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  1. Aufgrund meiner aktuellen (positiven) beruflichen Situation und auch einiger Beobachtungen, die ich in meinem Umfeld und auch hier machen konnte, möchte ich in diesem Beitrag auf den Gefühlszustand der kognitiven Dissonanz eingehen. Was ist kognitive Dissonanz? Wie wird eine KD aufgelöst? Wie beeinflusst die Art der Auflösung unseren Erfolg? Beispiele aus dem realen Leben Was ist kognitive Dissonanz: Äsop, ein griechischer Dichter von Fabeln und Gleichnissen, soll die Fabel von dem Fuchs und den Trauben geschrieben haben. "Ein Fuchs schlich sich an einen Weinstock heran. Sein Blick hing sehnsüchtig an den dicken, blauen, überreifen Trauben. Er stützte sich mit seinen Vorderpfoten gegen den Stamm, reckte seinen Hals empor und wollte ein paar Trauben erwischen, aber sie hingen zu hoch. Verärgert versuchte er sein Glück noch einmal. Diesmal tat er einen gewaltigen Satz, doch er schnappte nur ins Leere. Ein drittes Mal sprang er aus Leibeskräften - so hoch, dass er auf den Rücken fiel. Nicht ein Blatt hatte sich bewegt. Der Fuchs rümpfte die Nase: "Sie sind mir noch nicht reif genug, ich mag keine sauren Trauben." Mit erhobenem Haupt stolzierte er in den Wald zurück." (Quelle: https://www.blueprints.de/artikel/geschichten-und-fabeln/der-fuchs-und-die-trauben-von-aesop.html) Da der Fuchs es nicht schafft, die Trauben zu erreichen, entsteht bei ihm eine kognitive Dissonanz. Bevor ich diesen Gefühlszustand genau erkläre, muss zunächst der Begriff Kognition in diesem Zusammenhang definiert werden. Im psychologischen Kontext werden sämtliche geistige Prozesse als Kognition bezeichnet. In diesem Beitrag geht es vor allem um die Kognitionen: Gedanken, Wünsche, Meinungen, Absichten. Und zwar insbesondere, wenn sie unser Selbstbild betreffen. Die KD wird also dadurch ausgelöst, dass sich unsere Kognitionen nicht mit der Realität vereinbaren lassen. Der Mensch strebt danach, dass sein Handeln und seine Absichten übereinstimmen. Wenn dies nicht der Fall ist, entsteht ein innerer Widerspruch, ein unangenehmer Gefühlszustand der Anspannung, den unsere Psyche schnellstmöglich versucht aufzulösen. Jedoch selten zu unserem Vorteil. Konkrete Auslöser für eine KD: Eine getroffene Entscheidung stellt sich als Fehler heraus Unsere Vorstellung (bspw. Von uns selbst) entspricht nicht der Realität Erwartungen werden nicht erfüllt Wie gehen Menschen mit KD um? Grundsätzlich haben Menschen verschiedene Vorgehensweisen zur Auswahl, um den negativen Gefühlszustand der kognitiven Dissonanz zu überwinden. Hierbei gilt es zu unterscheiden, welche Vorgehensweisen zum Erfolg führen und welche unserem Erfolg im Wege stehen. Erfolgloses Coping (=Bewältigungsstrategien): Selektive Wahrnehmung & Beschaffung (Kommt grundsätzlich bei Querdenkern vor): Es werden nur Informationen akzeptiert, die zur eigenen Wahrnehmung passen. Alle anderen Informationen, egal ob es sich hierbei um Fakten handelt, werden ausgeblendet oder verleugnet. Ein weiterer Schritt ist, sich in eine Bubble zu begeben, in welcher nur Informationsquellen genutzt werden, welche mit den eigenen Ansichten übereinstimmen. Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um die gefährlichste Methode, um KD aufzulösen. Man macht sich blind für die Realität. Die Schuld bei anderen suchen: Anstatt dass man eine Situation realistisch betrachtet, seinen Eigenanteil an der Situation identifiziert, wird die Schuld bei anderen gesucht. Die Verantwortung für sein eigenes Verhalten wird abgegeben, und der Widerspruch somit aufgelöst. Ebenfalls eine gefährliche Methode, da hierdurch eine Selbstreflexion verhindert wird. Es besteht die Gefahr, dass wir immer wieder die gleichen Fehler begehen, da wir keine Verantwortung für unsere Fehler übernehmen und so auch nicht aus ihnen lernen können. Falsche Ausreden/Rechtfertigungen: Die Realität wird zurechtgebogen. Wie in dem Beispiel mit der Fabel, beginnen wir, die Situation so zu verfälschen, bis wir unsere KD aufgelöst haben. Wir reden uns solange etwas ein, bis wir selbst daran glauben. Indem wir die Realität verfälschen, beruhigen wir uns zwar für den Moment, der Konflikt ist jedoch nicht gänzlich aufgelöst. Tief in unserem Inneren ist uns bewusst, dass die Realität eine andere ist. Solche inneren Konflikte belasten uns und können sich langfristig negativ auf unsere Gesundheit z.B. in Form von Depressionen auswirken. Neutrales Coping: Abbau von innerer Anspannung: Hierbei werden negative Spannungszustände durch Sport, Meditation und dem Ausüben von erfreulichen Aktivitäten abgebaut. Auch schädliche Handlungen wie Rauchen, Drogen konsumieren oder Alkohol gehören dazu. Dieses Coping kann allein, aber auch unterstützend zu anderen Vorgehensweisen fungieren. Wenn sie für sich allein oder in Kombination mit einer negativen Vorgehensweise ausgeübt wird, hemmt sie unseren Erfolg. Indem die KD vorerst aufgelöst wird, besteht wenig Motivation an einer profitableren Lösung zu arbeiten. In Verbindung mit einer positiven Vorgehensweise kann sie unseren Erfolg beflügeln. Erfolgreiches Coping: Veränderung/Entwicklung durch Selbstreflexion: Indem ein ehrlicher Blick auf sich selbst geworfen wird, gesteht man sich eigene Fehler und Schwächen ein. Dies kann auf zweierlei Arten geschehen: Man übernimmt Verantwortung für sein Handeln und passt es entsprechend der Realität an, um seine Ziele zu erreichen. Man gesteht sich einen Irrtum ein und ändert seine Einstellung/Meinung entsprechend der Realität. Warum diese Bewältigungsstrategie die einzige Möglichkeit ist eine KD zu unserem Vorteil aufzulösen, erkläre ich im nächsten Punkt. Wie beeinflusst die Art der Auflösung unseren Erfolg? Hier ist zunächst zu klären, wie ich Erfolg definiere. Und zwar, dass ich die Wünsche und Ziele, welche ich mir gesetzt habe, erreiche. Dass sich meine Persönlichkeit dahingehend weiterentwickelt, dass mir Situationen/Aufgaben, welche mir früher schwergefallen sind, jetzt leichter fallen. Wenn dies Erfolg für mich ist, erklärt sich eigentlich von selbst, wieso mich das erfolglose Coping sabotiert. Ich lerne dadurch nichts. Indem ich nie die Verantwortung für mein Verhalten, für meine Niederlagen und falschen Entscheidungen übernehme, kann ich meine Probleme weder lösen noch zukünftige Probleme dieser Art bewältigen. Kurzfristig kann ich zwar die negativen Gefühle abbauen und die Spannungen auflösen, jedoch werden mir immer wieder dieselben Probleme in unterschiedlichsten Situationen begegnen. Und ich werde nie dazu in der Lage sein diese zu lösen. Somit bin ich gezwungen immer und immer wieder dieselben Fehler zu machen und meine Ziele niemals zu erreichen. Klingt ziemlich freudlos. Was geschieht aber, wenn ich das erfolgreiche Coping wähle: Indem ich eine Situation möglichst realistisch und ehrlich betrachte, kann ich meine eigenen Schwächen und Fehler erkennen, welche mich davon abhalten mein Ziel zu erreichen. Erkenne ich an, dass mein Verhalten mich davon abhält mein Ziel zu erreichen, kann ich es ändern. Und erkenne ich an, dass ich eine falsche Einstellung zu einer Situation habe, kann ich jene Ändern und mir weitere Perspektiven/ Lösungswege eröffnen. Wahre Verantwortung für seine Einstellung und sein Handeln zu übernehmen ist schmerzhaft. Das positive Selbstbild wird angezweifelt. Daher erfordert es eine enorme mentale Stärke zu seinen Fehlern zu stehen. Aber wie bei allen Dingen im Leben gilt es auch hier zu differenzieren. Manchmal kommen wir tatsächlich in unangenehme Situationen oder treffen falsche Entscheidungen, ohne Schuld daran zu sein. Wie kann ich einen Selbstbetrug also vermeiden? Der größte Indikator dafür, dass der Fehler bei uns liegt, ist das wiederholte Vorkommen von gleichartigen Problemen. Wenn die einzige Konstante du bist, dann liegt der Fehler bei dir. Nicht bei den anderen. Beispiele: Häufiger Jobwechsel „Das Unternehmen/Die Leitung/Die Kollegen sind scheiße“ Kurze/häufig wechselnde Partner „Es hat halt nicht gepasst, der/die andere ist schuld“ Ständige Konflikte mit anderen Menschen „Menschen sind halt scheiße, kann ich nichts für“ Begegnen dir dieselben Probleme immer wieder, nur in anderer Form? Dann kannst du folgendermaßen Vorgehen: 1. Werde dir darüber klar was du eigentlich willst. Welche Ziele verfolgst du? Was willst du erreichen? 2. Denke über Konflikte/Probleme nach, welche dir immer wieder begegnen und dich daran hindern deine Ziele zu erreichen. Im besten Fall schreibst du sie dir auf. 3. Identifiziere deinen Eigenanteil. Hierbei kannst du dir auch Hilfe von Vertrauten holen. Achte aber besonders darauf, dass du deine Konflikte/Probleme auch wirklich realitätsnah schilderst. Kein Schönreden! Schreibe deine erkannten Fehler und Schwächen auf 4. Denke lösungsorientiert! Überlege dir (auch für vergangene) Konfliktsituationen/Probleme ein alternatives Verhalten, welches dich zum Ziel bringt (oder damals gebracht hätte). Da kann die Hilfe von Vertrauten ebenfalls nützlich sein. Außerdem besteht die Möglichkeit mit diversen Selbsthilfebüchern alternatives, erfolgreiches Handeln aufgezeigt zu bekommen. Notiere deine Ergebnisse! 5. Setze deine Überlegungen in die Tat um! Indem du deine alternativen Lösungsmöglichkeiten aufgeschrieben hast, kannst du bei Bedarf immer wieder nachschauen und dein negatives Verhalten, welches dich bisher sabotiert hat, wird sich auf ganz natürliche Art und Weise auflösen. Beispiele aus dem realen Leben: Beruf In dem Unternehmen meines Arbeitgebers gibt es einen Kollegen, der fachlich sehr kompetent ist. Auch seine abgelieferte Arbeit ist hervorragend. Jedoch werden ihm trotz seiner Kompetenz und langen Firmenzugehörigkeit keinerlei Führungsaufgaben übertragen. Und diese wünscht er sich. Er hat bereits an mehreren Führungskräfte ACs teilgenommen und muss nun seit Jahren miterleben, wie jüngere Kollegen, fachlich weniger kompetente Kollegen, an ihm vorbeiziehen. Warum? Im Kreis der Kollegen ist er dafür bekannt, ein Choleriker und ein Eigenbrötler zu sein. Die Zusammenarbeit mit ihm sei schon schwierig, eine Führung durch ihn unmöglich. Sein Team würde kurzerhand kündigen. Seine Teamfähigkeit sei schon unterdurchschnittlich, Führungskompetenzen besitzt er wohl keine. Wie sieht der Kollege die Situation? Grundsätzlich hat er viele Meinungen dazu, jedoch betrifft keine dieser Meinungen seine eigene Person. Da fallen Aussagen wie: „Die Leitung kann mich einfach nicht ausstehen, ich werde benachteiligt“ „Meine Arbeit wird nicht gewertschätzt“ „Konservative weiße Männer werden heutzutage sowieso benachteiligt“ „Ich hab‘s mir nochmal überlegt und eigentlich gar keinen Bock auf die zusätzliche Verantwortung“ Und? Habt ihr das erfolglose Coping identifizieren können? Die Schuld bei anderen suchen Falsche Ausreden/Rechtfertigungen Durch das erfolglose Coping sabotiert mein Kollege sich selbst. Er beruhigt sich zwar für den Moment, jedoch löst er das Ursprungsproblem (Er erhält keine Führungsposition) nicht. Anstatt sich der schmerzhaften Realität zu stellen und sein Verhalten zu ändern, ist er dazu gezwungen immer wieder die gleichen Niederlagen zu erleben. Beziehungen Vorweg, ich möchte hier niemanden angreifen, der keine Beziehung haben will. Jeder hat seine eigene Vorstellung von Glück und soll diese auch ausleben. Es geht hier lediglich um die Personen in dem Beispiel. Wie bereits in einem anderen Thread geschildert, habe ich den ein oder anderen Kollegen, der sich unbedingt eine LTR wünscht und leider nicht dazu in der Lage ist eine Partnerin für einen längeren Zeitraum zu halten. Ein spezieller Kollege ist entweder über einen längeren Zeitraum Single (über Jahre) oder hat nur kurzweilige „Beziehungen“ (3-6 Monate). Aktuell macht er nebenbei viel Sport oder ist am Wochenende saufen. Woran liegt es? Nach meiner persönlichen Beobachtung und auch der Beobachtung von gemeinsamen Freunden, ganz klar an dem Kollegen. Diverse Punkte fallen mir jetzt dazu ein: Er will unbedingt dominant sein. In seinem falschen Verständnis von Dominanz versucht er die Frauen zu unterwerfen. Nur er hat das Sagen. Es wird sich auf keinen Wunsch der Partnerin eingelassen Nur seine Meinung zählt, andere Meinungen, auch die seiner Partnerin sind falsch und werden grundsätzlich abgewertet Er verdient zwar gut, ist aber auch sehr geizig. Oft lässt er die Frauen auch für ihn mitbezahlen, wenn sie es denn mit machen Es gibt noch viele weitere Punkte, aber diese würden den Rahmen sprengen. Jedes Mal wenn eine Frau ihn also abweist/ verlässt oder Konflikte entstehen, die ihn zur Trennung veranlassen sagt er sich „Sie ist schuld, ich konnte nicht anders handeln“ „Wir haben einfach nicht zusammen gepasst“ „Frauen sind sowieso scheiße, ich bin ohne besser dran“ Auch hier ist das erfolglose Coping klar zu erkennen: Die Schuld bei anderen suchen Falsche Ausreden/Rechtfertigungen Abbau von innerer Anspannung (mit negativem Coping verbunden) Auch hier sabotiert der Kollege sich selbst. Anstatt sich seine negativen Verhaltensweisen, welche es jeder Frau unmöglich machen eine Beziehung mit ihm zu führen, einzugestehen, findet negatives Coping statt. Er geht sogar noch weiter. Wenn ihn andere auf sein Fehlverhalten hinweisen, beginnt er nicht zu reflektieren, sondern baut die vorhandene innere Anspannung eben durch Sport oder Alkohol ab. Indem er seine Fehler nicht anerkennt und ändert, wird er sein Ziel (eine Beziehung) niemals erreichen. Stattdessen wird er immer unzufriedener und verbittert. Als letzten Punkt möchte ich gerne auf das Forum eingehen. Oft wird hier gelesen, dass man ja „zu seiner Entscheidung stehen soll“. Insbesondere im Bezug auf Trennungen aber auch in anderen Kontexten. Zu seiner Entscheidung stehen, was bedeutet das überhaupt? In den Fällen soll es heißen, dass man bei der Entscheidung bleiben soll. Im Folgenden möchte ich erklären, was ein wirkliches „zu seiner Entscheidung stehen“ bedeutet und wie dies mit der KD zusammenhängt. Am Anfang dieses Beitrags zählte ich konkrete Auslöser für eine KD auf, darunter auch Eine getroffene Entscheidung stellt sich als falsch heraus. Wir haben also eine Entscheidung getroffen, die einen negativen Einfluss auf unser Leben hat. Sei es bei der Berufswahl, bei der Partnerwahl oder auch bei den Finanzen. Wie stehe ich jetzt zu meiner Entscheidung? Zu seiner Entscheidung stehen bedeutet, nicht nur die Entscheidung, sondern auch ihre Folgen anzuerkennen. Ich habe eine Wahl getroffen. Und diese Wahl hat negative Auswirkungen auf mich gehabt. Meistens scheitert es schon hieran. Man möchte sich nicht eingestehen, dass die Entscheidung falsch war. Denn durch dieses Eingestehen wird eine KD ausgelöst, was wir ja tunlichst vermeiden wollen. Also werden erfolglose Coping Strategien eingesetzt, um uns unsere Entscheidung schön zu reden. Und sei es auch nur die Tatsache, dass wir (ja ein Mann ein müssen) und zu unserer Entscheidung stehen müssen. Genau hieran ist jedoch gar nichts männlich. Oder die falsche Rechtfertigung, dass es ja einen Grund für unsere Entscheidung gegeben hat. Das mag teilweise stimmen, aber meistens werden Entscheidungen impulsiv, aus einer Emotion heraus getroffen. Aber auch wohlüberlegte Entscheidungen können sich hinterher als falsch heraus stellen, wenn wir zu dem damaligen Zeitpunkt nicht ausreichend Informationen zur Verfügung hatten/bzw. falsche Informationen. Dies ist zum Beispiel bei Fehlinvestitionen der Fall. Männlichkeit wird in diesem Kontext gerne mit Stärke assoziiert. Und dazu in der Lage sein, sich einen Fehler, eine falsche Entscheidung einzugestehen, erfordert viel Stärke. Und noch mehr Stärke erfordert es, eine Entscheidung zu revidieren. Da wir dann unseren Irrtum nicht nur uns selbst, sondern auch anderen eingestehen müssen. Wenn wir eine falsche Entscheidung getroffen haben und diese sich nicht revidieren lässt, müssen wir eben das Beste daraus machen. Eine erfolgreiche Coping Strategie anwenden, unseren Eigenanteil an der falschen Entscheidung erkennen und es beim nächsten Mal besser machen. Lässt sich eine falsche Entscheidung jedoch revidieren, ist das eine tolle Gelegenheit, um unser Leben in eine positivere Bahn zu lenken und aus unseren Fehlern zu lernen ohne die Folgen der falschen Entscheidung tragen zu müssen. das wars dann erstmal mit meinem Beitrag zur kognitiven Dissoziation. Seid euch bewusst, dass wir alle Menschen sind und damit nicht fehlerfrei. Es wird immer wieder vorkommen, dass wir negative Coping Strategien benutzen. Mir passiert das, trotz meiner Auseinandersetzung mit dem Thema, auch ständig. Und es wird sich auch niemals gänzlich abtrainieren lassen. Aber auch kleine Schritte führen uns näher an unsere Ziele und helfen uns ein glücklicheres Leben zu führen. Dieser Beitrag erhebt keinen Anspruch auf Vollkommenheit und ich werde ihn im Laufe der Zeit sicher überarbeiten/ergänzen. Kritik, Anregungen und Sichtweisen sind immer willkommen! Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
