Applefan

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  1. Applefan

    Coronavirus 2020

    Moin, gerade wenn plötzlich gefühlte 95% der Gesellschaft auf einen bestimmten Mainstream einschwenken, sollte man genauer hinschauen. Einige Videos mit Dr. Wodarg habe ich mir angeschaut - klingt auf jeden Fall alles plausibel, und der Mann ist vom Fach und wirkt auch nicht verwirrt. Abschließend kann ich es allerdings nicht beurteilen, welche Seite nun Recht hat, siehe 95%-Mainstream, der einem das natürlich noch schwerer macht. Aber Corona könnte natürlich auch ein idealer Sündenbock sein: https://www.heise.de/tp/features/Kapitalismus-kaputt-4684452.html
  2. Moin! Hast Du in irgendeiner Form gezogene, Wurzelbehandelte oder tote Zähne oder Metallfüllungen oder Implantate mit Titanstift im Mund? Wenn ja, würde ich mal zu einem ganzheitlichen Zahnarzt gehen und die Zähne bzw. den Kiefer checken lassen. Es gibt hier Einiges, das uns normale Zahnärze gerne verschweigen und was großen Einfluss auf die Gesundheit und chronische Krankheiten hat.
  3. Da kann ich Affe777 nur zustimmen, bin allerdings jemand, der ebenfalls nach Cannabis dann eine rote Linie zieht, weil ich vor harten Drogen zu großen Respekt habe. Wie das auf Mädels wirkt kann ich gar nicht so genau sagen, hängt einfach von der Frau ab, würde ich sagen. Ich kenne eine Frau, die pauschal alle Drogen und insbesondere Cannabis ablehnt, weil ihr Bruder früher mal übelst abgeschmiert ist (da waren aber vor allem auch einen Haufen anderer Drogen im Spiel). Die meisten anderen sahen das bisher eigentlich immer recht entspannt. Ich bin hier heute allerdings auch ein totaler "Gegen-den-Strom-Schwimmer", weil ich zwar durchaus nicht selten kiffe (Vaporizer), dafür aber praktisch überhaupt keinen Alkohol mehr trinke und auch schon lange keinen Tabak mehr rauche. Wer damit nicht klar kommt, kann sich ja mit anderen Menschen anfreunden - so gab es das aber bisher erst einmal.
  4. Ja, nur eben nicht in der Größenordnung wie SAP. Also meine Software ist zwar mit Server genauso skalierbar, aber die Basis enthält nicht so viel Zeug wie SAP, kostet ja auch nur ein Bruchteil davon. Letztlich ist die Software dazu da, Firmenprozesse zu optimieren, zu automatisieren und den Vertrieb, Einkauf, Verkauf und andere Abteilungen zu unterstützen. Oder bei Kleinunternehmen halt einfach, seine Firmendaten zusammenzuhalten, Kunden zu verwalten, Angebote und Rechnungen schreiben usw.
  5. Ich bin Softwareentwickler und verkaufe eine ERP-Software, die auf Apple macOS, Windows und iOS läuft. Die Software kann auch als Customizing- oder offene Lizenz erworben werden, damit Kunden die ERP-Software auch direkt an ihre Betriebsprozesse anpassen können. Bisher habe ich alles alleine gemacht, also Entwicklung der Software und zugehörigen Website, Kundenprojekte usw., aber seit einigen Wochen bin ich dabei, den ersten (freien) Mitarbeiter anzulernen. So kann ich dann Anpassungen und Erweiterungen für künftige Customizing-Kunden von ihm machen lassen, und ich habe Zeit, um meine großen Projektkunden persönlich weiter zu betreuen. Mal gucken, wie das Ganze weiter wächst, irgendwann werde ich wohl auch hier vor Ort ein Büro anmieten und noch jemanden einstellen müssen. Aber der neue freie Mitarbeiter gibt mir jetzt noch ein bißchen Zeit für diesen Schritt
  6. Moin, als noch Selbstständiger und beginnender Unternehmer würde mich das Thema natürlich auch interessieren
  7. Auf jeden! "Boy-Girls" fand ich schon immer sehr anziehend, aber es kommt sicher auch auf den Typ an. Die Ausstrahlung macht's halt. Auch so ein Thema, das natürlich kein Stück rational betrachtet, ja, nicht mal in Worte gefaßt werden kann...
