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  1. Hi Zusammen, vorweg danke fürs Lesen und eure Antworten!! 1. Mein Alter 35 2. Alter der Frau 26 3. Anzahl der Dates, die bereits stattgefunden haben 8 4. Etappe der Verführung Sex 5. Beschreibung der Situation Kennen uns seit über einem Jahr. Seit 3 Monaten sehen wir uns alle 2 Wochen, sie wohnt 6 Stunden von mir entfernt. Sie war früher hauptberuflich Model mehrere Jahre, jetzt Studentin, ist Polin, sehr arrogant, selbstverliebt und stark emotional, kommt aus einem schwierigen Elternhaus (wenig Liebe vom Vater gekriegt und früh ausgezogen mit 16 J. in eine Klosterschule, da Eltern streng katholisch - sie als Rebellin wurde Atheistin). Alles fing wunderbar an, habe ihre Arroganz für HSE verwechselt, mich in sie verliebt (oneitis!!!) - sowohl wegen ihrer Schönheit aber auch ihrer vermeintlich selbstbewussten Art. War zu pushy nach Anerkennung und Bestätigung, wollte Beziehung, sie meinte es sei noch zu früh. Mein Innergame ist eigentlich sehr stabil, habe die letzten Jahre ständig polygam gedatet nur mit Frauen 7+, aber hier bröckelte es allmählich zusammen, da sie für mich eine optische 9 ist, was ich 1-2 Mal im Jahr nur in die Finger kriege. Ihre Beleidigungen nahmen zu. Kontakt wurde weniger, Zärtlichkeiten per SMS, Telefon nahmen ab. Irgendwann hielt ich ihr arrogantes und disrespektierliches Verhalten nicht mehr aus (sie wollte Hörer einfach auflegen, weil ihr etwas an meiner Aussage nicht gefiel) und ich bezeichnete sie als „crazy und oberflächlich“ und traf damit in ihre Wunde. Sie legte auf, blockte mich sofort auf WhatsApp. Sie schrieb dann eine Weile später doch, dass wir keinen Kontakt mehr bräuchten, da ich sie für oberflächlich halte. Habe nur mit „ok“ geantwortet. 1 woche freeze-out. Sie hat sich nicht mehr gemeldet. Ich hab die Zeit genutzt, um von der oneitis etwas runterzukommen. Nach einer Woche schrieb ich ihr, ob sie nicht wieder vorbeikommen wolle (locker), damit wir eine gute Zeit haben, und dass mir die Situation leid tue von letzter Woche. hab sie auch versucht anzurufen, aber sie geht nicht mehr ran. Finde sie leider doch zu heiss, um es nicht nochmal zu versuchen. Kann nicht in ihren Kopf gucken, ob sie zu sehr verletzt ist oder mich einfach abgeschrieben hat durch massiven attractionverlust. Hab ihr eine letzte Nachricht geschrieben und mich für die schöne Zeit bedankt. Keine Reaktion. 6. Frage/n 1. Wie geht man mit extrem arroganten Frauen am besten um? (Auch für die Zukunft) 2. Seht ihr hier noch eine Chance, etwas zu probieren in paar Wochen? Ob es sich lohnt ist eine andere Frage natürlich... 3. Habe mich gefragt, warum mir ihre sehr emotionale und arrogante Art irgendwo gefällt. Finde „normale“ und ruhige Frauen leider zu langweilig und verliebe mich nicht in diese. Wo ist das Problem in meinem innergame, dass ich nach der perfekten optischen 10 ständig suche? habt ihr links für mich dazu? Vielen Dank schon mal. Schönes Wochenende euch! Z
  2. Hi, habe gestern einen ziemlichen interessanten Artikel gelesen: Narzissmus als Norm. Psychische Deformation in der spätkapitalistischen Gesellschaft "Indem zugleich zunehmend bedingungslose Flexibilität und die Fähigkeit zur Selbstanpreisung gefordert werden, wird der narzisstische Persönlichkeitsanteil massiv befördert. Dabei wird aus dem Verkauf der Arbeitskraft zunehmend der Verkauf der eigenen Persönlichkeit, als ob diese ein Gebrauchsgut wäre (siehe Distelhorst 2014, S. 67). Stets muss man selbst die Version dessen darstellen, was in der Arbeitswelt gerade nachgefragt wird. Mit der Frage im Hinterkopf, wie man den eigenen Marktwert steigern oder zumindest vor dem Verfall bewahren kann, gibt man dabei nach und nach alles preis, was die eigene Persönlichkeit bisher ausmachte; es ist eine ständige Übung der Selbstverleugnung, die um so leichter fällt, je mehr man bereits von sich selbst preisgegeben hat. Ein solches Leben korrespondiert mit intensiven Gefühlen von Leere und von fehlender Authentizität (Lasch 1980, S. 70). Wer kann schon bei der ständigen Anpassungsbereitschaft im Job und nach etlichen Partnerwechseln noch sagen, was für ein Mensch sie oder er eigentlich ist und welcher nicht? Genau dieser Prozess führt in eine narzisstische Persönlichkeit, die alles sein kann, weil hinter ihr ein grosses Nichts steckt (ebd., S. 120)." und "Es dürfte klar sein, dass es kein Zeichen seelischer Gesundheit sein kann, gut angepasst an eine kranke Gesellschaft zu sein (Nast 2016, 230)." PU ist dann demnach auch bzw. eine der logischen Konsequenz aus den sich ändernden gesellschaftlichen Rahmenbedingungen. Nur mal so zur Selbstreflexion ; )
  3. umbertonobile

    Selbstreflektion

    Ja, aus heutiger Sicht, auf dem heutigen Kenntnisstand. Damals war's zu komplex, weil man's einfach noch nicht besser wusste.
