TheWomanizer

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  1. Ganz genau das, deswegen war auch mein Vorschlag: Reden und ihr unmissverständlich klar machen das Du auf sowas keine Lust hast. Dieses Taten vs Taten (Shit Test vs Kalte Schulter zb.) ist zwar schön und gut, funktioniert auch oft, allerdings in einer Beziehung eher unangebracht. Sowas ist schön und wohl wenn es um was lockeres geht, man gerade am Anfang in der Kennenlernphase steckt usw. - wenn sich aber was ernsthafteres anbahnen soll, dann bitte hin und wieder miteinander offen und ehrlich kommunizieren. Ich sags gerne noch mal: Das ist wahre Führung. Sei der Vernünftige und komm eben nicht mit ner Trotzreaktion. Bringt sie den Mist immer wieder, kannste immer noch gehen. Dieses Mann verführt und Frau bindet ist alles schön und gut, jedenfalls bis zu einem gewissen Punkt. Ich denke, den Punkt hast Du erreicht bzw. überschritten oder willst Du tatsächlich das sie nun führt, ansagt wann und ob ihr ne Beziehung haben wollt oder nicht? Möchtest Du auf ihren oder soll sie auf deinen Zug aufspringen? Sie hat Dir bereits ein 'Angebot' unterbreitet (Eltern), nun liegt es an Dir was daraus zu machen bzw. dem etwas entgegen zu setzen. Ihr seid beide Ü30, da gelten langsam auch andere Regeln. Ist ähnlich wie mit Mystery und co: Funktioniert super bei Anfang 20-Jährigen, aber sich mit 40 in Club zu stellen und irgendwelche Zaubertricks vorzuführen... naja. So ähnlich sehe ich das auch mit "Taten vs Taten" vs offen miteinander zu sprechen. Ist halt irgendwann nicht mehr zeitgemäß. Grundsätzlich solltest Du aber auf deine Bedürfnisse hören, denn dass da oben von mir geschriebene würde eher meinen Entsprechen. Dein erster Impuls war ne Ansage zu machen, ihr klar zu machen das dass so in Zukunft für Dich nicht funktionieren würde. Dann mach das doch.
  2. Die schlagen oft dann ne komplett falsche Laufbahn ein, wenn man eben nicht vernünftig miteinander kommuniziert. Hier im Forum habe ich zb gelernt das oft Taten > Worte ein super Gradmesser ist, für so ziemlich alles im Leben. Doch, ist ihr das auch bewusst? Denkt sie ebenfalls so? Vielleicht nur unterbewusst? Ist ähnlich wie mit Körpersprache und den 'Signalen'. Kennt man das, kann man das super deuten / als 'Leitfaden' nutzen. Kennt man es nicht.... entstehen Missverständnisse, Hirnficks etc. - weil 'Ich hab ihr doch xy signalisiert, wieso sieht sie dass nicht?' - ich glaube genau das ist hier auch der Fall. Dabei kann 'einfach nur reden' so simpel und einfach sein. Erfordert Mut, Mann führt aber gleichzeitig auch. Man versucht zu zeigen wo es für einen selbst hingehen soll. Zum Lösungsansatz: Ich würde ihr auch mitteilen das mir das missfallen würde, mit passender Begründung -> Gefühle. Klar, damit belohnt man sie einerseits für ihr 'Fehlverhalten', andererseits ist man aber auch ein stückweit selber Schuld das dieser Test von ihr nun ins Spiel gebracht wurde. Hätte ja quasi nicht so weit kommen müssen. Reagiert sie darauf komisch oder unpassend, wäre dass für mich eine kleine Redflag weil fehlende Empathie (ein Punkt der mir jedenfalls sehr wichtig wäre). Siehe oben. Für uns, mit seiner Schilderung, ist dass klar. Und für Sie? Ich weiß ja nicht wie sie sonst so miteinander Reden. Wie die Treffen verlaufen? Wie cool er sich nach außen hin gibt bzw. wie unnahbar er wirkt?