  8. Du hast noch ein "G" vergessen. Meine Ansicht war immer, daß es eine Mischung aus eben allgemeiner Unzufriedenheit und Langeweile (nicht zuletzt resultierend aus erster Krise), "wegen Pleite" und "Lust auf anderen Schwanz" war. Genau so habe ich ihr das übrigens bei unserem Gespräch auch am Telefon mitgeteilt, und es kam weder ein Kontra noch kippte die Stimmung. Im Gegenteil, sie hat sich für ihr Verhalten sogar entschuldigt. Das war schon irgendwie seltsam...
  9. Ja, das stimmt, vermutlich war auch schon zu diesem Zeitpunkt irgendwas im Argen bei ihr. Aber nun, das ist alles lange her. Ich habe mir mal vorgenommen, in nächster Zeit verstärkt darauf zu achten, mich mehr für meine Mitmenschen zu interessieren. Zum Beispiel immer erstmal zu fragen, wie es ihnen geht und dann auch zuzuhören. Irgendwie muß man ja mal anfangen...
  10. Tja, das sind alles gute Fragen, auf die ich im Moment auch keine Antworten habe. Geld war zu diesem Zeitpunkt eigentlich gar nicht so ein großes Thema, das wurde erst Richtung Trennung schlimmer und endete 2009 in einer Insolvenz. Aber in Bezug auf die Schwiegermutter wird mir unter diesem Blickwinkel jetzt Vieles klarer. Die hatte sich zum Zeitpunkt unserer Trennung im Jahr 2010 nämlich enorm ins Zeug gelegt, und ihr ging es gesundheitlich zu diesem Zeitpunkt extrem schlecht, wo man schon dachte, die überlebt die nächsten Monate nicht. Ungefähr zwei Monate vor der Trennung schenkte sie uns einen neuen Kleiderschrank. (Hier war ich einfach blind, spätestens hier hätte ich merken müssen, daß etwas nicht stimmt > mein Fehler). Das Wochenende, bevor meine Exfrau anfing, sich neue Männer zu suchen, waren sie noch zu Besuch da, und ihr Vater sagte am Schluß zu mir: "Paß auf, daß Du sie nicht verlierst". Da war es nur leider schon zu spät, denn direkt am Montag darauf meldete sie sich an einer Singlebörse an, und das Drama nahm seinen Lauf. Nach der Trennung war ihre Mutter extremst angepißt und sprach ein halbes Jahr lang kein Wort mit ihrer Tochter. In den folgenden Jahren war ihre Mutter immer relativ distanziert zu mir, ich hatte manchmal das Gefühl, als hätte sie irgendwie Angst vor mir oder so. Nun, aber mit diesen neuen Hintergrund-Informationen wird so natürlich nun ein Schuh draus, und das Ganze ist nun auch für mich wenigstens nachvollziehbar. Aber das ist es eben, was ich auch grundsätzlich mal in diesem Thread klären wollte. Die Eltern wußten ja offenbar schon Monate vorher, daß sie gedanklich kurz vor einer Trennung stand, und ihre beste Freundin ganz sicher auch. Warum spricht sie mit allen anderen darüber, nur nicht mit mir, den es a) hauptsächlich angeht und b) dem Einzigen, mit dem sie das Problem realistisch lösen könnte? Hatte sie Angst vor mir? Warum? Es gab in unserer Ehe nie auch nur den Ansatz von Gewalt, weil ich jegliche Gewalt ablehne, und ich habe ihr auch sonst bei Besprechungen oder Diskussionen nie den Kopf abgerissen. Oder ist meine Ausstrahlung zu respekteinflößend? Meine kleine Tochter scheint ebenfalls ziemlich gehemmt zu sein, mit Problemen auf mich zuzukommen. Meine Exfrau erzählte gestern, sie hätte neulich mit ihr geschrieben, zwei Stunden nachdem ich sie ins Bett gebracht hatte. Sie hat dann ihrer Mutter geschrieben, sie könnte nicht einschlafen, würde sich aber nicht trauen, zu mir ins Wohnzimmer zu gehen. Letztlich kam sie dann ins Wohnzimmer, ich habe sie beruhigt und nach einer Weile ins Bett gebracht, wo sie dann auch schnell eingeschlafen ist. Tja, unendlich schade das Ganze, zumal aus dieser Entscheidung nur Verlierer hervorgehen, wenn ihre jetzige Ehe auch noch an die Wand fahren sollte...
