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Frauenrolle nach der Gleichberechtigung: Wo liegt heute der Unique Value?
weareyoung hat ein Thema erstellt in Red Pill & Blue Pill
Ich habe mir immer mal wieder die unten folgende These durch den Kopf gehen lassen, wobei die aktuellen Diskussionen in Presse und Politik ebenso dazu beitragen, dass ich mir nun die Zeit genommen habe, die These zu formulieren und zur Diskussion zu stellen. Mit der 68er Revolution wandelte sich das Rollenbild der beiden biologischen Geschlechter in der westlichen Welt signifikant. Der damalige Ostblock und der Sozialismus hatten schon immer behauptet, eine Gleichberechtigung geschaffen zu haben. Letzteres war jedoch nur ein Cope, da der Sozialismus jedwede helfende Hand und jedes bisschen Grips brauchte. Eine Gleichberechtigung gab es nicht, da die Carearbeit – trotz oftmals Ganztagsbetreuung der Kinder – trotzdem an den Frauen hängen blieb. Ab den 70er/80er Jahren änderten sich die Rollenbilder. Nicht ganz, aber die Generation der ab den 80er/90er Jahren Geborenen kennen es nicht anders. Meine Erziehung ist da vielleicht nicht das beste Beispiel, jedoch wurden meine Geschwister und ich modern erzogen. Meine Mutter war die einzige Tochter ihrer Eltern, jedoch ihr Vater nur Arbeiter und ihre Mutter nur Hausfrau. Mein Vater war der Sohn eines Bauern, er übernahm den Hof. Seine Mutter kannte nur das Leben auf dem Bauernhof. Meine Eltern erzogen uns trotzdem liberal. Meine Mutter ging immer wieder arbeiten, in Vollzeit, denn Teilzeit gab es damals noch nicht. Wir Kinder wuchsen in den ersten Jahren in einer Mischung aus Betreuung bei den Omas und im Kindergarten auf. Später spielten wir auf dem Hof oder mussten mithelfen. So waren Rollen und Arbeiten zwar festgelegt, denn gekocht haben immer nur meine Oma und meine Mutter bzw. später meine Schwester, und wir Jungs mussten viel draußen helfen, jedoch verteilten unsere Eltern auch die Arbeiten im Haus auf uns Kinder. Meine Mama hat einen ordentlichen Buben erzogen. Als ich auszog, war mir klar, wie ich mich versorge, konnte grundlegend kochen, meine Wäsche korrekt waschen, Hemden bügeln und meine Wohnung ordentlich putzen. Ich habe das nie in Frage gestellt und brauchte daher auch keine Frau für den Haushalt. Das war bei meinem Vater und meinen Großvätern anders. Die hätten weder das eine noch das andere gekonnt. Deren Frauen hatten die klare Rolle der Hausfrau. Jetzt sind wir alle älter geworden, eigneten uns Fähigkeiten beim Kochen an, es wurde mittlerweile daraus eine Dateform und es ist für einen Mann heute selbstverständlich, dass er seine Wohnung, seine Wäsche, seine Küche, sein ganzes Leben vollständig im Griff hat. Während die Gleichberechtigung voranschritt, blieben jedoch vielfach Rollen gleich. Frauen waren die, die Carearbeit leisteten, sich um Kinder kümmerten, viele sicherlich, weil sie es aus hormonellen Gründen auch so wollten, sie waren die, die weiterhin in der Küche arbeiteten und die Wohnung oder Haus sauber hielten. Männer blieben vielfach die und sind es noch heute, die das Geld nachhause bringen sollen. Hypergamie, ick hör dir trapsen. In meiner Erfahrung hört das bei beruflich erfolgreichen Frauen tendenziell auf. Da spielt es dann keine Rolle mehr, wer dieses Jahr aufgrund Boni mal 25k mehr nach Hause gebracht hat. Wenn beide im hohen fünf- bis niedrigen sechsstelligen Bereich verdienen, dann war das Einkommen für meine Partnerinnen kein Maßstab der Rolle oder der Männlichkeit mehr. Vielleicht war das auch immer eine leicht calvinistische Prägung. Man redet nicht drüber, man hat. Flächendeckend jedoch, wird noch immer dem Mann die Verantwortung für die Ressourcen übertragen. Wenn eine Frau in einer Beziehung arbeitslos wird, ist das nie so ein Drama für den Mann, als es für die Frau ist, wenn der Mann arbeitslos wird. Die Frau verlässt eher den nun arbeitslosen Mann, als dieser die nun arbeitslose Frau. Frauen nehmen oft eher niedrig bezahlte Sozial- und Careberufe an, Männer sind dafür in körperlich gefährlichen Berufen überrepräsentiert und sie sind immer dort erfolgreich, wo es um Wettbewerb, schneller, höher, weiter geht, was allerdings ein höheres Risiko für den Mann ist. Wie unsere Generation jetzt wieder