  3. Ich sehe das Ganze ein bisschen anders. Du bist 'ein bisschen verknallt'. Weiß sie das oder soll sie das Aufgrund deiner Taten 'erraten' dürfen? In meinen Augen wäre echte Führung ihr zu sagen was Du empfindest. Nicht in Form von überschwänglicher Disneyromantik, aber dazu zu stehen würde Dir in dem Stadium eurer Beziehung ganz gut tun. Damit gibst Du nämlich gleichzeitig an wo die Reise nun hinführen soll und auf der anderen Seite, wenn sie dass ganze nicht so sieht, kannst Du immer noch deine Konsequenzen daraus ziehen und Dir selbst treu bleiben (=evtl. Abbrechen, weil erfüllt nicht deine Bedürfnisse). Irgendwann kommt halt immer der Punkt wo man anfangen sollte Farbe zu bekennen - nicht unbedingt dann wenn sie vermeintliche Konkurrenz einbringt (quasi als 'Belohnung'), sondern mal so im Allgemeinen. Ich würde da zu meinen Bedürfnissen stehen wollen, ihr irgendwie mitteilen dass Du mehr für sie empfindest und schauen wie sie reagiert - daraus dann meine Schlüsse / mein Handeln neu kalibrieren. Die Nummer mit dem Kaffee ist tatsächlich ein echter Klassiker, weißt Du ja. Bei U30 würde dann noch der Zusatz 'Er und ich - wir könnten ja Freunde werden' / 'Ist rein freundschaftlich' fehlen (ohne die U30-Fraktion anzugreifen).
  4. Da könnte man aber auch genau andersherum argumentieren: Diese Threads entstehen nur, weil eben jeder (in dem Fall öfter die Frau - Männerüberschuss im Forum, erstellen demnach häufiger Threads) eine große Auswahl hat. Da gibt's dann mehrere Kandidaten, es wird schneller ausgesiebt, genextet etc. weil eben doch etwas besseres in vermeintlicher Reichweite erscheint. Tinder ist halt einfach eine Plattform, wie @RyanStecken schon gesagt hatte, wo es um Looksmaximierung und Präsentation geht. Bei Tinder habe ich z.B. kaum matches und wenn dann mit durchschnittlich und gelegentlich überdurchschnittlich aussehenden Frauen. Im Club sieht das ganze dann allerdings wieder komplett anders aus. Mir ist der Aufwand, vernünftige bis hoch professionelle Fotos zu erstellen, einfach zu hoch. Ich habe nicht mal einen IG-Account, demnach auch keine 'Übung' ordentlich auf Fotos zu 'posen'. Habe da aber auch nie so viel Wert drauf gelegt. Tinder / OG für nebenbei ist fein und wenn sich was ergibt cool, aber mich hauptsächlich darauf verlassen würde ich nie und nimmer.
  5. Für mich liest sich das so, als würdest Du ihr die fehlenden Komponenten, die sie in ihrer Beziehung vermisst, geben (Nähe, Vertrautheit, das Gefühl 'geliebt' zu werden etc.). Gut möglich, dass sie gar nicht auf mehr aus ist, denn: wer will, findet immer einen Weg. Egal welche Umstände einen da umgeben. Für ihr Studium zu lernen ist sicherlich wichtig, könnte man aber dennoch aufschieben wenn man denn unbedingt möchte. Über was habt ihr denn so gesprochen und vor allem wie? Womit ist sie in ihrer Beziehung unzufrieden? Ich würde die Möglichkeit, Sex mit ihr zu haben, nicht ausschließen - allerdings wird das wohl auch nicht so schnell von heute auf morgen passieren. Versuch einfach mal herauszufinden welche Bedürfnisse sie hat und überlege Dir dann ob das für dich in Ordnung geht oder nicht. Ich würde erstmal so weitermachen und die Sache laufen lassen. Dabei hin und wieder mit ihr (offen) sprechen, schauen was sie möchte und das mit meinen Bedürfnissen abgleichen. Darauf achten wie sich das Verhältnis Worten <-> Tate ihrerseits verhält und demnach selbst handeln bzw. entscheiden.
