saian

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  1. Cold Calling - wer hat Erfahrungen?

    Einer der geilsten Jobs meines Lebens! Habe beim DRK gearbeitet und bin von Haus zu Haus und hab Spenden gesammelt. Also ohne Telefon dazwischen, das mich beschützt. Pro Tag an ca. 100 Haustüren geklingelt, mit 50 Haushalten gesprochen und an guten Tagen 2-3 Haushalte geclosed. 3 Wochen gemacht, danach harter Hund. Tipps: 1) einen ganz groben Leitfaden machen: - SUPER NETT vorstellen - Was du dem Kunde bringst ("was würden sie empfinden, wenn ihr kleines Kind einen UNFALL HAT und der Krankenwagen ERST IN EINER STUNDE IHR KLEINES KIND RETTEN KANN, weil sie heute keine 5€ gespendet haben????") - Ergebnis kompakt und klar zusammenfassen ("Okay Herr Mayer, wir treffen uns also am Montag, den 11.12. um 14 Uhr bei Ihnen im Büro, Hauptstraße 10 in Berlin und wir werden über Thema X sprechen.") - SUPER NETT verabschieden 2) niemals vorm Gespräch groß nachdenken. Papier mit Leitfaden liegt neben dem Hörer. 3-2-1 runterzählen, Nummer wählen. 3) Metrics nehmen. Wen hast du wann angerufen. Was kam raus. Wo bist du hängen geblieben etc. 4) Profis fragen, was sie in bestimmten Situationen machen.
  2. Ja.
  3. Job zieht das Selbstwertgefühl runter

    "Danke für das Feedback. Wo sehen sie genau Verbesserungspotential? Was kann ich Ihrer Meinung nach tun, damit es besser wird? Was soll ich genau tun?" Dann daran arbeiten und in regelmäßigen Abständen (am besten täglich) dem Chef Feedback geben, was du davon heute gemacht hast. Viel Erfolg.
  4. Ganz genau. Immer diese Rumdiskutiererei über Situationen, die keine großen Alternativen haben. Noch überflüssiger sind nur Diskussionen über die Vergangenheit. Ist halt so. Akzeptieren. Dann rausgehen in die reale Welt ( => 99% nicht behindert) und dort lernen.
  5. Für den Anfang deine Skills im Networking verbessern. Das kannst du bei diesen Messen. Erstmal dich trauen, die Leute anzusprechen, Fragen stellen, nach ihrer Nummer fragen, danach Kontakt halten und ihr Leben verbessern. Und frag nicht, was die Unternehmen dir anbieten können. Frag, an welchen Probleme sie gerade arbeiten und wie du sie lösen kannst.
  6. Mein neues Leben

    Hallo Blessingame, wie läuft es?
  7. Was denkst du, wofür Übungen wie "jeden Morgen 1 Kniebeuge" da sind? Erfolgserlebnisse, damit man in seinem Verhalten sieht, dass man es kann.
  8. Benutze mein Handy ca. 15min am Tag. Morgens aufstehen, Flugmodus raus, bisschen Musik hören und allen in Whatsapp schreiben. Fragen, wie es geht, was heute ansteht, schönen Tag wünschen. ~5min Handy dann in Flugmodus und per App verriegeln bis 12 Uhr. 12 Uhr dann Flugmodus raus, allen in Whatsapp antworten, Verabredungen für den Abend vorschlagen. ~5min Handy dann in Flugmodus und per App verriegeln bis ~18 Uhr. 18 Uhr, dann kurz abchecken und wenn nichts mehr los ist ans Ladekabel und am nächsten Morgen erst wieder benutzen. Dann treffe ich mich mit Leuten, oder auch nicht, da lass ich das Handy dann in einer Tasche oder im Auto. Ich bin kein Arzt und nicht die Feuerwehr, also bin ich für nichts Dringendes Ansprechpartner. Vor allem nicht tagsüber, wo man 50km auseinander ist.
  9. Tagebuch von Beat94

    Viele Dinge ausprobieren, in wenigen gut werden (am besten die Basics des Lebens - Health, Wealth, Relationships), in 1-2 absolute Oberklasse. Dann delivern. Menschen kommen dann von alleine.
  10. Social Circle mit Anfang 30?

    Ja, der Value lag in den Gefühlen. So wie in 90% der menschlichen Interaktionen der Value in den Gefühlen liegt. Es ging hier nie um Code. Es geht darum, dass da jemand ist, der sie versteht und helfen kann, wenn sie Hilfe benötigt. Das ist der unterliegende Value, den ich ihr gebe. Du setzt Value geben mit Probleme lösen gleich. Kann sein, ist es aber meistens nicht. Probleme lösen ist ein Tool im Value-Koffer.
  11. Social Circle mit Anfang 30?

