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  1. Hey Leute, ich bin neu hier! Habe mich vor kurzem dazu entschlossen an mir zu arbeiten unf Fortschritte zu machen. Vorweg: ich hoffe, dass ist hier das richtige Forum. Nun meine Frage: mir fällt es mittlerweile leicht fremde Mädchen anzusprechen, vor allem in der Uni. Ich war sonst immer sehr sehr schüchtern, doch nun klappt es wie gesagt wesentlich besser. Was mir aber dennoch schwer fällt ist, mich in größeren Gruppen zu „behaupten“. Folgendes: habe ein Mädchen kennengelernt, die hat mir dann ihre Freunde vorgestellt (haben ein paar Stunden zusammen verbracht), aber mir fiel es schwer in der Gruppe das Wort zu ergreifen um mir Akzeptanz zu holen damit ich dann eventuell in die Gruppe aufgenommen werde. Wie schaffe ich es, in größeren Gruppen mehr aus mir selbst heraus zu kommen, das Wort öfters zu ergreifen etc. Ich möchte auch gerne im Mittelpunkt stehen und immer mit coolen Sachen die Leute zum Lachen zu bringen um in weiterer Folge natürlich beliebt bei vielen zu sein. Wie gelingt mir das? Habt ihr Tipps für mich? Danke euch 😀
  2. DRGiacomo

    Creep

    Dear Diary, "But I'm a creep, I'm a weirdo. What the hell am I doing here? I don't belong here." Der Refrain verlässt meinen Kopf nicht,immer und immer wieder muss ich ihn mir mit meiner inneren Stimme vorsingen. Aber egal es ist Daygame-zeit,also raus auf die Strassen während der Song weiter durch meinen Kopf geistert.Am Anfang spüre ich noch die Ablehnung "Fuck ich will kein Creep sein".Aber irgendwann spüre ich die Akzeptanz."Ja für manche bin ich vllt ein Creep,aber das ist cool. Ich bin deshalb ein Creep weil ich raus gehe PickUp mache und an mir selber arbeite. Ich lasse mich nicht von den Regeln der Gesellschaft einengen. Obwohl in Deutschland fast keiner Frauen auf der Strasse anspricht,mache ich das,deshalb bin ich ein Creep und das ist gut so,ich bin ein Creep,weil ich mich den Mustern wiedersetze,weil ich lieber meinen Weg gehe als wie alle anderen zu sein. "
  3. Gast

    Gedankenfluss

    Gedanken. Sie sind überall. Wieso denken wir eigentlich? Wieso müssen wir bestimmte Themen immer und immer wieder im Kopf durchlaufen, obwohl wir genau wissen, dass es darauf keine Antwort gibt. Wir wissen, dass dieses regelrechte zerdenken, uns nicht gut tut. Das Denken bereitet uns nur noch mehr Schmerzen, weil wir bestimmte Dinge immer wieder aufrufen. So gerne würde ich andere Menschen verstehen, ihr Handeln, ihre Gefühle, ihre Gedanken. Gedanken. Dieses Verstehen wollen ist nahezu unmöglich, wenn jemand nicht reden möchte. Woher soll ich denn dann wissen, was sie bewegt? Helfen. Ich möchte gerne helfen. Wenn ich jemandem nicht helfen kann, dann fühle ich mich nutzlos, nicht gebraucht. Außerdem schlecht, weil ich denke, dass ich vielleicht auch nicht in der Lage bin zu helfen. Bin ich unfähig? Ich wünschte mir manchmal, dass man seine Gedanken einfach abschalten kann. Ein Knopf auf dem "Aus" steht oder "Reset". Einfach mal eben, nur für einen kleinen Moment, die Gedanken, den Gedankenfluss, ausschalten. Das machen was mir wirklich gut tut. Ich habe das Gefühl, dass ich mich manchmal viel mehr um andere Sorgen möchte, als um mich. Meine Therapeutin hat mich einmal gefragt, was ich einer Freundin oder einem Freund raten würde, zu tun, wenn es ihr/ihm schlecht ginge. Da zögerte ich nicht lange, und sagte selbstverständlich, dass ich ihnen ein warmes Bad, Gesichtsmaske, Auszeit mit Familie usw. empfehlen würde. Als sie mich jedoch direkt danach fragte, was ich mir selber gutes tun würde, fiel