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  1. ...jetzt, wo ich frisch gebackener Single bin, nervt mich das Forum irgenwie. Mir kommt's so defizit-orientiert vor. Als ich Ende 2011 das erste mal von Pick Up gelesen hab', ein paar Videos gesehen hab', da war ich super neugierig, wie das so ist, hatte richtig Lust "aus mir rauszugehen", Zeug auszuprobieren. War zwar mehr ein Gefühl als Realität, aber so "ein bisschen" hab' ich mich schon in der Welt ausprobiert. Das Komische is', ich hab' niemanden abgeschleppt, aber irgendwie voll Spaß gehabt, mal eine andere Welt und eine andere Einstellung auszuprobieren (hab' mir zweimal 'ne Nummer geholt und sie dan gleich weg geschmissen, einfach, weil ich probieren wollte, wie sich das anfühlt. War eigentlich gar nicht so übel ...). Irgendwie hat mich das Forum unddie ganze Sache neugierig gemacht. ...bin seit zwe Wochen wieder "echter" Single, wobei ich eine Woche davon bei meiner Ex war. Und irgendwie bin ich tatsächlich einwenig neugierig, fühl' mich ein kleines bisschen "befreit" (auch wenn ich definitiv extrem viel Freiheit hatte - "zu viel", weil ich ja wollte, dass sie nach Wien kommt, was dann irgendwie doch nichts wurde). Aber bei allen gemischten Gefühlen ihr gegenüber, bin ich gerade echt wieder einwenig neugierig. Aber das Lesen im Forum is' so ... städig wird über "Probleme" und "Baustellen" geredet. Ich bin kein Mensch, der alles positiv formulieren will und glaub', dass "freisetzen" besser is' als "entlassen" oder so; ich bin total genervt von dieser "die Krise muss man als Chance sehen"-Rede. Aber irgendwie ... wieso is' eigentlich alles eine "Krise", wieso muss man "an sich arbeiten" und kann nicht einfach mal "mit seiner Identität spielen", "neue Sachen ausprobieren", "mal probieren, wer anderer zu sein"? ...vielleicht - also nur vielleicht - gibt's im Forum einen viel zu hohen Anspruch, ein zu "starkes" Idealbild, sodass der "normale Mensch" irgendwie als so weit davon entfernt angesehen wird, dass er angesichts dieses Ideals nicht bloß "unvollkommen" sondern geradezu "abartig", "krank", "schlecht" angesehen wird. Ich kann mich noch erinnern, dass ich vor meiner Entdeckung von "Pick up" gar nicht auf die Idee gekommen bin, Mädels anzusprechen - zugegeben: ich war zu dem Zeitpukt seit 6 1/2 Jahren in einer festen monogamen Beziehung. Aber mein Gedanke damals war: "Voll cool. Es gibt Leute, die einfach eine schöne Frau auf der Straße ansprechen?" Ich war dermaße weltfremd, ich fand "Ansprechangst" irgendwie eine befremdliche Sache. Ich wusste ja gar nicht, ob ich Angst davor hätte ... ich kannte das einfach nicht. Das erste mal, war ich ein bisschen nervös, aber es hat super gut geklappt (Folgedate die Woche drauf, aber ich war ehrlich gesagt noch immer mit meiner damaligen Freundin zusammen, und außerdem hatte ich echt so überhaupt keine Ahnung davon, was ein Date eigentlich is' und was man da so tut). Ich wollte das erst nur als Status-Update schrieben, weil's wirklich "bloß" eine persönliche Sache is'; eine Genervtheit von den Antworten in diesem Thread: https://www.pickupforum.de/topic/166402-wie-lernt-ihr-viele-frauen-kennen/ ...und einwenig genervt von okcupid und websingles bin ich auch, von diversen Serien ("Sideswiped", wieso schau' ich mir sowas an?) und einfach von dieser Idealvorstellung davon, wie ein "erfolgreicher Single" lebt. Ich hab' eben gerade einwenig Lust, wieder neue Leute kennenzulernen, ich freu' mich auf die nächsten zwei Tage, wo's Gelegenheiten geben könnte, und ich hab' sogarrichtig Lust, drauf, im Spielelokal irgendwelche Leute (Mädels) zu unserem Tisch einzuladen und warte auf's nächste Konzert (übermorgen); also ich bin echt neugierig und offen. Dachte mir, ich guck' mal ins Forum, und dann seh' ich diese "Problem"-Rede, die irgendwie mehr demotiviert als motiviert. Die Frage, wie die Leute hier viele Frauen kennenlernen fand' ich ... naja, sie wird auf die eine oder andere Art eh immer gestellt, aber ich dachte mir, dass ich die Antworten mal überfliegen kann und mir Anregungen holen kann (also ... welche, auf die ich nicht selbst gekommen wäre). Aber da is' irgendwie so viel Gerede darüber, ob der Threadersteller "okay" ist d.h. wie seine Persönlichkeit "zu bewerten ist", wie schlecht nicht "seine Ausreden" sind und so weiter. ...joa, irgendwie hab' ich den Faden verloren, als ich mir gerade 'ne Pizza in's Backrohr geschoben hab'. Aber ich wollt' einfach mal sagen, dass mich das irgendwie anpisst (sollte ja ursprünglich nur eine Stautsmeldung sein) und in meinem "Tatendrang" eher bremst. Obwohl, an sich is' das eh gut so, weil ich jetzt WIRKLICH meine Thesis fertig bekommen will. Es is' gerade eine Stelle bei meinem Prof aufgeschrieben und wenn ich mich mal richtig zusammenreiß, ein oder zwei kleine Wunder vollbringe, dann is' es vielleicht nicht ganz so lächerlich, wenn ich ansprech', dass ich mich irgendwie schon für die Stelle interessier' und mir 'n Bei nausreißen würde, um rechtzeitig meinen Abschluss zu haben ... halt irgendwie .. wohl nur, wenn's einen Grund gibt (z.B. die Stelle).
