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  1. Liebe Interessenten an der Persönlichkeitsentwicklung! Was ich mich immer wieder frage: Wo liegt die Grenze zwischen Bequemlichkeit und Genügsamkeit? Einerseits heißt es ja, man soll nach den Sternen greifen und Potentiale maximieren, andererseits ist Zufriedenheit und Bescheidenheit doch auch irgendwo eine Tugend? Wie viel darf und soll man vom Leben verlangen? Ich kenne Leute, die offenkundig ihr Potential nicht nutzen (wollen?) und dann wiederum einige, die derart getrieben sind hinsichtlich Leistungsoptimierung, dass ich es schon sehr spannend finde, wie man da jetzt die für sich persönlich passende Goldene Mitte herausfinden kann. Wann wisst ihr, dass ihr euch zu wenig, wann zu ambitioniert ins Verfolgen von Zielen hineinsteigert beziehungsweise die Ziele selbst zu klein oder groß gewählt sind? Freue mich über eure Meinung! 😉
  2. Guten Tag liebe Pick-Up Mitglieder, das Thema passt zwar nicht ganz in dieses Forum, dennoch stelle ich sie, da die Antworten in diesem Forum viel konstruktiver sind, als in diversen anderen 🙂 Ich habe mich schon des Öfteren die Frage gestellt, was beziehungsweise wie ich den Sinn / die Leidenschaft des Lebens finde. Auf einiger meiner Lebensaspekte habe ich für mich schon antworten gefunden, jedoch in der Berufswelt bin ich noch komplett planlos. Ich schreibe in 5 Wochen mein Abitur, und danach leiste ich meinen Grundwehrdienst beim Bundesheer. Ich habe noch nie zb. in Sommerjobs berufliche Erfahrung gesammelt, die sich mit meinen späteren Berufsinteressen decken. (ich machte nur so Kellnerjobs) Ich hab 0 Plan vom beruflichen Leben (wird man ja auch in der Schule darauf nicht vorbereitet) und auch von den Studiengängen (da ich danach studieren werde) weiß ich noch wenig. Das was mich so ein wenig beschäftigt ist, wie man wirklich einen Beruf findet, welchen einem gefällt. Mir ist schon klar, dass das Ganze kein Honigschlecken ist, aber zumindest dass ich am Ende sagen kann, dass ich diesen Beruf gerne mach. Ich habe auch etwas von einer Scanner-Persönlichkeit, das bedeutet ich interessiere mich für sehr viele Dinge, aber schon nach wenigen Tagen / Wochen verfolge ich wieder was anderes, das macht es mir eigentlich so schwer etwas zu finden, was mich auf längere Dauer interessiert. Ich als Beispiel am Sport: ich mach mal wieder für zwei Wochen intensiveres Krafttraining, dann verliere ich etwas das Interesse, und widme mich zb. dem Laufsport für die nächsten 2-3 Wochen, danach bin ich wieder voll in Kletterfieber, und klettere hauptsächlich für die nächsten Woche. Alles schön und gut, aber dadurch wird man halt in keiner Disziplin (auch abseits vom Sport) gut. Man kann alles halt nur ein wenig. Bei den Studiengängen ist es dasselbe: von Biologie zu Medizin, Geologie, Landschaftsökologie, Musik, Architektur, Sportwissenschaften, Ernährungswissenschaften, Psychologie... Ich würde gerne eine Tätigkeit, insbesondere im beruflichen Feld, finden, die ich mit Leidenschaft auch auf längere Zeit verfolge, hat da wer Tipps dafür, jemanden dem es ähnlich ging? Danke
  3. Hey zusammen, Der Titel hat Dich sicherlich verwirrt und Du fragst dich: was zum Teufel meint dieser Neuling damit jetzt?! Und muss man das wissen?? Ich kann Dich nachvollziehen. Und tatsächlich wird dich dieses Thema betreffen, da bin ich mir sicher. Ob Du jetzt Anfänger bist oder bereits auf Profi-Niveau Pickup betreibst: Es geht um die mentale Performance. Und eine kleine Formel, die sich seit eh und je als richtig erwiesen hat. Mit reverse engineering ist gemeint, Dingen auf den Grund zu gehen, indem man sich zurück zum Ursprung begibt. Das ist keine neue Herangehensweise, sie wird oft in der Psychologie benutzt. Leider wird sie bei anderen Dingen, obwohl es 1:1 übertragbar ist, nicht oft genutzt, was sehr schade ist. Um das Ganze jetzt zu verstehen und umsetzen zu können, brauchen wir erstmal die Formel. Die lautet: garbage in - garbage out Okay, das klingt jetzt erstmal komisch. Übersetzt heißt es halt: Müll rein - Müll raus. Das bedeutet so viel wie, wenn du Müll in etwas reinsteckst, kommt Müll raus. Probiert es mal aus und gebt bei Google ''Müll'' ein. Also: Egal wie gut ein System ist (zb die Suchmaschine Google), es kann dir nur so gute Ergebnisse liefern, wie du gute Dinge in das System hineinsteckst. Und jetzt wird es interessant: Dein Körper und Dein Geist sind ebenfalls solche Systeme. Wenn Du dir jeden Tag Chips, Alkohol, Cola, McDonalds, KFC, etc. reinschraubst, steckst du damit Müll in Dein System. Wenn du den ganzen Tag leere Youtube Videos schaust oder bei Netflix irgendwelche Serien streamst, steckst du damit Müll in Deinen Geist. Wenn du schlecht schläfst, dich zu wenig bewegst, kein Sonnenlicht bekommst, negative Menschen um dich herum hast, deine Körperhygiene vernachlässigst, und und und, dann führst du dir selbst damit im übertragenen Sinne jedes Mal Müll zu. Das bedeutet, deine Ergebnisse, sei es jetzt im Pickup, im Job oder sonst wo, werden darunter leiden und nicht annähernd so effektiv erreicht, wie es vielleicht sein könnte. Um dem ganzen jetzt vorzubeugen, hier ein paar Dinge, die definitv MÜLL für Dein System sind: - Zeit mit für dich toxischen Menschen verbringen - Rauchen, egal was - Alkohol - Ungesundes Fast-Food - Ungesunde, übersüßte Softdrinks - Schlafmangel - Bewegungsmangel - Youtube, Instagram, Facebok, Snapchat, Netflix, etc. Das alles führst du dir gelegentlich, teilweise täglich zu und Deine Performance und sogar Deine Lebensqualität leiden langfristig darunter. Um jetzt mehr aus deiner mentalen Power rauszuholen, solltest du diese Dinge weglassen, oder minimieren. Tue stattdessen einfach das Gegenteil davon: - Umgebe dich mit für Dich bereichernden, klugen Menschen - Hör auf zu rauchen - Hör auf, Alkohol zu trinken - Iss gesund, bzw gesünder - Trink im Alltag nur noch Wasser - Bekomme jede Nacht die vollen 8 Stunden Schlaf, die Dein Körper braucht, um sich optimal zu regenerieren. Du wirst dadurch auch besser aussehen. Es heißt nicht ohne Grund ''Schönheitsschlaf'' - Mach Sport, egal welche Art von Sport, Hauptsache, es macht Spaß und du bewegst dich dabei genug. - Lies Bücher, hör Podcasts über Themen, die dich interessieren, schaue gehaltvolle Youtube Videos, geh ans Tageslicht, Genieße eine Auszeit vom digitalen Leben, meditiere. Auch wenn das jetzt alles erstmal ziemlich hart klingt, ist es doch so simpel. Trotzdem machen es die meisten nicht (ich bin auch nicht perfekt und esse zwischendurch mal was Süßes oder schlafe nicht genug oder gucke auch mal irgend einen Shit auf Youtube, wenn mir danach ist) Es geht nie darum, perfekt zu sein. So etwas wie Perfektion gibt es auch nicht, selbst Mutter Natur ist stets weiter am optimieren. Das einzige,was perfekt ist, sind die physikalischen Gesetze auf der Erde. Und die Person, die sie geschaffen hat, falls es diese Person gibt. Ich glaube an eine höhere Macht. Und falls es sie doch nicht gibt, dann sind wir es. Jeder einzelne von uns. Übrigens schreibe ich diese Threads nicht nur für euch, sie helfen mir selbst dabei, mein Wissen besser zu festigen und mich stets weiterzuentwickeln. Was ihr aus diesem Wissen macht, ist eure Sache. Vergesst aber nicht, dass alles viel besser und schneller und gleichzeitig auch leichter geht, wenn ihr reverse engineering betreibt. In diesem Sinne...
  4. Hey zusammen, normalerweise bin ich hier stiller Leser und versuche nicht aufzufallen, da ich mich weit entfernt von der Kompetenz sehe, hier hilfreiche Threads oder Beiträge zu erstellen... BIS JETZT... Vorab, mit Default Setting in der Überschrift meine ich die normale Lebenseinstellung, die ich davor hatte. Alles fing an mit einem Youtube Video, in welchem ich einen älteren Mann aus Holland in das Loch eines zugefrorenen Sees tauchen sah, um dann für etliche Minuten dort zu verharren. Das hat mich fasziniert und gleichzeitig verwundert. Warum macht man das? Dieser Mann heißt Wim Hof, in Fachkreisen nennen die Leute ihn den ''Iceman''. Wim Hof hat etliche Weltrekorde im Zusammenhang mit Kälte gebrochen, weit über 20. Auch hat er es über das Training in der Kälte geschafft, sein autonomes Nervensystem zu steuern. Dies hielten Wissenschaftler davor noch für unmöglich, daher auch der Name ''autonom''. Nun ja, ich liebe es, Themen wissenschaftlich anzugehen, deshalb kaufte ich mir Wim Hofs Buch ''Nie wieder krank''. In diesem Buch geht es darum, die Kraft der Kälte für sich zu nutzen, um sein Immunsystem zu stärken und somit resistent gegen die meisten Infekte und andere Krankheiten zu werden. Und das ist möglich mit etwas so simplen: Kalt duschen und Atemübungen! Auf die Atemübungen gehe ich nicht konkret ein, diese sind meiner Erfahrung nicht notwendig, um gute Ergebnisse zu haben. In dem Buch ist ein Trainingsprogramm erläutert, um sich mit dem kalten Duschen vertraut zu machen und es letztendlich sogar lieben zu lernen, aufgrund der ganzen geilen Nebeneffekte. Wenn ihr mehr über dieses Thema wissen wollt, kauft euch das Buch. Ich hab hier nur die Oberfläche der Oberfläche angerissen. Was hat das ganze jetzt mit Pickup zutun?? Vieles. Mehr als man denkt. Wenn kaltes Duschen für Dich eine unangenehme Herausforderung außerhalb der Komfortzone darstellt, der du jeden Morgen ins Auge blickst, dann lernst du, mit unangenehmen Situationen besser umzugehen. Du wirst selbstbewusster, gesünder, disziplinierter, ausgeglichener und noch etliches mehr, was mir vielleicht noch garnicht bewusst ist! Es gibt in meinen Augen also keinen Grund, es nicht zu tun. Zuerst fing ich damit an, morgens nach dem Sport die letzten 30 Sekunden das Wasser ganz kalt zu stellen. Ist übrigens auch super für die Muskelregeneration. Irgendwann tastete ich mich immer weiter an zwei, drei teilweise fünf Minuten unter dem kalten Wasser ran. Einmal wöchentlich lies ich auch die Badewanne mit kaltem Wasser volllaufen, füllte Eiswürfel rein und setze mich für einige Minuten da rein, schwamm gelegentlich im Morgengrauen in Baggerseen und suchte in verschiedenen Gewässern nach kalten Quellen. Es ist der Wahnsinn, was kaltes Wasser mit Deinem Körper und Deinem Energielevel macht. Also, dadurch veränderte sich plötzlich sehr vieles für mich. Früher habe ich am meisten mit der Angst gekämpft, auf offener Straße Frauen anzusprechen. In Clubs und auf Studentenpartys war das von Anfang an einfach leichter, das könnt ihr sicherlich nachvollziehen. Um ehrlich zu sein, ich trainierte mich selbst im Bereich Pickup nur in Clubs und auf Studentenpartys, die Erfolge waren nach einer gewissen Zeit sogar ziemlich ansehnlich. Ich messe das nicht daran, wie viele Frauen ich ins Bett bekommen hab, sondern lediglich an meinem früheren Ich. Aber ich wusste, um wirklich persönliches Wachstum hinzulegen, musste ich das auch im Daygame beherrschen. Durch die ständige Kälteexposition unter der kalten Dusche wuchs meine Affinität zu unangenehmen Dingen, von denen ich mir Wachstum versprach. Seitdem ich kalt dusche, habe ich es geschafft, meine Angst auch in vielen anderen Bereichen zu überwinden, sei es ein eigenes Business zu starten, mehr nach meinen persönlichen Prinzipien zu leben oder wie bereits gesagt Frauen auf offener Straße anzusprechen. Da ich hier im Forum nicht wirklich was über dieses Thema gefunden habe, lag es mir sehr am Herzen, das Ganze einfach mal anzuschneiden, weil es eine doch recht unbekannte, aber effektive Herangehensweise ist, sein Leben in eine bessere Richtung zu lenken. Wer ''Die Macht der Gewohnheit'' von Charles Duhigg gelesen hat, weiß, dass auch kaltes Duschen nichts ist, was von jetzt auf gleich wahnsinnig geile Ergebnisse liefert, sondern ein langfristiger, stetiger Prozess. Also sind Ausdauer, Geduld und Disziplin auch hier wieder die essenziellen Schlüsselqualitäten, um was zu bewirken, was nachhaltig positiven Einfluss auf dein Leben und Wohlbefinden hat. Also, ran ans kalte Wasser mit euch! Gebt dem Ganzen eine Chance und bedankt euch später bei mir. PS: Feedback zu meinem Text und auch eigene Erfahrungen könnt ihr natürlich sehr gerne hier drunter posten, bin gespannt, was ihr zu dem Thema beizutragen habt. In diesem Sinne...
