Psyche und Manipulation, NLP eine Psychosekte?

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Bullshit, du bist Kapitalist, und du projizierst dein Dogma auf die Menschheit, danke dass du mir meine Eingangsthese bestätigst. Mich hätte es auch gewundert, wenn sich jemand anderes als du auf meine Thesen meldet. Ich schätze du bist noch Student und hast nicht viel Ahnung von der Welt da draussen, also hör auf hier einen Evaluierungsexperten zu spielen.

Ob ich Kapitalist, Sozialist oder Mutter Theresa bin, wieviel Ahnung ich von der Welt habe und wie meine Oma heisst, tun für eine reelle Bewertung absolut keinen Deut.

Nochmal, die wissenschaftliche Evaluierung von Therapien ist immer an kommerzielle Interessen geknüpft, weil diese aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen viel Geld kostet.

Jau, so siehts aus. Und wie siehts mit den Alternativen aus? Sagen wir mal, die Forschung von Gerson, den Kram von Burzynski?

Hier ist ne gute Liste mit dem Zeug, kannst du direkt alles bei Pubmed eingeben:

http://www.cancercure.ws/references.htm

Ein reeller Cancercure ist Milliarden wert, dazu kann derjenige Arzt, der das Ding durchkriegt, auf einen Nobelpreis und zehntausende geheilte Patienten hoffen. Der Arzt oder Forscher, der Krebs allgemein heilt, wird eine absolute verdammte Legende. Bisher scheinen sich das sehr viele der Leute abgesehen von Burzynski, voll durch die Lappen gehen lassen haben.

Strange, oder?

Das ist der Deal, und deine Projektion, der Mensch sei ein Kapitalist ist lächerlich.

Recht ausgedrückt ist jeder Mensch absolut egoistisch und nicht altruistisch. Selbst der erlebte Altruismus lässt sich in fast allen Fällen darauf zurückführen, dass sich Altruismus evolutionär als eine langfristige Strategie entwickelt hat, siehe Hamilton, siehe Dawkins.

http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Dawkins#Evolutionary_biology

Deine amüsanten ad hominems kannst du dir sparen und anstatt mit Stammtischparolen über die Macht der Alternativen mit einem Minimum an Substanz kommen, anstatt mit Strohmannargumenten.

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Ob ich Kapitalist, Sozialist oder Mutter Theresa bin, wieviel Ahnung ich von der Welt habe und wie meine Oma heisst, tun für eine reelle Bewertung absolut keinen Deut.

Und ob das eine Rolle spielt, welche Erfahrung und Haltung du der Welt gegenüber zeigst, und umso reeler wird die Bewertung, bzw es ist Nonsens, dass es eine reele Bewertung gibt, wenn dann kannst du nur über Wahrscheinlichkeiten sprechen, auch wenn ich weiss, dass Psychologen diese Tatsachen gerne ausblenden.

Genau an dieses Tatsache lässt sich für mich erkennen, dass du halt nicht viel Ahnung von der Welt da draussen hast.

Recht ausgedrückt ist jeder Mensch absolut egoistisch und nicht altruistisch. Selbst der erlebte Altruismus lässt sich in fast allen Fällen darauf zurückführen, dass sich Altruismus evolutionär als eine langfristige Strategie entwickelt hat, siehe Hamilton, siehe Dawkins.

http://en.wikipedia....tionary_biology

Deine amüsanten ad hominems kannst du dir sparen und anstatt mit Stammtischparolen über die Macht der Alternativen mit einem Minimum an Substanz kommen, anstatt mit Strohmannargumenten.

Quark mit Erdbeersoße, denn nur weil du glaubst, dass JEDER Mensch egoistisch ist und nicht altruistisch ist, und du dich auf wikipedia?!? stützt, heisst es nicht, dass deine Projektion ins schwarze trifft. Sie zeigt lediglich zwei Scheinwahlfreiheiten, ein Dillema aufgebaut auf Wikipedia.

Ich gratuliere dir zu deiner , wie du so gerne sagst "über den Quark gelöteten Stammtischblub, und für mich ist eben noch deutlicher geworden, dass Dogmatiker das Leben nicht verlängern können, eher im Gegenteil :-D

Danke für diese Erfahrung, ich bin raus ;-)

Gruß

Edde

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Hey,

nun ich weiß ja nicht, was das Thema jetzt genau mit NLP und Manipulation zu tun hat, doch seis drum…

Nunja, die erhöhte Prävalenz von Krebserkrankungen ist ja nicht zuletzt einer generell erhöhten Lebenserwartung in der Bevölkerung geschuldet – das eine korreliert mit dem anderen, oder einfacher ausgedrückt: je älter ein Mensch wird, desto höher ist halt nun mal das Krankheitsrisiko.

Und woran liegt es, dass die Menschen immer älter werden? Vielleicht ja an den enormen Fortschritten, die die Naturwissenschaft und Medizin in den letzten hundert Jahren gemacht hat? Die beste Krebsprävention (das gilt analog für KHK, Diabetes etc.) wäre somit eine Rücknahme medizinischen Fortschritts auf das Niveau des Mittelalters. Denn wer mit Mitte 20 an einem akuten Blinddarm oder einer heutzutage trivialen Wundinfektion stirbt, hat mit 70 keinen Krebs.

Somit ist das Mokieren über schlechte medizinische Heilungschancen bei einigen Krebsarten (bei anderen, vor allem früh erkannt, sind sie ziemlich gut, bspw. Prostatakrebs) und das daraus resultierende Ablehnen der Wissenschaft durchaus Jammern auf hohem Niveau, auch wenn mir bewusst ist, dass ich damit nicht jedem durchaus tragischen Einzelfall gerecht werde. Ich selbst plädiere ohnehin für eine verstärkte psychologische und mentale Unterstützung im Krankheitsfall, teils auch mit unorthodoxen Methoden, was jedoch nicht heißen soll, dass ich die konventionelle Behandlung ablehne. Im Gegenteil. Denn Hoffnung ist ein fragiles Gut, besonders wenn es ums Ganze geht. Stahl und Strahl hingegen scheren sich nicht um Befindlichkeiten. Was weg ist, ist weg. So oder so.

Zeitgenossen, die eine solche Aussage vertreten sind verantwortungslos und unmenschlich - und sie können sich vor allen Dingen nicht die Situation vorstellen in der sich ein Krebskranker emotional befindet.

In meiner Welt gibt es keine unmenschlichen Menschen. Menschen, die aufgrund von Ideologien Kranken von womöglich lebensrettenden Therapien abraten und dabei der Meinung sind, sie täten ihrem Gegenüber noch einen Gefallen damit, aber handeln schlichtweg verantwortungslos. Sie spielen mit der Hoffnung anderer. Und das ist es, was Ideologie so gefährlich macht. Das Selbstverständnis, Recht zu haben. Allen anderen Meinungen, seien sie auch noch so begründet, zum Trotz.