  6. Ich verstehe beim besten Willen auch nicht wo er Drama macht? Es liest sich so, als sei er sachlich geblieben während sie aus der Haut fährt zumal sie mit der Liste zeigen angefangen hat. Der TE hat da ja ursprünglich nicht drauf bestanden. Das mit der Anruferliste unaufgefordert zeigen ist so ähnlich wie zu behaupten "Ehrlich. Wirklich. Ganz ehrlich, da war nichts." Ist meistens immer ne Lüge, und ja - sie macht wieder Drama, beendet damit die Diskussion weil sie weiß das er keinen Bock auf den Stress hat. Anstatt an die Decke zu gehen wäre vielleicht gerade in dem Moment Transparenz schaffen angesagt - behält sie Recht, wäre dass Drama ihrerseits 'gerechtfertigt'. Stattdessen aber bricht sie die Sache mit Drama ab, jeder macht dann wieder sein Ding und das Thema ist gegessen. Ziemlich durchschaubar und es wiederholt sich... Sehr wahrscheinlich nicht, ich denke aber mal dass wohl auch noch nichts gewesen ist. Meine Vermutung wäre eher, dass sich da was anbahnt / heißer Flirt / 'mal gucken, ist interessant'. Die beiden letzteren Szenarien wären für mich nicht so das Problem, viel eher wie sie mit der Situation umgeht und das dass schon nach 16 Monaten 'ein Thema' wäre. Da solltest Du mal die Beziehung reflektieren - wurdet ihr beiden langweilig? Ständig nur TV? Zu viel Alltag eingeschlichen? Oft merken Männer sowas nicht, leben vor sich hin und denken 'Ist doch alles wunderbar', geben sich irgendwie auch mit dem Status Quo (Langeweile) zufrieden, "ist halt jetzt so, ist alles gut - läuft". Versuch mal in mehrere Richtungen zu reflektieren.
  7. Mich würde es eher beunruhigen, dass sie auf seine Bedenken mit Drama / Manipulation reagiert. Und das hier: ist dann auch noch so ein Punkt. Ich habe es bis jetzt auch noch nie erlebt das der Partner eben nicht eingeladen wurde bzw. explizit 'nicht erwünscht' sei. Die Freundin macht Drama, ihm wird geraten das hinzunehmen und bitte an sich selbst zu arbeiten - sehe ich absolut nicht so. Schon so oft erlebt das Drama ihrerseits oft nur dazu dient ihn mundtot zu machen, sich in die Opferrolle zu begeben ("Waaas? Wie kannst Du nur so von mir denken....") und somit das Thema für die Zukunft auszuklammern. Ja, er hat vielleicht zu oft gebohrt und vielleicht auch ein stück weit selbst Drama geschoben, Empathie ihrerseits sieht für mich da aber anders aus. Da sollte der TE in Zukunft eher lockerer mit Umgehen wenn sie ihm von ihrem Kollegen erzählt - wirkt sehr unsouverän. Die Sache mit der Hochzeit ist dann aber wieder was gänzlich anderes, vor allem wenn sie anfängt ihn bewusst auszuschließen. Würde mir ordentlich zu denken geben und ich würde da auch immer das Gespräch suchen sobald ich merke das sie anfängt komplett ihr eigenes Ding durch zu ziehen. Da ich hin und wieder auch mal etwas mit vergebenen Frauen gehabt hatte oder habe, ist die Situation sehr oft die selbe: Beide machen getrennt voneinander ihr Ding, sie findet Wege wieso ER nicht dabei sein kann und ja... Drama ist da oft n' gutes Mittel um Mann Mundtot zu machen. Ist oft der Anfang vom Ende bis dann irgendwann mal warm gewechselt wird. Meist ist es dann so, dass Frauen sich über einen gewissen Zeitraum (Wochen / Monate) langsam anfangen zu trennen und trotzdem alles genau so weiterlaufen lassen in der Beziehung wie sonst auch, während Männer jetzt und sofort Schluss machen. Sehr pauschalisiert, oft aber genau so erlebt. Wäre da also schon sehr vorsichtig wenn sie anfängt ihn auszuklammern von Veranstaltungen die eigentlich Pärchenveranstaltungen sind. Ich würde an seiner Stelle ähnlich reagieren zum Schluss 'Tu was Du für richtig hältst, mag nicht weiter Diskutieren'. Ich würde auch bewusst vom schaffen künstlicher Konkurrenz ihr Gegenüber absehen. Mich innerlich drauf einstellen das sie Beziehung langsam anfängt zu bröckeln und mir dann überlegen wie und ob ich das in Zukunft weiterführen möchte. Suche ich noch einmal das Gespräch? Beobachte ich das Ganze noch ein Weilchen? Ist mir das zu blöd? Wie reagiert sie darauf wenn ich das Gespräch ohne Vorwürfe und Schuldzuweisungen noch einmal suchen würde? So Dinge eben. Daraus dann meine Konsequenzen ziehen. Mal ne Frage an den TE: Was hast Du denn 'mehr' von ihr erwartet? Konkret?