  5. Ehm ja. Die Quarantänezeit nimmt mich ein bisschen hoch. Ich habe mich hier angemeldet, weil es ein Forum zu sein scheint, wo es wirklich um Persönlichkeitsentwicklung und Erfolge geht und man nicht kollektiv im Selbstmitleid badet. Auch wenn ich das erstmal tun werde, wenn ich euch meine Lage erzähle. Aber ich will da auf jeden Fall raus. Deshalb bin ich auch hier. Hoffe, der Text wird nicht allzulang.. Mit PICKUP hab ich übrigens nix zu tun. Und will ich auch nicht wirklich.. wie gesagt der Hauptgrund für die Anmeldung ist eher das Thema persönliche Entwicklung, ich hoffe dass das okay ist. Nun. Ich werde 25. FÜNFUNDZWANZIG. Und habe so gut wie nichts erreicht. Okay, ich hab mein Bachelor und stehe kurz vor meinem Master. Komme dann auch ins Ref (studiere auf Lehramt). Joa, von außen gesehen denkt man sich "ohh yeaah sein studium läuft", aber gucken wir einmal nach innen bzw. auf die wirklich relevanten sachen, dinge die einen glücklch machen. Mein Studium macht mich absolut nicht glücklich, es ist für mich eher mittel zum zweck. Am Lehrerdasein werde ich Spaß haben, wenn das entsprechende Selbstbewusstsein da ist, das weiß ich. Aber ein Studium ist einfach trocken, steril und langweilig, genauso wie 90% der Menschen meines Studiengangs. Nojudge an dieser Stelle, jeder darf und soll so sein, wie er sich am besten fühlt, aber nach 5 Jahren Studium kann ich sagen, dass das zum allergrößtenteil einfach nicht meine Gesellschaft ist. Aber überhaupt... wer ist überhaupt meine Gesellschaft? Seitdem ich 21 bin habe ich keine Freunde mehr, aus Gründen. Und das passiert. Seine Freunde zu verlieren passiert. Es passiert auch, in der schlimmsten Lage seines Lebens zu sein und von seinen Freunden kein Support zu erfahren. Das hat man zu akzeptieren, denn erzwingen kann und soll man eh nix. Aber... innerhalb von 3-4 Jahren habe ich ernsthaft keine neuen Freunde gefunden. Seit 3-4 Jahren existiere ich ziemlich lost herum, reiße mein Studium so ziemlich alleine (ich meine ok, bin Einserstudent wuhu) und sehe alle paar Monate mal paar Bekannte. Manchmal hab ich auch Nebenjobs. Aber nix was ich mache hat wirklich Qualität. Warum nicht? Weil naja... mein Selbstbewusstsein gammelt so dahin, seit jahren. Ich hab mich irgendwie nach hinten hin entwickelt was das Thema Selbstbewusstsein angeht. Ich fühl mich wieder wie 14, 15 was das angeht. Damals hatte ich auch keine Freunde und kam mir ziemlich wertlos vor. Heute bin ich knapp 25. FÜNFUNDZWANZIG und es ist genau gleich. Ich könnte heulen, wenn ich diese kackzahl lese. Ich fühle mich so als hätte ich nichts erreicht, was für mich persönlich irgendwie von Bedeutung ist. Das wäre aber okay, wenn ich heute wenigstens meine Wahrheit leben würde. Aber das tue ich nicht. Ich weiß nicht, was meine Wahrheit ist. Ich weiß nicht wofür ich lebe und gerade zu Lockdownzeiten wird mir das besonders bewusst. Man sagt, finde deine Leidenschaft, dein Hobby. Ich spüre, dass es mich ziemlich viel zur Kunst zieht. Schöne Bilder, Videos, Fotos oder Literatur zieht mich hart an. Aber wenn ich mich damit beschäftige werde ich totmüde und will einpennen. Es ist als ob erstmal ein anderes Bedürfnis in mir befriedigt werden muss, damit ich mich mit sowas beschäftige. Und dieses Bedürfnis ist mein sozialverhalten und mein sozialleben, da ich ein tiefes Gefühl von Einsamkeit und Entfremdung verspüre, das schon seit Jahren. Da sind meine ALLERGRÖSSTEN baustellen, MIT ABSTAND. Wenn ich da Erfolge mache, fühle ich mich auch entsprechend richtig gepusht und energiegeladen. Also sollte ich wohl da ansetzen. Aber wie? Wie, wenn man kaum unter Menschen ist, gerade in der jetztigen Zeit? Manchmal Facetime ich mit kommilitonen, fühle mich aber komplett fake und unauthentisch und "nicht ich selbst" mäßig, in anderen Worten: unsicher. Dann wiederum ist das kaum energiegebend, sondern noch anstrengender. Ich will ja einfach ich sein. Ich LIEBE mich, wenn ich einfach ich bin. Ich hab den Spaß meines Lebens, wenn ich einfach ICH bin. Früher war es alltag, einfach ICH zu sein. Mittlerweile hab ich den Zugang zu mir verloren. Klingt merkwürdig right? WIE SAH MEIN LEBEN VOR DEM LOCKDOWN AUS? Besser, auf jeden Fall. Ich war Praktikant an einer Schule und klar hatte ich da auch meine Baustellen, aber ich habe Erfolge gemacht. Schule als Lehrer ist auf jeden Fall ein Ort des Wachstums, gerade für seine sozialen Fähigkeiten. Da war ich dazu gezwungen zu wachsen, ich habe gespürt wie ich "dominanter" wurde, auch dominanter zum Leben, irgendwie. Hab viel mehr in eigene Hände genommen. Hatte mich auch im Fitnessstudio angemeldet und bin zum Lernen in die Bib gegangen. Ich erinnere mich, dass ich nicht wirklich von tief innen glücklich war, aber zumindest energiegeladener, lauter, dominanter etc. und hatte mehr Spaß an den Dingen, die ich so tat. Das ist alles weg. Wenn Schule wieder anfängt, werde ich erstmal wieder wie ein gammliger, zurückhaltender Mensch wirken, was normal ist, weil ich erstmal in Fahrt kommen muss. Zu Lockdownzeiten habe ich ja wirklich NIX soziales, das ist so schlimm. Ich vereinsame einfach komplett und verlerne es sozial zu sein. Hab öfter das Gefühl dass ich "komisch" bin oder "komisch wirke", weil ich "mich selbst" nicht wirklich zeige. Obwohl ich das doch eigentlich will. Aber wen kann ich mich selbst zeigen und vor allem wofür? "Daraus wird eh nix Verbindliches, keine Freundschaft, kein nix", sind dann so sätze die in mein Kopf kommen. Mag bei Kassierern oder anderen Arbeitern auch stimmen aber naja. Ich lebe bei meiner Family, bei denen bin ich soziemlich eine der soziophoberen Versionen meiner selbst. Als ich freunde hatte, war ich draußen viel mehr "ich", als zu Hause. Zu Hause hab ich keine lust, mich meiner Family zu zeigen oder mitzuteilen. Was auch immer. Am meisten nervt mich irgendwie, dass ich 25 werde. Und das alles seit jahren so geht. Immer wieder sagte ich mir "Ok, es wird was geändert. Ich ändere was. Ich ändere was" und dann mach ich Erfolge, aber tiefes Glück bleibt trotzdem fern. Und generell fühle ich mich entkoppelt und entfremdet vom Leben. Ich weiß nicht, wohin ich gehöre, wo mein Herz hingehört. Ich will ja zum Leben sagen, aber kein Plan wie. Zurzeit bin ich eigentlich fast durchgehend müde und energielos. Ich würde mich auf jeden Fall über Tipps, Ideen und Tricks freuen. Gerade, was man so verbindliches Soziales zu Lockdownzeiten machen kann. Am besten etwas, was nicht an Leistung geknüpft ist. Will ja leben und nicht nur "arbeiten". Ich hoffe, auch, dass dieses Forum geeignet ist für solch einen Post. Ähnliche habe ich schon gesehen, aber vielleicht waren das ja eher die Ausnahmen als die Regel. Das ist alles schon hart Selbstmitleid, was ich von mir gebe, aber ich will daran arbeiten. Deshalb bin ich auch hier. Deshalb hoffe ich gerade auf konstruktiven Input. Ich danke im Voraus und lasse Liebe da :)
  6. Albatraoz

    FICKER GmbH

    Mein Thread /Serie soll bewusst aus der Sicht einer Firma stattfinden. Ich möchte diese Serie nutzen um regelmäßig mich mit neutralen Leuten über mein Online Leben auszutauschen. Wichtig ist für mich das ich das ganze Sachlich sehe und mich nicht von Emotionen leiden lasse. Deswegen auch die Firmen Sicht. Auch wenn es sich hart anhört. Ich möchte professionell bleiben. Und mich persönlich in verschiedenen Ebenen weiterentwickeln. Mein Produkt bin ich und dieses möchte ich Äußerlich verbessern wie zum Beispiel mit Klamotten, Fitnessstudio, Kontaktlinsen, Bräune,usw.. um bei Online Dates und online Bilder bessere Chancen bei Frauen zu haben. Ich möchte die Qualität durch Persönlichkeit Entwicklung verbessern. Um meine Online Dates und Chats besser zu gestalten. Dazu hätte ich gerne ein paar Anregungen und Tipps. Ich möchte Werbung betreiben und mich auf mehreren Ausstellungen präsentieren um neue Kunden zu gewinnen. Die Ausstellungen sind Internetseiten bei denen man Frauen kennenlernen kann. Ich möchte euch auch zeigen wie ich aktuell versuche neue Kunden zu gewinnen. Chat Verläufe und Dates. Zum Schluss bitte noch alle auf abonnieren klicken. Damit Ihr keine Serie verpasst 😉 sagt man doch so oder?
  7. So das wird lustig! Ihr könnt mich Josef nennen. Geschichte: Ich möchte offensichtlich gut mit Menschen werden. Menschen haben mich schon immer fasziniert. War früher immer in meinem 4 Wänden. Wollte nie raus, es gab nur eines Videospiele und Schule, beides machte großen Spaß. Aber ich war immer ziemlich unbeliebt. Deshalb begann ich mit Self-Devolopment. Ich machte Sport und lass paar Bücher bis eines Tages ich auf eine Seite stieß, diese war wunderbar. Sie erklärte mir fast alles über Pick-Up. Ich war fasziniert, mehr als das. Ich informierte mich mehr über das Thema, bis ich schließlich auf Valentinos Youtubekanal war. Ich schaue nun über ein halbes Jahr seine Videos und erst jetzt habe ich den Mut gefasst anzufangen. Pick-Up kenne ich schon seit 2014. Seit letzten Mittwoch betreibe ich Daygame. Schöne Erfahrung ☺️ Andere Daten: Finde mich attraktiv, aber meine Haare finde ich ab und zu nicht so toll. Bin leicht Sportlich, versuche aber mehr daraus zu machen. Mein alter will ich jetzt nicht sagen, bin ziemlich Jung. Na dann fangen wir doch mal an Daygame Mittwoch 16.03.2016 Erstes Set meines Lebens 1# 1 Set War vor der Schule, sie stand allein und ich habe mich überwunden sie anzusprechen. Mit der besten Frage der WELT!!! "Würdest du lieber unendlichen Sommer oder Winter haben?" Schaut auf ihr Handy und sagt "Keine Ahnung" ab denn Punk wurde es echt unangenehm für mich... Sie schaut weiter auf ihr Handy, aber ich stand einfach weiter da und schaute sie an. Ich war so kurz davor zu gehen. Als sie plötzlich sagte "Naja ich mag Sommer viel mehr als Winter" und packte das Handy weg nach 40 schmerzhaften Sekunden. "Warum?" und so weiter und so fort... War ein schönes Gespräch. Sie lachte, ich lachte. Mein Ziel war aber nur zu reden keine Nummer. Ich ging nach dem sie abgeholt wurde. Sie war aber auch eins oder zwei Jahre älter als ich. Freitag 18.03.2016 Daygame 2# 4 Set Musste nichts sagen, habe zu mir diverse perverse Sachen gesagt. Wie z.b. "Willst du mein Jungfernhäutchen durchdringen?" Solche Aussagen nun mal. Ich lächelte, stellte mich vor denen und hörte mir das an, bis ihnen der Sprit aus gingen. "Seit ihr nicht zu jung für so etwas" (Waren um ein Jahr jünger als ich) Weiter unnötige Aussagen wie geil und billig sie doch sind.... (Super) Nur zwei aus der Gruppe waren Möglichkeiten für mich. Also die anderen zwei waren obsolet, habe sich auch sehr passiv verhalten. Paar Shittests sonst eigentlich alles cool. Schön war, dass nach einer gewissen Zeit, die zwei S. und M., mir Komplimente gemacht haben. Wie "Du hast echt schöne Augen" (Höre ich oft) "Du bist echt cool". Habe S. dann meine Nummer gegeben. Musste dann gehen, leider. Textgame mit S. "Du Stinkst" "Du bist die Kleine oder?" "Die geilste von allen?" "Also die kleine S." "So schauts aus" "Dachte ich heiss S.?" "Mein Profilbild hat schon swag nh?" "Die Große war dann S. oder wie?" "Nein ich bin S." "Die andere ist M." "Don't Troll me" "Oh u tuch me tralalalala?" "Mmmm my ding ding Dong" "Was ist eigentlich mit der anderen?" Schickt mir Kontaktdaten. Danach kleiner streit über ihren Namen "Was machst du in den Ferien?" "Bin da mal da, du?" "Jaja ich weiß was du machst, du sagst perverse Sachen zu Fremden Leuten." (Habe die wirklich gemacht bevor ich dar war) "Sowas würde ich nie machen, wie kommst du da drauf?" Keine Ahnung?" "??" Später am Abend schreibt mir M. "Heei. Ich bin es M. von heut park da weißt scho" "Die große Blonde?" "Jap" "Machst du das immer bei der Mauer?" "Was machen" "Perverse Sachen rufen :D" "Ja nur das ich ned so oft bei der Mauer bin" "Bist du immer so gut gelaunt?" "Ja eigentlich immer" "Mag ich, ist sehr selten" "Aber ich habe nen Dachschaden" "Merke ich, solang du weißt wie man sich in der Öffentlichkeit verhält ist alles gut" "Geh etz pennen Nacht" "Wollte schon sagen, warum du noch so spät auf bist?" Das andere Zweier Set war ein Junge und ein Mädchen. Das Mädchen ging dann zu ihrem Bus. Nur noch der Junge war da (Außerdem spreche ich auch Jungs an, werde ich aber nicht verzeichnen) Sonst kleinere Sachen 19.03.2016 Daygame Nur so kleine Sachen nicht die Rede wert aber Textgame mit M. "Hey M." "Hallo Josef" "Hast du am Montag oder Dienstag Zeit?" "Ne sry ich flieg am Montag weg" "In ein Europastaat?" "Ne nach Amerika, Chicago" "Viel Spaß!" "Danke. Bin aber in der 2. Woche ab Dienstag wieder da" (Sie hat also Lust darauf?) "Haste an dem Dienstag Zeit?" "Also den Zweiten" "Weiß no ned um wie viel Uhr wir wiederkommen muss dann schauen" "Ok schreibt mir einfach wenn du wieder kommst" "Mach ich" "Ich zähle auf dich" "Sowas vergesse i ned" "Wir werden sehen" "Ich bin Grad bsoffn" (OOOO NEEE BITTEE NICHT) "Super" Später am Tag... "Hei" "Na immer noch unter alkoholischen Einfluss" "Ne das war ned viel was ich getrunken hab aber ich Vertrag Alkohol halt ned so gut" "Bist ein Partygirl oder was?" "Naja a bissl vlt :D" "Ich hasse das" "Oki" "Was soll ich nur mit dir machen" "Weiß ned, is mir aber a egal weil entweder Du akzeptierst mich wie ich bin oder Du gehst aber falls du glauben solltest ich ändere mich für iwas dann kannste gleich doppelt gehen" (Ziemlich angepisst) "Nicht schlecht" "Aber nur mal so am Rande. Ich kann sehr stressig sein also hau lieber rechtzeitig ab" (Ist das Positiv oder Negativ?) "Desto besser, macht alles interessanter" "Ok wenn du meinst" "Du hast keine Ahnung was ich schon erlebt habe" (Nicht so viel :D) "Ne des Weiß ich echt ned, ich weiß allgemein recht wenig über dich" "Was weiß ich denn über dich? Dein Name und das reicht mir auch, um dich zu mögen" "Und du weißt das ich nen Dachschaden hab" "Nicht nur du" "Ich find dich iwie bissl komisch aber ich mag dich iwie" (Ist das ein sehr gutes Zeichen?) "Mal schauen wie es nach dem Dienstag ausschaut ?" "Willst mich vergewaltigen oder was haste vor" "Es ist Ostern, die Jahreszeit der Überraschung, wenn du kommst wirst du es erfahren" "Ouuh shit .... spaaaaßßßß" "Bin jetzt schlafen" (Wollte nur das Gespräch beenden) "Ok gute Nacht" NC: 2 Würde sagen läuft bei mir. Hilfe ist mehr als erwünscht. Außerdem kann es gut sein das ich sehr viele Rechtschreibfehler drin habe, entschuldige des wegen. Danke das ihr euch die mühe gemacht habt diese Seite durchzulesen. Habt noch eine schönen Tag ^^