es mir unglaublich schwer, eine ehrliche Antwort darauf zu finden. Mir würde sicherlich auch eine Auszeit mit der Familie oder ein warmes Bad gut tun, jedoch habe ich für so etwas einfach keine Zeit. Ich möchte mir dafür auch keine Zeit nehmen, da ich es als Zeitverschwendung ansehe. Anderen würde ich sowas ans Herz legen. Ich wünschte mir, dass ich jemand anderes sein könnte. Manchmal wäre ich froh, alleine zu sein. Dann müsste ich niemanden erzählen, wie es mir geht oder was ich mache. Leider bin ich sogut wie nie alleine. Das ist sehr belastend für mich. Belastend finde ich auch den Gedanke, dass während ich das hier schreibe, mir das alles so unreal vorkommt, als würde das nicht stimmen können was ich schreibe, obwohl es das ist, was ich gerade denke. Wieso lassen Menschen, die akute Probleme haben, sich oft nicht helfen? Obwohl ich mir früher auch nie helfen lassen wollte, nie geredet habe und zum Psychologen gehen? Nein danke, das erst recht nicht, kann ich nicht verstehen wieso Leute meine Hilfe nicht annehmen möchten/können. Ich bin mir sicher, dass es ihnen gut tun würde, wenn sie sich einfach mal ihren ganzen Frust und Kummer von der Seele reden würden. Mir würde es dann auch besser gehen, wenn ich weiß, was diese Person momentan so stark beschäftigt. Ich habe oft das Bedürfnis mich einfach mit einer bestimmten Person hinzusetzen und mir alles, einfach alles anzuhören nur um dann zu helfen. Irgendwo ist es ziemlich egoitisch, da die andere Person nicht reden mag. Akzeptanz fällt mir dann sehr schwer! Ich weiß mittlerweile nur eins, reden hilft. Ich kenne das Gefühl, wenn man jemandem etwas unbedingt erzählen möchte, es liegt dir einfach auf der Zunge, aber man kann es einfach nicht zu Worte fassen. Aus Angst. Doch Angst wovor? Bin ich dann weniger Wert nur weil ich meine Gefühle und Gedanken ausgesprochen habe? Nein. Wieso machen wir uns dann aber davon so abhängig? Ich möchte das gerne ändern, aber wie?
  4. Hallo zusammen, jeder kennt das: Da schlawenzelt man gemütlich durchs Leben auf einmal kriselt es. Mit dem Partner läuft es nicht, eine schwere Krankheit sucht unsere Liebsten oder einen selbst heim, der Lebenssinn ist abhandengekommen, der Job läuft nicht oder man wird entlassen, Schicksalsschläge die nicht verhindert werden konnten oder auch im Kleinen Maßstab ärgern uns Dinge die wir nicht direkt ändern können und nehmen uns Gefangen. Kurz vorher noch in unserer Gewohnheit gelebt und jetzt sowas. Fuck. Die eigene Gewohnheiten, die aufgebauten Überzeugungen bröckeln und sind mit einem riesigen Fragezeichen versehen. Nichts funktioniert. Je nach Typ Mensch und dem Umfang der Krise kann uns das kurzzeitig beflügeln. Energiereserven werden freigesetzt. Wir fühlen uns lebendig – aus der Lethargie des Alltags gerissen. Ab einem bestimmten Stresslevel bricht aber alles zusammen. Keine Energie, kein Bock und keine Lösung, kein Weiterkommen ist in Sicht. Absturz. Freier Fall. Was nun? Ganz rational gibt es drei Möglichkeiten: 1. da bleiben wo man ist 2. das Wiederherstellen was war oder 3. etwas ändern, sich entwickeln Punkt eins ist der denkbar Schlechteste. Wir verharren in dem ungewollten Zustand. Verfallen weiter in negative Emotionen und es führt kein Weg heraus. Betreibt man dies, wird man über kurz oder lang ein unsozialer, unglücklicher Zeitgenosse dessen Lebenswille den Bach runtergeht und man nur noch funktioniert. Dabei muss man sich bewusst machen woraus das Leid entsteht, das negative Gefühl herkommt. Wir haben was wir vorher hatten verloren. Und wenn wir uns dagegen wehren verstärkt sich dieses Gefühl noch weiter. Punkt zwei ist einen Schritt weiter. Ich möchte zurück was ich hatte und kämpfe dafür. Klingt vernünftig. Aber können wir den vorangegangenen Zustand je erreichen? Egal um welche Krise es geht – es wird nie wie vorher sein. Dies ist ein Irrglaube. Wir klammern uns an das gewohnte Vergangene weil es uns Sicherheit gibt. Es ist uns vertraut. Viele Menschen fürchten das Unbekannte und verharren lieber im solala/‘passt irgendwie‘ als aktiv weiterzugehen und Chancen wahrzunehmen die etwas zum Positiven zu verändern. Punkt drei ist aus meiner Sicht die Königsdisziplin und wir auch überall hier um Forum propagiert. Natürlich in einem anderen Kontext aber das Prinzip ist immer das Gleiche. Akzeptanz! Das Wichtigste und gleichzeitig Schwierigste. „Mir ging es doch eben gut und jetzt soll ich einen schlechten Zustand akzeptieren?“ Ja! Mit der Akzeptanz vermindert sich direkt das Leid welches man erfährt und sich aus dem Verlangen nach dem vorherigen Zustand speist. Mit der Akzeptanz ist es auch direkt möglich etwas zu verändern sich zu entwickeln und den neuen Gegebenheiten anzupassen. Ich habe hierzu das Gleichnis einer Ballonfahrt gehört was ich sehr anschaulich finde: In unterschiedlichen Höhen befinden sich unterschiedliche Winde mit unterschiedlichen Richtungen. Nun fahre ich in eine Richtung und alles ist tutti. Aus irgendwelchen Gründen dreht der Wind aber. Wird stärker, stürmisch ungemütlich. Was tun? Verharren, hadern, ankämpfen gegen das Unausweichliche und Unabänderbare? Oder versuchen mit dem Ballon in eine andere Flughöhe zu erlangen wo andere Winde wehen? Die Antwort ist klar. Nichts bleibt wie es ist und gerade die Fähigkeit Dinge zu akzeptieren wie sie sind und zu versuchen damit umzugehen führen dazu Krisen zu überwinden. Hierfür gibt es unendliche Beispiele und Literatur von Menschen wo das Schicksal hart zugeschlagen hat und welche nachher lebensfroher sind als zuvor. Akzeptanz und den Willen etwas zu ändern, die Krise als Katalysator für Veränderungen nehmen ist ein Schlüssel um mit dem Umzugehen was das Leben uns zuwirft. Eine kleine Sache am Rand: Was tun wenn einem Mitmenschen ein Schicksalsschlag widerfährt? So im ersten Moment – genau dann wenn dieser davon erzählt oder wir es erfahren? Egal was es ist: es hilft nichts es kleinzureden oder direkte Auswege aufzuzeigen. In dem direkten Moment sollte man dem Schmerz und Leid Raum gewähren. All‘ den Raum den es braucht. Und wenn dabei kein Taschentuch und Klorolle mehr im Haus ist – auch ok. Denn das Beste was wir machen können ist es diese Person zu bestärken das es ok ist, dass sie weint, das sie jetzt unglücklich Hier nimm meine Schulter. Ich halte dich fest. Lass es raus. Erzähl doch mal, mich interessiert was du fühlst. Dies kann auch zu einen ersten Schritt in Richtung Akzeptanz und damit Veränderung und Weiterentwicklung führen. Also dann an euch liebe PUF-ler: bleibt dynamisch und immer mit einem offenen Geist. Grüße Thalim
  5. Meine lieben Freunde. Heute hat sich etwas ganz entscheidendes geändert. Ich führe seit rund 18 Tagen ein Tagebuch, das mir darüber hinweghelfen soll, dass ich von meiner Freundin verlassen worden bin, respektive, wie ich das Leben als Neosingle zu meistern gedenke. War dieses Werk bislang geprägt von meinen Versuchen, über die gescheiterte Beziehung hinwegzukommen, über die Schilderungen aller Aktivitäten, den Schmerz zu lindern, zu bekämpfen und zu verdrängen, mit dem absoluten Tiefpunkt heute, wo ich mich taub und leer und versklavt von meinen Gedankengängen fühlte, so habe ich heute gefunden, was ich lange, lange gesucht und vermisst hatte: Meine Leidenschaft. Meine Lebensfreude. Ich habe sie wohl kurz nach meiner Kindheit verloren und sie gesucht. Überall. In Materiellem, in Anerkennung, in Liebe, in Hobbies, in Beruf, in Freiwilligenarbeit. Aber ich habe am falschen Ort gesucht. Ich hatte sie immer in mir drin. Und dort hatte ich nie gesucht. Ich war Zeit meines Lebens darauf bedacht, Fertigkeiten zu entwickeln, die mir auf der Suche nach Leidenschaft ausserhalb von mir selbst halfen. Ich lernte in der Schule, ich lernte, wie man Frauen für sich begeistert, ich kaufte mir Gadgets, versuchte mich in Musik, trainierte meinen Körper. Aber es hat in mir nie die Leere ausgefüllt, die ich in mir trug. Es gab nur einen einzigen Augenblick, wo diese Leere nicht bestand: Unmittelbar nach dem Sex. Wo ich für einmal im hier und jetzt war. Für diesen kurzen Moment habe ich alles getan, gearbeitet, gedacht, analysiert. Dabei hätte ich nur eins tun müssen: Mich einfach immer im Hier und Jetzt aufzuhalten. Zu sehen, zu hören, zu riechen, zu fühlen. Ohne immer zu analysieren, ob es gut oder schlecht sei, ob es gut oder schlecht war oder ob es gut oder schlecht sein würde in der Zukunft. Ab heute werde ich verzichten, meine Stimmung zu messen und herauszufinden, was mir gut tut und was nicht. Es spielt einfach keine Rolle mehr. Daraus erwuchsen lediglich Kontrollstrategien, Vermeiden oder Bekämpfen, Flüchten und Verdrängen. Im Treibsand soll man nicht strampeln, sondern sich auf den Rücken legen und seinem Pferd pfeifen. Man muss sich der Angst stellen und nach seinen Werten agieren. Bis hierher war mein Tagebuch nur eine Prélude. Und wir haben Karfreitag. Hier, wo meine wahre Reise beginnt. Bis heute war es eine Reise, die erst bis zum Rand des Hafens geführt hatte. Ab heute geht es auf die grosse, weite See. Das Buch, das ich gelesen habe (Akzeptanz- und Commitment-Therapie) seit gestern Nachmittag umschreibt die Suche nach dem Glück. Und diese beinhaltet, dass man Glück findet, wenn man negative Emotionen und Gefühle akzeptiert und sie nicht versucht zu verdrängen oder zu lindern. All die Ratgeber, die hauptsächlich Kampfstrategien gegen negative Emotionen beinhalten („geh unter die Leute, iss dein Leibgericht, nimm ein Bad, fuck ten other women“) – sie alle funktionieren nicht. Sie übertünchen das Hauptproblem: Nur wer sich seinen Dämonen stellt, kann Glück finden. Negative Emotionen und Gefühle sind ein Teil von uns. Wir müssen sie zulassen, um uns nicht zu verleugnen. Ich hatte das nie so ganz begriffen. Heute ist es mir mit einem Schlag glasklar geworden: Das Glück liegt in einem selbst. Es hat mit der Akzeptanz aller Gefühle zu tun, die ein Mensch haben kann und darf. Dazu gehören auch Trauer, Wut, Hass, Verzweiflung, Depression, Angst. Man muss ihnen Raum und Beachtung schenken. Und man kann dann handeln, wenn man sie klar sieht. Sich selbst gewahr sein. Das ist der Schlüssel zum Glück. Durch die Welt zu gehen und in Gedanken versunken zu sein, ganz woanders, zu grübeln über das Gestern oder das Morgen – das war meine Haupttätigkeit in den vergangenen Jahrzehnten. Ich sah nicht mehr die Schönheit des Augenblicks. Die Zeit und das Leben zerrannen um mich herum und ich war nie da. Ich war nicht da, wenn meine lieben Menschen mit mir sprachen oder um mich herum waren. Ich war mit meinen Gedanken irgendwo. Ich habe viel Zeit vergeudet, auf Planung der Zukunft und Analyse der Vergangenheit. Und dabei die Genussfähigkeit des beobachtenden Ichs vernachlässigt. Ich habe mich heute selbst gefunden.
