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  1. Ich habe das vermutlich falsch formuliert, direkt zu fragen hatte ich sowieso nicht vor. Ich meinte nur, dass es theoretisch hilfreich wäre. Deine Meinung teile ich aber. Ich hab mir früher auch oft nicht die Mühe gegeben, einer Frau mitzuteilen, dass es keine weiteres Treffen mehr gibt. Nachdem ich dann bemerkt habe, dass mich das selbst ärgert, habe ich begonnen (wenn auch manchmal nur per SMS), so fair und ehrlich zu sein. Die Sache etwas exponierter zu betrachten und ein paar wahrscheinliche Gründe herauszufiltern hat mir in diesem Fall auch geholfen. Die Konzentration gilt den Dingen, von denen ich weiß, sie sicher falsch gemacht zu haben. Somit lässt sich, wie du sagst, eine solche Situation dann abhaken.
  2. Im Nachinein, besser gesagt nach zwei neuen Dates mit anderen Damen, fällt mir immer mehr auf, dass mich an dieser Geschichte wirklich nur stört, dass ich eben kein Feedback bekomme, woran es gelegen hat (also, abgesehen von hier natürlich). Vermutlich war der Hauptgrund die fehlende Eskalation, ok. Auf diesen Punkt habe ich bei den eingangs angesprochenen zwei Dates mehr Fokus gelegt, und es hat wesentlich besser funktioniert. Trotzdem würde ich noch gerne von der Dame, um die sich dieser Thread dreht, hören, was ich falsch gemacht habe. Was klarerweise nicht geht, damit muss ich aber noch umgehen lernen. Auf jeden Fall Danke für euer Feedback!
  3. Es könnte sein, dass ich der Dame im echten Leben noch einmal über den Weg laufe. Deswegen habe ich beschlossen, auch unter Abwägung eures Feedbacks, mich vorerst nicht mehr zu melden. Idealerweise macht mir das den Nachmittag für ein anderes, kurzfristiges Date frei. Trotzdem ärgert mich diese Situation, kommt aber eben als Lernprozess zu den Akten.
  4. Vorweg mal Danke für deinen Input! Mein Verhalten war, in Bezug auf PU-Standards, nicht gut, das ist klar. Es gab ein paar gute Punkte, aber speziell die fehlende Eskalation ist als negativ anzusehen. Man muss aber beachten, dass wir uns an hohen Standards messen. Ja, gegen einen PUA hätte ich dieses Battle verloren, keine Frage. Aber trifft sie sich nur mit PUAs? Gerade bei Tinder kann man wohl nicht davon ausgehen. Außerdem finde ich die Aussage zu den vielen Nachrichten nicht unbedingt schlagkräftig, weil nur ein Bruchteil der Nachrichten wirklich zu Dates führt. Damen, die ich über Tinder kennengelernt habe, beklagen sich oft über die Fülle von Nachrichten wie "Hi, wie gehts?", die in den wenigsten Fällen zielführend sind. Es kann natürlich durchaus sein, dass sie weitaus bessere Männer als mich kennengelernt hat, das gebe ich offen zu. Sicher wissen kann ich es aber nicht. Daher geht es für mich primär um die Frage, wie hartnäckig man sein sollte. Muss ich sie fallen lassen, weil ich beim ersten Date nicht alles richtig gemacht habe? Ist das ein Schutzmechanismus, um nicht needy zu werden oder doch Verschwendung? Denn ich sehe es durchaus als plausibel an, dass sie nur Hard-To-Get spielt. "Wenn er nicht hartnäckig genug ist, dann ist er offensichtlich nicht der Richtige für mich. Vielleicht wird der nächste Mann besser". So könnte ihr Gedankengang durchaus auch aussehen. Deshalb bin ich immer (nicht nur in diesem Fall) unsicher, wann der richtige Zeitpunkt zum Nexten ist. Die Gefahr einer Oneitis besteht nicht, es geht mir um die Erfahrung, wie ich weiter oben schon angemerkt habe.