    Extrem viel Value liefern - der Abend muss einfach geil sein. Damit meine ich nicht Las Vegas mit Hangover und Flugzeug und Kokain. Sondern einfach die Person mit dem versorgen, was sie dringend benötigt. Selbst das Kokain sein. Beispiel: Meine Freundin hat eine kleine Cousine. Sie ist 14, sehr schlau, leicht burschikos, wird deshalb gemobbt. Hab direkt gemerkt, dass es ihr wichtig ist, dass man sie als schlau wahrnimmt. Also habe ich mit ihr wie unter Erwachsenen geredet und ihre schlauen Aussagen gelobt. Fand ich cool, dass sie in der Schule programmieren lernt. Ihr angeboten, dass sie sich bei Fragen gerne melden kann. Am Tag darauf hat sie mich dann gefragt, ob ich zu ihrem Geburtstag komme, weil ich voll cool bin und nicht so wie die anderen Erwachsenen, die "immer einen auf Klugscheißer machen". Und das Geheimnis wie immer: Geben. Hilfe, Aufmerksamkeit, Lob, Wissen. Immer zuerst geben. Bekommt man im Leben 1000-fach zurück. Nicht immer sofort. Nicht immer von der selben Person. Ist wie hier im Forum. Ich gebe hier zu 99%. Ich lese mir hier nur ganz wenige Threads durch, um zu nehmen. Und selbst intelligente Fragen like ich. Absagen erhalte ich sehr selten. Wenn dann weit im Voraus, weil was Wichtiges ansteht. Bin total entspannt und mache dann etwas anderes. Suche dann bei mir, was ich besser hätte machen können. Das ist im Endeffekt das Growth-Mindset. Weg von "Ich bin jetzt genau diese Person hier und werde mich niemals nie nicht mehr verändern!", hin zu "Wow, in meinen 25 Lebensjahren habe ich mich bereits auf 1% aller Möglichkeiten eingelassen und jetzt probiere ich einfach mal etwas von den restlichen 99% aus.". Ganz einfach, ohne Vorurteile. Ohne "Oh Mensch, nach einmal ausprobieren bin ich noch nicht Weltklasse, das ist blöd!". Ich hab bis vor einem halben Jahr Laufen und Radfahren extrem gehasst. Weil halt. Mittlerweile laufe ich fast jeden Tag und fahre oft Rad. Schon angemeldet für einen Sprint-Triathlon nächstes Jahr. Bin durch meine Freundin dazu kommen und hab es einfach mal ausprobiert.
  12. Vom "ganz hinten hocker" zum "Superstreber"

    1. FOKUSSIEREN Deine Liste hat ca. 37 unwichtige Sachen drin, die halt momentan irgendwie modern und cool sind. Nutzen immens klein, Aufwand groß. Wahrscheinlich benötigst du einen Zettel, um überhaupt zu wissen, was nun dein nächster Schritt sein soll. Das raubt Energie und bricht vielen Leuten dann eher das Genick. Oder mal anderst herum betrachtet: Würdest du deine Mission als erfolgreich ansehen, wenn du alle diese Mikromanagementhabits (Cold Shower, No Fap, kein Gras etc.) schafftst, aber jede Woche nur 5h lernst und dann durch die Klausuren hagelst? Wahrscheinlich nicht. Jeden Tag (7, nicht 5) um 7 Uhr aufstehen, 10 Pomodoros je 30min durchziehen über den Tag verteilt. Dann merkst du sehr schnell, dass du keine Cold Showers mehr benötigst, wenn du durch Lernen rasierst und nicht durch eine verkackte Dusche. Das Geheimnis ist, das WICHTIGE vom Unwichtigen zu unterscheiden und dadurch die Big Wins einzufahren.
  13. Social Circle mit Anfang 30?