Herzliche Grüße,

Tsukune

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Und ob das eine Rolle spielt, welche Erfahrung und Haltung du der Welt gegenüber zeigst, und umso reeler wird die Bewertung, bzw es ist Nonsens, dass es eine reele Bewertung gibt, wenn dann kannst du nur über Wahrscheinlichkeiten sprechen, auch wenn ich weiss, dass Psychologen diese Tatsachen gerne ausblenden.

Genau an dieses Tatsache lässt sich für mich erkennen, dass du halt nicht viel Ahnung von der Welt da draussen hast.

Es geht irgendwie immer nur um mich hier und nicht die reelle Bewertung, amüsant. Sicher können wir uns jetzt über den Konstruktivismus unterhalten, über konstruktivistische Epistemologie und die Ontologie des seins, aber ich glaube nicht, das das etwas bringt.

"Dass Psychologen Wahrscheinlichkeiten gerne ausblenden" ist, tut mir Leid, das Dämlichste was ich bisher so gehört habe. Schaut man sich die Psychologie an, besteht unsere gesamte Forschung aus nicht viel anderem als Wahrscheinlichkeiten und Inferenzstatistik. Es gibt sicher die Möglichkeit, konstruktivistische Züge anzunehmen und dann Quatschkram zu produzieren, aber dennoch gibt es auch aus dem Bereich gut belegte qualitative Forschung.

Quark mit Erdbeersoße, denn nur weil du glaubst, dass JEDER Mensch egoistisch ist und nicht altruistisch ist, und du dich auf wikipedia?!? stützt, heisst es nicht, dass deine Projektion ins schwarze trifft. Sie zeigt lediglich zwei Scheinwahlfreiheiten, ein Dillema aufgebaut auf Wikipedia.

Ich könnte dir jetzt darlegen, dass ich mich auf Dawkins Selfish Gene Theorum stütze (Dawkins, 1978, 1986, 1999 & 2006), dass Wikipedia statistisch gesehen weniger Fehler enthält als die Encyclopedia Britannica oder der Brockhaus. Ich könnte dir jetzt auch darlegen, dass dort genug Primärquellen mit Experimenten zu dem Thema eben sind und die Darlegung von Hamilton und Dawkins einen hochanerkannten Charakter hat, aber vielleicht sollte ich aufgeben, ich bin ja ein Dogmatiker! :D

Mein Dogma ist Folgendes: Probiert die Scheise aus und evaluiert sie vernünftig, denn Krebskranke sind meistens absolute Sucker, die unglaublich leiden, unglaubliches Leid in der Familie haben und deswegen von VERDAMMTEN MISTKERLEN systemisch AUSGENOMMEN werden.

Dogma? Ne, aber ich kenne die Welt da draußen genug. Ich weiss, dass wenn du auf bestimmten Netzwerken erwähnst, du hast Krebs, innerhalb kürzester Zeit die Leute auf dich stürzen. Dass Scharlatane die Selbsthilfegruppen und Fördervereine durchziehen und damit Menschen verletzen und töten, die vielleicht nicht sterben mussten.

Ich weiß, dass mein Vater als Einzelfall längst TOT sein müsste, aber seine statistische MAXIMALE Lebenserwartung aufgrund von verdammt guten Spezialisten bereits um mehrere Jahre überschritten hat. Ich WEIß, wie es ist, wenn deine Großmutter eine NierenOP hat, weil sie einen Tumor auf ihrer Niere hat. Ich weiss sehr genau, was es heisst, um jemanden wegen Krebs zu zittern.

Ich weiß, dass es verdammt hart ist, wenn jemand in der Familie Krebs hat und man sich an JEDEN AST hängt und dazu neigt, jeden alternativen Therapievorschlag zu unterbreiten, nur damit der andere nicht stirbt und man damit irgendwie seine Angst besiegt, den anderen zu verlieren. Den anderen, den man liebt.

Und ich weiss, dass es da draußen viele Leute gibt wie die Eltern von Dominik Feld, die genau einem solchen Scharlatan zum Opfer gefallen sind und nicht einmal wissen, ob ihr Kind noch leben könnte, wenn sie nicht einen gewissen Dr. Rath getroffen hätten. Das wissen sie nicht, weil er tot ist.

Also, wenn es um das Thema Krebs in der Familie geht, erzähl mir nicht ich wüsste nicht was in dieser Welt so vor sich geht, denn ich glaube, wir haben jeden Mist schon mitgemacht und am Ende hat die verdammte konventionelle Wissenschaft Leben gerettet. Ich habe unzählige Länder auf diesem Planeten besucht, habe Freude und Leid aus fast jedem Blickwinkel gesehen, den diese Erde mitbringt.

Das Nächste Mal wenn du mit jemandem sprichst, wie wärs mit einem Minimum an Respekt? Das wäre das Mindeste, wenn es um solche Themen geht.

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nun ich weiß ja nicht, was das Thema jetzt genau mit NLP und Manipulation zu tun hat, doch seis drum…

Ja ich habe mir den Verlauf hier auch anders vorgestellt. Wenn die Leute, die hier posten, sich bemühen würden, auf die Fragstellung, und das ursprüngliche Thema einzugehen, anstatt sich das Thema so zurecht zu legen das das was sie gerade loswerden wollen, auch nur Ansatzweiße zum Thema passt, wobei es mittlerweile nicht mal mehr das tut, hätte sich sicherlich eine produktive Diskussion zum Thema NLP und Manipulation ergeben können.

Naja ist ja bei einer Vielzahl der Theards so, das am Thema vorbei diskutiert wird, somit war auch zu erwarten dass es hier passiert.

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Mit dem Wort "Wissenschaft" wird heute ein lächerlicher Fetischismus getrieben. Nach und nach werden Meinungen verkündigt, geändert, verworfen, vergessen. Daher kann man die Frage: "Was ist eine wissenschaftliche Wahrheit?" ohne Übertreibung so beantworten: "Der Irrtum von heute" (der morgen entdeckt werden wird) Jakob von Uexküll

Jakob von Uexküll rockt. Habe ein Paar Werke in meiner Studienzeit durchgearbeitet.

Ich bin auch immer sehr skeptisch, wenn jemand Funktionalität erst evaluieren muss, um sich von der Funktionalität zu überzeugen.

Im Berecih der Kommunikation ist das meiner Meinung nach nicht machbar.

Habe mich erst neulich mit derm Thema beschäftigt, und bringe gerne ein Zitat an:

Mit dem Begriff des Wissens geht es bei Glasersfeld (vgl. 1997, 147) hauptsächlich um den Wissenserwerb und er bezieht sich auf das Erfahrungswissen und die Erfahrungswelt und nicht auf metaphysisches Wissen. Wissen wird aus der eigenen Erfahrungswelt abstrahiert und aktiv vom einzelnen Individuum selbst aufgebaut, der Vorgang ähnelt dabei dem Aufbau einer körperlichen Fähigkeit.

