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  1. Hi Leute, ich bin neu hier und hoffe Ihr könnt mir helfen. Zu Mir: ich bin 22 und extrem Schüchtern. Jetzt zu meinem Problem: Habe ein Feuermal auf der rechten Hals Seite, dadurch bin ich extrem Schüchtern und kann einfach nicht mit Frauen reden. Selbst wenn ich mal mit einer Kontakt habe, Sie Anzeichen sendet (Körperkontakt aufbaut etwa durch Umklammern an meiner Hüfte oder ständig Ihren Fuß an mich reibt) habe ich andauernd den Gedanken, dass sie mich nicht will aufgrund meines Feuermals. Manchmal passiert es mir das ich im Zug Sitze, ein nettes Mädel sich gegenüber von mir setzt obwohl der ganze Zug frei ist und Sie mich beim verlassen traurig anguckt, so als ob sie enttäuscht wäre das ich Sie nicht angesprochen habe. Habt Ihr Vielleicht Tipps, wie ich von diesem Gedanken wegkomme das ich ein Feuermal habe?
  2. Heverus

    Don Juan Boot Camp

    Ich bin schon seit einiger Zeit am überlegen, wie ich mich verändern kann. Ich bin unter Freunden immer offen uns selbstbewusst. Mit Fremden klappt das meißt jedoch nicht so gut. Daher starte ich dieses Camp. Ich hab einfach kein bock mehr zum Beispiel in einer Disco oder auch nur im Zug mich nicht zu trauen jemand anzusprechen. Ich bin nicht der heißeste Kerl aber, ich bin keineswegs hässlich. Vor 1 1/2 Jahren hab ich mit dem trainieren Angefangen da ich in meinen Augen zu dünn war. Nebenbei spiel ich auch Fußball. Mit den Frauen läufts noch nicht so. Bin einfach zu schüchtern.
  3. Hallo zusammen Nach etwas lesen und Neugierigen Herumstöbern ist mir dieses Bootcamp aufgefallen. Dieses scheinen wohl recht viele verfolgt zu haben bzw verfolgen das. In den meisten zwischenmenschlichen Situationen mit ich zum Teil wie gelähmt weil es Schlichtweg überfordernd ist Aufgrund mangelnder Übung und massiven Hirnfick durch schlechte Erfahrungen. Die Tatsache das ich seit Jahren keine Freunde habe bzw neue Bekanntschaften schließe macht es nicht besser... Wenn ich mir hier alles soweit durchlese klingt das ganze schon ziemlich hart, ja schon fast wie eine Mammutaufgabe. Ich weiß auch das es Notwendig ist das ganze zu Üben denn Freunde, Frauen und darauffolgend Sex stehen nicht plötzlich vor meiner Tür und begrüßen mich recht Herzlich. Ich bin mir auch nicht wirklich sicher ob ich diese Aufgaben in einer Woche schaffe, fakt ist: Ich tue mein bestes:) Aufgabe 1 Mit Augenkontakt/Hi sagen (oder anders wie grüßen) dürfte gut funktionieren weil ich mit Öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss. Ab Morgen geht´s also los😉
  4. Nun kommt die zweite Woche. Mit 10 fremden Personen reden. Sollte ich hinbekommen. Manchmal kommen auf der Arbeit fremde LKW Fahrer und die Putzfrau kenne ich auch nur vom sehen. Da ich noch Erledigungen in der City kommende Woche machen muss bzw will trifft sich das ganz gut. Mein Bauchgefühl sagt mir das es wesentlich besser klappt und ein großes + an der Sache ist auch noch mit drin: Small Talk üben. Auch das ist ein wichtiger Schritt. Ich bin schon sehr gespannt :)
  5. Hallo, Erstmal, ich bin 16 Jahre alt. Im Moment arbeite ich an einer LTR mit einer HB8. Treffen uns mittlerweile 2 Mal die Woche. Hat aber sehr lange gedauert bis es dazu kam. Sie hat so wie ich das einschätze extreme Selbstzweifel und ein geringes Selbstwertgefühl. (Wurde ihr schon von einem Therapeuten gesagt, also keine Schönrederei meinerseits ,) ). Das führt bei ihr zu einer Schüchternheit und einer sehr starken Unsicherheit. Ich weiß über ihre Freundinnen, anhand ihrer Aktionen etc. dass sie auf jeden Fall Interesse an mir hat bzw. Gefühle. Wir haben uns bereits geküsst, rumgemacht etc. Allerdings fehlt von ihrer Seite die Initiative. Ich habe mit ihr bereits darüber gesprochen als wir angetrunken waren und mir auffiel, dass sie in diesem Zustand mehr oder weniger aus sich heraus kommen kann. Sie hat mich mehr berührt und mehr mit den Berührungen gespielt wenn man es so beschreiben darf. Allerdings fehlen die Berührungen ihrerseits beim Kuscheln etc. fast komplett wenn wir nüchtern sind. Damit meine ich, dass sie mich zwar berührt, aber dies nicht aktiv. Sie lässt es mehr oder weniger einfach über sich ergehen, aber sie scheint es auch zu genießen. Als ich sie, wie bereits gesagt, darauf ansprach meinte sie, dass es nicht geht wenn sie nüchtern ist. Auf meine Nachfrage warum kam "Ich weiß nicht." Dann meinte ich zu ihr, dass dies so wirkt als wenn sie es nicht wolle woraufhin sie meinte: "Wenn etwas zu weit geht, sag ich dir das." Nun ist meine Frage was ihr dazu sagen würdet und was ich für Strategien anwenden kann, damit sie vorallem körperlich mehr aus sich heraus kommt?
  6. Moin Moin, Ich habe schon häufiger Threads mit ähnlichen Themen eröffnet, jedoch meistens auf spezielle Fälle abgezielt. Ich bin seit der Pubertät krass Schüchtern und habe Zeitweise unter Panikattacken gelitten. Durch eine Therapie bin ich mittlerweile soweit, dass ich meinen Alltag bewältigen kann. Ich selber bin davon überzeugt dass ich Extrovertiert veranlagt bin. Wenn ich mal ein Wochenende zuhause verbringe schlägt es mir ziemlich aufs Gemüt. Habe dementsprechend meiner Schüchternheit zum trotze einen relativ großen Freundeskreis. Das Zauberwort meiner ganzen Entwicklung war Konfrontation. Kam zum Beginn der Therapie auf die Uni habe direkt meinen Mund aufgemacht irgendwann ist es einfacher geworden. Heute könnte ich wenn ich wollte täglich neue Freunde machen. Eine Baustelle die komplett stagniert. ist das Reden mit Frauen die mir gefallen. Sobald ich mit jemanden Rede den ich toll finde. Sackt meine Stimme zusammen ich stottere, rede manchmal Unsinn, und meide Augenkontakt. Ich stelle mich dieser Situation täglich, meide sie keineswegs aber seit Jahren wird es an dem Punkt nicht besser. Das gibt mir das Signal dass es mit Abhärtung alleine nicht weiter geht. Was kann ich noch machen um in solchen Situationen entspannter zu werden? Üben tue ich täglich. Bin in meinem Studiengang der Hahn im Korb und rede täglich mit Frauen mit denen ich mir mehr vorstellen könnte. Ich finde dafür keine andere Anleitung außer sich dem zu stellen. Vielen Dank schon mal. solltet ihr mehr über mich wissen müssen, sagt bescheid.
