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  1. Hallo Community! Es gefällt mir, wie so viele Leute hier tagtäglich in der Community darauf bedacht sind, sich persönlich weiterzuentwickeln und neue Erkenntnisse zu gewinnen. Besonders aufmerksam wurde ich durch einige Signaturen, dass viele Leute wichtige Erkenntnisse gemacht haben, die ihr Leben wesentlich prägen - für die restliche Community aber auch erst recht hilfreich sein könnten. Deshalb habe ich mir einfach gedacht, ich eröffne hier im "Personal Development" Bereich des PickUp-Forums einen Sammelthread für wichtige Erfahrungen und Lebenserkenntnisse, die eurer Meinung auch andere Menschen wesentlich beeinflussen könnten. Meine Erkenntnisse werde ich in einem eigenen Post hier preisgeben, damit eine klare Struktur gewahrt wird. 1. Suche dir die wesentlichsten Erkenntnisse, die du in deinem Leben gewonnen hast, zusammen. 2. Wichtig ist, dass dich diese Erkenntnisse wirklich längerfristig geprägt haben, Eintagsfliegen sind nicht sehr aufschlussreich. 3. Poste sie hier und hilf den potentiellen Mitlesern dabei, neue Eindrücke zu gewinnen.
  2. Hallo liebe Community, in den letzten Tagen ging es mir ziemlich beschissen und ich hinterfragte nachdenklich meinen kompletten Werdegang in der PU-Szene. Dabei ist dieser Text entstanden, der festhalten sollte, was mir dabei so alles durch den Kopf ging. Ich möchte diesen Text mit euch teilen und den ein oder anderen vielleicht zum Nachdenken anregen und somit vor ein paar unschönen Erfahrungen bewahren. Aber nun genug des Vorgeplänkels… Alles fing an vor etwa 2 Jahren. Ich hatte mich grade von meiner (Ex-)Freundin getrennt, wir waren fast vier Jahre ein Paar. Die Trennung ging von mir aus, ich hatte einfach keine gemeinsame Zukunft mehr mit ihr gesehen. Trotzdem war es anfangs nicht leicht mit der Trennung umzugehen. Plötzlich war ich Single, das erste Mal in meinem Leben, dass ich das auch tatsächlich so wahrgenommen habe. Es war einfach eine neue Situation und ich musste mich erst einmal an das Alleinsein gewöhnen. Nach den ersten Wochen kam ich schon ganz gut damit klar, dachte ich zumindest, und begann zögerlich damit auch einmal andere Frauen anzuschauen und in Erwägung zu ziehen. Zu dieser Zeit stieß ich auf PU und wie sich später herausstellte, sollte es mein ganzes, bis dahin gar nicht mal allzu übles Leben komplett auf den Kopf stellen. Heute bin ich 22 Jahre alt, in wenigen Monaten werde ich 23, und rückblickend, in der Retrospektive, kann ich sagen, dass PickUp einiges kaputt gemacht hat – bei mir, in meinem realen Leben. Und deshalb lehne ich PU mittlerweile ab…! Wo soll ich anfangen? Nun, es begann alles damit, dass ich „The Game“ von Neil Strauss innerhalb von nur zwei Tagen geradezu „verschlungen“ habe. Dieses Buch fesselte mich, ich begann zu verstehen – die Dynamik zwischen Mann und Frau, zwischen den Geschlechtern. Meine Neugier wurde geweckt, ich wollte mehr. Mehr erfahren, mehr wissen, mehr lesen. Also suchte ich im Internet nach Gleichgesinnten und stolperte schließlich auf dieses Forum hier. Eine komplett neue Welt tat sich für mich auf! Ich wurde wie magisch in den Bann der Community gezogen. In den ersten Monaten tat ich fast nichts anderes mehr als in diesem Forum zu lesen. Stundenlang, ganze Nächte durch. Ich saß im Studium in den Vorlesungen und anstatt zuzuhören und mitzuschreiben, las ich durchgehend in diesem Forum. Ich war wie auf Droge. Es war unbeschreiblich, ich war vollkommen gefesselt und