Wissen ist also ein Repertoire von Erfahrungsstrukturen, aus dem die Individuen schöpfen können um ihre Verhaltensweisen „viabel“10 gestalten zu können. Der Ausdruck viabel wird von Glasersfeld folgendermaßen beschrieben:

„Als ‚viabel’ bezeichne ich Handlungsweisen, Begriffe, Modelle, Theorien usw., die sich in der bisherigen Erfahrung bewährt haben, das heißt, daß sie zu den Zielen geführt haben, die man sich gesetzt hatte. Die Summe dessen, was man als viabel betrachtet, ist gewissermaßen eine Landkarte der möglichen Wege, die wir gehen können. Diese Möglichkeiten haben nichts mit der Nichtzulassung anderer Möglichkeiten zu tun. Paul Watzlawick benützt die schöne Metapher von dem Schiff, das nachts zwischen die Klippen hindurch schippert, aber überhaupt nichts von den Klippen weiß. Maturana nimmt die Metapher vom "Blindflug". Das sind alles sehr schöne Bilder. Daß der Flugzeugpilot im Nebel oder mitten in der Nacht sein Flugzeug zur Landung bringt, weil er den Instrumenten folgt, erzählt ihm nichts darüber, was um das Flugzeug herum ist. Die Umwelt ist überhaupt nicht erkennbar, höchstens Stöße von der Umwelt sind wahrnehmbar. An seinen Instrumenten merkt der Pilot, daß irgendetwas das Flugzeug aus der Flugbahn bringen möchte und er leitet sofort Gegenmaßnahmen ein. Was das ist, kann er aber aus seiner Kabine heraus nie erkennen.“ (Maresch 1998)

„Indem es den Fluß seines Erlebens segmentiert und Teilstücke aufeinander bezieht und verkettet, schafft das Subjekt sich Modelle von ‚Dingen’ und kategorisiert das Erlebensfeld, in dem sie isoliert wurden als ‚Umwelt’. Insofern diese Dinge sich dann als mehr oder weniger dauerhaft erweisen und ihrerseits aufeinander bezogen und verkettet werden können, erwächst die Konstruktion einer kohärenten Wirklichkeit.“ (Glasersfeld, zitiert nach Arnold/Siebert 1997, 5)

Dieses Zitat zeigt deutlich, dass die Konstruktion der erlebten Welt, Wirklichkeit und Realität durch Zuschreibungen von Beziehungs- und Regelmustern auf das einzelne Subjekt zurückzuführen ist, welches dadurch Ordnung und Strukturierung schafft.

Für Glasersfeld (vgl. 1997, 13) ist der Radikale Konstruktivismus keine Weltanschauung, die ein letztgültiges Bild der Welt enthüllen soll, sondern eine kohärente Sicht- und Denkweise welche eine Unterstützung bieten soll im Umgang mit der prinzipiell unbegreifbaren Welt unserer Erfahrungen.

Ich habe für Wetterprognosen eine wunderbare Evaluierungsform entdeckt:

292660_2803079216172_1834351768_1674310_1773337529_n.jpg

Wenn das nicht präzise und hochwissenschaftlich ist, dann weiss ich auch nicht. :-D

Grüße

FF

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nun ich weiß ja nicht, was das Thema jetzt genau mit NLP und Manipulation zu tun hat, doch seis drum…

Ja ich habe mir den Verlauf hier auch anders vorgestellt. Wenn die Leute, die hier posten, sich bemühen würden, auf die Fragstellung, und das ursprüngliche Thema einzugehen, anstatt sich das Thema so zurecht zu legen das das was sie gerade loswerden wollen, auch nur Ansatzweiße zum Thema passt, wobei es mittlerweile nicht mal mehr das tut, hätte sich sicherlich eine produktive Diskussion zum Thema NLP und Manipulation ergeben können.

Naja ist ja bei einer Vielzahl der Theards so, das am Thema vorbei diskutiert wird, somit war auch zu erwarten dass es hier passiert.

Um wieder zum Thema zu kommen, hier eine lange Liste der Dinge, die man so zum Thema NLP findet, wenn man nach Science sucht:

http://scholar.googl...s_ylo=&as_vis=1

Ich bin auch immer sehr skeptisch, wenn jemand Funktionalität erst evaluieren muss, um sich von der Funktionalität zu überzeugen.

Im Berecih der Kommunikation ist das meiner Meinung nach nicht machbar.

Induktive vs. deduktive Wissenschaft. Bedenkt man die Möglichkeiten der kognitiven Neurowissenschaften, geht das auch im Bereich der Kommunikation denke ich sehr gut.

as sind alles sehr schöne Bilder. Daß der Flugzeugpilot im Nebel oder mitten in der Nacht sein Flugzeug zur Landung bringt, weil er den Instrumenten folgt, erzählt ihm nichts darüber, was um das Flugzeug herum ist. Die Umwelt ist überhaupt nicht erkennbar, höchstens Stöße von der Umwelt sind wahrnehmbar. An seinen Instrumenten merkt der Pilot, daß irgendetwas das Flugzeug aus der Flugbahn bringen möchte und er leitet sofort Gegenmaßnahmen ein. Was das ist, kann er aber aus seiner Kabine heraus nie erkennen.“ (Maresch 1998)

Finde ich jetzt ein sehr gutes Beispiel. Evaluation macht eine Kommunikationsart nicht wirksam, sondern untersucht einen bereits wirksamen oder unwirksamen Prozess. Aufgrund dieses Faktors muss man dabei sehr aufpassen, dass man die Klippen mitten in der Evaluation doch noch irgendwie mitbekommt. Daher ist ein Minimum an Standardisierung mit hoher Interrater Korrelation bei vielen Untersuchungen wichtig, damit man sich auf einen Pool subjektiver Basen, nicht unbedingt auf die subjektive Einzelmeinung stützt.

Zusätzlich bedeutet es die Untersuchung von Psychoanalyse wird niemals jeglichen Aufschluss bringen über das Ausmaß der Wirksamkeit von NLP in Situation X. Die Kritik, die an NLP laut wird, ist unter anderem mit alten Wirkversprechen verbunden, die durchaus evaluierbar waren. Es ging also nie darum, dass man das Modell an sich kritisierte, da es immerhin aus der Palo Alto Zeit stammt, was das bedeutet, weiss jeder Psychologe. Palo Alto vor 30-40 Jahren war DER Ort wo fast alle Modelle sich gegenseitig befruchtet und entwickelt haben in einem beispiellosen Prozess der Wissenserzeugung über kollektiven Austausch und Erfahrung.