  2. Hallo zusammen, Ich selbst bin PUler der ersten Stunde und frage mich derzeit, ob PU noch funktioniert oder ob es je funktioniert hat? Versteht mich nicht falsch - Klar haben die Mechaniken, Techniken, Flirttipps und Routinen ihre Berechtigung und sie helfen dabei, den Prozess oder die Interaktion zu verbessern. Aber worauf kommt es letztendlich wirklich an? Kann ich damit WIRKLICH Erfolge erzielen? Worauf ich hinaus will ist, ich bemerke stark, wie die inhaltliche Komponente im PickUp oder der Interaktion oder im Umgang mit Frauen nachlässt. Und ich weiß auch nicht ob und wie sehr sie je eine Rolle gespielt hat. Denn, was man bemerkt ist doch folgendes - Eine Frau gibt sich nur mit Männern ab (auch freundschaftlich) zu denen sie Respekt empfindet und die sie als „ebenbürtig“ ansieht. Tendenziell eher noch Männer, die gesellschaftlich und sozial besser gestellt sind, als sie selbst. In Deutschland kann man sagen, dass unabhängig vom Lebensweg, jeder beruflich irgendwie gleich ist. Also sozial im Sinne von monetär ist alles irgendwie ein Einheitsbrei. Jeder mit Fachkenntnissen, Ausbildung, gutem Studium whatever macht ungefähr die selben Jobs und verdient ungefähr gleich viel Geld bzw. hat im Endeffekt ungefähr den selben Lifestyle. Das ist an sich nicht schlecht, aber es kommt dann eben auf andere Dinge an. Und ich bemerke, dass Frauen sich nur für Männer interessieren, die sie für OPTISCH und SOZIAL relevant halten und die einer gefallen. Inhaltlich ist es nahezu irrelevant, was ich abliefere, wer ich bin, wer oder was ich inhaltlich versuche zu sein oder welche Flirtskills ich auf‘s Parkett lege. Das Ergebnis steht längst fest, schon im Eintritt des Radius der Wahrnehmung der Frauen. Also im Endeffekt - Es gibt keinen Zaubertrick oder irgendwelchen sinnvollen Tipps, Tricks die man hier anwenden kann. Außer die Dinge so nehmen und akzeptieren, wie sie sind. Nun zu meiner Frage: Ich bin bei meiner Entwicklung und Selbstverbesserung schon ziemlich am Limit angelangt. Ich habe einen guten Job, bin gut gestylt, habe eine gute Garderobe, habe vieles und interessantes zu erzählen, bin gebildet, habe gute und interessante Hobbies usw. Auf dem Papier stimmt alles - Und trotzdem tue ich mich schwer damit, wirklich weiterzukommen. Die Frauen zu begeistert oder interessant für sie zu sein, die ich will oder die mich interessieren. Es geht eben schon damit los, dass ich schlicht von diesen Frauen nicht wahrgenommen oder akzeptiert werde, von grundauf, so scheint es. Und ich wüsste nicht, wie ich hier noch etwas verbessern oder gar herausstechen kann. Also heißt es, annehmen, wie es ist? Mit dem sich begnügen, was man bekommt und was für jemanden erreichbar ist? Vielen Dank und ich freue mich auf Eure Antworten! Guadalupe
  3. Servus zusammen, kurz zu meiner Person. Ich bin 20 Jahre alt und habe bisher eher wenig Erfahrung im Thema Frauen. Im Klartext sind das 5-10 Dates mit unterschiedlichen Frauen innerhalb der letzten 1,5 Jahre, teilweise mit KC & einmal Rummachen im Club. Nahezu alle Dates konnte ich durch das Daygame klar machen, wobei die Problematik besteht, dass man oft nur einmal pro Woche gezielt rausgegangen ist. Meistens hat es dabei eine gewisse Zeit gebraucht bis man sich getraut hat mal eine anzusprechen. Im Endeffekt waren es dann im Schnitt immer so 2-3 gescheite Sets. Das Übungsumfeld war eine etwas größere Kleinstadt, wobei ich bei ein paar Ausfahrten in die 30minütig entfernte 100k Stadt durchaus das Potenzial von größeren Städten gesehen habe. Durch meine berufliche Weiterbildung bin ich an diese Kleinstadt gewissermaßen gebunden. Allerdings erscheint es schwierig hier in größerem Maße im Daygame aktiv zu werden und man hat auch Angst hier aufzufallen, wenn man die Schlagzahl nun mal weiter erhöhen sollte. Nun zu meiner Frage: Zeitlich macht es eigentlich nur Sinn, einmal die Woche, am besten am WE, in die bereits erwähnte 100k Stadt zu fahren und sich hier voll auszutoben. Reicht dies aus um langfristig Erfolg zu haben oder sollte man eher in 3-4 Jahren, sobald die berufliche Weiterbildung beendet ist, in eine richtig große Stadt, also um die 500k, ziehen und hier dann richtig beginnen? Entsprechend würde man sich dann in den nächsten Jahren auf die berufliche Thematik konzentrieren, Fitness weiter durchziehen und den sozialen Kreis weiter ausbauen, wobei dies auch schon recht gut funktioniert. Ich würde mich selbst nicht als sozialen Weirdo bezeichnen. Klar, könnte man auch im sozialen Umfeld oder bei Studentenpartys Frauen kennenlernen, aber langfristig kann man ja im Daygame besser neues ausprobieren bzw. sich weiterentwickeln, oder? Mein Ziel ist langfristig einfach erst mal mehr Erfahrungen mit Frauen zu machen. Wie würdet ihr in meiner Situation vorgehen? Reicht es einmal die Woche mal in die größere Stadt zu fahren und nebenher zu versuchen auf Partys ggf. mal eine kennenzulernen oder sich diese Fahrten einfach sparen und in ein paar Jahren direkt in einer Großstadt voll durchstarten? Würde mich sehr über eure Meinungen freuen. Beste Grüße
  4. Abend Leute Hab mir schon ein bisschen den Kopf zerbrochen, wie und wo ich am besten anfangen soll, -oder ob ich diesen doch sehr persönlichen Thread überhaupt aufmache- bin aber bei Mucke hören direkt auf diese Line gestoßen... "First things first I'ma say all the words inside my head I'm fired up and tired of the way that things have been..." ...sums it up pretty well. Das mit dem fired up fehlt noch n bisschen, war aber noch schlimmer, Rest trifft den Nagel schon gut aufm Kopf. Aber erstmal dazu, was bei mir eigentlich Status Quo ist - mit der Gefahr, dass es sich im ersten Moment wie ein Heulthread liest... Depression ist -verzeiht mir die Wortwahl- ein Hurensohn. Ich weiß nicht, wer von euch Usern die Erfahrung schon mit Depression machen durfte; ich stelle es einfach mal die Theorie in den Raum, dass gerade die PickUp-Thematik (oder ähnliches wie MgtoW, RedPill, etc.) gerade die Leute anlockt, die headspace-mäßig aus ner ähnlich dunklen Ecke kommen/kamen (einige Threads hier würden die These nur unterstützen lol). Klar gibt es einige, die eigentlich im Leben schon im Vorfeld alles im Griff hatten außer das andere Geschlecht...oder einige, die schon vorher schon im Blindflug oder naturalmäßig Teilzeitficker gewesen sind...mich persönlich würds nicht wundern, dass viele, die für PU empfänglich sind, auf dem Dating-Markt so gar keinen Land sehen...und dass das eigentlich nur ein Symptom für eine ganz andere Baustelle im Leben ist...und da schließe ich mich -hands down- mit ein. Ich hab mal, als ich mich hier eingelesen habe, in irgendeinen Thread eine Message aufgeschnappt, die ich gerne zitieren würde, aber leider nicht mehr finde...war definitiv Schatztruhen-Material; reiche ich vll mal nach, bis dahin soll es sinngemäß ausreichen: "Wenn du gerade ein ernsteres Problem hast, dass über PickUp und Frauen kennen lernen hinaus geht...leg PickUp auf Eis; fahr es zumindest runter. Kümmer dich erst um deine Baustellen und komm wieder zurück, wenn diese abgearbeitet sind..." Ich war stur genug und zu stolz, sodass ich diesen Tipp 4 Jahre lang ignorierte nach dem Motto: aaaach, sobald ich mein Studium fertig hab, krieg ich mein Leben sowas von in den Griff. Warum nicht parallel schon mal paar Mädels klären. In den guten oder auch neutralen Phasen wäre das auch durchaus möglich gewesen...wenn nicht alle paar Wochen/Monate dann eine scheiß Phase folgen würde, wo sich das Muster immer wieder gleicht: irgendwas wurmt mich ---> Scheiß Laune ---> mit Scheiß Laune Sets machen --> Sets scheiße ---> Laune noch mieser ---> Alles in Frage stellen ---> sich von alles und jedem abfucken lassen ---> PickUp-Pause und mimimi-Phase Ich muss dazu sagen, dass mein Game ohnehin nur arg beschränkt vorhanden ist....Sommer 2015 angefangen, in dem Zeitraum nur drei Lays gehabt, davon ein FB, die mich aber nach ner Zeit aussortiert hat...keine coole Statistik. Bin aber überzeugt davon, dass die Lasten, die man im Leben so mitnimmt, immer irgendwo im Hintergrund mitschwingen...wenn sie nicht sogar offensichtlich sind. Erst letzten Sommer, als mir irgendein HB vom Badesee so richtig die Birne mit nem Korb weggeschossen hat, musste ich mir zum ersten Mal eingestehen, dass es einfach sein könnte, dass ich ne echte Depression habe....und dass es nicht nur "schlechtgelaunte Phasen" sind. Aus dem Loch bin ich im Herbst noch mal rausgekommen...bis die Scheiße dann in diesem Jahr mit einer Breitseite zuschlug, die ich so noch nicht erlebt habe... Rewind #1 Eigentlich ne ganz banale Sache...bester Kumpel hatte JGA, wo wir erstmal schön Amsterdam gecrasht haben. Ich hab meinen Studentenjob an den Nagel gehängt, weil ich (vermeintlich) nach meinem Kolloquium mit dem Studium durch war (und mich der Job so gaaar nicht erfüllt hat). Allerdings kam mein letztes Gehalt zu spät, weswegen ich von zwei Mitfahrern Geld leihen bzw vorstrecken lassen musste...an für sich kein Stress, aber ich musste mein Gehalt mühsam hinterherrennen....und meine Leute dementsprechend mir hinterherlaufen. Der ganze Spaß verzögerte sich so weit, dass mein bester Kumpel sich mit einklinken musste und dann wiederrum für mich vorstreckte, bis ich endlich mal mein Gehalt bekam. Es waren glücklicherweise nur zweistellige Beträge, aber vom Prinzip her hat es denen schon abgefuckt...und mich auch, weil: a) ...ist pleite sein immer so ein Scheiß-Gefühl...so einengend..ohne Moos nix los. Man kommt sich außerdem wie so n Dulli vor. b) ...spricht es einfach gegen die Art und Weise, wie ich meine Freunde eigentlich behandeln will...und selber behandelt werden will. c) ...war es auch das erste Mal in all den Jahren, wo ich Beef mit denen hatte...und dann auch selbst verschuldet (auch wenn die verspätete Zahlung der Auslöser war, man hätte es auch anders handeln können). Nach 1-2 Tagen war es dann kein Thema mehr, alles wieder tutti, aber in den Konfrontationen hat man sich natürlich schon scheiße gefühlt. Normalerweise wäre die Story jetzt auch keine Große Sache, und spätestens wenn man wieder cool untereinander ist, hätt man die Sache abgehakt und zugesehen, dass sowas nicht wieder passiert....in meinem Fall aber war das der letzte Tropfen, der mein "Ich bin latent abgefuckt von meinem Status Quo im Leben"-Bullshit-Fass zum überlaufen gebracht hat....irgendwo kam diese permanente Unzufriedenheit wegen allen möglichen Scheiß wieder hoch...mein Studium, dass ich nach 8 Jahren einfach nur fertig haben will....dass ich immer noch bei meinen Eltern wohne....dass es mit den Frauen trotz PU nicht läuft....dass ich nur am Rechner hänge und rumdödel anstatt mal das Leben zu genießen...ihr merkt, die Spirale nach unten nahm ab dann wieder einen Lauf nach unten. Rewind#2 Es ist Sommer....fucking Sommer...meine Lieblingsjahreszeit. Ich liebe die angenehme Wärme, ja sogar die Hitze. Ich liebe nackte Frauenhaut; ich liebe schöne sommerliche Outfits. Ich liebe es, bis 22 Uhr noch in der Sonne auf einer Wiese zu fläzen und dabei n kühles Bierchen zu sippen, am besten in gut gelaunter Gesellschaft. Ich liebe den Strand. Ich liebe Parties im Sommer. Und trotzdem...es gab Tage, wo ich auch 2019 diese Zeit genossen habe. Aber spätestens ab der 2. Hälfte des Sommers kam diese....Freudlosigkeit auf. Du siehst die ganzen Mädels in den knappen Outfits...du tankst am Wasser Vitamin D bis zum Abwinken....und du fühlst....nichts....nur ein bloßes Schulterzucken....keine Lust...keine Freude.....kein Genuss....nur Schulterzucken....im Sommer....enough said. Rewind#3 Keine zwei Wochen her....mir haben noch 2 CreditPoints im Nebenfach gefehlt...weil mir gesagt wurde, dass wenn ich Modul XY belege, kriege ich Z Punkte. Reicht für 180 CP. Fehlinformation: Hinterher gabs nur Z-2 Punkte. Studium hat wieder 1 Semester mehr gefressen als nötig. Prüfungsausschuss war meeeeega kulant und hat mir angeboten, eine Hausarbeit zu schreiben. Hab ich gemacht...hab ich rechtzeitig abgegeben....und eben vor keine zwei Wochen endlich die Nachricht bekommen: ich bekomme die 2CP. Studium ENDLICH(!!!1!11!) durch....endlich Bachelor.....ich hab mir schon ausgemalt, wie ich am besten ausrasten kann! Und als ich die Nachricht bekommen habe...fühlte ich....nichts....nurn Schulterzucken....cool, ich hab den Bachelor....wow. Kurzes High-Five mit meinen Eltern war das höchste der Gefühle. Aber sonst...no sense of accomplishment....kein Meilenstein-gepackt-Gefühl....nur Schulterzucken....nachm Bachelor-Abschluss....den ich mir so sehr herbeigesehnt habe....enough said. Rewind#4 (last but not least) Etwas, was mir gerade in einer Tiefphase....und somit dieses Jahr ziemlich oft passiert ist...aber heute irgendwie....gegipfelt ist... Mein Dad macht mir Vorwürfe....weil ich ihn zwei Sachen versprochen habe, die ich immer noch nicht angepackt habe...zu antriebslos bin ich einfach. Zwei Sachen, die ich am Laptop erledigen kann/muss....null Problemo...normalerweise. Man setzt sich einmal hin...schreibts/proggts eben runter (gut, beim programmieren dauerts halt, aber wenn man sich hinsetzt, dann macht man halt auch ne Etappe...ihr wisst, was ich meine, Häppchen für Häppchen...Progress). Ich setze mich eben am Lappi....und es passiert....nichts.....fast nichts....Youtube, Twitch, WarCraft III, PlayStation, MineCraft, PornHub...das läuft alles wie flüssig Brot. Aber für mein Dad mal was machen, worauf ich eigentlich auch mega Bock habe.....oder mal was für MICH machen....Bewerbungen schreiben, Gitarre lernen, raus gehen, Sport machen....nada...aber noch bis 5 Uhr Lucifer gucken und um 13 Uhr aufstehen...läuft bei mir. Dad dementsprechend sauer auf mich. Beschwert sich, warum ich nur am Zocken und am Pennen bin, nichts auf die Reihe kriege...dass andere Leute aus unserer Family in meinem Alter schon deutlich weiter sind....klar, mit Eltern diskutieren ist so ne Sache....und gerade mein Dad muss bei allem immer Recht haben, wenn es mal lauter wird....die Sache ist nur....bei all dem hatte er auch Recht....im Endeffekt hat er mir nur den Spiegel vorgehalten, den ich mir eigentlich selber schon in der kompletten depressiven Phase vorgehalten habe UND TROTZDEM nicht den Arsch hochbekommen habe! Und was mach ich? Fange vor den Augen meines Dads einfach an zu heulen....weil mir gerade echt alles auf dem Sack ging...das mein Studium mir so viel Zeit und Gelegenheiten gekostet hat...und Nerven. Dass ich immer noch bei meinen Eltern wohne und NICHT eigener Herr über mein Leben bin. Dass ich immer noch pleite und arbeitslos bin. Dass ich so viel im Leben vor habe und fast nichts davon umgesetzt. Und vor allem....dass das alles mir bewusst ist, ich selber aber aus einem Sumpf aus Antriebslosigkeit, Gefühlslosigkeit, Pessimismus, wieder aufkeimender sozialer Angst, Videospielsucht und Schlafstörungen einfach nicht in der Lage gewesen bin, mich da herauszumanövrieren, obwohl ich sehr wohl einen glasklaren Plan habe, was ich zu tun habe. Und ich heule...vor meinem Dad....bei dem ich immer noch wohne....ich werde in 2 Monaten 30 Jahre alt....enough said. Wie gesagt...das hier soll NICHT wie ein Heulthread wirken...aber dennoch musste das hier erstmal raus....es ist -from the top of my head- einfach Status Quo. Das waren alles Situationen oder Eckpunkte, wo ich einfach gemerkt habe: Moment, irgendwas stimmt hier überhaupt nicht...bezogen auf das, was in meinem Leben passiert, aber auch auf das, was in mir vorgeht. Irgendwas läuft da echt falsch. Aber warum schreibe ich das alles dann runter? Auf jeden Fall nicht aus Mitleids- oder Aufmerksamkeitshascherei...davon kann ich mir auch nichts kaufen oder mein Leben besser handeln... ....aber ich glaube, als allererstes MUSSTE ich mich einfach auskotzen....einfach mal alles niederschreiben, was mich gerade bewegt...gut, das kann man auch natürlich ganz privat bei MS Word oder old-skool per Tagebuch machen....aber ich würde lügen, wenn ich sage, dass da nicht auch irgendwo ein Maß an Mitteilungsbedürfns mitschwingt..einfach mal hinaus in die Welt mit dem Bullshit...vielleicht related ja jemand...wenn nicht: Life goes on...hauptsache raus! Andererseits ziehe ich diesen Thread auch bewusst als Journal auf...als etwas, wo ein Progress dokumentiert werden soll... Und das ist der (positive) Knackpunkt gerade.....seit einigen Tagen...speziell seit heute (s. Rewind#4), wo ich einfach mal drauf losgeheult und mich ausgekotzt hat (und nachdem mein Dad mich da echt wieder aufgebaut hat....wofür ich echt dankbar bin!!), kommt bei mir wieder