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  1. Hallo Zusammen, ich glaube ich muss von vorne Anfangen, um einen gewissen Rahmen zu schaffen. Ich bin nun 24 Jahre alt und vor etwa einem Jahr habe ich mein Studium beendet und angefangen in der IT-Branche zu arbeiten. Ich habe einen großen Freundeskreis, gehe 4x die Woche zum Sport, Ernähre mich gesund und bin bis auf 1-2 Abende in der Woche eigentlich immer verplant mit Freunden. Ich würde mich selber, ohne arrogant zu sein, unter den Top 20% der Männer sehen. Damals war ich geknickt, weil das Studium zu Ende gegangen ist und ich in die Arbeitswelt eintauchte. Ich hatte zu der Zeit ein Mädchen das ich seit 1 Monat kannte und mit ihr lief es ganz okay. Man muss sagen das ich mich im Studium ganz gut ausgelebt habe und auch meine Sachen erlebt habe. Als Corona los gegangen ist haben wir uns getrennt, was für beide Seiten völlig in Ordnung war, weil einfach die tieferen Gefühle gefehlt haben. In der Corona Zeit ging es mir sehr schlecht. Ich hatte keine Mädels, der Sport fiel weg und ich konnte mich auch nicht mit Freunden ablenken. Somit blieb nur die Arbeit. Nach Corona wurde es besser und ich habe auch wieder eine Frau kennegelernt, die mir das Gefühl gab das es was ernsteres werden könnte. Klar wir kannten uns nur 6 Wochen und im Nachhinein betrachtet habe ich das ganze schön gegen die Wand gefahren, weil ich irgendwas festes erzwingen wollte. Nach dem sie mich abgeschossen hat, ging es mir kurze Zeit nicht so gut. Nun habe ich mich davon erholt und wir sind im Jetzt. Reflektiert betrachtet habe ich mich bei der letzten Dame wie ein Waschlappen verhalten. So kenne ich mich gar nicht und so war ich früher auch nicht. Damals zu meiner wilden Zeit, waren 2-3 FB's parallel keine Seltenheit und ich war viel feiern und unterwegs. Ich hatte viel Kontakt zu Frauen. Jetzt ist das ganze irgendwie Zäh geworden. Klar ich mach noch viel mit Freunden, aber neue Frauen kommen eher weniger in mein Leben. Ich ärger mich auch, dass ich so abhänging von der Frauenthematik bin. Diese nimmt viel zu viel Platz in meinem Leben ein. Da kommen wir auch zu dem nächsten Punkt. Ich habe keine richtige Mission mehr für die ich mich interessiere. Mein Studium ist zu Ende und das Projekt in der Arbeit ist gerade sehr langweilig, da es auch in der Abschlussphase ist. Früher waren dann eben die Frauen meine Mission, wo ich oft in Clubs und Bars unterwegs war. Das fällt natürlich jetzt auch komplett flach wegen Corona. Somit steh ich jetzt irgendwie hier mit so einer gewissen Unzufriedenheit. Diese macht mich Natürlich auch absolut unattraktiv. Online-Game reizt mich gar nicht, da ich einfach keine Lust habe der Bittsteller der Damen zu sein. Einerseits möchte ich wieder mehr Frauen in meinem Leben haben, andererseits will ich nicht davon abhänging sein. Irgendwas muss sich ändern, da ich nicht glaube das sich das ganze mit der Zeit lösen lässt. Des Weiteren sind in meinem engeren Freundeskreis nur Pärchen. Ich fühle mich oft wie Mitte 30 wenn wir uns alle treffen und jeder seinen Partner dabei hat. Oftmals erwische ich mich, wie ich mir denke das ich auch nicht mehr jünger werde und eine feste Partnerin schon was tolles ist. Klar ist es absurd, ich bin ja erst 24, trotzdem sollte man doch seine besten Jahre nicht so verschwenden. Es gibt zur Zeit zwei Dinge um die ich mich kümmen möchte. Zum einen möchte ich in eine neue Wohnung ziehen. Zum anderen bin ich wirklich am überlegen ob ich noch was anderes studiere. Das Studentenleben an sich würde mich wirklich reizen. Trotzdem bin ich mir nicht so sicher ob das mein allgemeines Problem der Unzufriedenheit lösen könnte. Hat jemand Erfahrung in so einem Lebensabschnitt und so einer Unzufriedenheit? Mich würde einfach eure Meinung oder allgemeine eure Ansicht zu so einer Thematik interessieren. Quantax
  2. Dein Alter:30 Ihr Alter:23 Dauer der Beziehung 0,5 Jahre Kennenlernphase vor Beziehung: 0,5 Jahre Hi Leute wie soll ich es sagen, ich weiß irgendwann tritt der Alltag in der Beziehung ein und damit verfliegt auch einiges... Aber in der letzten Zeit fällt mir auf das von Ihrer Seite dauernd gemeckert wird, irgendwie passt nichts mehr. Grundsätzlich hat sie nur gestört das ich rumtrödel und etwas zu ernst bin... Aber in letzter Zeit, vor allem hab ich darauf geachtet auch auf Sie zu achten, ist jede Rückmeldung das man mir nichts recht machen kann (obwohl ich das gar nicht will) und Blicke als würde sie mich am liebsten erschlagen. Ausserdem wird alles nur noch von mir ins negative gezogen. Langsam denk ich sie lässt bei mir irgendwie Frust ab weils im Bett grad nicht so läuft aber das macht die Sache nicht besser. Ich investiere genau wie sie in die Beziehung und bin an dem Punkt wo ich selbst mich nicht mehr erklären rechtfertigen usw. Will... Und bei ihr hab ich den Eindruck sie stand vor der Beziehung besser da als jetzt, ausser finanziell vielleicht und von der Freizeit her... Als es mir zu bunt war und ich wusste das ich es ansprechen muss weil von ihr nur was kommt wenns überfällig ist habe ich einfach grad heraus gesagt: Ich finde es schade aber wenn du jetzt schlechter da stehst als zuvor und nicht mehr glücklich bist dann lösen wir das auf. Ich würde es akzeptieren auch wenns weh tut aber es hat doch so keinen Mehrwert für uns? Dann kam von ihr dass dies ja überhaupt nicht stimme Und das beste kommt noch: Sie wolle mich nicht verlieren, sag mal geht's noch??? Und ich verstehe gar nichts mehr. Jedes Gespräch mit ihr enthält irgendwelche Andeutungen was früher schöner besser lustiger war... Ich seh jedenfalls das ich hier entweder alles laufen lasse und gar nichts mehr investiere bis sie von selbst geht oder ich mach einfach einen Schnitt. Für meinen Teil kann ich ohne naiv zu sein sehen das der Aufwand hier in keinem Verhältnis steht. Sieht jemand hier was anderes in ihrem Verhalten? Ich hab bevor den Text hier getippt hab nochmal nicht nur meine Perspektive gesehen und einiges reflektiert aber ich Dreh mich im Kreis Unter dem Strich gibt sie mir jeden Tag das Gefühl nicht der richtige zu sein und alles falsch zu machen
  3. Guten Morgen Damen und Herren, normalerweise wollte ich folgende Themen mit mir selbst ausmachen, jedoch merke ich einfach immer mehr wie ich an meine persönlichen Grenzen und dementsprechend nicht weiter komme. Kurz zu meiner Person: Werde in den kommenden Monaten 30, habe ein Technikerstudium/Weiterbildung abgeschlossen, arbeite in der Automobilbranche in einer leitenden Position (erfolgreich), verdiene kein schlechtes Geld, seit Anfang des Jahres nach einer 5 Jährigen Beziehung wieder Single und würde behaupten, dass ich auch vom Charakter her ein ziemlich cooler Typ bin. Hier könnte man denken: Okay, und wo ist dein Problem? Der springende Punkt ist der, dass ich momentan nicht weiß, was mit mir los ist. Ich verflüchtige mich in enormen Selbstzweifeln was Zukunft und Vergangenheit angeht. Hinterfrage "ältere" Entscheidungen und komme zu der Sicht, dass viele davon eventuell falsch getroffen wurden und nun kaum revidierbar sind. Gerade was die Aus-/Weiterbildung angeht bin ich am Zweifeln, ob es das schon war oder ob hier noch was kommt. Vergleiche mich mit Ingenieuren und schneide dementsprechend natürlich schlecht ab, was ja eigentlich nicht zwingend sein muss, jedoch spinnt sich mein Gehirn da was zusammen, woran ich ernorm zu kauen habe. Im Endeffekt wäre für mich ein Studium Schwachsinn, da ich bereits in diesem Beruf tätig bin, den auch Ingenieure tätigen. Wieso geilt mich aber dieser "akademische Grad" so sehr auf? Dazu muss ich auch etwas weiter ausholen. Ich hatte eine super Kindheit - keine Frage, jedoch gibt es da eine Sache die mich bis heute wie zäher Kaugummi begleitet. Ich wurde nie für irgendetwas gelobt, weder für Noten noch sonst etwas. Das nagt ziemlich am Selbstwert, gerade dann wenn man so ziemlich sein ganzes Leben aufgibt um gute / sehr gute Noten zu erzielen. Ich habe somit schon immer das Gefühl, dass ich nicht genug bin, das es immer höher, weiter, schneller gehen muss. Ist das noch normal? Sobald ich etwas abgeschlossen habe, freue ich mich für kurze Zeit und dann geht das Spiel wieder von vorne los. Die Frage die sich mir hier stellt ist diese: Mache ich das für mich, für meine zukünftige Freundin oder für meine Eltern? Wie bekomme ich das raus? Mir kommt es so vor, im andauernden Vergleich mit anderen zu stehen und das zermürbt mich irgendwie. Ich bin ansonsten ein lebensfroher Mensch aber ich hab momentan so ein dermaßen großes Tief wie noch nie zuvor im Leben. Vielleicht hat ja von euch jemand ähnliches durchgemacht und kann diesbezüglich etwas sagen. Sorry für Schreib-/Formatierungsfehler, war mit dem Handy getippt.
