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  1. Der ULTIMATIVE Lederguide! Inhaltsverzeichnis Einführung Eine kleine Kulturgeschichte Was ist Leder und wie wird es hergestellt? Was für Lederarten gibt es? Ein kleines Lederlexikon Wie erkenne ich hochwertiges Leder? Eine Auswahl guter Lederhersteller vom feinen Handschuh bis zur Bikerjacke Vorwort Lange habe ich ihn angekündigt und noch länger habe ich daran geschrieben: Am ultimativen Lederguide. Den großen Aufwand habe ich unterschätzt, vor über einem Jahr habe ich angefangen. Aber nun ist er doch was geworden. Nach meinem Wissen gibt es im Netz keinen Lederguide dieser Art, es ist wirklich was neues in Art und Umfang. Deswegen hoffe ich sehr, dass er Euch gefällt! Der Guide ist sehr umfangreich und Ihr müsst ihn nicht komplett bis ins Detail durchlesen. Er ist auch ein Nachschlagewerk, wo ihr nachschauen könnt, wenn Ihr etwas bestimmtes kaufen möchtet oder einen Begriff aufgeschnappt hat. Steht der Kauf einer Lederjacke an, könnt ihr hier an entsprechender Stelle nachlesen, wie ein paar Monate später, wenn ihr beispielsweise eine neue Tasche benötigt. Der Part mit Herstellerempfehlungen folgt noch die Tage. Einführung Leder, kaum ein Stoff ist so einmalig, seit Anbeginn der Zivilisation begleitet es uns und doch bleibt Leder immer gegenwärtig. Ob ursprünglich oder futuristisch modern, Leder passt immer. Es steht für die Domina bis zum Rebellen, für raue Rocker-Jungs auf ihren Motorrädern und für erlesenen Luxus der Oberschicht. Die Anwendungsmöglichkeiten scheinen unendlich, sie reichen von der edlen Geldbörse aus Krokoleder bis zum robusten Lederriemen für Maschinen. Selbst wenn wir es auf den Bereich „Style and Fashion“ beschränken, die Welt des Leders scheint unübersichtlich. Komischerweise gibt es praktisch keine grundlegende Guides zu Lederwaren, zur Herstellungsart von Schuhen vielleicht noch, aber nicht, welche Lederarten es wofür gibt, was eine gute sorgfältige Herstellung ausmacht, noch, was gutes Leder ausszeichnet. Dies in Zeiten des Internets, das normalerweise mit Informationen zu Modedingen überberstet! Zwar werden überall Tipps gegeben, welche Hersteller gute Lederwaren anbieten, von Schuhen bis zur Reisetasche. Aber was denn gutes Leder auszeichnet, das beschreibt niemand. Und das, obwohl man kaum einem Stoff die Qualität – zumindest nach einer gewissen Tragezeit - ansieht, wie Leder. Hinzu kommen die diversen Lederarten und ihre Verwendung. Von den verschiedenen Tierarten angefangen bis zu der Gerbart bestimmen die Eigenschaften des Leders und damit die Art der Anwendung. Qualitätskriterien für eine Lederart (weich, geschmeidig für Taschenleder) ist für anderes Leder ein Kriterium minderer Qualität. (Sohlenleder, hart, dick und robust). Ebenso wird aufgrund der hohen Nachfrage extrem viel minderwertiges Leder verkauft. Dieser Guide soll Euch einen Einblick in die Welt des Leders geben, damit Ihr in Zukunft mündig das richtige und vor allem beste Leder für Euch auswählen könnt. Eine kleine Kulturgeschichte Seit Beginn der Zivilisation spielte Leder für den Menschen eine entscheidende Rolle und ist neben dem Fell die älteste Kleidung. Aber nicht nur für robuste Kleidung, auch für Schuhwerk, Rüstungen, Behälter für Lebensmittel oder Zeltplanen verwendete man Leder seit der Steinzeit, einige Jahrtausende vor Ötzi wahrscheinlich, der bereits einen Gürtel und Beinkleider aus Leder trug. Ötzis Hosen aus Leder Fette und Rauch waren die ersten Methoden der Gerbung, die notwendig ist, um die Tierhaut haltbar und geschmeidig zu machen. Durch herumexperimentieren stieß man auf die pflanzliche (vegetabile) Gerbung und entwickelte viele Möglichkeiten der Färbung. Auf babylonischen Steintafeln wurden bereits Gerbrezepte festgehalten und im alten Israel bereits Vorschriften erlassen, die Gerbereien vor die Stadt zu versetzen. In Ägypten entwickelte man vor 6.000 Jahren bereits die Gerbung durch Mineralsalze (Hier Alaungerbung), welche heute die häufigste Gerbart darstellt. Bereits im alten Ägypten war die Gerbkunst relativ weit entwickelt. In der