eine gewisse Zuversicht hoch...ein gewisses Gefühl, wo ich mich endlich mal wieder aufrappeln kann und wieder anfangen kann, das Szepter zurück in meine Hand zu nehmen....es kommt langsam, und eine gewisse Lethargie hab ich nach wie vor verspürt....aber es kommt langsam wieder 🙂 Nur....was hat mich bisher in dieser Phase so sehr abgefuckt....oder was hat mich daran gehindert, mein Leben wieder einen positiven Twist zu geben? Wenn ich mal jetzt spontan für mich das so runterbreche.... -mein Studium: den ich endlich mal abgeschlossen habe.....dennoch, 8 Jahre fürn ollen Informatik-Bachelor is FAAAAAAR too much. Gut, die ersten 3 Jahre ging ich recht locker an, weil Studentenleben und so....aber seit ich auf PU und somit auch auf Persönlichkeitsentwicklung gestoßen bin, hab ich das Bedürfnis gehabt, mein Studium ganz geschmeidig abzuschließen, den Meilenstein abzuhaken, von zu Hause auszuziehen und dann mein eigener Herr zu werden.....geschmeidig lief mit den Info-Modulen ganz gut, aber spätestens als Physik als Nebenfach dazukam, war Sense. Es hat mir sooooooo viel Zeit gekostet, einfach weil ich da gemerkt habe, wie schlecht mir akademische Mathematik liegt...und Physik war voll davon. Bis ich dahin kam, hat sich ein Fachwechsel nicht mehr gelohnt...Physik hat sich trotzdem weiter gezogen, ich war kurz davor, alles zu schmeißen...hab mich dann doch erfolgreich durchgebissen, aber trotzdem: definitiv ein 4-Year-Timesink -Pleite sein: Hätte ich mein Studi-Job bloß doch behalten...auch wenn das n Dulli-Job war...zumindest, bis ich was neues gefunden hätte. Definitiv ein Fehler meinerseits, hatte aber einfach kein Bock mehr auf Dullisachen und meine Bachelorarbeit war ja schon in der Tasche (wären da diese 2CPs hinterher nicht gewesen, die mir fehlten). Ich hätte mir auch dann einen neuen Job suchen können oder schon im Bewerbungsprozess für eine Vollzeitstelle sein können...da die Sache mit den 2CPs aber eine Situation mit unbekannten Ausmaß war, wollte ich die Sache erstmal regeln. Sobald ich das Go für die Hausarbeit bekommen habe, hab ich mich dann auch um ne Vollzeitstelle gekümmert, weil das Ende ja absehbar war....allerdings nicht mit der Intensität, mit der ich sollte, weil Lethargie und so. Und in der Zwischenzeit häuften sich die bösen Briefe der Krankenkasse, weil ich kein Geld habe. Achja, feiern gehen? Wakeboarden im Sommer? Mit Kumpels mal essen/trinken gehen? Nada. Paradebeispiel, wie ein Mensch sich im falschen Headspace sehr schön selbst sabotieren kann. -Eigenständig leben: Wie gesagt, ich bin fast 30. Ich wollt schon von zu Hause ausgezogen sein, seitdem ich mein Abi habe....Abi hab ich vor 9 Jahren gemacht. Okay, ich hab auch kein BaFöG bekommen und Düsseldorf ist schon n teures Pflaster....aber wo ein Wille ist, wäre bestimmt auch ein Weg gewesen....ich werde in 2 Monaten 30. Und wohne bei meinen Eltern...enough said. -Schlafen: Gut, wenn man bis 3 oder 4 Uhr Serien bingt, Videospiele zockt, Twitch frönt oder sich bei PornHub einen hobelt anstatt ins Bett zu gehen, kann man seinen Biorhythmus ganz schön abfucken....ich bin zwar schon immer ne Eule gewesen, aber erst schlafen gehen, wenn Mom zur Arbeit aufsteht? Erst aufwachen, wenn sie von der Arbeit kommt? Arbeitsamt schon zu hat? Man schon Anrufe von potentiellen Arbeitgebern verpasst hat und die dir per Mail hinterherrennen? Merkt ihr selber, wa? Merk ich auch... -Videospielsucht: Huge Point in meinem Fall. Eigentlich schon (phasenweise) seit meiner Teenagerzeit. Jetzt in dem Sommer/Herbst wieder exzessiv zelebriert. Ich will nicht sagen, dass ich NIE NIE wieder VG anrühren will. Ich will aber, dass ich wieder zocke, weils mir wirklich Spaß macht...und ich will auch nur dann zocken, wenn ich es mir erlauben kann, einfach zur Unterhaltung...so wie es eigentlich gedacht ist....aber wenn Videogames dafür sorgen, dass man seine eigene Prioritäten wie Bewerbungen, Kochen und Essen, Schlafen(!) dafür herabsetzt oder schon Matsche in der Birne ist...vll wäre ein paar Monate Entzug nicht so verkehrt. -soziales Leben: Voll komisch...in meiner Heimatstadt hab ich keine Kontakte mehr, weil sich mein soziales leben komplett nach Ddorf verlegt hat. Bin auch teilweise froh drum, mit meiner Schulklasse kam ich eher semi zurecht (zum Schluss gings eigentlich), und nach so langer Zeit lebt man sich halt auseinander. Trotzdem hab ich kein Bedürfnis gehabt, mich bei meinen Leuten aus dem Studium oder aus den Lairs zu melden. Oder bei meinem noch einzig (ursprünglich) warmen Set aus dem Sommer. Außerdem ist mir beim letzten Tag an der Uni aufgefallen: wir hatten von Physik-Praktikum noch so ne Präsentation, wo wir unsere Experimente vorgestellt haben...und mir ist aufgefallen, dass ich bei Leuten, die ich für cooler halte als mich selbst (in so einer Phase also quasi jede zweite Person, lol) TOTAL schüchtern, zurückgezogen, passiv, ja sogar ängstlich bin...hab mich nicht mals getraut, n random Gespräch mit irgendwem aufzubauen....4 Jahre PickUp (wenn auch on-off) und es fühlte sich so verdammt nach Square One an. Klingt nach einer langen Liste und viel mimimi, ich weiß. Aber ich glaube, vieles davon kann sich bessern allein schon dadurch, dass ich endlich mal wieder ein bisschen Antrieb bekomme und einfach mal wieder anfange, das Heft in die Hand zu nehmen....und dabei das Leben auch mal wieder ein bisschen positiver sehe. Und das will UND werde ich morgen (also heute nach dem aufstehen) dann auch ENDGÜLTIG in die Hand nehmen. Das heißt konkret: -Mich schlau machen, warum man Antrieb hat im Leben...oder warum ich in meinem Fall komplett antriebslos (gewesen) bin...wie man dieses Momentum, diesen Drive, das Leben bei den Eiern zu packen, wiederbekommt....kurz und allgemein ausgedrückt: wie ich mir selber helfen kann, wieder aus diesem Sumpf rauszukommen -Zum Arzt gehen...etwas, das ich schon diese Woche versäumt habe....war schon zur Impfung da und hab auch überlegt, ob ich mit der Sprache rausrücken soll....mittlerweile merke ich...ich bin mir nicht sicher, ob ich mich da alleine rausziehen kann....aber ich bin mir sicher, DASS ich da wieder rauskomme...denke Mal, Montag zum Arzt, darüber sprechen und gucken, was sie mir in die Hand drücken kann, wäre zumindest kein schlechter Call. -Zum Arbeitsamt gehen....Hartz beantragen...auch wenn ich alles andere als Stolz drauf bin, aber in Moment bin ich faktisch arbeitslos. Wenn es mir dann weniger Bauchschmerzen wegen meiner Krankenkasse bereitet, sehr gut....wenn ich aber vorher schon n Job als Consultant bekomme, even better!! Ich will ja einen Job haben...eigenes Einkommen, geregelter Tag, Schuldenberg auf einen Schlag los..wäre definitiv ein Improvement, was mich dann hierzu führt... -Sich um Bewerbungen kümmern....habe glücklicherweise schon ein Bewerbungsgespräch für nächste Woche +1 Telefoninterview + bin noch mit ner Headhunterin im Kontakt. Aber die Bewerbungen habe ich in letzter Zeit vernachlässigt, und weil einige Absagen eingetrudelt bzw. Stellen, die nicht gepasst haben reinkamen, könnte ich meine Pipeline mal wieder etwas füllen...mal umschauen, ob da nicht noch was für mich ist. -Zimmer umräumen....keine Ahnung...hab irgendwie das Bedürfnis, mal so richtig n Herbstputz zu machen...einfach mal, um den Kopf freizukriegen...und mich nicht mit Videospiele und sonstigen Kram volllaufen lasse....hat auch den Vorteil, dass ich dann auch meine Unterlagen endlich mal sortieren kann/muss...und damit auch meine unangenehmen Briefe, dass ich noch zahlen muss....Kassensturz also gleich mitmachen...der Realität nicht mehr ausweichen...akzeptieren...Lösung suchen...siehe oben -Gitarre lernen....hab ich wegen meiner Videospiel-Sucht zu sehr vernachlässigt....außerdem hab ich Schiss, zu spielen oder gar zu singen, wenn ich nicht sturmfrei habe....lol....vielleicht ne Challenge für morgen...einfach mal klimpern, wenn alle im Haus sind....could feel like an accomplishment..und btw, wovor soll ich Schiss haben -Kochen....hat mein Dad mir heute vorgeschlagen lol...i like that....Wollt ich auch immer mal in Angriff nehmen, aber hätte hätte. Aber wenn ich so überlege...besser als sinnlos zu zocken...man kriegt den Kopf wieder frei, man kocht, was man auch essen will...und in einem halben Jahr kann man sicherlich das eine oder andere Date mit überzeugen 😉 oder im Freundeskreis -Sport....enough said....regelmäßig....in Moment nur Homegym möglich, aber sobald ich wieder Einkommen habe, wäre Schwimmen oder Kampfsport nich verkehrt...probieren würd ichs gerne...so oder so...wieder in Bewegung kommen, fit werden...und bleiben..passende Ernährung....my body is my temple! Gesunder Geist im gesunden Körper 💪 -Cold Shower...müsste alles zu gesagt sein hier...wird alleine natürlich kein Heilmittel sein, aber in Kombi mit den wichtigen Punkten sicherlich ein Booster für nen guten Start in den Tag -gesunder Schlaf.....jaja ich weiß, wir haben schon halb 5 yada,yada...ich hab mir für heute vorgenommen, DAS hier in Ruhe von der Seele zu schreiben...damit ich morgen beim aufstehen dann mal mit n Stück mehr Zuversicht und Purpose in den Tag starten kann....ab dann gilt aber...wieder n gesunden Schlafrhythmus herstellen....7-8h Schlaf....am besten so, dass ich auch an freien Tagen vor 9:00 aus dem Bett komme -positiver denken....da fällt mir noch nichts konkretes ein, aber generell darauf zu achten, dass ich mal wieder n positives Mindset kultiviere, ist nicht so verkehrt....vll schreib ich beim nächsten Post was dazu, aber es ist halb 5....kommt erstmal allgemein auf meine Liste 🙂 -Videospielsucht eindämmen....wie genau weiß ich noch nicht....am besten wär erstmal Kaltentzug und die Zeit stattdessen sinnvoll nutzen...genug Möglichkeiten gibt es ja, dazu wäre mehr Lesen im Sinne von weiterbilden oder auch mehr Programmieren eine Sache, da mach ich mir aber im Laufe der Woche noch Gedanken -Accountible sein, progress tracken.....jetzt wo ich das alles hier geschrieben habe, will ich natürlich auch das Ding hier weiterführen und zusehen, dass ich nach und nach mein Leben wieder in die Hand nehme. Ich will nicht, dass dieser Thread hier ne Karteileiche wird.....sonst erfüllt dieser Post hier keinen einzigen Zweck, ich hab wieder etwas nicht durchgezogen...und außerdem hilft es einfach ungemein, wenn man sich nach und nach damit befasst, wo man jetzt steht, wo man vorher war, was für einen Progress man gemaacht hat und es einfach niederschreibt.....und wenn die ersten Erfolgserlebnisse kommen...wie geil ist DAS denn!? Aus dem Grund werde ich zusehen, dass ich ab jetzt jedes Wochenende einmal hier reinschneie und Updates liefern werde.....bis dahin war erst mal nur großes Auskotzen angesagt....aber was folgt nach dem Auskotzen? Aufstehen, Mund abwischen, Blick nach vorne, Krone wieder richten, und dann wieder einen Schritt nach vorne gehen... ....und davon soll dieser Thread in erster Linie handeln 🙂 Auch in der Hoffnung, dass ich den einen oder anderen in meiner Situation inspirieren kann...das Leben hat noch so viel geiles zu bieten, davon bin ich überzeugt!! In diesem Sinne....nächtliche Grüße und viva la vida
  5. Hallo Forum, Bin mittlerweile 21 M, und mir stellt sich unteranderem die Frage wieso ich im Sozialen im allgemeinen und mit Frauen erhebliche Probleme hab. Mein Bruder hat mich im alter von etwa 8-10 mehrere Jahre sexuell Missbraucht, es gab auch Handgreifliche auseinandersetzung davor und danach. Des weiteren meinte er immer das ich eine "Fotze" "pussy" "ein nichtsnutz" etc. bin. Die verbindung zu meiner Mutter war schon immer schlecht, bin Trennungskind sie musste immer Arbeiten um mich und den Bruder zu ernähren( wollte nicht uns schreiben da ich ihn nicht mehr so in mein Leben ein beziehen möchte). Mein Vater war eh immer etwas abstumpfend und hat gern seine Bierchen getrunken. Heutzutage sehe ich meinen Bruder immer mit anderen mädchen und höre wie toll und nett sie ihn finden. Wenn wir früher mal was unternommen haben hat er die anderen Personen immer besser behandelt, wenn mal wieder Alkohol im spiel war hab ich auch die ein oder anderen schläge bekommen allerdings nun im Alter von 17+. Wenn er mal wieder mit einer neuen Dame etwas hatte war ich das "aufziehtier" über mich wurde sich lustig gemacht und die Damen fanden seine charmante Art dabei natürlich sehr unterhaltsam. Mittlerweile fühle ich mich in der Umgebung von Frauen unwohl und möchte diese Situationen meiden. Das Reden mit frauen fällt mir schwer unteranderem da ich Stotter und kein flüssiger Gesprächsfluss entsteht, auser auf dauerhaftem Alkoholpegel. Deshalb meine Frage wie kann ich wieder Normale soziale Bindungen aufbauen und vielleicht auch für Frauen etwas besser wirken. Mir ist bewusst das ihr keine Therapeuten seit (da bin ich bereits) möchte trotzdem eure Sicht und Tipps hören. Gruß Fanbam
  6. Hallo Leute, lasst mich diesen Post mit einer kleinen Warnung beginnen: Er wird lang. Aber worum soll es hier gehen? Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Komfortzone und Kreativität. Veränderung und Entwicklung. Habe diese Seite zufällig vor 2 Wochen entdeckt und gleich gedacht, dass alles was hier so steht relevant für meine Interessen in der Zukunft ist. Motiviert von den vielen anderen Posts und Stories hier möchte ich auch so einen tagebuchmäßigen Thread aufmachen, um einerseits für mich selber meine Entwicklung nachzuverfolgen und andererseits möglicherweise interessante und unterhaltsame Stories für die Leser hier zu posten. In diesem Eröffnungspost soll erstmal eine Analyse der Ausgangslage in verschiedenen Bereichen stattfinden sowie ein paar Fragen meinerseits gegen Ende gestellt werden. Tatsächlich hatte ich ein (durch welche Propaganda auch immer) eher negatives Bild der Pick-Up Szene (den Begriff als solches kenne ich schon wesentlich länger), bin aber extrem positiv angetan von der Message hinsichtlich Selbstentwicklung, Verlassen der Komfortzone etc. die hier vermittelt wird und sich auch in großen Teilen mit meinen Gedanken deckt, die ich über die vergangenen 10 Monate entwickelt habe. Bereit? Los gehts! Nun also zu meiner Situation. Ich bin 27 und deutlich zu unerfahren mit Frauen (meiner Meinung nach). Ich bin zwar keine Jungfrau, doch Sex gab es seit meinem Teenageralter einfach extrem selten und ich kann diese Momente an einer Hand abzählen (zwei Puffbesuche nicht mitgezählt). Es war bisher viel mehr so, dass ich meiner Meinung nach einfach zur richtigen Zeit am richtigen Ort war und der "Aufriss" nicht von Faktoren wie meiner Persönlichkeit, Social Skills etc. abhängig war. Ich hatte einfach nur Glück. Mein Hauptproblem seit der Pubertät war, dass ich einfach ein klassischer Nice Guy war, der den Mädels hinterhergehechelt ist, Freundschaften vorgetäuscht hat und dabei immer das Motiv hatte, dass schon irgendwie was bei rumkommen wird für mich. Aktiv Frauen mit Interesse anzusprechen, flirten usw. war einfach nicht Teil meines Verhaltens. Mein Hauptproblem war sicherlich Angst und mangelndes Selbstbewusstsein. Das will ich nun ändern. Nun auch einige Infos zu anderen Themen in meinem Leben (Arbeit, Lifestyle, Finanzen, Hobbies, Wohnsituation etc.), da ich das ganze Thema als ein ganzes betrachte und mich einfach weiterentwickeln will (Hauptaugenmerk liegt aber auf Social Skills im Allgemeinen und natürlich Frauen). Wohnen tue ich in einer Kleinstadt in Bayern (bin aber ursprünglich nicht von da), mit sehr guter Anbindung an zwei Großstädte. Wohne alleine in einer wie ich finde ziemlich schicken Dachgeschoss-Loftwohnung (nachdem ich mit 18 mal kurz wohnungslos/fast obdachlos war, aber das ist eine Geschichte die ich in einem anderen Post aufarbeiten kann falls Interesse besteht). Nach dem Abi hab ich erstmal diverse Jobs für zwei Jahre gemacht, einfach um ein Bisschen Erfahrung zu sammeln. Danach habe ich ein geisteswissenschaftliches Studium begonnen, dieses aber wegen mangelhafter Jobaussichten abgebrochen. Daraufhin eine Lehre im technischen Bereich gemacht, als Geselle gearbeitet und bin nun in meinem Unternehmen in einer Führungsposition tätig. Der Job macht extrem viel Spaß (auch wenn er fordernd sein kann) und hat mir seit meiner für mich überraschenden Beförderung in ebenjene Führungsposition vor 11 Monaten definitiv einen Entwicklungsschub gegeben. Was meine Finanzen angeht komme ich komfortabel über die Runden, ca. 40% meines Nettos kann ich sparen und investieren. Habe einen eher engen, aber qualitativ sehr hochwertigen Freundeskreis den ich keinesfalls missen möchte. Was das Thema Lifestyle angeht habe ich in letzter Zeit definitiv einen starken Wandel durchlebt. Die Sache ist die: Ich war immer dick, pummelig oder übergewichtig. Bei einer Größe von 1,88m war September 2020 der "Zenit" von einem