  4. Hi, Ich habe in diesem Wintersemester mein Studium (Wiwi) in einer anderen Stadt begonnen. Jedoch läuft es nicht so wie ich will, u.a. im Bezug auf Wohnungssuche, Leute kennenlernen etc. Da ich noch auf Wohnungs/Zimmersuche bin muss ich leider 6h am Tag pendeln mit früher-aufstehen und Weg zur Uni in der Studienstadt dann 7h pro Tag. So kann Auch fällt es mir extrem schwer neue Leute kennenzulernen. Ich bin zwar eher der introvertierte Typ und ging weniger auf Menschen zu aber seit Studienbeginn versuche ich auf möglichst viele Menschen zuzugehen, aber es kommt nie wirklich zu einem ordentlich Gespräch oder Kennenlernen. Meist bekomme ich nur kurze Antworten oder der gegenüber ist nicht wirklich interessiert und durch die bisherige Gruppenbildungen wird das ganze erschwert. Daher habe ich mir überlegt ob ich nicht das Studium abbreche und ein FSJ beginne bis ich in einer Stadt die näher an meinem Heimatort liegt studieren kann. Da würde ich gerne ebenfalls Wiwi studieren und wollte mal fragen ob sich jemand mit nem Neubeginn des Studiums auskennt und das möglich ist? Über Hilfe wäre ich sehr dankbar.
  5. Hi, ich war lange nicht mehr hier, vielleicht erinnert sich ja noch jemand an mich. Ich melde mich bei euch weil es mir beschissen geht. Es geht um meine Beziehung zu einer wundervollen alleinerziehenden Frau. Dies ist kein ex-back, denn ob ich sie zurück will, weiß ich überhaupt nicht. Die Lage ist schwierig, ich werde ehrlich und ausführlich berichten. Danke an Diejenigen, die sich Zeit nehmen. Ich: 25 Sie: 25 Wir waren 2 Jahre zusammen und trennten uns vor einer Woche. Vor 2,5 Jahren zog ich in eine andere Stadt und begann ein Studium. Sehr früh fiel mir eine Frau durch ihr Aussehen und ihre Äußerungen auf. Wir lernten uns etwas kennen und ich erfuhr, dass sie Mutter eines 2 jährigen Jungen ist und in einer anderen Stadt wohnt, die ca 30 Minuten fahrt entfernt ist. Das hielt mich erst mal auf Abstand. Die Zeit verging und sie gefiel mir immer mehr und mehr. Ich wusste nicht was ich tun soll ich habe sogar meine Eltern um Rat gebeten, die mir sagten, wenn sie so toll ist, solle ich es versuchen. Ich tat es. Wir schliefen miteinander, ich verliebte mich und schoss meine FB in den Wind. Diese Frau von der ich hier erzähle ist wunderbar. Ihr Aussehen gefällt mir, sie ist dermaßen intelligent und stark, sie ist die beste ihres Jahrganges, sie ist mir intellektuell Schritte voraus, sie ist weiblich und zart in ihrem Wesen, sie ist die gewissenhafteste und verantwortungsbewussteste Mutter, die ich bisher erleben durfte. Sie versteht mich. Mit ihr kann ich mich auf der tiefsten Ebene unterhalten. Unsere Beziehung war jedoch nie das, was ich als "normal" bezeichnen würde. Unter der Woche trafen wir uns hier und da mal bei mir für ein paar Stunden wenn es zeitlich mit der Uni gepasst hat. Nachmittags musste sie zurück nachhause um den Kleinen abzuholen. Oft nahm sie mich mit, ich übernachtete dort und wir fuhren morgens zusammen wieder in die Uni. Wie und wann wir uns sahen, war also stark von unseren Stundenplänen abhängig. In der Regel besuchte ich sie auch am Wochenende. Zu den Problemen: Spontanität, Abends was unternehmen, überhaupt was unternehmen solche Dinge gestalteten sich schwierig. Zusammen feiern konnten wir nur ganz selten. Aber okay, das war es mir wert. Es ging halt nicht anders. Ich mache ihr keinen Vorwurf. Sie möchte den Jungen nicht so häufig bei ihren Eltern übernachten lassen, damit sie weggehen kann, ich verstehe das. Nun bin ich aber in einer Lebensphase, in der mir das wichtig ist. Ich gehe regelmäßig weg. Hinzu kommt, dass ich eine starke Affinität zu Drogen und eine Neigung zur Sucht habe. Oft habe ich die Nacht durchgefeiert und bin am Abend noch zu ihr gefahren, weil ich sie sehen wollte. Am Tag darauf war ich natürlich immer ein Wrack. Und das bei ihr zuhause, wo der kleine war und ich mich selbst dafür gehasst habe, dass ich so scheiße drauf war und mich nicht zusammenreißen konnte. Es war einfach kein Ort zum auskatern. In solchen Momenten wurde uns immer wieder klar, wie verschieden die Welten sind, in denen wir Leben. Meine Beziehung zu dem Jungen ist schwierig. Er ist ein toller und gut erzogener Kerl. Aber ich bin jemand, der einfach nichts mit kleinen Kindern anfangen kann. Ich kann mit ihnen umgehen, aber es macht mir überhaupt keinen Spaß. Ich habe nicht die Geduld dafür. Er hingegen hat mich in sein Herz geschlossen. Anfangs spielte ich viel mit ihm, alberte viel mit ihm herum. Ich hatte mehr Motivation, weil ich mir etwas davon erhoffte. Ich erhoffte mir, im Gegenzug mehr Zeit mit seiner Mutter alleine verbringen zu können. Meine Hoffnungen wurden nicht bestätigt, meine Lust auf den Jungen schwand dahin. Hinzu kamen meine Gedanken, gegen die ich Machtlos war. Er ist der Sohn eines anderen. Das an sich, macht mir schon zu schaffen. Der Vater ist ein Idiot, der nichts auf die Reihe bekommen hat. Heute weiß keiner, wohl auch seine Familie nicht, wo er ist und was er macht. Er wird nicht zur Rechenschaft gezogen und das macht mich wütend. Er gibt kein Geld, weil er keins hat. Ich kann mir nicht helfen. Ich sehe in dem Jungen nun mal den Grund, warum seine Mutter und ich so eingeschränkt sind. Es ist ein scheußlicher Gedanke aber er ist nun mal da. Oft habe ich wirklich keine Lust auf ihn. Er selbst merkt es nicht, seine Mutter natürlich schon und das tut ihr unheimlich weh. Ich bin ein Mensch, der nicht im reinen mit sich selbst ist. Ich flirte extrem mit Frauen um mein schwaches Ego zu füttern. Ich gehe dabei so weit, dass die Frauen bereit sind mit mir zu schlafen, verweigere aber den letzten Schritt. nach ca. 6 Monaten führten die Umstände der Beziehung dazu, dass ich stark an allem zweifelte. Ich habe sie im Rausch betrogen. Die Reue folgte sofort. Ich entschied mich dagegen zu beichten. Ich wollte mein Gewissen nicht auf ihren Schultern erleichtern und so lebte ich mit der Qual. Es plagte mich ungefähr ein Jahr lang bis ich eine sehr schöne Frau so weit hatte mich anzuflehen mit ihr zu schlafen. Ich tat es nicht. Erst hier konnte ich mir selbst beweisen, dass ich aus meinem Fehler gelernt hatte und es mir selbst einigermaßen vergeben. Die Phasen der Zweifel und Unzufriedenheit kamen jedoch immer wieder. Mal war sie geplagt, mal ich. Unsere Beziehung ist ein einziger Kompromiss, ein Spagat. Sie möchte mich mehr in ihr leben integrieren und ich möchte sie mehr in mein leben integrieren. Nun war es so, dass ich 3 Wochen lang total zerstört war. Ich konnte gegen die Zweifel nicht mehr ankämpfen, sie verschwanden nicht mehr von selbst wie sonst auch. Ich fragte mich wozu ich das alles durchmache. Sie ist die beste Frau für mich aber was habe ich von ihr? Wofür nehme ich die Monogamie in kauf? Ist es das Wert, dass ich nach jeder Party ein schlechtes Gewissen haben muss? Ich konnte sie nur mithilfe von Rauschmitteln unterdrücken. Die Gedanken wurden leiser aber alles andere litt unter meinem Zustand. Ich hatte Angst mir ihr darüber zu reden, denn ich wusste die einzig logische Konsequenz wäre die Trennung. Und so kam es dann auch vor einer Woche. Ich betäubte mich täglich und schlief seit dem 2 mal mit einer anderen Frau. Es half nichts, ich fühlte mich nur schlechter danach. Heute ist mein erster Tag clean und so wird es auch erst mal bleiben. Ich kann so nicht weiter machen und muss mich nun allem stellen. Ich bin geplagt von Zweifeln. Ich weiß nicht was ich will, was der richtige Weg ist. Das ist kein romantisches bla bla aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es irgendwo eine Frau gibt, die besser zu mir passt. Es scheint, als erlaubt sich das Schicksal einen Scherz mit mir. Ich liebe sie aber ich habe Angst vor dieser Verantwortung, ich kann sie nicht übernehmen. Während der Beziehung habe ich es immer vermieden an unsere Zukunft zu denken, weil ich dort einfach nichts gutes sah. Ich schaffe es nicht mit ihrem Jungen. Ich kann ihn nicht lieben. Wenn wir zu dritt was unternehmen verfalle ich dem Gedanken, dass ich lieber mit ihr alleine wäre und beginne mich dafür zu hassen. Es ist ein ständiger Teufelskreis. Ich mache mir Vorwürfe, weil ich mir denke, ich hätte es von Beginn an doch besser wissen müssen. An dieser Stelle weiß ich nicht mehr was ich noch schreiben soll. Ich weiß nicht mal welche Fragen ich an euch formulieren soll. Ich lasse es so stehen. Die Geschichte ist traurig und offenbart Abgründe meiner Persönlichkeit. Ich musste lange überlegen ob ich ihn abschicke und entscheide mich dafür.
