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  1. Halle zusammen, ich bin seit 2013 steter Zuschauer und habe hier viel gelernt, aber ich bin heute an einem Punkt angekommen, wo ich ein paar Meinungen brauche. ich bin knapp über 30, habe eine langjährige Freundin, und habe an und für sich keine Schwierigkeiten mit meiner Umwelt, die letzten 3 Jahre allerdings haben mir schwer zugesetzt. Ich wohne mit meiner Partnerin zusammen, sie hat eine feste Arbeitsstelle, ich bin freischaffender IT'ler auf Projektbasis und arbeite von zuhause. In meinem Studienort sind die meisten Freunde berufsbedingt weggezogen und es ist eine sehr junge Stadt, was zur Folge hat dass es eher schwer ist die soziale Lücke zu schliessen. Hobbies habe ich keine, Vereinszugehörigkeit auch nicht. Mein großer Freundeskreis in meiner Heimat ist intakt und ich habe immer eine geile Zeit mit meinen Kumpels, jedoch sehe ich sie entfernungsbedingt maximal drei mal im Jahr. Ich bin also recht viel alleine und beschäftige mich mit meiner Online-Community und Arbeitskollegen, die aber selbstredend kein Ersatz sind. Habe die letzten Monate mit Gras und Bier einiges ausgeglichen und frage mich gerade wie es weitergehen soll. Mein Selbstbewusstsein ist dadurch derart tief in den Keller gefallen, dass ich nichteinmal mehr mit normaler Kritik umgehen kann und gelegentlich Wutanfällchen bekomme, die ich dann meistens lauthals im Kissen rauslasse, wenn ich alleine bin. Ich bin ganz sicher dass mir (vermutlich auch männliche) Freunde einen gewissen Halt geben würden, nur bin ich eher schlecht darin alleine loszuziehen und unter Studenten Freunde zu finden, gerade jetzt wo ich wie ein psychotisches Pulverfass wirken muss. Ich frage mich ob ihr schonmal in einer ähnlichen Situation wart und mir vllt ein paar Ansätze geben könnt wie ich die richtige Richtung finde ohne meine bisher absolut intakte und tolle Beziehung nicht zu gefährden. Danke und Grüße Glandulifera
  2. Hallo, das Thema dieses Posts mag vielleicht nicht ganz üblich sein, aber ich hoffe dennoch, dass ich hier damit richtig bin. Ich muss dazu erwähnen, dass ich männlich bin, demnächst 18 werde und noch (aber nicht mehr lange...) zur Schule gehe. Es geht um folgendes: Ich lebte ziemlich lange sehr sozial abgeschottet, mein einziger Kontakt zu Mitmenschen war in der Schule (inzwischen frage ich mich, wie ich diese Zeit ohne Langeweile durchstanden habe...). Da diese Zeit etwa während der Pupertät war, habe ich wohl verpasst mich sozial gesehen weiterzuentwickeln und mir einige soziale "Regeln" anzueignen. Dies ist der Grund, weshalb ich irgendwie keine Ahnung habe wie man sich einen Freundeskreis aufbaut und eine ziemlich verdrehte Sichtweise bezüglich der Bildung eines sozialen Umfeldes habe. Sachen wie "trete einem Sportverein bei um neue Leute kennen zu lernen" helfen mir nicht wirklich weiter, da ich auch so mit genug Leuten Kontakt habe (alleine durch die Schule sind das bereits eine Menge). Ich verstehe jedoch ganz grundlegend nicht, wie man sich mit Leuten anfreundet und die Freundschaft dann vertieft. Es ist nicht so, dass ich keine Freunde habe, jedoch sind das wenige und vor allem keine allzu tiefen Freundschaften, sondern eher so "kumpelhafte". Außerdem haben sich diese Freundschaften ganz ohne mein Zutun ergeben, in dem ich etwa von einer Gruppe gefragt wurde, ob ich mit ihnen mitkomme etwas trinken gehen usw. Um euch also mal klarzumachen, wo mein Problem denn nun liegt, hier einige Sachen, die mir unklar sind: Kommt es "schwul" rüber, wenn man alleine mit einem anderen Kerl etwas unternehmen möchte? (Klingt vielleicht komisch, aber ich sehe eigentlich nur große Gruppen, die zum Beispiel abends etwas trinken gehen, und nicht nur 2 Kerle..) Auf der anderen