top50

User
  • Inhalte

    90
  • Mitglied seit

  • Letzter Besuch

  • Coins

     0

Ansehen in der Community

18 Neutral

Über top50

  • Rang
    Herumtreiber
  • Geburtstag 06.08.1959

Profilinformation

  • Geschlecht
    Male
  • Interessen
    Musik (Metal,Funk&Soul)
    E-Gitarre,Soundtechnik
    Tanzen,Fitness
  1. Hallo, sorry wegen der längeren Antwortzeit. Inzwischen hatte ich (Zufall oder nicht) arbeitsmäßig mit mehreren Praktikantinnen zwischen 22 und 28 J. zu tun (die bei uns eher selten auftauschen) und privat wegen eBay mit einer Studentin 26J. Ich habe mir dabei einiges durch den Kopf gehen lassen. Nicht was ihr jetzt denkt , sondern meine Überlegung bezüglich des anfänglichen Themas und den von euch gegebenen Antworten. Und ich bin zu dem Schluß gekommen, dass ich mein unterstes Alterslimit bei ca. 35 J. ansetzen werde. Auch wenn sich ein paar jüngere (im S/M-Kontext im Club hier) für mch interessieren (das war ja der Grund meines Threads), werde ich das, wie man so schön sagt, höflich, aber bestimmt ablehnen. Warum jetzt? Weil ich gemerkt habe, wie leicht manche in dem Alter zu manipulieren sind (habe ich noch nie gemacht), und wie schnell ich da unter Umständen irgendetwas auslösen könnte oder in etwas hineingeraten könnte, das nicht wirklich erstrebenswert wäre. Das war mir bisher nicht so klar, habe ich aber in der Zwischenzeit bewusst hinterfragt und festgestellt. Also lasse ich das, auch wenn es "nur" für eine kleine Session wäre. Was ich für mich jetzt aus dem Thread mitnehme, ist die in der bisherigen Zeit gewonnene Erkenntnis, dass ich mir mit den wesentlich jüngeren keinen Gefallen tun würde. Insofern gebe ich @bestofall letztlich doch recht, inzwischen (nach einigen Kontakten) sehe ich das ähnlich, es ist einfach eine andere, und nicht die richtige, Ebene. Also nochmal Danke für euren Input! Manchmal hilft das ganz gut, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen
  2. @bestofall: Rein von der Logik her würde es mir wohl genausogehen, ich verstehe deine Gedanken natürlich. Es ist aber ein Unterschied, in welcher Situation (Setting) man sich gerade befindet - kommt z.B. eine gleichaltrige Bekannte der Tochter zu Besuch, bei dir daheim, oder bist du gerade in einem Club, gut gelaunt, und wirst ziemlich direkt von einer ähnlich jungen Frau angesprochen. Zusätzlich zum eigenen Mindset, das ja auch variiert - denn man ist nicht immer rational und nur mit dem Verstand unterwegs. Zum zweiten Teil: da kommt es wieder darauf an, mit welchem Ziel ich mich identifiziere. Bin ich von Anfang an auf eine längerfristige Beziehung aus, sind gemeinsame Interessen usw. natürlich sehr wichtig, aber darauf zu spekulieren, dass der (mglweise anfangs bescheidene) Sex mit der Zeit besser wird, halte ich für ein großes Risiko, denn man investiert Zeit und Energie, ohne sichergehen zu können, dass das gewünschte Gesamtpaket dann auch wirklich erreicht wird. Und wenn alles andere ausser dem Sex sehr gut passt, ist es umso schwieriger, die Beziehung zu lösen (eigene Erfahrung, 1 Jahr Beziehung mit einer Frau, die Herz und Seele hatte, wie ich es noch nie erlebt hatte. Eigentlich das, was jeder sich wünscht. Aber sie hatte Probleme mit dem Sex, brauchte/wollte nur selten, war gehemmt usw. Wir haben beide alles versucht, ich mit Verzicht, sie mit Probieren, und haben uns dann im Guten getrennt, weil es einfach nicht ging). Umgekehrt hatte ich persönlich mehrere Affairen und auch eine Ehe, wo von Anfang an die Luft glühte, und der gute Sex hat vieles andere stabilisiert bzw. Kompromisse leichter gemacht. Gut, das ist meine persönliche Sichtweise, ich möchte nicht