  11. Moin Moin, nun hat es sich zufällig so ergeben, daß ich gestern mit meiner Exfrau fast zwei Stunden lang telefoniert habe, und dabei ist etwas herausgekommen, das hier ganz gut in den Thread paßt. Ich bin ja mit dieser Frau nun seit acht Jahren getrennt, aufgrund der beiden gemeinsamen Kids haben wir aber regelmäßigen (weitgehend distanzierten aber stressfreien) Kontakt. In den letzten Monaten ist sie allerdings wieder etwas vertrauter geworden, und ich habe das Gefühl, daß sie sich nun endlich auch mal mit sich selbst beschäftigt. Gestern ging es eigentlich um unseren Sohn und wie (schlecht) er sich leider in der Schule so macht (ganz anders als die Kleine, die ist richtig gut in der Schule). Irgendwann kippte das Thema dann auf unsere alte Ehe über, und wir unterhielten uns über die Probleme, die wir damals so hatten. In unserer Ehe gab es zwei Krisen, einmal 2007/2008 und einmal der große Knall Mitte 2010. Mir war aber schon immer klar, daß der große Knall nur eine Verlängerung der ersten Krise war und diese dafür sorgte, daß sie sich immer weiter von mir entfernt hatte in den folgenden Jahren. Zum Zeitpunkt der ersten Krise war meine Exfrau mit unserem zweiten Kind schwanger, und sie begründete ihren Unmut damals mehrfach so, daß sie der Meinung war, ich hätte mich nicht wirklich über die Schwangerschaft gefreut. Oder nicht so, wie sie sich das gewünscht hätte, oder whatever. Das war für mich bis gestern immer ein Rätsel, was nun damals für sie so einschneidend gewesen sein sollte. Nun sprachen wir also gestern auch über dieses Thema, und plötzlich sagte sie mir auch den Grund, warum sie damals so extrem angefressen war. Sie hätte damals mit ihrer Mutter telefoniert, und die habe ihr erzählt (obwohl sie sich nicht sicher sei, ob sie das sagen dürfe?!?), ich hätte gesagt, wir könnten uns kein zweites Kind leisten und hätte eine Abtreibung (WTF?!?) vorgeschlagen. Keine Ahnung, was ich vor 11 Jahren irgendwo irgendwann mal gesagt habe, aber daß ich ernsthaft vorgeschlagen hätte, meine damalige Frau zur Abtreibung zu schicken wüßte ich ganz sicher noch, denn das ist wirklich völlig absurd. Auf meine Frage, warum sie mich denn dann damals nicht mal darauf angesprochen hat, sagte sie: "Ja, das war wirklich ein Fehler". Aber immerhin kann ich ihren damaligen Unmut unter dieser Prämisse natürlich viel besser nachvollziehen, denn hätte ich sowas wirklich gesagt, wäre das natürlich schon ziemlich starker Tobak gewesen. Auch einige andere für mich bis heute noch offene Fragen erscheinen so natürlich in einem ganz anderen Licht. So ist also der ursprüngliche Ausgangspunkt unserer Trennung durch irgendein Mißverständnis und Hintenrum-Gebrabbel entstanden, und heute, nach 11 Jahren, höre ich von ihr zum ersten Mal, was sie damals eigentlich so aus der Bahn geworfen hat. Und an dieser Stelle sehe ich ehrlich gesagt auch nicht, wie ich da mit dem Lesen können von nonverbaler Kommunikation hätte weiterkommen können. Wenn Fakten einfach jahrelang unter Verschluß gehalten werden, hätte mir das doch in dem Moment auch nix genützt...?
