homofaber

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  1. Haben hier eigentlich noch mehr Leute mitbekommen, dass Orlando Owen mittlerweile total in die Verschwörungstheoretiker-Ecke abgedreht ist? Was für einen Schwachsinn er da in diesen neuen "Fireside-Chats" erzählt, die über seinen E-Mail-Verteiler versendet werden ... Mittlerweile werden auch die Angaben zu seiner "Biografie" immer abstruser. Wer soll das denn alles glauben? Er hat ja anscheinend auch sein Team ausgewechselt. Glaubwürdiger macht ihn das in seinen Beiträgen zur Persönlichkeitsentwicklung nicht gerade.
  2. homofaber

    Instagram-Sucht

    Instagram ist meiner Meinung nach einfach für Frauen in einem bestimmten Alter - in dem sie eben ihre maximale Attraktivität haben, von der sie wahrscheinlich wissen, dass sie irgendwann auch wieder weg ist - ein sehr bequemer Weg, Anerkennung zu bekommen und sich valorisieren zu lassen. Sich in Szene setzen, Filter drüber gelegt, und dann schauen, wie die Follower drauf abgehen - stell dir mal vor, du wüsstest genau, wie du durch dein Äußeres auf andere wirkst. Im Alltag bekommst du das schon oft gespiegelt. Aber das dann auch noch anhand von Followerzahlen schwarz auf weiß zu sehen - das pusht halt das Ego. Ist das Einzelfall oder die Regel? Hängt wohl stark vom Selbstwertgefühl der jungen Dame ab. Wir kenn das ja auch alle aus dem Bereich Persönlichkeitsentwicklung: Je weniger man sich selbst Wert zuordnet und liebt, umso eher macht man das von Zuschreibungen durch andere abhängig. Insofern bist du da wahrscheinlich an eine eher selbstunsichere junge Dame geraten. Bildung? Spielt vielleicht eine Rolle - aber nur begrenzt: Wenn du ein niedriges Selbstwertgefühl hast und dich gerne von der Valorisierung durch andere pushen lässt, funktioniert das auch (auf einer emotionalen Ebene), wenn du intellektuell was drauf hast. Sonst wäre ja jede Ärztin oder Großkanzleianwältin immun gegenüber Bestätigung von außen ... dass das so nicht ist, weißt du ja selbst. Wenn du eine Ebene höher willst: Das Ganze hat auch viel mit unserer Gesellschaft zu tun. Kennst du das Buch "Die Gesellschaft der Singularitäten" von Andreas Reckwitz? Empfehle ich dir sehr, m. E. die präziseste Analyse unserer gegenwärtigen Gesellschaft. Seine These unter anderem: In der Spätmoderne befinden wir uns in einer Gesellschaft, in der ständig Werte durch sog. "Authentizitätsperformanz" verhandelt werden. Es geht immer um Wertzuschreibung durch das Publikum, es geht immer in hohem Maß darum, was andere von dir denken. Davon hängt ein Großteil des Selbstbildes ab. Es geht nicht mehr darum (wie noch vor ein paar Jahrzehnten), dass du in der Masse der nivellierten (bürgerlichen) Mittelstandsgesellschaft mitschwimmst, sondern dass du die ganze Zeit etwas "Besonderes" sein willst bzw. musst. Und Instagram ist halt ein einfacher Weg, das zu erreichen und viel Anerkennung zu bekommen, wenn du eine hübsche junge Dame bist. Dass das Handy dann den Alltag bestimmt, ist doch nur eine logische Folge - wenn du dein Wohlbefinden durch Zigaretten bekommst, rauchst du auch eine morgens zum Kaffee und abends vorm Zähneputzen.
  3. Das ist eine der besten Einführungen, daraus kannst du viel mitnehmen; ursprünglich für Kinder geschrieben, aber dann ist irgendwie ein Erwachsenen-Buch daraus geworden ...