  8. Joa. Übersetzung aufgrund meines Geburtsorts und QS / PT waren eher kleinere Projekte innerhalb der Firma. Hatte unter anderem auch damit zu tun, dass die Anlagen für die ich als Service Techniker zuständig war, hauptsächlich in der Qualitätskontrolle eingesetzt wurden. Man kann diese aber auch für Abteilungen wie zb der Fotochemie nutzen um geplottete / belichtete Filme zu überprüfen um vorzubeugen. Habe dadurch sehr viele Einblicke in die PT erhalten und wurde da dann immer öfter mit einbezogen.
  9. Keine Ahnung wie es heute ist, so um 2005 rum definitiv nicht.
  10. Tatsächlich 😎 War ich etwas zu vorschnell, bei der Meinung bleibe ich dennoch
  11. Autsch. So sehr ich deine Beiträge schätze, dass ist Unsinn. Wenn man allerdings Clubbesuche mit Komasaufen gleichsetzt, würde ich Dir zustimmen. Ich z.B. gehe jedes Wochenende mit 35 noch in den Club, erstens weil ich's kann und zweitens weil ich es einfach mag zu tanzen. Ich lerne überwiegend Frauen in Discotheken kennen und.... bis jetzt selten 'an die falsche' geraten. Zu mal im Club auch alle Menschen schön zurecht gemacht sind, so als kleiner Bonus. Im Prinzip ist das Alter total egal, was wirklich hilft ist einfach mal die Augen auf machen. Schauen wie sie sich gibt, bewegt, wie sie mit ihren FreundInnen spricht, wie sie mit Dir selbst spricht. Da spielt das Alter nur eine untergeordnete Rolle. Wenn mir da z.B. jemand begegnet mit "Sollte xy sein, muss abc haben" mache ich per sé einen großen Bogen um diese Person, dann trifft oft das zu, über was hier diskutiert wird. Gibt's aber in allen Altersbereichen. btw.: ü30 Frauen sind toll. Die wissen idR um was es geht, weniger Bitchshields und sind in der Kommunikation einfach lockerer. Da muss ich nicht den ganzen Abend den Entertainer bzw. Gesprächsleiter mimen. Da kommt häufig was zurück, sie weiß wie man die Konversation 'am laufen hält' falls Interesse da ist usw. u30 Frauen sind aber genau so toll. Die haben meist "noch" mehr Spaß im Leben, sind locker und in gewissen Punkten nicht so festgefahren. Haben andere bzw. modernere Sichtweisen auf Themen, die damals für uns in jungen Jahren 'Tabu' waren. Kann genau so viel Spaß machen.
