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  1. Guten Morgen zusammen ! Auf Grund meiner Unzufriedenheit in meinem Job, meinem kürzlich abgeschlossenen Abendstudium (Betriebswirt, Schwerpunkt Marketing/Kommunikation) und dem Gefühl "endlich etwas neues zu wagen" habe ich vor kurzem meinen Job gekündigt bzw. einen Aufhebungsvertrag mit meinem AG ausgehandelt. Freistellung+Arbeitsamt=? Im Klartext heißt das: - Freistellung von September bis Dezember 2016, danach Vertragsende bzw. arbeitslos - fortlaufende Gehaltszahlung bis Ende Dezember - kleine Abfindung + Bonuszahlung für 2016 im Januar Durch Gespräche mit dem AG und dem Betriebsrat hab ich außerdem bewirkt, dass eine bestimmte Klausel im Aufhebungsvertrag vor der 3-monatigen Sperre "schützt" bzw. schützen kann. Dort steht, dass der Aufhebungsvertrag geschlossen wurde, weil sonst eh eine betriebsbedingte Kündigung stattgefunden hat. Ob und inwiefern dies vor einer Sperre schützt, hängt wohl von dem Sachbearbeiter im Arbeitsamt ab und wie dieser drauf ist. Googelt man meine Firma, wird man aber relativ schnell sehen, dass diese kurz vor Insolvenz war und es dem Unternehmen nicht gut ging. Es ist also zumindest glaubwürdig. Da ich zum ersten mal in solch einer Situation bin, bleiben ein paar Fragen, die ihr mir evtl. beantworten könnt: 1) Ist es sinnvoll, mich direkt im September beim Arbeitsamt zu melden ? 2) Wird das Arbeitsamt einen Kündigungsnachweis anfordern und falls ja, wie gehe ich dann vor ? Ich bin nicht ganz sicher, ob ich etwas "falsches" sagen/schreiben kann bezüglich des Aufherbungsvertrages, sodass die mich evtl. später sperren werden. Wenn die den Grund der Kündigung nachfragen, sag ich dann einfach ich habe einen Aufhebungsvertrag angeboten bekommen, weil ich sonst eh später gekündigt worden wäre ? Jobsuche=? Meine Jobsuche läuft aktuell noch stockend. Ich möchte damit im nächsten Monat richtig starten, wenn ich meinen Kopf frei habe und mein aktueller Job mich nicht abnervt. Habe mich in den letzten Monaten/Wochen ca. 10 mal beworben und hatte insgesamt 3 Bewerbungsgespräche. Diese liefen zwar sehr gut, aber es hat auf Grund fehlender praktischer Erfahrung nicht geklappt. Gerne würde ich zukünftig im Bereich Merkating tätig werden, aber der Aspekt der fehlenden Praxis wird mir sicherlich immer wieder ein Stein im Weg sein. Bis dato habe ich im Kundenmanagement im Vertriebsinnendienst gearbeitet...das möchte ich unter keinen Umständen mehr machen, Horror-Job schlechthin. Diesen Job hab ich 7 Jahre (Schande über mein Haupt!) gemacht und ich denke, dass auch dies dazu führt, dass die Jobsuche schwerer sein wird, weil ich einfach jobmäßig nicht viel vorweisen kann. Hab mich leider diesbezüglich "ausgeruht" und war faul. Ich will und kann jedoch mehr leisten und ich brauche jetzt einfach die Möglichkeit, dies unter Beweis zu stellen ! Aktuelle Frage, die sich mir ständig stellt wenn ich nach freien Stellen im Netz suche: Für welchen Job bin ich überhaupt geeignet und kompetent genug ? Einen Sachbearbeiter Job möchte ich nur ungern anfangen...das Gefühl am Ende des Tages, nichts sinnvolles gemacht zu haben, stört mich. Außerdem mag ich dieses stupide Arbeiten gar nicht. Die o.g. Frage stellt sich mir, weil ich wie gesagt fast ausschließlich theoretisches Wissen im Studium gelernt habe. Dinge wie SEO, SEA, Affiliate Merketing etc. sagt mir alles was, aber damit "umgehen"....das kann ich nicht. Für Sachbearbeiter-Jobs bin ich überqualifiziert, für Marketing-Jobs zu unerfahren! Was würdet ihr mir empfehlen ? 