ich es einfach sein lassen und auf sich beruhen lassen, abhaken als dumme Erfahrung? Oder es noch mal versuchen, d.h. noch mal ein Treffen mit ihr initiieren? Wenn ihr meint, ein Treffen wäre nach so einem verkackten ersten Treffen noch sinnvoll: Was wäre ein guter Vorwand für so ein zweites Treffen? Vielen, vielen Dank für eure Hilfe! Viele Grüße!
  4. Hallo, nach meinem Studium bin ich Berufsanfänger in einem großen Unternehmen. Wahrscheinlich geht es mir wie vielen von euch, die in einer vergleichbaren Situation sind: Das ganze Arbeitsumfeld, die Geschwindigkeit, der Stress überfordern einen zu Beginn ganz schön, bis man einmal reingekommen ist. Ich bin momentan noch unzufrieden mit meinem Management dieser Situation. Deswegen will ich von denen lernen, die es schon besser können. Ich habe auch das Glück, wie auch schon bei vorherigen Arbeitserfahrungen, gute Chefs zu haben, von denen man eine Menge lernen kann. Das hat mich auf die Idee gebracht, dass hier jeder mal seine Erfahrungen beisteuern könnte, was er von seinen - guten - Führungskräften bzw. Chefs gelernt hat für die eigene Karriere bzw. für das eigene Leben. Also von Leuten, die es schon zu etwas gebracht haben, die auf ihrem Gebiet richtig gut sind - was habt ihr euch von denen abgeschaut bzw. von denen gelernt? Ich mache mal den Anfang: - Arbeitseinstellung und Motivation: die meisten richtig guten Führungskräfte, die ich kennen gelernt hab, waren irgendwie immer sog. intrinsisch motiviert, also hatte irgendeine größere Idee, hinter der sie standen, die sie verfolgt haben, waren nie durch äußere Faktoren zu beeinflussen (Status, Geld, Ansehen usw.) - Gutes Fachwissen, weil auch privates Interesse dahinter steckt - also man merkt, dass er sich auch privat mit seinem Fachgebiet richtig gern beschäftigt, viel darüber liest etc. Nur hierzu eine Frage an euch: Ich habe mal gelesen, wenn man privat dasselbe macht wie beruflich (z. B. viel zum gleichen Thema zu lesen), dass man dann eher burn-out gefährdet ist? Also was ist besser: privat sich auch mit den Themen beschäftigen, die einen interessieren, oder es lassen, um ein Burn-out zu vermeiden? - Dann noch ein Punkt, zu dem mich eure Meinung interessieren würde: Ruhe: m. E. ein ganz wichtiger Aspekt. Mein Chef im Moment z. B. ist immer (!), also auch in Stresssituationen für ihn, die Ruhe selbst. Er ist schon recht alt, weshalb er - glaube ich - einfach eine Menge Erfahrungen gemacht hat, von denen er zehrt. Er wirkt immer so, als wisse er, dass egal wie stressig eine Situation wirkt, erst mal nichts "so heiß gegessen wie gekocht wird". Hierzu würde ich auch mal gerne eure Meinung hören: Ich glaube, das ist halt eine Einstellung, die man wirklich erst mit Alter und Erfahrung irgendwie bekommen kann, oder? Mein jetziger Chef und auch einige, die ich davor, z. B. in Praktika usw. kennengelernt habe, wirken immer so, als kommen sie gerade frisch aus dem Urlaub, also auch gedanklich immer sehr klar und frisch, was natürlich richtig viel Potential für Kreativität usw. hat. Während ich die Erfahrung gemacht habe, dass wenn man gestresst/unter Druck ist, man auch nicht klar und kreativ denken kann. Wenn man aber als Anfänger sich so ähnlich wie die gerade beschriebenen Chefs verhalten würde, dann wirkt man glaube ich eher so, als ob man den Ernst der Lage nicht erkennt/ihn unterschätzt, oder? Weil man ja gar nicht diese Erfahrungen haben kann wie ein alter Chef, der schon viel durchgemacht hat. Also ist man als Anfänger da irgendwie auf eine bestimmte Rolle (gestresst, nicht so relaxt) fixiert, oder? Zu dem gerade erwähnten Punkt noch eine Beobachtung, die ich gemacht habe: Irgendwie wirken bei uns die, die es noch nicht so hoch geschafft haben bzw. aufgrund ihres Berufs ohnehin wohl nicht dahinkommen werden (z. B. Sekretärin) immer unendlich viel gestresster, nehmen sich viel mehr zu Herzen, finden alles immer gleich total schlimm und problematisch, selbst das kleinste Hindernis schon. Meine Frage hierzu an euch: Hindert diese Einstellung diese Personen daran, richtig Erfolg zu haben und aufzusteigen (also limiting belief in Bezug auf "Probleme", kein positives Denken usw.)? Oder kann man sich in bestimmten beruflichen Positionen - die eben noch keine Führungsposition/Chefposition sind - schlicht nicht leisten, immer cool und relaxt zu wirken? Bin gespannt, was ihr noch beizusteuern habt und was ihr zu den Themen, die ich oben angesprochen habe, so sagt. Vielleicht können wir zusammen eine gute Liste aufstellen mit Punkten, die wir von den Besten lernen können, um irgendwann auch dazuzugehören! Viele Grüße!