Gewicht von 110kg erreicht. Ich hab mich einfach viel zu wenig bewegt und zu viel Scheiße gefressen. Ich war mit mir selbst nicht zufrieden und ausgelöst durch eine kleine Enttäuschung mit einer Frau (Rückblickend wirklich eine Lappalie; auch eine Story für einen eigenen Post falls Interesse besteht) habe ich mir gesagt dass es so nicht weitergehen kann und ich etwas ändern muss. Seit diesem Tag an habe ich keine Softdrinks mehr getrunken, keine Tiefkühl-/Fertiggerichte, Fast Food oder Süßigkeiten mehr gegessen, alle meine Mahlzeiten selber zubereitet (von Restaurantbesuchen abgesehen), die Ernährung radikal umgestellt und 6-7 Mal pro Woche Sport gemacht (Krafttraining und Laufen). Als dann der Lockdown letzten Herbst kam konnte ich nicht aufhören und hab einen substanziellen Geldbetrag in ein Homegym investiert (Langhanteln, Powercage, Gewichte etc. pp.) und war auch im Winter 3 Mal die Woche vor der Arbeit um 5.30 morgens laufen (draußen). Das Ergebnis dieses radikalen Programms ist nun, dass ich bei einem Gewicht von heute genau 75,5kg (Körperfettanteil ca. 10-12%) ankam und in der Form meines Lebens bin. Rückblickend war es nicht einmal schwer - nach ein paar Wochen Eingewöhnung war mein innerer Antrieb so viel größer als mein innerer Schweinehund sodass es wie von selbst lief. Sehr schnell habe ich jedoch eingesehen, dass ich das ganze natürlich nicht für Frauen oder sonstwen betreibe, sondern natürlich hauptsächlich für mich und mein eigenes Wohlbefinden. Kommen wir nun zu meinem liebsten Hobby: die Musik. Schon früher war ich auch auf der Musikschule, spiele mehrere Instrumente und habe mir dann die letzten Jahre auch die Seite des Produzenten beigebracht, viel Equipment gekauft und mein Studio aufgebaut. Mit zwei Freunden habe ich auch länger ein Projekt am laufen, wir haben an unseren Skills gefeilt und sind nun kurz vor der Fertigstellung unseres Debütalbums. Falls die Situation hinsichtlich Veranstaltungen im Herbst besser werden sollte (wir werden sehen), beabsichtigen wir uns um Liveauftritte zu kümmern. Meine Ausgangslage ist was mein Leben als solches angeht ziemlich gut (meiner Meinung nach), ich bin mit allem sehr glücklich, bis auf das Thema Frauen und Social Skills. Ich fühle mich nun bereit das ganze beim Schopfe zu packen und das als meine nächste Baustelle anzugehen. Der Gedanke kam mir zu der selben Zeit die das ganze Abnehmding, aber ich wollte nicht alles auf einmal anfangen sondern die Sachen lieber konzentriert nacheinander angehen damit es nicht zuviel/zu krass wird. In den letzten Wochen dachte ich schon dass ich so weit bin und dann gab es vor zwei Wochen ein Ereignis, welches mir den letzten Ruck versetzt hat. Ich war auf eine größere Privatparty eingeladen, in der Nähe des Ortes wo ich zur Schule gegangen bin. Bin da ein paar tage nach meiner Urlaubsreise aufgetaucht und hab dort viele Leute getroffen, die ich 2/3/4 Jahre nicht gesehen habe. Krass waren die Reaktionen: Ich hab zum ersten Mal in meinem Leben Komplimente für mein Aussehen und meinen Style (den ich so während dem Abnehmen entwickelt hab) bekommen, dass ich einfach ziemlich geflasht bzw. überwältigt nach Hause gefahren bin. Ich weiß dass ich mein Selbstbewusstsein nicht aus den Meinungen anderer Leute ziehen soll, aber das war einfach das erste Mal in meinem Leben dass andere Leute mich so wahrgenommen haben, wie ich mich fühle (jetzt mittlerweile selbstbewusst, kreativ, gutaussehend). An dem Abend lief zwar frauentechnisch nichts, da ich mit so vielen alten Freunden und Bekannten von früher gequatscht hab. Trotzdem bin ich einfach mit einem guten Gefühl nach Hause gefahren. Die Zeit seit dieser Party habe ich nun genutzt um mal ein paar weitere Ziele für mich zu definieren (Frist: 31.12.) und motiviert von den anderen Posts hier darüber zu berichten. Bewusst formuliere ich diese so, dass sie in meiner alleinigen Macht stehen. Zwar wär natürlich ein KC, Lay usw. cool, aber da gehören nun mal zwei dazu. Kurzfristig erreichbar (innerhalb diesen Monats): 1. Mir hier lokal eine Yogagruppe suchen und damit beginnen. Beim Training dehne ich mich natürlich fleißig, aber ich spüre dass ich in meinem Sportprogramm auch noch so ein Mittelding zwischen Ausdauer und Krafttraining brauche. Außerdem scheint mir das ganze als ideale Gelegenheit, neue Leute in meiner Stadt kennenzulernen die vielleicht ähnliche Interessen haben. 2. Fotografen für eine Session aufsuchen. Da ich nun zum ersten Mal in meinem Leben mit meinem Aussehen zufrieden bin, hätte ich gerne mal ein paar coole Fotos von mir. Das bringt mich auch schon zum nächsten Punkt. 3. Mit freshen Fotos von mir ein paar Dating-Apps ausprobieren. Habe keinerlei Erfahrung damit und denke das könnte ein leichter Einstieg sein, da hier die Hemmschwelle zum Kontaktaufbau kleiner ist als bei Approaches auf der Straße. 4. Tätowierer kontaktieren zwecks einer Idee von mir. Habe bereits ein kleines am Fuß, habe aber auch Blut geleckt und will mehr 5. Anfangen alleine rauszugehen und Bars und Cafes in meiner Stadt auszuchecken. Wohne noch nicht so lange in meiner Stadt und kenne mich was das angeht lokal einfach nicht gut aus. Ab diesem Wochenende gehe ich mindestens 1x pro Woche in eine Bar oder Cafe und fang mit einer fremden Person ein Gespräch an - Small Talk sollte für die ersten paar Male genügen. Wenn ich coole Leute kennenlern, umso besser. 6. Endlich das Album fertigmachen - wir brauchen dafür schätzungsweise nur noch ca 2-3 ganztägige Sessions Bis Ende des Jahres: 1. Tattooidee stechen lassen. 2. Trainingsplan mit Yoga integriert fortsetzen, damit ich in ein paar Wochen einfach ein krasses vorher/nachher Bild für das vergangene Jahr erstellen kann. Einfach nur um mir selber zu zeigen, was ich alles schaffen kann. 2. Weiterhin jede Woche mindestens 1x alleine rausgehen in Cafes/Bars. 3. Ein Date haben. Ok, liegt zwar nicht in meiner alleinigen Macht, aber cool wärs. 4. Das Album releasen und dazu natürlich Musikvideo drehen, Coverdesign machen, ein paar physische Exemplare herstellen etc. Alles was da so dazu gehört. 5. Liveauftritt nach Release, falls das Corona zulässt. Das war es erstmal von meiner Seite, ich werde hier immer mal wieder reinschauen und Fragen beantworten, Statusberichte posten und falls Interesse an den anderen, eingangs erwähnten Stories besteht auch diese einmal niederschreiben. Natürlich freue ich mich sehr über jede Art von Input. Vor einem Jahr wäre es für mich unvorstellbar gewesen, mich auch in einem anonymen Umfeld wie hier auf diese Weise zu öffnen Auf gehts!
  7. Moin Zusammen, der Titel sagt ja bereits schon aus, um was es mir heute geht. Eigentlich ist die Antwort ganz einfach: "Akzeptiere einfach dein altes Ich". Trotzdem habe ich das Bedürfnis, mir hier aus der Seele zu sprechen. Weil das Thema mich schon seit längerer Zeit begleitet und sicherlich auch viele andere hier im Forum beschäftigt. Ich werde in 11 Tagen 30 und bin im Großen und Ganzen voll zufrieden damit, wie sich mein Leben entwickelt hat. Ich habe eine schöne Wohnung, eine 4-jährige LTR mit einer zu mir passenden Frau (waren 2 Monate kürzlich auseinander aber haben wieder zueinandergefunden), habe Ambitionen und ausfüllende Hobbies und gute berufliche Perspektiven. Aber da ist etwas in mir - die Unzufriedenheit über mein altes Ich (vom Teeniealter bis etwa 24). Vor allem als Teenager war ich häufig Opfer von Mobbing. Höhepunkt war, dass ich in einer Schwimmbaddusche von Leuten umzingelt war und sogar angepisst wurde. Und alles nur, weil ich gelispelt habe... Ich kannte nichts anderes als in der Opferrolle zu sein. Das hat sich auch in extrem negativen Glaubenssätzen, einem niedrigen Selbstbewusstsein bis hin zu Suizidgedanken bemerkbar gemacht. Irgendwann kam ich etwas mehr unter Leute nachdem ich mir selber weitgehend lispelfreies Sprechen beigebracht habe und etwas modebewusster wurde. Eine lange Zeit war ich eher in oberflächlichen "Party-Gesellschaften" unterwegs bis ich gegen Mitte Zwanzig die Freunde kennengelernt habe, mit denen ich auch über 500km Entfernung Kontakt habe. Ich bin vor über 4 Jahren alleine nach Berlin gezogen und habe nach 7 Semestern erfolgloses Studieren (hatte viele Gründe) eine kaufmännische Ausbildung begonnen und erfolgreich abgeschlossen. Hier habe ich auch meine jetzige LTR und bis dato die längste und eigentlich "richtige" Beziehung inkl. Zusammenleben geführt. Der Umzug nach Berlin hat mir so viele positive Impulse gegeben und gerade bin ich in einem State, in dem ich mich Selbstbewusst und Zufrieden fühle - mit dem Wissen, dass ich selbst für mein Leben und für mein Wohlbefinden verantwortlich bin. Auch meine LTR attestiert mir, dass ich in den letzten 4 Jahren einen großen Sprung nach vorne gemacht habe. Diese "früher war ich Scheiße"-Komplexe kamen wieder hoch durch eine HB9 aus meiner Heimatstadt. Ich habe mit ihr noch nie gesprochen und folge ihr lediglich über Instagram. Und Sie entspricht - oberflächlich aus der ferne betrachtet - extrem meinen damaligen Vorstellungen einer Traumfrau. Früher hatte sie immer was mit den coolen und sozial anerkannten Dudes (oder Chads? 😄) aus der Heimatstadt. Sie verkehrte nun mal in den markenklamottentragenden und beliebten Kreisen der oberen Mittelschicht. Ich habe bereits versucht mit ihr Kontakt aufzubauen mit dem Vorwand, dass ich mich für eins ihrer selbstgemalten Bilder interessiere. Das stimmt sogar da ich wirklich ihren Sinn für Ästhetik mag (was ich ihr auch geschrieben habe). Hab ihr nebenbei auch geschrieben, dass wir aus der selben Heimatstadt kommen. Sie hat zwar freundlich und höflich reagiert aber auch nicht weiter Invest gezeigt oder Fragen gestellt. Hat mich in gewisser Weise eingeschüchtert so dass ich es nicht weiter versucht habe. Dazu wohnt sie offenbar in einer ganz anderen Stadt was auch noch erschwerend hinzukommt. Diese Erfahrung hat mich in gewisser Weise getriggert nach dem Motto: "Da ist immer noch die Grenze, du kommst aus deiner "Kaste" nicht heraus. Sie ist dir was Social Circle/Proof und Beruf angeht über und wird es immer sein". So eine Frau hätte mich früher wahrscheinlich verachtet oder zumindest als "armes, unattraktives Würstchen" angesehen...denn früher war ich echt ein Opfer, der kaum Frauen abgekommen hat und wenn doch, eben nicht für lange Zeit. Ich glaube, sie ist derzeit eine Projektion meiner Sehnsucht, heute das zu leben was ich früher immer leben wollte. Der Wunsch, in meiner Jugend und meinem früheren Erwachsenenalter gerne in "coolen" und anerkannten Kreisen der Kleinstadt verkehrt zu haben. Inklusive den Erfolg bei den Frauen, die nur für Männer bzw. Chads dieser Kreise vorbehalten waren. Es geht mir weniger darum, diese Frau zu gamen. Ich weiß, dass es vergebene Mühe wäre und die Gefahr besteht, creepy daherzukommen. An dieser Stelle möchte ich auch ausdrücklich sagen, dass ich kein verrückter Stalker bin und die Grenzen des "Normalen" und Gesunden durchaus kenne und auch einhalte! Eher hat es etwas in mir aufgedeckt, was es noch zu verarbeiten gilt - eben Frieden mit meinem früheren Ich finden. Denn häufig habe ich das Mindset: "Früher war ich eine Wurst aber jetzt ist die Zeit des Fortschritts des erwachsenen, selbstbewussten Mannes da!". Ja diese Erfahrungen von Früher treiben mich in Gewisser weise auch an... Ich möchte mich gerne mit euch darüber austauschen und auch eure Erfahrungen dazu lesen. Vielleicht habt ihr auch Gedankenansätze und Tipps, wie ich Frieden mit der Vergangenheit abschließe und mich mehr auf mein jetziges Leben konzentrieren kann. Keine Sorge, mir geht es sonst gut! Und es kann mir nur besser gehen, wenn ich auch dieses Thema konstruktiv angehe. Vielen Dank im Voraus für eure Beiträge und liebe Grüße!
  8. Persönlichkeitsentwicklung Hallo Leute, es wird wieder kälter und dunkler: Das bedeutet ich erhalte wieder meine alljährliche Winterdepression: Mit welcher Persönlichkeit gegen Depressionen? Welche Persönlichkeits-Entwicklung um Depressionen zu heilen?
  9. FR: Lost in Translation: Es ist ein langweiliger Samstagmorgen bei der Arbeit und ich sitze in meinem Bürostuhl und tippe auf meinem Mobiltelefon herum. Ich öffne die Tinder-App und sehe, dass ich ein neues Match habe. Vor wenigen Monaten habe ich zwar die Tinder App gelöscht, weil ich mich zu sehr nur auf Onlinedating anstatt auf das reale Leben konzentriert habe, da ich jedoch mein Freundeskreis in letzter Zeit drastisch erhöhen konnte und dadurch auch viele Frauen kennenlernen durfte, habe ich mir wieder Tinder installiert und kann es viel lockerer angehen als in der Vergangenheit. Wie auch immer, es leuchtet ein Match auf und ich bin schon neugierig wer es diesmal ist. Es ist eine rothaarige Dame - nennen wir Sie Charlotte - welche eines der interessantesten Profilen besitzt die ich in letzter Zeit auf dieser Plattform gesehen habe. Sie kommt nicht nur mit einem Bild daher, sondern hat fast 8 Bilder bei dem alle gut geschossen sind und etwas zu ihrer Person erzählt. Ebenfalls schreibt sie, dass sie die „Oldschool Dating Plattformen“ vermisse. Dort war üblich aufzulisten, was man genau auf der Plattform suche, welche Hobbys man habe, oder ob man Kinder haben möchte. Genau das hat sie auf ihrem Profil umgesetzt und es ist beispielsweise zu sehen, dass sie über 5 verschiedene Sprachen spricht und ebenfalls gerne bei „Zirkusaktivitäten“ mitmacht. Auf einem Bild ist zu sehen, wie sie auf einem Bein steht und sich das andere Bein über den Rücken bis zum Kopf zieht. Zirkusaktivitäten und so ein flexibler Körper? Ich tippe auf einen Schlangenmenschen. Ebenfalls soll sie Bisexuell sein! Ich bin sofort interessiert, jedoch fällt mir nichts ein um das Gespräch zu eröffnen. "Es sind einfach zu viele Informationen!" denke ich laut vor mir hin und kaum habe ich laut vor mir hergedacht, fällt mir ein passender Opener in den Schoss: Peacock: "You have one of the most interesting profiles out there. Chapeau! I don’t even know where to start… About the circus? About all the languages you can speak? I think I keep it “Oldschool”: Hi, I’m Peacock. Nice to meet you." Zeitgleich klinget es an der Ladentüre und es treten mehrere Kunden ein. Ich schliesse die App und gehe auf die Kunden zu, welche ich bis Ladenschluss bediene. Erst am späteren Nachmittag öffne ich wieder die Tinder-App und sehe, dass sie bereits zurückgeschrieben hat: Charlotte: "How about you start telling me the story behind your Hamster?" Mein Tinderprofil ist simpel aufgebaut. Ich habe 3 gute Bilder und einen lustigen Text in der Bio. Thats it. In meiner Bio steht: "180cm, sportlich, Hamster machen ein lustiges Geräusch, wenn man ihnen den Kopf abbeisst." Den Text habe ich von @Doc Dingo übernommen. Er hat irgendwo mal diesen Text im Forum rausgehauen und er passt zu meinem Humor. Danke hierfür Doc! Ich schreibe Charlotte folgendes zurück: Peacock: "Ahh, the Hamster Story… Well, a long Time ago I had something with a Goth-Girl. It was weekend, after midnight, and we were bored. It rained outside, we already slept together but we looked for some more fun. So, as you do, we decided to make a blood sacrifice and summoned a Demon." Ich schicke die Nachricht ab und tippe bereits die nächste Nachricht ein, da hat sie mir bereits wieder zurückgeschrieben: Charlotte: "Oh dayum… That was you?! How small the world is!" Ich übersehe ihre Nachricht und schicke bereits meine ab: Peacock: "Let me explain. The Ritual went wrong (I shoudnt have bitten off the Hamsters head) and the funny quacking sound had started a chain reaction. End of the Story: Trump was elected to be president of USA." Charlotte: "Yeah, I remember... You probably don’t recognize me anymore with the red hair. Long Time no see." Ich kenne Charlotte? Nö, tue ich nicht, aber sie spielt mit der Geschichte des Hamsters mit und gibt sich als das Goth-Girl aus. Endlich mal ein Mädel, welches meine Albernheiten mitmacht. Ein gutes Zeichen! Ich schreibe weiter: Peacock: "Jesus! You are the Goth-Girl? I have to stop drinking… or you have to stop chainging your hair colour. However: How are you Girl?" Charlotte: "You have really gotta sober up a bit. I’m doing great! I got out of the scene after the hole Trump thing. So yeah we got a lot to catch up on." Peacock: "I try to stop drinking but, as you know, alcohol has a love-hate relationship with me. Maybe you can help me stop drinking. Worst thing what can happen is, that we make a ritual again. +4123…." Ich mache öfters mal den Move, dass ich den Mädels vorab meine Nummer gebe und ich sie nicht nach ihrer Nummer frage. Wenn sie bereits gefallen am Gespräch hat, wird sie sicherlich auch auf WhatsApp schreiben wollen. Das tut sie dann auch: Charlotte: "Well I really am the wrong person when it comes