  4. Herzlich willkommen zu Xiberus kleiner Runde der Selbstreflektion. Die Idee hierfür schleppe ich eigentlich schon länger mit mir herum. Der Gedanke, die Art und Weise meiner selbstreflektorischen Tätigkeiten für die Kritik anderer erfahrener Menschen zu öffnen, hat mich längere Zeit abgeschreckt aber mittlerweile denke ich, dass dies eine gute Art und Weise ist, verschiedene Wege zu testen und zu gehen um zu schauen, was dabei am "Ende" herumkommt. Denn im Gewissen Sinne bedeutet die Ehrlichkeit zu anderen auch eine Selbstakzeptanz und Ehrlichkeit zu sich selbst. Und da ich eh gerne schreibe und mich reflektiere, erzeuge ich hier für mich eine Win-Win Situation. Und mit etwas Glück könnt auch Ihr positives daraus ziehen. Um genau zu sein, ist dieser Thread eine Konsequenz aus meiner letzten Liebschaft, die nach 5 Monaten zu Ende ging. Der Trennungsblues geht gerade Nahtlos in eine selbstreflektive Phase über, die mir wieder Lust am Game macht und die lust wieder neue Frauen kennen zu lernen, steigt allmählich wieder an. Daran möchte ich euch teilhaben lassen. Ab und an gibt es auch einen Text zu einem Bestimmten Thema, mit dem ich mich wöchentlich befasse und welches mich berührt. Das sind meistens etwas idealisierte Texte, aber an der Lyrik und dem Spielen mit Worten kann ich mich gut erfreuen und beruhigen. Gedanken niederschreiben ist einfach eine mächtige Waffe. Zu meiner Person: 28 jahre alt, mit Pick Up beschäftige ich mich ungefähr seit 3 Jahren mal mehr und mal weniger Aktiv. Das, was mich immer fasziniert hat, ist die persönliche Entwicklung und das herauskristalisieren meiner persönlichen Stärken. Ich Studiere Philosophie und Soziologie, spiele Seit 15 Jahren sehr aktiv Gitarre, betreibe sehr aktiv Kampfsport und bin dort auch mittlerweile freischaffender Trainer, arbeite in einem aufstrebenden Unternehmen, welches ich mit meinem mittlerweile besten Freund zusammen aufbaue. Auch soll es um Ziele gehen, die ich mir stecke, von klein bis groß, um einfach Schritte und Stufen für mich festzuhalten. Nun zu dem Übergang. Genaugenommen hat mir die Geschichte mit dieser Frau zu viel Energie gefressen bzw. ich hab es zugelassen, indem ich meine Gedanken nicht mehr auf das für mich wichtige Fokussieren konnte. Ich fing an zu klammern (Denke ich), sie distanzierte sich kommentarlos bzw. nur für mich uneindeutigen Worthülsen. Ich merkte schon seit diese Geschichte begonnen hatte, dass ich das Thema Persönlichkeitsentwicklung immer mehr schleifen ließ. Meine morgendliche Routine, die aus 5:30 Aufstehen, Meditation, Frühstück und Gesangsübungen bestand, ließ ich nach und nach schleifen. Da beschleicht mich nach wie vor der Gedanke, dass ich die Dinge nicht richtig für mich tue sondern um Anerkennung von anderen zu erhalten. Und als ich diese bekam, ließ natürlich die Motivation nach, den Dingen konsequent nachzugehen. Und mit dem abschlaffen der Routine und dem fehlenden Fokus richtete sich mein Geist mehr und mehr auf diese Frau. Und vor gut 1 1/2 Wochen zog ich für mich den Schlussstrich und kappte die Verbindung kommentarlos. Ich haderte sehr massiv mit dieser Entscheidung. Mir fielen 1000 Gründe ein, warum ich wieder angekrochen kommen könnte um die Situation wieder zu drehen. 1000 Gründe, die mir Hoffnung machten und 1000 Gründe die nur davon zeugen, dass ich noch nicht die Stabilität erreicht habe, die ich mir wünsche und mich lieber in dem warmen Schoß einer Frau flüchtete, deren Verhalten mir eh irgendwie gegen den Strich ging und Sie mir auch nicht geben konnte, was ich mir eigentlich wünsche. Das kann ich nur selber. Aber mir das selber zu geben, stoppte nach und nach je länger ich mit der Frau zusammen war. Teufelskreis. Kein Wunder, dass Sie sich distanzierte. Aber aus Fehlern lernt man und wer aufhört, Fehler zu machen, versucht es nicht mehr sondern vergeht im Stillstand. Was Frauen allgemein angeht, halte ich mich jetzt nicht für absolut unbegabt. In der Zeit, in der ich aktiv PU betreibe, hatte ich 11 Liebschaften. Ich hab mich zwar sehr oft verliebt bzw verliebtheit mit Euphorie verwechselt, aber jedes Mal habe ich das auch durchaus genossen. Bis zu dem Zeitpunkt, an dem ich dann wieder ohne Weib dastand. Naja, viele Mütter haben schöne Töchter. Aufstehen und weitermachen heißt