  5. Hallo zusammen, ich war eigentlich der Meinung, beim Sakko gehöre es so, dass man den untersten Knopf nie schließt. Jetzt habe ich folgendes Bild gesehen: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/abschied-von-helmut-kohl-ein-wahrhaft-grosser-staatsmann-15086482/bundespraesident-frank-walter-15086218.html Er trägt das Sakko mit allen Knöpfen geschlossen. Entspricht das also doch der Etikette? Oder zumindest bei - wie hier - Traueranlässen? Ich bin etwas verwirrt. Der Bundespräsident war ja auch lange Außenminister und müsste durch Auftritte auf dem höchsten diplomatischen Parkett ja mit allen Wassern der Etikette gewaschen sein? Vielen Dank für eure Auskünfte! Gruß
  6. Vielen Dank für die Antworten! Ich glaube, der Ratschlag, ihre Glaubenssätze nicht verurteilen zu wollen, ist gut und richtig - darauf werde ich in Zukunft mehr achten müssen. Umgekehrt ist es aber halt so, dass meine Eltern jede Abweichung von den Glaubenssätzen, die sie mir beigebracht haben, mit den Worten kommentieren: "So bist du doch eigentlich gar nicht. So haben wir dich doch nicht erzogen. Du machst dir da nur was vor." Ich habe ständig das Gefühl, dass meine Eltern (bzw. meine Familie) glauben, die Deutungshoheit zu haben darüber, was und wer ich bin und was ich zu denken habe. Sie sagen mir ständig, "wer ich eigentlich bin" und verweisen darauf, dass es ja ihre Erziehung sei, die mich geprägt habe, und denken anscheinend, dass es danach keine Veränderung mehr geben könne. Warum tun sie das? Ich fühle mich immer, als sei ich für mich selbst nicht mehr kompetent, wenn sie ständig meinen, mir sagen zu müssen, wer ich sei und welche Glaubenssätze ich habe. Daher ja auch das Problem, mich mit neuen Glaubenssätzen ihnen diametral entgegenstellen zu müssen. Sie nehmen es sozusagen als Angriff auf sich schon dadurch wahr, dass ich etwas anderes denke als das, was sie mir beigebracht haben. Aber ich kann Respekt von ihrer Seite ja nicht erzwingen ...