erfahren muss, und was unsere Großeltern wussten, ist, dass die Gefahr für Leib und Leben für Männer sowohl für Kriminalität, Arbeit und insbesondere Kriege sehr viel höher liegt als für Frauen. Frauen wurden schon durch die ersten Rudel und Sippen geschützt. Der allgemeine Mann ist ersetzbar, die allgemeine Frau weniger. Dies besteht bis heute fort. Damit verneine ich nicht Gewalt gegen Frauen. Diese geht jedoch von Einzelindividuen aus, nicht von der Gesellschaft. Zudem ist diese Gewalt und damit verbundene Straftaten oft mit ideologischer und religiöser Prägung verbunden. Der deutsche Mann hat sein auf ihn wirkendes Gefahrenpotential trotz der Gleichberechtigung nicht verringern können, jedoch weitere Eigenschaften und Fähigkeiten erlangt, die in seiner Eltern- und Großeltern-Generation von einer Frau in die Beziehung gebracht wurden. Natürlich genieße auch ich mit einer Partnerin die Gemeinsamkeiten. Gleiche Wertvorstellungen, gleiche Interessen, das Diskutieren über Politik, Wirtschaft, Gesellschaft und Kunst, die gleichen Hobbies, gemeinsames Wandern, Urlaube und die gleichen Filme und Serien… Das kann ich gleichwohl auch alles mit meinem besten Freund machen. These: Der – deutsche im Kontext der Gesellschaft – Mann hat nur noch wenige Gründe, wieso er eine auf Dauer angelegte monogame Beziehung mit einer Frau eingehen soll, die nicht der Zeugung und Erziehung von Kindern dient. Die Nachteile für ihn als Mann bleiben hoch, wogegen als Vorteil nur noch Vertrautheit, Fürsorge, Kuscheln, gemeinsame Werte, das gemeinsame Erleben und die Ausschüttung von Dopamin und Oxytocin bleiben. Selbst für regelmäßigen Sex braucht er keine auf Dauer angelegte monogame Beziehung mehr. Das, was seine Väter und Großväter noch als Vorteile aus einer auf Dauer angelegten monogamen Beziehung gezogen haben, braucht er nicht mehr, weil er sich diese Fähigkeiten selbst gleichwertig angeeignet hat. Demnach müssen Frauen neben ihrer femininen Seite, mit Fürsorge, Nähe und allem, was Dopamin und Oxytocin ausschüttet, nun weitere Fähigkeiten in eine auf Dauer angelegte monogame Beziehung einbringen, die die verbliebenen Risiken eines Mannes kompensieren kann und die er nicht auch von anderen Männern erhalten könnte. -
Sollte ich das Thema Beziehung lassen? ,,Komisch”
Figueroa hat ein Thema erstellt in Anfänger der Verführung
Ich bin 26 Jahre alt und entspreche eigentlich dem Ideal. Mein Aussehen (will kein Bild hochladen also beschreibe ich es mal) - 1.94 / 90 Kilo Gewicht also recht lean durchs Gym - Dicke locken die etwas länger sind, aber gepflegt - Kurzer Bart und Grün blaue Augen - eine Brille aber sie steht mir. Bekomme dadurch positive Aufmerksamkeit und es unterstreicht sozusagen meinen Charakter. vom Style Maskulin/Elegant manchmal leicht rockiger/vintage touch. Bin bisschen in der Akademischen Welt unterwegs und Ziel ist dann mal den Master und irgendwann den Doktor zu machen. Meistens reagieren Frauen recht positiv auf mich. Oftmals schreiben sie mich auch an. Das Ding ist aber, dass ich mir keine traditionelle Beziehung vorstellen kann. Mir ist wichtig, dass beide Partien unabhängig sind, auch später in getrennten Wohnungen leben und beide ihr eigenes Leben führen. Zusammenziehen, wenn überhaupt nach Jahren. So lautet die Devise ,,Ich brauch dich nicht aber ich will dich ”. Also wenn eine, dann eine die auf Unabhängigkeit errichtet ist. Von der Frau will ich aber auch, dass sie ihre Ziele verfolgt und nicht stagniert. Sie sollte wie ich OpenMinded sein, spirituell und reflektiert. Wenn wir uns mal sehen Qualitätszeit und wenn wir uns wochenlang nicht sehen, dann passt das auch. Keine Vertragsverhältnisse. Eine F+ aber wäre nichts für mich. Ich hasse es wenn eine Machtdynamik entsteht. Entweder ich über sie oder sie über mich. Denn das schafft dann wider einen ungeschriebenen Vertrag. Suchen tu ich auch nicht aktiv, weil ich kein sonderliches Verlangen habe. Für mich gibt es da nur dieses Konzept. Sollte ich es sein lassen? Weil meine Freundschaften basieren ebenfalls auf dem Grundgedanken der Unabhängigkeit. Es kann sein, dass man sich mal monatelang nicht sieht und dann mal wider -