Die Frage die sich irgendwann stellte ist, warum haben einige Kommunikationsmodelle, wie KVT, lösungsorientierte Ansätze, systemtheoretische Ansätze usw. eine bessere Fundierung und empirische Evaluation erhalten haben als NLP bisher? Es macht ehrlich gesagt wenig Sinn abseits vom protektionistischen eines gewissen Herrn Bandler, dessen Ansichten NLP ja lange genug geprägt haben. Grinder beispielsweise und auch einige andere NLP Vertreter waren und sind einer empirischen Überprüfung gar nichtmal so abgeneigt gewesen.

Besonders könnten durch Hirnscans verschiedenste Dinge visualisiert werden, die vorher gar nicht gezeigt werden konnten. Kleine, subtile Veränderungen an Sprachmustern. Die kognitiven NEurowissenschaften und vor allem kognitive Semiotik forschen sich gerade blöde daran ;)

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nun ich weiß ja nicht, was das Thema jetzt genau mit NLP und Manipulation zu tun hat, doch seis drum…

Ja ich habe mir den Verlauf hier auch anders vorgestellt. Wenn die Leute, die hier posten, sich bemühen würden, auf die Fragstellung, und das ursprüngliche Thema einzugehen, anstatt sich das Thema so zurecht zu legen das das was sie gerade loswerden wollen, auch nur Ansatzweiße zum Thema passt, wobei es mittlerweile nicht mal mehr das tut, hätte sich sicherlich eine produktive Diskussion zum Thema NLP und Manipulation ergeben können.

Naja ist ja bei einer Vielzahl der Theards so, das am Thema vorbei diskutiert wird, somit war auch zu erwarten dass es hier passiert.

Mir ist gerade schleierhaft, wie du die Intention deines Ausgangsposts, nämlich

Sind hier im Forum Leute unterwegs die auch mal Psychologie studiert haben? Die mir sagen können was es damit auf sich hat? In wie fern Grenzen sich denn die Manipulationsmethoden, die in Psychologie Unterrichtet werden von denen ab, die wir PUler benutzen, gibt es da überhaupt einen Unterschied?

Wie ihr euch vorstellen könnte gefällt mir der Gedanke nicht das meine Freundin mehr Macht über mich ausüben kann als ich über Sie. Und so versuche ich seit Wochen heraus zu finden welches Wissen das ist, dass da an Unis vermittelt wird. Wie Ihr seht leider erfolglos.

in eine produktive Diskussion zum Thema NLP und Manipulation einkippst.

Der Zusammenhang fehlt mir hier.

Ebenfalls fehlt mir hier das Verbindungsglied zw NLP und Psychosekte, es sei denn du hast jetzt dein kleines Malheur mit deiner Freundin dazu nutzen wollen , um NLP in ein fragwürdiges Licht zu bringen.

Um also auf Dein Thema zurückzukommen, ja, deine Freundin hat dich manipuliert, und um sich nicht manipulieren zu lassen, macht es Sinn, sich Wissen darüber anzueignen, wie Manipulation funktioniert, und auch Licht in seine inneren Prozesse zu bringen, wann man selbst manipuliert, ohne Ahnung davon zu haben, was man da gerade tut.

Dann wird dir auch vielleicht klar, wie man mit Suggestivfragen vernünftig umgeht, und dann bin ich mir auch sicher, dass dich deine Freundin nicht so an der Nase herumführen wird.

Bezüglich Kommunikation stütze ich mich gerne auf Watzlawick, und sage

"man kann nicht nicht kommunizieren"

Sind wir wieder beim Thema?

PEace

Sat

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Gast sunohm

Diese Frage stellte sich mir als mir meine Freundin erzählte dass sie in Psychologie lerne wie man Menschen beeinflusst, Menschen an sich bindet und von sich abhängig macht. (Was sie natürlich nicht dürfen, das anwenden ist Strafbar, so wurde eine Studentin beispielsweise schon mal der Uni verwiesen, weil sie es bei Ihrem freund anwendete) Die Bücher die sie zu den Themen lesen muss, sind natürlich streng geheim, der breiten Maße nicht zugänglich, und müssen auf dem Unischließfach aufbewahrt werden.

Was für eine Perle :-D "müssen im Unischließfach aufbewahrt werden" "eine Studentin wurde von der Uni verwiesen" "streng geheim" :-D

Deine Freundin ist lustig!! :-D

edit: Ich würde ihr sagen, dass du auch eine Wunderwaffe hast. Einen mächtigen Zauberstab. Mit dem du bei ihr machen kannst was du willst.

Dann holst du deinen "Zauberstab" raus, packst sie von hinten und machst schön rein, raus, Micky Maus!! :)

bearbeitet von sunohm

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Nunja, die erhöhte Prävalenz von Krebserkrankungen ist ja nicht zuletzt einer generell erhöhten Lebenserwartung in der Bevölkerung geschuldet – das eine korreliert mit dem anderen, oder einfacher ausgedrückt: je älter ein Mensch wird, desto höher ist halt nun mal das Krankheitsrisiko.

Und woran liegt es, dass die Menschen immer älter werden? Vielleicht ja an den enormen Fortschritten, die die Naturwissenschaft und Medizin in den letzten hundert Jahren gemacht hat? Die beste Krebsprävention (das gilt analog für KHK, Diabetes etc.) wäre somit eine Rücknahme medizinischen Fortschritts auf das Niveau des Mittelalters. Denn wer mit Mitte 20 an einem akuten Blinddarm oder einer heutzutage trivialen Wundinfektion stirbt, hat mit 70 keinen Krebs.

Nicht ganz. Es mag sein, dass unsere Lebenserwartung höher liegt als bei manchen vergangenen Völkern. Es gibt aber auch Forschungen, die das Gegenteil beweisen. Sie zeigen, dass früher die Menschen, vor allem unberührte Naturvölker eine längere Lebenserwartung hatten als wir und trotzdem weder Karies hatten noch Krebs kannten.

Falls es dich im Detail interessiert, dann kannst du es hier nachlesen:

http://gutenberg.net.au/ebooks02/0200251h.html

Beachtenswert sind vor allem die Bilder von diesen Naturmenschen. Sie haben perfekte Symmetrie und haben ein perfektes Gebiss. Da hat niemand Probleme mit Weisheitszähnen. In diesem wissenschaftlichen Werk beweist Dr. Weston Price, welche Folgen unsere Luxusmangelkost auf unsere Gesundheit hat und wie man diese Degeneration umkehren kann.

Es ist also nicht nur die Psyche wichtig, sondern ebenso die Ernährung. Natürlich sind die Wechselwirkungen nicht zu verachten. So wirkt sich die Ernährung erheblich auf das psychische Wohlbefinden aus.

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In der Forschung allgemein gilt heutzutage überall „publish or perish“. Es geht um Posten, Prestige, Ansehen, Titel und Budgets.