  12. Was mich wundert: Unternehmensberater und introvertiert. Ich vermute mal Du meinst eher 'schüchtern' bei Frauen, eigentlich sind Unternehmensberater doch eher leicht extrovertiert. Gerade in der Geschäftswelt. Übertrag das doch einfach mal ins private. Ich dachte auch jahrelang ich sei 'introvertiert', bis ich mir dann Mal vor Augen geführt habe dass ich eigentlich alles andere als introvertiert bin. Egal welches Unternehmen ich besucht hatte, Smalltalk hielt ich fast mit jedem Menschen Abteilungsübergreifend (und ich war Service Techniker). Kannst Du Dir vielleicht mal als 'Ziel' setzen - einfach mal hier und da nett sein, ehrlich und authentisch und echtes Interesse am Gegenüber. Beruflich zu reisen bzw. viel unterwegs zu sein kann Persönlichkeitsentwicklung pur sein. Vorausgesetzt Du sitzt Abends nicht im Hotel und guckst Fern. Ich bin meist immer in Casinos zum Pokern gefahren (je nach Stadt), Abends mal alleine in die Cocktailbar / Club usw. - Du hast quasi unendlich Möglichkeiten dich auszuprobieren. Wenn Du dann noch sehr oft Standortwechsel hast, werden dich die Leute sowieso nicht wieder erkennen bzw. erst nach sehr langer Zeit. Hier gilt es dann für dich mal die Komfortzone zu verlassen, Dich Mal auszuprobieren. Fremde Frauen, die dich Interessieren, anzusprechen ist genau so wie die Oma im Supermarkt nach Rat zu fragen. Einziger Unterschied: Bei Oma eskalierst Du nicht (oder doch? ;-)). Fang einfach mal unverfängliche Gespräche mit Frauen an, so völlig ohne Ziel. Einfach nur um ein nettes Gespräch zu haben. Mit der Zeit merkste dann wer an Dir wirklich interessiert ist und wer nicht. Dazu dann noch die Eskalation hinzufügen und Du wirst Fortschritte machen. Versprochen. Verlass Dich nicht auf Andere (SC) sondern sei dein eigener Herr. Nimm Dir was Du möchtest und warte nicht ständig auf Gelegenheiten oder 'die richtige Situation'. Davon Abhängig zu sein können einem ganz schön viele Steine in den Weg legen.
  13. Das ist eigentlich nichts anderes als das Resultat von "Ich gebe mein Leben samt Hobbies, Freunden etc. auf und widme mich ganz der Partnerschaft". Sie hat es forciert in dem sie gestresst hatte während Du mal mit Freunden um die Häuser ziehen wolltest, Du hast es mit Dir machen lassen. Immer mehr und mehr, und nun wirkt das so, dass wenn Du mal etwas für dich einfordern würdest, dass es "ja nie so war?!" und es plötzlich anders wäre. Schleichender Prozess und so. Fang einfach an wieder dein eigenes Leben zu leben. Geh deinen Hobbies nach, triff Freunde - macht sie Stress musst Du das aushalten können. Andersherum sollst Du natürlich jetzt keinen absoluten Ego-Trip fahren, benötigt ein bisschen Fingerspitzengefühl. Guter Ansatz wäre hier: Du gehst Di ins Fitnessstudio, sie kann dafür Donnerstag Abend tun was sie will. Fängt sie an zu murren, legste Ihr einfach mal deinen Wochenablauf dar: 10 Stunden arbeiten -> brauchst Ausgleich und auch mal ruhe. Auf die Idee, da noch die Bude zu putzen käme ich unter der Woche sowieso nicht. Schon gar nicht wenn sie den ganzen Tag (oder halbtags) zu Hause wäre. Putzfrau kann da auch Abhilfe schaffen. Der Unterschied zwischen euch beiden ist einfach der: Sie hat kein Problem damit Dinge hart auf hart kommen zu lassen, während Du eher auf Harmonie bedacht bist und dementsprechend nachgibst. Fang einfach mal wieder an für Dich zu leben, nicht für Andere. Kind hin oder her, Du solltest da auch nicht auf der Strecke bleiben müssen.