  6. Ich: 24 Jahre Sie: 22 Jahre Art der Beziehung: LTR Dauer der Beziehung: 5 Monate Hallo liebes PU-Forum, ich führe seit 5 Monaten eine LTR mit einer HB. Ich habe bereits mit ihr verschiedene Länder bereist und war auch in meinem Heimatland mit ihr. Pre-story: Die ersten 3 Monate war es wirklich perfekt. Ich hatte meine Ziele, die ich fokussiert hatte und die Attraction war sehr hoch, sie kam fast jedes Mal beim Sex (was ich vorher bei keiner Frau hatte). Wir sind auch seit Anfang der Beziehung total ehrlich zu einander, reden über alles und unterstützen uns. Doch nachdem ich mit ihr in meinem Heimatland war und zurückkam, hat sich alles verändert: Ich habe meine Mutter dort getroffen und in mir wurde das „alte ich“ reaktiviert, ich fühlte mich klein und unwichtig. Statt dagegen anzukämpfen, ließ ich meine Wut mit mir durchgehen. Ich hatte davor immer diese eine Regel: BEWUSST DENKEN UND DAS POSITIVE SEHEN. Aber dann, als ich meine Mutter sah, tat ich es nicht mehr. Ich dachte oft unbewusst, gab ihr die Schuld an meiner Wut, meckerte und jammerte oft. Dies führte dazu, dass auch die Beziehung darunter litt. Ich ließ meine Wut an meine Freundin raus (minimal, aber spürbar). Meine Freundin war ständig für mich da und ich sagte ihr irgendwann, dass ich das Gefühl habe, sie seie für mich nicht da (was daran lag, dass ich das Gefühl hatte, sie würde mir und meinen Problemen nicht mehr zuhören: was teilweise stimmte, da sie jeden Tag kaputt von der Arbeit war. Aber sie gab sich dennoch viel Mühe). Seit dem ich ihr das gesagt habe, war da eine Art Bruch in der Beziehung. Sie war öfter pissig, kritisierte mich oft. Ich fokussierte meine Ziele nicht mehr, gab alle Verantwortung über mich ab und schob alles negative in meinem Leben auf meine Vergangenheit und meine Mutter. Dies ging sogar soweit, dass wir nur noch in einer Woche überhaupt keinen Sex hatten. Eine ganze Woche lang, und das hatten wir nie. Ich spürte, wie sie immer abblockte. Einmal legte sie sich sogar absichtlich mit dem ganzen Körper auf mir drauf und als ich sie selbstverständlicherweise anfasste, blockte sie ab. So als ob sie das absichtlich tat, um die Kontrolle über den Sex zu gewinnen. Ich habe ihr immer gesagt, dass ich an mir arbeiten werde und herausfinden werde, was schief läuft. Zuerst schien es mir klar zu sein: Es liegt an meiner Mutter. Das sagte ich ihr. Ich war felsenfest davon überzeugt. Dann schien es mir klarer zu sein: Es liegt an der Vergangenheit mit meiner Familie. Auch davon war ich felsenfest überzeugt. Bis ich eines Tages einfach aus reiner Neugier meine Mutter anrief und sie mir erzählte, dass sie doch für mich da war: Ich wollte es erst nicht wahrhaben, doch ich erinnerte mich: Sie hatte recht, sie war für mich da. Ab da realisierte ich es zum allerersten Mal in meinem Leben: Ich kann die Verantwortung über mein Leben nicht auf andere abschieben. Ich selbst trage die Verantwortung darüber. Ich selbst entscheide, wie ich denke, fühle, agiere und reagiere. Dadurch, dass ich ständig „hin und her sprang“ mit meiner Meinung, killte ich meinen Frame selbst. Sie vertraute mir nicht mehr und sagte mir da oft „Wer weiß, ob du dich morgen nicht wieder umentscheidest? Ob du das morgen nicht mehr alles mit mir willst?“. An Weihnachten merkte ich die schlechte Stimmung. Sie war extrem schlecht drauf. Als wir ein Spiel zusammen mit der Familie spielten, kritisierte sie mich und meinte „du bist ein schlechter Verlierer“, was nicht als Spaß gemeint war, sondern einfach aus purer Wut. Ich duldete das, lächelte. Reagierte gelassen. Silvester lief dann auch nicht toll, bei ihr und ihrer Familie. Es war ok, aber ihre Stimmung hatte es unangenehm gemacht. Von Weihnachten bis Silvester habe ich die Zeit jeden Tag mit ihr verbracht. Zur aktuellen Problematik: Ich habe erkannt, dass ich meine Ziele vernachlässigte, jammerte und die Verantwortung abschob. Das machte mich unattraktiv. Also beschloss ich nach Silvester, wieder meine Ziele zu fokussieren. Sie spürte das und direkt danach hatten wir 3 mal Sex an dem Tag (zum Vergleich: Davor eine Woche keinen Sex). Ich hatte mein Projekt wieder ins Leben gerufen, strahlte Positivität und Zuversicht aus. Ich meditierte regelmäßig und machte Sport, ich war im Allgemeinen wieder viel gelassener, so, wie ich war bevor ich sie kennenlernte. Ich wusste einfach, dass nur ich die Verantwortung über mein Leben trage, also nahm ich all meine Kraft um mich nach oben zu pushen. Ich hatte das Gefühl, es geht nun endlich wieder nach oben. Doch eine Sache juckte mich. Ich hatte das Gefühl, dass ich nicht mehr frei mit ihr reden konnte. Dass ich mundtot gemacht werde. Ich fühlte mich beschränkt, weil ich das Gefühl hatte, dass ich extremst aufpassen muss, was ich sage (weil, wenn es negativ ist, fuckt es sie ab). Weil sie oft nicht meiner Meinung ist und mir es so vorkommt, dass sie wirklich gegen vieles ist, was ich sage. Also nahm ich Rücksicht. Aber mein Herz tut mir auch einfach weh, weil ich mich zurück halte. Ich will etwas machen oder sagen (auch positives und lustiges) und habe das Gefühl (wenn ich bei ihr bin), dass es falsch ist. Ich agiere dann nicht mehr. Ich habe es gestern im Auto ganz stark bemerkt: Der ganze Tag war einfach sehr geil, ich hatte Spaß, hab Sachen erledigt. Und dann sitze ich abends mit ihr im Auto und muss sehr sehr vorsichtig sein, was ich sage und tue und mein Herz tut mir weh und ich fühle mich unwohl. Als ich das bemerkte, dachte ich mir zuerst: Ok, aber das liegt an mir. Ich kann selbst entscheiden, wie ich die Dinge aufnehme. Also tat ich es, ich entspannte. Das Gespräch im Auto verlief dann richtig gut. Dann waren wir bei ihr zu Hause und wir „spielten“, ich hielt sie an ihrer Taille fest und riss ausversehen ein Stück von der Hose ab (minimal). Sie war sehr angepisst, reagierte wirklich unerwartet und ich hatte das Gefühl, sie „tadelte“ mich. Ich entschuldigte mich und sagte ihr, dass ich das reparieren/ersetzen werde, kein Problem, blieb gelassen und kochte weiter. Ich dachte mir dann aber: „Ok, JETZT sage ich ihr, was ich fühle und denke“. Wir hatten früher immer EHRLICH miteinander gesprochen, über alles mögliche. Es war einfach schön, wenn man mit jemandem so frei reden kann. Also sprach ich mit ihr, während ich etwas kochte. Ich sagte ihr, dass ich mich beschränkt und unfrei fühle, und nicht weiß, woran es liegt. Dass ich das gerne klären würde, weil ich will, dass die Beziehung besser läuft. (Jetzt, wie sie grade läuft, läuft sie einfach nicht gut. Ich spüre keinen Draht, keine Verbindung zu ihr, weil wir wegen der ganze „Betaisierungssache“ nicht mehr wirklich kommunizieren konnten.) Ich wollte einfach mit ihr darüber reden, wie früher. So haben wir auch Dinge geklärt und danach war es einfach umso schöner, man hat sich verstanden gefühlt. Beim Reden fühlte ich mich auch immer besser, ich fühlte, wie ich "freier" und entspannter werde, auch um's Herz rum. Doch sie reagierte anders, als gedacht. Sie fragte mich, ob ich wieder nach einem Problem suchen würde. Ich sagte nein, dass es mich einfach belastet und die Beziehung vergiftet, so ein Gefühl. Sie sagte mir „ich fühle mich so, als ob du mir (wieder) einen Vorwurf machst“. Ich sagte auch hier „nein“. Ich redete weiter mit ihr, doch mit jedem weiteren Wort von mir konnte ich anhand ihrer Gestik und Mimik sehen, wie sie innerlich resignierte und dass es sie total nervt. Also sagte ich ihr „ich sehe schon, du hast nicht wirklich Bock darüber zu reden. Das macht keinen Sinn gerade“. Ich interpretierte ihre Haltung so, weil es für mich ganz klar schien, dass sie keinen Bock hatte zu reden. Ich hatte mit ihr geredet, mit der Absicht mein Gefühl für die Beziehung zu stärken. Sie