  8. Liebes Forum, Ich habe ein großes Problem mit meiner Sexualität! Ich bin 26 und ziemlich unerfahren im Bett! Ich war bis jetzt mit zwei Frauen im Bett, erste war meine langjährige Freundin, also meine erste Erfahrung! Und es war nie guter Sex, ich konnte mich nie entspannen! Ich hatte anfangs keinen vorzeitigen Orgasmus, das kam dann aber irgendwann und der Sex wurde immer weniger! Wir haben nie darüber gesprochen, weil wir beide einfach nicht erwachsen genug waren! Das große Problem ist das ich ganze 8 Jahre mit ihr zusammen war, ich war ihr immer treu und musste auf so vieles verzichten! Das war auch eher eine Junge Mädchen Beziehung! Dann habe ich mich vor 2 Jahren von ihr getrennt und gleich darauf eine neue gefunden! Mit der war ich dann 1 Jahr zusammen und das war mal eine ganz andere Frau! Sie wollte wirklich immer ficken und war auch sehr erfahren! Und hier aber wieder das selbe Problem, ich konnte mich einfach nicht gehen lassen und entspannen! Das war schon eine ganze schöne Erfahrung mit ihr aber ich konnte es leider auch nicht genießen! Dann begann eine ganz merkwürdige Zeit wo ich absolut keine Lust auf Sex hatte, also wirklich null! Das ging dann bis vor ein paar Monaten so, also fast 1 1/2 Jahre. Jetzt bin ich wieder an einem Punkt wo ich Frauen wieder anschreibe wegen sexueller Lust! Vl auch noch anzumerken: Ich habe immer sehr viel mastubiert, jedoch auch das eigentlich nie genossen sondern nur so schnell wie möglich gekommen (hab mal irgendwo gelesen, dass man das erzwungenen Orgasmus nennt!). Ich habe auch sehr viel verändert in den letzten 2 Jahren, bin von zuhause Weg, habe verschieden arbeiten probiert, aber eben nie an Frauen interessiert gewesen! Ich fühle mich auch viel männlicher seitdem ich von zuhause weg bin und habe jetzt auch ein ganz anderes Bild von Frauen, davor war alles so selten sexuell und jetzt dreht sich in meinem Kopf alles nur um Sex! Es fühlt sich so an als hätte ich die Pubertät verschlafen! Meine Frage lautet: Was kann ich machen damit ich Sex endlich mal genießen kann? Und war von euch auch jemand in so einer Situation? Es fühlt sich so an als hätte ich im Alter von 16-24 auf Pause gedrückt und mich nicht weiterentwickelt!
  9. Hallo Mainzer (oder auch Wiesbadener), vorab: bitte nur melden, wenn ihr (zumindest beim Thema Frauen) schon was drauf habt. Bei allem anderen hoffe ich auf regen Austausch. Ich wohne seit 2 Monaten hier in Mainz für'n Master, hab mich super eingelebt, ersten Freundeskreis, erste Frauen etc. ABER: Meine Unikollegen sind korrekte Typen, super zum quatschen und weggehen, aber so richtige Macher sind das leider nicht. Deshalb wäre es cool hier den ein oder anderen zu finden, der vorwärts denkt (nicht PU-bezogen) und ein paar Eier in der Hose hat (definitiv PU-bezogen 😃) Schreibt mir einfach hier eine Nachricht und lasst uns eventuell ein neues "Lair" gründen, das den Namen auch verdient hat. Beste Grüße!
  10. Schönen Nachmittag PickUp Artists und Herumtreibende! Ich habe ein kleines Problem. Ich bin dem Thema Drogen sehr liberal und offen, wenn ich das hier so sagen darf. Habe mich damit schon lange beschäftigt, nicht nur weil irgendwann mal eine gewisse Neugier entstand, sondern weil es mich auch aus philosophischen, wissenschaftlichen und geschichtlichen Aspekten interessiert hat. Auch aus der Richtung der Persönlichkeitsentwicklung habe ich vieles davon gehört und gelesen und gelernt. Ich finde, solange eine Person einen richtigen Umgang damit hat, den Konsum von Drogen (damit meine ich nicht alle) als nicht so drastisch gesehen, wie es in vielen Köpfen unserer Gesellschaft manifestiert ist. Wenn sich jemand 1-2 mal im Monat einen Joint dreht oder 1-2 mal jährlich irgendwelche Pilze konsumiert (nur als Beispiel) unbedenklich. Ich würde diese Person nicht irgendwie verurteilen oder anders behandeln. Ich meine es gibt schon Grenzen, wenn jemand Drogen nimmt, um sich nur vollzudröhnen, um den Problemen des Lebens zu entkommen und der Konsum entartet, dann möchte ich mit dieser Person auch nichts zu tun haben. Zu meiner Person: Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben. Ausbildung läuft gut. Familiäre Verhätlnisse sind sehr gut, und bin sehr gesundheitsbewusst und sportlich unterwegs. Habe Zukunftsvisionen und bin zielstrebig. Ich habe keine Motive die auf einen bestimmten Grund hindeuten, dass ich gelegentlich andere Substanzen konsumiere. Habe auch nichts mit dem Schwarzmarkt zu tun. Habe nichts illegales im Besitz (im Bezug auf Österreich), und bis auf den Konsum selbst, habe ich noch keine Straftat vollzogen. Alkohol konsumiere ich selten. Geburtstagsfeiern oder spezielle Anlässe sind da schon die Ausnahme. Manchmal geh ich komplett nüchtern feiern : ) Cannabis konsumiere ich hier und da mal in den wärmeren Monaten. Hochgerechnet aufs Jahr ist das auch nicht öfters als circa 10 mal. Andere Substanzen werden so selten konsumiert, dass ich sie hier gar nicht aufzähle. Substanzen vom Schwarzmarkt gehören für mich sowieso zum NoGo. (Risiko von Streckmitteln, falschen Substanzen,...) Mein Problem: Bin jetzt auf dem Weg zu einer LTR. Habe eine nette Frau kennengelernt. Alles verläuft sehr gut. Nur das Thema "Drogen" habe ich komplett weggelassen. Ich weiß nicht, wie sie darauf reagieren würde. Möglicherweise könnte es extrem nach hinten losgehen. Und daher wollte ich noch warten, da es jetzt irgendwie noch zu früh ist, so riskante/tiefgründige Geheimnisse zu erzählen. Würde sie in dieser Richtung eher konservativ einschätzen, sowie ihre Eltern. Doch irgendwie finde ich es auch nicht okay, soetwas zu verschweigen. Ich meine, ja ich habe schon ein paar Sachen probiert, hier und da konsumiere ich mal etwas. Aber dies ist alles nicht die Rede wert. Komplett unbedenklich. Ich bin mir meinem Konsum bewusst, und brauche auch keine Angst haben, etwas falsches zu konsumieren. Doch irgendwie versteht das nicht jeder. Vorallem einer, welcher sich mit dem Thema nicht auskennt, für ihm alle Drogen gefährlich sind, oder konservativ ist. Soll ich es ihr mal sagen, oder nicht?
  11. Abend Leute Hab mir schon ein bisschen den Kopf zerbrochen, wie und wo ich am besten anfangen soll, -oder ob ich diesen doch sehr persönlichen Thread überhaupt aufmache- bin aber bei Mucke hören direkt auf diese Line gestoßen... "First things first I'ma say all the words inside my head I'm fired up and tired of the way that things have been..." ...sums it up pretty well. Das mit dem fired up fehlt noch n bisschen, war aber noch schlimmer, Rest trifft den Nagel schon gut aufm Kopf. Aber erstmal dazu, was bei mir eigentlich Status Quo ist - mit der Gefahr, dass es sich im ersten Moment wie ein Heulthread liest... Depression ist -verzeiht mir die Wortwahl- ein Hurensohn. Ich weiß nicht, wer von euch Usern die Erfahrung schon mit Depression machen durfte; ich stelle es einfach mal die Theorie in den Raum, dass gerade die PickUp-Thematik (oder ähnliches wie MgtoW, RedPill, etc.) gerade die Leute anlockt, die headspace-mäßig aus ner ähnlich dunklen Ecke kommen/kamen (einige Threads hier würden die These nur unterstützen lol). Klar gibt es einige, die eigentlich im Leben schon im Vorfeld alles im Griff hatten außer das andere Geschlecht...oder einige, die schon vorher schon im Blindflug oder naturalmäßig Teilzeitficker gewesen sind...mich persönlich würds nicht wundern, dass viele, die für PU empfänglich sind, auf dem Dating-Markt so gar keinen Land sehen...und dass das eigentlich nur ein Symptom für eine ganz andere Baustelle im Leben ist...und da schließe ich mich -hands down- mit ein. Ich hab mal, als ich mich hier eingelesen habe, in irgendeinen Thread eine Message aufgeschnappt, die ich gerne zitieren würde, aber leider nicht mehr finde...war definitiv Schatztruhen-Material; reiche ich vll mal nach, bis dahin soll es sinngemäß ausreichen: "Wenn du gerade ein ernsteres Problem hast, dass über PickUp und Frauen kennen lernen hinaus geht...leg PickUp auf Eis; fahr es zumindest runter. Kümmer dich erst um deine Baustellen und komm wieder zurück, wenn diese abgearbeitet sind..." Ich war stur genug und zu stolz, sodass ich diesen Tipp 4 Jahre lang ignorierte nach dem Motto: aaaach, sobald ich mein Studium fertig hab, krieg ich mein Leben sowas von in den Griff. Warum nicht parallel schon mal paar Mädels klären. In den guten oder auch neutralen Phasen wäre das auch durchaus möglich gewesen...wenn nicht alle paar Wochen/Monate dann eine scheiß Phase folgen würde, wo sich das Muster immer wieder gleicht: irgendwas wurmt mich ---> Scheiß Laune ---> mit Scheiß Laune Sets machen --> Sets scheiße ---> Laune noch mieser ---> Alles in Frage stellen ---> sich von alles und jedem abfucken lassen ---> PickUp-Pause und mimimi-Phase Ich muss dazu sagen, dass mein Game ohnehin nur arg beschränkt vorhanden ist....Sommer 2015 angefangen, in dem Zeitraum nur drei Lays gehabt, davon ein FB, die mich aber nach ner Zeit aussortiert hat...keine coole Statistik. Bin aber überzeugt davon, dass die Lasten, die man im Leben so mitnimmt, immer irgendwo im Hintergrund mitschwingen...wenn sie nicht sogar offensichtlich sind. Erst letzten Sommer, als mir irgendein HB vom Badesee so richtig die Birne mit nem Korb weggeschossen hat, musste ich mir zum ersten Mal eingestehen, dass es einfach sein könnte, dass ich ne echte Depression habe....und dass es nicht nur "schlechtgelaunte Phasen" sind. Aus dem Loch bin ich im Herbst noch mal rausgekommen...bis die Scheiße dann in diesem Jahr mit einer Breitseite zuschlug, die ich so noch nicht erlebt habe... Rewind #1 Eigentlich ne ganz banale Sache...bester Kumpel hatte JGA, wo wir erstmal schön Amsterdam gecrasht haben. Ich hab meinen Studentenjob an den Nagel gehängt, weil ich (vermeintlich) nach meinem Kolloquium mit dem Studium durch war (und mich der Job so gaaar nicht erfüllt hat). Allerdings kam mein letztes Gehalt zu spät, weswegen ich von zwei Mitfahrern Geld leihen bzw vorstrecken lassen musste...an für sich kein Stress, aber ich musste mein Gehalt mühsam hinterherrennen....und meine Leute dementsprechend mir hinterherlaufen. Der ganze Spaß verzögerte sich so weit, dass mein bester Kumpel sich mit einklinken musste und dann wiederrum für mich vorstreckte, bis ich endlich mal mein Gehalt bekam. Es waren glücklicherweise nur zweistellige Beträge, aber vom Prinzip her hat es denen schon abgefuckt...und mich auch, weil: a) ...ist pleite sein immer so ein Scheiß-Gefühl...so einengend..ohne Moos nix los. Man kommt sich außerdem wie so n Dulli vor. b) ...spricht es einfach gegen die Art und Weise, wie ich meine Freunde eigentlich behandeln will...und selber behandelt werden will. c) ...war es auch das erste Mal in all den Jahren, wo ich Beef mit denen hatte...und dann auch selbst verschuldet (auch wenn die verspätete Zahlung der Auslöser war, man hätte es auch anders handeln können). Nach 1-2 Tagen war es dann kein Thema mehr, alles wieder tutti, aber in den Konfrontationen hat man sich natürlich schon scheiße gefühlt. Normalerweise wäre die Story jetzt auch keine Große Sache, und spätestens wenn man wieder cool untereinander ist, hätt man die Sache abgehakt und zugesehen, dass sowas nicht wieder passiert....in meinem Fall aber war das der letzte Tropfen, der mein "Ich bin latent abgefuckt von meinem Status Quo im Leben"-Bullshit-Fass zum überlaufen gebracht hat....irgendwo kam diese permanente