  2. Moin, gestern hatte ich n interessanten Abend wo es wirklich mal darum ging warum ich immer anecke bei Leuten.. Hab da halt häufiger das Problem, das steht mir sogar beruflich im Weg. Teilweise wenigstens. Also gestern habe ich halt mit meinem Nachbarn einen getrunken, und wie genau es sich entwickelte, dass wir auf Fehlersuche bei mir gingen weiß ich nicht. Aber mein Kollege meinte dann heraus gefunden zu haben, dass ich emotional nicht connecten kann. Er wollte zB dass ich emotional von jemanden erzähle, den ich kenne. Aber ich konnte halt nur folgendes erzählen: "Ja.. ähm.. Ich hab da zB n Kollegen der Luca heißt. Eigentlich hab ich ihn schon lange nichtmehr gesehen. Zun Glück. Weil er war Vollalkoholiker. Unter 2 Flaschen Vodka ging er nicht schlafen. Aber trotzdem haben wir abgehangen. Er war chronisch pleite, joblos, zahlte keine Miete aber bumate dauernd chicas. Keine Ahnung wie er das schaffte. Jedenfalls hatte er Probleme und ich hab ihm mit seiner Freundin mal ausgeholfen...." So hab ich das erzählt und er meinte halt ich hätte es nicht drauf ne emotionale Bindung aufzubauen. Zu connecten halt. Ich hab das halt schon häufiger gehört und würde öfters schon als "emotional kalt" und "arrogant" bezeichnet. Später kam auch noch n Mädel vorbei. Wir gingen das mit ihr, der Fremden, nochmal durch. Aber ob sie ihm nach dem Mund laberte, oder obs ihre echte Meinung war, kann ich nicht sagen. Sie war halt seiner Meinung. Dann hab ich mich mit ihr unterhalten und sie redete über sone Serie "black mirror" mit irgendwelchen Horror-Zukunft Szenarien. Da ichs nicht kannte hab ich ne Parallele zwischen dem, was sie von erzählte, und Matrix gezogen. Und halt erklärt wie geil ich son Neo Ledermantel finde. Ist das nicht wie man emotional connected? Ich hab das nie gelernt. Und kann mir nichtmal vorstellen wie das aussieht! (Aber asperger hab ich wohl keins...)