wollte alles über das Aufreißen von Frauen wissen! Da ich jedoch Zuhause nicht mehr fürs Studium lernte, da ich ja mit dem Lesen im Forum und in PU-Büchern beschäftigt war, und ich gleichzeitig auch den Vorlesungen nicht mehr folgte, ja manchmal sogar bewusst gar nicht erst hingegangen bin, verschlechterten sich meine Noten zeitweise. Ich bin in meinem Studium sehr erfolgreich, aber dieses eine Semester, in dem ich auf PU gestoßen bin, war mein schlechtestes Semester. Die anfängliche Sucht und die magische Anziehung durch das Forum und die Bücher ließen jedoch schließlich nach einigen Wochen/Monaten etwas nach. Zu diesem Zeitpunkt erarbeitete ich mir auch meine guten Zensuren im Studium zurück. Ich hatte mittlerweile einen Wing gefunden, der zum gleichen Zeitpunkt auf die gleiche hypnotisierte Art und Weise von PickUp gefesselt wurde. Wir zogen nachts um die Häuser, gingen in Bars, Kneipen und Diskotheken und machten unsere Erfahrungen: Es lief gut! Wir waren begehrt bei den Damen. Wir hatten beide schon vorher immer wieder Erfolg bei Frauen gehabt, wir fingen also nicht bei null an, aber durch die PU-Tipps wuchsen unsere Erfolge in erstaunliche Höhen. Wir kamen mit Mädels ins Gespräch, teilweise sogar ohne aktiv etwas dafür getan zu haben (was man wohl unter Lion-Gaming verstehen würde), und eskalierten… Mensch war das geil! Das hat dem jugendlichen Ego so richtig schön geschmeichelt. Wir gingen wie verdammte Kings durch die Clubs der Stadt. Hah, denkste… Heute kann ich nur darüber lachen. Einfach nur lächerlich der ganze Scheiß, aber später mehr dazu. Wir machten also unsere Erfahrungen und tauschten uns aus. Wir machten uns über die krassesten Opener Gedanken, sprachen verschiedenste Routinen durch und überlegten auf welche Weise wir am schnellsten das süße Mäuschen von Gegenüber ins Bett bekommen konnten. Der ein oder andere mag sich an dieser Stelle vielleicht denken: „Man, voll geil – ich würde gerne mit dir tauschen. Über was willst du dich denn eigentlich beschweren? Die Bitches liegen dir doch zu Füßen, was willst du denn mehr?“. Und ja, anfangs fühlte ich mich auch großartig, schließlich hatte ich ja quasi die „Wunderpille“ entdeckt, die mich hinter die Kulissen zwischen Mann und Frau blicken ließ. Ich fühlte mich allen anderen Jungs um mich herum im Bezug auf das andere Geschlecht überlegen. Doch mit den Monaten des regelmäßigen Aufreißens von Frauen beschäftigte ich mich neben PU auch noch sehr intensiv mit dem Thema der Persönlichkeitsentwicklung. Ich eignete mir neue Fähigkeiten an, begann mich selbst kennenzulernen und begann damit mich selbst zu reflektieren und zu hinterfragen. Und mir wurde eines zunehmend bewusst: Obwohl ich alles hatte, war ich nicht glücklich! Und ich hatte wirklich alles – ich hatte eine tolle Wohnung für mich alleine, in meinem Studium war ich einer der besten, ich hatte bereits einen Arbeitsvertrag für eine sehr gut bezahlte Führungsposition in einem mittelständischen Unternehmen für meine Zeit nach dem Studium unterschrieben und bekam bereits während des Studiums schon monatlich Kohle hinterher geschmissen, ich hatte zig Handynummern von Frauen im Handy, ich war begehrt von allen Seiten und hatte mein Leben vollständig im Griff. Limitierende Glaubenssätze und mich klein haltende Menschen hatte ich aus meinem Leben aussortiert und gesundheitlich ging es mir prächtig. Ich hatte wirklich alles, was angeblich so verdammt erstrebenswert ist und wofür mich sicherlich viele beneidet haben. Und