    Gruppenführung mache ich sehr selten weil das meistens zu breit und nicht tief genug ist. Dann bekomme ich alle ein bisschen, aber niemanden so richtig. Jemanden richtig zu bekommen bringt mir exponentielle Fortschritte, da ich dadurch auch direkt die 2nd Levels bekomme (Ich verstehe mich mit einer Frau sehr gut, ihr Freund findet mich dann auch direkt cool, obwohl wir nicht viel gesprochen haben.). Ich schaue eigentlich intuitiv nach den kleinen Anführern der häufigsten Gruppen (= Päarchen) und connecte mit der Person, die da die Hosen an hat. Ich schau, was die Leute so interessiert und schaue, was ich davon liefern kann. Geht meistens runter auf Verständnis, Anerkennung, Lob, Ideen für Weiterentwicklung, Bitte um Meinungen. Also 90% emotionale Sachen. Die restlichen 10% dann inhaltliche Sachen. Beispiel: Habe neulich durch eine Freundin ihre Freundin kennengelernt. Sie schreibt gerade Thesis und ich habe ihr meine Hilfe in einer statischen Auswertung angeboten. Sie soll es mir direkt schicken. Eine Stunde investiert. Direkt abgeliefert. Seit knapp zwei Monaten nun fast jedes Wochenenden von ihrem Freund eine Einladung für Fußball/Football/UFC + Bier erhalten. Den einflussreichen Leuten dort helfen, wo sie im Moment nicht weiter kommen = Big Win Ich stehe auf Fußball. Hab Freunde, die Handball super cool finden. Und sonst keine Sportart. Wenn ich jeden Tag jetzt zu denen gehe und sage "Hey, lass mal Fußball spielen. Oder Basketball. Oder Schach!", dann tue ich zwar irgendwas, aber nicht das RICHTIGE. Das meine ich mit zu passiv. Passiv bei "das Richtige tun". Der TE gibt sich Mühe und macht was. Aber eben nicht das, was über 30-Jährige mit Familie abends aus dem Haus lockt. So wie man ein 18-Jähriges instafames Hippstergirl Mitte Juni nicht mit "Hey, lass uns zusammen auf dem Sofa sitzen und Bach anhören" aus dem Haus lockt. Ist halt was gemacht, aber nichts Passendes (= kein Wert für die angesprochene Person). Beispiel: Pub, Volksfest, Grillen. Gemeinsamkeit: Dauert sehr lange, muss man planen, geht bis tief in die Nacht = hoher Zeitbedarf. Problem: hoher Zeitbedarf ist wohl das nervigste für Ü30 mit Familie. Ich fühle wirklich mit JEDEM mit, der das absagt. Wurde in den letzten Wochen 3mal gefragt, ob ich mit auf das Stuttgarter Volksfest komme. Zeitplan: Samstag 14 Uhr los, 23 Uhr zuhause. Hab ich einfach keinen Bock, müsste ich Training, Fußball, Freundin, Hobby ausfallen lassen und hätte am nächsten Tag noch einen Hörsturz. Machen wir es mal ganz einfach: Was er macht, funktioniert nicht. Also gibt es zwei Stellschrauben für mich: 1. Vorschläge austauschen. 2. Leute austauschen. Viel Erfolg.
  14. Social Circle mit Anfang 30?

    Einen lösungsorientierten Ansatz habe ich bisher von dir in diesem Thread noch nicht erkannt. Du schreibst eigentlich nur, was alles blöd ist und das Leben ab 30 anscheinend sozial so schwierig ist. Nö, du kannst nach unten UND nach oben und wirst da ernst genommen. Ich bin älter als du, bin vor knapp 3 Monaten in einen Vorort von Stuttgart mit 5.000 Einwohnern gezogen. Bin zu Google: "[Ortsname] + Vereine". Kam eine Liste mit 30 Vereinen. 25 davon haben mich nicht interessiert. An die anderen 5 habe ich eine Mail geschrieben, was sie so machen und ob ich mal kommen kann. Bin dann überall hin. Ja, sogar in den Obst- und Gartenbauverein bin ich. Waren paar coole, ältere Leute dabei. Gehe ich nur nicht mehr hin, weil sich das mit Fußball überschneidet. Das alles hat ZWEI Wochen gedauert. Bei 2 davon bin ich immer noch. Ca. 50 Leute kennengelernt, 10 davon sind cool, Alter ~20 bis ~60. Mit einem davon (~55) habe ich im Sommer eine Hundehütte gebaut. Würde ich jetzt noch das Interesse haben, 15km weiter zu fahren nach Stuttgart, dann wären es wahrscheinlich 1.000 anstatt 10 coole Leute. Du verhältst dich zu passiv und wartest zu viel.
  15. Social Circle mit Anfang 30?

    2. Es gibt im Internet Seiten wie Facebook und Meetup. Oder du fragst einfach Leute, die du bereits kennst. Ich wäre beim Holzhaus bauen sofort dabei. 3. Das mit dem Alter verstehe ich immer noch nicht. Mit einem 18 Jährigen kannst du doch auch Bier trinken, wenn ihr euch versteht.