dachte, so dachte ich es zumindest, dass jetzt „schon wieder“ was Negatives kommt. Also hatte ich keine Lust mehr. Ich wurde wütend. Ich fühlte mich unverstanden und sie auch. Ob das ein typisches Kommunkationsproblem war, weiß ich nicht. Abends wollte sie es dann klären, aber halt nur „ihr“ Problem, dass ich zu viel reininterpretiere. Und nicht meins. Ich habe das Gefühl, dass sie zuerst nur auf sich schaut, was ich ihr antue, aber nicht das, was sie mir antut. Dass sie vieles persönlich nimmt. Wenn ich auch nur eine minimale Sache hervorhebe, die sie falsch macht, blockt sie ab. Sagt dann Dinge wie "du machst mir schon wieder einen Vorwurf". Ich merke, wie ich langsam aber sicher mundtot gemacht werde. Mir fallen Dinge auf, die ich bereden will, kann es aber nicht, weil ich dann als Miesepeter dastehe. Heute morgen war dann Schweigen angesagt, als sie mich zur Arbeit fuhr. Also brach ich das Schweigen, ich redete. Es kam nichts. Bis sie irgendwann sagte, dass es sie belasten würde, den morgen so negativ anzufangen. Sie sagte, sie hätte keine Lust auf Negativität, dabei ist sie es doch gewesen, die das ganze Gespräch ins Negative gezogen hat. Sie sagte immer wieder, dass sie sich ein liebevolles Miteinander wünscht, aber ihre Küsse, Umarmungen und generell Zärtlichkeiten sind deutlich geringer geworden. Es kommt meistens etwas liebevolles von ihr, wenn ich nicht mehr anwesend bin und sie mich nur noch per WhatsApp erreichen kann, wie heute morgen. Dann entschuldigt sie sich, sagt mir, dass sie mich liebt. Aber mich frustriert das nur noch mehr, da ich das Gefühl bekomme, ihr Unrecht anzutun. Und wenn ich das alles ansprechen möchte, dann habe ich das Gefühl, sie blockt ab und am Ende werden beide frustriert. Ich weiß, dass ich sie liebe und dass ich nicht einfach Schluss machen will. Es ist mein Werdegang als Mann, nicht bei dem geringsten Widerstand aufzugeben, zumal ich ja auch weiß, dass ich sie liebe. Aber im Moment habe ich einfach keinen Bock mehr. Es ist total anstrengend. Ich fühle mich schlecht, unwohl, unfrei. Und ich will meine Energie viel lieber in mein Projekt stecken. Da ich zu tief in der Materie stecke und den Weitblick verloren habe: Könntet ihr mir sagen, was falsch läuft? LG Hitch
  7. Mein Alter: 26 Ihr Alter: 26 Dauer der Beziehung: 5 Jahre Art der Beziehung: LTR Hi zusammen, ich brauche in meiner aktuellen Situation mal euren Rat. Kurz zur Vorgeschichte: Freundin und ich sind nach dem Abi die Beziehung eingegangen. Haben beide in derselben Stadt, aber nicht an derselben Uni das Studium begonnen. Während des Studiums haben wir nicht zusammen gewohnt. Sie wollte das unbedingt, ich wollte damit allerdings noch warten und habe sie auch 3 Jahre warten/betteln lassen. Vor 5 Monaten sind wir dann zusammengezogen und anfangs war es auch wirklich sehr gut und sie hat sich nach der langen "Wartezeit" auch riesig gefreut. Mein Studium geht noch 1-2 Semester, sie ist bereits im Berufsleben. Nun zur aktuellen Situation: Seit ungefähr 2 Monaten läuft es überhaupt nicht mehr. Sie ist unter der Woche immer total schlecht drauf, hat morgens keinen Bock auf ihre Arbeit, Abends will sie eigentlich auch nur auf dem Sofa gammeln und beim TV an nichts denken. Sie ist mit ihrem Job total unzufrieden. Es ist der Zweite seit Ende ihres Studiums. Den ersten, einen Trainee, hat sie abgebrochen weil das auch nichts für sie war. Gemeinsam machen wir unter der Woche eigentlich gar nichts, außer, dass wir gemeinsam zum Fitness gehen. Auf Sex hat sie auch keine Lust und blockt eigentlich auch alles andere. Am Wochenende ist sie dann wiederum ganz normal, gut drauf, unternehmungslustig und hat auch Lust auf körperliche Nähe und Sex. Das Ganze habe ich dann einen Monat "mitgemacht" bzw. abgewartet, da es für mich auch völlig neu war und ich sie normalerweise ganz anders kenne. Also habe ich sie vor einem Monat angesprochen (wohlbemerkt unter der Woche), was eigentlich los sei. Sie sagte daraufhin, dass sie nicht weiß, was mit ihren Gefühlen los ist, sie nicht mehr die Gefühle hat, die sie mal hatte und haben will und dass sie deswegen dauernd am Zweifeln ist und sich selbst nicht versteht, was los ist, da sie mir nichts vorwerfen kann bzw. nichts vorgefallen ist. Diese Aussage war für mich absolut nicht zufriedenstellend. Sie konnte aber auch nichts genaueres in Worte fassen. Fakt ist aber, dass sie so gut wie nichts mehr investiert. Kein Küssen, kein Kuscheln und schon gar kein Sex. Unter der Woche! Am Wochenende , vor allem das Vergangene, war alles super. Wir haben Freitag Abend was mit ihrer Freundin+Partner gemacht, Samstag zu zweit unterwegs gewesen und Sonntag gemütlich zu Hause verbracht. Es gab in der Zeit viele Küsse, viel Kuscheln, Zärtlichkeit und Sex. Bei all dem ging auch viel von ihr aus. Aber kaum ist wieder Montag und Dienstag vergangen, ist absolut Ebbe eingekehrt und der Kreislauf beginnt von vorn. Deswegen habe ich sie gestern Abend angesprochen, was denn nun wieder dazu geführt hat, dass sie so anders ist. Sie sagte daraufhin, dass sie wieder am Zweifeln ist und nicht weiß, warum das so ist. Sie hat dafür einfach keine Gründe. Ist total ernüchternd für mich. Sie führte danach noch an, dass sie mich gern mal wieder vermissen will und wieder dieses Gefühl haben will, es wirklich zu wollen. Außerdem hat sie das, was am vergangenen Wochenende war, bewusst heruntergespielt und behauptete, dass ja eig alles von mir ausging, was definitiv nicht der Fall war. Nun, ich weiß nicht wie ich mit dieser Situation umgehen soll und fühle mich, als wenn sie ihre allgemeine (berufliche) Unzufriedenheit auf mich projiziert. Ich weiß nur, dass ich darauf absolut keine Lust mehr habe. Dieses "hin und her" bzw. "nichts Halbes und nichts Ganzes" ist nichts für mich. Am Wochenende alles super, unter der Woche alles kacke?! Ganz oder gar nicht, aber nicht so... Ich bin wirklich gern mit ihr zusammen und es lief auch immer wunderbar. Das Zusammenleben macht Spaß und klappt problemlos, das sagt sie auch. Wir haben eigentlich nie wirklich Streit, können super miteinander reden und unternehmen auch sehr gern was zusammen. An Wochenenden überlegen wir auch gern, was wir noch so neues machen könnten. Sowohl was Unternehmungen, als auch Sex betrifft. Ich bitte daher, um euren Rat, wie ich mich verhalten soll. Distanz? Wenn ja, wie viel und vor allem wie genau, wenn man doch zusammen wohnt. Unter der Woche weiterhin zusammen zum Sport? Am Wochenende weiterhin was gemeinsam machen oder lieber erstmal gar nicht? Danke!
  8. RedPepper

    Für immer unzufrieden

    Hallo, keine Ahnung ob in diesen Bereich passend. PU zeigt auf, das Liebe eig nur Attraction ist, also was mir eig die andere Person bringt. Egal ob nur Freundschaft, oder eine Partnerschaft - es geht immer nur um den persönlichen Vorteil den man bewusst, oder unbewusst daraus zieht - meist wohl unbewusst. Nun auf das Thema "Liebe" zurück. Wenn ich im Gesamtpaket eine 7,5 bin (Aussehen, Charakter, Bildungsniveau, das Gehalt usw...), werde ich nie mit einer 8 zusammen kommen, da ich der 8 nicht mehr bieten kann. Wohl werde ich nicht eine 7,5 als Partnerin gewinnen können, da Frauen immer auf den Mann aufsehen wohlen. = traurig, wenn das wirklich die gesellschaftlich Anerkannte Liebe sein soll. Rational betrachtet, kann ich meinen Wert eig nur steigern, indem ich mein Aussehen und Umfeld optimiere, um so meinen Level zu steigern. Wenn versucht sich selbst zu optimieren, wird man wohl wiederum mehr vom Gegenüber verlangen - also wird man nüchtern betrachtet, als Mann nie zufrieden sein, außer man gibt sich mit etwas viel schlechterem ab - was ja den aufstrebenden ambitionierten Mann auch wieder nicht zufrieden stellen wird.