Unzufriedenheit wegen allen möglichen Scheiß wieder hoch...mein Studium, dass ich nach 8 Jahren einfach nur fertig haben will....dass ich immer noch bei meinen Eltern wohne....dass es mit den Frauen trotz PU nicht läuft....dass ich nur am Rechner hänge und rumdödel anstatt mal das Leben zu genießen...ihr merkt, die Spirale nach unten nahm ab dann wieder einen Lauf nach unten. Rewind#2 Es ist Sommer....fucking Sommer...meine Lieblingsjahreszeit. Ich liebe die angenehme Wärme, ja sogar die Hitze. Ich liebe nackte Frauenhaut; ich liebe schöne sommerliche Outfits. Ich liebe es, bis 22 Uhr noch in der Sonne auf einer Wiese zu fläzen und dabei n kühles Bierchen zu sippen, am besten in gut gelaunter Gesellschaft. Ich liebe den Strand. Ich liebe Parties im Sommer. Und trotzdem...es gab Tage, wo ich auch 2019 diese Zeit genossen habe. Aber spätestens ab der 2. Hälfte des Sommers kam diese....Freudlosigkeit auf. Du siehst die ganzen Mädels in den knappen Outfits...du tankst am Wasser Vitamin D bis zum Abwinken....und du fühlst....nichts....nur ein bloßes Schulterzucken....keine Lust...keine Freude.....kein Genuss....nur Schulterzucken....im Sommer....enough said. Rewind#3 Keine zwei Wochen her....mir haben noch 2 CreditPoints im Nebenfach gefehlt...weil mir gesagt wurde, dass wenn ich Modul XY belege, kriege ich Z Punkte. Reicht für 180 CP. Fehlinformation: Hinterher gabs nur Z-2 Punkte. Studium hat wieder 1 Semester mehr gefressen als nötig. Prüfungsausschuss war meeeeega kulant und hat mir angeboten, eine Hausarbeit zu schreiben. Hab ich gemacht...hab ich rechtzeitig abgegeben....und eben vor keine zwei Wochen endlich die Nachricht bekommen: ich bekomme die 2CP. Studium ENDLICH(!!!1!11!) durch....endlich Bachelor.....ich hab mir schon ausgemalt, wie ich am besten ausrasten kann! Und als ich die Nachricht bekommen habe...fühlte ich....nichts....nurn Schulterzucken....cool, ich hab den Bachelor....wow. Kurzes High-Five mit meinen Eltern war das höchste der Gefühle. Aber sonst...no sense of accomplishment....kein Meilenstein-gepackt-Gefühl....nur Schulterzucken....nachm Bachelor-Abschluss....den ich mir so sehr herbeigesehnt habe....enough said. Rewind#4 (last but not least) Etwas, was mir gerade in einer Tiefphase....und somit dieses Jahr ziemlich oft passiert ist...aber heute irgendwie....gegipfelt ist... Mein Dad macht mir Vorwürfe....weil ich ihn zwei Sachen versprochen habe, die ich immer noch nicht angepackt habe...zu antriebslos bin ich einfach. Zwei Sachen, die ich am Laptop erledigen kann/muss....null Problemo...normalerweise. Man setzt sich einmal hin...schreibts/proggts eben runter (gut, beim programmieren dauerts halt, aber wenn man sich hinsetzt, dann macht man halt auch ne Etappe...ihr wisst, was ich meine, Häppchen für Häppchen...Progress). Ich setze mich eben am Lappi....und es passiert....nichts.....fast nichts....Youtube, Twitch, WarCraft III, PlayStation, MineCraft, PornHub...das läuft alles wie flüssig Brot. Aber für mein Dad mal was machen, worauf ich eigentlich auch mega Bock habe.....oder mal was für MICH machen....Bewerbungen schreiben, Gitarre lernen, raus gehen, Sport machen....nada...aber noch bis 5 Uhr Lucifer gucken und um 13 Uhr aufstehen...läuft bei mir. Dad dementsprechend sauer auf mich. Beschwert sich, warum ich nur am Zocken und am Pennen bin, nichts auf die Reihe kriege...dass andere Leute aus unserer Family in meinem Alter schon deutlich weiter sind....klar, mit Eltern diskutieren ist so ne Sache....und gerade mein Dad muss bei allem immer Recht haben, wenn es mal lauter wird....die Sache ist nur....bei all dem hatte er auch Recht....im Endeffekt hat er mir nur den Spiegel vorgehalten, den ich mir eigentlich selber schon in der kompletten depressiven Phase vorgehalten habe UND TROTZDEM nicht den Arsch hochbekommen habe! Und was mach ich? Fange vor den Augen meines Dads einfach an zu heulen....weil mir gerade echt alles auf dem Sack ging...das mein Studium mir so viel Zeit und Gelegenheiten gekostet hat...und Nerven. Dass ich immer noch bei meinen Eltern wohne und NICHT eigener Herr über mein Leben bin. Dass ich immer noch pleite und arbeitslos bin. Dass ich so viel im Leben vor habe und fast nichts davon umgesetzt. Und vor allem....dass das alles mir bewusst ist, ich selber aber aus einem Sumpf aus Antriebslosigkeit, Gefühlslosigkeit, Pessimismus, wieder aufkeimender sozialer Angst, Videospielsucht und Schlafstörungen einfach nicht in der Lage gewesen bin, mich da herauszumanövrieren, obwohl ich sehr wohl einen glasklaren Plan habe, was ich zu tun habe. Und ich heule...vor meinem Dad....bei dem ich immer noch wohne....ich werde in 2 Monaten 30 Jahre alt....enough said. Wie gesagt...das hier soll NICHT wie ein Heulthread wirken...aber dennoch musste das hier erstmal raus....es ist -from the top of my head- einfach Status Quo. Das waren alles Situationen oder Eckpunkte, wo ich einfach gemerkt habe: Moment, irgendwas stimmt hier überhaupt nicht...bezogen auf das, was in meinem Leben passiert, aber auch auf das, was in mir vorgeht. Irgendwas läuft da echt falsch. Aber warum schreibe ich das alles dann runter? Auf jeden Fall nicht aus Mitleids- oder Aufmerksamkeitshascherei...davon kann ich mir auch nichts kaufen oder mein Leben besser handeln... ....aber ich glaube, als allererstes MUSSTE ich mich einfach auskotzen....einfach mal alles niederschreiben, was mich gerade bewegt...gut, das kann man auch natürlich ganz privat bei MS Word oder old-skool per Tagebuch machen....aber ich würde lügen, wenn ich sage, dass da nicht auch irgendwo ein Maß an Mitteilungsbedürfns mitschwingt..einfach mal hinaus in die Welt mit dem Bullshit...vielleicht related ja jemand...wenn nicht: Life goes on...hauptsache raus! Andererseits ziehe ich diesen Thread auch bewusst als Journal auf...als etwas, wo ein Progress dokumentiert werden soll... Und das ist der (positive) Knackpunkt gerade.....seit einigen Tagen...speziell seit heute (s. Rewind#4), wo ich einfach mal drauf losgeheult und mich ausgekotzt hat (und nachdem mein Dad mich da echt wieder aufgebaut hat....wofür ich echt dankbar bin!!), kommt bei mir wieder eine gewisse Zuversicht hoch...ein gewisses Gefühl, wo ich mich endlich mal wieder aufrappeln kann und wieder anfangen kann, das Szepter zurück in meine Hand zu nehmen....es kommt langsam, und eine gewisse Lethargie hab ich nach wie vor verspürt....aber es kommt langsam wieder 🙂 Nur....was hat mich bisher in dieser Phase so sehr abgefuckt....oder was hat mich daran gehindert, mein Leben wieder einen positiven Twist zu geben? Wenn ich mal jetzt spontan für mich das so runterbreche.... -mein Studium: den ich endlich mal abgeschlossen habe.....dennoch, 8 Jahre fürn ollen Informatik-Bachelor is FAAAAAAR too much. Gut, die ersten 3 Jahre ging ich recht locker an, weil Studentenleben und so....aber seit ich auf PU und somit auch auf Persönlichkeitsentwicklung gestoßen bin, hab ich das Bedürfnis gehabt, mein Studium ganz geschmeidig abzuschließen, den Meilenstein abzuhaken, von zu Hause auszuziehen und dann mein eigener Herr zu werden.....geschmeidig lief mit den Info-Modulen ganz gut, aber spätestens als Physik als Nebenfach dazukam, war Sense. Es hat mir sooooooo viel Zeit gekostet, einfach weil ich da gemerkt habe, wie schlecht mir akademische Mathematik liegt...und Physik war voll davon. Bis ich dahin kam, hat sich ein Fachwechsel nicht mehr gelohnt...Physik hat sich trotzdem weiter gezogen, ich war kurz davor, alles zu schmeißen...hab mich dann doch erfolgreich durchgebissen, aber trotzdem: definitiv ein 4-Year-Timesink -Pleite sein: Hätte ich mein Studi-Job bloß doch behalten...auch wenn das n Dulli-Job war...zumindest, bis ich was neues gefunden hätte. Definitiv ein Fehler meinerseits, hatte aber einfach kein Bock mehr auf Dullisachen und meine Bachelorarbeit war ja schon in der Tasche (wären da diese 2CPs hinterher nicht gewesen, die mir fehlten). Ich hätte mir auch dann einen neuen Job suchen können oder schon im Bewerbungsprozess für eine Vollzeitstelle sein können...da die Sache mit den 2CPs aber eine Situation mit unbekannten Ausmaß war, wollte ich die Sache erstmal regeln. Sobald ich das Go für die Hausarbeit bekommen habe, hab ich mich dann auch um ne Vollzeitstelle gekümmert, weil das Ende ja absehbar war....allerdings nicht mit der Intensität, mit der ich sollte, weil Lethargie und so. Und in der Zwischenzeit häuften sich die bösen Briefe der Krankenkasse, weil ich kein Geld habe. Achja, feiern gehen? Wakeboarden im Sommer? Mit Kumpels mal essen/trinken gehen? Nada. Paradebeispiel, wie ein Mensch sich im falschen Headspace sehr schön selbst sabotieren kann. -Eigenständig leben: Wie gesagt, ich bin fast 30. Ich wollt schon von zu Hause ausgezogen sein, seitdem ich mein Abi habe....Abi hab ich vor 9 Jahren gemacht. Okay, ich hab auch kein BaFöG bekommen und Düsseldorf ist schon n teures Pflaster....aber wo ein Wille ist, wäre bestimmt auch ein Weg gewesen....ich werde in 2 Monaten 30. Und wohne bei meinen Eltern...enough said. -Schlafen: Gut, wenn man bis 3 oder 4 Uhr Serien bingt, Videospiele zockt, Twitch frönt oder sich bei PornHub einen hobelt anstatt ins Bett zu gehen, kann man seinen Biorhythmus ganz schön abfucken....ich bin zwar schon immer ne Eule gewesen, aber erst schlafen gehen, wenn Mom zur Arbeit aufsteht? Erst aufwachen, wenn sie von der Arbeit kommt? Arbeitsamt schon zu hat? Man schon Anrufe von potentiellen Arbeitgebern verpasst hat und die dir per Mail hinterherrennen? Merkt ihr selber, wa? Merk ich auch... -Videospielsucht: Huge Point in meinem Fall. Eigentlich schon (phasenweise) seit meiner Teenagerzeit. Jetzt in dem Sommer/Herbst wieder exzessiv zelebriert. Ich will nicht sagen, dass ich NIE NIE wieder VG anrühren will. Ich will aber, dass ich wieder zocke, weils mir wirklich Spaß macht...und ich will auch nur dann zocken, wenn ich es mir erlauben kann, einfach zur Unterhaltung...so wie es eigentlich gedacht ist....aber wenn Videogames dafür sorgen, dass man seine eigene Prioritäten wie Bewerbungen, Kochen und Essen, Schlafen(!) dafür herabsetzt oder schon Matsche in der Birne ist...vll wäre ein paar Monate Entzug nicht so verkehrt. -soziales Leben: Voll komisch...in meiner Heimatstadt hab ich keine Kontakte mehr, weil sich mein soziales leben komplett nach Ddorf verlegt hat. Bin auch teilweise froh drum, mit meiner Schulklasse kam ich eher semi zurecht (zum Schluss gings eigentlich), und nach so langer Zeit lebt man sich halt auseinander. Trotzdem hab ich kein Bedürfnis gehabt, mich bei meinen Leuten aus dem Studium oder aus den Lairs zu melden. Oder bei meinem noch einzig (ursprünglich) warmen Set aus dem Sommer. Außerdem ist mir beim letzten Tag an der Uni aufgefallen: wir hatten von Physik-Praktikum noch so ne Präsentation, wo wir unsere Experimente vorgestellt haben...und mir ist aufgefallen, dass ich bei Leuten, die ich für cooler halte als mich selbst (in so einer Phase also quasi jede zweite Person, lol) TOTAL schüchtern, zurückgezogen, passiv, ja sogar ängstlich bin...hab mich nicht mals getraut, n random Gespräch mit irgendwem aufzubauen....4 Jahre PickUp (wenn auch on-off) und es fühlte sich so verdammt nach Square One an. Klingt nach einer langen Liste und viel mimimi, ich weiß. Aber ich glaube, vieles davon kann sich bessern allein schon dadurch, dass ich endlich mal wieder ein bisschen Antrieb bekomme und einfach mal wieder anfange, das Heft in die Hand zu nehmen....und dabei das Leben auch mal wieder ein bisschen positiver sehe. Und das will UND werde ich morgen (also heute nach dem aufstehen) dann auch ENDGÜLTIG in die Hand nehmen. Das heißt konkret: -Mich schlau machen, warum man Antrieb hat im Leben...oder warum ich in meinem Fall komplett antriebslos (gewesen) bin...wie man dieses Momentum, diesen Drive, das Leben bei den Eiern zu packen, wiederbekommt....kurz und allgemein ausgedrückt: wie ich mir selber helfen kann, wieder aus diesem Sumpf rauszukommen -Zum Arzt gehen...etwas, das ich schon diese Woche versäumt habe....war schon zur Impfung da und hab auch überlegt, ob ich mit der Sprache rausrücken soll....mittlerweile merke ich...ich bin mir nicht sicher, ob ich mich da alleine rausziehen kann....aber ich bin mir sicher, DASS ich da wieder rauskomme...denke Mal, Montag zum Arzt, darüber sprechen und gucken, was sie mir in die Hand drücken kann, wäre zumindest kein schlechter Call. -Zum Arbeitsamt gehen....Hartz beantragen...auch wenn ich alles andere als Stolz drauf bin, aber in Moment bin ich faktisch arbeitslos. Wenn es mir dann weniger Bauchschmerzen wegen meiner Krankenkasse bereitet, sehr gut....wenn ich aber vorher schon n Job als Consultant bekomme, even better!! Ich will ja einen Job haben...eigenes Einkommen, geregelter Tag, Schuldenberg auf einen Schlag los..wäre definitiv ein Improvement, was mich dann hierzu führt... -Sich um Bewerbungen kümmern....habe glücklicherweise