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  1. Hallo zusammen, ich bewege mich seit einiger Zeit in diesem Forum und in der Persönlichkeitsentwicklung. Nach einem Seminar das mich geflashed hat und nachdem ich dort und in kurzer Zeit Menschen kennengelernt habe, denen ich mich komplett öffnen konnte und eine starke Verbundenheit fühle, wollte ich mal meine Gedanken hier loswerden: Warum sind wir hier in diesem Forum? In uns allen wohnt ein inneres Kind das sich mach Liebe und Anerkennung sehnt. Körperliche Zuwendung ist eine Form der Liebe, die jedoch nicht die seelische kompensiert. Nach einer Trennung schreit unsere Seele mach Liebe, die wir oft kompensieren über die körperliche Ebene. Manch einer macht es ein Leben lang. In erster Linie ist es oft die Liebe unserer Eltern die wir in irgendeiner Form kompensieren. Ich bin als Kind der Liebe meine Eltern nachgerannt und dann der von Männern. Und es gibt nichts zu verurteilen, denn die Männer und Frauen, die dich belügen und betrügen, sind die, die sich selbst belügen und betrügen. Weil sie sich nicht lieben und sich nicht als wertvoll genug erachten, dass du bei ihnen bleibst, wenn sie alsolut sie selbst sein können. Wahre Liebe erfolgt nur durch Authentizität. Du wirst geliebt dafür was du bist, und kein Fake Ego. Und wenn zwei Seelen verbunden sind ist es die höchste Form der Liebe. Durch Selbstliebe und Ehrlichkeit auch Deiner Schwächen gegenüber und dem Willen dich zu Optimieren und zu heilen wirst Du wirkliche Liebe erlangen. Doch niemals durch dein Fake ich. Damit ziehst Du Abhängige an. in love ein Mädchen
  2. Ich packe mal ein kontroverses Thema an, das möglicherweise ins Philosophische geht und nenne es Kritik der Authentizität ODER Der schmale Grat zwischen Authentizität und Manipulation ODER Wie einen Hochstapeln im Leben weiterbringt ODER Warum man nicht immer sagen darf, was man gerade denkt ODER FAKE IT ´TILL YOU MAKE IT – AND THEN FAKE EVEN MORE Der Kern dieses Themas ist: Im Leben muss man faken können und man muss faken wollen. Wer nicht faked, verliert. Was ist der Hintergrund? Ich möchte dafür beim Thema Pick Up bleiben: Im Pick Up vollzog sich über die letzten Jahre eine drastische Wende. Die Anfänge waren sehr manipulativ, wie etwa bei der Mystery Method mit ihren gezielten Verhaltensweisen oder dem Cocky Funny Style und Negging. Es ging darum, sich zu fragen: Was muss ich sagen und machen, damit die Frau mich mag? Wie muss ich reagieren und wie muss ich mich benehmen? Die heutige Einstellung geht in Richtung: Wie hole ich das Beste aus mir heraus und präsentiere meine Stärken im passenden Umfeld? Es ist eine Wende von der Manipulation zur Authentizität. Auf dem ersten Blick ist das ein lobenswerter Wandel, da er auf Echtheit zu stützen scheint. Gleichzeitig geht damit aber viel Potential verloren, und warum ich glaube, dass das so ist, will ich näher erläutern. Dazu zuerst eine wichtige Frage: Wann sagt man überhaupt die Wahrheit? Ich finde, der Begriff der Lüge ist im Kontext des Alltags schlecht definiert, da eine Aussage niemals reiner Wortlaut mit streng definierter Bedeutung ist. Eine Aussage ist immer mit einer Vielzahl von Bedeutungen aufgeladen. Es fängt schon mit der Frage an, ob man lügt, wenn man etwas absichtlich verschweigt. Es geht weiter damit, wie detailliert, wie emotional man einen Sachverhalt darstellt. Mit welcher Intention, mit welchem Schwerpunkt, mit welcher Begründung. Wie man die Begründung formuliert. Wie man an den anderen appeliert. Der selbe Satz schüchtern formuliert hat eine andere Bedeutung als wenn er mit Überzeugung vorgebracht wird. Jeder Satz ist eigentlich immer schon manipulativ, ob bewusst