  14. Kann man sehen wie man möchte. Ohne Ausbildung / Studium ist für viele ein No-Go, ganz zu schweigen von den großen Konzernen mit diesen Online Bewerbungsmasken. Wichtig ist halt wie man sich da selbst verkauft. Wie man seine Stärken, Persönlichkeit und seinen eigenen Filter auf den Personaler überträgt. Ich bewerbe mich, wenn, auch nur gezielt auf ganz bestimmte Stellen bzw. bei ganz bestimmten Unternehmen. Ist alles ne' Sache der Perspektive und wie gut 'man reden kann'.;-)
  15. Ein paar Hintergrundinfo's zu deinem Werdegang wären vielleicht hilfreich. Da ich aber vor kurzem auch einen Bewerbungsprozess durchgemacht habe, in dem sich die Firmen um mich gerissen haben, kann ich Dir da vielleicht helfen. Auch ich habe einen kleinen Background was Prozesstechnik / Qualitätssicherung angeht - habe mich aber nun für den technischen Vertrieb beworben. Zu aller erst ist habe ich bewusst die Bahn / den Zug als anreise genutzt, denn so hatte ich Zeit mit dem Handy noch mal alle Details der Firma zu googlen / mich zu informieren. Solltest Du eigentlich auch schon vor der Bewerbung selbst tun. Habe mir noch mal Info's zur Firmengröße raus gesucht, wo sie ihre Waren beziehen, welche Partnerschaften die haben etc. - auf deine Stelle bezogen würde ich mich da in Richtung: kontinuierlicher Verbesserungsprozess (was tun die, damit dass statt findet? - Einleitung von Präventionsmaßnahmen), Roadmaps zur Steigerung der Produktqualität / Produktionsmeilensteine, Ansprüche der Kunden, Stand der Firma im allgemeinen Wettbewerb usw. , informieren. Mir hier auch schon gezielt Fragen zu überlegen und, falls vorhanden, Erfahrungen einfließen lassen (Prüf- / Verfahrensanweisungen aktiv mitgestaltet / selbst geschrieben für die jeweiligen Abteilungen?). Als ich da ankam, durfte ich kurz am Empfang Platz nehmen. Mir wurde Wasser angeboten, was ich grundsätzlich immer annehme. Bei meinem Favoriten wurde ich dann in so einen geschlossenen Konferenzraum (nicht gläsern) geleitet und durfte da noch mal warten. Schön war, dass da ne Image- / Firmenbroschüre lag. Die mir also durchgelesen und so ein bisschen drauf geachtet, dass wenn die Türe aufgeht, ich das Ding in der Hand halte. Kurz begrüßt und dann ging es auch schon los. Lebenslauf schildern. Bei mir gab es drei große Stationen (bin 35) und ich habe keine Ausbildung und kein Studium absolviert. Habe natürlich mit der ersten kleinen Station (Bundeswehr) angefangen. Praktisch war für mich, dass im Dienstzeugnis erwähnt wurde das ich als Übersetzer (E -> D / D -> E) tätig war und dass es mir angeboten wurde, die Offizierslaufbahn einschlagen zu können (was ich ablehnte). Kurz erläutert wieso -> Auslandseinsatz in Afghanistan war Pflicht (war so um 2005 beim Bund). Dann Station 1: Bekommen durch Vater. War damals 22, durfte schon europaweit zu Kunden in der Produktion reisen. Habe hier erwähnt, dass ich bereits nach 3 Monaten alleine reisen 'durfte', weil ich einfach gute Fortschritte gemacht hatte. Im Stellenprofil stand sowas wie "muss sich selbstständig organisieren können" -> habe ich damit quasi unterstrichen, vor allem auch weil ich ständig unterwegs war und Google & Co. noch nicht so ausgereift waren wie das heute ist. Habe dann bewusst noch ein paar größere Namen fallen lassen wo ich schon alles gewesen bin und wo ich mir sicher war, dass diese den beiden Gesprächspartnern geläufig war (vorher auch Informiert). Nebenbei habe ich diese Stelle (knapp 