  7. Psychologie: Introversion, Schüchternheit und Sozialphobie Ein Spaziergang durch die Geschichte und eine Klärung oft verwechselter Begriffe ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Der klassische Pick Up Artist ist extrovertiert. Trotzdem gibt es viele Menschen, die entweder - introvertiert sind, - schüchtern sind, oder - eine Sozialphobie haben, und mit dieser Ausgangsbasis zu PU kommen. Außerdem geht es gerade bei Anfängern oft um Ängste und viele stellen sich vielleicht die Frage, wo ihre Angst herkommt. Dieses Thema ist eine rein theoretische Betrachtungsweise, da ein zusätzlicher praktischer Aspekt hier den Rahmen sprengen würde. Das Thema soll helfen, sich über die eigene Ausgangsbasis klar zu werden, und bei Unsicherheiten eventuell professionelle Hilfe aufzusuchen. (Wie etwa bei der Sozialphobie ganz am Ende.) Die thematischen Headlines sind: Carl Gustav Jung: Eine Einführung in die grundlegenden psychodynamischen Konzepte von Extraversion und Introversion. Hans Eyseneck: Ein moderner Zugang anhang von „Traits“. Das Fünf-Faktoren-Modell oder Die „Big Five“: Ein gegenwärtiges Modell, dass durch statistische Analysen geboren wurde. Introversion VS Schüchternheit: Was ist Schüchternheit und wie unterscheidet sie sich von Introversion? Schüchternheit VS Sozialphobie: Sozialphobie, ihr Unterschied zur Schüchternheit, und ein therapeutischer Zugang. Dazu ganz am Anfang die Frage: Was ist das eigentlich, Introversion und wo kommt sie her? Hierfür ist die Frage relevant: Wie kann man überhaupt Persönlichkeit definieren? Für den Versuch, „Persönlichkeit“ zu definieren, gibt es verschiedene theoretische Ansätze, wie zum Beispiel psychodynamische Theorien und die Kategorisierung nach Traits. Ein Beispiel für eine psychodynamische Theorie ist der Ansatz von C.G. Jung: Dieser Schüler Freuds brachte bereits in den 20er Jahren die Unterscheidung: Extrovierte fokussieren auf die äußere Welt und ziehen auch ihre Energie aus ihr. Bei den Introvertierten ist es die innere Welt, auf die ihre Aufmerksamkeit gerichtet ist. „Allen psychodynamischen Persönlichkeitstheorien ist die Annahme gemeinsam, dass mächtige innere Kräfte die Persönlichkeit formen und das Verhalten motivieren.“ (1) Schauen wir uns die Theorie nach Jung genauer an. Carl Gustav Jung ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Nach Jung gibt es zwei sich gegenseitig ausschließende Einstellungen: Extraversion und Introversion. Jeder Mensch wird dabei entweder durch Stimuli aus der externen (Extraversion) oder internen Welt aktiviert (Introversion). Der Introvertierte fühlt sich wohl in der inneren Welt von Gedanken und Gefühlen und betrachtet die Welt als eine Quelle von Eindrücken. Der Extrovertierte lebt in der Welt der Objekte und anderen Menschen und anstatt die Eindrücke zu studieren, interessieren ihn eher seine Auswirkungen auf die äußere Welt. Introvertierte sind zufrieden, wenn man sie in Ruhe lässt und sind gerne alleine. Sie brauchen Zeit für sich, um ihre Batterien aufzuladen. Sie tauchen in ihre innere Welt ein und risikieren dadurch einen Kontaktverlust zu ihrer unmittelbaren Umgebung oder ihrer äußeren Welt. Sie beobachten sich selbst und halten ihren „Social Circle“ klein. Extrovertierte fühlen ganz anders, und wollen aktiv in die Welt von Menschen und Dingen involviert sein. Sie sind sozial aktiv und bekommen mehr mit, was um sie herum eigentlich passiert. Sie sind gerne Teil von Gruppen und Gemeinschaften und halten sich gerne dort auf, wo sie mit anderen interagieren können. Die Vorstellung alleine zu sein versetzt sie in Schrecken, wodurch sie sich gleichfalls von ihrem inneren Selbst entfremden. (2) Jung: „The reflective nature of the introvert causes him always to think and consider before acting. This naturally makes him slow to act. His shyness and distrust of things induce hesitation, and so be always has difficulty in adapting to the external world. Conversely the extravert has a positive relation to things. He is, so to speak, attracted to them. New, unknown situations fascinate him. In order to make closer acquaintance with the unknown he will jump into it with both feet. As a rule he acts first and thinks afterwards. Thus his action is swift, subject to no misgivings and hesitations.” (3) Demnach denkt der Introvertierte nach, bevor er handelt. Der Extrovertiert handelt zuerst und denkt nachher. Der Introvertierte ist langsam und schüchtern und hat Schwierigkeiten, sich an die äußere Welt anzupassen. Der Extrovertierte fühlt sich von fremden Dingen und unbekannten Situationen angezogen und zweifelt nicht. Für Jung bedeutet eine Eheschließung zwischen Introversion und Extraversion eine ideale Vereinigung und perfekte Symbiose. (3) Jung bemerkte aber, dass niemand rein introvertiert oder extrovertiert ist und vergleicht die 2 Einstellungen mit dem Herzschlag: Es gäbe demnach einen rhythmischen Wechsel von Kontraktion (Introversion) und Expansion (Extraversion). Nichtsdestotrotz bevorzugt jeder eine bestimmte Einstellung. (4) Gleichzeitig gibt es aber eine Balance zwischen dem Bewusstsein und dem Unbewussten. (3) Eine von beiden Einstellungen liege immer schlafend, befände sich im Hintergrund oder lebt eine Existenz im Schatten („shadowy existence“): Jung an anderer Stelle: “If you take an extrovert you will find his unconscious has an introverted quality, because all the extraverted qualities are played out in his consciousness and the introverted are left in the unconscious.” (Jung in McGuire & Hull, 1977, p. 342) (4) Demnach gibt es ein Bewusstsein, das einer der beiden Seiten gewidmet ist, und die gegensätzliche Einstellung lauert unter der Oberfläche im Unbewussten. Extrovertierte sind zum Beispiel durchwegs abhängig von ihrem äußeren Umfeld. Nun mag es Situationen geben, wo die Lösung für ein Problem in einem selbst zu finden ist. Extrovertierte würden oftmals viel Anspannung und Unruhe sparen, besäßen sie bessere Fähigkeiten in der Introspektion. Ähnlich verhält es sich bei den Introvertieren: Sie stützen sich zu sehr auf ihre Gedanken und Gefühle und es gibt viele Untersuchungen, die Introversion mit Depressionen in Verbindung bringen. Die Ursache liegt womöglich an der Angewohnheit von Introvertierten, sich in schwierigen Zeiten zurückzuziehen und Hilfe von außen abzulehnen. Man muss lernen, für jede Situation die richtige Einstellung zu haben: Manchmal ist es sinnvoller, der Introversion nachzugeben und in anderen Situationen kommt man besser zurecht, wenn man sich extrovertiert zeigt. Wenn man einen flexiblen Zugang zur eigenen Persönlichkeit hat, wird man weniger stark von den