  9. Ich bin jetzt knapp über ein Jahr in einer Beziehung. Wir lieben uns sehr und haben vor noch lange zusammenzubleiben. Gerade innerhalb der letzten zwei Wochen kommen so viele Vorwürfe ihrerseits. Hier mal aus meiner Erinnerung: Ich hätte bestimmt 5-7 Kilo zugenommen: esse zu viel, mache zu wenig Sport (sie habe dabei Angst ich lasse mich gehen, wie schon jemand in einer früheren Beziehung, der für sie unattraktiv wurde). Tatsächlich habe ich nicht mehr als 2 Kilo zugenommen.Meine Küsse seien zu weich (> ich vermute, sie will männlich verführt und erregt werden)Ich würde sie sexuell überfordern was die Häufigkeit angeht (1-3x am Tag, Wochenendbeziehung). Sie zeigt daraufhin Vermeidungstendenzen.Ich soll meine Brille ausziehen beim Sex (will mein Gesicht sehen, dann seh ich ihren heißen Körper aber nicht mehr Zu viel „Schatz/Liebling“ nennen (sei zu einer Gewohnheit geworden)Ich solle die Scheidung von meiner Ex vorantreiben (hat Angst, ich würde noch an ihr hängen)Kinderwunsch: sie will mit mir diese gemeinsame Vision haben, vor allem während des Eisprungs (für uns beide ist aber gerade nicht die Zeit dafür, auch sie will es bewusst noch nicht)Wirft mich wütend aus ihrem Bett, weil ich dort arbeite (sei ihre Entspannungszone, verstehe ich)Streit über Häufigkeit der MundhygieneIch habe volles Verständnis für diese Themen, mich wundert nur, dass die jetzt alle auf einmal kommen, also alle zwei Tage was anderes, was sie stört, so dass ich mich frage, ob das Problem nicht eigentlich ein anderes ist. Gleichzeitig vergewissert sie mir, dass sie mich sehr liebt und ich merke das auch. Ich kann mich nun fragen: Sind nun die Schmetterlinge nach einem Jahr aus dem Bauch und sie erkennt was alles nicht stimmt? Sind es Shittests? Gibt es ein zentrales unbearbeitetes Problem und diese Kritiken sind Verschiebungen desselben (was denkbar ist)? Aber wie auch immer, wie würdet ihr hier reagieren? Bislang höre ich zu und versuche auf sie einzugehen und weil es ja durchaus Themen sind, die Sinn machen, versuche ich mich dahingehend zu entwickeln und es anzugehen. Gleichzeitig werfe ich ihr direkt oder indirekt vor, dass sie in letzter Zeit so viel nervt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das aber alles der falsche Weg sein könnte, also auch das viele darüber nachgrübeln. Frameverlust? Sonstige Ideen? Bitte gebt mir nicht nur Antworten was die Analyse des Problems angeht, sondern wie ich mich in diesen Situationen verhalten soll (wobei: vielleicht ist das Verhalten bereits das Problem, so a la Frameverlust?). Oder ist es normal, dass diese Themen nach einer bestimmten Zeit der Beziehung kommen und man darüber diskutieren und offen sein sollte. Nur dass halt eben alles auf einmal kommt und ich eigentlich nichts zu beanstanden habe….
  10. Hi zusammen, bin mittlerweile schon einige Jahre hier angemeldet, aber ich hab mich seitdem kaum weiterentwickelt. Jetzt gar nicht mal speziell auf PU bezogen, sondern generell auf mein ganzes Leben. Muss aber dazu sagen, dass ich mich nur mit Pickup beschäftigt habe, wenn ich gerade Probleme einer Frau hatte. Schon der 1. Fehler, ich weiß. Am meisten stört mich momentan, dass es mit den Frauen nicht mehr klappt. Bei mir ist seit knapp einem halben Jahr flaute. Das nagt mittlerweile so stark an meinem Selbstbewusstsein, dass ich mich nicht mehr attraktiv finde. Das geht sogar schon so weit, dass ich mir einrede, jede Frau hat sobald sie mich sieht eine generelle Abneigung gegen mich und ich frage mich woran das liegt. Bisher hatte ich immer richtig heiße LTRs, um die mich viele beneidet haben, nicht unter HB8 (FB waren auch mal zwei 7er dabei). Dazu muss ich allerdings sagen, dass sich das immer aus dem Freundeskreis entwickelt hat, d.h. die kannten mich schon etwas. Aber ich hatte noch nie etwas mit einer, die ich einfach so angequatscht hab. Meine Ex ist mittlerweile meine beste Freundin geworden. Nach der Leidensgeschichte mit ihr kaum vorstellbar. In Kurzform: Sie hat irgendwann Schluss gemacht, weil ich zu wenig investiert habe. Habe da ziemlich drunter gelitten, weil ich dann erst gemerkt habe, wie viel sie mir doch bedeutet (wsh. aber doch nur das typische, ich will das, was ich grade nicht habe). Ich bin dann doch irgendwann gut damit klar gekommen und mittlerweile verstehen wir uns echt super. Finde sie zwar immer noch heiß, aber die Gefühle sind weg und somit ist es total entspannt. Habe sie neulich mit ihrem neuen Freund, der echt korrekt ist, nach Hause gefahren. Bin froh, dass ich sie habe. Sie kennt mich halt sehr gut und grade bei Problemen sind wir immer für einander da. Durch ein paar Texte hier kann ich das Kernproblem denke ich schon etwas eingrenzen. Ich habe vor einem Jahr angefangen zu studieren. Erstes Semester gut überstanden ohne großartig viel zu tun, im 2. dann total auf die Fresse geflogen, viele Klausuren geschoben und von 3 geschriebenen nur eine bestanden. Habe in der Schule noch nie wirklich gelernt und das zieht sich so durch mein ganzes Leben. Ich kann diese grundsätzliche Faulheit nicht ablegen. Schiebe unangenehme Sachen unendlich vor mir her und beschäftige mich nur mit dem, was Spaß macht. Dann kommen dazu noch Geldprobleme, grade viel Geld in mein Auto gesteckt, Verlust durch Fehlkäufe von Motorrädern gemacht und hier und da unnötige Ausgaben -> Student ohne Nebenjob. Müsste mich auch mal wieder neu einkleiden, bin aber momentan zu geizig schon wieder an mein Erspartes zu gehen. Laut meiner Ex würde mir das aber deutlich bei Frauen helfen. Wie viele von euch merken, hat dieser Beitrag genauso wenig Struktur wie mein Leben, einfach mal drauf losgeschrieben. Bin mir sicher, dass mich ein HB wieder aufbauen könnte, aber ich weiß durch dieses Forum auch, dass es der falsche Weg ist. Das beseitigt mein Problem nicht, aber ich habe mir schon so oft vorgenommen mein Leben zu ändern, doch gemacht habe ich es nicht. Heute auch wieder nichts produktives gemacht. Wollte noch trainieren und Zimmer aufräumen, aber muss in 2 Stunden auch schon wieder mit meinen Leuten los. Und täglich grüßt das Murmeltier. Wo fange ich an? Wie komme ich endlich aus diesem Teufelskreis und lege ich diese Lustlosigkeit/Faulheit ab?
  11. Hey Leute, Gerne würde ich mit euch über mein Problem sprechen. Ich versuchs so gut wie es geht kurz und klar zu machen. Mein Problem: Perfektionismus, der mich selbst nervt und belastet und ich am liebsten aus diesem Universum ganz verbannen würde. Also schlichtweg ungesunder Perfektionismus. Vor allem geht es in meinem Fall dabei um meine Freundin. Ich habe sie letzten Sommer über einen Freund auf einem Geburtstag kennen gelernt. Erster Eindruck: Ja, sieht gut und sympathisch aus! Haben uns an diesem Abend auch gut verstanden und Kontaktdaten ausgetauscht. Jetzt im Dezember, nach langer Kennenlernphase, sind wir nun (offiziell) zusammen gekommen. Ich bin von Tag zu Tag glücklicher und glücklicher mit ihr. Wenn ich sie anschaue, sehe ich wirklich eine sehr schöne und attraktive Frau, ein schönes Gesicht, schöne Haare, schöner Körper. Nur, ich habe da immer wieder so meine Probleme, die ich mir im Kopf mache, vor allem wenn ich dann mal ohne sie bin. Auf der allgemein bekannten HB-Skala würde man ihr (wirklich objektiv) eine 8 geben. Für mich ist eine 7 gutaussehend, 8 hübsch, 9 sehr hübsch, 10 Model bis Topmodel. Mein Problem ist also, dass ich immer wieder so Gedanken habe wie "Hmm, wäre ich mit größeren Brüsten nicht zufriedener?" Oder dass man auf alles bezogen denkt, dass das optisch noch etwas besser aussehen könnte. Ich weiß, ich finde es selbst echt oberflächlich und dumm, dass ich solche Gedanken (mir angewöhnt habe?). Am liebsten, wenn man mich fragen würde, wäre ich am liebsten einfach zufrieden. Ich meine, überlegen wir auch mal so: Ca. 1 oder 2 % der Gesellschaft sehen aus wie perfekte Topmodels. Gleicher Prozentsatz gilt sicher auch für die, die einen Ferrari oder Lamborghini fahren (hierbei meine ich auch dauerhaftes Eigentum). Ich meine, wie oft sieht man auf der Straße ein Supermodel oder eine Luxuskarosse? 