  5. Update: Ich hatte beim letzten Anruf gemeint, ich melde mich im Laufe der Woche noch einmal, mit Details wie Uhrzeit und Ort. Gestern also wieder angerufen, sie hob nicht ab. War heute den ganzen Tag beschäftigt und hatte eigentlich geplant, sie am Abend nochmals kurz anzurufen. Was mich aber jetzt wieder stört, ist die Tatsache, dass sie nicht zurückgerufen hat. Generell hätte ich es ein zweites Mal probiert, wenn dann keine Meldung kommt, wäre für mich die Sache durch. Nur bin ich jetzt bei ihr nicht sicher, ob ich ihr wirklich den Gefallen tun soll. Was wäre grundsätzlich die richtige Taktik?
  6. Update: Heute angerufen und Picknick ausgemacht, sie hat sich gefreut.
  7. Ich denke, das ist vollkommen natürliches Verhalten. Niemand spielt jahrelang Kreisklasse und schießt dann plötzlich im Champions-League-Finale drei Tore. Ein hilfreicher Ansatz wäre meiner Meinung nach, Automatismen zu entwicklen, die speziell in ersten Phasen des Kennenlernens verhindern, dass Ängste und Rückfälle in schlechte Muster vorkommen. Zu beachten ist, dass diese automatischen Vorgänge (Routinen) Sicherheit bringen können, diese aber auf Kosten der Spontaneität/Flexibilität geht. Daher spielt es eine noch wichtigere Rolle, zwischenmenschlich flexibel genug zu bleiben, um auch auf die Frau eingehen zu können. Laut dem Lob des Sexismus, und im Prinzip deckt sich das auch mit meinen Erfahrungen, agieren besonders HSE-Damen in feinfühliger und subtiler Manier. IOIs werden beispielsweise nicht wahllos herumgeworfen, sondern entsprechend dosiert. Ein zu fixiertes, lineares Auftreten kann dazu führen, diese subtilen Gesten zu übersehen, was wiederum nicht von Vorteil ist. Diese zwischenmenschliche Flexibilität gepaart mit Automatismen kann meiner Meinung nach nur durch Übung gelernt werden. Mit genug Übung kommt die (Selbst)-Sicherheit, man kann mehr und mehr auf die Automatismen verzichten und sich auf die vorkommenden Emotionen konzentrieren. Ab diesem Punkt gewinnt das Kennenlernen an Spontaneität und somit auch an Qualität. Das ist meine Sicht der Dinge. Daher ist für mich jetzt wichtig, aus Dates mit Damen der Kategorie 4-7 Erfahrungen mitzunehmen, die ich anschließend für Dates mit 8+-Damen adaptieren und nutzen kann. Das fällt mir im Moment noch schwer. @nonameman So versuche ich eben, dem Problem zu begegnen. Zurück zum Thema: Ich werde sie morgen oder Montag anrufen und ihr mitteilen, dass sie mich am Wochenende zu einem Picknick begleiten darf.