schon ein Bewerbungsgespräch für nächste Woche +1 Telefoninterview + bin noch mit ner Headhunterin im Kontakt. Aber die Bewerbungen habe ich in letzter Zeit vernachlässigt, und weil einige Absagen eingetrudelt bzw. Stellen, die nicht gepasst haben reinkamen, könnte ich meine Pipeline mal wieder etwas füllen...mal umschauen, ob da nicht noch was für mich ist. -Zimmer umräumen....keine Ahnung...hab irgendwie das Bedürfnis, mal so richtig n Herbstputz zu machen...einfach mal, um den Kopf freizukriegen...und mich nicht mit Videospiele und sonstigen Kram volllaufen lasse....hat auch den Vorteil, dass ich dann auch meine Unterlagen endlich mal sortieren kann/muss...und damit auch meine unangenehmen Briefe, dass ich noch zahlen muss....Kassensturz also gleich mitmachen...der Realität nicht mehr ausweichen...akzeptieren...Lösung suchen...siehe oben -Gitarre lernen....hab ich wegen meiner Videospiel-Sucht zu sehr vernachlässigt....außerdem hab ich Schiss, zu spielen oder gar zu singen, wenn ich nicht sturmfrei habe....lol....vielleicht ne Challenge für morgen...einfach mal klimpern, wenn alle im Haus sind....could feel like an accomplishment..und btw, wovor soll ich Schiss haben -Kochen....hat mein Dad mir heute vorgeschlagen lol...i like that....Wollt ich auch immer mal in Angriff nehmen, aber hätte hätte. Aber wenn ich so überlege...besser als sinnlos zu zocken...man kriegt den Kopf wieder frei, man kocht, was man auch essen will...und in einem halben Jahr kann man sicherlich das eine oder andere Date mit überzeugen 😉 oder im Freundeskreis -Sport....enough said....regelmäßig....in Moment nur Homegym möglich, aber sobald ich wieder Einkommen habe, wäre Schwimmen oder Kampfsport nich verkehrt...probieren würd ichs gerne...so oder so...wieder in Bewegung kommen, fit werden...und bleiben..passende Ernährung....my body is my temple! Gesunder Geist im gesunden Körper 💪 -Cold Shower...müsste alles zu gesagt sein hier...wird alleine natürlich kein Heilmittel sein, aber in Kombi mit den wichtigen Punkten sicherlich ein Booster für nen guten Start in den Tag -gesunder Schlaf.....jaja ich weiß, wir haben schon halb 5 yada,yada...ich hab mir für heute vorgenommen, DAS hier in Ruhe von der Seele zu schreiben...damit ich morgen beim aufstehen dann mal mit n Stück mehr Zuversicht und Purpose in den Tag starten kann....ab dann gilt aber...wieder n gesunden Schlafrhythmus herstellen....7-8h Schlaf....am besten so, dass ich auch an freien Tagen vor 9:00 aus dem Bett komme -positiver denken....da fällt mir noch nichts konkretes ein, aber generell darauf zu achten, dass ich mal wieder n positives Mindset kultiviere, ist nicht so verkehrt....vll schreib ich beim nächsten Post was dazu, aber es ist halb 5....kommt erstmal allgemein auf meine Liste 🙂 -Videospielsucht eindämmen....wie genau weiß ich noch nicht....am besten wär erstmal Kaltentzug und die Zeit stattdessen sinnvoll nutzen...genug Möglichkeiten gibt es ja, dazu wäre mehr Lesen im Sinne von weiterbilden oder auch mehr Programmieren eine Sache, da mach ich mir aber im Laufe der Woche noch Gedanken -Accountible sein, progress tracken.....jetzt wo ich das alles hier geschrieben habe, will ich natürlich auch das Ding hier weiterführen und zusehen, dass ich nach und nach mein Leben wieder in die Hand nehme. Ich will nicht, dass dieser Thread hier ne Karteileiche wird.....sonst erfüllt dieser Post hier keinen einzigen Zweck, ich hab wieder etwas nicht durchgezogen...und außerdem hilft es einfach ungemein, wenn man sich nach und nach damit befasst, wo man jetzt steht, wo man vorher war, was für einen Progress man gemaacht hat und es einfach niederschreibt.....und wenn die ersten Erfolgserlebnisse kommen...wie geil ist DAS denn!? Aus dem Grund werde ich zusehen, dass ich ab jetzt jedes Wochenende einmal hier reinschneie und Updates liefern werde.....bis dahin war erst mal nur großes Auskotzen angesagt....aber was folgt nach dem Auskotzen? Aufstehen, Mund abwischen, Blick nach vorne, Krone wieder richten, und dann wieder einen Schritt nach vorne gehen... ....und davon soll dieser Thread in erster Linie handeln 🙂 Auch in der Hoffnung, dass ich den einen oder anderen in meiner Situation inspirieren kann...das Leben hat noch so viel geiles zu bieten, davon bin ich überzeugt!! In diesem Sinne....nächtliche Grüße und viva la vida
  12. Hi, zuerst einmal vielen Dank an Euch und das Forum allgemein. Hier habe ich etliche Hilfestellungen bekommen, die mir sehr weitergeholfen haben. Nun zu mir: Ich bin 23 Jahre alt und starte gerade mit Pick-Up. Seit ca. einem Monat bin ich hier im Forum wieder aktiv und habe seitdem viele Sachen gelesen, viel reflektiert und auch schon einiges an mir verändert. So zum Beispiel mein Inner-Game, das mittlerweile relativ stabil ist - ich habe Spaß an fast allen Sachen, die ich mache. Konkret gehe ich Sachen mittlerweile wieder aktiv an und auch in dem Bewusstsein, dass das mein Leben ist und ich die Entscheidungen treffe und ich mein Leben gestalten kann wie ich will - und sonst niemand. Meine Werte sind stabiler geworden, meine Stimmung ist so, wie sie ist und ich lasse sie nicht mehr von außen so leicht beeinflussen. Ich entscheide mich für Lebensinhalte - z.B. Studium, Arbeit, sonstige Freizeitgestaltung -, hinter denen ich stehe und die ich so haben will, weil sie meinen Zielen und Werten entsprechen. Alles in allem komme ich also sehr gut mit mir zurecht und habe Spaß am Leben. Meine kurzfristigen Ziele sind nun, mein Inner-Game weiter zu stabilisieren und bei HBs zu eskalieren. Mein Inner-Game ist ja wie gesagt schon relativ stabil, allerdings gibt es ab und an einzelne Momente, in denen die Stabilität nicht mehr so gegeben ist. Das kann ich mittlerweile schon relativ gut auffangen, mein Ziel ist hierbei allerdings, dass es gar keine fragilen Momente gibt, in denen ich intervenieren muss, damit mein Inner-Game nicht zu kippen droht. Bei HBs eskalieren. Da muss ich, zumindest, wenn ich es bewusst und gesteuert angehe und ohne ne Menge Alkohol, fast bei Null anfangen. AA habe ich beim Club-Game nicht mehr, auch ohne einen Vollrausch. Die AA auf der Straße allerdings, also im Day-Game, und in Bars muss ich noch überwinden. Außerdem muss ich noch lernen, konsequent und hartnäckig ohne viel Alkohol zu eskalieren. Und lernen, wie man überhaupt eskaliert, wenn die ersten Hürden(Bitch-Shield, Shit-Tests) kommen. Das sind also die Dinge, die ich kurzfristig angehen, lernen und verbessern will und werde. Meine langfristigen Ziele sind theoretisch relativ schnell formuliert: Ein unüberwindbares Inner-Game mit allen positiven Facetten. Außerdem die Fähigkeit, wann immer ich will, mit HBs so weit zu eskalieren wie ich es möchte. In diesem Thread werde ich meine Fortschritte dokumentieren und ich freue mich sehr, wenn Ihr mir bei möglicherweise aufkommenden Fragen helft. Hoffentlich werde ich vielleicht sogar schon bald einen Field-Report posten können. Vielen Dank fürs Lesen, VG PU_Schüler
  13. Seid herzlich gegrüßt, ich möchte hier über mein Inner Game schreiben, ein bisschen über mein Leben erzählen und motivieren. Es sollen also weitere Posts folgen. Vielleicht entwickelt sich ja eine Geschichte. Ich steige einfach mal ein in den April 2014 (vor 19 Monaten). Ich weiß noch, dass es ein schöner Tag war. Aber ich weiß auch, dass ich mit meinem Leben immer noch sehr unzufrieden war. Und schon zu diesem Zeitpunkt wollte ich mit Pickup mein Leben verändern. Ich schlenderte am Campus Wien umher, und weiß eigentlich gar nicht mehr, was ich vorhatte. Ich glaube, ich hatte gar nichts vor, und war spazieren. Vielleicht wollte ich auch einfach nur "sargen" gehen, hatte aber nicht den Mut, DayGame Approaches zu machen – und schon gar nicht, um jemanden direct anzusprechen. Zu dem Zeitpunkt war Clubgame realistisch, Daygame aber beinahe unmöglich. Ich wollte diesen Mut aber haben, ich streckte gedanklich meine Arme danach aus, und wollte nichts lieber, als mich aus meinen eigenen, schädlichen Gedankenkäfig befreien zu können. Zu dem Zeitpunkt wollte ich Daygame machen können, und ging deshalb auch viele Male auf die Straßen ohne jemanden anzusprechen. Mitunter wusste ich auch schon vorher, dass ich niemanden ansprechen würde. Aber was habe ich gemacht? Ich bin trotzdem raus gegangen und habe mich in Situationen begeben, wo ich jemanden gerne angesprochen hätte. Ein Approach war außerhalb meiner Comfort Zone, ich wollte aber an die Grenzen meiner Comfort Zone gehen: Ich ging lieber mit der Enttäuschung nach Hause, nicht approacht zu haben, als es gar nicht erst zu versuchen. Ich ging einfach soweit an meine Grenzen, wie ich alleine konnte. An diesem Tag stolperte ich so ganz plötzlich durch Zufall in einen Poster Bazar. Die Aula eines Hörsaals wurde dekoriert mit benummerten Postern, und man konnte sich welche vor Ort kaufen und mitnehmen. Mich faszinierte das, und ich sah interessiert durch die Ausstellung. Und siehe da! Ich glaube ich habe sogar indirecte Approaches geschafft, auch wenn diese keine Früchte tragen würden. Vor 1,5 Jahren war meine Welt schwärzer, in mir drinnen und draußen. Genug Traurigkeit versprüht! Ich schreibe diese Zeilen schließlich, um zu motivieren – und dafür ist es noch nicht zu spät. Dieser Tag war deshalb wichtig, weil ich mir dort ein Motivational Poster gekauft habe. Es ist das berühmte Poster "Go now and live". Ich kaufte mir also kein einfach-schönes, auch kein cooles Bild, kein Gemälde, kein Science-Fiction-, kein Fan-Fiction-, kein Natur-Poster – nein, stattdessen kaufte ich mir das Motivational Poster von Jeanette LeBlanc "Go Now and Live". Aus copyright-Gründen hier ein Link zum Poster: https://www.empireposter.de/detail/547347/ Verse, die darin vorkommen, und mich motivieren sollten, und letztendlich auch taten, waren: Choose exhilaration over comfort. Choose magic over predictability. Choose potential over safety. Discover the beauty of uncertainty. Das Unbekannte macht einem Angst. Ich habe sehr lange gebraucht, um zu lernen, dass ich das Unwohlsein zB bei einem Approach umarmen muss. Es ist ein Gefühl der Aufregung, weil etwas Neues passiert. Mein Körper erlebt eine neugierige Spannung, die besser ist als der Trott des Alltags. Es ist eine Aufregung, die man subjektiv als Angst wahrnimmt, dabei habe ich nichts zu fürchten. Ein Approach kann unendliche Konsequenzen haben, die ich auch selbst steuern kann, und darin liegt eine Magie; die Möglichkeit, die Welt wie sie ist zu verwandeln in eine solche, wie ich sie haben will. Dazu muss ich mich aber öffnen und verwundbar machen. Das ist aber nichts Schlechtes, denn durch eine solche Bereitschaft, mich auf das scheinbar Gefährliche und Unbekannte einzulassen, schaffe ich mir ein unendliches Potential an Möglichkeiten. Was ich lernen musste: In dem Moment, wo ich mich dem Ungewissen hingebe und es herausfordere, liegt mir die Welt zu Füßen. Weitere Verse waren: Own your reality without apology. Be fierce. Be bold. Be wild, crazy and gloriously free. Be you. Die Welt gehört mir, denn es ist meine Welt. Schopenhauer sagte schon in seiner Schrift über das Ego: Mein Tod ist gleichbedeutend mit dem Ende der Welt. Ich habe alles Recht, die Welt so zu gestalten wie ich sie haben will, und mir zu nehmen, von dem ich glaube, dass ich es verdient habe. Und hier liegt vielleicht ein Punkt, den man einsehen muss: Dass man lernt, das Gefühl zu spüren, bestimmte Dinge zu verdienen! Ich male mir eine positive Zukunft aus, und so verdiene ich sie auch. Jeder Mensch hat ein Potential, und niemand steht diesem im Weg, außer man selbst. Dabei muss man auch Stärke nach außen tragen können, und darf sich nicht von auferlegten Grenzen der Gesellschaft einsperren lassen. Dieses Poster habe ich mir einmal am Tag vorgelesen, und mit dem Schlusssatz habe ich mir mental ein Zeichen gesetzt, mein Leben nach meinen eigenen Regeln zu gestalten: Go now and live. Ich hatte es mir an die Tür geklebt, sodass ich es jedes Mal sehen musste, wenn ich den Raum verließ. Zu dem Zeitpunkt ging ich regelmäßig alleine fort. Ich war sehr sehr oft ausschließlich alleine in Clubs – bis ein Moment kam, wo ich zwar noch wenig erfolgreich war, wo ich aber auch keinen Wing mehr wollte. Ich wollte mich selbstbestimmt zu dem Menschen machen, der ich sein sollte. Ich wollte ohne Hilfe aus meiner Comfort Zone austreten können. Und so stand ich vor einem Club-Abend vor dem Poster und habe es mehrmals gelesen, während ich die Verse verinnerlicht habe. Ich betonte dabei besonders jene, die ich oben hervorgehoben habe. Ich glaube, dass mir das Poster geholfen hat, denn heute kann ich mich auf das Neue, das Aufregende, das scheinbar Gefährliche einlassen. Und siehe da: Plötzlich wirkt die Welt nicht mehr bedrohlich, sondern weckt in mir eine aufregende Neugier. Dieses Poster hat sicher dazu beigetragen, dass ich über mich selbst hinausgewachsen bin. ...to be continued.