dennoch war ich nicht wirklich glücklich. Ich stellte mir immer wieder die Frage, warum ich denn verdammt nochmal nicht glücklich war, obwohl ich doch alles hatte? Was fehlte mir? Ich konnte die Frage nicht beantworten. Ich versuchte einfach nur dankbar zu sein, für alles was ich hatte, ich wollte alles mehr wertschätzen, in der Hoffnung dadurch den Weg zum Glück zu finden und begann damit, jeden Abend mindestens drei Dinge zu notieren, um mehr Dankbarkeit zu empfinden und meinen Fokus auf die schönen Dinge in meinem Leben zu richten. Doch auch das funktionierte nicht. Ich konnte einfach nicht klar definieren und für mich selbst verbalisieren, was mir fehlte… Jetzt sitze ich hier und schreibe diesen Text. Gestern musste ich etwas erfahren, dass mich sehr verletzt hat, obwohl ich dachte, dass es mich relativ kalt lassen würde: Meine Ex-Freundin hat einen neuen Freund! Und ich weiß, dass dies ihr gutes Recht ist und ich weiß auch, dass ich ihr eigentlich nur das Beste wünschen sollte und meines Weges ziehen sollte. Wenn man aber mit einem Menschen fast 4 Jahre seines Lebens geteilt hat und wahrhaftige Liebe gespürt hat, sagt sich der ganze Rotz leichter als er dann schließlich umzusetzen ist. Als ich gelesen habe, dass sie einen neuen Freund hat, einen Typen, der in meinen Augen den Eindruck eines Vollspastis macht, rutschte mir plötzlich mein Herz in die Hose, das Atmen fiel mir schwer. Um auf den Punkt zu kommen: Mir ging es total beschissen! Ich fühlte gleichzeitig Hass, Trauer, Wut, Ablehnung und Selbstmitleid. Kein besonders guter Mix… Das wünsche ich echt keinem! Doch erstaunlicherweise hat dieses Erlebnis mir die Augen geöffnet. Ich hinterfragte plötzlich alles, was sich in den letzten zwei Jahren meines Lebens zugetragen hatte. Ich hinterfragte, zu was ich mich entwickelt hatte - wer ich geworden war. Und ich muss sagen: Ich bin ein verdammtes Arschloch geworden, das mit den Gefühlen anderer spielt, sich einen Dreck um die Bedürfnisse seiner Mitmenschen kümmert und in der Kommunikation mit anderen Menschen lediglich ein Spiel sieht, in dem es darum geht als Gewinner hervorzugehen. PickUp hatte dafür gesorgt, dass ich umzingelt war von Gegnern. Alle waren Gegner, denn alles war ein Spiel. Und in jedem Spiel sind die Mitspieler die Gegner. Und ich möchte das gar nicht nur auf die Frauen beziehen, die ich „gegamed“ habe, sondern auch auf andere Menschen um mich herum, z.B. meine Kommilitonen, meine Arbeitskollegen, teilweise sogar auch manche meiner flüchtigen Freunde – unter allen anderen wollte ich der Beste sein. Der Klügste, der Schönste, der Erfolgreichste. Alles war ein Kampf und man selbst musste gewinnen. PickUp hatte mir das Selbstbewusstsein gegeben mich Herausforderungen zu stellen und mir eingetrichtert, dass ich in allem souverän und überlegen sein musste! Dass ich dabei mich selbst verlor, wurde mir erst jetzt klar. Mir wurde heute durch den neuen Freund meiner Ex-Freundin bewusst, dass ich mich in den letzen zwei Jahren quasi im „Turbomodus“, im Zeitraffer, sehr stark verändert habe. Leider musste ich auch feststellen, dass ein Großteil dieser Veränderungen mich nicht stärker gemacht hatte, sondern mich von mir selbst entfernt hatte. Ich hatte bereits vor PickUp meine eigenen Werte und Prinzipien nach denen ich lebte. Zwar waren mir diese früher nie bewusst, weil ich mich vor dem Prozess der Persönlichkeitsentwicklung selbst nur bedingt wahrgenommen und bewusst erlebt hatte, aber rückblickend kann ich durchaus