1) Soll ich ggf. in meiner freien Zeit noch Seminare und Schulungen besuchen (evtl. zu o.g. Themen) und wenn ja, übernimmt das Arbeitsamt die Kosten (während meiner Freistellung!) ? 2) Soll ich Praktika oder ggf. Trainee-Jobs anfangen, mit Aussicht auf einen Job ? Was die Jobsuche allgemein angeht: Derzeit nutze ich allen voran die Standard-Jobbörsen im Netz. Ab und zu schreibe ich auch Initiativbewerbungen. Würdet ihr ggf. noch bei einer Zeitarbeitsfirma antreten ? Hier ergeben sich ggf. ja auch nochmal Perspektiven. Sicht der Dinge: Viele mögen mein Verhalten und die Kündigung evtl. als naiv empfinden, aber für mich bedeutet dieser Schritt das erste mal Freiheit Leben, das Gefühl endlich mal selbst die Zügel in die Hand zu nehmen und in die Richtung zu steuern, die ich vorgebe...und niemand anderes. Die letzten Jahren waren einfach scheisse hart (40Std./Job, Abendstudium, Todesfall in Familie, Bodybuilding, LTR etc.) und ich hab keine Lust mehr, mein Leben derart fortzuführen, auszubrennen und nicht zu wissen, wofür ich morgens eigentlich aufstehe. Ich hab mich in eine Depression hingearbeitet, ohne wirkich zu wissen, was ich tue, was ich will und wer ich bin. Deshalb bin ich froh, da nun auszubrechen. Ein wenig (Zukunfts-)Angst schwingt natürlich mit, aber ich denke und hoffe, dass die Entscheidung die richtige ist und ich in einem neuen Job mehr Erfüllung finden werde. Mein Plan für die kommende Zeit ist: - intensive, tägliche Jobsuche - während der Freistellung einen 450 € Minijob suchen - ggf. Fortbildungen, Praktika o.ä. - mehr Schlafen - bessere Ernährung (weniger Zucker und verarbeiteten Dreck) - viel Sport und frische Luft - tägliche, morgendliche Meditation - mehr Zeit mit Familie, Freunden und Freundin Über Tipps, Anregungen und evtl. Lebenserfahrung würde ich mich sehr freuen !!!!
  2. Max--Power--

    Arbeitslos!

    Da ich am 24. August 2015 mit meinem Abitur beginnen werde, habe ich mir gedacht, dass ich fristlos kündige(War bei einer Zeitarbeitsfirma als Anlagenmechaniker SHK angestellt) und ab jetzt Pre-Sommerferien mache. Da ich fristlos gekündigt habe(Aufhebungsvertrag) bekomme ich natürlich eine 3 monatige Sperrfrist, dasss ist mir aber relativ egal, hab genügend Geldreserven für die 1 3/4 Monate um überleben zu können, leider bin ich nicht krankenverischert, wenn ich mich nicht arbeitslos melde. So. Ich habe jetzt einige Alternativen. 1. Ich kann mich trotzdem arbeitlos melden, hab denn aber eine menge Bürokratie vor mir und müsste, was die Gründe meiner fristlosen Kündigung betrifft, lügen, da "Pre-Sommerferien machen" kein "ordentlicher" Grund ist. Müsste dann auch noch meine ehmalige Firma mit reinziehen usw., wäre dann aber bis zum Abitur-Start versichert. 2. Die Frau vom Arbeitsamt meinte, dass ich noch ungefähr einen Monat, über meine ehmalige Firma, "nachversichert" sein werde. Das heißt, dass ich nur ca. 24 Tage unversichert leben müsste. 3. Ich könnte, dass mache ich morgen, meine Versicherung konsultieren und fragen, ob die mich für 24 Tage privat versichert, würde aber denke ich, ein wenig Geld kosten, aber dafür wäre ich abgesichert. Ich tendiere zu Alternative 2, da ich 24 Tage nicht für sehr risikoreich halte. Frage: Was würdet ihr machen?