Seite die Frage, kann man (freundschaftlich) etwas alleine mit einer anderen Frau machen? Oder kommt das immer eher so rüber, als hätte man mehr Interesse als nur freundschaftliches? Und dann vor allem, WAS kann man mit diesen Leuten machen? Kaffe trinken, ins Kino gehen, in einer Bar abhängen, etwas Essen gehen, Schlittschuh laufen? Das kommt mir zu zweit alles recht komisch vor wegen den oben genannten Gründen. Ich würde diese Sachen etwa nur als Gruppe machen, da dann klar ist, dass dies alles nur freundschaftlich gemeint ist und mit mehr Leuten außerdem mehr Spaß macht. Und da stellt sich mir dann noch die Frage, wie bildet man so eine "Gruppe", also einen Freundschaftskreis? Wie komme ich in so einen Freundschaftskreis rein? Mit Aussagen wie "wenn ihr nächstes mal etwas unternehmt, sagt mir dann auch bescheid" habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Dazu muss ich sagen, dass das wohl kaum daran liegen wird, dass mich diese Menschen abstoßend finden, da ich in Freistunden öfter auch mit Schulkammeraden was zu essen holen gehe und Zeit mit ihnen verbringe. Ich wurde auch schon von Leuten gefragt, ob ich nicht mit ihnen und eben ihrem Freundeskreis mitkommen möchte etwas trinken. Leider bliebs dann meist bei 2-3 malen und dann wurde ich nicht mehr gefragt. Dachten diese Leute vielleicht, dass ich kein Interesse habe, weil ich sie nie gefragt habe ob wir etwas unternehmen? Wie hätte ich das anstellen sollen? Ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt, auch wenn dies vielleicht nicht die Standartfrage in einem Pickup-Forum ist. Ich freue mich auf Antworten:) Gruß, ThePick
  3. Liebe Gemeinde: Mein Alter 33 Ihr Alter 32 1 gemeinsames Kind Beziehung seit 4 Jahren Sex ca. 2-3 Mal pro Woche Davor hatte ich eine 4-jährige Beziehung mit einer LSE HD. Da gab es Drama bis hin zu Selbstmordversuchen – mit anschließendem Sex (!!!). Völliger Wahnsinn, wenn man darüber nachdenkt. Am Schluß ist sie fremdgegangen mit einem richtigen Assi (ihr Ex), was mich total fertiggemacht hat. Problem: Die eigene Unfähigkeit zur Führung, Unsicherheit, Unterordnung unter andere Männer. Mein Problem ist also hausgemacht. Nach der schrecklichen Erfahrung mit meiner Ex habe ich mich damals in die PU-Literatur eingelesen. Habe mir vor allem vorgenommen, nichts mehr mit einer LSE-Frau anzufangen, und wenn ich für immer allein bleiben muß. Habe so meine jetzige Freundin kennengelernt. Sie war nicht unbedingt und zu 100 % mein Typ, aber sie war (und ist) auf eine Art und Weise vernünftig und dramafrei, daß ich mir dachte, daß ich zuschlagen muß. Als der Sex dann auch noch richtig gut war (was ich nicht gedacht hätte), waren die anfänglichen Zweifel schnell verflogen und sind auch nicht wiedergekehrt. Das Problem ist also definitiv nicht sie. Ich bin es. Und zwar bin ich permanent am Hirnficken. Obwohl eigentlich alles gut läuft, rattert mein Hirn andauernd: wie muß ich mich jetzt verhalten? Verliert sie gerade den Respekt? Findet sie diesen Typen toll? Was kann ich dagegen tun? Usw. usf. Ich bin also eifersüchtig, geltungssüchtig, neidisch und mißgünstig. Nur mein PU-Wissen sorgt dafür, daß ich kein (oder nur wenig) Drama mache. Ich kann das Wissen einigermaßen umsetzen und habe die Situation unter Kontrolle. Zumindest, solange wir unter uns sind. Anders ist es leider, wenn wir unter Menschen sind. Da mein Hirn ständig rattert, denke ich in allen sozialen Situationen an die Rolle, die ich gerade einnehme. Alles beziehe ich auf mich, betrachte jeden nett gemeinten Scherz als Angriff und fühle mich grundsätzlich jedem anderen Mann unterlegen. Der eine ist witziger, der andere schöner, der dritte redegewandter oder interessanter pi pa po. Das passiert mir auch bei guten Freunden, die rein objektiv