Forschung an sich ist natürlich elementar wichtig für unsere Entwicklung, nur werden Ressourcen meiner Meinung nach leider viel zu oft falsch eingesetzt.

NLP scheint unter den Psychologen möglicherweise wegen des meist praktischen Ansatz als Nestbeschmutzer angesehen zu werden, daher wird Deiner Freundin auch vom Prof. nahegelegt, sich von Dir zu trennen.

Viele Studenten werden mit Wissen vollgestopft, welches zum großen Teil aber nie in field getestet wird. In dieser Community würde man sie Keyboard Junkies nennen, in Deinem Fall haben sie sogar noch ein Passwort am Rechner.

]

....und als sie dann versehentlich das Passwort so eingegeben hat, das es jeder gesehen hat, und somit Zugriff auf alle Unterlagen gehabt hätte, durfte niemand den Raum verlassen, bis der Hausmeister das Passwort wieder geändert hat. 8-)

Hausmeister befrieden ;-)

Das schöne am NLP ist der Ansatz:

Ziel => Werkzeug => Erfolg.

Auch wenn man die Werkzeuge manchmal wechseln muss, es bleibt 100% praxisbezogen, daher habe ich auch mehr Respekt vor einem langjährig praktizierenden Psychotherapeuten als vor Psychologie studierenden HBs.

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Auch wenn man die Werkzeuge manchmal wechseln muss, es bleibt 100% praxisbezogen, daher habe ich auch mehr Respekt vor einem langjährig praktizierenden Psychotherapeuten als vor Psychologie studierenden HBs.

Und was machst du mit einem 30 Jahre praktizierenden Psych. Prof. mit eigener Praxis, der mehrfacher Privatdozent ist, Forschung betreibt UND 30 Jahre mit Patienten gearbeitet hat?

Die machen nämlich genau solche Arbeit...

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@Shao

Vermutlich auf ein Bier einladen, dann Meinung bilden, ob ich seine Themengebiete als sinnvoll erachte.

Des TS Freundin meint offenbar den Stein der Weisen verschlossen im Uni Schließfach aufzubewahren. Tatsächlich steht sie noch am Anfang des Studiums, hat wenig der Materie reflektiert & keinen eigenen Gehirnschmalz selbst eingebracht.

Ich sehe folgende Wege wie die Beziehung weiterlaufen könnte:

1.) Der TS Argumentiert die Dame in die Ecke bis ihr Frame bröckelt. Erfahrungsgemäß endet das dann mit Totschlagargumenten wie „nur Akademiker verstehen so etwas“ & das gegenseitige Manipulieren geht richtig los.

2.) TS ignoriert das Thema und lässt die Dame in ihrer magischen Welt glücklich sein

3.) Trennung

Ganz klar unterscheiden muss man meiner Meinung nach zwischen dem professionellen/wissenschaftlichen Ansatz, und dem „ich möchte mich auf einem Gebiet mittels NLP-Techniken weiterentwickeln“. Diese Welten scheinen hier aufeinander zu prallen, obwohl vollkommen unterschiedliche Ziele verfolgt werden. Das bringt mich dann zu:

4.) Gegenseitige Anerkennung des jeweiligen Standpunktes unter friedliche Koexistenz.

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Ebenfalls fehlt mir hier das Verbindungsglied zw NLP und Psychosekte, es sei denn du hast jetzt dein kleines Malheur mit deiner Freundin dazu nutzen wollen , um NLP in ein fragwürdiges Licht zu bringen.

Zuerst mal der Titel NLP Psychosekte bezieht sich einfach auf die Behauptung des Psychologen der behauptete NLP sei eine Psychosekte, und die von ihm vorgebrachten Argumente, die ich hier zur Diskussion stellen wollte.

Nichts liegt mir ferner als NLP in ein schlechtes Licht zu rücken, mir ging es lediglich darum, das ich von NLPlern eine Gegenargumentation, zu den meiner Meinung nach schon krassen Vorwürfen, die der Psycho gemacht hat, und die scheinbar auch in der Wissenschaft vertreten sind, zu bekomme. Das habe ich, egoistisch wie ich bin, aus rein persönlichen Motiven gemacht, um die Fetzen die mir im Kopf herum fliegen zusammen zu fügen. Nicht um eine hetz Champagne gegen NLP anzuführen.

Um also auf Dein Thema zurückzukommen, ja, deine Freundin hat dich manipuliert, und um sich nicht manipulieren zu lassen, macht es Sinn, sich Wissen darüber anzueignen, wie Manipulation funktioniert, und auch Licht in seine inneren Prozesse zu bringen, wann man selbst manipuliert, ohne Ahnung davon zu haben, was man da gerade tut.

Dann wird dir auch vielleicht klar, wie man mit Suggestivfragen vernünftig umgeht, und dann bin ich mir auch sicher, dass dich deine Freundin nicht so an der Nase herumführen wird.

Bezüglich Kommunikation stütze ich mich gerne auf Watzlawick, und sage

"man kann nicht nicht kommunizieren"

Sind wir wieder beim Thema?

Genau und wenn du das jetzt noch in einen weniger abwertenden Tonfall packst, sind wir fast da wo ich den Theard haben wollte.

Zum anderen habe ich gehofft das hier ein paar Leute schreiben die mal ein paar Semester Psychologie Studiert haben, und die die Frage „Was dort Unterrichtet wird?“ beantworten können. Somit hätte man schon mal schauen können was ist das für ein Wissen, was ist anders, oder ist überhaupt etwas anders, im Vergleich zu den Dingen die man schon aus PU, NLP oder sonstigen Manipulationsbüchern kennt. Wovon denke ich mal auch jeder, der sich mit PU beschäftigt, hätte profitieren können, David De Angelo Verweist bspw. in seinem Cocky and Funny Programm auf die Provokative Therapie von Frank Farrelly, auch Elemente aus dem NLP die im Pick Up angewendet werden entstammen ursprünglich der klinischen Psychologie. Und gerade auf die von mir oben erzählte Geschichte von der Psychologiestudentin, die der Uni verwiesen wurde weil sie Methoden die sie im Studium gelernt hat, benutzte um ihren Freund emotional von sich abhängig zu machen,

(völlig ausgenommen ob die wahr ist oder nicht, wenn ihr das für Blödsinn haltet, was ich durchaus nachvollziehen kann, dann untermauert wenigstens eure Argumente)

wäre doch mal spannend gewesen zu schauen, wie ist das möglich, welche Möglichkeiten gibt es. Natürlich sollte es nicht das Ziel eines PUler sein, Frauen emotional von sich abhängig zu machen, trotzdem geht es neben schnellen Lays, doch auch darum eine emotionale Bindung zu einem anderen Menschen aufzubauen. Und da mal zu schauen oder eventuell auch eine Verbindung neben dem klassischen Psychologischen Wissen und dem was wir in PU etc. benutzen herzustellen, oder dies zumindest mal zu versuchen, halte ich persönlich für interessant. Das wäre eine Möglichkeit gewesen das Gespräch in eine produktive Diskussion zu lenken.