Antike wurden besondere Färbemethoden entwickelt, die von blauen Lederhelmen für die ägyptische Offitziere bis zu purpurroten Schuhen der römischen Kaiser reichten. Die Methoden wurden in der Antike derart ausentwickelt, dass sie sich erst mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert gravierend änderten. Dennoch war das Gerberhandwerk aufwändig und verlangt besonderes Geschick. So war der Gerberberuf, mit Ausnahme von Indien, fast immer angesehen. Doch war es ein harter unbarmherziger Beruf. Eindrucksvoll hat Patrick Süßkind die Zustände Gerbereien der frühenNeuzeit im „Parfum“ beschrieben. Eine einzige Kloake stinkender Brühen (Gerbereien wurden deshalb vor die Stadt verbannt) und die ständige Feuchtigkeit machten der Gesundheit entsprechend zu schaffen. Gerberei im 18. Jahrhundert Gerberarbeiten im 16. Jahrhundert Im Gegensatz dazu, war Leder immer ein kostbares Gut und aufwändig hergestelltes Leder immer auch ein Statussymbol für die herrschende Schicht. Kunstvolle Prägungen, wertvolle Lederarten oder besondere Färbungen hatten ihren Anteil am Prunk des Adels. Kunstvoll geprägte Ledertapete aus dem Barock Wie alle Lebensbereiche revolutionierte die Industrialisierung auch das Lederhandwerk. Die Einführung neuer Gerbmethoden in Gerbfässern, Gerbextrakte, synthetische Färbemittel Anfang des 19. Jahrhunderts und schließlich die Einführung der Chromgerbung Ende des 19. Jahrhunderts verkürzten die Lederherstellung massiv und ermöglichten eine Massenproduktion, die unseren modernen Lederkonsum ermöglichte. Seitdem besteht auch eine globalisierte Lederproduktion. Chemikalien und Gerbstoffe wurden wie Tierhäute länderübergreifend gehandelt bzw. importiert. Die Herstellung von Leder und Lederwaren trennte sich regional und große Marken im modernen Sinne entstehen. Die Gerbung im Fass beschleunigte im 19. Jahrhundert die Produktion immens. Gerberei während der industriellen Revolution Im 20. Jahrhundert wurde Mode zu dem was sie heute ist, Kleidung wurde nicht mehr bestimmt durch Klasse und Beruf, strikte gesellschaftliche Vorgaben verschwammen und eine globale Modeästhetik setzte sich immer mehr durch. Zugleich, insbesondere nach dem zweiten Weltkrieg entwickelte sich eine eigene Jugendmode, was vorher unbekannt war. Zuvor kannte man Kleidung für Kinder und eben Erwachsene. Ein 20jähriger Mann kleidete sich nicht anders als ein 45jähriger. Wohlstand und längere Ausbildungszeiten für alle schufen den Raum für Jugendkultur und damit auch für Jugendmode. Zeitgleich richteten die Menschen ihre Kleidungsgewohnheiten nicht mehr nach Klassenzugehörigkeit und Beruf, sondern folgten den Geschmacksmoden ihres bevorzugten (Wahl-)milieus. Diese Entwicklung schlug sich auch auf das Produkt Leder nieder. Die Lederprodukte differenzierten. Einerseits wurde es zum Massenartikel, zum anderen stiegen heutige Luxusbrands, auf wie Louis Vuitton als Hersteller aufwändiger Reisekoffer oder Hermes, ursprünglich ein Sattler. Prada und Gucci eröffneten ihr Business mit einem Geschäft für Lederartikel. Überseekoffer von Louis Vuitton, Anfang 20. Jahrhundert Auf der anderen Seite entwickelte sich frühere Funktionskleidung, Lederjacken für Motorräder, Arbeiterstiefel zum Outfit der Gegenkultur. Bikergangs, rebellische Jugend, Ausbruch aus gesellschaftlichen Konventionen, das verband man mit Leder. Die Eigenschaft von Leder, auch abgenutzt, abgetragen und verdreckt tragbar zu sein gab den Trägern die Aura des Wilden und Rauen. Heute ein Grund, weswegen so viel „used Look“ bei Leder verkauft wird. In der Popkultur schlug sich das in den Ikonen, wie Marlon Brando oder James Dean nieder. James Dean und Brando sind nicht nur selbst Ikonen, sie machten die Bikerjacke auch zur zeitlosen Ikone der Coolheit Für Bikergangs wie die Hells Angels, nach dem Krieg ein Zusammenschluss Veteranen, die sich nicht in die Gesellschaft wieder eingliedern wollten oder konnten, waren Lederkutten und Boots immer auch Ausdruck ihres Verständnisses außerhalb der Gesellschaft und Konventionen zu stehen. Zudem trugen viele GIs, das was sie einst als Funktionskleidung