Limitationen des eigenen Persönlichkeitstyps eingeschränkt. Jung behauptet, dass wir alle unterschiedlich auf unsere Welt reagieren und er beschreibt 4 Funktionen, die mit den Einstellungen von Extraversion und Introversion gepaart werden. Dabei handelt es sich um Denken, Fühlen, Intuition und Emfpinden. Da diese Typen veraltet sind und in der modernen Psychologie wenig Verwendung finden, soll hier nicht näher darauf eingegangen werden. (2) Soviel zu Jung und seiner psychodynamischen Sichtweise auf Persönlichkeit. In der empirischen Psychologie hat sich jedoch die Kategorisierung nach Traits durchgesetzt. Was sind Traits? Gerrig: „Typologien gehen davon aus, dass es getrennte, diskontinuierliche Kategorien gibt, in die sich Menschen einordnen lassen, wie beispielsweise Erstgeborene und Nachgeborene. Im Gegensatz dazu gehen Trait-Theorien von kontinuierlichen Dimensionen aus, wie Intelligenz oder Freundlichkeit. Traits sind überdauernde Merkmale und Eigenschaften, die eine Person dazu prädisponieren, sich über verschiedene Situationen hinweg konsistent zu verhalten.“ (1) Hans Eyseneck ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Erstmals aus Persönlichkeitstests abgeleitet findet die Introversion Einzug in die Theroie von Hans Eyseneck, die in den 70er Jahren vervollständig wurde. Er behauptete die Existenz von 3 breiten Dimensionen, von denen eine Extraversion ist: -) Extraversion: Orientierung nach innen oder nach außen -) Neurotizismus: Emotionale Stabilität oder Instabilität -) Psychotizismus: freundlich/rücksichtsvoll oder aggressiv/asozial Er kombinierte die Merkmale Extraversion und Neurotizismus und ordnete ihre Ausprägungen in einem Kreis an: Extraversion und Neurotzismus sind dabei 2 orthogonale (rechtwinklig aufeinander stehende) Durchmesser, und Individuen können irgendeine Variation innerhalb dieses Kreises annehmen. „Die im Kreis aufgeführten Eigenschaften beschreiben Menschen mit Kombinationen dieser beiden Dimensionen. Beispielsweise ist eine sehr extravertierte Person, die auch leicht instabil ist, mit großer Wahrscheinlichkeit impulsiv.“ (1) Das Fünf-Faktoren-Modell oder Die „Big Five“ ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- „Belege aus der Forschung stützen viele Aspekte von Eysenecks Theorie. In den letzten Jahren hat sich jedoch ein Konsens herausgebildet, dass fünf Faktoren, die sich nicht vollständig mit Eysenecks drei Dimensionen decken, am besten geeignet sind, um die Struktur der Persönlichkeit zu charakterisieren. Diese fünf Dimensionen sind sehr breit, weil jede Dimension viele Eigenschaften mit einzigartiger Konnotation, aber einem gemeinsamen Thema zu einer großen Kategorie zusammenfasst.“ (1) Im Gegensatz zu den psychodynamischen Theorien entstammen diese 5 biploaren Dimensionen einer statistischen Analyse von Clustern und Eigenschaften. Es handelt sich dabei um: Extraversion, Neurotizismus, Gewissenhaftigkeit, Offenheit für Erfahrungen und Verträglichkeit. Introversion findet sich dabei als Gegenpol zur Extraversion. (1) Die psychodynamischen und Trait-Theorien haben jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile. Nachdem vorhin der Fokus auf C. G. Jung gelegen hat, will ich mich hier auf die Big Five konzentrieren. Sehen wir uns an, was Dr. L. Satow, der Entwickler des B5T („Big-Five-Persönlichkeitstests“) über Extraversion schreibt. (5) Er spricht dabei auch von sogenannten Grundmotiven, von denen das „Bedürfnis nach Sicherheit und Ruhe“ in unserem Kontext ebenfalls wichtig ist. Sehen wir uns nun an, welche Fragen der Test in Bezug auf die Extraversion und das Bedürfnis nach Sicherheit und Ruhe stellt: An den Fragen sehen wir ganz deutlich, wie das Persönlichkeitsmerkmal Extraversion kennzeichnend für den Prototypen des PUAs ist. Der klassische Pick Up Artist ist extrovertiert und die Introversion ist sein Feind. Das Bedürfnis nach Sicherheit und Ruhe stellt sich gegen seine Risikofreudigkeit und entspricht einer engen Comfort Zone, die er nicht gebrauchen kann. Ist dieses Merkmal aber veränderlich? Neue Studien zeigen, dass die Merkmale des Big-Five keine Stabilität ab einem bestimmten Alter erreichen, sondern sich über die ganze Lebensspanne hinweg verändern können – wenn auch nicht in besonders großem Ausmaß. Entscheidend sind dabei besondere Lebensereignisse (wie Eheschließung oder Todesfall) und das soziale Umfeld. Die menschliche Persönlichkeit ist also auch nach 30 Jahren noch flexibel und kann von außen beeinflusst werden. Hier soll es aber nicht primär darum gehen, die eigenen Persönlichkeitsmerkmale umzuwandeln, was auch nur sehr begrenzt und mit viel Aufwand möglich ist. (6) Introversion VS Schüchternheit ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Wir haben gesehen: Psychodynamische Theorien wollen wissen, was uns zu Verhalten motiviert und was die inneren Kräfte sind, die unsere persönliche Entwicklung antreiben. Trait-Theorien „identifizieren und beschreiben lediglich Charakteristika, die mit Verhalten korrelieren.“ (1) Ihr Bild von Persönlichkeit ist ein statisches. Blicken wir zurück: Extrovertiert sein heißt, seine Energie von Anderen zu bekommen. Extrovertierte gehen freizügig mit ihrer Energie um, und kommen dadurch auch schwerer zur Ruhe. Sie genießen Stimulation von außen. Die besten PUAs, die ich beobachte, sind immer jene mit dem größten Grad an Extraversion. Sie haben eine sehr offene und distanzarme Körpersprache, ein einnehmendes Wesen und stehen gerne im Mittelpunkt. Das sind Leute, die gerne reden und sich auch auf der Tanzfläche nicht scheuen, sich zu präsentieren. Introvertierte ziehen ihre Energie aus der Welt in ihrem Inneren und laden auch dadurch ihre Batterien wieder auf: Sie werden stimuliert durch Ideen und Eindrücke. Sie wollen die Erfahrung von außen in sich wirken lassen, und begrenzen mithin externe Reize, um eine Überstimulation zu vermeiden. Sie fokussieren sich gerne auf einzelne Gebiete und verlieren Energie, wenn sie sich in Menschenmengen und lauter Umgebung aufhalten müssen. (7) Man kann auch sagen: Extrovertiert = Breite, Introvertiert = Tiefe Es gibt durchaus junge Theorien, die versuchen, den Fokus auf die Introversion zu legen und sie weiter zu differenzieren. Ein moderner Ansatz geht von der Kommunikationsberaterin und Sprachwissenschaftlerin Doris Märtin aus. (8) In ihrem Buch „Leise gewinnt. So verschaffen sich introvertierte Gehört“ spricht sie bei introvertierten Menschen von einer „Intro-DNA“ und teilt Introvertierte in folgende Kategorien ein: -) Masterminds (M-Intros): „kühle Lenker“ in Führungspositionen -) Supersensible (S-Intros): feines Gespür und hohe Wahrnehmungsfähigkeit -) Nerds (N-Intros): streng logische Denker und Anpassungsschwierigkeiten an andere Menschen -) Cocooner (C-Intros): Kokon vertrauter Beziehungen und ungern im Rampenlicht Doris Märtin nimmt also zusätzliche Merkmale her, die mit der Introversion korrelieren und bildet eigene Typen. Dabei geht der Trend eher dazu, Schüchternheit und Introversion als zwei unabhängige und distinkte Merkmale voneinander zu unterscheiden – auch wenn über ihre Verbindung noch spekuliert wird. (9) Man ist also nicht automatisch beides, und jemand ist vielleicht gleichzeitig extravertiert und schüchtern bzw. mit sozialen Ängsten ausgestattet. So kann auch die Äußerung „Ich bin bloß introvertiert.