  8. Ich habe in den kommenden Tagen einiges an Aktivitäten geplant, darunter auch zwei Dates mit anderen Frauen. So war das im Prinzip auch schon vor dieser Geschichte, denn auch davor hab ich mich mit Frauen getroffen. Das Problem an der Sache ist aber, dass eine 8+ für mich recht selten ist. Zum einen, weil es definitionsgemäß sowieso nicht soviele davon gibt, ich zum anderen aber auch nicht das Leben habe, häufig in Kontakt mit solchen Frauen zu kommen. Ich habe ein für mich interessantes Leben, es geht also nicht darum mein Leben durch Frauen abwechslungsreicher zu gestalten. Ich habe abseits von Frauen genug zu tun. Mein Ziel ist es, selbstsicherer, souveräner und im Prinzip auch effektiver im Umgang mit Frauen zu werden. Ich suche daher natürlich den Kontakt zu Frauen, ich suche diese Situationen, denn nur dadurch kann ich besser werden. Jetzt kommt vielleicht der Rat, dass ich mein Leben ändern muss, wenn ich in dieser Hinsicht erfolgreich sein will. Daran arbeite ich auch, nur bin ich der Überzeugung, dass ich es auch schaffen kann, meine Ziele zu erreichen, ohne beispielsweise ein weltumreisender Modeblogger (nicht daran stoßen, soll nur als Klischeebeispiel dienen) oder Ähnliches zu sein. Das würde mir nämlich keinen Spaß machen. So, auf meine Art, wird es eben ein bisschen länger dauern, aber ich sehe Fortschritt. Meine Frage war jetzt eher dahingehend gemeint, wie ich aus Dates mit Frauen der Gruppe 4 bis 7, wovon ich eine vernünftige Anzahl habe, Erfahrungen mitnehmen kann, die mich auf Dates mit 8+ vorbereiten. Speziell bezogen auf die Schwierigkeiten, die ich derzeit mit Frauen dieser Klasse habe. Die beste Übung wäre natürlich jede Woche ein Date mit einem solchen Kaliber, das bringe ich zurzeit aber noch nicht auf die Reihe.
  9. Das große Problem hier ist, dass die Dame charakterlich und optisch total mein Fall ist. Dementsprechend schwer fällt mir, die nötige emotionale Distanz zu halten, um ohne Druck agieren zu können. Ich bin der Meinung, dass Übung den Meister macht. Daher lege ich, wenn offline mal wieder Flaute ist, Onlinephasen ein, um eben in kurzer Zeit möglichst viele Erfahrungen zu sammeln. Dabei achte ich zwar auf ein gewisses Niveau, gehe manchmal aber auch auf Dates mit Frauen, wo es wirklich nur darum geht, eine Location auszuprobieren oder gewisse Situationen zu üben. Um jetzt die Skala zu bemühen, im Bereich 4 bis 7 (optisch und charakterlich zusammen) fühle ich mich inzwischen wohl. Mit Frauen aus diesem Spektrum agiere ich selbstsicher und erreiche in den meisten Fällen das, was ich mir vorstelle. Ab einer 8 (wiederum optisch und charakterlich zusammen) wirds für mich schwer. Solche Frauen finde ich im Normalfall nicht online, die Erfahrungen, die ich in dieser Kategorie bis jetzt gemacht habe, entstammen allesamt Situationen aus dem echten Leben. Und diese Erfahrungen sind leider an einer Hand abzählbar. Daher fällt es mir hier auch schwer, selbstsicher und natürlich zu agieren, obwohl ich weiß, dass ich es drauf hätte. Kurz gesagt, ich mache mir zu viele Gedanken und lasse der Situation zuviel Bedeutung zukommen. Im ersten Spektrum (4 bis 7) merke ich für gewöhnlich erst ab der Etappe Sex, oder kurz vorher, ob die Dame mir etwas bedeutet. Ab diesem Zeitpunkt habe ich mich jedoch schon manifestiert, wenn also tatsächlich Emotionen meinerseits ins Spiel kommen, werfen die mich nicht mehr aus der Bahn. Im Gegenteil, in solchen Phasen fällt es mir sogar leicht, über die Emotion noch an Attraktivität zu gewinnen. Wenn ich es mit einer (für mich) 8+ zu tun habe, so wie jetzt, dann bin ich schon vor dem ersten Treffen emotional vereinnahmt. Mir ist der Ausgang des Dates nicht mehr egal, weil sie eben genau das zu sein scheint, was ich will. Unbewusst treibt mich die Angst, längere Zeit nicht mehr eine solche Chance zu haben, ins Verderben. Und diese Angst kann ich meiner Meinung nur mit genug Übung ablegen, was wiederum unweigerlich Zeit in Anspruch nimmt, aufgrund der geringen Zahl der infrage kommenden Frauen. Wie könnte ich mich jetzt, für ein mögliches zweites Date, entemotionalisieren, zumindest kurzfristig?