von der Army in Kriegszeiten trugen - Bomberjacken oder T-Shirts - auch nach dem Krieg weiter und etablierten so den casual Alltagslook, den wir bis heute kennen. Lederjacken und Boots wurden auch zum Symbol jugendlicher Renitenz. Mitte bis Ende der 50er Jahre waren es hierzulande die sogenannten Halbstarken, welche für Ärger sorgten und Mitglieder der Jugendgangs in Frankreich, immerhin 80.000, wurden, in Anspielung auf ihre schwarzen Lederjacken, „Blouson noir“ genannt. "Blouson Noir" Französische Jugendgang Ende der 50er Da in den 70ern mit normaler Jeans und Lederjacke keiner mehr zu provozieren war und diese im Mainstream angekommen waren, steigerten die Punks in den Siebzigern den rebellischen Look, indem die Lederjacken noch abgenutzter wurden und durch Nieten, Nadeln usw. den zerstörerischen Look verstärkten. Punks in den 70ern. Neu war, dass sie um zu schocken und zu rebellieren, nicht nur die Sachen abtrugen , sondern gleich selbst "zerstörten" und neue/gute Jacken mit Nieten und Ketten versahen. Heute machen das Designer und verkaufen dann "destroyed look" für entsprechendes Geld. Diese Trends entstanden in den Sub- und Gegenkulturen, wurden aber global rezipiert und von der Modeindustrie aufgegriffen. Zunächst ohne eine besondere Konnotation erhielten eher funktionale Kleidungsstücke, wie Lederjacke, Jeans durch bestimmte Milieus ihr besonderes Image. Ein Image, was ein globales Publikum, zunächst nur in den Industrieländern, auch für sich ersehnten. Die Industrie griff diese Trends auf, produzierte diese Stücke nun in Massen und vertrieb sie mit entsprechendem Marketing. Die Folge, 20jährige Jungs trugen die klassische Motorradjacke in Los Angeles genauso wie in Hamburg, Paris oder Japan, und alle mit der Attitüde der diffusen Rebellion. Auf der anderen Seite des Spektrums verwandelten sich Produzenten hochwertiger Lederwaren für den solventen Kunden, wie Louis Vuiton, Gucci und so weiter zu eigenen Luxuslabels, die nicht mehr nur durch hochwertige Verarbeitung, sondern durch Image und Design aber auch durch die Eigenkreationen immer wieder Trends setzten, was die Dame von Welt derzeit trägt. Nicht mehr die Machart, sondern Design und Image vermitteln bei diesen Labels bis heute das Gefühl von Luxus. y Werbung von 1955. Firmen wie HERMĖS wandeln sich von Produzenten sehr hochwertiger Lederwaren zu Designermarken, die mit ihren Produkten auch das Gefühl von Luxus und Exklusivität verkaufen. Global ist die Lederindustrie seit den Anfängen der Industrialisierung, eigentlich schon davor. Nach 1990 beschleunigte sich diese aber exzessiv. Aus den Schwellenländern wurden nicht mehr nur Rohhäute und vorgerbtes Leder importiert, praktisch die gesamte Massenfertigung wurde verlagert mit einem gleichzeitigen exponentiellen Anstieg der Produktion. Das hatte seinen Ursprung zum einen durch den wachsenden Wohlstand in Schwellenländern und ehemaligem Osteuropa. Zum anderen durch das veränderte und ebenfalls beschleunigte Modeverhalten. Das Modeverhalten hat sich einerseits durch Marketing aber auch durch das Internet, wo immer neue Trend schnell und sofort verbreitet werden, weiter beschleunigt. Eine bestimmte Art von Lederjacke ist nun nicht mehr auf ein bestimmtes Milieuverhalten innerhalb eines Zeitraums beschränkt. Den Erfolg der klassischen Motorradjacke im Stile der von Schott habe ich beschrieben. Nun haben wir einen kurzfristigen Trend in den letzten zwei Jahren, wo Lederjacken in diesem Schnitt nun fast jeder trägt, als Fashion Accesoire. In ein zwei Jahren gehören diese Jacken aber zur Altkleidersammlung. Eine Lederjacke im Stil einer Bikerjacke, aber aus minderwertigem Leder. Gemacht für einen Trend der zwei Jahre dauert, danach wandert die Jacke in.die Tonne. Der schnelle Wegwerfkonsum schlägt sich auch bei Schuhen, Handtaschen und fast allen anderen Lederwaren nieder Ein Bewusstsein für Qualität oder Aufwand der Lederherstellung ist in der Breite kaum mehr vorhanden. Diese ist sprichwörtlich weit weg. Gleichzeitig gibt es seit ein paar Jahren aber auch eine wachsende Nachfrage nach hochwertigem