sagen, dass ich damals ganz klare Werte in mir hatte. Manche davon waren sicherlich naiv und wenig produktiv, aber einige davon waren ganz sicher auch sehr ehrenwert. Ich war früher ein liebevoller und rücksichtsvoller Mensch, der niemals auf die Idee gekommen wäre, eine Frau zu hintergehen, eine Frau auszunutzen oder mit einer Frau zu schlafen, die fest vergeben war. Im Laufe meiner PickUp-Zeit jedoch warf ich all diese Werte über Bord – schließlich stand im Forum, dass man ficken muss, um cool zu ein, koste es was es wolle…! Zumindest hatte ich das so interpretiert. Und natürlich muss man im Handy wenigstens drei Alternativen durchweg parat haben, um nicht needy zu werden! Dass man auf diese Weise ehrliche, liebevolle Frauen aus rein egoistischen Gründen an der langen Leine hält und ihnen gezielt in regelmäßigen Abständen noch ein bisschen Hoffnung macht, damit sie nicht abspringen, war mir gar nicht wirklich klar. Heute schon… Ich nenne diese Art des Frauen-Haltens heute emotionales Foltern ebenjener Frauen! Und plötzlich wurde mir klar, wozu das ganze Frauenaufreißen geführt hatte. Plötzlich erkannte ich, dass die Auswirkungen auf mein Leben unfassbar viele negative Konsequenzen nach sich zogen. Ich möchte euch die ganze Scheiße, die ich abgezogen habe, gar nicht vorenthalten und totschweigen. Ich möchte dazu stehen, denn schließlich war ich es, der den ganzen Dreck zu verantworten hat. Ich bereue mittlerweile einen Großteil dieser Dinge! Was waren das für Dinge? Ich kann hier nur einen kleinen Ausschnitt geben, aber das sollte auch genügen, um deutlich zu machen, worauf ich hinaus will: Ich habe Frauen manipuliert, und das obwohl ich nur bei den wenigsten Aufrissen auf Routinen zurückgegriffen habe. Aber ich habe die Frauen in einer Weise manipuliert, indem ICH Ihnen immer das gab, wonach SIE suchten – ich gaukelte jeder Frau also ein individuelles „ICH“ vor, das perfekt auf IHRE Bedürfnisse abgestimmt war. Bei den wenigsten Frauen, war ich wirklich ich selbst. Ich spielte fast immer eine Rolle. Und Frauen liebten mich bzw. fühlten sich von dem angezogen, was ich für sie ja vermeintlich darstellte. Ich gaukelte den Frauen also individuell vor etwas zu sein, was ich nicht wirklich war. Ich war einfach nur gut darin mich zu kalibrieren und meine individuell angepasste Rolle zu schauspielern. Wenn eine Frau sich dann tatsächlich in mich verliebte oder einfach mehr von mir wollte, nachdem ich was mit ihr hatte, habe ich sie alle abgewiesen! Denn wie sollte schließlich auch meinerseits Anziehung vorhanden sein, wenn ich doch schon von vornherein wusste, dass SIE nicht wirklich MICH liebte, sondern nur meine Rolle?! Und ich kann euch eins sagen: Bei wirklich allen Frauen, die ich abgewiesen habe (bis auf eine einzige Ausnahme), hassen mich die Frauen mittlerweile! Allesamt! Und ich kann es ihnen nicht verübeln, schließlich hatte ich ihnen etwas vorgegaukelt und dann als es ernst wurde, habe ich mein wahres Gesicht gezeigt. Vielleicht merkt ihr jetzt schon, dass unter anderem hier drin der Grund liegt, warum ich in den letzten zwei Jahren nie wirklich glücklich war… Mit so einem räudigen Verhalten kann man keine echte Selbstachtung entwickeln. Doch dass ich fremde Frauen wie den letzten Dreck behandelt habe, denn so würde ich das systematische Aufreißen bezeichnen, war nicht das schlimmste, was ich getan habe… Leider nicht! Ich habe in meinem Verführungswahn und meinem unbedingten „Ich-Muss-Ficken-Um-Cool-Zu-Sein“-Glaubenssatz meine