Mal völlig abgesehen vom Thema „gibt es Geheimwissen“ oder „was zieht meine Freundin da für einen Scheiß ab“, was auch zu den Fragen gehörte die ich in meine Posts reingepackt habe. Natürlich kann man das Verhalten auf viele weisen Interpretieren: Sie labert komplett Scheiße und weiß gar nichts, sie hat dort ein bisschen was gelernt und übertreibt maßlos, sie hat dort vielleicht ein paar gute Methoden gelernt und glaubt jetzt den Heiligengral zu haben, sie will sich einfach ein bisschen wichtig tun.

Das liegt jetzt an mir dies zu beurteilen und ihr verhalten weiterhin zu beobachten, was mir vor allem Wichtig war, war die Frage nach dem, wie es hier schon schön benannt wurde, Geheimwissen, natürlich sagt einem der normal Menschen Verstand was für ein Blödsinn das ist, trotzdem wollte ich es mir von Leuten bestätigen lassen die in dem Bereich aktiv sind und sich auskennen. Das meine Freundin versucht zu manipulieren ob bewusst oder unbewusst steht außer Frage, meiner Meinung nach sind Frauen schon von Natur aus viel manipulativer als Männer, ob sie mit der Geschichte explizit manipulieren möchte lässt sich nicht sicher sagen, was sich mit Sicherheit sagen lässt ist das meine Freundin sich für unheimlich Wichtige hält und immer im Mittelpunkt stehen muss, ganz ehrlich sie kann überhaupt nicht lügen, zumindest nicht live, und als sie mir das mit den Passwörtern wie oben schon erzählt hat, ich glaube echt, die glaubt das sind Geheimdokumente weil die für jedes Semester separat passwortgeschützt sind. Sie ist noch sehr jung Anfang 20.

bearbeitet von Mickey Bricks

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TE, wenn du mir jetzt noch sagst, wie ich Worte so schreiben soll, dass sie für dich in einem wohlwollenden Tonfall klingen, dann bin ich bei dir.

Ansonsten empfehle ich einfach den Ton auszumachen.

Ein weiteres Watzlawicksches Axiom , nämlich dass "eine Nachricht immer nur so gut ist wie das, was beim Empfänger ankommt.", hilft dir wahrscheinlich die Fragen von Anfang an so präzise zu stellen, dass die Antworten für dich befriedigend sind.

Als jahrelanger NLP Anwender kann ich dir versichern, dass du im Psychologie Studium alles andere lernst, als vernünftig mit Menschen umzugehen, sie zu führen, oder etwas von ihnen zu bekommen was du willst, geschweige ihnen zu helfen sich selbst zu helfen.

Zumindest kann ich das über die Psychologen sagen, die bei mir oder Kollegen einen NLP Kurs belegen.

Wenn du mich fragst was NLP ist, dann sage ich, es ist die antrainierte Fähigkeit nützliche und erfolgreiche Strategien anderer Menschen modellieren zu können.

Ob du jetzt Thomas Gottschalk modellieren willst, oder die Struktur der Sprache von Milton Erickson integrieren möchtest, um dadurch stimmlich und inhaltlich dein Gegenüber in die Wunderfragetrance nach de Shazer und Berg führen zu können, ob du das Meta-modell anwenden möchtest und gestalttherapeutisches Geschick erlernen willst , wie Fritz Perls in seiner besten Zeit, ob du die Widerstände deines Gegenüber utilisieren möchtest , oder ihn nach Frank Farelly´s Stil provokativ aus seiner Komfortzone locken kannst, ob Du deine Kreativität steigern, oder deine Schreibblockaden ablegen willst nach dem Disney Modell, oder schlichtweg nur Rapport/Komfort und das Ankern von genialen Zuständen können willst, das bleibt ganz bei dir.

NLP ist für mich aber auch so ein bisschen das Jailbreak fürs Gehirn. Kein Mensch kauft sich ein Auto , oder einen PC ohne Bedienungsanleitung, aber jeder kommt ohne die Bedienungsanleitung für sein Gehirn auf die Welt.

Mit NLP kann ich mich selbst programmieren/kallibrieren, und meine Prozesse/Submodalitäten gewünscht optimieren, denn habe ich keinen Plan wie, und höre ich auf es selbst zu tun, überlasse ich es zwangsläufig wahllos meiner Umwelt.

Die gesamte NLP Palette jetzt in die Verführung zu packen ist wie mit Atombomben nach Ameisen zu schmeissen incl Laserschwert.

Für mich reichen 1-3 Minuten Kallibrierung auf das Target und intuitive Sprachpatterns,sowie das Knowhow um die weibliche Dynamik innerhalb der Verführung, um die Lady meiner Wahl auf mich zu ankern.

Wer schon einmal einen Lay hatte und die Frau einem gesagt hat, dass sie das normal niemals macht sich in der ersten Nacht so durchbumsen zu lassen und sie eigentlich gar nicht weiss, wie sie dazu kommt mit mir eine Nacht zu verbringen, aber es unglaublich geil war, der weiss wie ich wahrscheinlich vorgehe.

Das ist manchmal unverschämt simpel.

Zu dem ganzen Evaluierungshickhack um NLP. Ich sehe für mich persönlich überhaupt keinen Nutzen das was ich kann und erfolgreich anwende zu evaluieren. Die beste Evaluierung ist für mich das Feedback meiner Klienten und des SC.

Peace

Sat

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Zuerst mal der Titel NLP Psychosekte bezieht sich einfach auf die Behauptung des Psychologen der behauptete NLP sei eine Psychosekte, und die von ihm vorgebrachten Argumente, die ich hier zur Diskussion stellen wollte.

Nichts liegt mir ferner als NLP in ein schlechtes Licht zu rücken, mir ging es lediglich darum, das ich von NLPlern eine Gegenargumentation, zu den meiner Meinung nach schon krassen Vorwürfen, die der Psycho gemacht hat, und die scheinbar auch in der Wissenschaft vertreten sind, zu bekomme. Das habe ich, egoistisch wie ich bin, aus rein persönlichen Motiven gemacht, um die Fetzen die mir im Kopf herum fliegen zusammen zu fügen. Nicht um eine hetz Champagne gegen NLP anzuführen.

Naja, dazu muss man sagen, als Psychologe mit ein wenig Schulung fallen dir auf vielen Veranstaltungen doch leider sehr viele typische Merkmale eines Kults auf. Da hast du recht schnell Leute, die irgendwann nichts mehr anderes

Auf der anderen Seite laufen hier Leute wie satsang und Julian rum, die sich Kritik, wenn auch nicht immer zur vollen Zufriedenheit ihrer Kritiker, gerne stellen und soziale Kompetenzen demonstrieren.