Leder. Dahinter steckt das Wissen, das kein Stoff so eine vielseitige Ästhetik besitzt und nicht nur viele viele Jahre halten kann, sondern auch wie nichts so schön altert, wie gutes Leder. Ein kleiner Appell ! Warum man als Verbraucher die Finger von Billiglederwaren lässt, erläutere ich später. Hier soll nur auf die Folgen für Arbeiter und Umwelt hingewiesen werden. Leder ist wie gesagt durch den hohen Aufwand der Herstellung ein Luxusgut. Wenn dies nun als billige Wegwerfware produziert wird, tragen die echten Kosten die Arbeiter und die Umwelt. Die Verhältnisse sind noch einmal prekärer als in der Textilindustrie. Nicht nur die Bezahlung ist ausbeuterisch, die Gesundheitsschäden sind enorm und die Umweltschäden immens. Eine Gerbung mit Chromsalzen mit ausreichenden Umwelt und Gesundheitsstandards kostet zu viel und eine traditionelle pflanzliche Gerbung ist zu ineffizient für die billige Massenware, die wir wohlhabenden Westler konsumieren. Anders gesagt, der Preis für Leder wird immer gezahlt. Hier eine gute Doku zum Thema: Viele Leute halten ja das Achten auf Stil und Kleidung für oberflächlich, und denken, das tragen von minderwertigen Kleidern sei auch noch ein Statement ihres tiefsinnigen Antimaterialismus.Denen reibe ich hier gerne diese Doku unter die
  2. Yo Boys, wird Zeit, dass ich mir mal anständige Boots ins Haus hole. Hab die letzten Jahre ausschließlich Moma Halbschuhe getragen. Gut, das Preis/Leistungsverhältnis ist bei der italienischen Modescheiße natürlich unter aller Sau, aber die haben mir einfach genial gut gepasst und wegschmeißen musste ich sie immer erst nach 1-2 Neubesohlungen. Jetzt hab ich mir aber Stiefel von denen gekauft, und die sehen jetzt nach einer Woche (zugegeben extrem harter) Faschingsfeierei aus als wären sie die letzten 30 Jahre mit Mötley Crüe auf Tour gewesen. Leder fleckig und mit hässlichen Kratzern, da anscheinend nicht komplett durchgegärbt, Absatzbesohlung im Suff halb abgerissen beim Ausziehen etc. Bevor ich denen also wieder 300€ in den Rachen schmeiße investier ich lieber in was anständiges. Vom Stil her solls einfach n Bad Ass Motherfucker von einem Stiefel sein. Mit anständiger Schnürung, eher kein Chelsea, Chukka oder Desert Boot. Bin aber nicht grundsätzlich abgeneigt. Hätte bis jetzt einfach ganz klassisch an nen Red Wing Beckman in diesem Black Cherry Featherstone Farbton gedacht, finde das aged sehr schön, zumindest was ich so auf Fotos gesehen hab. https://www.redwingberlin.com/schuhe/beckman/627/beckman-9011?c=91 Bin für andere Firmen/Styles offen, haut einfach mal raus was euch so einfällt. Gerne auch Erfahrungen/Alternativen zu dem Beckman bzw. Red Wings allgemein. Preisrahmen so grob um die 400€, wenn's die Qualität rechtfertigt auch drüber, ansonsten gerne drunter. Ach, Schuhgröße hab ich je nach Firma 46-47, dabei Fußbreite "normal-eher schmal", Leisten keine Ahnung. Thanks a lot!
  3. Gast

    Was wir an Schuhen lieben ....!

    Wir lieben sie fast alle ... Mit Absatz oder ohne, als Highheel, Stiefel oder Sandalette , aus Leder ,mit Glitzer und / oder Riemchen . Die Schuhe ... Kein anderer Gegenstand vielleicht abgesehen von der Handtasche, begeistert uns so sehr . Kein anderer Gegenstand wird so oft nur aus Liebe, statt aus wahrem Nutzen gekauft . Kein anderer Gegenstand wird so betrauert, wenn er mal nicht mehr so schön ist wie am Anfang. Welche Gefallen Euch besonders? Huldigt Ihnen in diesem Thread mit Fotos , Bildern und Gechichten von verloren gegangenen , besonders geliebten oder besonders witzigen Exemplaren . Männer Ihr dürft auch mal ... Darf Frau die Schuhe auch im Bett anlassen ? Erzählt doch mal ! Ich freue mich auf zahlreiche Geschichten und Bilder... eure Lady
  4. Hallo, ich suche Stiefel dieser Art... also eigentlich ganz klassische normale Stiefel. kann mir jemand etwas zu diesen Modellen sagen und die Qualität von Hudson empfehlen bzw. bessere Vorschläge geben? https://www.zalando.de/h-by-hudson-swathmore-drum-dye-schnuerstiefelette-brown-ha212d00e-o11.html https://www.zalando.de/swathmore-schnuerer-black-ha212j006-802.html