  14. Hallo alle! Ich bin zuversichtlich, dass Oneitis eins der häufigsten besprochenen Probleme des Forums ist. Eine ungesunde Fixierung auf die beste Freundin, den Partner, den Ex. Ein Glück gibt es super Artikel aus der Schatztruhe, was es damit auf sich hat und was zu tun ist: "Soweit so gut. Man muss also die eigenen tiefen Probleme erkennen." Dachte ich mir. "Aber wie genau soll das denn laufen?" Fragte ich mich, wenn ich mir die Zeit nahm, meine Probleme zu identifizieren. Klar, Stück für Stück kam ich dem ganzen schon näher, aber oft genug steckte ich an einer Stelle fest. "Okay, das ist also die Ursache für das Symptom. Aber was ist die Ursache der ursache? Und was mache ich jetzt mit dieser Information?" Was mir in diesem Forum fehlt, sind konkrete Beispiele, wie diese tieferliegenden Probleme aussehen könnten. Noch besser: konkrete Beispiele, wie diese Probleme identifiziert und gehandhabt wurden. Dabei bin ich mir sicher, dass es in diesem Forum eine Menge User gibt, die erfolgreich die eigenen Defizite erkannten und lernten mit ihrer Baustelle umzugehen. Diesen Prozess der Weiterentwicklung sehe ich als Wendepunkt im eigenen Leben. Als Umformung des eigenen Ichs. ---Raupe-Schmetterling-Metapher-- Jeder User ist willkommen seine Geschichte über die eigenen erkannten Baustellen und dem folgenden Entwicklungsprozess zu teilen. Jede einzelne Geschichte, könnte anderen Usern helfen, grob zu wissen in welche Richtung es gehen könnte. Natürlich hat jeder seine individuelle Kombination aus Baustellen, aber vielleicht findet man heraus, wie man diese eine bestimmte Baustelle angehen könnte. Dazu folgende Kernfragen: Was war euer Symptom? ( Oneitis? Sucht? sonstige Verhaltensstörungen?) Was war die Ursache, die Wurzel des Symptoms? Wo und wann nahm das Übel seinen Lauf? Wie lauteten in etwa eure Gedankengänge, als ihr die Wurzel Stück für Stück identifiziert habt? Nachdem euch euer Defizit/Mangel bekannt war, wie seid ihr damit umgegangen? Die Kernfragen dienen nur zur Orientierung. Ihr könnte eure Erfahrungen teilen, wie ihr möchtet.
  15. Guten Abend zusammen, ich melde mich nochmals, da ich gerade sehr reflektiere und an mir arbeiten möchte. Ich möchte endlich voran kommen und habe auch schon im Forum zu vielen Punkten gelesen. Toll, dass es diese Möglichkeit gibt. Natürlich geht es um Frauen, aber Persönlichkeit und deren Entwicklung geht dabei meiner Meinung und Erfahrung nach Hand in Hand. Momentan habe ich eine Vielzahl von Problemen zu lösen, weiß aber nicht wo anfangen. Vielleicht habt ihr die ein oder andere Meinung und Impuls ? Würde mich jedenfalls freuen! 1. Beruf: Abi, viel gejobbt, Studienabbruch, chaotisch, kaufmännische Ausbildung momentan. Stak unzufrieden, mehrere Studiengänge interessant, kann mir mehrere Wege für mich vorstellen. Einen wirklich klaren habe ich aber noch nicht. Problem: Wie den Weg finden? Einfach mutig ausprobieren? / Wie verhalten wenn man seine Gesundheit im Betrieb und Schule öfters stark gefährdet sieht ? War "brav" nichts gesagt, merke aber es tut mir nicht gut und es ist gegen mein Naturell. Wie würdet ihr reagieren? 2. Frauen: keine am Start und lerne keine kennen. Ist aber logisch, liegt am Punkt Freizeit und Persönlichkeit. Ansonsten schon die ein oder andere Erfahrung gehabt, Frauen haben auch schon Interesse signalisiert, oft dann aber zu schüchtern gewesen, Punkt liegt bei Persönlichkeit. 3. Persönlichkeitsentwicklung. Ich habe mir diesbezüglich Ziele gesetzt und werde da weiter an mir arbeiten, bin noch zu zurückhalten, zu wenig Selbstvertrauen etc. 4. Geschwister. Meine jüngeren Geschwister werden seit jeher bevorzugt, bekomme immer das schlechtere, beide studieren, will ich auch, mir wurde aber die Ausbildung eingeredet, alle bekamen ein altes gebrauchtes Auto, mein Bruder aber das beste,...darauf werden Ansprüche gestellt und meine Eltern setzen die voll durch. Für sie selbstverständlich, dass das seines ist...Ich könnte viele Beispiele nennen. 5. Freunde: Habe keine Freunde mehr, im Ausland, studieren, wohnen in einer anderen Stadt, viele aus den Augen verloren, momentan habe ich niemand als Freund 6. Freizeit: bis auf Sport alleine keine vorhanden, will alleine reisen anfangen, auf einer Party war ich seit 4 Jahren nicht mehr, Wochenenden verbringe ich immer alleine Habt ihr evtl. Tipps ? Beim Studium war vieles viel besser, das hat sich seitdem alles sehr verschlechtert. Auch weil es im Heimatdorf doch anders ist als in einer Unistadt. Viele Grüße !
  16. Ich bin aktuell in der glücklichen Situation, dass in meinem Leben alles ziemlich gut läuft. Prinzipiell bin ich beim magischen Dreieck "Zeit, Geld und Energie" genau in der Mitte, habe also von allem genug, weshalb ich das gerne produktiv nutzen würde, allerdings komme ich einfach nicht weiter, wo ich am besten ansetzen könnte. Ich suche hauptsächlich nach einer Beschäftigung, der ich nach der Arbeit oder am Wochenende nachgehen kann, die unabhängig ist von Wetter oder Jahreszeit und die mir langfristig einen Mehrwert bietet. Bedeutet, es soll natürlich bestenfalls auch Spaß machen, aber hauptsächlich möchte ich mich selbst damit weiterentwickeln... um hingegen abzuschalten oder einfach nur eine schöne Zeit ohne weiteren Mehrwert zu haben habe ich bereits andere Beschäftigungen und meine sozialen Kontakte. Am liebsten wäre mir eine Beschäftigung, bei der man auf etwas hinarbeiten kann und in der man vielleicht auch erst nach 1000-2000 Stunden "etwas rausbekommt", weshalb viele davon abgeschreckt sind und ich es wegen meiner verfügbaren Zeit und Energie trotzdem durchziehen könnte. Ein paar Gedanken, die ich mir bisher dazu gemacht habe: Karriere: Hier habe ich die letzten Jahre viel gepusht, sodass ich in dem Bereich jetzt prinzipiell gut dastehe (sicherer Job mit gutem Einkommen und wenig Stress). Da ich in der Arbeit aber eher unterfordert bin, sie nicht wirklich als sinnvoll erachten, gerne mehr leisten würde und vom Persönlichkeitstyp auch eher "ungesellig" bin laut diesem Buch, fände ich den Weg in die Selbstständigkeit ziemlich interessant, allerdings habe ich leider bisher keine gute Idee, welche Leistungen ich genau anbieten könnte und komme deshalb nicht weiter. Pick-Up: Hier bleibe ich prinzipiell am Ball, kann mich aber wegen meiner Freundin natürlich nicht komplett so ausleben, als wie wenn ich Single wäre. Körperliches Training: Hier habe ich schon vieles ausprobiert (verschiedenste Kampf- und Ballsportarten) und manches auch ziemlich intensiv (vor allem Kraftsport/Fitness). Aktuell ist Sport für mich weiterhin wichtig, um gesund und fit zu bleiben, aber ich kann es mir nicht als noch wichtigeren Lebensinhalt vorstellen, unter anderem deshalb, da es für mich als "Ektomorph" ziemlich schwierig ist, sichtbare Muskeln aufzubauen und ich deshalb die Zeiten, in denen ich 5mal die Woche im Gym war, hinter mir lassen möchte. Soft Skills: Hier würde mich beispielsweise Rhetorik interessieren, allerdings weiß ich nicht, auf welche Art und Weise man das effektiv und regelmäßig üben könnte? Nach was müsste man da konkret suchen, so etwas wie Debattierclubs? Und was gäbe es im Bereich Soft Skills noch, was einen wirklich weiterbringen könnte? Musik: Steht noch im Raum (z.B. Klavier lernen), allerdings ist das generell nicht mein Hauptinteresse, da meiner Meinung nach der "Ertrag" am Schluss nicht hoch genug ist für die Zeit, die man dafür investieren muss. Disclaimer: Vielleicht gab es ja in eurem Leben bereits Aktivitäten, die euch total weitergebracht haben? Würde mich total interessieren!
  17. Ich bin gerade etwas nachdenklich. Wie wird unsere Welt wohl in 100 Jahren aussehen? Schon jetzt spielt sich das Leben vieler Menschen zum Großteil Online ab. Smartphone, Laptop, Tablet, PC usw. Gefühlt jeder 2. ist heutzutage "Influencer". Streamer und YouTuber sind die beliebsten Berufe bei Kindern. Ein "Fortnite" Spieler wurde jetzt z.b. von Twitch abgeworben um bei einer anderen Streamingplattform zu spielen und bekommt dafür schätzungsweise 50 Millionen Dollar für 3 Jahre. Wo und wie soll das alles enden? Denkt ihr der ganze Influencer/Streaming Hype geht irgendwann mal vorbei oder meint ihr es wird noch schlimmer? Findet ihr es vielleicht sogar gut? Mich würden einfach mal ein paar Meinungen dazu interessieren.