  7. Hallo zusammen! Ich habe mich in letzter Zeit sehr viel mit Glaubenssätzen beschäftigt und gemerkt, dass ich unglaublich viele Glaubenssätze - zumeist negative - in meiner Kindheit und Jugend wahrscheinlich von meiner Familie übernommen habe. Das Verhalten der eigenen Eltern war von deren Glaubenssätzen geprägt und dadurch habe ich diese Glaubenssätze instinktiv erlernt, so scheint es mir. Meine Eltern waren beide keine besonders "starken" Menschen, der Vater neigte zu Depressionen, die Mutter passte sich eher an, ohne selbst Stellung zu beziehen. In vielen Situationen meines Lebens heute merke ich, dass ich, wenn ich Sorgen oder Angst habe, einem dieser alten Glaubenssätze gemäß handele. Oft erkenne ich das auch und nehme mir dann vor, sie ändern zu wollen, weil ich sie als nicht hilfreich erkannt habe und lieber hilfreiche Glaubenssätze haben möchte. Das Problem ist das das folgende, vielleicht kennt ihr es auch: Mir fehlt oft der Mut, diese Glaubenssätze zu ändern, weil ich mich damit ja diametral zu meinen Eltern stellen würde und deren Sorgen und Probleme gar nicht mehr hätte und sie mich auch gar nicht mehr verstehen und ich sie nicht mehr. Oft merke ich schon jetzt, dass die "Probleme" meiner Eltern für mich gar nicht als solche scheinen. Ich verstehe dann gar nicht mehr, warum sie es so als Problem empfinden - dies wiederum führt dazu, dass sie denken, ich wäre ohne Verständnis oder wolle nichts von ihren Problemen wissen. Wenn ich dann davon spreche, dass man Glaubenssätze verändern kann, verstehen sie das nicht oder - so scheint es mir - wollen es gar nicht begreifen. Ich will aber doch ein gutes Verhältnis zu meiner Familie haben! Bei den Großeltern ist das zum Teil ähnlich: Nicht dass sie psychische Probleme hätten, aber ich merke ganz oft, dass sie gemäß irgendwelchen Glaubenssätzen handeln, die ihnen viel mehr Probleme bringen als dass sie welche bewältigen würden. Also so "alte Regeln", die man befolgt, weil man (?) sie schon immer (?) befolgt hat: Ohne Fleiß kein Preis; du bist nur, was du leistest; achte darauf, was die anderen von dir denken; lehne dich nicht gegen die über dir auf; sei immer gehorsam und befolge die Regeln. Wenn ich mit den Großeltern darüber sprechen möchte, welchen Sinn und Zweck diese Regeln haben oder warum sie sie sonst befolgen oder ob sie das nur um der Regeln selbst willen tun, habe ich oft den Eindruck, dass sie das noch nie hinterfragt haben. Aber das kann doch nicht sein, man kann doch nicht 80 Jahre lang gelebt haben und seine Glaubenssätze nie hinterfragt haben! Und dann habe ich immer Angst, dass mich meine Familie ja gar nicht mehr versteht und ich mich von ihr mental völlig entfernt habe (oder sie das zumindest von mir denken), wenn ich meinen eigenen Glaubenssätzen folge. Das ist mein Problem. Habt ihr Ratschläge? Das würde mich freuen! Viele Grüße
  8. Hallo Leute, ich schlafe seit ein paar Wochen mit einer Frau (28) und sie ist noch nie gekommen beim normalen Vaginalverkehr. Letztens hatten wir fast 45 Minuten Sex (vorher noch nie gehabt so lange... war schon froh, dass ich das durchgehalten hab), und manchmal hatte ich den Eindruck, sie würde gleich kommen, aber sie kam letztlich nicht. Noch seltsamer: Wenn ich sie lecke, spüre ich, dass sie kurz davor ist zu kommen, aber genau dann will sie, dass ich aufhöre. WTF? Das habe ich noch nie erlebt. Es ist, als wollte sie ihren Orgasmus dabei bewusst verhindern. Wie kann das sein? Und zu der Situation beim Vaginalverkehr (s.o.) - wenn ihr das auch kennt, wie beendet ihr den Sex dann? Nach 45 Minuten bin ich auch schon zwei Mal oder so gekommen und irgendwann wird's einfach verdammt anstrengend. Aber traue mich dann nie, einfach aufzuhören, weil ich Angst habe, dass es dann heißt, ich sei ja egoistisch und würde nicht auf ihre Bedürfnisse achten. Aber irgendwann bin ich halt auch kaputt. Ich zweifle langsam wirklich an mir. Müsste ich dann noch viel länger durchhalten, bis sie kommt? Ich habe Angst, ihren Erwartungen nicht zu genügen oder für sie nicht attraktiv zu sein. Manchmal denke ich inzwischen nach, ob ich es nicht besser beenden soll, denn wenn sie nicht kommt (bzw. es sogar bewusst verhindert?), scheint es ihr ja nicht zu gefallen... Was meint ihr? Könnt ihr mir helfen?
  9. Warum denn nicht die "Führung abgeben"? Spiel doch keine Spiele mit so Lügengeschichten vom Kumpel Alex. Ihr seid doch erwachsene Menschen, schreib ihr genau das, was du meintest - sie soll sich melden, wenn sie fit ist. Wenn sie das dann tut, ist sie es wert, dann hat sie auch Interesse. Wenn nicht, egal, dann triffst du halt eine andere. Leute, lasst es doch einfach mal laufen und kommuniziert wie erwachsene Menschen. Also, TS, deine Intuition war richtig, schreib genau das und warte ab. Hast nichts zu verlieren.