  10. Dieses Beobachten ist leider ein zweischneidiges Schwert: Zum einen hilft es mir, Details wahrzunehmen um sie später, wie du schon sagst, als Art Roofblast wiederzuverwenden. Andererseits werde ich manchmal eben unsicher, wenn mir ablehnende Körpersprache und Ähnliches auffällt. Ich arbeite aber daran, das hauptsächlich in einen Vorteil umzumünzen. Das war mir ziemlich zeitnah bewusst, aber die Analyse stimmt natürlich zu. Das ist mein Plan. Die Nachricht hab ich am Dienstag gesendet. War aber, wie sich herausgestellt hat, natürlich ein Fehler. Das Streicheln war klarerweise ironisch gemeint. Eigentlich bin ich auch dieser Meinung, aber manchmal fehlt mir eben die Konsequenz. Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass etwas witziges, bezogen zum Beispiel auf eine C&F-Situation während des Dates, nicht unbedingt schlecht ist. Dass ich danach noch etwas dummes nachgeschickt habe, geht natürlich nicht.
  11. @Bonne_Lea: Vielen Danke für die weibliche Meinung. Auch sowas hilft mir immer sehr. Das macht Sinn, ist mir natürlich aber erst zu Hause aufgefallen. Das war meine große Sorge. Die Inkongruenz hat mich wie ein Schatten begleitet, ich konnte spüren, dass ich mehr Initiative zeigen muss, ich war aber wie blockiert. Das mit dem Kuss war grundsätzlich blöd, weil mir eben aufgefallen ist, dass sie gleich die Wange herhielt. Das hat mich dann endgültig aus der Bahn geworfen. Aber ich hätte die ganze Situation anders einleiten müssen, das ist klar. Danke schon mal euch beiden.
  12. Mein Alter: 26 Ihr Alter: 24 Dates: 1 Etappe: Absichtliche Berührungen (Rücken, Schultern, Beine, ...) Beschreibung des Problems: Im Prinzip ist das Problem hier schon tausendfach vorgekommen, ich erhoffe mir durch eine möglichst genau Beschreibung ein nutzbares Feedback. Einleitung Kennengelernt habe ich Lisa (natürlich ein Alias) auf Tinder, nach ein paar Nachrichten (allerdings über mehrere Tage) hatte ich ihre Nummer und verabredete mich gleich mit ihr. Vorgesehen war ein Spaziergang durch die Stadt, entlag eines Flusses. Am Tag des Spaziergangs meldete ich mich bei ihr mit dem genauen Treffpunkt und der Uhrzeit. Spaziergang Der Spaziergang verlief soweit gut, wir hatten Spaß, haben bei viel gelacht und den üblichen Smalltalk geführt. Ich habe C&F eingestreut und sie auch ein paar Mal an den Schultern gepackt und von der Radfahrspur geschoben. Anderes KINO jedoch vorerst nicht. Nach einiger Zeit überraschten uns Regenwolken, und wir beschlossen, in ein Cafe zu wechseln. Ich schlug das Cafe vor, und gab ihr den Auftrag, uns dort hinzuführen. Sie kannte das Cafe, trotzdem verliefen wir uns einmal. Hab ihr dann die Richtung angesagt und gemeint, dass ich das für ein Mineral doch gerne mache. Cafe Im Cafe angekommen wählte sie einen Platz auf einer Art Tribüne, von wo aus wir alle Gäste überblicken konnten. Wir saßen parallel zueinander, die Beine