  4. Sorry, aber was für ein Hirnfick. Sag auf lebensfrohe und begeisterte Weise "Lass uns einen Kaffee trinken gehen!" oder "Ich hab Lust, Kaffee zu trinken. Komm mit!" - verbunden mit einem Lächeln. Du musst das natürlich auch so meinen und den richtigen State haben. Wenn Du bei solchen Aussagen nicht authentisch bist, wird es sowieso creepy. Ich sage Dir: Wenn Du lebensfroh und begeistert wirkst und was ausstrahlst, kannst du auch ohne was zu sagen, sie davon überzeugen mitzukommen, alleine mit Deinen Augen. Denk nicht drüber nach, diese ganzen Analysen hier sind PDM hoch 10 - begeistere sie auf Deine eigene Art.
  5. Mach einfach nie bewusst DHV. Unter Schauspielern gilt: Den König spielst nicht du, sondern die anderen. Will sagen: Hohen sozialen Wert kannst du dir nicht glaubhaft selbst zuschreiben. Den ordnen andere dir schon von selber zu. Natürlich kann es sein, dass du unbewusst Signale aussendest, die andere als "hohen Wert" interpretieren. Aber bewusst DHV bedeutet am Ende nur eines: unbewusst DLV - demonstrate low value.
  6. Um noch mal auf deine eigentlichen Fragen zurückzukommen, TE - es ist gar nicht so schwer und betrifft eigentlich mehr das Thema der sozialen Intelligenz im Allgemeinen als irgendwelche Pickup-Regeln. Abgesehen davon, dass Pickup kein Gesetzbuch ist, und es auch nicht ratsam wäre, sich an solche vorformulierten Regeln zu handeln, hierzu folgendes: Beides steht in keinem Widerspruch zueinander. Nicht needy zu sein, heißt nicht zwingend, sie nicht mehr ansprechen zu dürfen oder sie sogar nicht mehr grüßen zu dürfen (ihr seid immerhin Kollegen). Und "sich nicht von ihren Launen beeindrucken lassen" heißt weder, sie beharrlich weiter anzugraben noch es gar nicht mehr zu versuchen. Mein Rat an dich wäre: Vergiss irgendwelche sogenannten "Pickup-Regeln". Solche gibt es nicht. Im Endeffekt führt dich "Pickup" zu sozialer Intelligenz und Kommunikationsfähigkeit, und da gilt: Handele so, wie du es selbst für richtig hältst und so, dass du voller Überzeugung dein Handeln als Ausdruck deiner Persönlichkeit empfinden kannst (=authentisch). Das gilt i. Ü. nicht nur hier, sondern sollte wahrscheinlich die Maxime für all dein kommunikatives Handeln sein, und so wie ich deine Beiträge verstehe, hast du da ja im Allgemeinen auch noch viel zu lernen. Und hiermit verbunden noch folgender Rat: Viele werden dir jetzt sagen, das würde erst gelten, wenn man viel Persönlichkeitsentwicklung hinter sich hat und "Ahnung hat" von Kommunikation im Allgemeinen und Flirten im Besonderen. Halte dich daran nicht - wenn du es tun würdest, wäre dein Handeln nicht mehr authentisch. Mach einfach, was du denkst, und lerne daraus. Es "gilt" dann das, was du in diesem Moment für richtig hältst, siehe oben. Und wenn du irgendwann fortgeschrittener bist, wirst du dir übrigens die Frage, wie du darauf reagierst, gar nicht mehr stellen - dann reagierst du gar nicht mehr, sondern agierst nur noch (heißt "non-reactiveness" und lässt sich nicht faken), aber das nur als Ausblick darauf, was dich irgendwann erwartet, wenn du obigen Rat dir zu Herzen nimmst. Abgesehen davon, dass ich auch hier sagen würde: Mach, was DU für richtig hältst - Kommunikation über Kommunikation klappt meistens nicht, das ist wie wenn du versuchts, einen Witz zu erklären. Wenn du Pickup als Regelwerk siehst, das dir irgendwelche abstrakten Vorgaben macht, stimme ich dir voll zu. Wachse über dieses Verständnis hinaus!
  7. 1. Alle Symptome, die auf LSE hindeuten (v.a. der Drang sich ständig beweisen zu müssen). Dazu: mangelndes Interesse und mangelnde Neugier auch außerhalb des eigenen Tellerrands, d.h. Frauen, die Langweiler sind. 2. Wenn ich sie erkenne, gehe ich aus der Sache raus. Ich würde dir dasselbe empfehlen. Es hat anders auch gar keinen Sinn. Der Satz gilt m. E. doppelt, wenn du keine Alternative hast. Denn damit bewahrst du dir die Selbstachtung.