“ eine Ausrede sein, die über tiefer gehende Probleme des Selbstwerts und soziale Ängste hinweg täuscht. Louis A. Schmidt und Arnold H. Buss von der Universität Texas haben im Buch „The Development of Shyness and Social Withdrawal“ geschrieben: „When we look at the interaction between shyness and introversion and treat those as two unrelated dimensions, it’s as though each independent measure is adding unique variants to behavior.” Demnach unterscheidet sich jemand, der introvertiert ist, in seinem Verhalten durchaus von jemanden, der zusätzlich auch noch schüchtern ist. (9) Es bleibt aber zunächst die Frage: Was ist das eigentlich, Schüchternheit? Eine übliche Unterscheidung zur Introversion besteht darin zu sagen: Schüchternheit sei bloßes Verhalten, Introversion dagegen ein Teil der Persönlichkeitsstruktur. Demnach würden schüchterne Menschen gemocht und akzeptiert werden wollen, hätten aber nicht die Fähigkeiten und notwendigen Einstellungen, um sich in sozialen Situationen zurechtzufinden. Introversion würde stattdessen den Umgang mit der eigenen Energie und die Orientierung zur Welt beschreiben. Dabei greift diese Unterscheidung etwas zu kurz: Auch Schüchternheit ist ein Persönlichkeitsmerkmal. Ein wesentliches Unterscheidungsmerkmal ist dabei Motivation: Beide Eigenschaften zeigen mitunter dasselbe Verhalten – aber aus unterschiedlichen Gründen. Der Schüchterne möchte vielleicht mehr im Mittelpunkt stehen, traut sich aber nicht aus Angst vor sozialer Ablehnung. Der Introvertierte hingegen hat diesen Wunsch gar nicht, weil er Unterhaltungen mit fremden Personen nicht genießt und seine Energie konservieren will. Schüchternheit hat seine Wurzeln auch in „social anxiety“. Schüchterne Menschen sehen sich selbst als unzureichend, was zu Schuldzuweisungen an sich selbst und Schamgefühl führt. Eine wichtige Unterscheidung liegt deshalb darin, dass Schüchternheit ein Leiden verursacht, Introversion hingegen nicht. (10) Beim Thema Schüchternheit wird zusätzlich die Sozialphobie relevant und wir können uns zusätzlich fragen: Ist Schüchternheit und Sozialphobie eigentlich dasselbe? Die Antwort ist ganz klar nein. Man könnte anfangen zu sagen, dass neben Introversion auch Schüchternheit ein „Trait“ von Persönlichkeit ist. Es hat als solcher zunächst keinen Krankheitswert. Sozialphobie oder „Social Anxiety Disorder“ ist hingegen eine psychiatrische Diagnose. Schüchternheit VS Sozialphobie ----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Gehen wir der Unterscheidung näher auf den Grund. Eine wissenschaftliche Veröffentlichung vom „Social Anxiety Institute“ in Phoenix/USA (11) gibt folgende Zusammenfassung: -) Schüchternheit und Sozialphobie (SAD, Social Anxiety Disorder) sind 2 verschiedene Dinge -) Schüchternheit ist ein Persönlichkeits-Trait -) Viele Menschen, die schüchtern sind, haben nicht diesselben negativen Emotionen und Gefühle, welche die SAD begleiten. Sie leben ein normales Leben, und sehen sich durch die Schüchternheit nicht negativ beeinflusst. -) Obwohl viele Menschen mit SAD auch schüchtern sind, ist Schüchternheit keine notwendige Basis für SAD. Der Autor spricht aus persönlicher Erfahrung von Patienten, die extrovertiert waren, und deren SAD sie zurückgehalten hat. Als sie diese überwunden haben, genossen sie es auf einmal, im Zentrum der Aufmerksamkeit zu stehen. Die Frage nach dem konkreten Unterschied zwischen den beiden Begriffen war lange Zeit deshalb so schwer zu beantworten, weil die SAD vielfach über- oder unterdiagnostiziert wurde. Der Autor stellt eine Definition auf: Schüchternheit: innere Unruhe (anxiety), Hemmung/Verlegenheit, Verschlossenheit, oder eine Kombination davon in sozialen und zwischenmenschlichen Situationen, sowie Nervosität und Unbehagen bei der Beurteilung durch Andere. Schüchternheit wird als normaler Aspekt der Persönlichkeit angesehen, der die Erfahrung von „sozialer Angst“ (social anxiety) und gehemmtem Verhalten kombiniert - aber als „stabiles Temperament“ verstanden wird. Schüchternheit ist klassifiziert als Persönlichkeitsmerkmal. Social Anxiety Disorder wird klassifiziert als eine beträchtliche Menge an Angst (fear), Beschämung oder Erniedrigung in sozialen performance-orientierten Situationen, bis zu einem Punkt, wo die betroffene Person diese oft zur Gänze meidet, oder sie mit einem hohen Ausmaß an Bedrängnis qualvoll erduldet. Hohe Levels von „Anxiety“ und Angst bewirken eine Vermeidungsverhalten, und das auch bei Aktivitäten, an denen Menschen eigentlich teilnehmen wollen. Menschen mit SAD ertragen hohe Anxiety-Levels in alltäglichen Situationen. Ein klares Unterscheidungsmerkmal zur Schüchternheit liegt darin, dass SAD nicht als „normale“ Facette der Persönlichkeit oder als Persönlichkeitsmerkmal betrachtet werden kann – Schüchternheit hingegen schon. Tatsächlich sehen viele Menschen ihre Schüchternheit auch als positive Eigenschaft, wohingegen das bei der SAD nicht der Fall ist. Menschen mit SAD ertragen die oben erwähnte Angst, Beschämung und Erniedrigung Tag ein und Tag aus. Die Menge an Anxiety reicht aus, um eine große Menge an emotionalem Schaden zu verursachen. Sie meiden lieber bestimmte Situationen, anstatt sich ihnen zu stellen und die Angst spüren zu müssen. Wissenschaftlichen Studien zufolge schwankt der Anteil in der Bevölkerung mit SAD zwischen 1,9% und 20,4%, abhängig davon, ob eine „ausreichende“ (significant) Beeinträchtigung vorliegt. Oft wird von einem 7%-Anteil gesprochen, bei dem das Level der Anxiety als mittel eingestuft wird und wo die Zahl vermutlich zurückhaltend ist. Eine wichtige Frage, die bleibt: Besteht der Unterschied in qualitativer oder quantitativer Hinsicht? Die Antwort scheint dahingehend zu lauten, dass beide Aspekte wesentlich sind. (11) Gäbe es bloß eine quantitativen Unterschied, dann müssten alle Menschen mit SAD auch schüchtern sein, und das ist nicht der Fall. Es ist bloß die Hälfte. Andererseits erfüllen bloß 25% der