  10. a) Ja, genau darum ging es. Zuletzt ging es 24/7 nur noch um ihre Arbeit. Zuletzt hatte sie sogar unseren Urlaub gekürzt, damit sie am Wochenende noch zur Arbeit kann, ihr es ist sehr wichtig, beim Chef gut anzukommen. Sie hatte mich gefragt, ob ich das mit dem Urlaub kürzen verstehe, woraufhin ich mich enttäuscht gezeigt hab und sie dann mir vorwarf, ich würde ihre Bedürfnisse nicht respektieren (Bedürfnis Arbeit). b) Stärker binden nicht, eigentlich war ich ganz froh, dass beide ihr Leben im Griff haben und nicht aufeinander angewiesen waren; aber trotzdem hätte ich es so gut gefunden, mal abends einfach zusammen zu entspannen bei nem Glas Wein oder halt am Wochenende. Aber sie arbeitet halt von Montag bis Sonntag, je 8-23 Uhr. Wenn sie mal abends zu mir kam, hat sie auch immer bis 23 Uhr gearbeitet, ich war dann aber auch müde, weil ich halt auch früh raus muss wegen Arbeit. Irgendwie ist es auch das Dilemma: Bin ich bereit, den anderen mit allen seinen Schwächen zu akzeptieren, wenn ich ihn liebe, oder suche ich mir eine andere, bei der es besser passt? Ich bin so verwirrt: Ist eine Beziehung stark, wenn ich durch Liebe möglichst viele Schwächen akzeptiere, oder wenn ich mir gleich eine aussuche, bei der es so wenige Schwächen gibt, dass es mir leichter fällt, nur diese wenigen Schwächen zu akzeptieren? Habe ich schlecht geliebt, weil ich ihre Schwächen nicht akzeptieren konnte? Wenn sie jetzt sagt, sie würde sich mit der Arbeit ändern - dann würde ich es vielleicht echt noch mal versuchen. Aber was ist mal Jahre später, vielleicht will man ja auch mal Kinder. Ich bin mündig und kann mir Partnerin mit Schwächen aussuchen, aber Kinder werden da rein geboren und müssen damit leben. Stand jetzt kann ich mir auch nicht vorstellen, dass sie eine gute Mutter sein wird, weil zu viel mit sich selbst beschäftigt. Aber das führt jetzt eh zu weit ;) aber irgendwie vermisse ich sie auch so sehr ...
  11. Habe mich schlussendlich von ihr getrennt aufgrund der im Eingangspost geschilderten Umstände. Habe noch ein paar Wochen gewartet um zu sehen, ob sich was ändert, aber die Atmosphäre wurde zuletzt immer angespannter zwischen uns beiden. Dann haben wir uns getrennt. Jetzt kam sie auf mich zu und meinte, sie habe alle ihre Fehler erkannt und es tue ihr Leid und wir könnten es doch aufgrund unserer großen Krise jetzt besser machen, ich solle doch nicht alles wegwerfen, bei jeder anderen würde es doch auch wieder Probleme geben, bei denen ich nicht aufgeben dürfe. Jetzt habe ich angefangen zu grübeln, ob es nicht doch die falsche Entscheidung war, schließlich hatten wir ja auch schöne gemeinsame Zeiten. Ich bin aber eigentlich auch ganz stolz, den kühlen Kopf gehabt zu haben, die Entscheidung der Trennung zu treffen und durchzuziehen. Jetzt stelle ich aufgrund der Erinnerungen wieder alles in Frage. Vor allem denke ich, vielleicht werde ich nie wieder jemanden wie sie finden und habe einen Menschen, mit dem ich vielleicht doch langfristig glücklich werden könnte, unnötig schnell aufgegeben. Es gab ja einerseits schon Gründe für die Trennung, aber auf der anderen Seite hat sie jetzt erklärt, alles das anders zu machen, was mich gestört hat (womit die Trennungsgründe ja jetzt weggefallen sind). Ich habe auch die Angst, dass ich vielleicht sehr schwer wird, jetzt noch eine kennenzulernen, werde dieses Jahr nämlich schon 27 ... Könnt ihr mir helfen?