die Devise und jetzt erst recht. Die Motivation, mich selbst zu entwickeln und bessere Beziehungen mit dem schönen Geschlecht zu führen, ist ein guter Motivator und mein anerkanntes Ziel. Aber auch intime Freundschaften zum gleichen Geschlecht sind äußerst wichtig. Als ich das realisiert habe, bzw als ich mich über das Thema eingelesen habe, habe ich direkt angefangen, mich meinen Vertrautesten Freunden auf einer sehr viel intimeren Ebene zu öffnen und es hat mir sehr viel gegeben, da dort auch sehr viel Verständnis herrscht und die allgemeine Verlustangst quasi bei Null ist, da dich gute Freunde nicht aufgrund deiner Fehler verlassen werden. Ich finde, dass ist der Knackpunkt vieler, die mit Frauen auf die schnauze fallen. Sie erwarten von Frauen Dinge, die dir eigentlich auch Männerfreundschaften geben. Und je mehr man sich die Dinge gibt, die man sich unabhängig von Frauen geben kann, desto weniger setzt man im endeffekt die Frau unter Druck. Ich habe schon oft von Frauen gehört, dass sie nicht wissen, ob Sie mir das geben können, was ich suche. Also muss das, was ich suche, eventuell woanders zu finden sein. Und vieles zieht man aus wirklich tiefgründigen Freundschaften zum gleichen Geschlecht. Das ist eine wichtige Erkenntnis des letzten halben Jahres, die ich auch weiter in die Realität umsetzen werde. Vielleicht ist dieser Thread auch nur eine Konsequenz daraus? Und da es schon spät ist, werde ich es erstmal dabei belassen und wünsche eine gute Nacht. Und zu guter Letzt noch ein wenig lyrische Reflektion (Ja, ich habe eine sehr spirituelle Ader :D) Weiter gehen Die Geschichte geht weiter. Seiten werden beschrieben. Erfahrungen gemacht. Neue Dinge erlebt. Neue Menschen kennen gelernt. Gefühle neu erlebt. Stillstand ist nur ein Traum, ist nur Illusion. Wenn ich nicht handle, handelt die Welt. Handelt die Welt, reagiere ich... oder nicht...Lebe ich...sterbe ich. Sie handelt, ich reagiere, agiere. Wenn sie lebt, bin ich lebendig. Gehe nicht gelassen diesen Weg. Träume! Brenne! Strebe! Sei furchtlos, ohne Angst. Nimm an, lass gehen. Halte fest, lasse los. Stirb, werde neu geboren. Sei die Finsternis, sei wieder Licht. Vergehe im Zorn, erfülle dich im Glück. Verliere dich im Unbekannten, finde dich im Chaos. Sei Schwere inmitten der Unruhe. Sei die Unruhe, die den Alltag durchbricht. Sei das Loch, in das du fällst. Sei die Hand, die dich rettet, der Stern, der dich leitet, der Kompass, der dich auf Spur hält. Sei der Planet, um den du Kreist. Sei der Mond, der dich Bewegt, der deine Gezeiten bestimmt. Sei das Unbekannte, in das du gehst. Die Bewegung, wenn alle Bewegung vergeht. Sei das Licht, welches dir durch den Nebel deines Geistes einen Weg zeigt. Die schroffe und felsige Küste, an der die Wellen des Lebens zerbrechen, zerstören, gestalten, formen. Der Stein in dem Wasser und das Wasser zugleich. Immer Real, bist immer und für immer hier, bei dir, mit dir, in dir und überall. Lerne dich kennen...durch dich, für dich, für alles, für nichts...Endlosigkeit...Endlichkeit... Sei Geist, sei Materie. Hart wie Gestein, weich wie die Luft, die dich umgibt. Dem Nebeln gleich, der das Tal verschleiert. Sei Du, sei Ich, wir Alle, sei Niemand...vergehe...sterbe...werde Du... Xiberus
  5. Hallo, ich bin schon sehr lange hier, habe aber noch nie etwas geschrieben. Weiß leider meine Daten für den alten Account nicht mehr. Brauche das erste mal wirklich Hilfe, weil ich nicht weiß was der nächste Schritt ist. Kleine Vorgeschichte: Ich, damals 14, völligst verzweifelt, weil Frauen für mich sehr weit entfernt waren und alle um mich herum erste Erfahrungen gesammelt haben, habe im Internet nach Hilfe gesucht und bin damals auf dieses Forum gestoßen. Zu dieser Zeit bin ich zur Schule gegangen und wurde öfter mal gemobbt. Mein Highlight aus dieser Zeit war, dass eine junge Dame mich, zur Begrüßung, umarmt hat. Das ist tatsächlich die schönste Erinnerung an diese Zeit, die ich habe. Verrückt? Ja schon klar. Bin sonst immer nur auf die Schnauze gefallen, was jegliche Versuche betraf, die das andere Geschlecht angingen. Selbstwertgefühl war also tiefer als im Keller. Dann stieß ich auf PU und dass sollte zunächst mein Leben verändern. Habe das Forum förmlich verschlungen und versucht mir Mindsets einzureden und