down to fix people. But if you are willing to take the risk of falling back into bad habits we can for sure meet up again." Peacock: "Arent you a medical assistant and should help people fixing their problems? And fun things are very close to bad things, so I guess I take the risk." Charlotte: "Well that’s it… Already busy doing that all day long but getting payed for it. So why bother exhausting myself like that for free as a hobby." Peacock: "We could go out togheter and prank peoples. Like set up Lego-Traps and they step on them. This sounds like a good hobby." Charlotte: "Oh gosh you are the devil!" Peacock: "Me? The Devil? I think you are more wicked then I am." Charlotte: "Hey! I am close to saint now. I work in health care after all." Peacock: "You a Saint… Sure! I know exactly what happens when me met." Charlotte: "Oh yeah?" Peacock: "Oh yes! For Real: We gonna met, have fun, drink one or two, have a laugh, make Lego-Pranks, laugh even more, get closer, kiss each other, laugh more about our silly behaviours and in the end of the day you invite me to your apartment. Long Story Short: The next day I wake up in your bathtube witouth a liver… And you calling yourself a Saint." Charlotte: "I got to admit that does sound like a lot more fun than the last few boring Tinder Dates I had." Peacock: "Fun for you, but I am the Guy without the liver. When and where?" Charlotte. "I said fun, not that it’s gonna be safe. LOL. Do you have time tomorrow evening?" Peacock: "Sound good. Around 7 or 8 o’clock in the evening?" Charlotte: "7 o’clock is fine. Do you know the XYZ-Park near Basel? God damn! Der Moment bei dem ich realisiere, dass du eigentlich auch Deusch sprichst. Hahaha!" Peacock: "Yes i could speak german, but english sounds a lot better! See you tomorrow." Charlotte: "Hihi, see you!" Ja, ich hätte sie auch anrufen können, aber ich finde, wenn jemand allgemein in der Kommunikation nicht auf dem Kopf gefallen ist, der kann auch via Text sehr viel herausholen. Bei mir lief es sogar so gut, dass ich ein Date auf den nächsten Tag organisiert konnte. Der Sonntag brach an und es war schon den ganzen Tag über sehr warm, obwohl wir schon fast Mitte September hatten. Ich bin gerne pünktlich und bin bereits um 18:55 Uhr vor dem besprochenen Park. Ich denke mir noch ob sie mich Shittesten wird, in dem sie zu spät kommen würde und kaum habe ich diesen Gedanken zu Ende gedacht, schreibt Charlotte via WhatsApp, dass sie sich um etwa 5 min verspäten wird. Ich tippe eine Nachricht ein: Peacock: "Ich bin bereits im Park. Finde mich." Ich setze mich an einer Parkbank in der Nähe des Spielplatzes und beobachte die Leute drumherum. Ich merke, dass mein Herz stark pocht. Ich verspüre keine Angst, aber ich bin nervös. Es ist immer wieder spannend jemand kennenzulernen, den man noch nicht zu Gesicht bekommen hat. Ich sitze dort nicht mal 5min als ich eine rothaarige Frau sehe, welche in meine Richtung läuft. Es ist Charlotte. Sie trägt Ballerinas, eine schwarzes Bluse und eine dunkle Culotte-Hose. Sie ist ca. 160cm gross, schlank und mit ihren roten Haaren sticht sie sofort aus der Masse heraus. Sie hat ihren Hund mitgebracht, ein Chihuahua, und wir begrüssen uns mit einer Umarmung und beim begrüssen bemerke ich, dass sie einen kleinen Sprachfehler hat. Es ist aber nicht ein gravierender Sprachfehler und schlussendlich gefällt mir Charlotte. Wir spazieren eine Runde durch den Park und wir reden über Gott und die Welt, woher wir kommen und was unsere Ziele sind. Sie ist sichtlich nervös und redet viel mehr als ich. Ich empfinde dies nicht als schlechtes Zeichen, denn sie hat ja geschrieben, dass sie bereits schlechte Erfahrung mit Tinder Dates hatte. Wenn ich also ruhig und gelassen mit ihr rede, disqualifiziere ich mich nicht als ein Creepy-Typ. Wir merken, dass wir viel Gemeinsamkeiten haben und ich lockere die Themen immer wieder mit meinem C&F auf. Sie berührt mich dann immer wieder am Oberschenkel und ich merke, wie sie immer mehr auftaut und wie ihr die Konversation gefällt. Sie erzählt mir beispielsweise, dass Sie nur Hobbymässig mit Leuten aus dem Zirkus verkehrt und sie dort mit Darstellern sich sportlich betätigt. Wir verbringen ca. 2 Stunden im Park und als die Sterne bereits immer heller am Nachthimmel ersichtlich sind, verabschieden wir uns. Zusammengefasst kann ich sagen, dass es weniger ein Date war, sondern eher ein Beschnuppern, ob wir beide nicht einen an der Waffel haben. In meinem Auto angekommen merke ich, dass ich etwas vergessen hatte. Ich habe extra ein Lego teil organisiert und wollte damit Charlotte einen streich spielen, aber durch die Nervosität habe ich das Lego im Auto liegen gelassen. Ich nehme mein Handy in die Hand, mach ein Foto des Legos und tippe: Peacock: "Eigentlich wollte ich dir einen Streich spielen. Diesmal hast du Glück gehabt…" Charlotte: "Tja und jetzt hast du schon deine Karten offen hingeblättert bevor du nächstes Mal eine Gelegenheit hättest finden können." Peacock: "Keine Angst. Ich finde einen Weg. Stichwort nächstes Mal: Wie gut kannst du Billiard spielen?" Charlotte: "Da bin ich Profi!» Peacock: "Das will ich sehen! In der Nähe deiner Stadt ist ein Restaurant mit einem Billiardcenter. Dort kannst du dein Können unter Beweis stellen." Charlotte: "Du wirst überrascht sein." Um nicht in eine Needyness reinzugeraten friere ich nach dieser Nachricht den Kontakt vorerst ein und kümmere mich um meine Hobbys und Zielen. Dabei habe ich mir ebenfalls einfallen lassen wie ich Charlotte mit Lego überraschen könnte und gebe eine Bestellung auf welche auch Mitte Woche eintreffen würde. Nach drei Tagen meldet sich wieder Charlotte. Da Sie aber mehrere Sprachen spricht, fing ich plötzlich an die Unterhaltungen mit einer anderen Sprache weiterzuführen. Dabei nehme ich einfach den Google-Übersetzer als Hilfe zur Hand. Beispiel: Charlotte: "Die Woche fast schon wieder rum." Peacock: "Bonsoir Dame en rouge, comment allez-vous? Oui, le week-end est à ma portée. Vous l’avez déjà, n’est-ce pas?" Charlotte : "Haha – Oui ! Pour Moi, ca a déjà commencé. Je devrais alle à l’école de cirque ce soir… Mais je suis trop fatigué et paresseux. Donc je me distrait et j’essaie de trouver des excuses maitenant pour ne pas y aller." Peacock : "And I am one of your excuses? No, not with me m’Lady." Charlotte: "Hahaha! Was worth a try." Wir schreiben noch über das Wochenende belangloses Zeugs in den fremden Sprachen hin und her und am Sonntag fragt sie mich, wann ich vor hätte sie zum Billiard herauszufordern. Die Lego-Überraschung ist bereits eingetroffen und ich schlage nächsten Mittwoch vor welchen sie auch annimmt. Wir vereinbaren, dass ich sie bei ihrem Zuhause abhole und wir vor dem Billiard zusammen in einem Restaurant essen gehen. Daraufhin stelle ich den Kontakt zu ihr wieder auf Eis und widme mich anderen Dingen zu. Am Mittwochvormittag melde ich dann wieder bei ihr: Peacock: "Hi Lady with the red Hair. Are you ready for tonight? I should arrive around 7 o’clock to pick you up. Is that fine for you?" Charlotte: "Sounds good for me. My Adress is XYZ. See you at 7 o’clock!" Wie bei der ersten Begegnung bin ich pünktlich und stehe aufgeregt vor ihrer Türe. Die Lego-Überraschung habe ich im Kofferraum des Autos versteckt und als ich an der Türglocke läute vergeht keine Minute und Charlotte öffnet die Türe. Sie umarmt mich innig und sie trägt wieder eine schwarze Bluse und ihre Ballerinas, jedoch hat sie diesmal nicht weite Hosen an, sondern sie trägt dunkle Jeans. Sie sieht besser aus als bei der ersten Begegnung und wieder redet sie wie ein Wasserfall drauf los. Wir fahren zum Billiard-Center und lachen bereits im Auto ausgiebig miteinander. Wir erzählen uns was wir diese Woche Besonderes erlebt haben und haben schon früh eine gute Unterhaltung miteinander. Im Restaurant angekommen setzen wir uns an einen von mir vorreservierten Tisch. Hier muss ich betonen, dass Charlotte sich direkt neben mich platziert und nicht mir gegenüber. Ein deutliches Zeichen, dass sie sich wohl fühlt und ich starte sofort sie zu berühren. Beispielsweise hat sie von ihrem Hund noch Haare auf der Jeans und die entferne ich von ihr. Ich habe allgemein keine Angst Menschen zu berühren und ich versuche den Körperkontakt auch in diversen Storys mit ein zu beziehen. Ich erzähle ihr eine lustige Story welche ich unter der Woche erlebt habe und sie kann sich in der Mitte der Story vor Lachen kaum mehr festhalten. Sie lacht dabei sogar tränen und ich nehme sie in dem Arm, tröste sie mit einem väterlichen Unterton und wische mit einem Taschentuch ihre Tränen ab bevor ich meine Story zu Ende erzähle. Nach dem Essen wechseln wir in das Billiard-Center und wir albern dort weiter. Zwar spielen wir gegeneinander, jedoch wird jede Kugel die versenkt wird mit einem High-Five oder Umarmung quittiert. Die erste Partei geht an mich und als wir uns umarmen schaue ich ihr in die Augen und setze zum Kuss an. Wie aus dem Film «Hitch – Der Date Doktor» finde ich es gute Routine beim ersten Kuss nur 90% des Weges zu gehen und die Frau wird, wenn sie sich natürlich von mir angezogen fühlt, die restlichen 10% selber gehen wollen. Bei Charlotte war es aber nur etwa 50% des Weges den ich gehen musste und sie steckt mir beim ersten Kuss gleich auch noch die Zunge in den Hals. Wir spielen einige Runden weiter bei dem wir uns immer wieder küssen wen die Kugel sein Ziel findet. Vor dem küssen drehe ich sie spielerisch im Kreis und ziehe dann wieder an mich. Dieser Move mögen die Frauen und haben ersichtlich ihren Spass dabei. Wir spielen noch einige Runden weiter bis ca. 11 Uhr abends als wir dann beschliessen nach Hause zu gehen. Jetzt ist auch noch der Augenblick gekommen, bei dem ich die Lego-Überraschung zünden muss und ehrlich gesagt bin ich ein wenig nervös wie sie reagieren wird. Es ist ja nicht so, dass jeder auf Lego abfährt und dann ist sie noch eine Lady welche demnächst die Zahl 30 auf dem Rücken trägt. Ich bleibe vor dem Kofferraum meines Autos stehen und frage sie ob sie Blumen mag. Blumen gefallen ihr, jedoch hat sie eher Kakteen zuhause, weil sie zu faul ist sich um richtige Blumen zu kümmern. Ich grinse sie an, öffne den Kofferraum und übergebe ihr meine Lego-Überraschung. Ich schenke ihr einen Lego-Blumenstrauss und sie ist sichtlich überwältigt. Ich habe mit meiner Überraschung völlig ins Schwarze getroffen und sie drückt mich gegen das Auto und wir haben einen Heavy Makeout. Ich bringe sie nach Hause und sie sagt mir noch im Auto, dass wir zusammen den Blumenstrauss zusammenbauen sollten. Sie küsst mich nochmals innig und verabschiedet sich. Ich habe bewusst nicht den Lay gesucht. Es war Mittwoch und ich hatte ein strenges Programm am Folgetag und so wie ich aus dem Gespräch mit Charlotte herausfiltern konnte hat sie einen Mitbewohner welcher Zuhause war. Egal, denn das Date war so ein Erfolg, dass ich mir keine Sorgen machen musste was als Nächstes kommen würde. Noch am selben Abend schreibt mir Charlotte folgende Nachricht: Charlotte: "Ich hoffe du hast es gut nach Hause geschafft. Ich kann es nicht glaube, dass du mir Lego-Blumen geschenkt hast und ich Tränen gelacht habe! Du kannst echt gut Storys erzählen." Es gibt kein besseres Kompliment! Ich schreibe ihr zurück, dass ich es persönlich nehmen würde, sollte sie ohne mich den Blumenstrauss zusammenbauen wollen. Am nächsten Tag schreibt sie mir, dass sie mich bereits am Samstag wiedersehen möchte und eine Revanche im Billiard will. Da ich Samstag Zeit habe verabreden wir uns wieder um die gleiche Uhrzeit, essen jedoch zuerst in der Stadt einen kleinen Happen. Da die Verabredung steht, melde ich mich nicht mehr bei Ihr und widme mich wieder meinen anderen Angelegenheiten zu. Am Samstag stehe ich wieder pünktlich vor Ihrer Türe und als sie die Türe aufmacht bin ich derjenige welcher grosse Augen macht. Charlotte hat diesmal nicht ihre schwarze Bluse an, sondern ein enges Top mit einem blumigen Muster und einem riesigen Ausschnitt. Sie hat seit zwei Treffen ihre Körbchengrösse C versteckt und zeigt jetzt nun, was sie alles zu bieten hat. Innerlich gebe ich mir bereits einen High-Five, bleibe aber äusserlich cool und gelassen. Sie hat den Lego-Blumenstrauss bei sich und zur Begrüssung küsst sie mich bereits auf den Mund. Wir gehen Hand in Hand in die Richtung meines parkierten Autos, haben beide eine sehr gute Stimmung und haben gegenseitig viel zu erzählen. In der Stadt angekommen und kaum aus dem Auto gestiegen, steckt mir Charlotte wieder die Zunge in den Hals. Wir laufen wieder Hand in Hand durch die Innenstadt und wir sehen aus wie ein frisch verliebtes Paar, dass die Finger nicht von sich lassen kann. Wir essen in einem italienischen Restaurant zu Abend und gehen danach wieder in das Billiard-Center. Bevor wir aber eine Runde Billiard spielen setzen wir uns an einem Tisch und bauen den Lego-Blumenstrauss zusammen. Nach jeder fertiggestellten Blume ziehe ich Charlotte an mich, küsse sie intensiv und kann auch meine Hände nicht von ihr lassen. Sie schubst mich jedes Mal spielerisch weg, ist aber nicht abgeneigt, dass ich sie betatsche, da es ihr eindeutig gefällt. Nachdem wir den Blumenstrauss fertiggestellt haben spielen wir eine Runde Billiard und ich verliere sagenhafte 3-mal hintereinander, weil ich das Kunstwerk fertig bringe die schwarze Kugel vorab zu versenken. Charlotte lacht sich dermassen schief, dass sie fast wieder Tränen lacht und ich bekomme immer eine Mitleidskuss für meine Meisterleistung über. Gegen 11 Uhr verlassen wir das Billiard-Center und ich bringe sie nach Hause. Bevor wir aussteigen sagt mir Charlotte, dass sie noch mit ihrem Hund Gassi gehen muss und ich sage ihr, dass ich sie dabei begleite: Peacock: "Ich kann eine Lady nicht alleine um Mitternacht durch einen dunklen und einsamen Park laufen lassen! Ich, als gestandener Gentlemen, werde dich begleiten." Sie bejaht, steigt aus und geht in ihre Wohnung, während ich ums Eck mein Karren parkiere. Sie kommt mit dem Hund wieder raus und wir spazieren durch den lokalen Park. Mehrmals halten wir an und haben einen Heavy Makeout und als wir fast schon wieder bei ihr Zuhause sind sagt sie mir, dass sie zu klein sei und immer auf die Zehenspitzen gehen muss um mich küssen zu können. Ich setze mich daraufhin auf eine Bank und sie setzt sich sofort auf meinen Schoss. Wieder haben wir einen Heavy Makeout und ich kann nicht anders als ihre Brüste anzufassen: Peacock: "Es ist einfach unfair. Ich kann gar nicht anders." Sie lacht und stöhnt mir dabei ins Ohr, als ich anfange ihre Brüste zu küssen. Charlotte: "Musst du eigentlich morgen früh raus?" Peacock: "Nein, ich habe noch die ganze Nacht Zeit." Charlotte: "Möchtest du noch mit rauf kommen?" Peacock: "Ich glaube, dass das ist eine sehr gute Idee ist." Bei ihr in der Wohnung angekommen geht es auch gleich zur Sache und obwohl ich eher der Arsch-Typ bin sehen ihre Brüste ausgepackt sogar nochmals geiler aus. Wir lieben uns die ganze Nacht und schieben am nächsten Morgen nochmals eine Nummer. What a Night! Schlusswort: Vor einem halben Jahr war ich ein emotionales Frack und ich habe mich wieder zur alten Stärke hochgearbeitet. Die angestaute Wut aus den letzten Monaten habe ich genutzt um an mir zu Arbeiten und diese Energie hat sich beim Lay auch "entladen". Fuck, hab ich die weggeflankt... Ebenfalls bedanke ich mich für eure Unterstützung. Während dem Verfassen dieses FRs ist sogar ein weiterer Lay mit einer anderen Dame hinzugekommen und ich kann mein Glück momentan gar nicht richtig in Worte fassen. Gerne schliesse ich den FR mit einer Nachricht von Charlotte ab: «Hey Peacock. I had so much fun yesterday and the morning after… Haha! I’m having a blast getting to know you. Have a good Night!” Viele Grüsse, Dr. Peacock
  10. Persönlichkeits/Charakter Entwicklung Da ich mich Persönlich und Charakterlich weiterentwickeln möchte will ich diesen Thread nutzen um meine Probleme zu schildern und Hilfe bzw Tipps zu bekommen. Etwas zu mir: -33 Jahre alt -Keine Kinder -Mache viel Sport und lebe gesund -Zocke relativ viel am PC, ich weiß ist nicht gut aber es macht mir einfach Spaß -Extroventiert und Kontaktfreudig -Brauche gleichzeitig auch relativ viel Zeit für mich
  11. Hi Leute, ich suche Euch - aus Berlin - für gemeinsame Unternehmungen, Ausgehen, Biergarten etc. Nicht unbedingt als Wing, sondern eher als Kumpel. Natürlich steht das Interesse am anderen Geschlecht ganz weit vorne, aber nicht ausschließlich. Auch andere Themen sollen im Vordegrund stehen. Also....wer Lust hat - und eventuell auch schon ein älteres Modell ist - etwas Spaß zu haben, was trinken zu gehen und sich ne schöne Zeit zu machen, über dessen Rückmeldung per PM freue ich mich sehr.....