Menschen, die schüchtern sind, die Kriterien für SAD. In qualitativer Hinsicht ist SAD assoziiert mit: -) Zusätzliche Angststörungen oder zugrunde liegende psychiatrische Diagnose -) Stärkeres Vermeidungsverhalten und Lebensbeeinträchtigung -) Niedrigere Lebensqualität Es lässt sich also sagen, dass die Grenzen sich zwar überschneiden, es sich aber trotzdem um 2 komplett verschiedene Konstrukte handelt, mit sowohl quantitativen als auch qualitativen Unterschieden. Trotzdem mag es dabei ein Spektrum von Schüchternheit geben, wo die Erfahrungswelten sich ähneln. (11) So auch in einer psychiatrisch-medizinischen Studie (12), wo die Schüchternheit bei Personen mit SAD ausgeprägter war, aber trotzdem von 2 verschiedenen Kategorien ausgegangen wird. Kognitive Verhaltenstherapie ist der empfohlene therapeutische Zugang, besonders bei milden und moderaten Fällen von SAD. In ernsten Fällen kann auch eine zusätzliche, vorübergehende Medikation in Betracht gezogen werden. (11) Primärer Ansprechpartner ist dafür ein Facharzt für Psychiatrie. Verwendete Quellen:
  8. Hey Leute, Ich stecke wie schon vorher Regelmäßig in einem tiefen Loch. Zu mir ich bin 23, Kenne dieses Forum seit 8 Jahren und habe in dieser Zeit Sprünge gemacht, auf die ich eigentlich mächtig Stolz sein kann. Bedingt durch eine Schullaufbahn in der Anarchie herrschte und der übertriebenen Überfürsorglichkeit meiner Eltern bin ich mit 13/14 Jahren zum Sozialphobiker geworden. Bis ich 20 war, konnte ich kaum mit meinen Mitmenschen sprechen, mit weiblichen schon gar nicht. Diese ganze Zeit habe ich in Gesellschaft von 4 Freunden verbracht, unter denen ich mich ganz Normal verhalten konnte. Erst als ich während der freien Zeit zwischen Abi und Studium eine schwere Panikstörung entwickelte, wendete ich mich an eine Psychotherapeutin. Nach 3 Jahren Therapie (davon 2 Jahre mit Medikamenten) stehe ich ziemlich gut dar. Ich setze mich Tiefenentspannt in Seminare in denen mich keine Sau kennt und labere meine Tischnachbarn zu. Habe sogar festgestellt dass Leute darüber witzeln, wie gut ich in der Uni Kontakte knüpfe. Dennoch habe ich bis heute bis auf ein paar peinliche Makeouts im Suff noch nie eine Frau geküsst, geschweige denn gefickt. Was meine Stimmung in gewissen Phasen aufs unerträglichste drückt. Besonders schlimm für mich ist die Tatsache, dass sich regelmäßig wirklich heiße Mädels für mich interessieren, aber das Weite suchen sobald sie mich näher Kennenlernen. Ich sehe und sah schon immer relativ gut aus und kann oft mit Social Proof und DHV-Stories die ich wirklich erlebt habe punkten. Sobald ich jedoch mit nem Mädel dass ich nett finde alleine bin, fange ich an unsicher zu werden und lasse die Führung schnell aus den Händen gleiten. Das führt bei mir oft zu schweren One-itis bei denen ich die Lust auf alles verliere, nicht mehr lernen kann und mein Leben kaum noch ertrage. In meinem Studiengang gibt es ein Mädchen, welches ich mit Abstand als hübschestes Mädchen bezeichnen würde. Sie trifft meinen Geschmack wie gezeichnet. Vor 2 Wochen haben wir uns kennengelernt, obwohl ich niemals hätte denken können, dass sie überhaupt mit mir reden würde. Seitdem sitzt sie meistens bei mir und wir verstehen uns sehr gut. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie Atractted war, jedoch stelle ich fest wie ihr Interesse schwindet und es so langsam zum LJBF übergeht. Es läuft immer gut bis wir zu 2. Sind, dann kommt meine unsichere Seite zum Vorschein. Und schon wieder einmal bin ich einfach nur noch sauer auf mich. Kann seit Tagen nix Essen, komme nicht aus dem Bett, zwinge mich dazu rauszugehen um mich abzulenken. So müssen sich schwere Depressionen anfühlen. Ich habe noch nie mit den Umständen gehadert unter denen ich zu dem geworden bin was ich bin. Bin ja trotz schlechter Voraussetzungen ganz gut geraten. Aber so langsam verfluche ich mein Schicksal, gebe 120 Prozent ohne belohnt zu werden, während Leute die gerade so den eigenen Namen richtig schreiben können, angehimmelt werden. Ich nehme an, ich habe diesen Thread primär dazu geöffnet um meinen Frust nieder zuschreiben. Dennoch hoffe ich, dass ihr mir vielleicht einen Rat geben könnt, wie ich aus diesen schweren Verstimmungen kommen kann oder wo ich ansetzen sollte um dieses Problem ursächlich zu klären. Ich bedanke mich schon mal Vielmals bei euch. LG Kolle
  9. Hey :) da ich die 12. Klasse der Fachoberschule freiwillig wiederhole, werde ich in ca. 6 Wochen vor einer fremden Gruppe Menschen stehen, die sich alle schon ein Jahr kennen. Ich habe jetzt schon Angst, dass ich mir direkt am ersten Tag die Chance auf wirkliche Akzeptanz und Freunde in dieser Klasse durch meine zurückhaltende Art kaputt mache. Geht schon bei diesen Vorstellungsrunden los, mein Herz klopft und ich rede wie der letzte Trottel. Vor Präsentationen trinke ich sogar Alkohol, um lockerer zu sein. Auch wenn mich jemand anspricht, den ich nicht kenne und noch andere dabei sind, die meine Antwort mitbekommen werden, bin ich wie blockiert... ich spreche unsicher und leise, mein Gesicht und mein Lächeln verkrampft sich. Dadurch wirke ich natürlich komisch auf andere, das würde ich gerne vermeiden.. Noch etwas zu meiner Person: ich bin weiblich und 19 Jahre alt, stehe auf Frauen (was die Situation nicht einfacher macht, weil die Klasse hauptsächlich aus Mädchen besteht:D). Bevor ich allerdings versuche hier was über Verführung zu lernen, sollte ich wohl erstmal an mir selbst und an meiner Schüchternheit arbeiten. Innerhalb von 6 Wochen wird es nicht möglich sein, mein Selbstbewusstsein auf ein gutes Level zu bringen, trotzdem wär ich sehr dankbar wenn vielleicht jemand ein paar Tipps für mich hätte, wie ich mich verhalten sollte etc, wie ich trotzdem bei fremden Menschen möglichst normal/gut und nicht mehr so unsicher rüber kommen kann.. :)
  10. Servus Leute, Habe folgendes Problem: Ich bin von Natur aus ein schüchterner und ruhiger Typ - bin kein Nerd (war auch nie einer) und sehe auch nicht so aus - liegt eher an meinem kaum "vorhandenem" Selbstvertrauen, unsicherem Auftreten und ausreichendem Ausdrucksvermögen. Freies Sprechen fällt mir schwer, da ich manchmal undeutlich spreche und mir nicht die richtigen Wörter einfallen.. Wie kann ich mich in diesen Gebieten verbessern? Und jz zum Titel des Threads: Ich bekomme auf der Arbeit vom Chef gesagt, dass ich lustlos wirke und dynamischer sein soll, obwohl er mir auch sagte, dass ich meine Arbeit zügig und ordentlich erledige?!! Wie ist das zu verstehen?? Liegt es an meiner Ausstrahlung, obwohl ich doch nur schüchtern bzw ruhig bin? Wie kann ich meine Ausstrahlung verbessern bzw extrovertierter werden? Danke im voraus