Techniken auswendig zu lernen. Habe mich dann noch ein wenig um mein Aussehen gekümmert. Ich ging zum Friseur und habe das erste mal selbst eingekauft. Mit diesen Veränderungen kamen auch direkt erste Erfolge. Ich wurde aus Partys wahrgenommen und dann kam der Tag an dem ich das erste mal ein Mädchen küssen durfte. Mein Game funktionierte bei manchen Frauen. Ich war sehr frech und trat selbstbewusst auf. Schnell habe ich gemerkt, dass mein Game und meine Wahrnehmung total mechanisch geworden waren. Deswegen habe ich PU "abgeschworen", zumindest dem Teil mit vorgefertigten Routinen etc.. Immer mehr wurde das Mindset, ein attraktiver und lustiger, junger Mann zu sein gefestigt und ich habe einen riesen Sprung im Selbstbewusstsein gemacht. Dann habe ich mit 18 die erste längere Beziehung angefangen. Beliebtestes/hübschestes Mädchen der Schule hat mich ausgewählt und wollte mit mir zusammen sein. Jackpot! - zumindest auf den ersten Blick. Die Beziehung ging ganze 3 Jahre, in denen ich gelernt habe, dass kranke Eifersucht und Verlustängste nicht unbedingt hilfreich sind, wenn man eine gesunde Beziehung führen möchte. Folglich hat sie mich verlassen. Noch zu erwähnen ist, dass sie Jungfrau war und wir erst nach 1 1/2 Jahren Sex hatten. Das erste mal war für sie sehr schmerzhaft und sie hatte (schätze mal dadurch) gar keinen Sexdrang. Dies führte dazu, dass es mir schnell schlecht ging, da ständige Ablehnung Alltag war und meine Bedürfnisse nicht erfüllt wurden. Daraus entstanden dann Eifersucht und Verlustängste. Habe Sie nie wirklich an mich heran gelassen, d.h. immer versucht eine "Maske" zu wahren. Nämlich dass ich ein sehr selbstbewusster und interessanter Mensch bin, aka. mein Mindset von früher. (wichtig für später) Die Trennung verlief recht schmerzlos meinerseits, da ich Sie auf Distanz gehalten habe und nicht wirklich in mein Leben integriert habe, habe ich das ganze sehr schnell verarbeitet. (glaube ich) Zwar sind immer mal Flashbacks da, aber fühle mich nicht schlecht dabei oder ähnliches. Von 21 bis 24 folgte dann Party auf Party und Date auf Date, bei denen ich Erfahrung sammeln konnte, was ich überhaupt wollte, auf menschlicher und sexueller Basis. Zu diesem Zeitpunkt würde ich mich als Natural bezeichnen, da ich einfach so bin wie ich bin und die Mädels darauf abfliegen. Keine Angst vor Zurückweisung oder sonstiges. Sie kommen sogar auf mich zu. Das soll nicht protzig rüberkommen, ist aber meiner Meinung nach wichtig für später. Mit 24 habe ich dann eine Frau kennengelernt, die mich verändern sollte. Nennen wir sie T. -> T. war mit mir in einer Beziehung bis vorgestern. Ja verrückt, bin mitten in der Trauerphase und trotzdem schreibe ich hier? Warum? -> Weil mir durch die Trennung und durch das lesen von @Viper 's Tagebuch etwas bewusst geworden ist. Nämlich dass ich schon wieder eine Beziehung an die Wand gefahren habe. Selbe Motive, selbe Gründe, selbes Ende. Wieder der Satz: "Ich lieber dich nicht mehr genug um mit dir in einer Beziehung zu sein." Erst habe ich gedacht, na toll und wieder die gleichen Fehler gemacht: -> Sie zu sehr wegen Nähe und Sex unter Druck gesetzt. Zu oft schlechte Laune gehabt. Einfach selbes Spiel wie vorher, nur mit dem Unterschied, dass ich es geschafft habe mich ihr zu öffnen. Eine wirkliche Bindung aufgebaut habe. Keine Geheimnisse, kein Frame, der Bröckeln konnte, dachte ich zumindest. Doch habe ich mich wieder als der selbstsicher coole Typ gegeben. Habe auch wenn ich sie verspürt habe nie Eifersucht oder Verlustängste gezeigt, was zu unschönen Ausbrüchen meiner Emotionen unter starkem Alkoholeinfluss führte. Dies war sicherlich auch einer der Gründe warum ich jetzt erstmal alleine bin. Was habe ich also gemacht? Richtig, meine Emotionen unterdrückt, bis das Fass übergelaufen ist. Schwierig waren auch die verschiedenen Bindungsstile unsererseits: Ich: Ängstlich-Ambivalenter Bindungsstil Sie: Gleichgültig-Vermeidender Bindungsstil Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass sie zu mir in der Beziehung gesagt hat, dass ich mir zu wenig Wert gebe. Für diesen Satz bin ich ihr verdammt dankbar. Durch diesen komme ich nämlich auf folgende Schlüsse: Ich habe ein verdammtes Problem, nämlich dass ich zwar sehr viel Selbstvertrauen oder Selbstsicherheit