  12. Offene Beziehung möchten wir beide nicht. Miteinander darüber reden ... ich habe die Befürchtung, das geschilderte Problem ist so eins, das man durch miteinander reden nicht beeinflussen kann. Ist ja nicht so, als würde man einen Vertrag schließen und dann ist wieder alles in Ordnung, weil man sich darauf geeinigt hat. Es ist ja mehr alles oder nichts - entweder ich will die Beziehung noch oder ich will sie nicht mehr. Und genau diese Entscheidung fällt mir schwer. Ich versuche sie zu treffen, ohne die andere, die ich neu kennengelernt habe, dabei im Kopf zu haben (weil ich glaube, dass es mit der eh nicht lange gehen würde). Aber trotzdem weiß ich nicht ... wir haben so eine gute Zeit miteinander, außer dass ich anscheinend bei ihr nicht so eine hohe Priorität habe bzw. sie zu egoistisch ist, Abstriche zu machen, um Zeit zu zweit zu haben. Auf die Dauer will ich so nicht leben, das kann ich sagen. @Noodle: Deine Ausführungen zu "Attraction" kann ich so nicht ganz unterschreiben. Das hieße ja, dass ich von meiner Freundin besonders attracted sein müsste, weil sie ihr eigenes Ding macht und Alternativen hat. Das Gegenteil ist aber der Fall. Je mehr sie ihr eigenes Ding macht (Egoismus, nicht auf andere achten), desto weniger finde ich sie attraktiv. Das ist ja gerade das Ding.
  13. So unzufrieden bin ich ja gar nicht, allein die Tatsache, dass ich wohl keine hohe Priorität bei ihr habe, stört mich. Darüber haben wir auch schon gesprochen, sie ist nicht bereit, daran etwas zu ändern. Ich habe geguckt, was sie bei Whatsapp schrieb, weil ich immer Kopfkino habe, dass sie was mit anderen hätte. (Sie meint, das sei völlig unbegründet, Vertrauen sei das Wichtigste, sie würde das niemals enttäuschen. Aber ich weiß nicht, ob ich ihr das glauben kann, sie ist ja noch jung...) Ich habe sie nicht darauf angesprochen, wer er ist, weil ich dadurch eifersüchtig wirken würde, und das wäre nicht sehr attraktiv.
  14. Hallo zusammen! Ich bin jetzt ca. ein knappes Jahr mit meiner Freundin zusammen. Sie ist 24, ich 26. Wir verstehen uns im Alltag gut, haben Gefühle füreinander und haben dieselben Interessen und der Sex ist nach wie vor super, und zwar fast jedes Mal, wenn wir uns sehen. Das einzige, was ich kritisieren würde, ist, dass meine Freundin anderen Dingen in ihrem Leben höhere Priorität einräumt als unserer Beziehung, vor allem ihrer Arbeit (7 Tage die Woche, je ca. 12 Stunden). Vor ein paar Wochen habe ein eine andere kennengelernt. Sie ist 26, haben uns auch ein paar Mal getroffen, es macht mir sehr viel Freude, mit ihr Zeit zu verbringen, sie ist zum Beispiel viel fröhlicher als meine Freundin und stresst sich auch nicht so mit ihrer Arbeit. Natürlich kann ich da jetzt - so lange die Beziehung besteht - nicht weiter gehen. Ich gehe daher davon aus, dass das sowieso nichts wirkt, weil ich mangels Aktivität/Eskalation sowieso demnächst in der Friend Zone landen werde. Meine Freundin trifft sich anscheinend auch mit einem anderen nebenbei, das habe ich zufällig gemerkt, als sie letztens bei Whatsapp schrieb. Die beiden treffen sich wohl jede Woche in der Uni und letztens schrieb sie, dass es schön gewesen sei. Ich weiß nicht, ob ich in der Beziehung bleiben soll oder ob es besser wäre, wenn wir uns trennen. Einerseits empfinden wir schon nach wie vor Gefühle für den anderen und der Sex ist ja auch noch klasse. Aber auf der anderen Seite das Interesse für andere Personen. Das andere Mädel interessiert mich schon sehr. Aber ich will nichts vorschnell aufgeben. Auch wenn ich sagen muss, dass ich (ganz) langfristig nicht glaube, dass ich mit meiner jetzigen Freundin zum Beispiel mein ganzes Leben verbringen möchte, aber wann kann man das schon sagen ... ;) Was denkt ihr? Vielen Dank und Grüße!
  15. Wenn du damit zufrieden bist: halten. Wenn nicht: loslassen. Gib den zahlreichen Alternativen eine Chance, vor allem deinem eigenen Leben. Loslassen, bevor dir das noch schwerer fällt.