1 mal in 6 Monaten? Sich an so einem Maßstab zu orientieren kann einfach nur unglücklich machen. Gleiches gilt doch für Reichtum in Form von Geld. Das Klischee von eine 1 Million Euro auf dem Bankkonto. Ohne jetzt großartig abzuschweifen, was ich hiermit sagen will ist, dass mich sogar Luxusautos oder 1 Million Euro im Leben nicht mal so anziehen oder besser gesagt mir ein Gefühl geben, ich müsste das haben, um mein Glück im Leben zu erlangen. Es ist in meinem Fall mehr das optische, äußerliche Erscheinungsbild einer Frau. Und ich glaube sogar, das ist das paradoxe, würde mich ein hübsches Supermodel auch nicht wirklich glücklicher machen. Es ist nur dieses scheiss Denken, was einem den Kopf kaputt macht! Das einem eigentlich letztendlich nur Lügen erzählt, die mit dem echten Leben nix zu tun haben! Ich selbst bin auf mein Aussehen bezogen wohl auch sehr perfektionistisch und hänge mich an Schwachstellen auf. Ich sehe, auch hier rein objektiv betrachtet, ganz gut aus. Klar, auch keine Modeleigenschaften, dafür "müsste" ich ca. 5 - 10 cm größer sein, schönere Nase, etwas kleinere Stirn, mehr Muskeln und Definition....bla bla bla. Aber andere hier kennen das sicher so ähnlich von sich oder anderen auch, auch vielleicht auf das Beispiel mit Autos, Geld oder dem "Traumkörper" bezogen. Um mein Thema nicht in eine Diskussion ohne Ziel verlaufen zu lassen, möchte ich hiermit klarstellen, dass mich dieses Denken selbst absolut nervt und ich mehr Zufriedenheit erlangen möchte. Nur: Wie kann ich am besten solche Gedanken, die mir ständig vorgaukeln, ich bräuchte eine Frau mit größeren Brüsten, schöneren Beinen, schöneren Hintern aus meinem Leben komplett verabschieden? Helfen Affirmationen oder so was? Hab selbst schon viel erreicht mit schlichtem Umdenken. Aber es ist noch nicht wirklich weg, noch zu sehr präsent im Alltag. Rational betrachtet ist dieses Ego-Denken einfach Bullshit. Trotzdem, beim Anblick eines Models auf einem typischen Werbeplakat, kommen diese Gedanken auf, fast schon zwanghaft habe ich das Gefühl. Es wäre echt nett ein paar Ideen und Tipps zu bekommen. So ein Austausch tut immer gut und bringt mich immer mal wieder weiter. Den einen oder anderen vielleicht auch. Vielen Dank schon mal. Viele Grüße, Euer Fronco
  12. Hey Leute, Die letzten paar Wochen plagt mich ein Problem. Ich renne auf der Stelle, zumindest habe ich das Gefühl. Begonnen hat das Ganze vor 3 Monaten, als sich meine damalige Freundin & ich trennten, aber keine Sorge das ist nicht das eigentliche Thema. Danach beschloss ich die Trennung vernünftig zu verarbeiten & wirklich hart an mir zu arbeiten. Ich habe da immer wieder mal damit angefangen, aber nur halbherzig. Dieses mal wollte ich das mit voller Energie durchziehen. Wie lief dieser Plan nun: Naja..für die Trennung holte ich mir das Buch von John Gray (das IndividualChaotin immer wieder mal ansprach), das war auch wirklich hilfreich. Dazu las ich ein paar Texte hier. Darunter: Loslassen, Oneitis, etc. Dazu Kontaktsperre, neue Frauen kennen lernen, viel mit Freunden unternommen. Heute habe ich das Gefühl das alles ganz gut verarbeitet zu haben, manchmal denke ich zwar noch an sie & vermiss sie & oder vielleicht auch nur das verleibt sein. Ist auch mehr egal, hab ne liebevolle Einstellung ihr gegenüber, also alles gut. Soweit so gut. Der nächste Punkt, hab nach der schlimmsten Trauerphase damit begonnen, war dann die Persönlichkeitsentwicklung. Und genau hier hakts. Ich lesen immer durcheinander. Eine "Theorie" dann die Nächste & komme dann mit keinem Ansatz weiter. Ich fertigte mir dann eine Liste an, wie mein Leben nach dieser Entwicklung denn aussehen sollte: Bewusster LebenSchluss mit TagträumereiMich selbst kennen & liebenUnabhängigkeitMit mir allein sein könnenSelbständigkeitMehr SelbstvertrauenLeben voll auskostenWeniger Angst vor Dingen zu haben, mich ihr zu stellenNicht irgendwann die gemachten/nicht gemachten Dinge bereuen zu müssenTage verstreichen zu lassen & am Abend nicht zu wissen was an dem Tag besonders warZiele setzen & diese auch wirklich erreichenNach dem Anfertigen dieser Liste ging es mir einmal schlagartig besser. Danach suchte ich zu allen Punkten Strategien, Methoden um diese umzusetzen. Ich habe mir kurz-, mittel- & langfristige gesetzt & arbeite daran. Habe Reisen gebucht/geplant. Um nicht das Gefühl zu haben am Tag sei nichts passiert, bastelte ich mir eine Liste mit Dingen von denen ich mind. zwei pro Tag abhaken sollte. Darauf steht: Sport, soziale Kontakte, Zielerreichung, Persönlichkeitsentwicklung. Das funktioniert auch. Dazu noch eine Art Highlightbuch, in dieses schreibe ich immer 2 positive Dinge des Tages. Um besser mit mir allein zurecht zu kommen & mich kennen zu lernen & mich zu selbst zu lieben begann ich zu meditieren. Das läuft manchmal echt geht & dann auch wieder mal miserabel. Und genau dann ärgere ich mich, warum wird das nicht ständig besser!? Dabei weiß ich ich sollte mich nicht ärgern, es geht doch hierbei nicht darum Etwas zu erreichen sondern zu entspannen, Ruhe zu finden. Aber das will einfach nicht in meinen Kopf. Weiters habe ich mir vorgenommen Selbstbewusster zu werden, noch besser mit Frauen zu werden, weg von der Opferrolle zu kommen hin zur "Es liegt alles in meiner Hand". Dazu las ich einiges hier, zog mir Videos von Leo Baumgardt rein, beschäftigte mich mit NLP. Soooooo..das Problem ist jetzt: Ich fühle mich so als würde ich nirgends vorankommen, also würde ich mich im Hamsterrad drehen. Wenn ich das Gefühl hab es funktioniert nicht lese ich Etwas neues zu den Themen, will es umsetzen, dann entdecke ich wieder was & so weiter. Außer das mit den kurz-, mittel-, langfristigen Zielen die mein Studium & Karriere betreffen bewegt sich wirklich was. Kann mir wer sagen wir er/sie selbst bei dem Thema vorgegangen ist? Wie er/sie solche Probleme überwunden hat? Nehme ich mir einfach zu wenig Zeit für eine Strategie? Habe ich zuviel auf einmal vor? Mit der Zeit frustriert es mich einfach. Und ich fühle mich eigentlich schlechter als zuvor :( Ich bedanke mich jetzt schon einmal für alle Antworten.
  13. mein Alter : 26Sein Alter: 24Dauer der Beziehung: 2 JahreArt der Beziehung: Haben zusammen ein Kind und wohnen zusammen (seit 6 Monaten)Probleme, um die es sich handelt: Er hat sich noch nicht ausgelebt und vermisst seine Freiheiten und ist unzufrieden.Fragen an die Community: Was kann ich tun um weiterhin seine Nummer 1 zu bleiben, bzw. diese so richtig zu werden, so dass er nicht mehr das Verlangen hat, sich auszuleben und mit anderen Frauen schlafen will.Liebe Leser hier, ich freue mich über gute Ratschläge. Ich versuche es kurz und gut darzustellen. Vor 6 Monaten kam unser kleiner Sohn zu Welt, den wir beide über alles lieben. Wir lieben auch uns und wir haben eigentlich auch ein schönes aktives Sexleben. Der gewisse Reiz und die Spielchenspielerei, wie zB sich interessant machen, oder mal nicht melden sind Dinge, die jetzt der Vergangenheit angehören. Jetzt hat mein Freund mir am Wochenende gesagt, dass er unzufrieden ist und nicht weiß war er gegen diese Unzufriedenheit unternehmen soll. Er hat immer öfter das Verlangen, sich noch richtig auszuleben und vermisst die Freiheit mit anderen Frauen schlafen zu können. Er meint er hat sich noch nicht genug ausgelebt. Ich kann Ihn verstehen, aber natürlich stimmt mich das Ganze unglaublich traurig und ich weiß nicht was ich darüber denken soll. Auf der einen Seite bin ich natürlich froh, dass er so ehrlich zu mir ist, auf der anderen Seite, verletzt mich das natürlich enorm. Er meinte jedoch, es tat gut, mir das sagen zu können. Ich habe nur zwei Sichtweisen dazu. Die erste ist, ich kann es Ihm doch eigentlich nicht verbieten, dadurch wird er doch noch viel unzufriedener und die andere Sichtweise ist, dass ich es Ihm aber auch nicht erlauben kann, da ich mich dadurch total kaputt machen würde. Jetzt frage ich mich, hat die Beziehung so überhaupt eine Chance? Natürlich ist es normal solche Gedanken zu haben, aber dadurch dass er das Verlangen hat, mir dieses zu gestehen, muss es ja überaus kritisch bei Ihm sein. Ich habe das Gefühl, dass er Angst hat sein Verlangen nicht kontrollieren zu können. Oder dass er mich vorgewarnt hat, dass er mich bald betrügen wird. Oder wie seht Ihr das? Was kann ich tun um möglichst cool mit der Sache umzugehen? Und wie kann ich wieder Interessant für Ihn werden, obwohl wir zusammenwohnen und ein Kind haben. Ich liebe Ihn und möchte Ihn wirklich ungern verlieren, aber ich möchte auch nicht dass er unzufrieden ist in der Beziehung. Freue mich sehr über ein paar gute Tipps.