erworbenen PickUp-Skills bei meiner Ex-Freundin angewandt. Nach unserer Trennung ging es mir (wie oben beschrieben) bereits recht schnell wieder ganz gut, während sie über zig Monate hinweg noch an mir hing. Sie schrieb mir ständig, wollte sich mit mir treffen und war unsterblich in mich verliebt. Sie wollte mich wieder haben. Anfangs hielt ich stand und ohne PU hätte ich auch definitiv auf ewig standgehalten, um sie nicht zu verletzen. Aber PU hatte mir ja eingetrichtert, dass ich schön dumm wäre, eine hübsche Frau, die mich vögeln will, von der Bettkante zu stoßen. So hatte ich es interpretiert. Also sagte ich einem Treffen mit meiner Ex nach sieben Monaten Trennung erstmalig zu. Worin das endete, könnt ihr euch sicherlich vorstellen – natürlich hatten wir Sex und weitere Treffen folgten. Ich selbst hatte bei diesen Treffen zu keinem Zeitpunkt wirklich tieferes Interesse an ihr, für mich war es einfach nur vögeln. Ich wusste aber ganz genau, dass es für sie viel mehr als das war. Dennoch machte ich weiter. Als sie mich dann eines Tages fragte, was das denn nun zwischen uns ist –ob wir wieder zusammen seien- brach ich ihr das Herz. Ich konnte es in ihren Augen sehen, wie sie innerlich zerbrach. Wie mit einem Mal alles, was sie sich erhofft hatte, von mir kaputt gemacht wurde. Nach einigen Tränen verließ sie das Auto, in dem wir saßen, und lief weinend weg – weg von mir. Ich hatte sie nicht nur körperlich gevögelt, ich hatte sie vor allem emotional gefickt! Mich machte das alles sehr nachdenklich und ich fühlte mich auch nicht sonderlich gut mit dem, was passiert war. Ich begann tatsächlich damit, mich mit dem Gedanken anzufreunden, es vielleicht tatsächlich noch einmal mit ihr zu versuchen. Sie war und ist eine tolle Frau. Mit viel Humor, einem hohen Intellekt und einer sehr warmen Persönlichkeit. Es kam wie es kommen musste, ich bat sie einige Wochen danach zum Gespräch und wir waren wieder ein Paar. Man könnte an dieser Stelle jetzt meinen: „Hey, Happyend, alles cool!“. Das ist allerdings noch nicht das Ende der Geschichte… Wir waren also wieder zusammen, doch ich merkte ziemlich schnell, dass es einfach nicht mehr so war wie vorher. Wir waren einfach nicht mehr die gleichen Menschen wie früher. Wir hatten uns verändert, es lief nicht. Ich fasste also den Entschluss sie wieder zu verlassen. Und diese Entscheidung an sich bereue ich auch nicht. Es hat halt nicht gepasst, also war die Trennung die einzig logische Konsequenz. Doch was ich dann getan habe, gleicht dem Verhalten eines hirnamputierten motherfucking Hurensohns und ich habe mich über mehrere Wochen lang selbst dafür gehasst: Ich war also bei ihr Zuhause und war bereits mit dem Entschluss dorthin gefahren, mich an diesem Tag von ihr zu trennen. Ich hatte vor, es kurz und schmerzlos zu machen, um sie nicht unnötig auf die Folter zu spannen. Doch ich war zu feige…! Ich ließ mich erst von ihr bekochen, ging dann noch mit ihr spazieren und schließlich kommt noch der Oberhammer: Wir vögelten auch noch an diesem Tag. Um sogar noch einen drauf zu setzen: Sie hatte erstmalig eine ganze Box voll mit Sexspielzeug bestellt und hat mich damit überrascht. Ich stellte mit ihr den krankesten Scheiß im Bett an und geilte mich daran auf. Alles, um ihr etwa eine Stunde später mitzuteilen, dass es aus mit uns ist, weil ich einfach keine Liebe mehr für sie spüre. Ich habe noch nie eine Frau gesehen, die in ihrem Gesicht gleichzeitig eine unglaubliche Enttäuschtheit, eine grenzenlose Trauer