verallgemeinern. @Thalios: Es ist nicht immer so leicht, das genaue Alter festzustellen, kommt darauf an, wo man gerade ist und wie die Frauen gestylt sind. Da kann man sich ganz schön täuschen, aber ich denke auch, ab 30 ist für mich eine gute Wahl (auf den vielgeschmähten Kick bezogen...). Tiefe suche ich da aber nicht, die suche ich dann schon in meiner Altersklasse. Den Rest deines Textes verstehe ich leider nicht - ich selber bin seit mehr als 10 jahren S/M-ler, in wechselnden Intensitäten, und komme damit sehr gut zurecht (und meine Partnerinnen auch). Natürlich geht es auch gut ohne, nur für immer ganz darauf zu verzichten, würde mir schwerfallen. Die einzigen bisherigen "Schäden" waren frauenseitig lang anhaltendes Grinsen, schwankender Gang (ohne Alk) und extremes Kuschelbedürfnis hinterher. Damit kann man leben, oder?
  3. Hi bestofall, ich habe das jetzt schon öfters gehört, dass Dating mit der Zeit die Gefühle abstumpfen ließe...das erschließt sich mir aber nicht. Ich mache keine Dates ohne Hintergrund, sondern schon so, wie du geschrieben hast - ich überlege vorher, was ich möchte, was ok ist und was nicht. Das ist kein Daten in der Hoffung auf die statistische Wahrscheinlichkeit über die Anzahl, denn ich weiss, wo ich hin möchte; nur geht es eben mMn nicht ohne eine gewisse Auswahl, wenn die Ansprüche größer sind als nur mal die Aussicht auf eine schnelle Nummer. Allerdings gebe ich dir recht, ich bin momentan in einer Zwickmühle zwischen Kick und Beziehungssuche. Einerseits kann ich treu sein in der Beziehung (ich war vh und hatte auch andere, längere Beziehungen), andererseits bin ich noch immer rel. stark triebgesteuert, das heisst, solange ich, so wie jetzt, Single bin, sehe ich für mich kein Problem, mehrere Frauen zu daten bzw. auch mal parallel kennenzulernen (von Einschränkungen durch Energiehaushalt und dem Tagesgeschäft mal abgesehen). Ich habe für mich festgestellt, dass der Sex von Anfang an passen muss, erst dann macht es Sinn, über weitere Schritte bzw. überhaupt eine mögliche längerfristige Sache nachzudenken, und nicht umgekehrt erst zig-Dates zu machen und dabei nur zu reden. Das heisst nicht, dass es sofort abgehen muss, aber für mich funktioniert die Regel "spätestens beim dritten Date..." ganz gut. Nochmal zurück zur eigentlichen Frage: ich habe da heute darüber nachgedacht. Ich glaube, ich setze den Stellenwert zu hoch an. Es ist wohl ein Kick, aber ich denke inzwischen eher, ich sollte das nicht wirklich zum Thema machen, zumal ich in meiner Altersklasse gut klarkomme, und die jüngeren ja ohnehin nichts für mein eigentliches Ziel sind. Ich bin aber nunmal ein kleiner Narzisst, und da haben solche gutaussehenden Verlockungen natürlich ihren Reiz, vor allem, wenn man weiss, dass etwas gehen kann. Was mich eben sehr wundert, ist, warum ich mich da dann tatsächlich "alt" oder besser "viel älter" fühle - ist das jetzt die Folge gesellschaftlicher Konditionierung, ein innerer "Schutz" vor möglicher Blamage, PU-mäßig nur schlechtes Inner Game oder ganz einfach gesunder Menschenverstand (was wohl viele sagen würden). Das würde mich schon interessieren.