  8. Der beste Beitrag hier. Warum springst du über das Stöckchen? Weil sie recht hat: Du strahlst anscheinend nicht nur aus, kein Rückgrat zu haben (was sie dann mit schwul assoziiert; über das Niveau dieser Frau will ich mich hier nicht äußern), sondern hast es wohl tatsächlich nicht. Zu deinen Fragen: 1. Ja, ist nur inner game. 2. Ja 3. Passe dich nicht der Welt an, sondern umgekehrt.
  9. Meine Erfahrung: Jeans nicht mit Sakko kombinieren. Probier es statt mit Jeans mal mit legeren Stoff- oder Leinenhosen, Chinos sind auch ok. Das Problem bei der Kombi Jeans mit Sakko ist der Stilbruch aus Angst, zu formell gekleidet zu wirken. Das gibt dieser Art sich zu kleiden, etwas abschreckend spießiges: Wenn du nur deshalb den Stil brichst, weil du andernfalls Angst hast, zu formell zu wirken, liegt genau darin das Problem. Angst hat nur, wer sich nach den Vorstellungen anderer richtet. Wenn du dich mit etwas formellerer Kleidung wohlfühlst, dann zieh es durch und du wirst attraktiv wirken - aber auch nur dann, wenn du dich damit wirklich wohlfühlst. Das musst du entscheiden. Wenn das nicht der Fall ist, dann zieh Jeans an, dann aber am besten in der Kombi mit T-Shirt, um auch hier den o.g. Stilbruch aus Angst zu vermeiden (dann in die andere Richtung: aus Angst, zu sportlich-leger zu wirken, das T-Shirt durch Hemd ersetzen). Ganz grundsätzlich: Stell dir besser nicht die Frage, was attraktiv wirkt. Stell dir die Frage, was du selbst an dir magst. Beantworte dir diese Frage dann, zieh es durch und deine Ausstrahlung ist eine gänzlich andere. Das wusste auch schon der gute Cary Grant, der nicht umsonst als Stilikone gilt: "So wear, not only your clothes, but yourself, well, with confidence." (aus: Cary Grant on Style, Link: https://www.gq.com/story/cary-grant-on-style - insgesamt im Übrigen ein sehr lesenswerter Aufsatz)
  10. Ja, schon klar - aber wenn ich doch ihrem Vorschlag jetzt folge, gebe ich doch Führung ab und ordne mich unter, weil ich den langen Weg auf mich nehme, nur um sie zu sehen. Ist das nicht ein ungleicher Invest?
  11. Hallo zusammen, ich will mich mit einem HB treffen und habe folgendes vorgeschlagen: "Lass uns Samstag um 15 Uhr auf einen Kaffee treffen." Ich habe versucht, die Führung zu behalten und nicht zu fragen, sondern die Richtung so schon mal vorzugeben. Zurück kam von ihr: "Gerne 15 Uhr, wenn es dir nichts ausmacht, zum Café XY zu kommen." Das Café XY ist - wie sie auch weiß - am anderen Ende der Stadt und für mich recht schlecht zu erreichen. Das Problem ist jetzt: Ich will sie ja sehen, aber evtl. ist es ein Zeichen für Unterordnung von mir, wenn ich jetzt bis ans andere Ende der Stadt fahre, um sie zu sehen. Was soll ich daher antworten? - "Nein, lieber woanders - ist mir zu weit" - dann besteht das Risiko, dass sie antwortet "Dann halt nicht" - "Ok, gerne" - dann ordne ich mich unter Generell habe ich halt den Fehler gemacht, den Ort vorher noch nicht festzulegen. Ist mir aber schon mal passiert, und da war es dann so, dass ich gesagt habe "Nein, lieber woanders", und dann kam halt von ihr zurück: "Das schaffe ich nicht, schade". Aber kann man nicht von beiden Seiten etwas Initiative verlangen, eine Kompromisslösung z. B. auf halber Strecke anzunehmen? Oder ist das alles ein Test von ihr? Viele Grüße und danke für eure Antworten!