auf die vorderen Stufen abgestützt. Die Unterhaltung im Cafe war geprägt von C&F, KINO und Rapport. C&F zum Beispiel wegen ihrer Höhenangst, ob wir wohl nicht zu hoch sitzen würden (absolute Höhe unseres Platzes einen Meter über dem Boden). KINO ging vor allem über Gestikulierung während des Gesprächs, zum Beispiel im Sinn von "Ach, du Arme..." und dann eben Schultern, Rücken oder Beine streicheln. Mehr war aufgrund unserer exponierten Position nicht möglich. Anmerkung: Erst zu Hause dämmerte es mir, dass sie den Platz absichtlich gewählt haben könnte, um eben von vornherein zu viel Berührungen zu vermeiden. Grundsätzlich wehrte sie sich aber auch nicht gegen das Streicheln, beziehungsweise veränderte sie ihre Sitzposition nicht derart, dass ich keine Chance mehr auf diese Art der Berührungen gehabt hätte. Andererseits gingen von ihr aber keine Berührungen aus. Rapport kennzeichnete die längste Phase im Cafe. Wir führten tiefgründige Unterhaltungen über Beziehungen und soziales Miteinander allgemein, was wir uns im Leben vorstellen, wie wir uns das vorstellen, ... In dieser Phase begann sie auch, intime Details über sich preiszugeben und erzählte mir von ihrer Angst, zu wählerisch zu sein und wie schwer es wäre, noch passende Männer zu finden. Anmerkung: Sie erwähnte im Unterton, dass sie in Beziehungen manchmal betrogen worden war, und nicht versteht, warum Männer in einer Beziehung fremdgehen. Meine (ehrliche) Meinung dazu war, dass ich das auch nicht verstehe, und mein Standpunkt ist, dass ein Mann, der herumvögelt, auch selbstbewusst genug sein sollte, einer Frau (die nichts von Polygamie hält) zu sagen, dass er nicht mehr an ihr interessiert ist. Das könnte vielleicht etwas zu cheesy geklungen haben (vor allem in Anbetracht der Möglichkeit eines Tests von ihr), ist aber eben meine ehrliche Meinung. In diesem Zuge haben wir uns auch über Sex unterhalten, allerdings eher oberflächlich. Im Laufe des Gesprächs habe ich ihr dann erzählt, dass ich manchmal allein unterwegs bin, um Frauen kennenzulernen, weil mit Freunden meistens Alkohol im Spiel ist. Tinder ist für mich ein schneller Weg um Menschen und ihre Geschichten kennenzulernen, so meine Aussage. Insgesamt hatten wir viele Gemeinsamkeiten (beispielsweise ähnlicher (Schlaf)Traum als Kinder, oder auch Essen und Trinken, ...). Verabschiedung Beim Verlassen des Cafes ließ ich sie bei mir einhängen, fühlte dann aber irgendwie ihre Finger und dachte, sie wollte Hände halten. Ich war in diesem Moment nicht achtsam, und wechselte blöderweise auf Hände halten (anstatt das Einhaken fortzuführen). Nach wenigen Sekunden und ein paar Scherzen ließ ich ihre Hand wieder los und legte meine Hand um ihre Schulter. Am Verabschiedungspunkt angekommen war mir klar, dass ich für einen KC zu wenig Attraction aufgebaut hatte. Das manifestierte sich auch darin, dass sie direkt in den Kuss-links-Kuss-rechts-Modus wechselte. Ich sagte ihr dann, sie bekomme nur auf eine Wange einen Kuss, weil das bei der Begrüßung auch so war. Anmerkung: Tatsächlich hatte ich mich geirrt, sie sagte mir das auch und verlangte einen Kuss auf jede Wange. Dabei war aber beiderseitig klar, dass ein Kuss auf den Mund sowieso nicht in Frage kam. Also deutete ich ihr Bestehen auf zwei Küsse jetzt nicht als Sicherheit, um womöglich ja nicht auf den Mund geküsst zu werden. Kompliziert, ich weiß. Sie bekam die zwei Wangenküsse. Nachwirkungen In meiner Wohung angekommen schrieb ich ihr noch eine kurze Nachricht, ob sie auf dem Nachhausweg ihren Orientierungssinn wieder gefunden habe. Darauf die Antwort, dass sie natürlich ihren Heimweg kenne, und die Frage, ob ich auch gut nach Hause gekommen wäre. Diese Frage beantwortete ich erst am nächsten Tag, gefolgt von einem Dank für die Begleitung und der Anmerkung, dass ich nichts gegen eine weitere Runde einzuwenden hätte. Seitdem... genau, Funkstille. Meine Anmerkungen stellen potentielle Fehler dar, weitere Beobachtungen meinerseits: Habe sie eingeladen (ich hatte den Deal wegen Verlaufen und so vergessen). Für mich aber im Prinzip kein Problem, hatte eine gute Zeit. Ich bemerkte gegen Ende des Dates im Cafe, dass sie mehrmals gähnte und schon müde war. Ich neckte sie dann noch ein wenig damit, erfand aber schließlich einen Vorwand, dass ich auch nach Hause müsste. Just in diesem Moment kam der Kellner und fragte, ob wir noch was wollten. Anstatt Nein zu sagen, wandte ich mich ihr zu, worauf sie dann dem Kellner ein flinkes Nein entgegnete. Hier hätte ich sofort Nein sagen müssen, und nicht wieder auf sie schauen. Kein KINO von ihr ausgehend: Sie wehrte sich nicht gegen meine Berührungen, berührte mich aber von sich aus nicht. Als Antwort auf C&F bekam ich daher nur verschmitzte Blicke, aber keine scherzhaften Schulterboxer. Die Nachricht am Ende hätte ich lassen können, anstatt ihr needy mitzuteilen, dass es mir gefallen hat. Ohne diese Mitteilung hätte ich mich einfach in ein paar Tagen bei ihr gemeldet bezüglich eines Folgedates. So mache ich mir jetzt natürlich Gedanken, warum sie nicht auf meine Nachricht antwortet. Sie ist optisch eine Liga über mir, sofern das eine Rolle spielt. Mein subjektives Gefühl sagt mit, dass das Treffen im Großen und Ganzen in Ordnung war, ich aber möglicherweise in entscheidenden Situationen fatale Fehler gemacht habe. Frage: Ich bin grundsätzlich an Feedback interessiert, von ihr werde ich das aber nicht bekommen. Daher schildere ich hier meine Situation. Ich wäre jetzt eben wie erwähnt verfahren, Anruf in ein paar Tagen, kleine, witzige Erinnerung an das Date und dann Vorschlag für ein Folgedate. Die Frage, die ich jetzt an euch richten möchte: Habe ich es (aufgrund ihrer Funkstille) mit ehrlichem Desinteresse zu tun, oder spielt sie nur Hard-To-Get? Wie würdet ihr weiter verfahren? Vielen Dank!