habe, was den Umgang mit anderen Menschen betrifft, jedoch mir selbst keinen Wert gebe und dadurch anderen Menschen viel zu viel Wert gebe. Dadurch entstehen krasse Verlustängste und Eifersucht. Ich suche wohl eine Bestätigung meines "Wertes" durch Nähe und Sex. In anderen Worten, mein Mindset/Frame steht immernoch und ist zu einem Teil von mir geworden. Wenn es aber um Gefühle und Beziehung zu einem anderen Menschen geht, bin ich immernoch der kleine 14 Jährige Junge ohne Selbstvertrauen und Selbstwert. Ich habe keine Freunde, denen ich meine Gefühle zeige, oder mit Ihnen darüber spreche. Ich habe auch ein kommunikativ sehr schlechtes Verhältnis zu meinen Eltern. Ich lasse niemanden ran, aus Angst verletzt zu werden. Außer T., ihr habe ich meine Gefühle anvertraut und jetzt wurde ich verletzt. Die Trennung ist zwei Tage her, aber geht es mir schlecht? Ja verdammt. Oneitis, Selbstachtung im Keller und keine Lust auf nichts. Aber trotzdem habe ich nun endlich erkannt wie ich ein besserer Mensch werden kann. Ich muss mich wohl irgendwie weiterentwickeln. Werde jetzt in der nächsten Zeit erstmal viel über das Thema Selbstachtung und Selbsteinschätzung lesen. Scheinbar habe ich ja einen sehr hohen Wert, kann diesen aber nicht wirklich erkennen oder verstehen. Nun zum Rat, wie gehe ich am Besten weiter vor? Ich will einfach nie wieder in so eine Situation kommen. Professionelle Hilfe nötig? Was kann ich noch tun? Sollte ich mit T. sprechen und sie genau Fragen, wie sie mich in der Beziehung wahrgenommen hat? Wie komme ich zu einem höheren Selbstwert? Denn wenn andere sagen wie toll ich bin oder so, kann ich das garnicht glauben oder verstehen. Dies ist vor allem in der Beziehung sehr oft passiert. Noch eine letzte Frage: Gibt es ein Szenario, bei dem ein ExBack funktionieren könnte, während wir an uns arbeiten? Ich glaube ich kenne die Antwort, vermag mir aber einzubilden, dass das sehr gut funktionieren könnte. Auch sie hat ihre Probleme und wir haben ja eigentlich schon in der Beziehung angefangen an uns zu arbeiten. Wie gehe ich weiter vor? Erzähle ich ihr von meinen Erkenntnissen? oder doch besser völliger Kontaktabbruch? Viele liebe Grüße Laffel
  6. Hallo Leute Dieser Thread soll zwei Funktionen haben: Zum einen möchte ich mich (nach langer Zeit) mal wieder ordentlich selbst reflektieren, einfach weil ich das Bedürfnis habe, das auch mal auszuschreiben, zum anderen ein paar Erfahrungen weiter geben die ich gemacht habe und von denen ich denke, dass sie nicht trivial sind. In der letzten Zeit habe ich mich bewusst etwas von PU und Persönlichkeitsentwicklung distanziert, weil ich ganz einfach eine schlechte Phase hatte, Studium hat gestresst, im social Circle lief nicht alles rund, eine gute Freundin der Familie ist gestorben (das hat mich viel nachdenken lassen), ich war einfach ein wenig depressiv gestimmt....die mehr oder weniger üblichen (Alltags-)probleme die so ziehmlich jeder andere Mensch auch mal hin und wieder durchlebt. Das hat mich alles etwas runter gezogen und auf Frauen hat man in dem moment auch keinen Bock. Diese Auszeit hat mir jedoch eine bessere Perspektive gegeben, warum ich mich in den letzten Monaten eher wie ein Opfer des Lebens als wie ein Macher gefühlt habe, der sein Leben selbst in die Hand nimmt. Und wenn ich so durch´s Forum gucke, dann komme ich zu dem Schluss, dass viele andere ebenso in diesem Strudel gefangen sind. Ansonsten müssten wir nämlich nicht dauernd so pauschalisierenden Mist lesen. Ich will keine unnötig großen Reden schwingen und gehe direkt zum Kern der Angelegenheit: Alle meine Probleme der letzten Monate kann ich mittlerweile auf genau ein Gedankengut zurückführen: Die Welt ist scheiße und die Welt ist schuld! An allem. Punkt. In meinem Kopf begannen sich jedenfalls genau solche Gedanken zu manifestieren bis ich mich dann wieder relativ plötzlich von jetzt auf gleich gefangen habe und mir die Wahrheit wie eine Faust ins Gesicht schlug. Hier sind einige Beispiele an Szenarien (und resultierenden Rechtfertigungen), die mich runtergezogen haben: Das Masterstudium macht mich fertig! Die Uni ist unorganisiert! Ich komm mit dem Stoff nicht hinterher! Das könnte alles viel besser sein! (An mir lag es natürlich nicht...) Die Freunde melden sich kaum