  12. Hallo Leute, liebe Community, ich habe beschissene 36 Stunden hinter mir und zudem seit dieser Zeit auch eine etwas ungewisse Zeit vor mir. Ich sag' sowas ungern und ich weiß per se, dass auf Regen Sonnenschein folgt, aber gerade bin ich ein wenig am Boden zerstört und spüre aktuell eine Leere in mir, sowie eine Rast- und Ratlosigkeit....und frage mich gerade, wie ich in diese Situation gekommen bin und noch viel wichtiger, wie ich hier herauskomme. Um's mal zu ordnen: Ich weiß noch nicht genau, ob ich eine konkrete Frage habe oder ob ich mir gerade irgendwo die Scheiße von der Seele schreiben muss. Nehmts mir nicht übel, wenns zusammenhanglos ist...bin gerade wirklich durch den Wind. Was ist passiert? Zunächst mal zu meiner Person, ich bin mittlerweile 30 Jahre alt, aber eher jung geblieben, Single, für nen Kerl nicht der Allergrößte (1,72) sportlich, aktiv, lebensfroh...würde mich auch mal ganz selbstbewusst als eher attraktiv als unattraktiv einordnen ;-D Ich habe viele Hobbies, u.a. Kickboxen, Fitness, Reisen, (Berg)wandern, lesen und schätze die Gesellschaft meines breit gestreuten Freundeskreises und tiefe Gespräche sowie mit meinen Kumpels rumalbern gleichermaßen. Ob einige enge und gute Freunde, der erweitere Freundeskreis oder die Jungs und Mädels vom Boxclub die ich 3-4 mal die Woche sehe...ich bin halt gern unter Leuten, oft unterwegs, auf jeden Fall aktiv, lebe gesund (okay, Pareto Prinzip (80 / 20 :D) und bin nicht der Typ der zu Pessimismus und Dauernörgelei neigt. Wenn ich abends schlafen gehe, schreibe ich meist noch fünf schöne Dinge vom Tag auf und meditiere mich in den Schlaf (Youtube...). Ich bin vom Typ her glaube ich schon eher ein Träumer, ein Kreativer (liegt ein wenig in der Familie) und ehrlicherweise schon eher Nice Guy (aber ganz wichtig, das alles ohne ein Dulli zu sein oder ein 0815 Typ, der sich rumschubsen lässt). Probiere gerne neue Sachen aus und springe gerne einfach mal ins kalte Wasser (früher zum Theoretiker geneigt, mich heute zum Praktiker umerzogen). Ich habe eine eigene, schicke Wohnung, die ich sauber und ordentlich halte, ich kann kochen, Wäsche waschen und habe so gut wie keine Probleme bei der alltäglichen Lebensbewältigung (Okay, ein bisschen Aufschieberitis hier und da, aber sonst...), bin also auch nicht Typ "Suche Ersatzmutti" oder Typ "Suche Frau die mein beschissenes Leben verbessert". Ich habe meine Finanzen soweit im Griff, handele passiv / langfristig und aktiv an der Börse und bin dort (familiär bedingt) ohnehin nicht so ganz schlecht aufgestellt. Habe mich bisher aus allen selbst- und nicht selbst verschuldeten, misslichen Lebenslagen weitestgehend selber befreit, einmal habe ich mich an den eigenen Haaren aus der absoluten Scheiße gezogen und habe daher die Erfahrung "Es geht scho irgendwie weiter" bereits gemacht. Okay, ich denke das genügt für einen groben Überblick...zum Kernpunkt: Job Ich habe einen soliden Job, habe die Möglichkeit standardmäßig einen ordentlichen dreistelligen Betrag pro Monat zu sparen (bzw. zu investieren) und handele auch an der Börse insgesamt im Plus und habe somit quasi auch ein Hobby als (summa summarum) Nebenverdienst. Jetzt erfahre ich gestern von jetzt auf gleich, dass mein Arbeitgeber vermutlich zahlungsunfähig ist. Hat keiner gewusst und mit gerechnet, Lücke in der Bilanzierung der letzten Jahre, irgendwo ist gewaltig was schief gelaufen. Die Firma steht vermutlich vor einem Scherbenhaufen (trotz der kommunizierten Durchhalteparolen) und ich somit erst einmal vor dem beruflichen Nichts. Klar, ich habe keine sonderlichen Verpflichtungen a la Haus, Hof und Kind, aber trotzdem setzen mir solche ungewissen Situationen immer ein wenig zu. Seitens der Firmenleitung gibts Durchhalteparolen und die Bitte, nicht in Massen zu kündigen, andererseits sagt mein Bauchgefühl dass der Drops gelutscht ist. Muss ich (Kaufmann / Bürojob) mir was Neues suchen, was - da ich eher ländlich wohne - immer etwas schwieriger ist, aber ich kann mich ganz gut verkaufen (Musste in meinem Berufsleben erst drei Bewerbungen schreiben, wurde noch nie nach Vorstellungsgesprächen abgelehnt und habe meine Ausbildung bei einem sehr renommierten Unternehmen gemacht). Auch hier gibt's bestimmt eine Lösung, aber von jetzt auf gleich aus der Komfortzone gerissen zu werden gefällt mir gar nicht. Meine Ordnung ist durcheinander gebracht, ich spüre Wut und Enttäuschung, da dies in der Führungsetage hätte verhindert werden können und müssen und weiß natürlich gerade nicht so recht wie es weiter geht, das ist das Negative. Das Positive ist, dass ich Vertrauen in meine Fähigkeiten habe und bisher immer eine Lösung gefunden habe...mehr ist hier gerade nicht zu holen 😕 Frauen Ja natürlich...Frauen sind auch ein Thema. Rückblickend bin ich ein Spätstarter, früher super schüchtern. Mädels die was von mir wollten (und da habe ich einige Chancen leigen lassen, war ein richtiger Dulli :D), habe ich mit aus Unsicherheit resultierender Albernheit vergrault (im Teeniealter, das sollte noch im Rahmen sein ;-D), mein erstes Mal hatte ich mit 20, meine erste feste Beziehung, die den Namen verdient, mit 22. Zwei feste Beziehungen bisher (2 und etwas über 3 Jahre, mit der letzten auch eigene Wohnung etc.) und hab bisher irgendwie mit round about 17 Weibern gepennt. Ich bin nicht (mehr...die Jugend lassen wir hier außen vor) der weirde Typ Mann. Ich weiß, dass Frauen die Kirsche auf der Torte sind. Ich weiß, dass man Niemanden an sich ketten kann. Ich weiß, dass Drama und Eifersucht Attraction killen und ich weiß, dass Frauen keinen Bock haben mit nem Typen zu vögeln, der darum bittet und bettelt. Würde mich dahingehend als relativ erfahren einstufen. Okay was ist also mein Problem...es will derzeit nicht mit etwas längerfristigem klappen. Aye...wie gesagt weiß ich, dass wir hier von der Kirsche auf der Sahne sprechen und nicht von meinem Lebensinhalt. Aber ganz ehrlich sehne ich mich auch mal wieder etwas nach vertrauter Zweisamkeit und gemeinsamen Unternehmungen, Erinnerungen, den ganzen Kitsch..ihr wisst schon. Das dürfte mein Schwachpunkt sein, der Gedanke "cool, das könnte was Festes werden" kommt mit der Zeit (3einhalb Jahre Single) immer öfter. Auch hier wichtig, ich bin erfahren genug mir das nichtaktiv anmerken zu lassen, unterbewusst kann ich es nicht ausschließen. Gerade jetzt, kurz nach der obigen Hiobsbotschaft schreibt mir das Mädel, mit dem ich mich aktuell getroffen hab, dass es nichts Festes wird (haben beide kommuniziert, etwas langfristiges zu suchen). Okay, für die Zeit und die ehrlichen Worte bedankt und alles Gute gewünscht...und halt wieder - im stillen Kämmerlein - enttäuscht und ja, auch geheult. Dabei geht's nicht mal primär um diese Eine, es ist eher die ablaufende Wiederkehr. Ich musste dahingehend bisher schon Einiges einstecken...meine Perle mit der ich die Wohnung damals geteilt hab, hat mich für einen anderen verlassen und da musste ich natürlich noch mit dem Wissen mit ihr die Wohnung teilen. Habe was mit meiner besten Freundin angefangen (hat sich damals abgezeichnet), sie hat Bindungsversuche unternommen und quasi eine Partnerschaft kommuniziert (was ich damals gerne mitgemacht habe) bis ich sie dann blöderweise mit nem Typen erwischt habe. Habe mich massivst verraten gefühlt, meine Sachen geholt und sie überall gelöscht. Noch heute schreibt sie mir gelegentlich wie leid es ihr tut und dass sie Scheiße gebaut hat, gratuliert mir zum Geburtstag. Ich bedanke mich maximal für Letzteres und gehe sonst auf Nichts ein, da ich das damals als Hochverrat angesehen habe von einer Person, die mir maximale Loyalität vorgegaukelt hat. Mit einer anderen lief's Bombe, super hübsches Mädel, fängt von sich aus an zu binden...und bekommt einen Job in Dänemark (Kopenhagen, Lieblingsstadt) angeboten und - klar - nimmt diesen an. Auch die aktuelle Dame von oben kommt von sich aus vorbei, verabschiedet sich mit Zungenkuss und Grinsen und...entscheidet sich gegen mich. Das ist völlig okay, die Frau soll schon von selbst bleiben wollen. Ego wird immer bisschen mitgefickt, logo, aber das ist okay. Nur irgendwann fragst du dich, was du falsch machst...hab ich einfach Pech, hab ich hier ein Muster? Blockiere ich mich unterbewusst selbst, "reicht's" halt einfach nicht für mehr...das sind die Fragen mit denen ich mich halt dann immer wieder beschäftige. Ich passe auf, dass diese Gedanken nicht überhand nehmen, aber wenn du echt fünf- sechs Mal "sitzen gelassen" wirst, machste dir halt irgendwann Gedanken (ich habe natürlich auch schon mal Dates / Affären etc. beendet, das bezog sich jetzt auf die wo ich immer dachte "joa....wär schön cool". Bin mittlerweile echt am überlegen, hier mal professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Wenn mich das alles kalt lassen würde, hätt ich ja diese Gedanken nicht und dann würde ich hier euch ja auch nicht 'n Ohr damit blutig labern...verdammt, ich bin ein guter Kerl, wirklich nicht der Schlechteste auf dem "Markt". Ich habe meine Stärken und natürlich auch Schwächen, aber so viele Absagen, Enttäuschungen und vor Allem hintergangen-werden habe ich mal echt nicht verdient. 90 % um mich herum sind vergeben, verheiratet whatever....die jeweiligen Mädels sehen mich als coolen Typen, ich werde überall mit eingeladen. Stehe aber immer dann als der "warum hast du eigentlich keine Freundin?" da...das ist echt frustrierend. Danke für die Möglichkeit, hier seine Gedanken und seinen Frust einmal loswerden zu können. Am Anfang dieses zugegeben relativ langen Textes habe ich noch Wut, Leere und Ratlosigkeit gefühlt...das Schreiben, zwei Whiskey und "River flows in you" (gebt euch das unbedingt, falls ihr es nicht kennt, Meisterwerk) haben zumindest bewirkt, dass ich jetzt gerade einfach nur noch Traurigkeit fühle. Falls jemand den Text gelesen hat und mir konkrete Tips geben kann bin ich dankbar. Heute nehme ich sogar mal einfach nur Mitleid 😕 ...und versuche jetzt wenigstens ein paar ruhige Stunden zu finden, morgen muss es ja weiter gehen. Peace, danke, Namasté 🙌
  13. Hallo together, Ich wache jeden Morgen schweißgebadet und blass auf aufgrund folgendem Gedanken: Ich kann nichts, ich bin nicht genug, alle anderen sind besser als ich usw. Das hat nicht mal mit meinen Lebensumständen an sich zu tun, die sind völlig ok und valide. Aber eher hat es mit dem Thema Frauen zu tun. Durch Pornos, Tinder, Social Media (Lockdown inkl.) habe ich ein gewisses, strenges "Red Pill Mindset" entwickelt, das es für mich nicht einfach macht. Ich bin 170 groß und wohne in einer Großstadt. Mein Job ist gut, bin sportlich, hab ne eigene Wohnung, coole Hobbies etc. Aber von Frauen lasse ich mittlerweile die Finger. Warum? Wenn ich daran denke, oder nur sehe, dass da draußen X-beliebige Typen rumlaufen, die einen guten Schritt besser sind als ich, in jeder Hinsicht, vergeht mir die Suche und die Lust. 2m Typen mit 22cm in der Hose, dicke Luxuskarren, 18-21 jährige Bubis die im Penthouse von Mama und Papa wohnen und was weiß ich was für Parties feiern, Richkids, Halb-Adelige, Models, Superstars etc... da vergeht es einem und ich werde das Gefühl nicht los, als Typ im oberen Durchschnitt, eigentlich zum unteren Durchschnitt zu gehören. Oder besser gesagt, außerhalb des Durchschnitts zu sein... Das macht es natürlich beim Thema Frauen unheimlich schwierig. Was ich so mitbekomme, stehen Frauen nur noch auf Rockstars, Playboys und Pornstars. Entweder du bist mit 20cm und 2,1x m Körpergröße geboren, oder du kannst es vollkommen vergessen! Das Durchschnittsmaß hier wurde einfach rapide nach oben gehoben. Ich kenne viele Stories von Männern, die nichts auf dem Kasten haben, nichts tun müssen, keine Eigenleistung zeigen und einfach reihenweise von Mädels abgeschleppt, angeschrieben, aufgerissen werden etc. ob wechselnde Partner, 3er Stories, alles dabei. Weil sie halt einfach "sehr" gut bestückt sind oder das Mindestmaß an Körpergröße-Kriterien erfüllen. Ja, und da gibt es ja doch einige... selbst die Mädls sagen nix anderes. Ja, und wie kann man da noch Lust haben auf Frauen. Es ist nicht mal mein Problem, nicht an Frauen heranzukommen. Irgendwas findet sich ja immer, wenn man will. Aber dieses bedürftige Leben zu führen, das nehmen zu müssen, was übrig bleibt. Immer um Aufmerksamkeit buhlen zu müssen, ein "game" wuppen zu müssen bevor es endlich weiter geht... und selbst dann nur die zweite oder dritte Wahl zu sein, wo einem die Frau permanent latent spüren lässt, dass man eig. nicht in ihrer Liga spielt und man ja eig. nur froh sein sollte, dass eine überhaupt mit einem was anfängt. Das lass ich lieber sein und erzeugt am Ende nur viel mehr Leid... Ganz zu schweigen, sind die super Mädls für einen ehh komplett gestrichen. Es geht nur noch darum herzuzeigen was man hat und möglichst Glück zu haben, möglichst reicht und previligiert geboren zu sein. Alles andere ist und bleibt überflüssig... Daher halte ich mich jetzt aus dem Game heraus. Ich weiß nicht mehr viel damit anzufangen. Ihr könnt ja gerne mal Eure Eindrücke und Meinungen schildern. Vllt. gibt es ja doch noch Hoffnung für mich... LG
  14. Wer sind eure Lehrmeister der Persönlichkeitsentwicklung? Damit meine ich Leute, die euch mit besonders wertvollen Erkenntnissen bereichern konnten - sei es via Bücher, Videos, Podcasts oder Seminaren - und deren Inhalte ihr an andere weiterempfehlen würdet. Ich würde hier gerne ein paar Namen sammeln und wissen, welche Persönlichkeiten diesbezüglich von unserer Community hier besonders geschätzt werden beziehungsweise eher umstritten sind. 😉 Bei mir wären es wohl Jordan Peterson, Anthony Robbins, Tom Bilyeu, Eric Barker. Finde, dass diese allesamt sehr gute Videos beziehungsweise Artikel online stellen und viele wertvolle Erkenntnisse teilen. Kennt ihr diese Personen bzw. wie steht ihr zu diesen? Haut raus eure Infos und Meinungen! 😋
  15. Liebe Leser dieses Threads, ich möchte kurz meinen Werdegang wie ich zum Daygame kam und meine ersten Erfahrungen dabei beschreiben. Mir haben die persönlichen Stories der PUAs hier immer sehr gut gefallen und mich inspiriert, da man dadurch sieht dass man nicht alleine ist mit seinen Problemen und es auch andere gibt die "gestruggelt" und schließlich ihre Schwierigkeiten überwunden haben. Zu mir: Ich bin ein jetzt 22 jähriger Student, der vor ca. einem Jahr mit Daygame angefangen hat weil ich einfach frustriert war vom online Dating und auch ansonsten keinerlei Erfolg bein Frauen hatte. Meine Geschichte in a nutshell: Ich war immer schon relativ introvertiert und fand es viel angenehmer im Hintergrund zu operieren. Das reicht zurück bis in meine frühe Kindheit. Zudem war ich auch sehr schüchtern. Trotzdem hatte ich eigentlich immer eine sehr solidee Freundesbasis, da ich mit Personen viel besser interagieren konnte wenn die initiale Hürde überwunden ist. In der Mittelschule wurde ich dann gemobbt, was sich mit Sicherheit nachhaltig auf mein Selbstvertrauen ausgewirkt hat. In dieser Zeit habe ich angefangen ein richtiger Nerd zu werden, der täglich 8h+ gezockt hat und sich in der Öffentlichkeit oder unter zu vielen Menschen unwohl gefühlt hat. In der Oberschule wurde ich dann nicht mehr gemobbt und habe mich in meiner Klasse eigentlich sehr wohl gefühlt, hatte viele gute Freunde. In dieser Zeit hatte ich große Komplexe mit meinem Aussehen, was objektiv betrachtet wohl wirklich nicht so prickelnd ist, aber ich habe mich da reingesteigert. Meine schulische Leistung war unter aller Sau, ich hatte viele negative Noten und hab mich kaum dafür interessiert. Durchgefallen bin ich aber nie. Diese 5 Jahre hab ich in meiner Freizeit fast nur gezockt, mir Pornos reingezogen oder halt was mit meinen Freunden gemacht. Auf Mädels habe ich dementsprechend unattraktiv gewirkt. Ich hatte zwar ein paar Dates, aber die sind alle im Sand verlaufen. Kurz, ich und jeder andere hat den Loser in mir gesehen. Eine im Club oder gar auf der Straße ansprechen hätte ich mich nie getraut. Das ging so bis ich an die Uni gegangen bin. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich mich richtig für die Lerninhalte interessiert und hab, was Leistung angeht, eine komplette Kehrtwende gemacht. Zum ersten Mal habe ich mich so richtig angestrengt um das Beste aus mir rauszuholen und ich hatte bis jetzt auch großen Erfolg in Prüfungen. Das hat meine Sicht auf mich nachhaltig verändert, ich hatte auf einmal das Gefühl das ich es tatsächlich Wert bin dass positive Dinge in meinem Leben passieren. Doch mit Frauen hatte ich noch immer kaum Erfolg. Am Anfang meiner Unizeit bin ich einer sicher 4 Monate lang nachgelaufen und habe sie 3mal versucht zu küssen, was sie natürlich abblockte. Ein paar Monate später hatte ich dann meinen ersten Kuss mit einem echt süßen Mädel, die ich zweimal gedatet habe. Sie hat dann aber wohl gemerkt dass ich needy bin, weshalb sie sich nicht mehr treffen wollte. Nachher ging es mir ein Jahr lang gesundheitlich echt scheiße, weshalb ich da in Richtung Frauen nichts unternommen habe. Ich habe schon seit einigen Jahren auf Youtube Dating Coaches wie E. angeschaut, habe aber nie was umgesetzt. Irgendwann war dann aber die Frustration und der Schmerz so groß, dass ich es einfach gemacht habe und auf der Straße eine angesprochen habe. Ich war echt super nervös und war irgendwie froh dass sie zu einer Prüfung musste (sie ist aber rot geworden) sodass es vorbei war. Aber da hatte ich sozusagen Blut geleckt. In den folgenden Wochen bin ich immer wieder raus um neue Mädels anzusprechen. Außerdem habe ich Mateo Diem auf Facebook angeschaut, der mich echt nachhaltig verändert hat. Nach 25 Fehlversuchen hatte ich dann ein Insta-Date. Sie hat mir zwar nicht zurückgeschrieben, aber ich hatte den Beweis dass es funktioniert. Ich habe weiter gemacht und weitere zwei Dates bekommen (habe vielleicht 100 angesprochen) bei der ich einen kiss close hatte (sie hat mir aber auch wieder nicht zurückgeschrieben) und eine andere hat mir nicht so richtig gefallen. Ich hatte aber auch viele Fehlschläge und awkwarde Situationen, manchmal war es mir echt sehr peinlich und ich wäre zu gern im Boden versunken. Aber ich habe weitergemacht. Ein wenig danach datete ich eine (für HB 10, ich fand sie echt toll) 4 mal und hatte anschließend Sex mit ihr. Es war mein erstes Mal und ich habe es wohl ziemlich vermasselt, denn sie wollte nachher nur Freundschaft. Autsch. Das kann auch als Maßstab für schlecht im Bett dienen. Das ist so ungefähr mein Status quo. Im Laufe dieses Jahres habe ich gemerkt wie ich deutlich an Selbstvertrauen gewonnen habe und wie ich viel weniger schüchtern, introvertiert und weird wurde. Ich konnte auch eine ganz klare Lernkurve bei meinen Approaches feststellen. Zudem hatte es einen ganz grundlegenden Effekt auf mich. Ich bin mutiger im Alltag geworden. Ich traue mich in der Vorlesung eine Antwort auf die Frage des Professors zu geben. Ich gehe entspannter durch die Stadt. Ich schere mich weniger was andere über mich urteilen. Ich habe definitiv noch einen weiten Weg zu gehen und stehe erst am Anfang. Aber ich weiß dass ich in die richtige Richtung gehe. Denn schlussendlich habe ich einen Teil des Kampfes in meinem Kopf mit mir Selbst gelöst. Ich mag mich selbst mehr und bin stolz darauf dass ich mich getraut habe. Ich hoffe ich habe euch mit meinem "Lebenslauf" nicht gelangweilt. Wie gesagt wollte ich einfach mal meine Story so offen wie möglich erzählen, weil es mir wie erwähnt immer geholfen hat die persönlichen Geschichten anderer hier in diesem Forum zu lesen. Ich habe aus diesen Geschichten immer sehr viel Hoffnung und Motivation bezogen. Dafür mal ein Dankeschön. Cheers!