Zum anderen habe ich gehofft das hier ein paar Leute schreiben die mal ein paar Semester Psychologie Studiert haben, und die die Frage „Was dort Unterrichtet wird?“ beantworten können. Somit hätte man schon mal schauen können was ist das für ein Wissen, was ist anders, oder ist überhaupt etwas anders, im Vergleich zu den Dingen die man schon aus PU, NLP oder sonstigen Manipulationsbüchern kennt. Wovon denke ich mal auch jeder, der sich mit PU beschäftigt, hätte profitieren können, David De Angelo Verweist bspw. in seinem Cocky and Funny Programm auf die Provokative Therapie von Frank Farrelly, auch Elemente aus dem NLP die im Pick Up angewendet werden entstammen ursprünglich der klinischen Psychologie. Und gerade auf die von mir oben erzählte Geschichte von der Psychologiestudentin, die der Uni verwiesen wurde weil sie Methoden die sie im Studium gelernt hat, benutzte um ihren Freund emotional von sich abhängig zu machen,

Die letzte Geschichte ist eher Blödsinn, das ist 1. nicht die Sache der Uni, wir sind net in den USA mit Verhaltenskodizes und sonstwas. 2. Kann man einfache Konditionierung und co. natürlich nutzen, um jemanden ein wenig zu lenken. Aber abhängig machen? Das ist eher unwahrscheinlich.

wäre doch mal spannend gewesen zu schauen, wie ist das möglich, welche Möglichkeiten gibt es. Natürlich sollte es nicht das Ziel eines PUler sein, Frauen emotional von sich abhängig zu machen, trotzdem geht es neben schnellen Lays, doch auch darum eine emotionale Bindung zu einem anderen Menschen aufzubauen. Und da mal zu schauen oder eventuell auch eine Verbindung neben dem klassischen Psychologischen Wissen und dem was wir in PU etc. benutzen herzustellen, oder dies zumindest mal zu versuchen, halte ich persönlich für interessant. Das wäre eine Möglichkeit gewesen das Gespräch in eine produktive Diskussion zu lenken.

Schau mal in den Bereich Kultpsychologie, Psychologie von Sekten. Da geht einiges ab. Eines der wichtigsten Merkmale ist aber: Die Rezipienten richtig aussuchen.

und als sie mir das mit den Passwörtern wie oben schon erzählt hat, ich glaube echt, die glaubt das sind Geheimdokumente weil die für jedes Semester separat passwortgeschützt sind. Sie ist noch sehr jung Anfang 20.

Dann möchte ich deiner Freundin einen Artikel aus meinem Studium an die Hand geben, in dem die Grundsätze der Wissenschaft beschrieben werden. Ich schicke ihn dir gerne per Mail. Denn "Geheimdokumente" sind in der Wissenschaft selten der Fall. Ausser es handelt sich um einen H5N1 Supervirus und das Paper, wie man ihn herstellt. Oh, Moment, selbst DAS hat man ja fast vollständig publiziert... ;)

Als jahrelanger NLP Anwender kann ich dir versichern, dass du im Psychologie Studium alles andere lernst, als vernünftig mit Menschen umzugehen, sie zu führen, oder etwas von ihnen zu bekommen was du willst, geschweige ihnen zu helfen sich selbst zu helfen.

Ist leider so. Erst in späteren Ausbildungen bekommt man das, daher ist auch so ein Riesengrad zwischen Therapeuten, die durch eine sehr heftige Selbsterlebensphase und Selbstwahrnehmungsphase gegangen sind, die alle ihre Tools mal eingesetzt haben und Studienabgängern.

Zu dem ganzen Evaluierungshickhack um NLP. Ich sehe für mich persönlich überhaupt keinen Nutzen das was ich kann und erfolgreich anwende zu evaluieren. Die beste Evaluierung ist das Feedback meiner Klienten und des SC

Das wiederum finde ich schade. Denn gerade das große Anlegen eines solchen Feedbacks, wie wir es momentan tun, mit über 1000 Coachees und 850 Coaches in einer Studie bereits im ersten Durchlauf, macht die Evaluation so interessant. Wir finden heraus, was wo wirkt, warum es wirkt, wie die Klienten sich in welchen Situationen im Schnitt fühlen, welche Unterschiede es in Wahrnehmung zwischen Coach und Coachee gibt, welche Kulturmerkmale Einflüsse haben, welche Persönlichkeitsmerkmale Einflüsse haben, wie das perfekte Matching stattfindet, wie die Dinge genau zusammenhängen... und auch welche Methodiken und Beziehungen in welchen Situationen am besten funktionieren.

Und das finde ich spannend für mich und auch für meine Coachees, da alles was ich aus so einer riesigen Quelle Wissen mitnehmen kann, auch meinen Klienten zugute kommt.

Wenn du by the way, trotz dem ganzen "Evaluierungshickhack" mitmachen würdest, wäre das ziemlich cool, Satsang. Schreib mir, wenn du Interesse hast, ich leite dich einfach auf die Seite weiter und es wird dich und deine Kunden nicht länger als 10 Minuten in Anspruch nehmen!

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Das NLP ist keine Kommunikationstechnologie zur - wie es oft heisst - "Verbesserung der Kommunikation". Im Gegenteil: Je nach Kontext und Zielsetzung kann der kombinierte Einsatz von NLP Techniken Kommunikation "verbessern" und / oder "verschlechtern".

Es ist auch eine naive Verharmlosung dieser Technologie suggestiver Kommunikation, ihren Einsatz vom "guten Willen" oder von "ethischen Standards" seiner Anwender abhängig zu machen. Der Weg zur Hölle (und zum Himmel) ist bekanntlich mit guten Vorsätzen gepflastert...

Jeder Einsatz von NLP (gemeint ist hier der kombinierte Einsatz der NLP-Mikrotechniken wie Pacen, Leaden, Reframing, analoge, digitale Kommunikationsformen usw. usw.) kreiert für den Anwender und den darüber aufgeklärten oder auch nicht aufgeklärten Gesprächspartner eine ganz spezifische Wirklichkeit. In den Worten Paul Watzlawicks: verschiedene Handlungen können zum Aufbau verschiedener "Wirklichkeiten" führen.

In diesem Sinne "verzaubert" die NLP Technologie die Wirklichkeit der "normalen" Lebenswelt und Kommunikation - was immer "normal" meint. Das Neuro-Linguistische Programmieren begrenzt sich auf eine besondere Form von durch den Einsatz der NLP Techniken erzeugter Wirklichkeit. In diesen Grenzen finden gläubige NLP Anwender ihre "Freiheit".