  6. Hey Leute, mal ein Sonntagsanstoß: Nichts empfinde ich als befreiender als sich SELBST zu akzeptieren, auf sich SELBST zu schauen und das Beste aus sich SELBST zu machen. Unter anderem auch angeregt durch einen Thread hier im Inner Game Bereich namens "Das Mammut zähmen: ..." (kann ich euch nur sehr empfehlen -> http://www.pickupforum.de/topic/154170-das-mammut-zähmen-warum-es-dich-nicht-interessieren-sollte-was-andere-leute-denken/ ) erkenne ich das schöne Gefühl, sich seiner SELBST bewusst zu machen, auf sich SELBST zu schauen mit seinen EIGENEN Stärken und Schwächen. Wieso wollen wir krampfhaft unsere Schwächen in Stärken verwandeln, wenn wir doch schon wunderbare individuelle Stärken haben und diese weiter ausbauen und entwickeln können? Warum sollte ich, wenn ich die Stärke und das Potenzial als kreativer Künstler besitze, mich stattdessen dem Wunsch und den Erwartungen der Gesellschaft, Eltern etc. hingeben und einem akademischen Beruf im Anzug nachgehen? Um dann immer und immer wieder festzustellen, dass sich mein Leben im Teufelskreis abspielt und ich meine "authentische Stimme" (aus dem Thread mit dem Mammut) immer nur verdrängt habe. Ihr habt einen Kern in euch, eine Bestimmung, diese eine authentische Stimme. Sie zu umgehen wäre wie der Erdanziehungskraft zu trotzen. Es ist einfach nicht möglich. Die Folgen sind einfach nur Unglück und Unzufriedenheit für euch. Findet eure EIGENEN Ziele, die die euch aus dem tiefsten Herzen und der Seele berühren und glücklich machen. Und mit wie viel ihr zufrieden seid im Anbetracht der Menge an Arbeit, die ihr dafür leisten wollt. Ich selbst arbeite lieber weniger als 8 Stunden am Tag und habe dafür noch Zeit für Freunde, Familie und meine anderen Ziele. Aber das ist eben MEINE Vorstellung und MEIN Ziel, das mich tief aus meinem Kern glücklich macht. Was wäre DEINE Vorstellung und DEIN Ziel? Egal was es ist, es ist vollkommen ok und sehr gut, solange es dich wirklich rundum komplett glücklich macht Wir sind alles einzigartige Wesen. Der eine kann das, der andere das. Der eine sieht so aus, der andere so. Der eine hat die eine Stärke, der andere sie wo anders. Es ist doch schön, dass nicht jeder gleich ist und einfach du, er und ich einzigartig sind Schönen Sonntag, musste mal an euch raus Fronco
  7. Hey meine Freunde, was ist für euch Akzeptanz bzw. sich selbst akzeptieren lernen. Kann man eine Eigenschaften an sich akzeptieren aber dennoch hassen? Angeblich soll man ja nicht an sich arbeiten können, wenn man sich nicht akzeptiert hat. Das stimmt nicht ganz, finde ich. Es kommt drauf an wie Akzeptanz verstanden wird. Zum Beispiel, wenn ich nicht akzeptiere, dass ich Alokoholiker bin, kann ich daran nicht arbeiten, weil ich die Schwäche nicht sehe, soweit logisch. Aber was ist, wenn ich die Schwäche Alkoholiker erkannt und akzeptiert habe, aber diese Eigenschaft nicht mag, sie mich fertig macht und aus genau diesem Grund daran arbeite? Ich habe vllt ein falsches Verständnis der Akzeptanz, weil ich immer dachte, dass ich nur an mir arbeiten kann, wenn ich alles an mir akzeptiere in Form von "es ist okay", also positiv bewerte. Aber dieser Gedanke löst bei mir keinen Veränderungsbedarf aus. Die Motivation sich oder eine Eigenschaft zu verändern kommt doch immer aus einem Gefühl/Bewertung heraus - meist negativ, weil man ja sonst gar keinen Grund hat sich zu verändern. Ich nehme mich als Beispiel: Ich stottere, ist ein riesen Handicap. Immer wenn ich stottere ärgere ich mich, weil es mir einfach peinlich ist, mich minderwertig fühle usw.. Jetzt kommt hier meine Frage der Akzeptanz. Ich weiß dass ich stottere (habe es also akzeptiert) und arbeite derzeit daran langsamer und deutlicher zu sprechen. Dennoch hasse ich das Stottern und genau aus diesem Grund bearbeite ich es. Wie geht das? Nach der Aussage wie Akzeptanz funktioniert, kann ich nicht an Eigenschaften die ich bekämpfe bzw. nicht akzeptiere arbeiten, aber ich kann es. Ist mein Verständnis was Akzeptanz ist falsch? Ist Akzeptanz sich nur zu kennen und zu wissen wie man ist (und nichts verleugnet), obwohl es Eigenschaften gibt, die man hasst/nicht mag oder ist Akzeptanz, dass man sich und seine Eigenschaften einfch ohne negative Bewerungen annimmt (was aber keinen Handlungsbedarf auslöst). Danke
  8. Hey, bevor jetzt alle denken ich sei ein Sturkopf bezüglich des Titels, nein ich bin es nicht. So nun zum Thema, ich hoffe ich poste hier im richtigen Bereich, wenn nicht bitte ich dies zu entschuldigen. Ich habe mich nun einige Wochen hier eingelesen und bin zu dem Entschluss gekommen, dass ich unter einer, wie ihr es sagt: "Oneitis", leide. Die Schatztruhe hat mir hier wertvolle Tipps gegeben das alles irgendwie zu verstehen aber mir fällt es extrem schwer alles so zu akzeptieren bzw. anzunehmen. Ich habe das Problem, dass ich bis jetzt im Leben immer so gut wie alles konnte ohne wirklich viel dafür tun zu müssen. Hier ist jetzt der Knackpunkt, ich habe mitte Februar erleben müssen, dass ich eben NICHT alles kann. Ok Ich habe schon früh bemerkt, dass ich durch meine Schüchternheit und meine Selbstzweifel nicht gut mit Frauen kann. Ich vergleiche mich mit JEDEM in meinem Umfeld (ziemliches innerer Kritiker Problem und auch eine "Antriebsblockade" was Eigenmotivation betrifft (Ich habe bis jetzt fast noch nie irgendetwas, wie Sport im Verein zum Beispiel durchgezogen. Ich gehe aber seit 3 Jahren regelmäßig ins Fitnessstudio) Dieses Thema war für mich eben bisher immer die größte Baustelle. Bisher hatte ich auch nur eine Fernbeziehung, die ein halbes Jahr hielt als ich 17 war. Diese endete übrigens auch in einer sogenannten Oneitis. Damals trennte sich meine Freundin aufgrund der Entfernung. Nun traf ich SIE (19), Ich (22) letzten Dezember. Es hat sich herausgestellt, dass ich viel zu sehr "needy" ihr gegenüber war. Ihr schon nach 4 Wochen sagte ich liebe sie usw. Es lief auf jeden Fall darauf hinaus, dass sie jeglichen Respekt vor mir verlor und mich eiskalt Abschoss (wir waren offiziell seit Mitte Januar "zusammen"). Ich habe meine Kumpels aufgegeben und mein Leben eben nur noch auf sie abgestimmt. Ich hatte mich mit ein paar Kommilitonen im Fußball angemeldet, was ich bis zu ihr auch regelmäßig besuchte. Ih ging aber als ich sie kannte nicht mehr hin und das merkte sie auch und fand es offensichtlich nicht gut dass ich alles nach ihr ausrichtete. Wir sahen uns jeden zweiten Tag mindestens. Meine Jungs meinten auch, so schnell es kommt, geht es auch wieder und ich habe ALLE Warnsignale ignoriert obwohl sie mir im Bewusstsein schwebten. Mein Bauchgefühl sagte auch öffne dich nicht zu sehr