oder nicht. Frauen haben bestimmte Trigger, die Attraction erzeugen. Wenn ich diese weiß, "manipuliere" ich dann? Kann ich dann überhaupt noch authentisch sein? Es geht soweit, dass man Ursache-Wirkungs-Beziehungen sehen kann: Wie bei der Laborratte, die weiß, dass sie Futter bekommt, wenn sie den Schalter drückt. Die Gefahr der Authentizität besteht nun darin, dass man den Blick auf die sozialen Dynamiken verliert und sich zu sehr auf die eigene Person als Triebkraft verlässt. Die eigene Person selbst trägt aber keine soziale Interaktion in einem aktiven Sinn, weil sie vom Anderen isoliert ist. Das eigene Ich alleine ist keine manipulative Entität im sozialen Kontext. Jemand, der manipuliert, fragt: Ich sehe eine Frau. Was muss ich tun, um von A nach B zu kommen? Jemand, der authentisch ist, sagt: Ich sehe mich selbst, ich bin, und ich gehe einfach nach B. Das Sein alleine stiftet keine Handlungen, die sich in einen sozialen Kontext einfügen, weil es nur auf sich selbst bezogen ist. Worin sollte sich überhaupt eine authentische Handlung begründen, wenn sie nicht manipulativ sein darf? Das authentische Sein hat keinen Drang zur Veränderung, es ist zufrieden so wie es ist. Wenn überhaupt, arbeitet es an sich selbst und nicht an anderen. Es manipuliert höchstens sich selbst. Die Vollform des authentischen Pick Up entspricht einer geistigen Masturbation. Menschen wollen bestimmte Dinge hören, ob sie sich dessen bewusst sind oder nicht. Das ist die Grundlage jeder Manipulation. Der schmale Grat zwischen Manipulation und Authentizität besteht jetzt genau darin: Wie komme ich den Wünschen meines Gegenübers entgegen, ohne meine eigene Integrität aufzugeben? Das ist es, worum sich alles dreht: einen Mittelweg zu finden zwischen dem richtigen Veralbern einer Frau, weil man weiß, dass sie darauf steht, und dem Verzicht auf Negs, weil man sie doof findet. Ein Mittelweg zwischen einer raschen Eskalationsleiter, so dass man sich aber selbst nicht zu schnell vorkommt. Ein Mittelweg zwischen der Lüge: „Ja, ich will eine Beziehung, lass uns Sex haben!“ und der Wahrheit: „Dann schlafen wir am besten nicht miteinander, ich suche nämlich nichts Ernstes.“ Es geht darum, seinen eigenen Prinzipien treu zu sein, sie nicht zu verraten, aber trotzdem die Werkzeuge zu nutzen, von denen man weiß, dass sie funktionieren. Es geht darum, ein reines Gewissen zu haben, und es sollte darauf hinauslaufen, dass Manipulation nicht wie Manipulation aussieht. „Just be yourself“ ist der Schlachtruf der Authentizität und ist oft ein ungünstiger Ratschlag, weil er einer Person vorschlägt, nichts an sich zu ändern. Im Wortlaut steckt ja schon drinnen: „Verändere dich nicht! Du bist gut so, wie du bist!“ Wenn man sich selbst verändern will, wenn man zum Beispiel selbstbewusster werden will, darf man nicht man selbst bleiben. Man muss nach dem eigenen Ich streben, welches man eigentlich sein will. I ) Man muss jemand anderer sein wollen. II ) Dazu gehört es, dass man faked. III ) Wenn man faked, manipuliert man gleichzeitig. Und damit schließt sich der Kreis. Manipulation per se ist nicht böse. Es ist eine Möglichkeit von A nach B zu kommen. Sie besteht darin, anderen Menschen zu sagen, was sie hören wollen. Authentizität ist auch wichtig, aber sie alleine lässt einen auf der Stelle stehen. Wer sich auf den Begriff der Authentizität stützt, der übersieht das weite Feld sozialer Interaktionen und wie man in diese eingreifen kann. Es muss darum gehen, einen Mittelweg zwischen Authentizität und Manipulation zu finden. Wer nur manipuliert, der findet nie zu sich selbst. Wer nur authentisch sein will, der ändert sich nicht und kommt nicht von der Stelle.