Die so erzeugte Wirklichkeit verdankt sich - laut den NLP Begründern Bandler, Grinder - "einer Magie therapeutischer Hexer". Deren Struktur meinen die NLP Begründer entdeckt zu haben ("Modellieren"). Man sollte das bombastische Wortgeklingel von Bandler und Grinder Ernst nehmen: NLP Anwender hexen und verhexen - auch sich selbst!

Dem Zauber dieser (!) Wirklichkeit kann man/frau erliegen. Siehe die Praxis von Bandler und Grinder selbst. Siehe die Anwendung dieser "Magie therapeutischer Hexer" in vielen traditionellen NLP Ausbildungen oder in NLP Medien, Büchern usw. Und siehe die

fast sektenähnliche "Be-Geisterung" vieler TeilnehmerInnen von herkömmlichen NLP Practitioner und Master Ausbildungen.

Das Organonmodell von Bühler trägt in einfacher Form dazu bei, die durch den (oftmals verdeckten) Einsatz von NLP konstruierte Erfahrung und verzauberte Wirklichkeit zu entzaubern

Wer Interesse an Informationen aus "erster Hand" zu diesem Thema erhalten möchte, kann mich gerne anschreiben. Ich habe in der Schweiz an mehreren NLP-Programmierkursen teilgenommen.

Grüße

Wild

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Hi,

also wenn ich das richtig im sinn habe, dann hatte meine Ex natürlich ein eigenes Passwort / Zugang zum Unirechner. Da konnte sie dann unterlagen die speziell für ihre vorlesungen wichtig waren herunterladen und vieles mehr. Natürlich wird das Passwort geändert wenn es nicht mehr "geheim" ist. Und natürlich waren da auch die ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten gespeichert die bis zu einem gewissen grad natürlich auch geheim waren (Elite-Uni). Geheim ist allerdings relativ, den "ottonormal-bürger" interressiert sich n scheiss für verfahrenstechnik. Der ein oder andere Chemiekonzern oder komilitone hätte mit den ergebnissen aber was anfangen können.

Desweiteren finde ich es sehr geschickt vom Psychoprof, das wissen als geheimwissen zu deklarieren. Damit erhöht er sicherlich die bereitschaft seiner studenten sich den kram ins gehirn zu pauken. Am Ende des Semesters kann er dann sagen "so ihr lieben studenten, ihr wurdet die ganze zeit manipuliert, und da seht ihr das, das wissen um die techniken nicht ausreicht um sich zu schützen, und wie mächtig sie sind!".

Was die Story mit dem "Abhängigen-Freund" angeht... Also bitte. Sowas passiert täglich Millionenfach. Nur das dass dann keine Psychologie studentinnen sind, sondern hochmanipulative LSE Psycho Bräute. Wenn ich mir jetzt so ne ganz kaputte vorstelle, die obendrein auch noch ahnung von Psychologie hat..... au weia.

So wie ich die Menschen kennengelernt habe, möchte niemand das jemand anderes Macht über ihn ausübt. Wenn diese Macht durch psychologie (das große komplizierte thema wo ja keiner durchblickt mit welchen geheimen formeln da gearbeitet wird) ausgeübt wird, entsteht bei dem gegenüber sehr schnell ein gefühl von hilflosigkeit.

Hilflosigkeit ruft angst hervor. Angst = Schmerz = gegenmaßnahmen einleiten. Machst du genauso wie deine Süße. Einigt euch da drauf das ihr beide ganz tolle manipulierer seid und euer wissen nur anwenden werdet um den anderen positiv zu beieinflussen. Da ihr nur sehr selten wierklich wisst wann ihr jemandem was gutes tut, sollte minpulation so gut wie nicht mehr stattfinden.

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Da konnte sie dann unterlagen die speziell für ihre vorlesungen wichtig waren herunterladen und vieles mehr. Natürlich wird das Passwort geändert wenn es nicht mehr "geheim" ist. Und natürlich waren da auch die ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten gespeichert die bis zu einem gewissen grad natürlich auch geheim waren (Elite-Uni).

1. Eine Elite-Uni hält ihre Forschung nicht geheim. Sie prahlt damit, täglich, Morgens, Mittags Abends, Nachts und jedesmal wenn du anrufst. Sie prahlt mit ihrem ihrer Top Forschungsprofs, sie schmiert dir jedes ihrer laufenden Forschungsrpojekte aufs Butterbrot, wenn du fragst. KEIN Forschungsprojekt ist absolut geheim und wenn du Promovieren willst, MUSST DU zwingend deine Dissertation und damit Forschungsergebnisse sogar in einem BUCH für JEDEN VERFÜGBAR publizieren. Das ist die Realität.

2. Natürlich hat man einen Login. Man läd sich damit SKripte runter und verwaltet seine Stammdaten. So macht das jede Uni der Welt wahrscheinlich inzwischen, die irgendetwas auf sich hält. Moodle ist ja jetzt nicht von gestern, Virtual Learning Environments sollten wohl eher die Regel sein, oder?

Geheim ist allerdings relativ, den "ottonormal-bürger" interressiert sich n scheiss für verfahrenstechnik. Der ein oder andere Chemiekonzern oder komilitone hätte mit den ergebnissen aber was anfangen können.

Wenn sie an einer Uni arbeitet, und nicht für einen Konzern, dann wird die Uni daran arbeiten, sich Patente zu sichern, damit sie nix mehr geheim halten, sondern die Profs schön ihre Patente an die Konzerne verkloppen können. Das einzige, was an einer Uni geheim gehalten wird, sind persönliche Daten in der Forschung.

Desweiteren finde ich es sehr geschickt vom Psychoprof, das wissen als geheimwissen zu deklarieren. Damit erhöht er sicherlich die bereitschaft seiner studenten sich den kram ins gehirn zu pauken.

Ich finde es völlig idiotisch. Er vermittelt damit den Studenten/innen völligen Schwachfug, der mit Wissenschaft nichts zu tun hat.

Ich hab hier mal eine EINFÜHRUNG in die Wissenschaft hochgeladen, die an meiner momentanen Uni Pflicht ist zu lesen:

http://ge.tt/82qcNqI/v/0

Der Teil ist hier Pflicht zu verstehen:

unbenanntiax.jpg

Am Ende des Semesters kann er dann sagen "so ihr lieben studenten, ihr wurdet die ganze zeit manipuliert, und da seht ihr das, das wissen um die techniken nicht ausreicht um sich zu schützen, und wie mächtig sie sind!".

Ja und als Erstes sitzt dann irgendeine Studentin da, die das abfuckt, die die Ethik Komission anruft und ihm dann voll auf den Sack geht. Einmal pro Jahr. Und glaub mir, von solchen Damen gibt es genug, die dann voll auf sowas abgehen. Ne, wird eher nicht so sein.

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