Portal durchsuchen
Zeige Ergebnisse für die Stichwörter "'zielgerade'".
1 Ergebnis gefunden
-
Endlich auf die Zielgerade.... oder doch nicht?
picker_0815 hat ein Thema erstellt in Affären & Freundschaft+
1. Mein Alter 36 2. Alter der Frau 40 3. Art der Affäre: Affäre neben einer Beziehung 4. Ist einer von beiden anderweitig eingebunden? Beide verheiratet mit Kindern. Geheim. 5. Dauer der Affäre: seit Jahren 6. Qualität / Häufigkeit Sex: bisher kein Sex 7. Beschreibung des Problems? Zwei Schritte vor, einer zurück. Aber was ist das Ziel? 8. Frage: Wie mache ich weiter? Ach Leute, ich muss das jetzt mal irgendwo teilen... ich weiß noch nichtmal, ob ich überhaupt eine konkrete Frage habe... Ich kenne diese Frau seit Jahren. Mittlerweile acht oder neun Jahre. Der Kontakt kam damals rein zufällig durch eine falsch gespeicherte Handynummer Zustande. Damals waren wir beide noch nicht verheiratet aber beide in frischen Beziehungen. Wir haben realtiv schnell gemerkt, dass es irgendwie passt. Intellektuell. Die Schreiberei war nie plump, es gab immer gute Themen und es blieb immer interessant. Vorsichtig hat man irgendwann ausprobiert, ob auch sexuelle Themen funktionieren würden - im Text. Sie haben funktioniert. Das hat sich über Jahre hinweg langsam aufgebaut - wirklich langsam. Wir hatten uns währenddessen wenige Male getroffen, um sich auch in natura mal gesehen zu haben. Bei den Treffen ist aber nie was körperliches passiert. Währrend den Jahren haben wir beide geheiratet und Familien gegründet. Wir waren durchweg immer sehr direkt zueinander und für uns war immer klar, dass wir die Familien nicht aufgeben werden. Wir haben uns stark über unsere Beziehungen ausgetauscht und gemerkt, dass ähnliche Herausforderungen oder Schwierigkeiten laufen. Auch im Bett. Warum auch immer gab es letzten Herbst dann plötzlich eine Wende. Wir haben uns - es klingt bitter - seit Jahren malwieder gesehen. Und es kam zum ersten Kuss. Das war der Startschuss für eine Zeit von höchsten Hochs und tiefsten Tiefs. Ab dem Zeitpunkt wurde das Thema der Sexualität immens. Wir haben immer mehr miteinander geteilt... Fotos, Videos, alles. Es gab irgendwann nichtsmehr, was man von seinem gegenüber noch nicht gekannt oder gesehen hätte. Virtuell. Mit der Zeit gab es immerwieder einen Schritt mehr. Mal einen Kuss. Mal gegenseitige Berührungen. Dazwischen gab es mehrere echte Tiefs mit kurzzeitigen Kontaktpausen weil das Gewissen bei ihr hochkam. Es ging immer von ihr aus aber sie kam auch immer selber wieder zurück zu mir. Wir hatten dann zwischendurch vereinbart, dass wir uns auf die Freundschaft konzentrieren und die Sexualität wieder einstellen müssen. Was soll ich sagen...eines Abends des gemeinsamen Ausgehens saß sie irgendwann bei mir im Hotel. Sie wollte aktiv mit mir aufs Zimmer. Sie hat sich selber bis auf die Wäsche ausgezogen. Kurz bevor es zum Sex gekommen wäre - es war auch etwas zuviel Alkohol im Spiel - kam ihr Gewissen hoch und es hat ziemlich gerumpelt zwischen uns. Wir haben uns die Tage danach wieder gefangen und waren kaum zwei Wochen später saunieren. Wir haben uns das erste Mal live nackt gesehen, es wurde so heiß, dass sie es sich neben mir auf einer Liege selber besorgt hat. Sie hatte das geplant, ich sollte es mir zwei Tage vorher nichtmehr besorgen. Es ist also ein Schema, bei dem wir zwei Schritte vorgehen und wieder ein Stück mehr ausprobieren und danach rumpelt es mal mehr, mal weniger weil - verständlicherweise - das Gewissensthema hochkommt. Eine Art Sägezahneffekt mit vorsichtiger Tendenz nach oben. Und trotzdem ist eine enorme Anziehung zwischen uns. Wir haben beide wenig oder sehr schlechten Sex in der Ehe, was das zwischen uns sicher auch antreibt. Was für mich manchmal knifflig ist, ist die Tatsache, dass sie mir signalisiert, dass sie will. Dass sie alles will. Ich bin so ein Typ, der Sexuelles so gut wie nie selber antriggert - erst recht nicht weil wir beide Familien haben. Mein inneres Ich sagt mir hier einfach, dass ich den Trigger ihr überlasse und sie das auslösen lasse, wenn sie sich danach fühlt. Wenn der Trigger dann aber kommt steige ich voll mit ein. Herausfordernd ist aber eben, dass sowohl die Trigger von ihr kommen, als auch die Downphasen, wenn das schlechte Gewissen wieder reinhaut. Bevor die Frage hochkommt - ja, da sind auch Gefühle im Spiel. Beiderseitig. Für mich ist das grundsätzlich aber in Ordnung weil ich nicht an die Monogamie glaube. Trotz der gelegentlichen "Rumpelungen" bereichert mich der Kontakt zu ihr ungemein. Geistig, wie sexuell. Mein primäres Ziel ist deshalb durchaus, dass ich sie halten will. Wir reden oft darüber, dass es womöglich das ist, was es ausmacht zwischen uns - dass wir nie zum Abschluss gekommen sind bisher und es deshalb spannend bleibt. Natürlich hat man trotzdem - sie auch - im Kopf, den Sex ausprobieren zu wollen. Mein Verstand sagt mir, dass wir mittel-oder langfristig beide in den Ehen soweit kommen müssen, klar kommunizieren zu können, dass Bedürfnisse nicht gestillt werden und wir sie außerhalb stillen können. Sprich: wir bleiben beide in unseren Ehen (weil abseits vom Bett bei beiden alles wirklich gut ist) und leben die Sexualität bewusst miteinander aus. Wenn ich mir die letzten Monate so anschaue sind wir irgendwie auch auf diesem Weg und ich könnte mir vorstellen, dass sich mit genug Zeit und absolut keinem Druck was gutes entwickeln könnte, wovon wir beide für uns und in den Ehen profitieren. Ich würde schon sagen, dass wir uns gegenseitig ein Ausgleich für die fehlenden Dinge in unseren Ehen sind. Tjaja... so also meine Geschichte...