  12. Na, das ist so allerdings i.d.R. auch nicht passiert. Es ging ja oft um Kleinigkeiten, z.B. daß ich zu viele Wochenenden durchgearbeitet hatte, ich ihr nach ihrem Empfinden zu selten an den Arsch gepackt hatte (sexueller Vibe fehlte), ich sie zu selten gelobt hätte, und dann kamen gerne auch so Sachen wie Müll rausbringen oder Spülmaschine ausräumen usw. Bei Sachen, die ich nicht so gut beurteilen kann, die sich also auf der weiblichen Gefühlsebene abspielen, habe ich eigentlich nie Kontra gegeben, sondern eher versprochen, daß ich darauf mal mehr achten werde. Schande über mein Haupt, daß genau das dann natürlich nicht immer geklappt hat oder dann auch wieder eingeschlafen ist. Was so Sachen wie Müll rausbringen usw. anging, gab es von mir durchaus auch Kontra, weil ich für uns damals sowieso schon eine 60-Stunden-Woche geschoben hatte und sie nicht mal 20 Stunden gearbeitet hatte. Da fand ich es dann schon etwas befremdlich, warum ich dann noch abends um 8 nach der Arbeit solche Sachen machen soll, wenn sie schon seit 3 Stunden vor der Glotze sitzt. Naja, aber letztlich wird es nix helfen, sich jetzt mit irgendwelchem Kleinklein aus der Vergangenheit aufzuhalten. Das mit der nonverbalen Kommunikation lesen können interessiert mich jedenfalls, und da werde ich mich mal weiter mit beschäftigen. Nicht falsch verstehen: Ich bin nicht allgemein der Meinung, daß Gefühle nutzlos wären, sonst würde ich mich ja nicht mit ihnen beschäftigen wollen. Nur halte ich mich in dieser Hinsicht halt für einen ziemlichen Volltrottel, deshalb würde ich hier gern mehr erfahren, z.b. im Rahmen eines Kurses vor Ort. Interessant wäre z.B. der Kurs "Einführung in die wertschätzende Kommunikation" - ich glaube, daß ich auch mit Komplimenten und Lob bisher viel zu sparsam war.
  13. Naja, auch wenn es zwar m.E. aufgrund der Schilderungen des TE schon recht wahrscheinlich ist, nenn es dann von mir aus "sie hat bereits vor Monaten mit der Ehe abgeschlossen", das kommt im Endeffekt aufs Gleiche hinaus. Fakt ist, daß er für sie zur Zeit keine Option für eine Partnerschaft darstellt, und sie für ihn vermutlich mittelfristig auch nicht mehr. Da aber ein Kind vorhanden ist, sollten die Beiden wenigstens noch auf der Elternebene gut funktionieren, sonst wird das Leben für alle Beteiligten sehr holprig...
  14. Das wird ziemlich sicher nicht stimmen, und in ihrem Inneren wird sie sich deswegen ganz sicher ziemlich schlecht fühlen. Aber a) muß sie das verdrängen, wenn sie das durchziehen will und b) ist sie gerade in einen neuen Typen verliebt. Da hast Du dann als alter Ehemann natürlich keine Chance. Das kann ich gut nachvollziehen, denn das war auch für mich damals das Schlimmste. Ich mußte damals noch drei Monate lang in unserem alten gemeinsamen 240qm-Haus sitzen, in dem schon die Hälfte der Möbel rausgeräumt waren. Nicht geil, ich hab damals drei Kreuze gemacht, als ich da endlich raus war. Letztlich ist es wie es ist, und Du kannst nur versuchen, das Beste draus zu machen. Wenn Du den Ball flach hältst, wirst Du bei dieser Frau vermutlich einen guten Umgang hinbekommen können. Sei froh, ich kenne in meinem Umfeld Fälle von Rosenkrieg, die willst Du gar nicht kennenlernen...
  15. Naja, also zum einen gibt es ja durchaus auch etwas gefühlsärmere Frauen, und zum anderen fühle ich mich ja nicht unwohl oder so. Aber wenn ich mal die Beziehungen aus meiner Vergangenheit analysiere, komme ich eben zu diesem Schluß, daß ich offenbar recht blind für nonverbale Kommunikation bin. Würde ich wohl gerne mal mehr drüber lernen, ist nur die Frage, wie lange es mit meinen 43 Lenzen dauert, sowas zu vertiefen...