  3. Hallo Forum, Ich hoffe ich poste diesen Beitrag im richtigen Unterforum, für mein Anliegen schien mir das hier das naheliegendste. Also es ist so: Ich scheine ein ziemlich großes Problem damit zu haben, mitzukriegen wie andere Sex haben. Jüngstes Beispiel ist meine Mitbewohnerin, die sich vorhin einen jungen Mann mit nach Hause genommen hat und dann die halbe Nacht ziemlich laut stöhnte. Es stört mich nicht einfach nur, dass sie laut ist, nein, es scheint mich wirklich ernsthaft emotional zu triggern. Da kommen dann, ganz irrational, Gefühle wie Eifersucht, Neid, Verärgerung, Hass, Trauer und Selbstzweifel hoch, also ein ziemlich dicker Klumpen. Nun ist es aber so, dass ich von den meisten Personen dann überhaupt nichts will, sowohl auf sexueller als auch emotionaler Ebene, meine Mitbewohnerin ist nämlich sowas von voll mit Red Flags, dass ich im Alltag eigentlich und normalerweise auch sonst keine Gefühle für sie habe (um ganz ehrlich zu sein: Ich finde sie nicht unattraktiv, aber da steht kein Zwang hinter). Der Gefühlsklumpen verschwindet dann auch immer recht plötzlich, auch wenn er eine quälend lange Zeit anhält. Nun, das Problem habe ich eigentlich schon immer gehabt und ich glaube, es gibt dafür auch eine plausible Erklärung: Der Ursprung liegt wie immer in der Kindheit. Ich bin als Kind stark religiös sozialisiert worden, Sex wurde immer als etwas vollkommen Heiliges stilisiert. Ich wurde mit 6 Jahren schon, also sehr früh aufgeklärt, aber mir wurde auch immer gesagt, dass Sex vor oder außerhalb von Ehen etwas stark verwerfliches sei und einen großen moralischen Bruch mit Gott darstellt. Das erste Mal in meinem Leben, wo ich mitbekam, dass jemand Sex gehabt hatte, war bei meinem Vater und seiner neuen Freundin. Meine Eltern waren noch nicht mal geschieden und schon war die Neue schwanger. So kam es dann, dass mein eigener Vater ein moralisches Fundament über den Haufen geworfen hatte, zusammen mit der Beziehung zu meiner Mutter. Der Details halber muss ich noch erwähnen, dass mein Vater nicht religiös war, er hatte etwas dagegen, dass meine Mutter sich taufen ließ und ihr Leben den christlichen Regeln anpasste. Ab dem Zeitpunkt, wo mein Vater mit der Neuen schlief, ging es in meiner Kindheit bergab: Meine kleine Halbschwester wurde geboren, die mir die Rolle als Nesthäkchen nahm, die Frau fing an mich und meinen Bruder scheiße zu behandeln, doch wir mussten trotzdem jedes 2. Wochenende dahin, mein Vater fehlte im Alltag, sprich, meine Persönlichkeitsentwicklung litt auch stark darunter und irgendwie war man wertlos. Vielleicht signalisiert mein Kopf mir genau die Empfindungen und will mich damit warnen, dass sowas wieder passieren könnte, das wieder alles den Bach runtergeht, wenn ich die Leute nicht beim Sex störe. Ich bin aber nunmal kein Psychologe oder ein Experte und möchte diesbezüglich eure Meinung und Empfindungen hören. Auch in dem Bewusstsein, was dahinterstecken kann, werden diese Gefühle trotzdem immer wieder getriggert und beunruhigen mich so weit, dass ich Nächte durchmache und nicht zur Ruhe komme. Also wären meine abschließenden Fragen folgende: Kennt ihr das auch? Was kann man dagegen tun? Sollte ich mir einen Psychiater rufen? Ich hoffe, mein Schreibstil ist nicht zu schlecht, denn es fällt mir gerade sehr schwer, darüber zu schreiben, weil auch wieder einiges an Erinnerungen hochkocht. Danke für's Lesen Eydtkuhnen
  4. Hallo Sportsfreunde, ich habe bezüglich meiner aktuellen Definitionsphase ein paar Fragen. Mir ist völlig klar, dass ich mich währenddessen eiweißhaltig ernähren muss und ich brauche ein kcal-Defizit, sonst funktioniert das nicht. Ich denke da so an 500 kcal jeden Tag, das soll gesund sein zum definieren. Wie genau sieht das denn jetzt aus? Muss ich einfach mehrmals am Tag etwas Magenknurren aushalten? Oder nur vorm ins Bett gehen also mit leerem Magen schlafen gehen? Oder muss ich doch 2-3x die Woche ne Stunde aufs Laufband? Also eher HIIT. Und wie sieht das mit den Übungen aus? Ich habe mir gedacht, dass ich ca 3x die Woche Ganzkörpertraining mache, damit am meisten Muskeln angesprochen werden, vorzugsweise morgens. Übungen wie zB Squats, Kreuzheben, Klimmzüge, Bankdrücken, Dips, Schulterpresse LH, Liegestütze. Ich versuche meine Kohlenhydrate nur etwas runter zu schrauben. Sprich morgens meine Haferflocken und nachmittags Vollkornbrötchen oder -brot. Nudeln lass ich weg. Aber ist es nicht eigentlich egal, was man isst, solange man ein Defizit hat? Ich rede hier nur von gesunder Nahrung und kein Junk-Food. Abends gehe ich ab und zu zum Uni-Sport wie Schwimmen oder Fußball. Also mache ich ca 6x die Woche Sport. Das müsste doch eigentlich reichen, oder?!