  3. Hi, Kennt ihr das, es gibt die Leute, die nachts im Club auf High Energy sind, total gesprächig, es kommt ein cooler Spruch nach dem anderen aus ihnen heraus und die anderen fühlen sich dabei unterhalten. Ich dagegen, stelle ich nun mehr und mehr fest, bin jemand, der ruhiger und entspannter im Nachtleben ist. Aber ich fühle mich wohl damit. Es fühlt sich authentisch an. Irgendeinen coolen Spruch auf Zwang zu drücken, würde mehr möchtegern-cool rüberkommen. Jedoch stelle ich auch fest, dass High Energy Menschen in Clubs u.ä mehr gefragt sind als entspanntere Leute wie ich. Das alles soll nicht heißen, dass ich nicht viel rede oder auf Menschen zugehe. Ich denke aber, dass ich den meisten dabei zu entspannt/ruhig bin, statt "Heeeey Party People!!! Whats uuuppp!!! Lasst die Hütte gemeinsam abreissen!!!" Ich hab da mehr eine ruhigere Ausstrahlung, die ich, aber auch andere recht angenehm und sympathisch finden. Ich will mich einfach nicht verstellen und das schätzen andere, gerade Frauen, wenn sie merken, dass der Mann nicht nur auf cool tut. Bin halt auch nicht der dominante Bad Boy Typ, der komplett seinen Willen durchsetzt. Da geh ich lieber indirekter, netter, sympathischer, entspannter ran. Deswegen funktioniert auch Day Game bei mir besser. Kann man als ruhigerer, entspannterer Kerl in Clubs Erfolg bei Frauen haben? Mich interessiert: Wie sind eure Erfahrungen zu dem Thema? Ich freu mich.
  4. Mark Manson ist für mich einer der wichtigsten PUA. Vor allem wenn es um das Thema Inner-Game - Persönlichkeitsentwicklung geht. Vermutlich könnte man mit gutem Gewissen hier sämtliche Artikel aus seinem Blog übernehmen. Ich habe diesen einen deshalb ausgewählt weil er zu dem Thema passt mit dem ich mich seit einiger Zeit am meisten beschäftige: Authentizität. Diese Übersetzung ist schon was älter und war eigentlich nur für mich selbst. Wenn jemand Übersetzungsfehler findet oder Anregungen hat, dann immer her damit. Dieser Post in seinem Blog ist ein Auszug aus dem Buch "Models" und dort im Original verfügbar: https://markmanson.net/power-in-vulnerability Mark Manson - Die Macht der Verletzlichkeit Wenn die meisten Männer das Wort "Verletzlichkeit" hören ist ihr erster Gedanke dies mit Schwäche zu verbinden. Im Allgemeinen werden Männer dazu erzogen ihre Gefühle zurückzuhalten, keine Schwäche zu zeigen und jeden Anflug von Selbstbeobachtung zu ignorieren. Hinzu kommt, dass die meisten der beliebten Pick-Up-Ratgeber da draußen die Jungs ermutigen sich zu distanzieren, unfreundlich, urteilend und manchmal extrem kritisch gegenüber Frauen zu sein. Männer haben eine Menge negativer Annahmen darüber wie es ist Verletzlicher zu sein und sich seinen Emotionen zu öffnen. Die Chancen sind groß dass auch Du ein wenig skeptisch bist oder dich unwohl fühlst wenn du dieses Kapitel liest. Mach dir keine Sorge, dies hier wird nicht wie in einer dieser Selbsthilfegruppen wo sich alle die Hände halten und Zeilen wie: "Ich liebe mich und bin eine glückliche Person." rezitieren. Ich möchte, dass Du beim Thema Verletzlichkeit weiter denkst. Nicht an emotionale Verletzlichkeit (obwohl wir dazu kommen), sondern an physische und soziale Verletzlichkeit. Verletzlichkeit kann bedeuten sich in eine Position zu bringen in der man abgelehnt wird. Vielleicht weil man einen unlustigen Witz erzählt, eine Behauptung aufstellt die andere beleidigen könnte, einer Gruppe von Menschen beitreten in der man niemanden kennt oder einer Frau sagen dass man sie mag und sie Daten möchte. Auf diese Weise stellt Verletzbarkeit eine besondere Form der Macht dar. Eine tiefe und subtile Form der Macht. Ein Mann der in der Lage ist sich verwundbar zu machen sagt der Welt: "Es ist mir egal, was du von mir hältst; Dies ist, wer ich bin, und ich