noch und ich fühle mich von ihnen im Stich gelassen. (Die Tatsache, dass desto älter man wird, das Leben auch immer mehr in gerichtete Bahnen gelenkt wird und die Menschen halt auch weniger Zeit haben, habe ich ignoriert, ich habe mich abhängig gemacht) Eine gute Freundin der Familie ist an Lungenkrebs gestorben, das hat mich sehr nachdenklich gemacht und auch etwas runter gezogen. Sie hat viel geraucht, daher auch diese Todesumstände. Wenn man, wie ich, selbst Raucher ist, triggert das schon. usw. usw. Fakt ist: Einen großten Teil meiner Probleme habe ich mir selbst geschaffen. Den Todesfall lasse ich erstmal außen vor, darauf möchte ich noch eingehen. Ich war zu stolz um zu akzeptieren, dass meine Nachlässigkeit zu einer engstirnigen Haltung mir selbst gegenüber führte und deswegen alles nicht mehr so funktioniert hat, wie ich das gerne hätte. Warum ist das so und was hat mich aus diesem Gedankengut befreit? Hier zeigt sich der wahre Wert von Personal Development und wie hilfreich es ist, wenn man ein paar gute Bücher hat in denen man bei Bedarf mal nachschlagen kann. Innerhalb eines Tages, nachdem ich mal wieder etwas gelesen habe, machte es Klick und es fiel mir wie Schuppen von den Augen. Vor meinem geistigen Auge trat der selbsbewusste Teil meiner Psyche dem mitleidigen Teil gehörig in den Arsch und weckte mich damit auf. Ich hatte mich in eine Opferhaltung manövriert, in der ich jegliches schlechte von mir weggeschoben habe und die Verantwortung "der bösen Welt" zugeschoben habe. Sowas passiert wohl auch den besten mal nach langer Zeit. Wichtig ist aber (für mich!), nicht daran fest zu halten, sondern die Perspektive zu ändern. Sollte jemand dies lesen und eine oder mehrere der oben dargestellten Situationen bekannt vorkommen, jetzt wird es interessant! Wer sich selbst als Opfer sieht, fügt sich selbst schweren Schaden zu und dies ebnet den Weg für noch mehr Kummer. Leider scheint es in unserer westlichen Gesellschaft so zu sein, dass wir uns manchmal (oder sogar oft) sehr schwer damit tun, immer die volle Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen und damit gerne in eine Opferolle abdriften bzw. mit Fehlschlägen nicht richtig umgehen können. Das kann ein temporärer Zustand sein, das kann aber im schlimmsten Fall auch zu einer persönlichen Weltanschauung werden. Enden tut man dann gerne auch mal als Red Piller, der sich dann z.B. darüber beschwert dass die bösen bösen Frauen ja doch auf das Aussehen oder den Status eines Mannes gucken und das Privileg einen hübschen Partner haben zu wollen jawohl uns Männern alleine vorbestimmt sein sollte!! (Achtung Ironie) Zum Teufel noch eins, so weit wird es mit mir aber nicht kommen! Denn die Wirklichkeit sieht ja so aus: Wir werden in dem Glauben erzogen, dass wenn wir uns korrekt artikulieren, freundlich und fleißig sind und nur das beste wollen, dass uns dann auch immer nur gutes im Leben passiert. So funktioniert die Welt aber nicht! Es wird immer Scheiße passieren die wir kaum oder gar nicht beeinflussen können (z.B. wenn eine geliebte Person stirbt) auch wenn wir das nicht immer wahr haben wollen. Und das einzige was wir wirklich in der Hand haben, ist wie wir damit umgehen wollen. Für mich bedeutete das folgendes: -Klare Lernzeiten und Ruhepausen für mich organisieren damit ich die Prüfung nächsten Monat rocke! -Unabhängig meiner Freunde mal wieder raus gehen und die Welt erleben! -Das Rauchen aufhören! Tatsächlich bin ich jetzt schon seit knapp 2 Wochen ohne Zigarette. Hin und wieder kommt der Schmachtteufel vorbei und scheißt mir ins Hirn aber ich will verdammt sein, wenn ich es selbst zu verschulden habe, dass ich einmal an Lungenkrebs so elendig und unwürdig verrecke wie unsere gute Freundin Angelika, deren Kinder jetzt ohne Mama weiter leben müssen. (R.I.P.) Ich habe die Verantwortung! Nicht die Welt! Vielleicht liest das ja einer von euch, der sich gerade in einer ähnlichen Situation wiederfindet und es ist euch ein Denkanstoss. Ich wünsche euch allen nur das beste, beste Grüße GreenMile
  7. Gast

    Stress