  18. Hallo Frankfurter, ich verweise auf meinen Thread im Mainzer Lairbereich:
  19. Moin zusammen, ich bin mir zwar sicher dass die Frage hier schonmal aufgekommen ist, habe aber keinen Beitrag dazu gefunden. Wo führt der Weg denn mittel- und längerfristig mal hin? Kurzfristig ist klar. Ansprechangst überwinden oder verbessern, Game entwickeln, sich selbst verbessern, viel raus gehen, socialisen und gut mit Frauen werden bzw die eine oder andere Frau mitnehmen. Letztendlich stelle ich mir aber dann doch die Frage, wie viele Männer (und Frauen) wirklich längerfristig Pick-Up mit dem dazugehörigen Lifestyle und Philosophie betreiben. Vieles an der Philosophie und dem Lifestyle kommt mir ein Stück weit rastlos vor. Ständig in Bewegung (sein und sein wollen), immer neue Leute und wenn das eine nicht zu meinen Bedingungen funktioniert zieht man eben weiter. Gleichzeitig kommt es mir immer mehr so vor (gerade wenn man die Beziehungskiste durchliest) als müsse man wenn man sich setteln will viele faule Kompromisse eingehen oder, ständig "auf der Hut" sein. Wer will das schon? Das soll keine allgemeine Kritik an Pick Up sein oder in Frage stellen, dass es hier wirksame Werkzeuge gibt, um beim anderen Geschlecht anzukommen. Ich Stelle mir hier viel mehr die Frage nach der Sichtweise derjenigen, die Pick Up womöglich seit Jahren oder Jahrzehnten aktiv betreiben. Grüße The Beard
  20. Hallo liebes Forum, dies ist mein erster Post, indem es um meine bisherige Entwicklung, meine aktuelle Situation und am allerwichtigsten um meine zukünftigen Ziele gehen soll. Ich möchte diesen Thread nutzen um meine Entwicklung im Bezug auf diese Ziele zu reflektieren, um mich so zu motivieren diese nicht aus den Augen zu verlieren und konstant daran zu arbeiten. Ich hoffe, dass ich dabei dem ein oder anderen eine anregende Lektüre verschaffen kann, die ihm einen Mehrwert bietet. Gleichzeitig hoffe ich selbstverständlich auch auf Feedback jeder Art, sei es Kritik, Anregungen, Fragen etc. Da wir hier im PU-Forum sind, soll es zu einem großen Teil auch um PU und mein Game gehen, ich möchte jedoch auch die anderen Bereiche meines Lebens beleuchten. Am Anfang kurz ein paar Infos zu mir: 21 Jahre alt, Student eines sozialwissenschaftlichen Studiengangs, nebenbei berufstätig am Wochenende im Logistikbereich und wohnhaft in einer kleineren deutschen Großstadt. Meine bisherige Entwicklung in Sachen Frauen und PU: Bis zu meinen ersten Berührungspunkten mit PU und Game war ich ein AFC und Nice-Guy par excellence. Ich war bis vor gut einem Jahr noch Jungfrau und wusste absolut nichts über Frauen und Verführung. Es war aber noch schlimmer als das. Resultierend daraus hatte ich ein extrem schlechtes Selbstwertgefühl, das durch andere Faktoren noch weiter gemindert wurde. Dies resultierte mit 17 in einer ganz schlimmen Oneitis mit meiner damals besten Freundin. Ich hatte nicht im geringsten das nötige Mindset um diese Situation händeln zu können und so wurde diese Zeit zur Hölle für mich. Mir was es zu dieser Zeit praktisch unmöglich mit Frauen zu flirten und ihnen mein Interesse zu signalisieren. So war es dann natürlich auch mit ihr. Ich fühlte mich absolut machtlos und dachte zu dieser Zeit tatsächlich es wäre mir niemals möglich eine attraktive Frau abzubekommen. Dies löste bei mir das Gefühl aus niemals glücklich werden zu können, weil ich zwar unbedingt Sex und Liebe wollte, aber nicht im Ansatz wusste wie ich mit Frauen interagieren sollte. Ich bin generell ein sehr selbstkritischer Mensch, der selten wirklich zufrieden mit sich selbst ist, sodass diese Situation mich extrem runterzog. In dieser Phase hatte ich auch ausgedehntere depressive Phasen. Nach der Schule und meinem 18.Geburtstag fing ich an öfter mit meinen Freunden in Clubs zu gehen. Dort war ich nun das erste mal in einem sozialen Kontext, in dem Flirten und körperliche Annäherung vollkommen normal waren. Und tatsächlich gelangen mir relativ regelmäßig KCs und Makeouts. Aber das war es dann auch schon. Dadurch, dass ich meist gut angetrunken war, verlor ich meine Hemmungen vor physischer Eskalation mit Frauen. Ich sprach die Frauen nicht an, sondern baute auf dem Dancefloor Eyecontact auf, tanzte die Damen an und eskalierte. Sobald ich dann aber mit den Frauen alleine war und ins Gespräch kam, fiel ich wieder in alte Verhaltensmuster. Ich war extrem schüchtern, traute mich absolut nichts in der Konversation und so kam es auch nie zu einem Lay. Ich verkackte es immer und immer wieder. Das führte bei mir wieder zur Resignation und dem Gefühl der Hilflosigkeit. Ich wusste mir einfach nicht zu helfen. Diese Resignation führte dazu, dass ich mich, wenn ich überhaupt einer sinnvollen Tätigkeit nachging, primär um meine anderen Hobbys kümmerte. Diese waren Sport und Poker. Mit Ausdauer-und Krafttraining fing ich ungefähr mit 15 an, weil ich zu dem Zeitpunkt übergewichtig war und mich dies extrem störte. Zum Poker kam ich mit 17, wie weiß ich nicht mehr so recht. Dadurch litt allerdings mein Studium, in dem ich mich damals befand und schlussendlich auch abbrach. Die Hobbys sind dennoch geblieben und weiterhin fester Bestandteil meines Lebens. Auf diese möchte ich später noch genauer eingehen, wenn es um meine Ziele geht. Nach dem Studienabbruch viel ich erneut in ein tiefes Loch. Ich wusste nicht wie mein Leben weiter gehen soll und was ich in Zukunft mal machen will. Innerlich leer trifft es wahrscheinlich am besten. Ich suchte mir zur Überbrückung einen Vollzeit-Job und nutzte meine Freizeit, um mir darüber klar zu werden, wo ich in meinem Leben mal hin möchte. So genau tat ich es das erste Mal in meinem Leben. Etwas spät, aber besser als nie. Im Laufe dessen wurde ich mir bewusst darüber, was mich tatsächlich interessiert und ich entschied mich ein neues Studium zu beginnen. Jetzt aber zurück zu den Frauen. Es war also Anfang Sommer 2018. Zu diesem Zeitpunkt schrieb ich seit etwa 6(!) Monaten mit einem Mädel die ich übers OG kennengelernt hatte. Mit OG hatte ich schon mit 18 begonnen, aber aufgrund meiner Inkompetenz auch bis dato nie irgendwelche Erfolge. Wir schrieben und sexteten ziemlich viel miteinander, ca. 3-4 mal pro Woche. Ja ihr habt richtig gelesen. Ich als Jungfrau sextete mit einem Mädel ohne es in 6 Monaten auch nur einmal zu treffen. Rückblickend ist das absolut zum Fremdschämen, aber mittlerweile kann ich drüber schmunzeln. Hätte ich meine Situation damals hier im Forum gepostet, ich hätte zu Recht aufs Maul bekommen. Dass es nie zu einem Treffen kam lässt sich relativ kam lässt sich leicht erklären. Unterbewusst hatte ich weiterhin Angst vor Intimität mit Frauen, was der größte Grund gewesen sein dürfte. Erschwerend kam hinzu, dass sie und ich noch bei unseren Eltern gewohnt haben, wo wir uns in deren Anwesenheit nicht treffen wollten. Außerdem war es mir auch irgendwie vollkommen egal ob ich sie treffe oder nicht. Es reichte mir beim sexten selbst Hand anzulegen. Zu dieser Zeit arbeitete ich 5 Tage die Woche Minimum 8h täglich in einem körperlich anstrengenden Job, ging 3-4 mal die Woche ins Gym, achtete krass auf meine Ernährung und machte mir Gedanken über meine berufliche Zukunft. Es mangelte vollkommen an einer Reflexion über meine sexuelle Situation und meine Wünsche dahingehend. Ich war zufrieden mit meinem Onlinekontakt und unternahm nichts anderes um Frauen kennenzulernen. Dann fuhr ich jedoch für eine Woche in den Urlaub und hatte nun mal eine Pause von all den Dingen mit denen ich mich sonst so rumschlug. Im Textverkehr mit meinem Tinder-Mädel ging es in dieser Zeit u.a um unsere bisherigen sexuellen Erfahrungen und Erlebnisse. Ich dachte mir natürlich irgendwas aus, um nicht blöd darzustehen. Ihre Geschichten und Erlebnisse sprengten allerdings mein damaliges Selbstbild. Mir wurde klar, dass all das, was ich mir nur ausdachte, auf der anderen Seite wirklich stattfand und real zu erleben war. Sie war zu diesem Zeitpunkt sehr promisk unterwegs und hatte die eine oder andere "interessante" Geschichte erlebt. Das natürlich auch in der Zeit, in der wir miteinander geschrieben hatten. Mir wurde klar, dass andere Männer all das mit ihr gemacht hatten, was ich mir nur vorgestellt hatte. Sie hatten sie gefickt und das aus normalen Situationen heraus, wie es mir nie möglich gewesen wäre. Ich verglich mich zwangsläufig mit diesen Männern. Mein Selbstwert sank erneut beträchtlich. Ich glaube mir ging es noch schlechter als bei meiner vorherigen Oneitis, obwohl ich zu diesem Mädchen keinerlei persöhnliche Beziehung hatte. Es kommt wie es kommen musste. Ich wurde unglaublich needy, wollte unbedingt ein Treffen forcieren. Dies gelang auch, allerdings versagte ich dort komplett, sodass sie den Kontakt beendete. Da war ich nun. Alles wie immer könnte man meinen. Aber etwas war anders. Dieses Mal war der Schmerz und die Enttäuschung über mich selbst zu groß, als das ich sie mit irgendwas hätte kompensieren können. Ich wusste, ich MUSS etwas verändern. Ich wusste nicht wie ich da rauskommen sollte. Aber ich wusste ich MUSS. Wer sollte mir in meiner Lage helfen? Da ich es nicht besser wusste, bat ich das Internet um Hilfe. Es hatte mich noch nie enttäuscht. Ich weiß nicht mehr wonach konkret ich suchte, aber ich landete bei diversen PU-Artists, hauptsächlich über YT. Deutsch, Englisch, die komplette Bandbreite eben. Ich sog alles auf. Mein Weltbild wandelte sich langsam. Aber nur Theorie reichte mir nicht. Ich wollte die Frauen in der Praxis. Naiv und unwissend wie ich war entschied ich mich für ein Coaching. Mit meinem heutigen Wissen würde ich es wahrscheinlich nicht nochmal machen, aber damals hat es extrem geholfen als Kickstart. In der Vorbereitungsphase auf das Coaching räumte ich mit negativen Glaubenssätzen auf, sah den Prozess der Verführung bald mit anderen Augen und stabilisierte mein Inner Game. Glücklicherweise gelang mir in dieser Zeit über OG auch mein erster Lay mit einer HB5, der sich zu einer FB entwickelte, sodass ich zumindest meine physischen Sexbedürfnisse endlich ausleben konnte. Das Coaching selbst gab mir dann den entscheidenen Kick für mein InnerGame. Mit anderen Männern zu gamen, von Profis zu lernen und ihre Sichtweisen zu übernehmen, drehte mein Weltbild einmal komplett um 180 Grad. Nach der Coachingphase war ich bezogen auf mein sexuelles Selbstbild ein komplett anderer Mensch. Ich war nicht länger hilflos und der Meinung ich würde nie mit schönen Frauen schlafen können. Ich wusste nun welche Denkweisen zum Erfolg führen, was Frauen attraktiv finden und wie ich mit Ihnen in Kontakt komme. Ich hatte Blut geleckt, machte viel Daygame und überarbeitete mein OG. Dadurch konnte ich einige Lays erzielen, aber es war doch hartes Numbers Game und die HBs waren meist im Bereich 4-7. Meine Einstellung und mein InnerGame stimmten, aber ich war mit meinen Sets trotzdem noch zu unzufrieden. Ich machte zu viele Fehler, das merkte ich. Aber ich konnte sie noch nicht genau benennen. Da war ich also wieder. Ich wusste ich muss was verändern, aber noch nicht genau wie. Es war natürlich mein Outer Game. Puh, das war jetzt schon ganz schön viel und hat etwas gedauert. Den Rest schreibe ich morgen Abend nieder. Dort soll es dann auch um meine zuküftigen Ziele gehen, dass worum es mir hiermit im Kern geht.