  14. Hey, die anderen Threads (z.B. http://www.pickupfor...ormatik-zu-bwl/) hier haben mich motiviert auch mal die Probleme mit meinem Job zu schildern. Allein schon um es mal niederzuschreiben und so noch fixer für mich selbst zu reflektieren, aber vielleicht auch etwas Feedback zu bekommen. Wall of text incoming. Zunächst zum Status quo: Ich bin seit über fünf Jahren als IT-Consultant bei einem größeren IT Dienstleister tätig, Fachbereich Netzwerk (Routing & Switching, Security, Application Delivery Networking, Analyse/Troubleshooting, etc.), Diplom-Informatiker, 28 Jahre alt. Gerade die Beförderung zum Senior Consultant bekommen, was sich aber leider nicht so im Gehalt wiederspiegelt wie es sein sollte (~51k [immerhin +bezahlte Überstunden], und damit über 20% unter dem was selbst die eigene Firma als marktgerechten _Durchschnitt_ für das entsprechende Joblevel ansieht - schlicht weil es kein Budget gibt und außerplanmäßige Erhöhungen nur bei Vorlage eines unterschriebenen Vertrags der Konkurenz stattfinden, was aber nicht mein Stil ist). Je nach Projekt habe ich die technische Verantwortung für Deals im fünf- bis siebenstelligen Bereich. Aufgabenbereich variiert jedoch stark von extrem High Level Design bis zum Hacken auf der Konsole oder im Extremfall gar alles vom Einschrauben der Geräte ins Rack bis zur Konfiguration, Dokumentation und Tests. Rein gehaltstechnisch und weil mir der Glaube an die Zukunft des Unternehmens fehlt - wenngleich nicht akut in meinem Bereich - sehe ich mich eigentlich gezwungen die Firma zu wechseln. Da ich allerdings Netzwerk zwar als hervorragende Grundlage betrachte, aber der Arbeitsmarkt in herausfordernden Positionen mit Verantwortung in diesem Bereich nicht sonderlich viel hergibt (T-Systems und Computacenter sind für mich nicht gerade Wunschfirmen ;D) und mich IT Security schon immer mehr gereizt hat, würde ich parallel gern in diesen Bereich wechseln. Möchte durchaus im Consulting bleiben, weil ich das Gefühl habe noch zu jung für adäquat bezahlte feste Jobs zu sein, z.Z. nicht umziehen möchte und auch gern etwas von der Welt sehen möchte, solang ich ungebunden bin. Allerdings merke ich - vor allem im aktuellen Projekt - in letzter Zeit eine Veränderung in mir: Früher habe ich immer rein technisch gedacht. Business Themen haben mich nicht interessiert, Sales Leute hatten sowieso alle keine Ahnung und waren unfähig, ich habe verachtend auf BWLer und Powerpoint-Jongleure herabgesehen und die Einladungen zu den üblichen "blabla" Telefonkonferenzen Freitags wurden ungelesen gelöscht. Mein Glaube war solang ich nur fachlich der Beste in meinem Bereich bin, würde ich keine Probleme haben Arbeit zu finden und gut bezahlt werden. Ich habe mich viel zu jung für einen Anzug gefühlt und mein Auftreten, sowohl stilistisch wie auch diplomatisch war mir relativ egal. Ich habe keine großen Gedanken investiert, wie mich wohl der Kunde wahrnehmen könnte. Veränderung: Nun - zum Teil durch Foren wie dieses, aber auch viel durch Lektüre und Selbstreflektion - habe ich mich in vieler Hinsicht geändert. Ich möchte mich stilsicherer kleiden (womit ich in meiner Firma aber signifikant overdressed wäre, weil selbst mein Chef-Chef in hässlichen Jeans, schlechten Schuhen und Holzfällerhemd herumläuft), ich möchte Business Verantwortung und ich möchte "the bigger picture" sehen und nicht kleinkarierte, technische Problemstellungen. Ganz wie Pickup Podcast sinngemäß sagt "people who deal with the 'why' are always gonna get paid more than people who deal with the 'how'". Mehr als um das Gehalt geht es mir aber darum wie spannend ich die Aufgaben finde. Vor allem aber möchte ich mehr mit Menschen interagieren und fühle ich mich mehr und mehr unwohl mit den Leuten die mich umgeben. Oft sind es die Leute beim Kunden, die die IT Infrastruktur managen, aber die sich immer nur um die technischen Probleme in ihrer kleinen Welt kümmern und nicht um das größere Ganze, die Interaktion verschiedener Bereiche und die Businessrolle dabei. Insbesondere die ganze Negativität zieht mich auch mit herunter. Immer Fingerpointing auf andere Abteilungen wer denn schuld ist. Zur Zeit sitze ich zum Beispiel zur Betriebsunterstützung als Einzelkämpfer bei einem Kunden im Betriebsbüro an meinem Laptop in einer Tätigkeit, die ich genauso auch zu Hause machen könnte und programmiere vor mich hin, weil es die effizientere Lösung ist, als das Problem manuell oder mit Excel herunterzubrechen. Effektiv in Form der Tätigkeiten etwas was ich mit besserem Gehalt als 9-to-5 Job haben könnte, ohne die signifikante Mehrbelastung (9-10h Arbeit plus Travel ontop). Ich sitze also hier meine Zeit ab und sehne mich gelangweilt nach dem Ende des Tages... Genau weil ich das nicht möchte, habe ich mich eigentlich auch gegen eine Karriere als Programmierer entschieden. Ich brauche Abwechslung, Projektfeeling, Meetings, neue Leute treffen, Gespräche - einen gefüllten Terminkalender und vor allem feste, vereinbarte Ziele. Es fehlt mir aber besonders Interaktion und umso mehr Interaktion mit Gleichgesinnten. Letztendlich möchte ich mich einfach in anderen Etagen bewegen und mit Leuten interagieren die nicht unbedingt die technische Umsetzung erledigen. Ernüchternde Realität: Mein Team besteht - traditionell im Bereich Netzwerktechnik - primär aus Elektrotechnikern. Kaum jemand hat ein Verständnis für moderne Technologie, kaum jemand hat übergreifendes IT Wissen und niemand versteht das Internet als sozio-kulturelle Revolution anstatt als reines Werkzeug. Der Altersdurchschnitt liegt signifikant über meinem und die Neueinstellungen (auch die jüngeren) der letzten Jahre erscheinen mir unsympathisch, weltfremd und ziemlich inkompetent. Darüber hinaus sitzen wir stark verteilt in Deutschland und der Teamkontakt ist sehr eingeschränkt. Insgesamt verstehen sich die Teammitglieder glaube ich mehr als die "Klempner", die die Rohre verlegen, damit dann die Business Anwendungen darüber laufen, anstatt dass sie eine Business Anwendung End-to-End betrachten, verstehen und so vielleicht viel effizientere Lösungen entwickeln könnten. Ich würde auch so weit gehen und die meisten als unfähig für einen Consulting Job deklarieren - sei es wegen unprofesionnellen Auftretens, mangelnder Kundenkompatiblität oder fachlichen Know-hows. Eigentlich ist das war wir machen vielmehr höherbezahlte Zeitarbeit als echtes Consulting. Ich möchte aber eigentlich in eine Rolle, in der ich einen Unterschied mache. In der ich die Probleme anderer Unternehmensbereiche zu hören bekomme und nach kreativen Lösungen suche. In der ich mit Menschen interagiere. In der ich mit anderen Probleme diskutiere, technische Einschränkungen betrachte, abwiege und Kompromisse suche. In der ich Verantwortung habe, die darüber hinausgeht, die richtig Config ins Device zu hacken. In der man gemeinsam Lösungen findet und es nicht darum geht einen Schuldigen zu suchen. Vor allem aber suche ich ein modernes Unternehmen mit einer Vision und Strategie, das nicht seine Ideale und Pläne für kurzfristigen Erfolg und sicheres Geld verkauft und sich so langfristig sein eigenes Grab schaufelt. Es gibt sicher auch mal Projekte die meiner Wunschvorstellung näher kommen und Spaß machen, aber insgesamt nicht ausreichend viele. Voraussetzungen und Erwartungshaltung: Technich bin ich meiner Meinung nach mehr als überdurchschnittlich versiert und habe ein sehr umfassendes IT Fachwissen in verschiedensten Bereichen. Vor allem in Sachen Server, Software und insbesondere Web weiß ich einiges mehr als der Großteil der Netzwerker und bin daher in der Lage den Kreis um alles zu ziehen und einen Service als Ganzes zu verstehen. Fachlich sind mir in unserem Team von knapp 20 Leuten nur zwei langjährige CCIEs überlegen, die doppelt so alt sind wie ich und auch die haben nicht den umfassenden Background. Ich kann sicher auftreten, die Motive und Sorgen meines Gegenüber begreifen und darauf reagieren. Karriereziel wenn ich Consulting in 10-20 Jahren satt habe, wäre CISO oder CIO, nun nicht unbedingt bei Fortune 500, oder zumindest eine leitende Position. Projekt Management (Oh Gott, ich hätte nie gedacht das mal zu sagen) könnte ich mir auch noch vorstellen, aber etwas mehr technikorientierung ist zumindest zur Zeit doch willkommen. Presales wäre auch noch eine Option, aber nur, wenn ich selbst von den Produkten wirklich überzeugt bin. Letzten Endes fehlt mir da aber auch Abwechslung und Karriere-Perspektive. Hatte mir ursprünglich die "30" als Stichtag für die Jobsuche gesetzt und wollte alles davor als Invest in Sachen Know-how und Erfahrungsaufbau betrachten, aber bin mittlerweile am Punkt, dass ich unbedingt und dringend etwas Neues möchte. Allein schon, um eine andere Firmenkultur und frischen Wind zu erleben. TL;DR: Momentan bin ich also extrem unglücklich und unzufrieden mit meiner beruflichen Situation und