  13. Ich möchte wieder ein kleines Update bringen. Grundsätzlich geht es für mich hier nur mehr darum, herauszufinden, warum es mir bei den ersten Treffen so schwer gefallen ist, irgendeine Art von KINO zu fahren. Ich versuche, weniger outcome-dependent zu sein und mich eher auf den Moment zu konzentrieren. Zum erwähnten Singabend ist es nicht gekommen, weil ich kurzfristig den Termin verschieben musste, deshalb haben wir uns spontan einen Tag später bei ihr in der WG getroffen. Zu dem Zeitpunkt waren auch ihre beiden Mitbewohnerinnen da, die sich nach einiger Zeit zu uns in die Küche gesellten. Die Unterhaltung war gut, ich konnte gut Social Proof zeigen, da ich mich mit den Mitbewohnerinnen eigentlich auf Anhieb verstanden hatte. Im Unterschied zu den ersten Treffen habe ich diesmal aber vermehrt darauf geachtet, ob und wie natürliche Berührungen möglich sind. Gelungen ist mir das gut, während ihre Mitbewohnerinnen mal eine halbe Stunde weg waren. Beim Aufstehen und Glas Wasser holen immer bei ihr vorbei, mit der Hand ihren Rücken entlang gefahren, bei ihr aufgestützt, während sie ein Lied auf ihrem Handy gesucht hat (wir haben dann doch ein bisschen gesungen) und solche Sachen. Einfach nicht daran gedacht, wie es zum KC kommen könnte, sondern normal verhalten. Der Abend war insgesamt ziemlich locker und lustig. Dass es noch immer nicht zum KC gekommen war, hat mich diesmal viel weniger gestört. Am nächsten Tag habe ich mich dann spontan zu einem Spaziergang in ein mir noch unbekanntes Gebiet der Stadt entschlossen, und sie gefragt, ob sie mich begleiten möchte. Sie hat gesagt, dass sie sowieso in der Nähe einen Termin hat und ein Stück mitkommt. Gleich am Beginn habe ich ihr dann meine Hand hingestreckt, "Komm.", was sie aber mit leicht verunsicherter Miene und der Aussage "Ahm, ich weiß nicht, ich finde das komisch." ablehnte. Ich bin nicht weiter drauf eingegangen, hab das Thema gewechselt. Am gleichen Abend hat sie mir dann bei Whatsapp geschrieben, dass es ihr Leid tut, wie sie sich bei der Handsituation verhalten hat und sie es eigentlich voll lieb gefunden hat. Ich habe darauf nur entgegnet, dass es jetzt zu spät sei, weil ich den Verlobungsring schon zurückgegeben habe. Gefolgt vom ernstgemeinten Hinweis, dass sie sich bitte nicht für sowas entschuldigen soll. Dabei habe ich es dann belassen. Die Antwort hätte vielleicht etwas besser ausfallen können ("Gut, wenn du mich zum Essen bei dir einlädst, vergesse ich die Sache." oder "Ich verstehe deine Unsicherheit voll und ganz, lass und das mit dem Händchenhalten am Dienstag bei mir in der Wohnung im kleinen Rahmen üben."). Zusammenfassung Ich denke, dass sie jemand ist, der "empfindlich" auf falsch kalibriertes KINO reagiert. Sprich, während eine andere Frau das Hand halten beim Spazieren als völlig normal ansieht, muss ich bei ihr mit Rapport und Comfort ein erhöhtes Mindestlevel erreichen. Das habe ich bis jetzt aber offensichtlich noch nicht geschaftt. Deswegen sind von ihr auch nicht die Signale gekommen, die ich eigentlich erwartet hätte. Die Frage ist jetzt aber, ob sie einfach jemand ist, der länger braucht, um mit einer Person "warm" zu werden, oder ob ich tatsächlich in stundenlangen Unterhaltungen in gewohnten Umgebungen nicht in der Lage bin, für genügend Rapport/Comfort zu sorgen. Grundsätzlich möchte ich dieses Mysterium schon noch aufklären. Was ich aber nicht möchte, ist, die Schwelle zu "Der checkt nicht, dass ich nichts von ihm will. Ich bin aber ein freundlicher Mensch und will ihm das so direkt auch nicht sagen." zu überschreiten. Darum bitte ich euch wieder um eine Meinung: Sie meldet sich von selbst eigentlich fast nie, geht aber auf alle meine Vorschläge ein. Sie kann sich schwer entscheiden und hat am liebsten, wenn ich sage, was wir machen. Sie reagiert "richtig" auf mein C&F (Schulterboxer, ...) und wir verstehen uns eigentlich richtig gut. Sie lässt normale Berührungen zu, aber wenn der Körperkontakt darüber hinaus geht, fühlt sich die Situation seltsam an. Nun gibt es zwei Möglichkeiten: a) Sie ist wirklich schüchtern, und braucht einfach länger, zu entscheiden, was sie möchte. b) Sie ist einfach nur freundlich. Was sagt ihr dazu?