  4. Hallo Cowboy, du wirst es nicht glauben, aber vorhin beim Erstellen des Postings hatte ich immer wieder das Wort "Luxusproblem" im Kopf - wirklich, und vielleicht war das ein Wink des Unterbewussten. Ich gebe dir recht, was das Können und sich-nicht-mehr-beweisen-müssen angeht, das sehe ich ähnlich. Ich habe ja, wie gesagt, auch keine Probleme, Kontakte zu bekommen oder Dates zu machen. Dass auch mir die ganzen Datinggeschichten nicht mehr so wichtig sind, merke ich gerade gut, ich habe in den nächsten 2 Wochen 3 schöne Dates mit netten Damen, aber ehrlich gesagt könnte ich auch darauf verzichten, wenn wichtigere Dinge anstehen würden. Ich bin seit etwa 5 Monaten wieder Single, nach einer Beziehung mit etwa einem Jahr Dauer, die leider nicht zu halten war. Ich gebe gerne zu, dass ich trotz allen Zeitproblemen auf der Suche nach einer "festen" Beziehung bin, deswegen auch trotzdem die Datingsache, es geht mir nicht um die Kerben, sondern darum, eine passende Frau zu finden. Natürlich schaue ich auch ausserhalb der Clubszene. Vielleicht hast du recht - mir ist der ganze "Aufwand" (so, wie ich mir das mit den jüngeren überlegt habe), eigentlich nicht so viel wert, zumal das ja nur eine Fun-Sache ist und ich ja eigentlich nach etwas anderem suche. Es kann sein, dass es für mich mehr eine Art Endorphin-Sache ist - ich mag solche Situationen, wenn es prickelt und man gleichzeitig Angst und Mut hat. Ich werde mir heute abends ein paar Gedanken dazu machen, bin nachher bei einer Depeche-Mode/TheCure Party, da wird erstmal durchgetanzt, das hilft auch, den Kopf freizubekommen. Wünsche dir erstmal nen schönen Abend und melde mich wieder.
  5. @best: nein, ich habe keine Kinder.
  6. Normalerweise komme ich mit mir und meinem Alter (54) gut klar, und thematisiere das auch nur selten. In letzter Zeit habe ich aber das "Problem", dass ich imer wieder in Clubs von Frauen, die unter 30 sind, angesprochen werde bzw. ziemlich eindeutige Signale beim Tanzen / an der Bar bekomme. Ich bin meist in der DarkWave/Gothic-Szene mit S/M-Anteilen unterwegs, weil mir die Musik (Aggrotech, EBM usw.) gefällt und natürlich auch die ganze Optik (ich kenne mich mit S/M ganz gut aus, bin dominant, war aber noch nie ein Szenegänger). Ok, ich werde fast immer auf so 45 geschätzt, auch im normalen Leben, aber das kann nicht der Grund sein. Ich strahle wohl irgendetwas aus, aber ich mache das nicht absichtlich, ganz im Gegenteil, eigentlich will ich nur Musik hören, Tanzen und einen guten Abend haben. Ich bin Single, weil ich momentan voll ausgelastet mit Beruf und Plänen bin, und habe kein Problem mit ONS oder kurzen Affairen, mache das aber nicht gezielt. Nur bisher war die "jüngste" 38 Jahre alt, weit darunter konnte ich mir bisher nicht vorstellen. So, jetzt die Frage: wenn ich z.B. an der Bar mit einer Frau, ca. 25 - 35, (die mir natürlich gefällt) rede, geht zwar auch normales Kino usw, ich bin locker und das kommt auch rüber. Aber ich beende das meist schnell, weil ich mich in dieser Zeit plötzlich als zu alt fühle , ohne dass es dafür einen tatsächlichen Grund gibt - die Frau sieht mich ja und kann mich einschätzen. Ihr gefällt, was sie sieht und erlebt, nur ich selbst kann da (noch) nicht weitermachen. Und, logisch, es geht "nur" um den Spaß, eine gute Zeit für beide, also warum mache ich mir ein Problem? Bei älteren (40-50) läuft es prima. (Ich weiss, dass viele jüngere Frauen einmal den Kick mit einem erfahrenen Mann, nicht nur, aber auch mit S/M, suchen, und ich weiss auch, dass in dem Bereich viele Psychos und sonstige nicht vertrauensvolle Typen unterwegs sind). Von daher ist mir klar, dass ich mit meiner normalen und ungekünstelten Art gut ankomme, nur warum bremse ich mich dann selber? Help needed... am besten eigene Erfahrungen.
  7. Hallo, die letzten drei ONS (jeweils mit intelligenten, gepflegten Frauen): alles ohne, keine hat auch nur ansatzweise gefragt... Echt gut: geiles Gefühl im Moment, a lá Girlfriendsex im Rotlicht, volles Programm haptisch und geistig. Ganz schlecht: der Gedanke, dass diese Gretels das mit jedem vorher und nachher immer so machen. Da ich wieder auf der Suche nach einer "echten" Beziehung bin, nehme ich zwar ONS mit, aber nur noch safer. Die dünnen Kondome gehen gut, bei meinem DIN-Schwanz gibts da keine Probleme. Lecken sehe ich bei entsprechender Hygiene, die man vorher riechen/schmecken solte, nicht als großes Risiko. Ich gehe regelmäßig zum HIV-Test, kostet hier beim Gesundheitsamt genau 0 Euro.
  8. Danke, ein guter Ansatz! Mit meiner Situation bin ich nicht zufrieden, ich kann sie aber akzeptieren - Hintergrund ist, dass ich genau 5 Jahre gebraucht habe, um sämtliche Verbindlichkeiten aus Ehe usw. auszugleichen, im Oktober ist nur noch ein kleiner Teil übrig. Ich habe damals alles von Null auf starten müssen. Umzug, Zeitarbeit, kein Auto, kein Geld.... Diese Zeit hat natürlich sehr viel Energie gekostet (energetisch und seelisch), und vielleicht muss ich jetzt, nachdem der hauptsächliche Druck weg ist, erst einmal die neue Situation begreifen. Immerhin habe ich in diesen fünf Jahren jeden Monat etwa den Betrag einer guten Warmmiete an die Banken bezahlt, und da ich momentan als Angestellter tätig bin, blieb trotz brauchbarem Gehalt pro Monat nicht sehr viel übrig, aber es reicht für ein "normales" Leben. Viele wären damit zufrieden, für mich ist das aber erst der Anfang. Denn: ichmöchte unbedingt wieder (vorerst nebenberuflich) selbständig arbeiten. Dazu brauche ich eine Planung (hat nichts mit den Businessplänen zu tun), sondern einen persönlichen Plan für mich selbst, der meine Lebenssituation berücksichtigt. Und das schaffe ich derzeit nicht. Obwohl ich ja ab Oktober mehr Geld zur Verfügung haben werde. Eigentlich sollte ich ja jetzt anfangen, mir Gedanken zum Aufbau zu machen. Aber irgendwie kann ich mich nicht darauf konzentrieren, fast, als ob diese gefühlte Wichtigkeit genau das Gegenteil auslösen würde. Vielleicht ist es aber auch erst einmal wichtig, Abstand zur Vergangenheit zu gewinnen, oder es fehlt, wie du geschrieben hast, die Energie momentan, aufgrund der langen Durststrecke. Irgendwas passt noch nicht.
  9. @Mods: bitte ins Ü30 verschieben, falls notwendig, sorry.
  10. Hallo, jetzt brauche ich auch mal eure Hilfe. Ich habe echt Riesenbammel davor, mich festzulegen. Sei es, eine genaue finanzielle Planung aufzumachen oder ganz allgemein, das Leben in mehreren Jahren zu planen, so wie es ja die meisten können. Das war schon immer so. Es geht nicht darum, zu erwarten, dass alles genau so kommen muss. Nein, ich schaffe es einfach nicht, z.B. zu planen, wo, wie und was ich in 1,3 und 5 Jahren mache. Irgendwas bremst da total. Meine kurzfristigen Ziele erreiche ich, ich kann mich selbst sehr gut motivieren, aber mich stört enorm, dass ich nicht weiter als z.B. ein paar Wochen planen kann. Da habe ich das Gefühl, es kann nicht klappen, zuviele mögliche Faktoren, usw. Und dann geht es nicht. Kurz zu mir: 54, zig-mal umgezogen, Arbeitsstellen oft gewechselt. Vor einigen Jahren Selbständigkeit gut angelaufen, durch Scheidung wieder zunichte gemacht. Anschliessend lange gebraucht, um wieder auf die Füße zu kommen. Zur Zeit bis auf die geschilderte Problematik alles andere ok. Hat jemand eine Idee, woher mein Problem kommen könnte und was ich dagegen tun kann?
  11. etwas OT: was noch dazukommen kann, ist eine Art Sucht, immer wieder zu professionellen Mädels gehen zu wollen/müssen. Wegen der Abwechslung. Ist eine Art Konditionierung und Reizverstärkung (wie z.B. auf der yourbrainonporn-Seite erklärt) so daß man nur noch den Wechsel sucht. Das kann zu ganz erheblichen persönlichen Problemen führen, nicht nur finanziellen. Die Meinung, dass nur Loser in Clubs etc. gehen, hält sich leider noch immer, ist aber trotzdem nicht richtig. Erstens können sich nur gutgestellte Leute häufigeren Besuch in der besseren Klasse leisten, und vor allem gehen viele dorthin, weil hinterher niemand anruft, stalkt, nervt. Das ist oft ein wichtiger Faktor, privat und im Business. Ich kann aus meiner Erfahrung her sagen, dass Sex im Club NIE auch nur annähernd an "echten" Sex herankommt, auch wenn dieser "schlechter" ist. Zumindest bei mir ist das so, es gibt vielleicht einfacher gestrickte Typen... Aber wenn man weiss, dass es beim Ganzen nur und ausschließlich um die Kohle geht, kann ich kaum abschalten und das genießen. Und das gilt für die sog. Optik-F*cks genauso wie für S/M und Saunaclubs. Ist alles mehr oder weniger gut gespielt. Ich war vor kurzem bei einer der Top-Frauen hier, Optik perfekt bis zur letzten Wimper, Body obergeil, aber mir hat es nicht so viel gebracht, es war reine Neugierde und Lust auf junge Haut. Trotzdem - kein Vergleich zu einem privaten Date mit einer normal aussehenden, gleichaltrigen Frau - da sind Welten dazwischen. Schwieriges Thema Zwangsprostitution, man kann wenigstens das tun: Flatrate-Clubs etc. meiden, in entsprechenden Foren (LUST HAUS etc ) nach Infos suchen bzw auch selber welche geben. @ topic: Man sollte nicht zuviel darauf geben, wenn man denkt, bei den Mädels Sex "lernen" zu können. Sie werden dir immer, je nach Fall passend, das vorspielen, was du unbewusst möchtest. Das ist ihr Job, und die meisten können das auch ganz gut. Man lernt also nicht wirklich viel über sich selbst in der Interaktion mit dieser Frau, und es ist (bis auf das erste Mal, da kann ich das als sinnvoll nachvolziehen) mMn nicht unbedingt eine real nutzbare Erfahrung für das private Dating, mehr eine trügerische Sicherheit.
  12. Dein Vater hatte recht! Ich werde dieses Jahr 55 und mir gehts ganz genauso. Es gibt auch den Spruch "the chase is better than the catch", was total auf mich zutrifft. Aber- ehrlich gesagt, ganz glücklich bin ich damit nicht. Ist viel Aufwand, Dates und Daten zu verwalten, sich auf die Ladies einzustellen, nichts zu verwechseln usw... Eigentlich wäre mir ein längerdauerndes sexuelles Interesse an einer Beziehung lieber. Alles andere lässt sich super aufbauen, Interessen ergänzen sich usw., nur der Kick beim Sex flacht zu schnell ab. Das längste waren bisher 1,5 Jahre, war aber auch eine extrem geile Frau. Leider genauso negativ extrem im zwischenmenschlichen Bereich, deswegen Trennung, aber das ist ein anderes Thema. Ich denke auch, dass eine "offene" Beziehung (was für beide gilt!), vieleicht eine brauchbare Lösung ist, Swingergeschichten finde ich persönlich immer etwas prollig, aber jedem das seine.
  13. Damit wärest du vor 30 Jahren vielleicht noch der King Ü50 gewesen. Heute rüstet die Konkurrenz genauso auf. Das sehe ich anders. Als gepflegter, sportlicher Ü50iger, der kommunikativ, authentisch und interessant ist, bist du in dieser Altersklasse gut im Rennen. Die "Konkurrenz" ist dünn gesät... Das sind eigene Erfahrungen. Obwohl ich viel im RL (Clubs etc) unterwegs bin, habe mich vor ein paar Tagen spaßeshalber bei Finya angemeldet, weil ich die Seite nicht kannte, und wurde in kurzer Zeit von mehreren Frauen angeschrieben. Gleich einige interessante Kontakte, mit einer habe ich demnächst ein Date. Das geht, weil man selber sehr direkt und ehrlich ist (in dem Alter kann man sich das leisten), aber die Mehrzahl meiner Altersgenossen, die noch oder wieder im Rennen sind, sind Männer, die sich verstellen, verklemmt sind, etwas vorspielen, um Eindruck zu machen, oder einfach total langweilige Typen ohne jedes Flair. Ist so, jedenfalls hier in Franken
  14. Wie alt bist du? Irgendwann gehts auch ohne PU-Slang...oder?
  15. top50