  11. Über mich: Alter: 19 Größe: 1,80 Wohnort: Berlin Schüchtern gegenüber HBs So vor ungefähr 1,5 Jahren: HB ist eigentlich gar nicht so mein Typ. Trotzdem fühle ich mich zu ihr hingezogen. Sie und ich gehen in die selben Klasse. Treffe sie zufällig auf einer Hausparty. Sie laut, sichtlich angetrunken: "beAwesomeInstead, Ich Liebe dich!". Dachte dass sie das nicht ernst meint und versucht mich zu verarschen. Ich werde Schüchtern und Verlegen und reagiere mit Schweigen. Wir trinken zusammen und unterhalten uns. Die Unterhaltung ist eher einseitig, ich reagiere eher auf das was sie sagt, als selbst das Gespräch voranzutreiben. Irgendwann zieht ihre Freundin sie weg und sie verschwinden. Verbringe die restliche Nacht auf der Hausparty. Ein paar Tage darauf setzt sie sich in Mathe nicht wie üblich neben ihre Freundin, sondern neben mich. Sie zeigt sichtlich Interesse. Als ich auf eine Mathe Frage antworte ist sie sichtlich angetan. "Boah du bist ja intelligent!" Nachdem sie weg ist meint ein Kumpel: "Mann hast du ein Glück. Mach sie dir unbedingt klar!" Obwohl ich ja eigentlich weiß das sie auf mich steht, bin ich immer noch sehr schüchtern ihr gegenüber. Dass sie mich Attraktiv findet liegt sicherlich auch daran das ich ihr nicht hinterher laufe und eher abweisend bin also gar nicht needy wirke. Ein paar Wochen später initialisiert SIE ein Blind-Date bei mir. Offen kündigt sie in der Klasse an: "beAwesomeInstead und ich haben jetzt gleich ein Date!". Ich ernte neidische Blicke der anderen Jungs. Es klingelt an der Tür, ich werde nervös. Sie ist es. Schick hat sie sich gemacht, sie sieht echt süß aus. "hi, hi, hi. Wir sind ja ganz alleine" kichert sie. Eigentlich habe ich mich ja mental auf diesen Moment vorbereitet. Sie zeigt mir doch eindeutig das sie mich will. Warum tue ich mich so schwer? Wo sind meine Eier? Versuche mir meine Nervosität nicht anmerken zu lassen. Das Blind-Date endet. Sie sagt noch Irgendwas von lad mich doch zu einem Date beim Klettern ein. Kann nicht glauben das ich das ganze so verkackt hab. Warum bin ich so nervös? Als ich mit der Schule fertig war wollte ich an meiner Situation unbedingt etwas ändern. Ich hatte mir zum Ziel gesetzt endlich meine Schüchternheit zu überwinden, mehr raus zu gehen, Social Circle zu erweitern und zum Fitnessstudio zu gehen danach in meine Heimat zurückzukehren und meine HB endlich klar zu machen. Zog daher zum studieren nach Berlin in eine wg. War am Anfang sehr nervös und awkward. Ist viel besser geworden. Habe das vor allem meinen Mitbewohnerinnen zu verdanken. Bin sehr dankbar. Habe viel mehr Freunde. Gehe viel mehr raus. Habe am Anfang meines Studiums versucht besonders mich auch mit nicht Nerds anzufreunden um mehr raus zu kommen und nicht dazu verleitet zu werden nur vor dem Computer zu hocken. Leider brechen viele meiner nicht-Nerd Freunde gerade das Studium ab. Gehe jetzt seit fast drei Monaten ins Fitnessstudio. 3x die Woche! Hätte nicht gedacht das ich es durchhalten kann, regelmäßig hin zu gehen. War eine echt krasse Überwindung das erste mal hinzugehen. Bin echt ein ziemlicher Lauch. Möchte das aber ändern. Kein Plan warum HB mich trotzdem attraktiv fand. Fühle mich schon stärker. Wirklich sehen tut man aber nichts. Sollte wohl meine Ernährung umstellen und mich in das Thema Fitness mehr einlesen. Vor ungefähr 2 Monaten ist mir dann das Buch Lob des Sexismus in die Hände gefallen. Bin dann auf das Forum gekommen. Ist cool das hier so eine entspannte Atmosphäre herrscht. Habe mich dann mit pickup Leuten aus Berlin getroffen. Sind echt korrekte Leute. Einmal pushte mich #247/# in ein Set. Wurde richtig nervös. Entfernte mich regelrecht von der Gruppe. Ist echt schwer für mich meine AA zu überwinden. Habe auch zwei mal Daygame mitgemacht und insgesamt 5 Approaches gemacht. Habe zwei nur nach der Uhrzeit gefragt. War eine riesen Überwindung für mich. Mein Ziel: AA überwinden. Lernen zu eskalieren damit ich HB verführen kann. Mehr coole Leute kennen lernen. Mehr weg gehen. Muskeln aufbauen. Hatten eigentlich noch vor heute raus zu gehen ist aber was dazwischen gekommen und ich bin echt noch fertig von gestern. Euer beAwesomeInstead
  12. Moin Leute, der Titel sagts im Grunde schon. Habe gerade ein Mädel, das mir gefällt, dem ich gefalle, IOI's und so weiter. Nach eigener Aussage (und die stimmt leider) ist sie aber sehr schüchtern/zurückhaltend. Wenn jetzt manch einer meint "wenn sie einsilbig ist, will sie nichts" - falsch. Sie schreibt mich an, stellt Fragen, lächelt/lacht, ihre Augen funkeln, wenn sie meine treffen, sie hat Interesse an Treffen und bla bla. Wir hatten bisher zwei "Dates", erstes Mal Kaffee und Freimarkt, zweites Mal bei mir, Sonntag Abend, zusammen kochen, spazieren gehen, Film. Von dem Film habe ich fast nichts mitbekommen, weil wir die ganze Zeit geSMALLTALed haben. Was?! Ja, genau. Ich habe es einfach nicht geschafft, zu flirten, sexuelle Spannung aufzubauen, die Gesprächsthemen etwas tiefgründiger werden zu lassen. Ich habe es versucht, sie geneckt (nicht geneggt), freche Sprüche gerissen, Fragen gestellt, für deren Beantwortung ein normaler Mensch ein bisschen nachdenken müsste, um dann weiter auszuholen. Hat irgendwie trotzdem nicht geklappt. Dazu muss ich sagen, dass ich absolut keine Erfahrung habe. Mein erster Kuss ging von meiner Ex aus und hat mich total überrumpelt, ich musste bisher nie aktiv werden. Die Sache ist einfach die, dass sie (vermutlich selbst ziemlich aufgeregt) über Sprüche nur gelacht hat oder sich verteidigt hat, nicht aber zurückgeschossen hat und auf Fragen ausweichend bzw. knapp geantwortet hat, ohne dabei einsilbig zu sein. Zu Eskalation habe ich mich nicht getraut. Berührungen (mal abgesehen von der Umarmung zur Begrüßung und zum Abschied) waren tatsächlich zufällig. Einmal hat sie sich für den Bruchteil einer Sekunde an meiner Schulter angelehnt, aber sofort umgedreht und sich an die Sofalehne gelehnt, so als hätte sie Angst, mich zu berühren. Diese "Angst" beruht leider ein bisschen auf Gegenseitigkeit. Ich stehe mir mit Gedanken selbst im Weg, weiß aber auch einfach nicht wie oder was ich tun soll. Mein Kopf sagt "Berühr sie, komm schon, Eskalation" aber dann frage ich mich, wie oder wo, ohne creepy zu wirken. Habt ihr einen Rat, wie man auf derart zurückhaltende Frauen (sie 18, ich 20) eingeht, sie aus der Reserve lockt? Einfach mehr Gas geben, "sie zu ihrem Glück zwingen", weil sonst nichts passiert? Und vielleicht sogar wichtiger: Wie man mit Eskalation anfängt? Ich möchte nicht jegliche Attraction verlieren, weil einfach keinerlei Eskalation stattfindet! LG Splicer