3 Jahre) auch so dargestellt, dass ich mich bewusst gegen eine Ausbildung und für diesen Job entschieden habe, denn so eine Chance bekäme man nicht einfach so und dass dieser Job anspruchsvoller als 90% der Ausbildungen an sich sind. Station 2: War im Ausland bei einem meiner vorherigen Kunden. Die haben mich, in Absprache mit meinem Vater / des alten AG, 'abgeworben'. Gute Sache an sich, Auslandsaufenthalt etc. Quasi ein Selbstläufer. Das war übrigens die Stelle, wo ich später im Qualitätswesen / Prozesstechnik gearbeitet habe. Schnittstelle zwischen Produktion, Prozess- und Produktingenieuren, Prüf- / und Verfahrensanweisungen geschrieben und, dass wichtigste für meine Stelle: erwähnt das ich nun das Produkt, was ich später verkaufen soll, von A-Z in der Technik gelernt habe. Die ganzen Produktionsprozesse, Präventions- und Korrekturmaßnahmen eingeleitet (in Hinblick auf Vertrieb wichtig weil Kommunikation mit Kunden auf Augenhöhe) usw. Station3: War dann selbstständig bzw. mit meinem Vater zusammen gearbeitet. Quasi kleiner Familienbetrieb. Gab da nicht so viel zu erläutern, weil es wie Station 1 ist. Im Anschluss Studium angefangen und nach 2 Jahren abgebrochen, weil Finanziell zu großes Hindernis (auch im Bewerbungsschreiben so erwähnt). Das, was @Gotteskind sagt, ist auch super wichtig. Geh Pro aktiv auf die zu. Du bettelst nicht um den Job, Du solltest ein gewisses Standing haben. Warte auch nicht auf die Frage "Haben sie sonst noch Fragen?" - streu deine Fragen während dem Gespräch ein. Stell auch mal unangenehme Fragen, zeig ein paar Ecken und Kanten. Bei mir z.B. haben mich beide Gesprächspartner nach Bewerbungsrunde #1 in Runde #2 (Mittwochs) gefragt, wieso ich nicht auf die E-Mail von Sonntag geantwortet hatte (Sie kam Dienstag an, sollte für einen Termin am Dienstag sein - also gleicher Tag!). Ich denen gesagt das die Mail Dienstag kam und ich nicht so spontan bin. Sie sind auf ihrer Meinung beharrt, sie hätten am Sonntag die Mail raus geschickt etc. - Ich aber bei meiner Meinung geblieben. Im Anschluss, als mir einer der beiden das Unternehmen noch mal gezeigt hatte, kam der andere auf mich zu und meinte "Sie hatten Recht!", er habe dass noch mal nachgesehen. Kann mich nicht mehr genau Erinnern, aber es gab auch ne Situation wo er mich irgendwann mal dazwischen anrief und mich gefragt hatte wieso ich einen Tag später angerufen hatte. Allerdings war sein Anruf ebenfalls ein Tag zu spät, meine Antwort fiel in etwa so aus: "Wie Du mir so ich Dir". Natürlich nicht wortwörtlich, aber der Sinn dahinter war der selbe. Fanden die auch gut. Generell, wenn Du versuchst dass Gespräch zu leiten in dem Du z.B. selber deine Schwächen und Stärken zu bestimmten Themen ansprichst, ist der Gesprächsfluss ein ganz, ganz anderer. Wirkt dann auch nicht unangenehm und im 'Interviewmodus'. Das gleiche gilt dann auch für die Frage "Wo sehen sie sich in X Jahren?" - kannste mühelos von selbst ansprechen anstatt darauf zu warten. Ganz nebenbei wirkt das dann auch selbstsicher und selbstbewusst, deine Körperhaltung ist dann auch ganz anders. Fehler kannste während deiner Karriere ruhig auch erwähnen, anstatt wieder auf so ne' Frage zu warten. Am besten noch hinterher schieben wie Du diese Fehler korrigiert hast, was Du daraus gelernt hast usw. Wenn Du möchtest, helfe ich Dir gerne dabei gezielte Fragen zu stellen. Allerdings wäre, wie oben erwähnt, bisschen mehr Hintergrundinfo ganz nützlich.