  21. Herzlich willkommen zu Xiberus kleiner Runde der Selbstreflektion. Die Idee hierfür schleppe ich eigentlich schon länger mit mir herum. Der Gedanke, die Art und Weise meiner selbstreflektorischen Tätigkeiten für die Kritik anderer erfahrener Menschen zu öffnen, hat mich längere Zeit abgeschreckt aber mittlerweile denke ich, dass dies eine gute Art und Weise ist, verschiedene Wege zu testen und zu gehen um zu schauen, was dabei am "Ende" herumkommt. Denn im Gewissen Sinne bedeutet die Ehrlichkeit zu anderen auch eine Selbstakzeptanz und Ehrlichkeit zu sich selbst. Und da ich eh gerne schreibe und mich reflektiere, erzeuge ich hier für mich eine Win-Win Situation. Und mit etwas Glück könnt auch Ihr positives daraus ziehen. Um genau zu sein, ist dieser Thread eine Konsequenz aus meiner letzten Liebschaft, die nach 5 Monaten zu Ende ging. Der Trennungsblues geht gerade Nahtlos in eine selbstreflektive Phase über, die mir wieder Lust am Game macht und die lust wieder neue Frauen kennen zu lernen, steigt allmählich wieder an. Daran möchte ich euch teilhaben lassen. Ab und an gibt es auch einen Text zu einem Bestimmten Thema, mit dem ich mich wöchentlich befasse und welches mich berührt. Das sind meistens etwas idealisierte Texte, aber an der Lyrik und dem Spielen mit Worten kann ich mich gut erfreuen und beruhigen. Gedanken niederschreiben ist einfach eine mächtige Waffe. Zu meiner Person: 28 jahre alt, mit Pick Up beschäftige ich mich ungefähr seit 3 Jahren mal mehr und mal weniger Aktiv. Das, was mich immer fasziniert hat, ist die persönliche Entwicklung und das herauskristalisieren meiner persönlichen Stärken. Ich Studiere Philosophie und Soziologie, spiele Seit 15 Jahren sehr aktiv Gitarre, betreibe sehr aktiv Kampfsport und bin dort auch mittlerweile freischaffender Trainer, arbeite in einem aufstrebenden Unternehmen, welches ich mit meinem mittlerweile besten Freund zusammen aufbaue. Auch soll es um Ziele gehen, die ich mir stecke, von klein bis groß, um einfach Schritte und Stufen für mich festzuhalten. Nun zu dem Übergang. Genaugenommen hat mir die Geschichte mit dieser Frau zu viel Energie gefressen bzw. ich hab es zugelassen, indem ich meine Gedanken nicht mehr auf das für mich wichtige Fokussieren konnte. Ich fing an zu klammern (Denke ich), sie distanzierte sich kommentarlos bzw. nur für mich uneindeutigen Worthülsen. Ich merkte schon seit diese Geschichte begonnen hatte, dass ich das Thema Persönlichkeitsentwicklung immer mehr schleifen ließ. Meine morgendliche Routine, die aus 5:30 Aufstehen, Meditation, Frühstück und Gesangsübungen bestand, ließ ich nach und nach schleifen. Da beschleicht mich nach wie vor der Gedanke, dass ich die Dinge nicht richtig für mich tue sondern um Anerkennung von anderen zu erhalten. Und als ich diese bekam, ließ natürlich die Motivation nach, den Dingen konsequent nachzugehen. Und mit dem abschlaffen der Routine und dem fehlenden Fokus richtete sich mein Geist mehr und mehr auf diese Frau. Und vor gut 1 1/2 Wochen zog ich für mich den Schlussstrich und kappte die Verbindung kommentarlos. Ich haderte sehr massiv mit dieser Entscheidung. Mir fielen 1000 Gründe ein, warum ich wieder angekrochen kommen könnte um die Situation wieder zu drehen. 1000 Gründe, die mir Hoffnung machten und 1000 Gründe die nur davon zeugen, dass ich noch nicht die Stabilität erreicht habe, die ich mir wünsche und mich lieber in dem warmen Schoß einer Frau flüchtete, deren Verhalten mir eh irgendwie gegen den Strich ging und Sie mir auch nicht geben konnte, was ich mir eigentlich wünsche. Das kann ich nur selber. Aber mir das selber zu geben, stoppte nach und nach je länger ich mit der Frau zusammen war. Teufelskreis. Kein Wunder, dass Sie sich distanzierte. Aber aus Fehlern lernt man und wer aufhört, Fehler zu machen, versucht es nicht mehr sondern vergeht im Stillstand. Was Frauen allgemein angeht, halte ich mich jetzt nicht für absolut unbegabt. In der Zeit, in der ich aktiv PU betreibe, hatte ich 11 Liebschaften. Ich hab mich zwar sehr oft verliebt bzw verliebtheit mit Euphorie verwechselt, aber jedes Mal habe ich das auch durchaus genossen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich dann wieder ohne Weib dastand. Naja, viele Mütter haben schöne Töchter. Aufstehen und weitermachen heißt die Devise und jetzt erst recht. Die Motivation, mich selbst zu entwickeln und bessere Beziehungen mit dem schönen Geschlecht zu führen, ist ein guter Motivator und mein anerkanntes Ziel. Aber auch intime Freundschaften zum gleichen Geschlecht sind äußerst wichtig. Als ich das realisiert habe, bzw als ich mich über das Thema eingelesen habe, habe ich direkt angefangen, mich meinen Vertrautesten Freunden auf einer sehr viel intimeren Ebene zu öffnen und es hat mir sehr viel gegeben, da dort auch sehr viel Verständnis herrscht und die allgemeine Verlustangst quasi bei Null ist, da dich gute Freunde nicht aufgrund deiner Fehler verlassen werden. Ich finde, dass ist der Knackpunkt vieler, die mit Frauen auf die schnauze fallen. Sie erwarten von Frauen Dinge, die dir eigentlich auch Männerfreundschaften geben. Und je mehr man sich die Dinge gibt, die man sich unabhängig von Frauen geben kann, desto weniger setzt man im endeffekt die Frau unter Druck. Ich habe schon oft von Frauen gehört, dass sie nicht wissen, ob Sie mir das geben können, was ich suche. Also muss das, was ich suche, eventuell woanders zu finden sein. Und vieles zieht man aus wirklich tiefgründigen Freundschaften zum gleichen Geschlecht. Das ist eine wichtige Erkenntnis des letzten halben Jahres, die ich auch weiter in die Realität umsetzen werde. Vielleicht ist dieser Thread auch nur eine Konsequenz daraus? Und da es schon spät ist, werde ich es erstmal dabei belassen und wünsche eine gute Nacht. Und zu guter Letzt noch ein wenig lyrische Reflektion (Ja, ich habe eine sehr spirituelle Ader :D) Weiter gehen Die Geschichte geht weiter. Seiten werden beschrieben. Erfahrungen gemacht. Neue Dinge erlebt. Neue Menschen kennen gelernt. Gefühle neu erlebt. Stillstand ist nur ein Traum, ist nur Illusion. Wenn ich nicht handle, handelt die Welt. Handelt die Welt, reagiere ich... oder nicht...Lebe ich...sterbe ich. Sie handelt, ich reagiere, agiere. Wenn sie lebt, bin ich lebendig. Gehe nicht gelassen diesen Weg. Träume! Brenne! Strebe! Sei furchtlos, ohne Angst. Nimm an, lass gehen. Halte fest, lasse los. Stirb, werde neu geboren. Sei die Finsternis, sei wieder Licht. Vergehe im Zorn, erfülle dich im Glück. Verliere dich im Unbekannten, finde dich im Chaos. Sei Schwere inmitten der Unruhe. Sei die Unruhe, die den Alltag durchbricht. Sei das Loch, in das du fällst. Sei die Hand, die dich rettet, der Stern, der dich leitet, der Kompass, der dich auf Spur hält. Sei der Planet, um den du Kreist. Sei der Mond, der dich Bewegt, der deine Gezeiten bestimmt. Sei das Unbekannte, in das du gehst. Die Bewegung, wenn alle Bewegung vergeht. Sei das Licht, welches dir durch den Nebel deines Geistes einen Weg zeigt. Die schroffe und felsige Küste, an der die Wellen des Lebens zerbrechen, zerstören, gestalten, formen. Der Stein in dem Wasser und das Wasser zugleich. Immer Real, bist immer und für immer hier, bei dir, mit dir, in dir und überall. Lerne dich kennen...durch dich, für dich, für alles, für nichts...Endlosigkeit...Endlichkeit... Sei Geist, sei Materie. Hart wie Gestein, weich wie die Luft, die dich umgibt. Dem Nebeln gleich, der das Tal verschleiert. Sei Du, sei Ich, wir Alle, sei Niemand...vergehe...sterbe...werde Du... Xiberus
  22. Hey alle zusammen, ich bestreite nun schon seit einigen Jahren meinen Weg als PickUp Padawan,dies ist mein erster Erfahrungsbericht. Dieser Beitrag wird vermutlich wenige von euch erreichen und das ist in Ordnung so, er soll mir nur helfen meine verworrenen Gedanken zu ordnen,aber vllt können ja einige von euch resonieren. Ich bin gestern Abend ausgegangen,nicht mit meinem Lair sondern mit meinen nicht-PickUp"was machst du nur für komische sachen"-FREUNDEN. Und um so später es wurde,um so intimer wurden die Gespräche,also konnte ich alte PickUp Nase es mir natürlich nicht entgehen lassen mit meinem zahlreichen PickUp Erfolgen anzugeben. Es schien meine Freunde nicht zu stören sich belustigen zu lassen über meine großartigen Verführungsstorys unterrichtet zu werden.Trotzdem beschlich mich auf der Heimfahrt so ein fades Gefühl und ich fragte mich: Warum hatte ich ihnen das erzählt? Hab ich ihnen damit irgendwie geholfen oder war es für mich? Was hab ich davon es ihnen zu erzählen? Antwort: Das wohlig warme Gefühl,Bestätigung zu erfahren wie früher von Mama. "OHO du hast schon so einen hohen Laycount"(eigentlich ist er gering,hörs aber trotzdem gerne) oder "WOW,du hast so viele FBs nebeneinander" Sätze die das Bild das ich sehr gerne von mir hab als ultra erfolgreicher"ich werde nie rejected"-PickUpArtist bestätigen und streicheln(Kurz um EGO). ja aber genau da will ich doch hin ->FAKE IT TIL YOU MAKE IT Nein,beim verfassen gerade wird mir bewusst warum mein Game an dem Abend zum Scheitern verurteilt sein musste.Den Spoiler Alarm ich hab keinen einzigen Approach an dem Abend gemacht.Denn wer von sich das Bild hat das er so krass ist das er nie zurückgewiesen wird,wird auch jede Möglichkeit zurückgewiesen zu werden vermeiden.Denn wir wissen unterbewusst genau das wir rejected werden können,wenn wir gamen,den das gehört zum Game dazu(Zum glück by the way,ist nämlich mein größter Lehrmeister) FAKT IST: Ich werde rejected oft,sehr oft,öfter als das ich auch nur irgendeinen Close mache. FAKT IST AUCH: nicht nur das dieses Bild jetzt nicht der Realität entspricht,das wird es nie. Keiner wird nie rejected das ist Teil des Spiels. Also ist das was ich gerne meinen Freunden aber noch häufiger mir erzähle Bullshit. Ich bin kein krasser James Bond und trotz des namens auch kein Casanova. Ich bin nur ein Typ der viele Fehler hat und oft auf die Schnauze fliegt.
  23. Stinker

    Tagebuch

    Hallo zusammen, ich eröffne dieses Tagebuch mit dem Ziel, meine Gedanken niederzuschreiben, mich weiterzuentwickeln und dabei eventuell hilfreichen Input zu bekommen. Ich hab gerade nicht viel Zeit und will mich erstmal auch nicht großartig vorstellen, aber ich wollte das Tagebuch auf jeden Fall schon mal eröffnen, um es nicht wieder vor mir herzuschieben. Ich habe gerade angefangen, das Buch "Der Weg des wahren Mannes" zu lesen. Ich frage mich jedoch, ob das meiste nicht nach ein paar Tagen wieder vergessen ist.
  24. Guten Abend die Damen und Herren, ich möchte ab heute hier mein PU-Tagebuch starten, indem ich nahezu täglich Updates poste (Ausnahmen sind wenn ich bei meinen Eltern zuhause bin, weil Dorf/alte Bekannte) Ich bin derzeit 20 Jahre alt, knapp 1,9m groß, sportliche Figur (gehe regelmäßig ins Gym) und bin Student. Wo befinde ich mich derzeit? Ich bin Jungfrau, habe bisher 2 Frauen/Mädchen geküsst (allerdings war ich im besoffenen Zustand). Habe bereits 4 Frauen im Daygame angesprochen, 3 davon vor ca 1,5 Jahren die andere vor einem Jahr, alle Full Direct und es hat auch eigentlich sehr gut funktioniert. 1 wollte, dass ich sie bei Facebook adde ohne dass ich iwie gefragt habe (Problem war sie war 23 und ich 18, weshalb ich verunsichert war -> Limiting Belief). 1 meinte als wir denn Altersunterschied feststellten (ich 18 sie 21), dass sie ja zu alt sei (eine Art Shittest, bin voll drauf reingefallen) 1 war deutlich älter, sie hatte bereits ein Studium abgeschlossen etc, wir unterhielten uns nett, aber es war trotz der direkten Eröffnung eher sachlich. 1 wies mich ab, sie war auch deutlich älter, irgendwie spreche ich nur ältere an. Was lief im Nightgame? Sagen wir es so, je mehr Alkohol ich intus hatte, desto mehr lief, weil ich wie allgemein bekannt die Hemmungen verlor und ala Caveman die Frauen von hinten angetanzt habe. So kam es auch zu beiden Makeouts, die nur deswegen endeten, weil ich bei der einen, als ich ihre Freundin sah, diese auch nur versuchte zu küssen. Das andere Makeout endete, nachdem ich am frühen Abend zur sehr schon auf den FC gehen wollte und nebenbei komplett dicht war (im ersten Fall auch) Ansonsten auch ab und an relativ nüchtern welche angesprochen, aber mir fällt Smalltalk und so noch recht schwer, aber daran kann ich ja arbeiten. Theorie Ich habe mir natürlich viel mehr Theorie-Wissen angeeignet, als Praxis-Wissen, Ich sag mal so: ich habe in diesem Forum quasi alle Field-Reports gelesen kenne auf YouTube extrem viele VIdeos deutscher und englischsprachiger PU-YouTuber. Nur bringt einem das quasi nix, wenn man nicht in die Umsetzung kommt! Und da wären wir am Ende des Einstiegs, denn ab heute soll es abgehen! Ich bin heute zum daygamen in die nächstgelegene Großstadt gefahren mit dem Ziel 2h lang Frauen zu approachen! Felsenfest der Überzeugung es würde mir leichter fallen, als damals stieg ich aus der Bahn, aber natürlich kamen im Kopf sehr viele Excuses etcpp. Ich habe mir allerdings dann nach ca einer halben Stunde gesagt: "Du fährst erst nach Hause, wenn du mindestens eine Frau direkt angesprochen hast" Nach ca. einer weiteren halbe Stunde war es dann soweit: Das HB war quasi genau mein Typ, sportlich in Leggings relativ hübsches Gesicht, aber ein super Körper. In meinen Augen eine HB8. Ich von der Seite hin: "Hey Entschuldigung du bist mir aufgefallen und ich wollte [Kam etwas ins Stocken und hatte meinen Opener vergessen] einfach mal hallo sagen" Sie hat erstmal nicht richtig reagiert, ich dann gefragt, ob sie deutsch spricht, ich hatte es schon ziemlich verkackt, da mein Auftreten sehr unsicher wirkte, sie war am Grinsen, ich hab sie dann gefragt ob sie vom Sport kommen würde -sie hatte Leggings an und eine Sporttasche um- das verneinte sie, komplett dumm, aber war etwas überfordert, sie hat sich dann verabschiedet und wir haben uns gegenseitig einen schönen Abend gewünscht. Ihr Alter hätte ich auf 23-25 geschätzt. Das war es vom ersten Tag, ich hoffe es hat euch bis hierhin gefallen, meine Formatierung ist vermutlich scheußlich, aber das kann ich ja später noch verbessern. Im Großen und Ganzen dient dieses Thread für mich und meine Reflektion, ich freue mich aber natürlich über Kommentare, Anregungen und Motivation. Bis dahin FromVirginToPlayer
  25. DRGiacomo

    Kein Game

    Liebes Tagebuch, Ich sitze alleine zuhause und die viel zu laute Karnevalsmusik dröhnt noch Stunden später durch meinen Kopf. Ich fühle mich irgendwie niedergeschlagen.Dabei habe ich mir doch heute vorgenommen gutes Game abzuliefern und viele neue Menschen vorallem HBs kennenzulernen. Aber mein Game war weg -null- gar nichts -kein Charisma. Ich denke "Vllt lag es an meiner Erwartungshaltung? Vllt lag es daran kein Alkohol getrunken zu haben? Vllt war heute einfach nicht mein Tag?" Ich habe keine lust auf eine Fehleranalyse.Ich bin niedergeschlagen.Ich denke darüber nach wie unnötig das ist. Ich bin PickUpArtist,ich will Game lernen,ich will soziale Fähigkeiten erlernen,natürlich kann ich das noch nicht ->ich will es ja lernen! Ein Bodybuilder hebt auch nicht von Anfang an ein 200 Kilo Gewicht,regt sich dann auf warum es nicht klappt und ist dann depressiv-im Gegenteil er ist dann um so motivierter und versucht es immer öfter mit kleinen Gewichten bis seine Muskeln stark sind und er es schafft.