aber ich habe es letztlich doch getan, weil sie in ihren guten Momenten einfach unglaublich war. Der Grund war: "Ich kann dir nicht geben was du mir gibst, es liegt an mir ich habe einen Knax Blabla". Ihr Ex-Freund den sie extra für mich verlassen hat (Mitte Dezember) und sie für ihn wie Luft war, er sie einfach wie Dreck behandelt hat spielt glaube ich auch eine große Rolle. Es war für sie die erste Beziehung. War ich Lückenbüßer? Ich war natürlich total am Boden zerstört und meinte zu ihr ob wir denn nicht einfach so weiter hätten machen können nach ihrer geforderten Kontaktsperre. Als sie dann gehen wollte fragte ich noch nach einem Abschiedskuss (alter wie verzweifelt muss ich gewesen sein?!), den gab sie mir sogar und er war mega innig. Dabei sagte ich noch "Ich möchte dich nicht verlieren" Ihre Antwort: "Ich dich auch nicht, dafür bist du ein viel zu guter Küsser". Hm wie soll ich das bitte verstehen? Wie es weiter ging? Ich hielt die Kontaktsperre eiskalt durch (bin nach Hause gefahren, weil ich 450km entfernt studiere und sich das alles dort abspielte, Sie studiert übrigens mit mir im selben Semester, somit nicht sehr gut :D). Von ihr kam danach nichts mehr und ich schrieb ihr eine Abschieds SMS. Darin sagte ich dass das was sie abgezogen hat gar nicht geht und sie wenigstens richtig mit mir Schluss machen sollte und mich nicht warm hält.. Von ihr kam nur dass es ihr leid täte und sie das so wie es gekommen ist nicht wollte. Nun folgten wieder sehr schlimme Tage für mich. Der erste Tag in der Uni (es war übrigens noch Klausurenphase, auch nicht so toll aber zur Ablenkung alle mal top :) )war die HÖLLE... Ich ihr direkt geschrieben am Abend ob wir uns nicht aussprechen wollen, da für mich noch so viel im Raus stünde. Sie antwortete nur sie möchte nicht, von ihr aus wäre alles gesagt und sie will nicht noch eins von vielen vorangegangenen ernsten Gesprächen führen. Meine Antwort war dann dass ohne ernste Gespräche keine Beziehung funktionieren würde und darauf hin kam nichts mehr von ihr. (Ich habe sie überall gelöscht, keine sorge, von mir wird auch nichts mehr kommen was eine Kontaktanfrage betrifft oder sowas). Ich muss dazu sagen, dass wohl sie auch ein Problem mit ihrem Selbstwert hat und es vlt. deßhalb nicht gepasst hat? Ich habe so einiges begriffen was ich falsch gemacht habe und auch an was ich arbeiten muss. Leide aber immer noch extrem. ABER Mir fällt es unglaublich schwer das anzunehmen. Wieso war diese Frau nichts für mich? War ich zu schwach? Wieso ist ein anderer besser für sie? Ich komme selbst du der Erkenntnis, dass ich wiedermal denke alles zu können und für jeden Menschen gut genug zu sein. Wie lerne ich das zu akzeptieren, dass manche Menschen einfach nicht zusammen passen? Die Frage klingt sehr komisch gestellt und ich weis nicht ob ich gerade ausgedrückt bekomme, was ich eigentlich meine. Ich hoffe einige können mir ein paar Anstöße geben für die Zukunft. Falls ihr noch Infos benötigt bitte ich es euch mir mitzuteilen, ich denke aber ich habe das Wesentlichste aufgeführt. LG ​Ich bitte um Nachsicht was Rechtschreibung betrifft
  9. Inspiriert von M1kel und Dangery. Hier könnt ihr eure körperlichen und sportlichen Komplexe freien lauf lassen. Dann fange ich an: Ich hasse diese sche*** lücke zwischen meinen Brustmuskeln!