  13. Guten Abend allerseits, heute ist ein großer Tag. Ich hab einen neuen Schritt gewagt und es sollen schon bald die nächsten Folgen. Ich hab heute zwei Frauen angesprochen, die auf der Admiralsbrücke in Berlin saßen. Nach dem Gespräch flog ich auf Wolken, denn ich habe einen Plan gefasst. Bei diesem Plan könntet ihr mir helfen!! Ich möchte jetzt zunächst einmal das Wesen von verschienen Frauen KENNEN lernen. Ich hab für mich herausgefunden, dass ich hier im Forum 1000 mal lesen könnte, Frauen mögen dies, Frauen wollen das, Du musst so sein, dann ist es so, aber ich muss es von IHNEN selber hören. Mit kennen lernen meine ich, zunächst mal ganz simpel in Erfahrung bringen, wie Frauen überhaupt denken. Ich habe nämlich überhuapt keine Ahnung, welche Form von Geschöpf ich da vor mir habe und das macht mir Angst, denn ich kann sie grundsätzlich in ihrem Wesen nicht einschätzen! Zur Zeit liegt meine Einschätzungsfähigkeit bei 3%. Ich denke, ein Mann kann im Laufe des Lebens die Frauen zu sagen wir maximal 70% verstehen. ;) Wäre doch mega cool, wenn ich in der nächsten Zeit mein Verständnis auf 10% verbessern könnte! Darum werde ich jetzt meine Fragen auf die Realität übertragen und sie dort klären. Frauen zu fragen, was ihre Vorlieben sind ist der Weg, Frauen ohne Angst vor bösen Überraschungen anzusprechen. Was man einschätzen kann, muss keine Angst mehr machen! Welche Fragen könnte ich also Frauen fragen, die ich auf der Straße, am Landwerkkanal, in Parks oder auch so irgendwie unterwegs treffe? Es ist so ein System: Hey, hast Du kurz einen Moment Zeit?/ Darf ich mich kurz zu Dir setzen? Pass auf, ich hab eine Frage an Dich, über dich ich schon länger nachdenke. [Gespräch über meine Frage entsteht]. Bewusst betonen, dass ich kein Flirtinteressee habe im Moment (der Teil wird dann später angepasst, wenn ich sicherer geworden bin). Höflich bedanken und sich höflich verabschieden. Einen sauberen Abgang machen und Wert auf einen Runden Abschluss des Gespräcehs legen. Ich habe für dieses Projekt viele Fragen gesammelt und wenn IHR hier eure Vorschläge postet, wäre das für ALLE, die das mal ausprobieren wollen mega hilfreich! Was haltet ihr von meinem Vorhabe? Meine Fragen für die nächsten Ladies (je eine Frage pro Ansprechen): 1.) Wie ist das bei Dir. Wenn Dich jemand anspricht und der extrem Schüchtern ist. Was denkst Du darüber? Wie geht es Dir damit? 2.) Wenn Du zum Beispiel in einem Club oder woandres Tanzen geht. Wie ist das bei Dir. Würdest Du eher direkt angesprochen werden wollen? Wie zeigst Du dem anderen Dein Interesse? 3.) Wenn Du Dir wünschen könntest, wohin Dich Dein Freund mal als Überraschung hinführen sollte oder mit welcher Sache er Dir eine riesen Freude machen könnte, was wäre Dein größter Wunsch? 4.) Wenn Du eine Sache an Deinem Freund verändern könntest, welche Sache wäre die? ... es gibt da sicher noch tausend andere Möglichkeiten. Es geht um zwei Sachen gleichzeitig: a) Frauen ansprechen ohne Floskeln zu brauchen, sondern durch konkrete, interresse bekundende Fragen, die sehr schnell persönlich werden. Dahin will ich kommen. b) Frauen können mir quasi als Lehrmeisterinnen dienen und wenn ich mehr vno ihnen verstanden habe, kann ich mehr erreichen. Da haben beide was von. Sie und ich! ;) Ich bitte also um Fragen, die ein Anfänger so stellen könnte (nicht unter die Gürtellinie). Hier können sowohl Anfänger Fragen posten, aber auch die Fortgeschrittenen bitte ich um Hilfe, denn sie wissen schon mehr, worum es wirklich ankommt und welche Fragen man unbedingt mal klären sollte. --> Ich will die Antworten von Frauen erfahren. Im realen Gespräch. Viele Grüße und ein wunderbares Wochenende!! S
  14. 1. Ich: 23 2. Sie: 24 (Recht schüchtern, die Unschuld vom Lande, HB 8) 3. 3 Dates 4. Leichte / Unabsichtliche Berührungen 5. Treffe mich zu Zeit mit diesem Mädel und steh irgendwie aufm Schlauch... Sie ist eine ehemalige Arbeitskollegin, d.h. wir kennen uns schon ein gutes Jahr. Jetzt hat sie die Stelle gewechselt und ist umgezogen, weshalb die "Don't fuck with your company"-Regel nicht mehr greift... Sie scheint durchaus Interesse zu haben (hält Gespräch am Laufen, lacht über jeden noch so flachen Witz, meldet sich oft, lässt mich wissen wenn sie in meiner Gegend ist). Haben uns jetzt schon paar mal getroffen, aber Eskalieren klappt irgendwie gar nicht. Meine bescheidene Meinung: Comfort ist absolut vorhanden, aber Attraction aufbauen haut nicht hin. Jeder Versuch Spannung aufzubauen scheint ins Leere zu laufen, z.B. ist C&F eigentlich meine Paradedisziplin aber bei dieser Dame beiße ich mir damit die Zähne aus. 6. Irgendwelche Tipps, wie man so ein Mädel aus der Reserve lockt? Einfach drauflos eskalieren könnte in die Hose gehen wenn die Attraction fehlt...
  15. Hi, ich (22) habe wirklich ein Problem und zwar bin ich in sozialen Situationen wirklich sehr gehemmt. Das fängt bei Freunden und Bekannten an. Wirklich schlimm aber ist es bei Fremden, speziell fremden Frauen. Da ist es mir überhaupt nicht möglich, möglichst interessant/witzig/sympathisch zu wirken, sondern es ist ein Überlebenskampf. Nur irgendwie durch das Gespräch kommen ohne sich größere Patzer zu leisten. Das führt auch oft dazu, dass ich mich in sozialen Situationen (die ich im übrigen nicht meide, ich bin gerne unterwegs) mit Alkohol in Stimmung (bzw. Enthemmtheit) trinke. Vor ein paar Jahren artete das dann immer in "Koma-Saufen" aus, heutzutage sind es eher 2-5 Bier. Bei "Bekannten" komme ich dann oft richtig gut in Fahrt und red nur so drauf los, mach kleine Späße, usw. Ich werde da auch -soweit ich das einschätzen kann - von vielen sehr sympathisch wahrgenommen. An Frauen trau ich mich dann immer noch nicht ran. Ich muss noch erwähnen, dass ich mich oft im Nachhinein dafür schäme. Also ich lass dann am nächsten Tag bzw. wenn ich wieder zuhause bin die Gespräche nochmal Revue passieren und frag mich dann, ob das und das nicht vielleicht jemand falsch verstanden hat, ob ich vielleicht als Angeber angesehen werde, weil ich jenes erzählt habe... usw. Normal ist das nicht. Ich glaube ihr konntet einen Eindruck von meiner Situation gewinnen.. Unter dieser Schüchternheit leidet wirklich mein ganzes Leben und ich weiß nicht so recht, was ich dagegen machen soll. Sich immer wieder sozialen Situationen aussetzen führt zumindest alleine nicht zum Erfolg. Das habe ich jetzt schon ausgiebig getestet. Gibt es hierfür vielleicht gute Selbsthilferatgeber oder was würdet ihr empfehlen? Therapie? Ich habe ehrlich gesagt einfach keinen Bock mehr darauf, dass mein Leben von solchen Sachen eingeschränkt wird.