  5. Willkommen zum Log von FRAB, ich habe die letzten Wochen angefangen hier mitzulesen. Ich will an mir etwas ändern und mich pushen an mir zu arbeiten. Früher habe ich mir das immer vorgenommen aber bin dann immer nur so halbherzig dabei geblieben, meist bei der ersten Erkältung nach einer Woche oder zwei wieder abgebrochen. Der Log soll mir als Motivation dienen es für mind. 6 Wochen jetzt einmal durchzuziehen. Fakten: 1,72m groß Momentan 79kg - viel zu viel und soll runter Körperfett, wenn ich das an Fotos beurteile um die 25% Hintergrund: Schon seit mind. 7 Jahren immer gut 5-10kg zu viel Gewicht gehabt. Vorletztes Jahr habe ich in den ganzen Sommer in den USA verbracht, dort unbewusst auf IF umgestellt (hatte morgens einfach gar keinen Hunger) und im Gym trainiert. Habe dadurch etwas mehr Definition gewonnen und ein paar Kilo verloren auf 76-77kg. Ich fühlte mich im Semester darauf einfach viel besser, habe ein paar Komplimente von Freunden erhalten und die Frauen hatten auch spürbar mehr Interesse. Das ist dann wieder etwas im Sande verlaufen und ich habe Anfang dieses Jahres einen Job ausgeübt wo ich mit den Kollegen in den besten Steakhäusern Süddeutschlands war und fast jeden Abend beim Italiener und das auf Firmenkosten. Wenn der Rest der Truppe eine Vorspeise und ein Dessert bestellt will man das natürlich auch irgendwie nutzen und die meisten Italiener hatten in der Region leider keine guten Salate (ich liebe gute Salate) und dann gönnt man sich gerne das 30 EUR Kalbsfilet. Durch die langen Arbeitszeiten war Gym unter der Woche nicht drin (täglich 5-6 Stunden Schlaf) und am Wochenende lag mein Fokus auf Ausgehen, Feiern und Entspannen. Ich will die Zeit nicht missen, aber für meinen Körper war das natürlich Gift. Ich bin hoch auf ca. 83kg. Ich übe jetzt seit Anfang Mai einen Job aus, wo ich körperlich schaffen muss und nach der Arbeit jeden Muskel spüre und auch manchmal völlig fertig bin. Wenn ich nicht 9 Stunden schlafe bin ich am nächsten Tag komplett unbrauchbar. Mein Gewicht geht mittlerweile deutlich runter. Die blaue Kurve ist das Tagesgewicht (wiege mich jeden morgen nach Klo in Boxershorts - bin hier aber meist gut dehydriert und trink danach erstmal einen Liter Wasser), die rote Linie der Median der letzten 7 Tage - also bereinigt um tägliche Schwankungen. Meine Waage ist leider nur +/- 0,2kg genau aber ich nehme die Werte jetzt einfach mal als gegeben an. https://dl.dropboxusercontent.com/u/2631241/PUF%20LOG/FRAB%20KW%2027.jpg Problem: Ich bin momentan in Japan auf dem Land - ohne Auto - ohne Gym in der Nähe. Die Japaner sind da leider nicht so die Fitnesslover. Mein Vorgänger hat mir im Firmenappartment allerdings ein paar Geräter da gelassen (nie aufgebaut - da hat's wohl auch jemanden an seiner Motivation erwischt hähä). https://dl.dropboxusercontent.com/u/2631241/PUF%20LOG/FRAB%20Home%20Equip.jpg Mir bleibt also neben der täglichen körperlichen Arbeit nur dieses Homegym. Was kann ich da groß an Übungen machen? Ich dachte an: - Klimmzüge (auf Bizeps und reverse auf Trizeps) - Push-Ups + enge Push-Ups - (Arnold-) Dips - Sit-Ups - habe schon gelesen die wären scheiße? Mit der Bank die ich habe müssten ja auch Crunches gehen? - Kniebeugen (nur mit Körpergewicht) - Hüftheben am Boden Anregung dafür von hier: http://www.wikifit.de/trainingsplaene/muskelaufbau/heimtraining-ohne-geraete Meine Ziele: Ich bin noch 6 Wochen hier. Wenn ich gehe soll die rote Linie bei 76kg oder drunter stehen. Also 3 Kilo weniger innerhalb von 6 Wochen. Entspricht bei 45 Tagen ~470 Kcal pro Tag Defizit. Viel ambitionierter möchte ich mir das noch nicht setzen, da ich hin und wieder einmal von den Japanern eingeladen werde oder mal ein Wochenende weg gehe und da dann auch in der fremden Kultur alles ausprobieren möchte (seht ihr übrigens gut an den Spikes in der blauen Kurve). Mein tägliches Defizit wird also noch höher sein müssen. Wenn ich das schaffe, setze ich mir ein neues Ziel bis Ende des Jahres und dann habe ich auch endlich wieder ein Gym (leider ohne freie Gewichte) und ein Gym-Fahrrad. edit: maaaaaaan, wie kriege ich die Fotos angezeigt? Die Links funktionieren einwandfrei.