keinerlei Gefahr darstellen. Auch hier versuche ich, mich zu zwingen, keine Eifersucht zu zeigen, aber es funktioniert nicht richtig. Meist sinkt meine Laune einfach total in den Keller und meine Freundin labert dann natürlich die ganze Zeit mit den anderen und ist von denen angezogen, was es nur noch schlimmer macht. Natürlich habe ich versucht, mein inner game zu verbessern. Habe alles mögliche gelesen zu Selbstwertgefühl, innerer Ruhe, Mann-sein usw., in Büchern und hier im Forum. Das hat es aber nur noch schlimmer gemacht. Je mehr ich weiß, desto mehr analysiere ich. Wenn es z.B. heißt, daß ich weniger denken und mich stattdessen entspannen soll, dann denke ich eben darüber nach, daß ich jetzt eigentlich nicht denken sollte. Es ist ein Teufelskreis. Und ich merke langsam, daß mir die Umwelt – und meine Freundin – den Respekt entziehen. Wovor sollen sie auch Respekt haben? An manchen Tagen bringe ich keinen vernünftigen Satz in Mehr-Personen-Gesprächen unter vor lauter Gedanken, die sich um mich kreisen. Meine Fragen sind leider nicht sehr konkret. War einer von Euch schon einmal in dieser Situation, in diesem Teufelskreis? Wie kommt man da raus? Ich habe den Eindruck, daß ich ein Kartenhaus bin, das jederzeit zusammenbrechen kann. Meine Souveränität, soweit vorhanden, kommt nicht aus mir selbst, sondern einfach aus der Tatsache, daß ich mich an die Vorgaben der PU-Theorie halte. Manchmal denke ich mir, daß ich am besten dran wäre, wenn ich das alles gar nie gelesen hätte und demnach die Welt nicht ständig unter diesem Vorzeichen analysieren würde. Hat jemand einen Rat für mich oder will seine eigenen Erfahrungen mitteilen? Ich wäre sehr dankbar. Viele Grüße, Ede
  4. Hey boys and girls. Ich bin schon länger am mitlesen hier. Ich habe auch eig. kein Problem mit Mädels. Aber mit meinem Umfeld. Ich bin vor 5 Jahren (mit 16 Jahren) alleine von Sachsen-Anhalt nach NRW gezogen wegen meiner Ausbildung. Ich wollte das so, NRW war immer das Ziel für mich und ich habs gepackt! :) Nun is da son kleiner Junge, ganz alleine in der großen einsamen Welt und sucht neue Leute. Über die Arbeit ist und war das immer ziemlich schwer, wir sind 20 Leute. Und in meinem Alter...öh nö. Berufsschule war 120km weit weg, deswegen sind da auch keine Kontakte entstanden. Die Kontakte waren immer Mädels, also ne feste Beziehung und dann deren Freunde. Aber immer wenn die Beziehng in die Brüche ging, waren die Kontakte dann auch wieder weg. Also wieder angefangen bei Null und das selbe Spiel. Klar wurd mir das i-wann zu blöd. Ich ging in Vereine, aber leider immer nur welche, wo mehr ältere Herren waren, z.B. Bowlingverein. Ich bin im Fitnessstudio, aber da jemanden kennenzulernen halte ich auch für unmöglich, weil bei mir nur die halbstarken Gewichterdrücker und älteren Familienväter rumlungern. Ich hab ne beste Freundin, aber darüber geht auch nix, weil Ihr Freund abartig eifersüchtig ist => mich hasst, weil ich mir Ihr mal was hatte und die zusammen in der Clique sind. Alles ziemlich abgefuckt. Dann kommen so Momente wie jetzt, dass ich mit meiner Freundin Schluss gemacht habe und wieder komplett alleine bin. ich wünsche mir einfach mal 2 Typen mit denen man um die Häuser zieht und scheiße baut. Seit dem ich hier wohne hab ich ausschließich Kontakt zu Frauen (okay, das is ja eig ganz gut, aber da fehlt halt was) Habt Ihr ein paar Tipps? Ich weiß einfach nicht wie ich unter Leute komme, ich bin am Anfang eig ein ziemlich ruhiger, darum isses dadurch nen bisschen schwieriger, aber i-wie muss es doch was geben. Und auf der Straße Typen ansprechen von wegen Freunde und son Kram...weiß nicht, das wirkt so needy und komisch vorallem. Ich hoffe Ihr versteht mich und könnt mir ein paar Tipps geben. Ganz liebe Grüße