  16. Guten Abend, Ich trete hier wahrscheinlich mit einem recht ungewöhnlichen Anliegen an euch heran. Bei mir geht es nicht um eine konkrete Frau, die ich verführen möchte. Diese Frau existiert nicht in meinem Leben. Ich bin 24 Jahre alt, Student an einer deutschen Hochschule, arbeite nebenbei noch am Lehrstuhl und habe in meinen jungen Jahren schon einiges erreicht. Auch mein Freundeskreis und meine Freizeitgestaltung sind völlig normal. Ich treibe Sport und gehe am Wochenende mit meinen Freunden feiern. Mit meinem Leben bin ich eigentlich zufrieden. Was mir aber fehlt, ist Umgang mit Frauen. Ich bin Jungfrau und sogar noch ungeküsst. Woran es liegt? Ich denke, da kommen mehrere Faktoren zusammen: 1. Eigentlich bin ich kein schüchterner Mensch. Ich kann offen und direkt auf fremde Personen zugehen, jedoch nur solange es sich nicht um eine hübsche Frau handelt. Ich habe panische Angst davor Frauen anzusprechen und werde fürchterlich nervös, wenn sich körperlicher Kontakt anbahnt. Ersteres wird vermutlich vielen hier als nicht seltenes Phänomen bekannt vorkommen. Um zu zeigen wie extrem es bei mir ist: Einer meiner Freunde wollte mir vor kurzem helfen. Wir haben eine Wette abgeschlossen, dass ich ihm 50 Euro geben muss, wenn ich nicht eine junge Frau anspreche, auf die ich ein Auge geworfen hatte. Bei gewonnener Wette konnte ich mir sogar 20 Euro verdienen. Ergebnis: Ich habe sie 10 Minuten aus der Distanz angestarrt und meinem Kumpel dann die 50 Euro gegeben, die er mir dann am nächsten Tag aus Mitleid wiedergegeben hat. Wenn ich bei passender Musik mit ein paar Freunden auf der Tanzfläche bin, kommt es durchaus manchmal vor, dass mich Frauen antanzen, bzw. ich das Gefühl habe, sie würden es tun. Wahrscheinlich werdet ihr es nicht verstehen können: Innerhalb der nächsten Sekunden suche ich dann den Augenkontakt zu einem Freund und fange ein Gespräch mit ihm an, um nicht mit der Frau tanzen zu müssen, aus Angst - ja vor was eigentlich? Ich weiß es nicht. Über die Jahre habe ich einiges probiert, um etwas an meiner Situation zu ändern: -> Zahlreiche Flirtbörsen -> Tanzkurs (den ich aber abgebrochen habe) -> Außerdem habe ich mir wohl alle wichtigen Texte in der Schatzkiste des Forums durchgelesen. Was die Theorie betrifft, bin ich also wohl ironischerweise ein Experte für das andere Geschlecht - zumindest in meinem Freundeskreis. Das geht soweit, dass ich meine Freunde berate, wie sie in bestimmten Situationen zu handeln haben. Lustigerweise bin ich in meiner Beratungstätigkeit sehr erfolgreich. Aber was nützt mir das, wenn ich das erworbene Wissen nicht anwenden kann. 2. Ich weiß, dass beim Pick-up das Aussehen keine große Rolle spielt. Trotzdem möchte ich kurz darauf eingehen, eben weil man mit einem guten Aussehen eben doch einen Vorteil hat, den man nicht verleugnen kann. Ich bin sehr dünn und groß gebaut. Muskeln kennt mein Körper trotz regelmäßigen Sport nicht, was sich auf eine Muskelaufbauschwäche zurückführen lässt. Während einer langen Kieferbehandlung in der Kindheit hat mein Zahnarzt leider mein Gebiss völlig versaut, sodass ich - um es mal euphemistisch auszudrücken - einen recht starken Schiefstand der Schneidezähne habe. Dieses Problem bin ich jedoch jetzt mit einer teuren Schienenbehandlung angegangen. 3. Ich habe über die Jahre auch viel Pech gehabt. Es ist nicht so, dass ich noch nie ein Date hatte. Vor allem in der Pubertät und den ersten Jahren der Volljährigkeit war ich noch nicht so in meine Angst zurückgezogen. Dates hatte ich mit genau 3 Frauen. Alle drei hatten aber während der Zeit, in der wir uns getroffen haben, das Glück, ihren "Traumpartner" zu finden, sodass ich schließlich alleine da stand. Dieser Text soll absolut nicht wie ein mitleidsuchendes Trauerspiel erscheinen. Vielmehr scheint sich hier mehr Kompetenz, als anderswo im Netz versammelt zu haben. In der Hoffnung, dass auch ich vielleicht etwas an meiner Situation ändern kann, habe ich mich hier angemeldet. Ich habe die Befürchtung, dass ich mich - wenn ich nichts an meiner Lage ändere - immer weiter in meine Ängste zurückziehen werde und so irgendwann eine gesellschaftliche Isolierung droht. Denn in den letzten Jahren wird es nur schlimmer. Grüße, DenJupp
  17. Hi, alle miteinander^^ Nachdem ich mich vor einer Weile (und was für eine Weile!^^) angemeldet habe, um die Theorie zu lesen, habe ich mich endlich mal dazu durchgerungen, hier zu posten und euch um Rat zu fragen. Momentan bin ich dabei, nach Jahren geistiger Selbstverstümmelung, an meinem Inner Game zu arbeiten. Leider habe ich den riesigen Fehler gemacht, mich Hals über Kopf in die Theorie zu stürzen, während ich die Praxis vernachlässigt habe, da ich genrell sehr theoriebegeistert bin. Da ich, wie gesagt, die Praxis vernachlässigt habe, möchte ich sie jetzt endlich mal nachholen. Mein Hauptproblem dabei ist, dass ich zwar weiß, dass es wohl ein langer und steiniger Weg auf dem Weg zum Glück wird (wo am Anfang wohl oder übel noch einige Niederlagen auf mich warten werden), allerdings tendiere ich noch sehr oft dazu, mich fertigzumachen, wenn ich einer Niederlage erleide, anstatt sie einfach als einen Teil meines Weges hinzunehmen. Dadurch ist es logischerweise schwieriger an der Sache dranzubleiben. Nun würde ich gerne von diejenigen unter euch, die das auch haben/hatten, wissen, wie ihr damit umgeht bzw. damit umgegangen seid. Was macht ihr, um euch davon abzuhalten, euch selber fertig zumachen? Was macht ihr, um euch zum Weitermachen zu motivieren, wenn der Kopf sagt, dass das eh nix wird? Was macht ihr, um aus diesen negativen Emotionen neuen Mut für einen weiteren Versuch zu schöpfen? Ich freue mich darauf, eure Beitrage zu lesen. Mfg NG