    Mit 45 zu alt für PU?

    Hi Tomcat74, guter Beitrag und die richtigen Fragen! Wie du sagst - es ist natürlich individuell zu sehen, jeder hat eine andere Ausgangssituation und auch verschiedene Zielsetzungen. Aber soziale Kompetenz lässt sich lernen, ganz einfach, in ganz kleinen Schritten. Den eigenen Stil in dem Alter noch nicht gefunden zu haben, kann ich mir schwer vorstellen. Aber ich habe im Bekanntenkreis einige Leute, die quasi ohne persönlichen Stil leben, mehr mit der Masse mitschwimmen. Eine Antwort auf deine Frage wäre: sich mal Zeit nehmen und sich fragen, was man eigentlich (auf Frauen bezogen) in der nächsten Zeit wirklich möchte (Beziehung, nur Sex, was auch immer). Und welcher Typ Frau einem da passen würde. Diese Vorstellung dann mit der aktuellen Situation abgleichen. Dann zeigt sich meistens, dass man erst einmal an sich selber arbeiten muss, um das zu bekommen, was man möchte. Denn nur gleich und gleich gesellt sich gerne. Das ist dann weit entfernt von irgendwelchen Routinen oder Aufreissertricks, schwieriger, aber langfristig der einzige Weg. Genau da sehe ich persönlich das Problem. Warum "Routinen"? Ich weiss, was du meinst (scheinen Sicherheit zu geben, für Leute ohne Phantasie etc.), aber: wie geht es dann weiter, wenn jemand mit einem megacoolen Spruch eine Frau angesprochen hat? Nächste Routine ? Und nach der? Verstehst du, was ich meine? Wenn es nur um das Sammlen von NCs geht, mag das für manche ja hilfreich sein, aber das weitere Vorgehen würde dann wieder aus Routinen und angelesenen Weisheiten bestehen. Früher oder später wird die Situation natürlich kippen, weil sich eben nicht für jeden Move schnell eine Routine aus der Tasche zaubern lässt. Und spätestens dann entlarvt sich der gute Mann, denn jetzt wäre Authentizität gefragt, und die fehlt, aus den unterschiedlichsten Gründen. Ich denke, man kann sicher mit PU-Technik einige Mädels auf sich aufmerksam machen, nur, wie gesagt, sollte man das weitere Vorgehen mal für sich selber durchspielen. Es gibt genügend "Anleitungen" und FieldReports bis zum FC, für Anfänger, nur sind diese immer an eine einzige Person und an die jeweiligen Umstände gebunden, also im Regelfall nicht 1:1 übertragbar. Du kannst diese Storys nicht selber nachspielen. Deswegen finde ich diese Hilfen einzig als theoretische Übung interessant. Ich auch. Man(n) kann sich ändern (wenn ein Ziel, eine Absicht da ist). Die von dir angesprochene stückweise Fake it `til you make it -Geschichte kann schon hilfreich sein, solange man es nicht übertreibt (das funktioniert ja auch in anderen Lebensbereichen. Was vielleicht wichtig ist (und da kommen wir wieder zum Ausgangspunkt Inner Game): diese Verhaltensweisen müssen zum jeweiligen Menschen passen. Es hat keinen Sinn und wird auch nicht funktionieren, wenn jemand, nur weil er irgend ein Vorbild hat, das gleiche macht wie dieses, mit der Hoffnung, dann genauso zu werden. Somit kommst du um die Anfangsfrage nicht herum, die Persönlichkeitserkennung- und Entwicklung anzugehen. Und du hast absolut recht mit der Aussage, das 90% der Ü40-Männer an Skills und Style arbeiten müssten, um überhaupt etwas klarzumachen. Ich bin recht oft unterwegs am WE, und habe schon mehrmals hier im Forum genau diese Problematik der Ü40iger angesprochen. So gesehen wundert es mich auch nicht, dass selbst durchschnittlich aussehende Frauen überhaupt kein Interesse an diesen ungepflegten und langweilgen Typen haben. FraSkogen sagt auch ganz richtig, dass das Problem oft bei den Frauen liegt. Wenn man nämlich durch Zufall etwas mehr über manche Frauen erfährt (ihre persönliche Situation, Einstellung zu div. Themen), dann kann man oft sehr froh sein, dass es mit derjenigen nicht geklappt hat. Dieses überhöhte Anspruchsdenken stelle ich auch öfters fest, habe dazu aber keine Erklärung.