  16. Liebe Interessenten an der Persönlichkeitsentwicklung! Was ich mich immer wieder frage: Wo liegt die Grenze zwischen Bequemlichkeit und Genügsamkeit? Einerseits heißt es ja, man soll nach den Sternen greifen und Potentiale maximieren, andererseits ist Zufriedenheit und Bescheidenheit doch auch irgendwo eine Tugend? Wie viel darf und soll man vom Leben verlangen? Ich kenne Leute, die offenkundig ihr Potential nicht nutzen (wollen?) und dann wiederum einige, die derart getrieben sind hinsichtlich Leistungsoptimierung, dass ich es schon sehr spannend finde, wie man da jetzt die für sich persönlich passende Goldene Mitte herausfinden kann. Wann wisst ihr, dass ihr euch zu wenig, wann zu ambitioniert ins Verfolgen von Zielen hineinsteigert beziehungsweise die Ziele selbst zu klein oder groß gewählt sind? Freue mich über eure Meinung! 😉
  17. Meine (Damen) und Herren, Vorwort Ich möchte etwas preisgeben. Viele Jahre tappte ich im Dunkeln und wusste nicht wohin mit mir, doch das soll nun vorbei sein. Die ein oder andere Schrift hier hat mich motiviert, mein Schweigen zu brechen und selbst aktiv zu werden. Dies ist mein erster Post. Ich kann nicht recht einschätzen, wozu und weshalb andere Männer diesen ersten Schritt "wagen", doch bei mir ist es definitiv eine Mischung aus Leidensdruck, Wunsch nach positiver Veränderung und "Scheiß mal drauf Einstellung" zugleich. Eventuell gehe ich hierbei zu sehr von mir aus, aber für mich bedeutet es enorm viel, soviel preiszugeben... Ich hoffe, die Länge des folgenden Posts schreckt nicht ab, doch ich möchte mit einer Beschreibung meiner Selbst und meines bisherigen Lebens beginnen, um den geneigten Leser ein aussagekräftiges Bild von mir zu liefern. Er möchte sich meiner Situation bewusst werden und eventuell erkennt sich der ein oder andere Anfänger vielleicht ein Stück weit selbst wieder und kann seine Schlüsse daraus ziehen. (zumindest, dass man nicht alleine im Boot sitzt :D) Selbstreflexion war schon immer einer meiner Sticking Points und selbst wenn dies niemand liest (Gott bewahre :D) hilft das aktive Niederschreiben mir wahrscheinlich dabei, meine Entwicklung in Gang zu setzen. Ich dürste nach anderen Meinungen zu meiner PUA Person, die nicht durch beste Freunde/ Familie oder noch weniger aussagekräftig, durch mich selbst ^^ teilweise verzerrt werden (oder durch fehlenden Perspektivwechsel) Person und wozu das Ganze? Zum Verständnis: Ich bin 25, bald 26 wird Zeit. Abitur, halbwegs gut situiertes Elternhaus. Mutter gab tendenziell den Ton an und Vater mit so einer, je geringer der Widerstand, desto besser Einstellung, ich irgendwann hart am rebellieren gegen die mütterliche Fürsorge. Aber prinzipiell liebevolle Mom, die sich kümmert, aber mit sowas wie männliche Entwicklung (Casanova Style) nix am Hut hat. Soll auch kein "freudsches" Thema werden, ich bin alt genug. Immer schwer sich selbst mit Worten zu beschreiben. 1,85 blond, halte mich nicht grad für ein Modell, so stabiles Mittelfeld. Mein Körper ist allerdings recht stabil, da ich es liebe zu trainieren (schätze mal top 10 Prozent) Ich will mich nicht zu weit aus den Fenster lehnen, doch ich halte (berichtigt mich gerne, wenn ihr anderer Meinung seid) die PUA Community für einen Ort, wo Männer, zumindest am Anfang, denen der Umgang mit Frauen schwer fällt, zusammen kommen. Also quod erat demonstrandum (weird flex) keine Männer hier sind, die mit Frauen von Anfang an gut konnten. Mir gings im Prinzip anders, doch dazu später. Ich habe dieses Forum vor wenigen Wochen entdeckt und finde es ein Juwel (schleim schleim), was ich sonst im deutschsprachigem Raum nicht kenne. Klar, manchmal auch hart befremdlich, aber darum geht es ja schlussendlich bei so einem Forum: verschiede Meinung prallen (ungefiltert) aufeinander. Wenn ich jemanden wünsche, der mir nach dem Mund redet, kann ich auch beliebige Freundin X um die 20 fragen. Gleichzeitig auch der ein oder andere Augenöffner dabei... Grade, die top Erfahrungsberichte sind Motivation pur. Ich wünsche mir eine Art "Reflexionstherapie" mit in die Fresse Aussagen, wo es sein muss und aufmunternden Worten, wo es sein darf. Ich will mich weiterentwickeln, egal was es kostet. "Biografie" Schule: Irgendwann ging die Libido los, aber es fehlte natürlich an der Pornoqueen. Ich war immer ein recht munterer Junge, der gerne Sport gemacht hat. In der Schule, waren ich und meine Freunde so die typischen rebellischen Klassenclowns, die sich mit den Lehrern anlegen, sich gegenseitig im Sinne von Initiiationsritualen dissten und denen eh alles wurscht ist, Mädels allerdings Fehlanzeige. Weibliche Freunde hatte ich damals null Komma nix, gabs nicht und obwohl der Sex Drive erwacht war, war die Gestaltung meines Lebens davon erstmal nicht betroffen. 11. Klasse Party.... Ich werde klar gemacht. Keine Ahnung von nix, doch sie will, dass ich sie mitnehme. Alkoholpegel stimmt, also, na klar. Meine Mutter klopft an, weil es so laut im Wohnzimmer wurde. Ich würde am liebsten in ein Mäuseloch kriechen, ich glaub sie auch... tot stellen hilft und danach gehts im Keller weiter 😄 # das erste Mal In der folgenden Oberstufe passierte dann noch dies und das, aber nix zu erwähnenswertes. Nie wieder Schule Erste Berührung mit PUA hatte ich als es irgendwo nicht klappte, ich abgefuckt war des Todes und mich somit kundig machte und auf Lob des Sexismus stieß. Ein Augenöffner, den ich aber nicht in die Tat umsetzte. Mein social Circle waren harte Kiffer sowie ich, seit der 11. Klasse. Einige meiner schönsten und denkwürdigsten Erfahrungen reichen in diese Zeit zurück, doch im Nachhinein betrachtet, ziemlich kontraproduktiv für die Entwicklung. Wir kauften uns ein InterRailTicket für Westeuropa und los ging die Uzi nach dem Abi. Tolle Zeit, doch Frauen anquatschen.. weit gefehlt. Meine Kumpels noch größere Schlümpfe als ich und ich lass mich voll mitziehen. Ich ging im Anschluss nach Australien und kann mich noch erinnern, wie ich im Flieger nach Sydney hocke und mir fest vornehme, etwas zu ändern... Doch ich bleibe stumpf... Klar das ein oder andere ist rausgesprungen, doch nur 2 FCs in fast einem Jahr... das ist zu wenig (dachte ich mir und biss mir hart(aber scheinbar nicht fest genug) in den Arsch) Komme zurück, lerne eine jüngere, aber meine erste HB 8/9 kennen und sie ist so fasziniert von der Auslandserfahrung, dass ich leichtes Spiel habe... hält nicht lange. Studium Das Kiffen geht weiter, einfach zu drug affilliated, damals kein Gefühl dafür, dass es keine Einbahnstraße ist . Einfach einen Peil, Selbstreflexion ein Fremdwort . Umzug in die Studentenstadt, mit einen Kumpel auf E die erste Frau klar gemacht, wo es exakt so läuft wie ich möchte. Auch in dem Sinne, dass sich eine längere F+ ergab. Des weiteren, ich Libido des Todes und fordernder Part, sie macht alles mit... fühl mich wie ein junger Gott Auf und Ab der Gefühle Hauptproblem damals, rückblickend betrachtet, ist meine Ziel- und Planlosigkeit. Es läuft schon irgendwie und über das große Ganze ja keine Gedanken machen. Ich lerne meine erste Freundin kennen beim Feiern, der Suff macht locker... Bevor, ich den Bogen spanne, möchte ich Feedback. Wollte eigentlich alles auf einmal schreiben, aber ich glaub, das wird uferlos 😄 Passt das so, ist die Formatierung scheiße etc. ? Ansonsten lege ich gern richtig los
  18. Hey zusammen, normalerweise bin ich hier stiller Leser und versuche nicht aufzufallen, da ich mich weit entfernt von der Kompetenz sehe, hier hilfreiche Threads oder Beiträge zu erstellen... BIS JETZT... Vorab, mit Default Setting in der Überschrift meine ich die normale Lebenseinstellung, die ich davor hatte. Alles fing an mit einem Youtube Video, in welchem ich einen älteren Mann aus Holland in das Loch eines zugefrorenen Sees tauchen sah, um dann für etliche Minuten dort zu verharren. Das hat mich fasziniert und gleichzeitig verwundert. Warum macht man das? Dieser Mann heißt Wim Hof, in Fachkreisen nennen die Leute ihn den ''Iceman''. Wim Hof hat etliche Weltrekorde im Zusammenhang mit Kälte gebrochen, weit über 20. Auch hat er es über das Training in der Kälte geschafft, sein autonomes Nervensystem zu steuern. Dies hielten Wissenschaftler davor noch für unmöglich, daher auch der Name ''autonom''. Nun ja, ich liebe es, Themen wissenschaftlich anzugehen, deshalb kaufte ich mir Wim Hofs Buch ''Nie wieder krank''. In diesem Buch geht es darum, die Kraft der Kälte für sich zu nutzen, um sein Immunsystem zu stärken und somit resistent gegen die meisten Infekte und andere Krankheiten zu werden. Und das ist möglich mit etwas so simplen: Kalt duschen und Atemübungen! Auf die Atemübungen gehe ich nicht konkret ein, diese sind meiner Erfahrung nicht notwendig, um gute Ergebnisse zu haben. In dem Buch ist ein Trainingsprogramm erläutert, um sich mit dem kalten Duschen vertraut zu machen und es letztendlich sogar lieben zu lernen, aufgrund der ganzen geilen Nebeneffekte. Wenn ihr mehr über dieses Thema wissen wollt, kauft euch das Buch. Ich hab hier nur die Oberfläche der Oberfläche angerissen. Was hat das ganze jetzt mit Pickup zutun?? Vieles. Mehr als man denkt. Wenn kaltes Duschen für Dich eine unangenehme Herausforderung außerhalb der Komfortzone darstellt, der du jeden Morgen ins Auge blickst, dann lernst du, mit unangenehmen Situationen besser umzugehen. Du wirst selbstbewusster, gesünder, disziplinierter, ausgeglichener und noch etliches mehr, was mir vielleicht noch garnicht bewusst ist! Es gibt in meinen Augen also keinen Grund, es nicht zu tun. Zuerst fing ich damit an, morgens nach dem Sport die letzten 30 Sekunden das Wasser ganz kalt zu stellen. Ist übrigens auch super für die Muskelregeneration. Irgendwann tastete ich mich immer weiter an zwei, drei teilweise fünf Minuten unter dem kalten Wasser ran. Einmal wöchentlich lies ich auch die Badewanne mit kaltem Wasser volllaufen, füllte Eiswürfel rein und setze mich für einige Minuten da rein, schwamm gelegentlich im Morgengrauen in Baggerseen und suchte in verschiedenen Gewässern nach kalten Quellen. Es ist der Wahnsinn, was kaltes Wasser mit Deinem Körper und Deinem Energielevel macht. Also, dadurch veränderte sich plötzlich sehr vieles für mich. Früher habe ich am meisten mit der Angst gekämpft, auf offener Straße Frauen anzusprechen. In Clubs und auf Studentenpartys war das von Anfang an einfach leichter, das könnt ihr sicherlich nachvollziehen. Um ehrlich zu sein, ich trainierte mich selbst im Bereich Pickup nur in Clubs und auf Studentenpartys, die Erfolge waren nach einer gewissen Zeit sogar ziemlich ansehnlich. Ich messe das nicht daran, wie viele Frauen ich ins Bett bekommen hab, sondern lediglich an meinem früheren Ich. Aber ich wusste, um wirklich persönliches Wachstum hinzulegen, musste ich das auch im Daygame beherrschen. Durch die ständige Kälteexposition unter der kalten Dusche wuchs meine Affinität zu unangenehmen Dingen, von denen ich mir Wachstum versprach. Seitdem ich kalt dusche, habe ich es geschafft, meine Angst auch in vielen anderen Bereichen zu überwinden, sei es ein eigenes Business zu starten, mehr nach meinen persönlichen Prinzipien zu leben oder wie bereits gesagt Frauen auf offener Straße anzusprechen. Da ich hier im Forum nicht wirklich was über dieses Thema gefunden habe, lag es mir sehr am Herzen, das Ganze einfach mal anzuschneiden, weil es eine doch recht unbekannte, aber effektive Herangehensweise ist, sein Leben in eine bessere Richtung zu lenken. Wer ''Die Macht der Gewohnheit'' von Charles Duhigg gelesen hat, weiß, dass auch kaltes Duschen nichts ist, was von jetzt auf gleich wahnsinnig geile Ergebnisse liefert, sondern ein langfristiger, stetiger Prozess. Also sind Ausdauer, Geduld und Disziplin auch hier wieder die essenziellen Schlüsselqualitäten, um was zu bewirken, was nachhaltig positiven Einfluss auf dein Leben und Wohlbefinden hat. Also, ran ans kalte Wasser mit euch! Gebt dem Ganzen eine Chance und bedankt euch später bei mir. PS: Feedback zu meinem Text und auch eigene Erfahrungen könnt ihr natürlich sehr gerne hier drunter posten, bin gespannt, was ihr zu dem Thema beizutragen habt. In diesem Sinne...
  19. Hallo, liebe Community! Ich wusste leider nicht so recht, wohin mit meinem Faden, aber ich schätze in der Ecke "Persönlichkeitsentwicklung" ist der ganz gut aufgehoben. Ich bin jetzt schon ein paar Jährchen hier angemeldet, zwar meistens nur am mitlesen, und habe doch so einige Stunden hier in den atemberaubenden Schatztruhen, Weisheiten und manchmal auch in erbrochenem Gesabbel rumgeschmökert. Dabei wollte ich mich einfach mal bei den ganzen aktiven Menschen, vorallem die, die das Forum am Leben erhalten und bereichern, bedanken. Und nein, mein Post ist nicht aus dem Glauben heraus entstanden, man müsse im Leben dankbarer sein (oder irgendeine andere Einstellung aus der Persönlichkeitsentwicklung die ich in mein Leben implementieren möchte). Ich war die letzte Zeit hier kaum aktiv und hatte mich auch selbst nicht mehr so ausgiebig mit Persönlichkeitsentwicklung beschäftigt. Vor ein paar Tagen hatte ich einfach die Idee hier mal wieder vorbei zu schauen und siehe da: Es sind immer noch viele bekannte und ältere (nicht auf die Lebensjahre der einzelnen bezogen hahaha) User unterwegs, die weiterhin den Neulingen hier das nötige Rüstzeug weitergeben um sich in der Welt und vorallem beim anderen Geschlecht zurecht zu finden. DANKE, ihr seid unglaublich. Einfach nur krass. Und geil. Liebste Grüße an jeden/jede der/die sich angesprochen fühlt.
  20. Moin! Ich wollte mal fragen, welche Bücher ihr aktuell lest in Bezug auf Persönlichkeitsentwicklung, bzw. welche Ihr empfehlen könnt? Ich für meinen Teil lese aktuell Das Kind in dir muss Heimat finden von Stefanie Stahl. Finde es sehr spannend und sehr erkenntnisreich. Gerade der erste Teil des Buches hat mir Dinge erklären / benennen können, für die ich bisher keine Worte hatte. 👍 Habe in meiner Lese-Bib noch das Power-Prinzip von Anthony Robbins, was quasi das nächste Buch werden könnte oder Der Weg des wahren Mannes. Vielen Dank schon einmal vorab und liebe Grüße!