möchte schnellstmöglich eine Veränderung, weil es mich insgesamt in meiner Selbstzufriedenheit herunterzieht, wenn ich jeden Abend angefressen bin und mir die Arbeit wenig Spaß macht. Dabei habe ich aber essentiell drei Dinge, die mich unsicher machen und zögern lassen: Lässt sich der fachliche Wechsel oder vielmehr weitere Werdegang (Consulting, Netzwerk -> [information] Security) mit einem beruflichen und finanziellen Aufstieg (Richtung ~65-70k verhandeln) oder zumindest Erhalt kombinieren? Ich habe mich privat immer im Security Bereich weitergebildet, aber mir fehlt natürlich entsprechende Enterprise Erfahrung ala ISO 27001, BSI Grundschutzkatalog, CISSP, etc. Wie finde ich einen Job, der meinem Ziel näher kommt? Weniger Technik, mehr übergreifende Verantwortung in einem innovativen Unternehmen mit entsprechender Businessorientierung und Professionalität? Limiting Belief incoming: Ich habe in den letzten Wochen und Monaten knapp 20kg abgenommen, aber noch 10-15kg bis zum Ziel vor mir. Natürlich passen mir sämtliche Anzüge nicht mehr. Bin mir sicher, dass ich es packe, weil ich mittlerweile ein sehr gutes Gefühl für meinen Körper und meine Ernährung habe, weiß aber nicht ob es noch drei, sechs oder neun Monate dauert, weil auch dies z.B. von der Projektsituation (Hotelaufenthalt und Kantine machen schnellen Progress signifikant schwieriger) abhängt. Würde ich allerdings jetzt neue Klamotten kaufen, dann werden auch die mir bald nicht mehr passen. Zumindest zur Bewerbung 300-400€ bei suitsupply investieren oder eher warten? Vor allem ist es auch bewiesen, dass ein gutaussehender und schlanker Bewerber einen besseren Eindruck macht.. also Risiko oder Geduld? Und wie finde ich nun bei Jobangeboten das was ich suche? Klar, Dinge wie "Rufbereitschaft", "Tickets" und dergleichen sollte man aussortieren und letzten Endes ist das was ich suche mehr eine "Solution Architect" Rolle, denn die eines Technischen Beraters, doch das ist so explizit selten festgeschrieben und existiert auch nur in wenigen Unternehmen. Meine aktuelles möchte ich allerdings aus einer Menge Gründe verlassen, das hier ist nur die Spitze des Eisbergs. Mein Ansatz war es Jobangebote bei den entsprechenden Plattformen zu durchforsten und die Unternehmen bei kununu und glassdoor zu checken, um zumindest eine Firma mit einigermaßen akzeptabler Mitarbeiterzufriedenheit zu finden, sowie das Corporate Design und die Außendarstellung anzusehen, um zwar eine moderne und seriöse, aber nicht zu sehr Hipster/Yuppie-Bude zu finden. Dann bleibt noch die Frage ob ich mich direkt bei meinem Wunschunternehmen bewerben sollte oder erst die Zwischenstation über einen Mitbewerber einplanen sollte, um den fachlichen Wechsel zu vollziehen und zu einem späteren Zeitpunkt eine bessere Vorqualifikation bei meinem Wunschunternehmen zu haben. Am Ende bleibt dann aber nicht viel übrig, außer der Angst bei meinen hohen Anforderungen an den Arbeitgeber umgekehrt nicht ausreichend für dessen Anforderungen qualifiziert zu sein. Könnt ihr mich motivieren, bekräftigen oder mir Tipps geben was ich am Besten tun sollte? Oder bin ich ganz auf dem Holzweg und sollte den Karrierepfad noch einmal überdenken oder Alternativen berücksichtigen? Technologisch geht in Deutschland leider sehr wenig an wirklich innovativen Buden die Spaß machen. Fast alles USA. Grundsätzlich würd ich z.B. USA, Canada, Schweden und Schweiz auch nicht ausschließen, aber da schwingt doch noch eine Menge Unsicherheit mit. Ich bin zu sesshaft und mag meine Wohnungseinrichtung zu sehr.
  15. Oder Wie du lernst, deine Mitmenschen glücklich zu machen Eigentlich sollten die Gesichter um uns herum anfangen sich fröhlich auf die wärmere Jahreszeit einzustimmen, aber alles was ich sehe sind miesmutig gelaunte, auf den Boden starrende Gestalten, die durch die Fußgängerzonen, Kaufhäuser und Straßen dieser Welt gondeln und eine unterirdische Ausstrahlung gegenüber ihrem Umfeld vermitteln. Das fällt mir in letzter Zeit wieder viel häufiger auf als sonst, weshalb ich diesen Text geschrieben habe. Es kommt mir teilweise wirklich krass vor, wie viele Leute egal welchen Alters mir tagtäglich begegnen und mit einer beschissenen, angespannten oder völlig vom Stress gezeichneten Haltung oder Ausstrahlung an mir vorbei laufen. Zuerst dachte ich mir nichts dabei, aber als sich in den letzten Monaten die erschreckenden Reaktionen von fremden Menschen gegenüber mir und auch anderen Leuten aus meinem Freundeskreis häuften, machte ich mir schon Gedanken und bin aktuell gerade der Meinung, dass Unzufriedenheit und Hass den diese Menschen in sich tragen (auf das Warum komme ich später nochmal zurück) an anderen, ihnen unbekannten Personen – also du und ich – abgegeben werden. Und sowas ist für Viele ansteckend. Vielleicht ist dir das auch schon aufgefallen… auf dem Weg nach Hause begegnen dir viele Menschen die missmutig, schlecht gelaunt oder aggressiv auf dich wirken. Daheim angekommen fühlst du dich irgendwie etwas fertig (vielleicht von der Arbeit), antriebslos (woher kommt das wohl) oder denkst an sonst etwas Negatives. Hast du schon mal daran gedacht, dass du dich unterbewusst davon anstecken lässt, von dieser schlechten Stimmung? Ein paar kleine Beispiele verdeutlichen das was ich meine noch genauer: Fußgängerzone, du läufst um eine Hausecke und kannst gerade noch einem Typen ausweichen, bevor ihr frontal zusammenprallt. Für einen kurzen Augenblick nimmst du diesen „Alter, kann der nicht aufpassen“-Blick wahr und schon fängst du an dich mit Negativem zu beschäftigen. Auch wenn´s nur für den Bruchteil einer Sekunde war. Anderes Szenario… Einkaufspassage, Mittagspause an der Kasse: Siebneuroneunzichmachtdesdannbidde! (gepaart mit dem „Warum braucht der Typ so lange“-Blick). Ich genieße meine Mittagspause und lass mich nicht stressen, ein kurzer Blick über die Schulter… fünf oder sechs Leute die mich gehetzt und etwas ausdruckslos anstarrten. Auch hier wieder der „Mach mal schneller Junge!“-Blick. Raus aus dem Laden, rein ins Getümmel der Rush Hour und durch die Flut von trüb wirkenden, niedergeschlagenen Blicken. Fast niemand lächelt, hektisch wird auf die Uhr geschaut, SMS in die Tasten gehauen und nebenbei das belegte Brötchen reingestopft. Bloß keine Zeit verlieren! So jetzt waren das drei kurze Ausschnitte, die zusammen nicht mehr als eine Minute gedauert haben. Der Tag dauert allerdings bekannter Weiße etwas länger als eine Minute. Und jetzt denk mal drüber nach, warum die ganzen Menschen so augenscheinlich schlecht gelaunt rumspazieren…. sie sind mit sich selbst nicht zufrieden, tragen unerledigte Aufgaben mit sich herum, müssen mit Lügen leben, können (eher wollen) nicht das tun, was sie wirklich möchten, sind sauer weil am Wochenende etwas nicht so gut gelaufen ist wie geplant, werden von anderer Leute schlechter Laune mit runtergezogen und weil ich diese Liste hier noch endlos weiterschreiben könnte sind sie sowieso schlecht drauf. So, dann kommst du daher, lächelst und sprichst die Leute an, hebst dich von der breiten Masse ab. Das entwickelt Neider, bei einigen Leuten vielleicht sogar Gefühle von Hass und vor allem Eifersucht. Schon wieder schlechte Laune. Aber du lässt dich davon nich kleinkriegen. Wieso auch, wenn sich der Spieß ganz einfach umdrehen lässt? Hast du schon mal daran gedacht, deine positive Einstellung zum Leben auch für andere zugänglich zu machen? Nein? Generell finde ich, dass man glückliche Menschen schon viel früher erkennt, als unglückliche Menschen. Einfach weil sie aus der Masse rausstechen. Das merke ich jedes Mal wieder bei mir. Leute die schlecht gelaunt sind und auf irgendeine Art und Weise mit mir Zeit verbringen, gehen danach gut gelaunt und glücklicher als sie gekommen sind wieder, weil ich mich nicht von ihrer negativen Einstellung beeinflussen lasse, sondern ihnen etwas von meiner Einstellung abgebe. Naja im Grund ist der Text momentan eine Zusammenfassung meiner Gedanken, über die ich mir selbst nicht so ganz klar bin (was das Thema angeht) und froh drüber wäre, wenn du deine Sichtweise dazu beitragen würdest. Nochmal kurz zusammengefasst: Ich bin der Meinung, dass sehr viele Menschen total unglücklich mit sich selbst sind und das auf andere Leute übertragen. Solange, bis sie auf jemanden stoßen, der immun gegen diese negative Ausstrahlung ist und mit seiner Anwesenheit Andere glücklicher werden lässt. Dieser Neid, Hass oder eben auch die Unglücklichkeit die diese Personen ausstrahlen kommt ja nicht von irgendwoher, sondern entsteht aus einer inneren Blockade, sich so zu akzeptieren wie man ist und das Beste daraus zu machen, sowie stetig weiter an sich zu arbeiten, bis – und damit meine ich nur auf dieses Thema bezogen – diese Person soweit ist, andere Leute nicht mehr als mögliche Gefahr oder Puffer für seine schlechte Stimmung zu sehen. Ich hoff ihr versteht was ich meine. ;)