und eine unbändige Wut darstellte und gleichzeitig vehement versuchte all ihre Gefühle vor mir zu verbergen. Und so etwas will ich auch wirklich nie wieder sehen! Ich fühlte mich anschließend, nachdem ich ihr Haus verlassen hatte, wie das größte Arschloch auf der ganzen Welt. Ich fühlte mich so dermaßen beschissen, dass ich nichts anderes wollte, als all das zu vergessen und als surreal zu betrachten. Doch das ging natürlich nicht. Mein Selbstwertgefühl, das ansonsten recht prächtig gedeihte, war in diesem Moment auf seinem Tiefpunkt. Und das vollkommen zu Recht! Das war das schlimmste, was ich je getan habe! Ich habe eine super tolle Frau, die über so lange Zeit mein Leben mit mir geteilt hat, auf die erniedrigenste Weise verarscht, ausgenutzt und verletzt. Eine Frau, die mir so wichtig ist, nach wie vor, und die ich niemals als gute Freundin (im Sinne von Freundschaft) verlieren wollte… PU hatte mich dazu gebracht! Die verworrenen Thesen, Weisheiten und Ansichten der Aufreißer-Community! Versteht mich bitte nicht falsch, ich weiß durchaus, dass ich selbst der Handelnde bin und war. Ich bin mir durchaus darüber im Klaren, dass ich selbst die Verantwortung dafür trage. Und ich weiß auch, dass mein Handeln einigen Grundsätzen der PU-Community zuwider steht. Deshalb muss mir auch niemand hier sagen, dass ich halt PU „falsch verstanden habe“ und „nur deshalb lief alles so schief“. Das weiß ich auch selbst – ich gebe auch keinem der guten PU-ler hier die Schuld. Das Problem in der PickUp-Lehre sehe ich jedoch darin, dass eben genau solche Fehlinterpretationen wie meine zu unglaublichem Leid führen können – und solche Fehlinterpretationen liegen hier an der Tagesordnung! Man muss sich nur mal umschauen, nur mal wahllos ein paar Threads im Beginner-Bereich durchlesen, dann merkt man schnell, dass der überwiegende Teil der Community die gleichen Fehler begeht wie ich… PickUp -richtig gelebt- ist eine Bereicherung für jedermann, doch jeder Anfänger ist der immensen Gefahr ausgesetzt ein ebenso abgebrühter und kalter Mensch wie ich zu werden, der die Würde der Frauen mit Füßen tritt. Durch PickUp begann ich Frauen als Objekte zu sehen, wobei ich doch vor meiner PU-Zeit ein so ehrlicher und liebevoller Junge war, der an die wahre Liebe geglaubt hatte und Frauen nie etwas Schlechtes antun wollte. Durch PickUp wurde ich zu einem abgebrühten und kalten Menschen. Ich stellte mir deshalb die Frage: „Hat sich durch das, was ich tue (also durch PickUp) mein Leben verbessert?“. Die niederschmetternde Antwort, die ich mir ehrlicherweise selbst geben musste, war ein eindeutiges „Nein!“. Ganz im Gegenteil… Ich habe die Achtung vor vielen Frauen verloren, wobei ich doch früher so respektvoll war. Ich habe Menschen in meinem Umfeld verletzt, wobei ich doch früher so rücksichtsvoll war. Ich habe bei jeder hübschen Frau, die ich gesehen habe, nur noch daran gedacht, wie ich sie rumkriegen könnte, wobei ich doch früher ein Mensch war, der eine Frau zunächst mal offen und ehrlich kennengelernt hat, bevor er sich mit ihr sexuelle Fantasien ausmalte… Der Großteil meines Lebens bestand nur noch darin dafür zu sorgen, dass ich gut bei Frauen und generell bei den Menschen um mich herum gut ankam, um in einer überlegenen Position zu sein. Die Erfolge lagen auf der Hand… Aber der Preis dafür war schlichtweg zu hoch – viel zu hoch! Sobald ich das Haus verließ, spielte ich nur noch eine Rolle. Die Rolle des coolen, smarten Typen, der die Menschen nur so um den Finger