  14. Der Vollständigkeit halber möchte ich euch kurz vom Kochen gestern berichten. Vorweg nehmen kann ich gleich mal, dass ich es versäumt habe, die meisten meiner angedachten Verbesserungen umzusetzen. Wir haben wenig gekocht, ich habe bis auf Einzelaktionen kein durchgängiges KINO betrieben, im Prinzip haben wir wieder nur stundenlang geredet. Vom ausgemachten Treffpunkt bis zu meiner Wohnung haben wir uns eingehängt, die letzten paar Meter zum Eingang hab ich sie dann an der Hand genommen. Das waren die ersten fünfzehn Minuten, und eigentlich das meiste KINO. In der Wohnung habe ich keine Couch, sondern nur einen Tisch, was an sich schon mal blöd ist. Wir sind dann irgendwie nebeneinander gesessen, aber Berührungen waren einfach nicht so natürlich, wie auf einer Couch. Nach einem Glas Wein haben wir dann zu kochen begonnen, und auch dort ist es mir schwergefallen, zielführendes KINO zu bringen. Hab sie zwar immer wieder mal geschubst und ihr auf die Finger geklopft, aber es war nichts dabei, wo ich gesagt hätte, das triggert jetzt einen Kuss. Das einzig positive war wieder das Gespräch, C&F funktionierte super. Sie hat sich auch öfter gefragt, warum sie dieses und jenes eigentlich erzählt, das mache sie normal nicht. Das deutet für mich auch auf ausreichend Rapport und Comfort hin. Worüber wir aber wenig bis gar nicht gesprochen haben, sind sexuelle Dinge. Ich hab das Thema beiläufig kurz angesprochen, im Rahmen einer Geschichte, aber das Gefühl gehabt, dass ihr das unangenehm ist. Ich kann mich auch täuschen, hab das aber bei anderen Frauen schon ganz anders erlebt. Ich bin normal jemand, der als einer der ersten "Eskalieren!" unter solche Beiträge wie diesen schreiben würde. Interessanterweise bin ich in Bezug auf KINO und Eskalation eigentlich recht offen, noch am Vorabend des Dates war ich mit Arbeitskollegen unterwegs und hatte spontan einen KC. Soll heißen, dass ich normalerweise recht gut darin bin zu erkennen, wann es Zeit für einen Kuss ist. Komischerweise habe ich bei dieser Frau aber jetzt Probleme, die Zeichen richtig zu deuten, oder überhaupt zu erkennen. Ich hatte mit ihr noch keine Situation, wo ich mir sicher war, dass eine kurze KINO-Routine (Haare zurückstreichen, Halskette bewundern und dabei den Hals berühren, ...) jetzt zum Erfolg führen wird. Solche Situationen fallen mir aber wie gesagt bei anderen Frauen recht schnell auf. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass ich nach PU-Standards ganz klar versagt habe. Was die Frau angeht, kann ich gleich mal festhalten, dass sie mich wieder sehen möchte, diesmal zu einem Singabend (ihre Idee). It goes without saying dass das meine letzte Chance sein wird.
  15. Offensichtlich stimmt das so. Ich hab ihr gestern noch das Angebot gemacht, mich nächsten Freitag beim Kochen zu unterstützen (bin vom Spaziergang abgekommen, weil ich, natürlich wieder, nachgedacht habe und zum Entschluss gekommen bin, dass KINO höchste Priorität hat, und das leichter beim Kochen zu bewerkstelligen ist). Sie war erfreut und hat gleich eingewilligt, unter der Bedingung, dass sie auch was zu essen bekommt. Ich hab darauf entgegnet, wenn sie Wein mitbringt, darf sie überall mitnaschen. Auch das restliche Gespräch verlief ausgezeichnet. Soweit so gut, der Tisch ist also gedeckt.