    Tag zusammen! Ich würde gerne ein paar Anregungen von euch haben. Es geht um das Thema Stress. Jedem sollte es geläufig sein und jeder hatte in seinem Leben wahrscheinlich schon mal Stress. Ich meine damit nicht Stress als Synonym für z.B. eine Schlägerei sondern einfach das erdrückende Gefühl was bei Stresssituationen entsteht. Was eine Stresssituation auslöst, ist ja bei jedem unterschiedlich. Ich habe nun an mir gemerkt, dass mir eine meiner guten Eigenschaften zeitweise zum Verhängnis wird und Stress auslöst. Wen ich etwas mache, sei es durch Arbeit, Studium und manchmal auch privat, dann fokussiere ich zu oft das Ziel zu sehr und verliere dabei etwas die Kontrolle auf dem Weg dahin. Die Folge ist Angespanntheit (Stress). Manchmal bekomme ich durch die Angespanntheit auch eine Art Tunnelblick für eine Sache und werde dadurch unkonzentriert. Leistungsgesellschaft lässt grüßen! ...und ein wenig sinds auch die Gene...(die Gene sind immer schuld!) Man findet viel zu lesen darüber, was Stress ist, aber wenig darüber wie man effektiv dagegen angehen kann. Die innere Haltung macht es natürlich und daran gilt es zu arbeiten. Zu gut Deutsch: Ich muss mir einen Stopp-Knopf einbauen. In der Vergangenheit habe ich oft meditiert, dazu habe ich mir schon lange nicht mehr Zeit genommen. Das sollte ich mal wieder tun... Wann habt ihr Stress oder reduziert ihn? Oder habt ihr nie Stress und alles ist cool? Kennt ihr Routinen, Ansichten oder Literatur die sich damit befassen und im besten Fall auch was taugen? Ich denke dieses Thema hat enorme unterschätzte Relevanz, nicht nur im Beruf. Bin gespannt was ihr zu sagen habt.
  8. Ich weiß nicht wann ich mich das letzte mal freiwillig an meinen Laptop gesetzt habe um einen richtigen Text zu schreiben. Das letztes mal muss im Abi gewesen sein und da gabs vernichtende 6 Punkte. Scheiß E.T.A. Hoffmann, scheiß Sandmann. Seit zärtlich zu mir Jeder der sich mit PickUp auseinandersetzt kommt um den Begriff Innergame nicht herum. Wie heißt es immer "Alles steigt und fällt mit deiner inneren Einstellung und Ausstrahlung": Erfolg im Beruf, den Frauen, im Leben. Nicht ohne Grund füllt die Schatzkiste über 100 Threats die sich mit der Wichtigkeit auseinandersetzen. Aus diesem Grund werde ich mich auch nicht auf die Bedeutung beziehen. Was mir ein wenig gefehlt hat, war so etwas wie eine Anleitung. Etwas, dass mir die Richtung weißt, wie ich mein Innergame richtig ausbauen kann. Sei kritisch und ehrlich zu dir selber ist zwar Voraussetzung, hilft alleine aber nur bedingt. Ich werde euch mein Modell vorstellen & Ausschnitte aus meinem sehr persönlichen Ergebnis als Beispiel nutzen: Die 5-Säulen der Identität ist ein Modell in der Psychotherapie von Hilarion Pitzold. Kurzum sagt Pitzold, dass sich jede Persönlichkeit aus der Leiblichkeit, sozialen Beziehungen, der Arbeit & Leistung, materieller Sicherheit und den Werten zusammensetzt. Bricht eine dieser Säulen weg, kommt es zu einer Identitätskrise. Ich finde dieses Modell sehr gut und zutreffend, im Hinblick, wenn mir der Boden unter den Füßen wegbricht. Aber umgedreht sind das nicht zwangsläufig die Bereiche in meinem Leben die mir zu einer inneren Zufriedenheit und Selbstsicherheit verhelfen. Bestes Beispiel Gesundheit. Gesundheit wird leider für selbstverständlich genommen, bis mich meine Beschwerden zum Arzt zwingen. Die erste Aufgabe wird also darin bestehen, die 5-Säulen zu finden, aus denen du dich und dein Selbstbewusstsein definierst, die du ausbauen oder stärken willst. Für mich war ausbaufähig: Sport, Interessen & Skills, Bildung, Freunde, Frauen. Jeder wird andere Bereiche in seinem Leben haben, die für ihn wichtig bzw. ausbaufähig sind: Kinder, Beruf, Schreib dir deine ganz individuellen 5 Säulen auf (gewöhn dir bitte an, alles im Zusammenhang mit Selbstreflektion aufzuschreiben). Die zweite Aufgabe besteht darin, das übergeordnete Ziel jeder Säule zu erfassen. Beispiel: Sport: Muskulöser & Kampfertigkeiten Freunde: SocialProof erweitern & festigen Überleg dir einfach wo du dich gerne in Zukunft sehen würdest, bzw. was ist notwendig, damit du dich wieder besser in deiner Haut fühlst. Die dritte Aufgabe befasst sich endlich mit der Lösung der oben aufgelisteten Ziele. Wenn du ehrlich zu dir selber bist, weißt du sehr genau was du machen musst, um deine Ziele zu erreichen. Beispiel: Sport: Muskulöser & Kampfertigkeiten - Kickboxen - Gym Freunde: SocialProof erweitern & festigen - Neue Leute kennenlernen - Bestehender Freundeskreis