Awakened

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  1. Ich stelle mir grad vor, wie du diesen Text vor 2 Jahren verfasst hast und jetzt feierst, dass es genau so eingetreten ist. Ich freu mich, dass du dich freust.
  2. Es dreht sich nicht alles um dich und die Welt hat es nicht auf dich abgesehen.
  3. Nö. Hast da ne seltsame Schlussfolgerung. Mir fallen SO viele Dinge ein, die ich wollte und über die ich mich später nicht aufrege. Regst du dich über jede Sache auf, die du mal wolltest? Ich nutze SB-Kassen und ich find es geil. Ich find es auch geil, dass diese monotone Arbeit ersetzt wird. Was ich NICHT geil finde ist, dass Menschen auf diese monotonen Arbeitsplätze angewiesen sind. Ich finde es nicht geil, dass Menschen auf dieser Welt arbeiten MÜSSEN um zu überleben. Das Hauptargument dafür ist halt "Tja, als Mitglied dieser Gesellschaft musst du halt deinen Beitrag leisten!" Versteh ich schon. Meiner Meinung nach haben wir durch Technologie so viel erreicht, so viel vereinfacht, dass es einfach nicht nötig ist, dass jeder einen Beitrag leistet. Ist der Wettbewerb der Firmen nicht Teil des Kapitalismus? Und ist Profit nicht nötig um in diesem Wettbewerb bestehen zu können? Da stimm ich dir sogar zu. Ich sehe den Kapitalismus als Ursache und du greifst die Kette noch ein Glied vorher auf.
  4. Danke. Ja. Und ich finde es zum Heulen oder zum Lachen, dass das ein Problem sein wird. Es wird immer mehr automatisiert und Prozesse werden effizienter gestaltet. Davon profitieren tut aber nicht die breite Bevölkerung sondern nur diejenigen, die damit Personalkosten sparen. Hach, Kapitalismus.
  5. Tatsächlich sehe ich das nicht so. Was du als ,,nicht reale Probleme" siehst, würde ich halt ,,Luxusprobleme" nennen. Und manchmal bin ich dankbar, dass meine Probleme Luxusprobleme sind. "Wenn DAS gerade meine Sorge ist, muss es mir echt gut gehen." Natürlich ist es nervig, wenn sich jemand beschwert, dass seine goldene Badewanne zu groß ist. Aber dass Leute sich über zu große Badewannen beschweren ist mir lieber als, dass sie sich über fehlenden Zugang zu Frischwasser beschweren. Zum Thema, dass Wertesysteme verfallen: Klar, es kommt oft genug vor, dass ich mir denke "Hach ja, Leute sind kacke." Aber irgendwie hab ich meine Zweifel, dass ein Krieg das gerade biegen würde. Kann aber auch gut sein, dass wir verschiedener Meinung sind, welche Werte da gerade vernachlässigt werden. Meiner Meinung nach wären die meisten Leute ein ganzes Stück weniger kacke, wenn sie mehr Empathie und ein gesünderes Ego hätten. Und ich glaube nicht, dass ein Krieg bei beidem helfen würde. Obwohl...Leid zu erfahren kann jemanden schon mal auf den Boden zurückholen. Könnte aber auch den Egoismus noch weiter fördern. Schwer abzuschätzen.
  6. Ich argumentiere gegen gar nichts. Wollte nur prüfen, ob ich dich richtig verstanden habe, indem ich die Sicht nochmal mit eigenen Worten wiedergebe. Mein Beitrag hatte wirklich keine Provokation im Sinn.
  7. Ist ziemlich vage formuliert, ich interpretiere das mal so: Deiner Meinung nach, ist unsere Gesellschaft quasi wie ein verwöhntes Kind aus reichem Hause geworden. Es hat immer seinen Willen bekommen, hatte nie mit wirklichen Herausforderungen zu kämpfen und bekam zum 18ten Geburtstag den ersten Mercedes. Und diesem Kind würde es gut tun, mal ohne Ressourcen auf einer verlassenen Insel überleben zu müssen um sich darauf zu besinnen, worauf es wirklich ankommt. So etwa?
  8. Zum eigentlichen Thema: Das Problem einer schrumpfenden Bevölkerung scheint zu sein, dass es dann zu wenige junge Arbeitskräfte gibt, die die ältere nicht-arbeitende Bevölkerung wirtschaftlich stützen können. Folgen wären, dass Leute sich den Ruhestand nicht mehr leisten können und noch ein paar Jahre weiterarbeiten müssen. Generell nimmt aber die Arbeitsleistung mit dem Alter ab. Also könnte Altersarmut weiter steigen. Eine Gesellschaft, in der die ältere Bevölkerung in Armut lebt oder bis ins hohe Alter arbeiten muss, ist kacke. Auf der anderen Seite ist ein stetiges Bevölkerungswachstum auf lange Sicht einfach nicht machbar.
  9. Also so wie ich dich und @capitalcat verstehe, gibt es ja doch Probleme, die momentan zu wenig Aufmerksamkeit bekommen, weil der Großteil der Aufmerksamkeit auf nicht reale Probleme liegt? Vielleicht hätte ich nicht ,,ignorieren" schreiben sollen, sondern ,,vernachlässigt." Vielleicht haben wir auch verschiedene Auffassungen, was ,,reale Probleme" sind. Meine Auffassung von ,,realen Problemen": Zerstörung der Umwelt und schlechte Verteilung von Reichtum/Ressourcen Und ich habe Zweifel daran, ob ein Krieg den Fokus auf diese Probleme wieder lenken würde. Ist jetzt nicht so, dass vergangene Kriege dazu geführt haben, dass Leute sich denken "Ey, wir müssen mehr auf unsere Umwelt achten." Im Gegenteil, wenn alles in Schutt und Asche liegt, wird eher auf den eigenen Vorteil geachtet statt auf das Wohl aller.
  10. Was meinstn? Klingt für mich eher danach, dass man sich dann mal wieder ,,reale" Probleme geschaffen hat. Oder findest du, dass es jetzt Probleme gibt, die ignoriert werden, aber bei oder nach einem Krieg würden diese Probleme nicht mehr ignoriert werden?
  11. Ich wünsche dir, dass niemand in deinem Bekanntenkreis jemals in der Notaufnahme oder Pflege arbeitet. Der Leidensdruck wird mit jedem weiteren Tag von selbst steigen. Vielleicht reicht es dann in 3 Jahren dazu, dass du aussteigst.