Hi zusammen, mein erstern Beitrag in einem Forum. Ich denke ich brauche einmal eure Hilfe und Einschätzung. Danke! Zu der Situation: Frau (30) ich (29) vor 4 Monaten kennengelernt, alles harmonisch, Beziehung eingegangen, gleiche Vorstellungen von Liebe, Zukunft, Freizeit usw., extrem viele Gemeinsamkeiten und eine extreme Anziehung. Sie hatte noch Kontakt zu einem Expartner und einer F+. Hat sie nach diversen Diskussionen aber eingestellt. Ich habe es aber nicht sein lassen können viele intime Fragen zu ihrer Vergangenheit stellen zu können was sie irgendwann sehr genervt hat. Sie hat mich auch zwei mal angelogen bzgl. Männern mit denen sie was hatte (Fotos hingen in der Wohnung und ich habe gefragt wer das sei und sie erzählte von Unternehmungen). Daraufhin habe ich ihren Chat mit einem Mann gelesen und sie hat es mitbekommen. Seitdem geht sie auf Distanz, im gemeinsamen Urlaub hat sie mich nur kritisiert (ich sei zu soft, kein richtiger Mann, auf Sex hat sie weniger Lust und sie findet mich nicht mehr attraktiv). Jegliche Gespräche enden oftmals in Diskussionen und sie ist dabei sehr manipulativ und gibt mir dauerhaft die Schuld. Aktuell sind wir in einer Kontaktsperre, weil sie drüber nachdenken muss, ob sie die Beziehung überhaupt noch möchte. Sie würde sich melden, sobald sie Klarheit hat. Einen Termin in einer Woche hat sie abgelehnt. Wie schätzt ihr die Situation ein?
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- distanz
- eifersucht
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Mit folgenden Stichworten gekennzeichnet:
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„Der Mann wählt nie die Frau. Er kann nicht mehr tun als ihr Gelegenheit geben, ihn zu wählen“ Neil Strauss – Die Perfekte Masche Liebe Kollegen, wie geht ihr mit der von der Natur dem Mann zugedachten Rolle um? Ich glaube viele hier und anderswo geben sich nur zu gerne der Illusion hin, die Zügel in der Hand zu halten, die Kontrolle über die soziale Situation zu behalten und zu dominieren. Aber letztlich entscheidet die Frau, ob es zum Lay kommt oder nicht. Letztlich sitzt sie am längeren Hebel und hätte mehr sexuelle Alternativen, wenn sie es drauf anläge (Konjunktiv!). Ich gestehe, ich habe schon länger an dieser speziellen Rolle als Mann zu knabbern. Womöglich auch durch meinen beruflichen Erfolg und eine führende Position, bei der ich in der Regel die Kontrolle halte. Bei Frauen bin ich aber doch immer noch in der Angebotsrolle. Wenn ich mich als Mann überzeugend verkaufe bzw. gut jage/game oder eine gute Stimmung verbreite oder zufällig denselben Interessen nachgehe oder auf der gleichen Wellenlänge liege habe ich gute Karten. Die Entscheidung, wie weit es geht liegt jedoch bei ihr. Beispiel Online/Clubgame: Es ist ein wenig wie im Bewerbungsgespräch. Das HB7 ist der Personaler und die baggernden Kerle die Bewerber. Die Männer platzieren sich bei ihr auf dem Radar, buhlen um ihre Aufmerksamkeit und qualifizieren sich dadurch für einen Platz in Ihrem Bewerberpool. Sie stellt in der Regel aber nur einen ein – denjenigen der Ihr am Meisten zu geben in der Lage ist, bezahlt wird mit LMS oder Game bzw. dadurch erzeugten Emotionen. Ich will nicht pauschal sagen, dass das aus der Beobachterperspektive leider allzu oft ein ziemlich entwürdigendes Schauspiel ist – denn es ist nun mal ein Stück Natur. In vielen Tierfilmen sieht es nicht anderes aus, mit dem Unterschied dass bei vielen Spezies nicht die intrasexuelle Selektion entscheidet, sondern die Intersexuelle. Nur fällt es zumindest mir oft schwer, diese Realität anzuerkennen. Aber mich passiv an die Bar zu lehnen und auf „Bewerber“ zu warten und zu selektieren funktioniert nun mal ausschließlich in der Rolle der Frau. Wie kommt Ihr mit der Rolle als Mann klar? Wie kommt ihr mit diesem Machtungleichgewicht in der Anbahnungsphase klar, welches ja schon allein durch einen Operner und die damit einhergehende Erstinteressensbekundung eurerseits manifestiert wird, selbst wenn IoIs von ihrer Seite vorausgingen? Wie bleibt ihr trotz diesem Wissen bzw. der Angebotsrolle männlich, souverän und selbstbewusst? Ist hier Selbsttäuschung die einzige Strategie?
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- männlichkeit
- rollen
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Mit folgenden Stichworten gekennzeichnet:
