Dina

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  1. Ich glaube, dass du eigentlich ziemlich gut weißt, dass du ins Messer rennst 😅 Gibt spezielle Situationen, in denen man nochmal Anlauf dabei braucht 😊 Meistens kann man, auch wenn einem 100x geraten wird dies und jenes nicht zu tun, es erst recht nicht lassen. Du hoffst einfach noch, dass sich das Blatt wendet... Im Nachhinein weiß man, dass es Zeitverschwendung ist, aber wer weiß wofür es gut ist. Im Zweifelsfall passiert es so lange, bis das Problem hinter dem Problem gelöst ist. Erfahrung.
  2. Gute Punkte! Ich beobachte auch, dass viele Menschen sehr auf sich und den eigenen Ego fixiert sind. Es geht oftmals um das Motto: „Höher, schneller, weiter“. Alles soll besonders spannend, besonders anerkennend und besonders unproblematisch sein. Wahrscheinlich werde ich jetzt gesteinigt, aber ich glaube nicht daran, auch wenn es jetzt tausend Aufschreie und Studien als Gegenbeweis gibt, dass der Mensch nicht für ein monogames Leben geeignet ist. Wenn ich mir beruflich so angucke, mit was für (gleichen) Problemen die Menschen zu kämpfen haben, dann bemerke ich oft, dass eigentlich Bindung und Verantwortungsbewusstsein fehlt. Bindung kann nicht durch das Ausleben von Trieben ersetzt werden. Das bedeutet natürlich nicht, dass man in seinem Leben ein totes Pferd reiten sollte - wenn’s nicht mehr passt, dann passt es einfach nicht. Erfahrungsgemäß ist es echt hart alles am Laufen zu halten. Ein Kind zu bekommen, gemeinsam aufzuziehen und dann noch Paar, zuzüglich die eigene Person mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen zu sein, ist fast unmöglich. Ich hab das Spiel zwar noch nicht zu Ende gespielt, aber ich glaube, dass es mit Zufriedenheit klappt. Das Leben mit Heirat, Haus, Hund und dem ganzen Standard-Gedöns törnt mich auch nicht an und viele Jahre habe ich damit vertrödelt die 100% zu suchen ohne diesen ganzen Kram. Dazu neige ich immer noch 🤗 Lerne gerad mich an den richtigen Stellen einzubringen und gleichzeitig zurück zu nehmen
  3. Dir hat man anscheinend auch den Nuckel weggenommen, sonst wären die Ausdrucksskills auch mehr übern Tellerrand als darunter, ne 🙄
  4. Warum macht sie das? Weil sie es kann 🤗 Eigentlich sage ich es nicht gern, aber lösch ihre Nummer und gib nicht noch zig Chancen (das ist eh nur Selbstbetrug). Solche Menschen sind doch wie Arschengel, sie zeigen dir auf, was du noch lernen musst. Wenn ich schon lese, dass sie dies und jenes nicht weiß... bekomme direkt nen Würgereiz bei solchen Arsch-Allüren. Aber du stehst ja heimlich auf sowas 😉 Mensch, such dir ne Ische die dich schätzt und im Leben steht. Und schätze dich vor allem selbst 😎
  5. Das ist wie bei einer Folge von How I met your mother, bei der es darum geht am Haken zu hängen. Mich nervt ihr Verhalten schon beim Lesen. Glaube, dass der Reiz bei dir nur so groß ist, weil du nicht bekommst was du willst 🙂 Kauf dir lieber Badesalz mit Glitzer, ist stimmungsvoller 😋
  6. Ich kann da erstmal so mitgehen. Mein innerer Kritiker ist auch ziemlich stabil, jedoch macht der Optimist zum Schluss nen Looping mit seinem fliegenden Teppich. Ich kann mir einfach schlecht vorstellen, dass man etwas trainieren kann, wovon man nicht selbst überzeugt ist. Aber ja, Auflösung gibts nur beim Ergründen.
  7. Nicht, wenn es eigentlich keiner ist... Welche Gefahren erwartest du als realistischer Meckerer? 🤗 Manchmal ist es ja so, dass man diese Einstellung aus dem Elternhaus übernommen hat. Für mich liest es sich jedoch so, als würdest du gerne so weiter pröddeln, merkst jedoch, dass dein Umfeld negativ darauf reagiert. Positiv zu denken ist eine grundinnere Haltung, die man nicht faken kann.
  8. Was ist das Problem hinter dem Problem?! Wir haben 2020, die meisten Frauen sind „spätgebärend“ und es gibt medizinisch viele Mittel und Wege (gesunde) Kinder zu bekommen. Es gibt auch oft Frauen mit 30 die totale Schwierigkeiten haben Kinder zu bekommen. Garantien gibts leider nicht auf die körperlichen Fähigkeiten von Menschen 🤗
  9. Jap, ich komme aus der systemischen Arbeit. Dieses Thema habe ich jedoch noch nicht aufgestellt. Hatte bislang zu viele Hemmungen und Ausreden
  10. Puuh, ich würde da jetzt echt stark werten...die Wahrheit ist ja relativ. Es sind aber Personen, die mich an Familienmitglieder erinnern. In dem jeweiligen Moment fehlt mir der Zugriff. Es ist wie eine graue Wolke. Im Nachhinein denke ich mir dann: „Same shit, different ways“ - und dann war meine Reaktion da und nichts hat sich verändert. Ich suche den Schalter, um meine Selbststeuerung diesbezüglich zu justieren. Hab mittlerweile das Gefühl, dass das Trauma ziemlich tief sitzen muss, weil es mir unglaublich schwer fällt und ich einfach keinen Plan habe. Normalerweise gehe ich Herausforderungen positiv und fix an.
  11. Erst mit Anpassung und als es nicht mehr auszuhalten war, habe ich dagegen angekämpft. Das wird mit Sicherheit so sein, dass ich wieder in die kindliche Ebene rutsche. Heute resultiert die „Ohnmacht“ aus den Konsequenzen der nicht-Anpassung. Ich spüre, dass ich etwas nicht möchte, kommuniziere das und merke dann bei ganz bestimmten Personen diese Ablehnung. Im Normalfall findet man ja Kompromisse. Aber bei den Arschengeln nicht 😊
  12. Ich habe natürlich bewusst etwas gepostet, um einen anderen Ansatz zu bekommen, da ich ja eine Veränderung wünsche. Jedoch gibts hier manchmal so den Knüppel aus dem Sack, den ich trotz dicken Fells und derzeitigem Hormonüberschuss nicht immer abkann. Familiär sollte ich immer einem ganz bestimmten Bild entsprechen. Abweichungen wurden durch Ablehnung und Unverständnis bestraft. Empathie, Wertschätzung, Fehlerfreundlichkeit, Verlässlichkeit, Vertrauen und Schutz gab es wenig und wenn nur gegen absolute Anpassung. Für ein Kind mitten in der Entwicklung mit Tat- und Forscherdrang katastrophal. Liebe wurde oft durch Geld ausgedrückt. Materiell fehlte es mir an nichts. Ich mache niemandem einen Vorwurf, denn durch vergangene Vorkommnisse wusste/konnte es keiner besser und ich weiss, dass gerade ich einen besonderen Stellenwert im Leben meiner Eltern/Verwandten hatte. Dann ist natürlich das passiert, was passieren musste. Ich bin, Gott sei Dank, ein Mensch geworden, dem all diese (positiven) Werte anders wichtig sind und das freiwillig. Ich erkenne quasi die reale Schönheit 😊 Die großen Laster sind jetzt, dass ich sensibel bin, mir relativ schnell ein Urteil bilde, ob ich etwas will oder nicht und mit dem Thema „Ablehnung“ so meine Probleme habe. Wobei es nicht darum geht, dass immer alle meiner Meinung sind, oder sein müssen. Ich bin nicht darauf angewiesen mit dem Strom zu schwimmen, wenn ich negative Konsequenzen für mich oder andere erkennen kann. Was mir fehlt ist ein normaler Umgang damit. Wenn etwas so gegen meine Haltung schlägt, dann breche ich (den Kontakt ab) und bin damit eigentlich nicht besser als meine Verwandten. In mir wuselt der Glaubenssatz, dass ich nichts tun werde, was mir oder anderen schadet, um jemandem zu gefallen. Damit cool zu sein wäre ja eigentlich gut, nur spüre ich gleichzeitig den Druck.
  13. Ich bin eine Frau, was erwartest du? 😂 Nein, danke für diese Beobachtung. Ich will erstmal nichts entschuldigen, könnte mich ja hier noch etwas mehr „ausziehen“ und andere Beispiele nennen, jedoch versuche ich mich auch etwas zu schützen. Aber du hast Recht. Diese Werte haben mir als Kind das Überleben gesichert. Jetzt ist das absolut nicht mehr nötig. Bei meinem besten Freund war es damals so, dass gleichzeitig auch versucht wurde ein Kind zu zeugen. Da ich noch viel jünger war, er noch erwartet hat, dass ich ihn unterstütze und danach noch andere Fremdgeh-Aktionen gerissen hat, blieb mir nach damaligem Ermessen keine andere Wahl, weil ich nicht „mitspielen“ wollte. Mittlerweile weiß auch ich, dass Menschen nunmal Fehler machen. Durch seine eigene Historie hat er gehandelt, wie er gehandelt hat. Das Gefühl in mir schwingt mit, aber ich kann ein bissel besser damit umgehen. Habe auch seit kurzem wieder Kontakt zu ihm. Ich denke, dass dieses Thema bestimmt bald aufkommen wird, dann habe ich ja die Chance andere mit meinem Gefühl umzugehen.
  14. Das alles ist ja sehr spezifisch 😊 Es kann natürlich sein, dass dieser Begriff nicht richtig verwendet ist, aber nach einer Schlüsselsituation habe ich etwas auf emotionaler Ebene so deutlich gespürt, dass sich für mich nicht anders beschreiben lässt. Mein Kopf weiß ja selbst, dass ich nicht handlungsunfähig bin. Vielleicht kreise ich auch immer noch um das falsche Thema...das versuche ich gerade für mich rauszufinden. Klar, es gibt andere Beispiele, aber es sind im Endeffekt immer die gleichen Themen. Frage mich auch immer wieder, warum ich so darunter leide. Ich sorge ja eigentlich gut für mich selbst, in dem ich bestimmte Dinge nicht hinnehme und meine persönliche Grenze wahrnehme. Jedoch ist das nicht kongruent mit meiner Gefühlsebene und der „Ablehnung“, die mich dann tangiert. Eure Posts sind auf jeden Fall gute Anstöße und ich muss, wie gesagt, alles nochmal von einer anderen Richtung betrachten.