festigen - Führungskompetenz ausspielen Die vierte Aufgabe beschäftigt sich mit der Umsetzung deiner Lösung. Bisher bietet dieses Modell nicht viel Neues. Ich denke bis zum Punkt 3 war jeder schon 20mal in der ein oder anderen Form. An der Umsetzung haperts wie so oft. In Aufgabe vier, stellen wir nun Regeln zu den Lösungen zu deinen Zielen auf. Diese müssen so konkret wie möglich verfasst werden. Außerdem dürfen die Regeln keine großen Überwindungen kosten. Beispiel: Sport: Muskulöser & Kampfertigkeiten - Kickboxen o Bis zum 1.10 anmelden - Gym o Sportsachen mit zur Arbeit nehmen Freunde: SocialProof erweitern & festigen - Neue Leute kennenlernen o --- - Bestehender Freundeskreis festigen o Interesse zeigen & Fragen was in ihrem Leben vorgeht o Großzügig sein ohne sich ausnutzen zu lassen o Ehrliche (!) Komplimente machen o Sich öfter melden - Führungskompetenz ausspielen o --- Ob ich mir nun den Handgriff morgens mehr mache und meine Sporttasche mitnehme, ist für mich keine Überwindung. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich danach gehe umso höher Jedenfalls kann ich nicht sagen ich habs vergessen zum Sport zu gehen. Die fünfte Aufgabe versucht nun diese Regeln in dein Leben weiter zu integrieren. Dazu nehmen wir nun sämtliche Regeln und versuchen daraus einen neuen Tagesablauf zu kreieren, an denen wir uns nun festhalten können. Beispiel: 1. Basic - Zum Fruhstück Nachrichten - Sportsachen mit zur Arbeit nehmen - Zugfahrten zum lesen nutzen (PickUp, Schlagfertigkeit, Tageszeitung) - Ehrliche (!) Komplimente machen - Interesse zeigen & Fragen was in ihrem Leben vorgeht - Großzügig sein ohne nicht ausnutzen zu lassen - Gym bzw. Kickboxen (ab 1.10) - Zuhause Radio starten - Tagesziele abarbeiten 2. Freizeitgestaltung 2.1 Sozialisieren & neue Orte bzw. Aktivitäten kennenlernen - --- 2.2 Der Weg zu den Lays - --- 2.3 Interessen & Skills ausbauen - --- Letzter Punkt sind die Tagesziele. Wenn du auch dazu neigst, Dinge wie Arzttermine, etc. aufzuschieben, dann schreib am Abend drei Ziele für den nächsten Tag, die du vor der Freizeitgestaltung abgearbeitet hast. Ein Anruf mein Arzt dauert keine 5 min, aber du fühlst dich besser und vergisst es nicht wenn du es schwarz auf weiß hast. Das ist natürlich keine Garantie und es gehört auch viel Disziplin dazu, um alles konsequent umzusetzen. Aber du setzt dich mit dir selber ehrlich auseinander und hast deinen Weg zu deinen Zielen vor Augen. Mir persönlich hat es geholfen meine Trennung zu verarbeiten und wieder Fuß zu fassen. Und auch wenn ich nicht immer alles aus meinem neuen Tagesablauf durchziehe, war ich lange nicht mehr so im Reinen mit mir selbst. Ich hoffe der Text kann manchen helfen.
  9. Hi liebe Community, erstmal ein freundliches Hallo an alle. Ich bin neu hier und hab, nachdem ich mir Einiges aus der Schatzkiste durchgelesen habe und damit begonnen habe meine Persönlichkeit in die Richtung weiter zu entwickeln, in welche ich gehen will, eine Wand gefunden gegen die ich nun schon mehrere Mal gelaufen bin und noch nicht so recht weiß wie ich nun drüber weg komme. Folgendes Problem: Dominanz auszustrahlen ist für mich an sich kein Problem, mir fällt dabei nur immer wieder auf, dass ich mehr und mehr meine Selbstreflektion dafür einbüße. Nicht etwa die, für jene positiven Aspekte meiner Handlungsweise sondern vielmehr die für meine Fehler. Denn seien wir einmal ehrlich: So dominant und überlegen wir auch sind, Fehler machen wir alle früher oder später. Je mehr ich führe, desto weniger oft gestehe ich mir selbst gegenüber ein, dass ich einen Fehler gemacht habe. Und wer gesteht anderen gegenüber schon (ehrlich!) einen Fehler ein von dem man selbst gar nicht der Meinung ist ihn überhaupt gemacht zu haben? Darüber hinaus merke ich auch, je länger ich führe desto weniger bin ich gewillt diese Führung abzugeben. Selbst in Situationen in denen es gar nicht notwendig ist zu führen respektive ich die Führung auch ohne Probleme jemand anderem überlassen könnte und sich trotzdem alle wohl damit fühlen (Nichts ist anstrengender als zwei Männer von denen jeder der Meinung ist das er jetzt der Alpha sein muss ). Habt ihr ähnliche Koflikte erlebt und wenn ja, wie hab ihr diese überwunden? Gibs hier eigentlich sone Art Vorstellungsthread?