  12. 1. Mein Alter: 29 2. Alter der Frau: 30 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben: 1 4. Etappe der Verführung (siehe "Welche Etappen gibt es?"): - Leichte / Unabsichtliche Berührungen (Zufällige Berührungen am Arm, Bein; Händchen halten u.s.w.) 5. Beschreibung des Problems: Liebe Leute, mir ist was richtig Dummes passiert und ich stelle mir die Frage, ob hier noch was zu machen ist oder nicht. Vielleicht könnt ihr mir helfen - vielen Dank schon mal im Voraus! Ich habe vor drei Wochen eine absolut tolle, beeindruckende und liebe Frau getroffen. Sie war bei meinem Arbeitgeber zwecks eines Vortrags, den sie dort gehalten hat. Ich fand sie so unglaublich süß, dass ich sie danach per Mail gefragt hatte, ob wir nicht mal gemeinsam zu Mittag essen gehen können (ihr Arbeitgeber ist nicht weit von meinem Büro entfernt). Zu diesem Mittagessen kam es vorgestern und dabei ist nun so ziemlich alles schief gelaufen, was hätte schief gehen können: - Ich war von Anfang an unglaublich aufgeregt, dass ich sie wiedersehen würde und hatte mich so darauf gefreut, dass das meine Nervosität noch steigerte. Als wir uns trafen, fasste ich sie dann leicht am Arm an, um zumindest gleich ein wenig Körperlichkeit reinzubringen. Das gelang mir aber wegen meiner Nervosität irgendwie nur so halbherzig, weshalb sie sich wahrscheinlich die Frage stellen musste, was das für eine seltsame Berührung gewesen sein muss. Die ersten Minuten unseres Treffens habe ich ehrlich gesagt nur den reinsten zusammenhanglosen Stuss herausgebracht und war gar nicht auf der Höhe - was auch mit folgendem Punkt zusammenhing: - In der Nacht davor war ich dummerweise recht lang auf einer Party, kam erst spät nach Hause und hatte dementsprechend wenig Schlaf und war bis zum Mittagessen noch verkatert und dementsprechend nicht ganz auf der Höhe. Dementsprechend mangelte es mir an Spritzigkeit, Schlagfertigkeit und Kreativität beim Gespräch während des Essens. Um es kurz zu machen: Ich habe diese Dame einfach von vorne bis hinten komplett gelangweilt, und hab es dabei sogar gemerkt. Aber mir fiel nichts ein, ich war einfach nicht "drin", ich stand völlig auf dem Schlauch und war wie auf dem falschen Fuß erwischt, wahrscheinlich aufgrund der Kombination von Nervosität und Müdigkeit nach der Party. - Was das ganze dann noch schlimmer machte und irgendwie parallel mein Herz brach, war, dass sie die ganze Zeit so lieb und sichtlich bemüht war, sich interessiert und humorvoll zu zeigen, während ich selber merkte, dass ich wahrscheinlich gerade ihr langweiligster Mittagessens-Gesprächspartner seit langem war. - Wir haben dann noch einen Kaffee getrunken und saßen dabei noch eine ganze Weile zusammen, was einfach unglaublich schön war, weil ich auch weiterhin merkte, wie sie bemüht war, interessiert zu sein bzw. zu wirken - gleichzeitig setzte ich mich meine Langweiligkeit fort. Da war nichts: ich hab sie nicht mal berührt, hab es nicht richtig geschafft, humorvoll zu wirken usw. - Und: ich habe es auch nicht geschafft, irgendwelche Gesprächsthemen aufzubauen, die ein weiteres Treffen rechtfertigen würden, bzw. smooth zu einem solchen überleiten würden. Irgendwann sind wir dann gegangen, haben uns nett verabschiedet und der einzige Aufhänger für ein weiteres Treffen könnte jetzt sein, dass sie am Ende meinte, falls ich noch mal Fragen zu ihrem Vortrag, den sie bei uns gehalten hatte, haben würde, könne ich mich gerne jederzeit melden. Das Dumme ist nur: Ich habe dazu keine Fragen mehr - die, die ich dazu gehabt hatte, habe ich in meiner langweiligen Gesprächsführung bereits verwurstet gehabt. Ich hätte mich direkt danach ohrfeigen können, es so verkackt zu haben! Jetzt bin ich einfach nur traurig, es so dermaßen verkackt zu haben, sie tut mir leid, dass ich sie so gelangweilt habe, und ich muss oft an sie denken, weil sie wirklich eine tolle und liebe Person ist. Gleichzeitig habe ich die Befürchtung, dass ich sie durch das verkackte Treffen vollkommen abgeschreckt haben muss. Ich weiß auch nicht, wie ich nun ein weiteres Treffen anleiern könnte, und ob das überhaupt sinnvoll wäre. Was meint ihr dazu: Soll ich es einfach sein lassen und auf sich beruhen lassen, abhaken als dumme Erfahrung? Oder es noch mal versuchen, d.h. noch mal ein Treffen mit ihr initiieren? Wenn ihr meint, ein Treffen wäre nach so einem verkackten ersten Treffen noch sinnvoll: Was wäre ein guter Vorwand für so ein zweites Treffen? Vielen, vielen Dank für eure Hilfe! Viele Grüße!
  13. Hallo, nach meinem Studium bin ich Berufsanfänger in einem großen Unternehmen. Wahrscheinlich geht es mir wie vielen von euch, die in einer vergleichbaren Situation sind: Das ganze Arbeitsumfeld, die Geschwindigkeit, der Stress überfordern einen zu Beginn ganz schön, bis man einmal reingekommen ist. Ich bin momentan noch unzufrieden mit meinem Management dieser Situation. Deswegen will ich von denen lernen, die es schon besser können. Ich habe auch das Glück, wie auch schon bei vorherigen Arbeitserfahrungen, gute Chefs zu haben, von denen man eine Menge lernen kann. Das hat mich auf die Idee gebracht, dass hier jeder mal seine Erfahrungen beisteuern könnte, was er von seinen - guten - Führungskräften bzw. Chefs gelernt hat für die eigene Karriere bzw. für das eigene Leben. Also von Leuten, die es schon zu etwas gebracht haben, die auf ihrem Gebiet richtig gut sind - was habt ihr euch von denen abgeschaut bzw. von denen gelernt? Ich mache mal den Anfang: - Arbeitseinstellung und Motivation: die meisten richtig guten Führungskräfte, die ich kennen gelernt hab, waren irgendwie immer sog. intrinsisch motiviert, also hatte irgendeine größere Idee, hinter der sie standen, die sie verfolgt haben, waren nie durch äußere Faktoren zu beeinflussen (Status, Geld, Ansehen usw.) - Gutes Fachwissen, weil auch privates Interesse dahinter steckt - also man merkt, dass er sich auch privat mit seinem Fachgebiet richtig gern beschäftigt, viel darüber liest etc. Nur hierzu eine Frage an euch: Ich habe mal gelesen, wenn man privat dasselbe macht wie beruflich (z. B. viel zum gleichen Thema zu lesen), dass man dann eher burn-out gefährdet ist? Also was ist besser: privat sich auch mit den Themen beschäftigen, die einen interessieren, oder es lassen, um ein Burn-out zu vermeiden? - Dann noch ein Punkt, zu dem mich eure Meinung interessieren würde: Ruhe: m. E. ein ganz wichtiger Aspekt. Mein Chef im Moment z. B. ist immer (!), also auch in Stresssituationen für ihn, die Ruhe selbst. Er ist schon recht alt, weshalb er - glaube ich - einfach eine Menge Erfahrungen gemacht hat, von denen er zehrt. Er wirkt immer so, als wisse er, dass egal wie stressig eine Situation wirkt, erst mal nichts "so heiß gegessen wie gekocht wird". Hierzu würde ich auch mal gerne eure Meinung hören: Ich glaube, das ist halt eine Einstellung, die man wirklich erst mit Alter und Erfahrung irgendwie bekommen kann, oder? Mein jetziger Chef und auch einige, die ich davor, z. B. in Praktika usw. kennengelernt habe, wirken immer so, als kommen sie gerade frisch aus dem Urlaub, also auch gedanklich immer sehr klar und frisch, was natürlich richtig viel Potential für Kreativität usw. hat. Während ich die Erfahrung gemacht habe, dass wenn man gestresst/unter Druck ist, man auch nicht klar und kreativ denken kann. Wenn man aber als Anfänger sich so ähnlich wie die gerade beschriebenen Chefs verhalten würde, dann wirkt man glaube ich eher so, als ob man den Ernst der Lage nicht erkennt/ihn unterschätzt, oder? Weil man ja gar nicht diese Erfahrungen haben kann wie ein alter Chef, der schon viel durchgemacht