  21. Werte Community, ich war unter anderem Usernamen hier jahrelang ein mäßig aktives Mitglied und melde mich nun nach einer schwierigen und bewegten Zeit wieder zurück. Ich war mit 20 ein klassischer Niceguy und mein Leidensdruck, als auch der Drang, meine inneren Baustellen anzugehen, führten mich in dieses Forum. Ich habe zeitgleich angefangen, Leistungssport zu treiben, Marathon zu laufen, mein Styling und mein Erscheinungsbild massiv zu optimieren und an meiner Persönlickeit und meiner AA zu arbeiten. mit Mitte 20 wurde ich, dank diesem Forum und dank Eurer Hilfe, ein komplett anderer Mensch, und durch jahrelange Arbeit an mir selbst vom Niceguy zum Player. Ich habe Erfahrungen mit Frauen gesammelt und Dinge erlebt, die ich mir ein paar Jahre zuvor niemals hätte erträumen können. Als ich begann, die Früchte meiner jahrelangen Selbstentwicklung zu ernten, hat mich das Leben aus heiterem Himmel komplett gefickt. Meine Mutter bekam von heute auf morgen eine Todesdiagnose und die folgenden Jahre waren die Hölle. Meine Familie ist an dieser Belastung fast zerbrochen und ich flüchtete mich in allerlei Ablenkung und Selbstbetäubung, ging eine beliebige Beziehung ein, nur, um diese Phase nicht alleine durchstehen zu müssen. Ich hatte ein paar Monate nach dem Tod meiner Mutter eine weitere gescheiterte Beziehung mit einer toxischen Person und einen Sportunfall, der mich für rund ein Jahr bewegungsunfähig machte - in Folge habe ich auch etliches an Gewicht zugelegt und meinen trainierten und definierten Körper verloren. Kurzum, ich war ein seelisches Wrack und psychisch ziemlich fertig. Hab mich aber dann vor rund einem Jahr wieder aufgerafft, mein Studium abschließen können, meine überschüssigen Kilos verloren und wieder erfolgreich daten können. Die Coronakrise habe ich von Anfang an dafür genützt, hart an mir zu arbeiten, weiter intensiv Sport zu treiben und meine Bildung und Karriere voranzubringen. Mittlerweile habe ich einen zweiten Studienabschluss und fast wieder den Körper, den ich damals hatte. Frauen interessieren mich momentan gar nicht, denn ich bin mir aktuell wichtiger. Ich lasse mich nicht hängen und weiß jetzt mit 29, dass ich es wieder schaffen werde, dass ich wieder dort hinkommen will, wo ich mit 24 stehengeblieben bin und darüber hinaus wachsen werde. Weiterhin hart an Persönlichkeit, Karriere, Aussehen und Status arbeiten werde. Gleichzeitig empfinde ich Unbehagen bei dem Gedanken, in wenigen Monaten 30 zu sein. Ich spüre, wie sich mein Social Circle verändert - die ausgelassenen Runden der frühen 20er und der große Pool an Frauen im SC wird weniger, verheiratete Pärchen von damals aber immer mehr. Ich weiß, dass ich das nicht möchte, dass ich die nächsten Jahre ungezwungen und erfolgreich ausgelassen leben möchte, habe zugleich aber Angst, den Peak meiner Attraktivität zu erreichen und nicht mehr so viele Frauen klarmachen zu können, wie ich es vor einigen Jahren, kurz vor diesen Schicksalsschlägen getan habe. Ich lese hier jedoch immer wieder, dass es bei Männern ab 30 generell bei jedem besser wird. Wenn das so sein sollte, dann freue ich mich drauf. Und ich freue mich, wieder auf die Beine gekommen und wieder hier zu sein.
  22. Ihr Lieben, mir brennt schon lange eine Sache auf der Seele, die ich nicht lösen kann. Wie jeder Mensch habe auch ich ein gewisses kryptonisches Lebensthema, welches sich in ganz bestimmten Momenten oder bei Ereignissen zeigt. Es ist eine Art Ohnmacht, die jedoch nicht messbar wird, in dem ich die Flatter mache und umkippe, sondern es ist ein rein intrinsischer Prozess, der von außen nicht erkennbar ist. Wenn die Ohnmacht auftaucht, fühle ich mich natürlich machtlos, unbeholfen, bin wütend + traurig und habe das Bedürfnis der Situation schnellstens entgegen steuern zu müssen. Dabei dreh ich jetzt aber nicht am Rad oder so. Im Endeffekt gab es noch nie Momente in meinem erwachsenen Leben, in denen etwas unlösbar schien, ich dermaßen Kontrolle verloren hätte, oder sonstige schlimme Dinge passiert wären. Ich konnte jedoch beobachten, dass meine Ängste viel zu nah sind und einen viel zu großen Teil meines Denkens einnehmen und das einen riesigen Leidensdruck mit sich bringt, auf den ich keinen Bock mehr habe. Ich bin zu sehr in meinem Kopf unterwegs, versuche diese Trigger-Situationen zu lösen, in dem ich es regelrecht zerdenke und kann demnach nicht fühlen, was wirklich ist. Habe schon ein paar Anläufe gemacht, um damit umzugehen, aber bislang gab es noch keinen wirklich durchschlagenen Erfolg, bzw. einen Weg, den mein Herzchen annehmen konnte. Im Endeffekt ist es für einen Außenstehenden ja auch nicht erkennbar, denn der Krieg wütet ja in mir. Mir wurde schon oft gesagt, dass es bewundernswert ist, dass ich straight bin und Situationen, die mich belasten nicht unnötig lange aushalte und ich dabei immer Ziele und Herzblut im Gepäck habe. Ich wünsche mir natürlich, dass mich bestimmte Situationen erst gar nicht so tangieren, dass ich sie verlassen muss 🙂 Falls ihr mir bis hierhin folgen konntet - habt ihr Ideen oder Denkanstöße? Vielen lieben Dank schonmal! PS: Meditation ist jetzt nicht so mein Ding 🤗
  23. Kleine Sünde

    The Nerd

    Feierabend! Wochenende 💪 es ist ein ganz normaler Sommertag. Die Leute rennen zum See und die Frauen laufen mit knappen Outfits durch die Stadt. Meine Laune könnte kaum besser sein. Heute Abend soll es noch zum Fluss gehen, mit dem schönsten Sonnenuntergang der ganzen Stadt inklusive einem Kiosk. Ich komme Zuhause an und am Himmel sehe ich die ersten Regenwolken. Ein Gewitter zieht auf. Mein Handy explodiert. Die Nummer 1 meldet sich bei mir. Eine nette Dame aus meiner Stadt. Ist 2 Jahre älter und macht Kickboxen. Von diesem Körper (Sixpack) und den blonden Haaren träume ich schon seit Tagen. Es war vereinbart einen schönen Abend am See zu verbringen sowie zu schauen auf was der Abend hinausläuft. Selbst, wenn es zum Sex kommt, möchte Sie vorher die Person ein wenig besser kennen. Wir benötigen einen Plan B. Sie möchte nicht weit fahren. Also schlage ich vor wir treffen uns bei ihr zu Hause. Das war eigentlich ein guter Plan. Nummer 1 möchte Lieber zu mir nach Hause kommen. Sie wird auch nicht über mich herfallen und mich nicht überfallen. Alkohol möchte Sie auch noch mit bringen. Klingt nach einem geilen Abend. Männer jetzt wird gefickt. Nach ein paar Streicheleinheiten am Rücken und am Oberschenkel mit einer 30 Minütigen Unterhaltung geht es ab ins Schlafzimmer. Netflix wird angemacht. Sie sitzt an der Bettkante und möchte sich einfach nicht ins Bett legen. Ich gehe einen Schritt zurück und wir unterhalten uns weiter. Nummer 1 hat einen Redeanteil von ca. 80 %. Die kann echt gut reden. Plötzlich fordert sie mich auf irgendetwas von mir zu erzählen. Funkstille. Ich hasse es zu reden. Mir ist einfach nichts eingefallen. Meine Lieblingsbeschäftigung ist es Leute auszufragen. Paukenschlag. Sie will nach Hause. Das passt mit uns nicht. Die Chemie stimmt nicht. Ich bin zu ruhig und muss mehr aus mir rauskommen. Nach 45 Minuten war der Abend beendet. Black Lives Matter Nach diesem Erlebnis liege ich gefühlt die ganze Nacht wach. Viele Gedanken gehen durch meinen Kopf. Ich muss mehr Action in die Dates bekommen. Minigolf oder Bowling spielen ? Es ist ein ruhiger Samstag. Es passiert nichts Aufregendes bis 21 Uhr. Nummer 2 meldet sich. Eine Schwarze aus Nigeria. Wohnt seit 2 Jahren in Deutschland. Diese Lippen, ein Traum. Wir möchten uns am Sonntag treffen. Perfekt. Nein bei Afrikanerinnen geht das nicht so schnell. Eine Uhrzeit für Sonntag kann die gute Dame erst 2 Stunden vorher ausmachen. What the fuck ? Ich bleibe doch nicht den ganzen Sonntag zu Hause und warte bis die sich meldet. Die ist doch der Hammer. Nach langer Diskussion gehe ich um 23 Uhr mit einem Kolleg in die Bar und lasse den Tag ausklingen. Sonntag. Es läuft alles wie jeden Sonntag. Es ist 14 Uhr und ich lege mich wie jeden Sonntag aufs Ohr. Man hat doch sowieso nichts zu tun. Mein Handy macht Alarm. Nummer 2 meldet sich und möchte sich um 16 Uhr mit mir treffen. Meine Reaktion : Ähm. Nein. Ich habe heute keine Zeit mehr. Bin schon anderweitig beschäftigt. Die Vergebene Es ist mittlerweile Dienstag. Montag war tote Hose. Heute um 17.30 Uhr geht es zum Minigolf spielen. Nummer 3 ist eine mit Masterstudium Abschluss. Hat einen Freund der rund 70 km entfernt wohnt. Meine Uhr zeigt 17 Uhr. Ich benötige noch eine Badehose und mache mich auf den Weg. Am Ende ist es eine gelbe Badehose die mich überzeugt. Diese werde ich am nächsten Tag noch benötigen. Ich laufe zum Minigolfplatz. Ich erkenne Sie von weitem. Dünn,kleine Brüste und Blond. Ich möchte Sie umarmen.. und ?? Sie verweigert es aufgrund von Corona. Unsere Unterhaltung ist ein wenig holprig. Wir sind beide zwei sehr ruhige Menschen. Natürlich übernehme ich gerne die 4 € fürs Minigolf spielen. Ich versuche Sie ein wenig spielerisch aufzuziehen. Ohne Erfolg. Sie ist schwer beschäftigt mit der Bahn. Nach der 7 oder 8 Bahn lockert sich langsam die Anspannung und wir kommen besser ins Gespräch. Nach meiner Niederlage gehen wir gemeinsam noch etwas trinken. Sie kommt immer mehr aus sich heraus. Alle Flirt versuche werden souverän abgeblockt. Sie bezahlt mir mein Getränk von 4,90 € und gegen 21 Uhr verabschieden wir uns mit dem Faustschlag. Es klingelt mein Wecker. Es ist schon wieder Mittwoch. Heute steht das Baggersee-Date auf dem Kalender. Nummer 4 ist eine Mexikanerin. Wohnt schon lange in Deutschland. Ihr Freund wohnt rund 150 km entfernt. Mein Handy macht Geräusche. Ein Foto von Nummer 4. Ich bin neugierig. Ein Krankenschein für die ganze Woche. Fuck! Deutlich zu erkennen Ihre ganze Adresse. Mutig einem fremden so etwas zu schicken. Das war es wohl mit dem Baggersee. Habe mich schon auf den Bikini Anblick gefreut. Ich melde mich bei Nummer 2 (Black Lives Matter) wie es den heute Abend aussieht. Ich mache mir echt keine Gedanken. Die Antwort flattert rein. Ich verdrehe meine Augen. Sie meint, es ist zu spät für heute noch ein Termin auszumachen. Die Uhrzeit muss ein Tag vorher ausgemacht werden. Was für ein Konter. Die hat mich gedisst Die Katastrophe Mittwoch Abend verbringe ich im Fitnessstudio und fange aufgeregt gegen 22 Uhr mit einer flüchtigen Discobekanntschaft an zu chatten. Wir verstehen uns gut. Meine Nachrichten werden regelmäßig sofort beantwortet. Das ganze Gespräch zieht sich bis Donnerstagabend hin mit der Verabredung am Sonntag Minigolf spielen zu gehen. Nummer 5 ist eine tätowierte Dame mit braunen Haaren und geilen Brüsten. Ich tippe auf 80 D. Wir haben 19 Uhr und Nummer 5 schreibt ziemlich frech, das Sie heute Abend so um 0 Uhr oder 1 Uhr vorbeikommen kann. Aber nur, wenn ich nicht schlafen müsste. Sie hat Morgen Urlaub. Natürlich ziehe ich Sie damit auf. Hat sie sich den Urlaub auch verdient ? Ich mache deutlich das ich um diese Uhrzeit nur fürs Küssen und kuscheln noch zu gebrauchen bin. Für eine große Unterhaltung ist es mir zu spät und habe für soetwas keinen Kopf mehr. Wir bleiben beide in Kontakt. Nummer 5 ist mit Ihren Freundinnen beim Essen und ich Räume mein Wohnzimmer auf. Natürlich wird das ganze Kommuniziert. 23 Uhr und mein Telefon klingelt. Nummer 5 wird jetzt vorbeikommen. Alles klar bis gleich. Männer jetzt wird gefickt! 15 Minuten später. Sie: Ich finde es nicht. Komm mal bitte raus mich abholen. Alles klar. Kurz um die Ecke. Kurze Umarmung mit Küsschen. Erster Satz. "Du ich rauche nur kurz eine und dann gehe ich aber wieder. Ich habe Unterleibschmerzen und habe mir schon eine Ibu eingeschmissen. Des ist erst vor kurzem losgegangen. Ich wollte nicht mehr absagen". Puuh meine Kinnlade ist fast heruntergefallen. Am Ende geht Sie nach 2 Zigaretten wieder und verabschiedet mich mit den Worten am Sonntag sehen wir uns. Ich: Bereite Dich schon mal auf die Niederlage vor. Sie gab mir ein kleiner Boxer auf den Arm und lachte. Es ist Freitag. Ich arbeite, bin müde und warte auf eine Antwort. Normalerweise kommt die Antwort sofort. Nachricht gelesen und keine Antwort. 4 Stunden vergehen. Keine Reaktion. Ich werde wütend und fordere Sie auf mich ein wenig zu unterhalten, um nicht einzuschlafen. Sie: Ich habe Schule Ähm hatte Sie nicht Urlaub ? Für was lässt Sie mich mein Wohnzimmer aufräumen ? Vielleicht lag es an meiner Frauenstimme am Telefon ? Meine Gedanken sind überall nur nicht mehr anwesend.
  24. Schönen Nachmittag PickUp Artists und Herumtreibende! Ich habe ein kleines Problem. Ich bin dem Thema Drogen sehr liberal und offen, wenn ich das hier so sagen darf. Habe mich damit schon lange beschäftigt, nicht nur weil irgendwann mal eine gewisse Neugier entstand, sondern weil es mich auch aus philosophischen, wissenschaftlichen und geschichtlichen Aspekten interessiert hat. Auch aus der Richtung der Persönlichkeitsentwicklung habe ich vieles davon gehört und gelesen und gelernt. Ich finde, solange eine Person einen richtigen Umgang damit hat, den Konsum von Drogen (damit meine ich nicht alle) als nicht so drastisch gesehen, wie es in vielen Köpfen unserer Gesellschaft manifestiert ist. Wenn sich jemand 1-2 mal im Monat einen Joint dreht oder 1-2 mal jährlich irgendwelche Pilze konsumiert (nur als Beispiel) unbedenklich. Ich würde diese Person nicht irgendwie verurteilen oder anders behandeln. Ich meine es gibt schon Grenzen, wenn jemand Drogen nimmt, um sich nur vollzudröhnen, um den Problemen des Lebens zu entkommen und der Konsum entartet, dann möchte ich mit dieser Person auch nichts zu tun haben. Zu meiner Person: Ich bin sehr zufrieden mit meinem Leben. Ausbildung läuft gut. Familiäre Verhätlnisse sind sehr gut, und bin sehr gesundheitsbewusst und sportlich unterwegs. Habe Zukunftsvisionen und bin zielstrebig. Ich habe keine Motive die auf einen bestimmten Grund hindeuten, dass ich gelegentlich andere Substanzen konsumiere. Habe auch nichts mit dem Schwarzmarkt zu tun. Habe nichts illegales im Besitz (im Bezug auf Österreich), und bis auf den Konsum selbst, habe ich noch keine Straftat vollzogen. Alkohol konsumiere ich selten. Geburtstagsfeiern oder spezielle Anlässe sind da schon die Ausnahme. Manchmal geh ich komplett nüchtern feiern : ) Cannabis konsumiere ich hier und da mal in den wärmeren Monaten. Hochgerechnet aufs Jahr ist das auch nicht öfters als circa 10 mal. Andere Substanzen werden so selten konsumiert, dass ich sie hier gar nicht aufzähle. Substanzen vom Schwarzmarkt gehören für mich sowieso zum NoGo. (Risiko von Streckmitteln, falschen Substanzen,...) Mein Problem: Bin jetzt auf dem Weg zu einer LTR. Habe eine nette Frau kennengelernt. Alles verläuft sehr gut. Nur das Thema "Drogen" habe ich komplett weggelassen. Ich weiß nicht, wie sie darauf reagieren würde. Möglicherweise könnte es extrem nach hinten losgehen. Und daher wollte ich noch warten, da es jetzt irgendwie noch zu früh ist, so riskante/tiefgründige Geheimnisse zu erzählen. Würde sie in dieser Richtung eher konservativ einschätzen, sowie ihre Eltern. Doch irgendwie finde ich es auch nicht okay, soetwas zu verschweigen. Ich meine, ja ich habe schon ein paar Sachen probiert, hier und da konsumiere ich mal etwas. Aber dies ist alles nicht die Rede wert. Komplett unbedenklich. Ich bin mir meinem Konsum bewusst, und brauche auch keine Angst haben, etwas falsches zu konsumieren. Doch irgendwie versteht das nicht jeder. Vorallem einer, welcher sich mit dem Thema nicht auskennt, für ihm alle Drogen gefährlich sind, oder konservativ ist. Soll ich es ihr mal sagen, oder nicht?
  25. Guten Tag liebe Pick-Up Mitglieder, das Thema passt zwar nicht ganz in dieses Forum, dennoch stelle ich sie, da die Antworten in diesem Forum viel konstruktiver sind, als in diversen anderen 🙂 Ich habe mich schon des Öfteren die Frage gestellt, was beziehungsweise wie ich den Sinn / die Leidenschaft des Lebens finde. Auf einiger meiner Lebensaspekte habe ich für mich schon antworten gefunden, jedoch in der Berufswelt bin ich noch komplett planlos. Ich schreibe in 5 Wochen mein Abitur, und danach leiste ich meinen Grundwehrdienst beim Bundesheer. Ich habe noch nie zb. in Sommerjobs berufliche Erfahrung gesammelt, die sich mit meinen späteren Berufsinteressen decken. (ich machte nur so Kellnerjobs) Ich hab 0 Plan vom beruflichen Leben (wird man ja auch in der Schule darauf nicht vorbereitet) und auch von den Studiengängen (da ich danach studieren werde) weiß ich noch wenig. Das was mich so ein wenig beschäftigt ist, wie man wirklich einen Beruf findet, welchen einem gefällt. Mir ist schon klar, dass das Ganze kein Honigschlecken ist, aber zumindest dass ich am Ende sagen kann, dass ich diesen Beruf gerne mach. Ich habe auch etwas von einer Scanner-Persönlichkeit, das bedeutet ich interessiere mich für sehr viele Dinge, aber schon nach wenigen Tagen / Wochen verfolge ich wieder was anderes, das macht es mir eigentlich so schwer etwas zu finden, was mich auf längere Dauer interessiert. Ich als Beispiel am Sport: ich mach mal wieder für zwei Wochen intensiveres Krafttraining, dann verliere ich etwas das Interesse, und widme mich zb. dem Laufsport für die nächsten 2-3 Wochen, danach bin ich wieder voll in Kletterfieber, und klettere hauptsächlich für die nächsten Woche. Alles schön und gut, aber dadurch wird man halt in keiner Disziplin (auch abseits vom Sport) gut. Man kann alles halt nur ein wenig. Bei den Studiengängen ist es dasselbe: von Biologie zu Medizin, Geologie, Landschaftsökologie, Musik, Architektur, Sportwissenschaften, Ernährungswissenschaften, Psychologie... Ich würde gerne eine Tätigkeit, insbesondere im beruflichen Feld, finden, die ich mit Leidenschaft auch auf längere Zeit verfolge, hat da wer Tipps dafür, jemanden dem es ähnlich ging? Danke