weigere mich, jemand anderes zu sein". Er signalisiert, dass er nicht bedürftig ist und dass er einen hohen Status hat. Die meisten Menschen denken bei einem verletzlichen Mann an jemanden, der gekränkt in der Ecke hockt und andere bittet ihn zu akzeptieren. Doch dies ist keine Verletzlichkeit. Das ist Schwäche und Bedürftigkeit. Stelle Dir zwei Männer vor. Einer steht aufrecht, schaut geradeaus. Sieht Menschen in die Augen wenn er mit ihnen spricht. Sagt was er meint und es ist ihm egal was man von ihm denkt. Wenn er einen Fehler macht zuckt er mit den Schultern und entschuldigt sich. Wenn er etwas nicht kann, dann gibt er es zu. Er hat keine Angst über seine Gefühle zu sprechen auch wenn das bedeutet, dass er abgelehnt wird. Er hat kein Problem auf Leute zuzugehen die ihn nicht ablehnen, sondern ihn so akzeptieren wie er ist. Jetzt kommt der zweite Mann vorbei. Seine Augen schauen unruhig herum und er ist unfähig jemandem ins Auge zu sehen ohne sich unwohl zu fühlen. Er zieht sich die Maske einer coolen, distanzierten Person über. Er vermeidet Dinge zu sagen die andere aufregen können und manchmal lügt er um Konflikte zu vermeiden. Er versucht stets Menschen zu beeindrucken. Wenn er einen Fehler macht, versucht er anderen die Schuld zu geben oder so zu tun als wäre es nicht passiert. Er versteckt seine Emotionen und wird lächeln und allen sagen es geht ihm gut auch wenn es nicht so ist. Er hat Todesangst vor Ablehnung. Und wenn er abgelehnt wird, wird er verzweifelt versuchen einen Weg zu finden die Zuneigung der Person zurückzugewinnen die ihn nicht mag. Welcher dieser beiden Männer ist mächtiger? Welcher ist verletzlicher? Welcher ist im Einklang mit sich selbst? Von welchen glaubst Du werden Frauen mehr angezogen? Im Hinblick auf evolutionären Perspektiven, die wir in Kapitel 1 besprochen haben, ist die Verletzlichkeit als Indikator für männlichen Status und Eignung durchaus sinnvoll. Nehmen wir an es gibt einen Stamm von 20 Männern. Alle sind Jäger und Sammler. Alle Männer haben mehr oder weniger den gleichen Besitz (oder Mangel). Einige der Männer im Stamm sind ständig reaktiv darauf was die anderen Männer ihnen erzählen. Sie lassen keine Fehler zu. Sie ändern ihr Verhalten und das was sie sagen um die Zustimmung der anderen Männer zu erhalten. Wenn etwas nicht funktioniert, dann schauen sie wem sie dir Schuld geben können. Was würde das über ihren Status in ihrem Stamm sagen? Wenn all ihr Verhalten auf der Zustimmung der anderen Männer basiert und sie ständig ihre Schwächen verbergen. Dann bedeutet dies, dass sie niedrigen Status haben. Sie sind nicht vertrauenswürdig, sind bedürftig und wahrscheinlich werden sie nicht zu einem zuverlässigen Vater werden. Jetzt stell dir andere Männer in demselben Stamm vor, die von der Bedürftigkeit und den Wutanfällen der anderen Männer um sie unbeeindruckt sind. Sie konzentrieren sich ausschließlich auf ihre Aufgabe und ändern ihr Verhalten nicht im Hinblick darauf, was andere von ihnen denken. Wenn sie herausgefordert werden dann treten sie für sich ein. Aber wenn sie sich irren, dann geben sie ihre Fehler zu. Weil sie keinen Grund sehen ihre Schwäche zu verbergen. Sie haben ein Gefühl der Ehre. Sie reagieren nicht auf einen der anderen Männer um sie herum, sondern die anderen Männer reagieren auf sie. Dieses Verhalten impliziert einen hohen Status. Einen Mann, der zuverlässig ist, seine Stärken und Schwächen akzeptiert. Einen Mann auf den gezählt werden kann und der wahrscheinlich in der Lage ist für seine Familie sorgen. Er wird wahrscheinlich erfolgreich und ein zuverlässiger Vater sein. Nach meiner Überzeugung ist es für Frauen ein evolutionärer Vorteil wenn sie bei der Auswahl eines Partners zuerst auf das Verhalten achten und erst danach auf Aussehen und Fertigkeiten. Denn Aussehen und Fertigkeiten sind die Folge von hohem Status. Nicht umgekehrt. Dieses hohe Statusverhalten zeigt ein Mann, der seine Verletzlichkeit akzeptiert, der keine Angst hat der Welt zu sagen wer er ist, mit all seinen Fehlern. Das spielt sich auf mehreren Ebenen ab - in den Lebensentscheidungen die er macht (Teil III), dem Umfang seines Mutes (Teil IV) und die Art wie er mit anderen kommuniziert (Teil V). Wenn Du nicht erfolgreich mit Frauen bist, dann ist die Chance groß das es daran liegt, dass du kaum Deine wahren Gefühle und Absichten ausdrückst. Vielleicht hast Du Angst Frauen die Du attraktiv findest anzusprechen oder diese zu fragen ob sie sich mit Dir treffen. Vielleicht bleibst Du konsequent bei langweilige Konversationsthemen weil diese "sicher" und flach sind und Du damit nicht riskierst jemandem zu beleidigen oder zu Reizen. Vielleicht bist Du mit deinem Job oder deinem Lebensstil unzufrieden. Aber Du änderst es nicht weil andere Leute immer gesagt haben dass es eine gute Idee wäre und Du willst diese Leute nicht verärgern oder enttäuschen. Vielleicht hast du nicht trainiert oder hast Dich sonst wie vorbereitet in dem Umfang wie du das könntest. Weil du Dich nicht zu viel anstrengen wolltest. Du fühlst Dich unwohl wenn Du extrem gut gekleidet bist, fühlst Dich creepy wenn Du Fremde anlächelst und Du hast riesige Angst Frauen anzusprechen weil Du Abgelehnt werden könntest. Alle dieses sind Symptome eines Grundproblems: die Unfähigkeit sich verletzlich zu machen. Viele Männer, wie Du und ich, wurden so erzogen das wir unsere Emotionen nicht frei ausdrücken können. Aus unterschiedlichsten Gründen - vielleicht wegen der Situation zu Hause, vielleicht wegen eines Kindheitstraumas, vielleicht weil auch die Eltern ihre Emotionen verbargen - sind wir aufgewachsen mit der Gewohnheit uns zurückzuhalten und uns zu verschließen. Streite nicht. Sei wie die Anderen. Tu nichts "verrücktes" oder "dummes" oder "egoistisches". Ich war genauso. Mein ganzes junges Leben hatte ich Angst davor, dass mich jemand nicht mögen würde. Der bloße Gedanke das jemand mich hasst, Mädchen oder Junge, hat mich nachts wach gehalten. Als Ergebnis drehte sich jeder Aspekt meines Lebens darum Leuten zu gefallen, meine Fehler zu verbergen, meine Schwächen zu verdecken, andere zu tadeln. Unnötig zu sagen das ich kaum Erfolg mit Frauen hatte. Und als ich endlich eine Freundin bekam verließ sie mich für einen Mann der sich wirklich ausdrücken konnte. Das alles mag Kitschig und Neuzeitlich klingen. Vertraue mir, das ist nicht. Die Verbindung mit Frauen auf diese Weise, indem Du verletzlich bist - im Gegensatz zu kompensieren oder zu einem gefaktem Alpha - wird zu einigen der besten Interaktionen und Beziehungen deines Lebens führen. Verletzlichkeit ist der Weg zu echten menschlichen Verbindungen und dazu, eine wirklich attraktive Person zu werden. Wie der Psychologe Robert Glover sagt: "Die Menschen sind von den rauen Kanten des anderen angezogen." Zeige Deine rauen Kanten. Höre auf damit, zu versuchen perfekt zu sein. Lerne es Dich ohne Hemmungen mitzuteilen. Akzeptiere Ablehnung und Hindernisse und ziehe weiter. Weil Du ein größerer und stärkerer Mensch wirst. Und wenn Du dann eine Frau findest, die Dich genau so liebt wie Du bist (und wie Du werden wirst), kannst Du ihre Zuneigung wirklich genießen. Sich selbst zur Verletzlichkeit zu öffnen, sich selbst zu trainieren um mit Deinen Emotionen, mit Deinen Fehlern und mit dem Ausdrücken seiner Gedanken ohne Hemmungen im Einklang zu sein, dies geschieht nicht über Nacht. Dieses gesamte Buch ist ein bisschen ein How-To Guide zur Verletzlichkeit - verkleidet als ein Verführungshandbuch. Es ist ein Prozess. Und manchmal ein wirklich anstrengender.
  5. Hey, ich habe einen relativ großen Freundeskreis und ein gutes Sozialleben. Leider haperts dennoch bei den Frauen. Ich habe mir jetzt einiges von den Theorien hier durchgelesen und habe das Problem, dass ich mich in Situationen mit Frauen die mir gefallen, komplett anders verhalte als ich mich z.B. bei Kollegen/Freunden und verhalte. Konkret: z.B. mag ich es nicht, wenn Leute mich anfassen und ich fasse i.d.R. Kollegen auch nur an wenn ich etwas zeigen möchte, etwas fragen möchte, bei der Begrüßung o.ä. Auch sehen meine Konversationen mit Kollegen/Freunden so aus, dass ich selten Augenkontakt aufbaue. Vielmehr schaue ich in der Gegend herum während mein Kollege mich anschaut während er spricht. Wenn er dann etwas interessantes sagt oder etwas was ich nicht glaube, dann halte ich intensiven Augenkontakt und richte mich in seine Richtung, solange wir uns über den interessanten Teil unterhalten. Das Ganze stellt in meinem Sozialleben kein Problem dar und ich will das auch nicht ändern, weil es mir nicht unangenehm ist. Jetzt ist es aber so, dass ich das bei Dates genau anders mache. Dort versuche ich durchgängig den Augenkontakt zu halten, die ganze Zeit Körperkontakt aufzubauen usw. Das ist für mich relativ anstrengend und die Treffen haben weniger mit einem entspannten Beisammensein zu tun als viel mehr damit, dass ich versuche "Kino zu intensivieren" usw. Ich empfinde das im Nachhinein auch nicht wirklich authentisch, als viel mehr erzwungen. Ist es besser, einfach auch bei Dates einfach so zu bleiben wie ich normalerweise auch bin. d.h. nicht krampfhaft an jeder Stelle irgendwie Körper/Augenkontakt zu suchen? Ich will bloß auch nicht in der freundes-zone landen, weshalb ich immer versuche mich anders zu verhalten als ich es bei Freunden mache.
  6. Hallo, ich möchte mal das Thema „Flunkern“ in der Beziehung ansprechen. Ich würde das gerne mal generell diskutieren, nehme als Beispiel mal gerade eine aktuelle Situation. Generell würde ich sagen, wenn möglich immer ehrlich, aber manchmal ist es komplex oder für die Beziehung abträglich, meiner Meinung nach, aber korrigiert mich gern. Hintergrundinfo: Wir lieben uns sehr und unsere Beziehung ist uns beiden sehr wichtig. Wir haben eine Fernbeziehung und sehen uns eigentlich jedes Wochenende. Die letzte Zeit ist etwas durch Unsicherheit gefärbt, vor allem weil ich für einige Zeit ins Ausland muss und dem einen oder anderen Thema, das die Beziehung etwas belastet, aber wir wissen, wir wollen zusammen bleiben und werden die Konflikte lösen. Konkrete Situation: Meine Partnerin steht kurz vor einer Prüfung und muss dieses Wochenende viel lernen und ist zudem noch krank. Eine gute (platonische!) Freundin, selbst in einer glücklichen Beziehung, die woanders wohnt und die ich selten sehe, hat sich für das Wochenende angemeldet und ich hatte Lust was mit ihr in meiner Stadt zu unternehmen. Ich weiß, dass meine Freundin schnell mal eifersüchtig wird, gerade wenn sie die anderen Damen nicht kennt, und ich mag sie nicht vor ihrer Prüfung damit stressen, ihr das zu sagen, schon gar nicht, wo wir uns an diesem Wochenende voraussichtlich nicht sehen. Sie wird aber auch fragen, was ich gemacht habe, und selbst wenn ich es „verheimliche“, wird sie wohl über andere früher oder später erfahren, dass ich mit jemandem unterwegs war. Klar, da läuft ja nix und eigentlich sollte es völlig ok sein, dass man was mit (auch gegengeschlechtlichen) Freunden unternimmt. Aber gegeben die derzeitige Unsicherheit und ihre nun mal eben vorhandene Eifersucht (die ich in der Tat auch hätte, muss ich zugeben, gerade in Stressphasen), frage ich mich nun, wie ich am besten handeln sollte. Ich mag auch nicht, dass sich ein Flunker-Muster etabliert. Ich hatte das in einer vorherigen Beziehung (aus ähnlichen Gründen), möchte das aber nicht mehr. Gleichzeitig will ich aber meine geliebte Freundin in Stressphasen nicht zusätzlich belasten. Wie steht ihr dazu?