hat. Also ist man als Anfänger da irgendwie auf eine bestimmte Rolle (gestresst, nicht so relaxt) fixiert, oder? Zu dem gerade erwähnten Punkt noch eine Beobachtung, die ich gemacht habe: Irgendwie wirken bei uns die, die es noch nicht so hoch geschafft haben bzw. aufgrund ihres Berufs ohnehin wohl nicht dahinkommen werden (z. B. Sekretärin) immer unendlich viel gestresster, nehmen sich viel mehr zu Herzen, finden alles immer gleich total schlimm und problematisch, selbst das kleinste Hindernis schon. Meine Frage hierzu an euch: Hindert diese Einstellung diese Personen daran, richtig Erfolg zu haben und aufzusteigen (also limiting belief in Bezug auf "Probleme", kein positives Denken usw.)? Oder kann man sich in bestimmten beruflichen Positionen - die eben noch keine Führungsposition/Chefposition sind - schlicht nicht leisten, immer cool und relaxt zu wirken? Bin gespannt, was ihr noch beizusteuern habt und was ihr zu den Themen, die ich oben angesprochen habe, so sagt. Vielleicht können wir zusammen eine gute Liste aufstellen mit Punkten, die wir von den Besten lernen können, um irgendwann auch dazuzugehören! Viele Grüße!
  14. Hallo zusammen, ich war eigentlich der Meinung, beim Sakko gehöre es so, dass man den untersten Knopf nie schließt. Jetzt habe ich folgendes Bild gesehen: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/abschied-von-helmut-kohl-ein-wahrhaft-grosser-staatsmann-15086482/bundespraesident-frank-walter-15086218.html Er trägt das Sakko mit allen Knöpfen geschlossen. Entspricht das also doch der Etikette? Oder zumindest bei - wie hier - Traueranlässen? Ich bin etwas verwirrt. Der Bundespräsident war ja auch lange Außenminister und müsste durch Auftritte auf dem höchsten diplomatischen Parkett ja mit allen Wassern der Etikette gewaschen sein? Vielen Dank für eure Auskünfte! Gruß
  15. Vielen Dank für die Antworten! Ich glaube, der Ratschlag, ihre Glaubenssätze nicht verurteilen zu wollen, ist gut und richtig - darauf werde ich in Zukunft mehr achten müssen. Umgekehrt ist es aber halt so, dass meine Eltern jede Abweichung von den Glaubenssätzen, die sie mir beigebracht haben, mit den Worten kommentieren: "So bist du doch eigentlich gar nicht. So haben wir dich doch nicht erzogen. Du machst dir da nur was vor." Ich habe ständig das Gefühl, dass meine Eltern (bzw. meine Familie) glauben, die Deutungshoheit zu haben darüber, was und wer ich bin und was ich zu denken habe. Sie sagen mir ständig, "wer ich eigentlich bin" und verweisen darauf, dass es ja ihre Erziehung sei, die mich geprägt habe, und denken anscheinend, dass es danach keine Veränderung mehr geben könne. Warum tun sie das? Ich fühle mich immer, als sei ich für mich selbst nicht mehr kompetent, wenn sie ständig meinen, mir sagen zu müssen, wer ich sei und welche Glaubenssätze ich habe. Daher ja auch das Problem, mich mit neuen Glaubenssätzen ihnen diametral entgegenstellen zu müssen. Sie nehmen es sozusagen als Angriff auf sich schon dadurch wahr, dass ich etwas anderes denke als das, was sie mir beigebracht haben. Aber ich kann Respekt von ihrer Seite ja nicht erzwingen ...