wickelte. Doch zu keinem Zeitpunkt war das jemals wirklich ich! Durch PickUp erlernte ich Fähigkeiten, wie ich mich zu verhalten hatte, um gut anzukommen bei meinen Mitmenschen. Doch das „Schauspielern“ dieser anziehenden Charaktereigenschaften, überdeckte vollkommen meine wahre Persönlichkeit. Ich bin im Grunde ein sehr ehrlicher, loyaler und gerechter Mensch, der sich für das Gute in der Welt einsetzen möchte und kein Leid heraufbeschwören will. Doch ich entfernte mich vollkommen von mir selbst. Und das war die Antwort - die Antwort auf die Frage, warum ich denn nicht glücklich war, obwohl ich doch alles hatte: Ich handelte schlichtweg gänzlich gegen mein wahres Ich und meine Werte! Wenn man Dinge tut, die gegen die eigenen tief verwurzelten inneren Werte sprechen, dann kann man einfach nicht glücklich werden! Jeder, der sich jetzt angesprochen fühlt, sollte darüber mal genauestens nachdenken! Ich war das Opfer einer eingeimpften Doktrin geworden, die ich mir selbst verabreicht hatte. Ich höre jetzt schon die ersten Stimmen der Kritiker dieses Textes, die sagen „ich habe halt den tieferen Sinn hinter PU nicht verstanden, etc.“. Ich denke allerdings, dass ich diesen Sinn schon verstanden habe – allerdings erst jetzt! Ich musste erst einmal richtig auf die Schnauze fallen und realisieren, dass die von mir ausgelebte Art und Weise von PickUp äußerst schädlich für mich ist und war. Diese ganze Scheiße wäre mir erspart geblieben, wenn ich nie den Weg zu PickUp gefunden hätte. Heute glaube ich, dass sich Beziehungen zum anderen Geschlecht auf natürliche Weise entwickeln sollten und nicht künstlich herbeigeführt werden sollten. Jeder wird früher oder später sein Glück mit einer Frau finden, davon bin ich überzeugt. Dafür muss man sich nicht verstellen und coole Techniken und charakterliche Fähigkeiten erlernen! Vielleicht werde ich eines Tages auf den heutigen Tag zurückblicken und sagen können: „Mensch, im Grund bin ich für diese Erfahrungen am Ende doch noch dankbar.“ Denn auch diese Erfahrungen formen meinen Charakter und meine Persönlichkeit. Ich denke, dass ich zukünftig durch diese Erfahrung gestärkt aus der jetzigen Zeit hervorgehen kann. Aber aktuell ist es dafür wohl noch zu früh. Eines habe ich jedenfalls in den letzten Tagen gelernt: Nämlich, dass ich mich zukünftig vom sinnlosen Frauen-Aufreißen zurückziehen werde. Ich bin jemand, der eine feste Beziehung und ehrliche Leidenschaft einfach bevorzugt. Ich werde keine Frauen mehr ansprechen mit dem Hintergedanken, sie einfach nur stumpf ins Bett zu bekommen. Ich werde Frauen nur noch ansprechen, um sie wahrhaftig kennenzulernen und respektvoll zu behandeln. Sollte ich dabei auf eine Frau treffen, die tatsächlich zu mir als Person passt, dann wäre das toll. Sollte das in naher Zeit aber nicht geschehen, dann ist auch das in Ordnung. Ich werde auf jeden Fall keine künstlich inszenierten Aufrisse mehr starten und mich auf meine damaligen Werte besinnen. Vielleicht habe ich den ein oder anderen mit diesem Text zum Nachdenken angeregt. Vielleicht gibt es ja jemanden, der das gleiche Gefühl von „Ich bin nicht glücklich, obwohl ich alles habe“ in sich trägt. Es lohnt sich in jedem Fall mal zu hinterfragen, ob man noch auf dem richtigen Weg ist und sich nicht gerade selbst verliert. Ich musste dafür leider viel Schmerz erfahren, doch kann jetzt in mir ruhend und gelassen in die Zukunft blicken und alles weitere unbekümmert auf mich zukommen lassen. Vielen Dank fürs Lesen. Liebe Grüße